Asperger-Kind und Katze / Erfahrungen? viele Fragen allgemein

Diskutiere Asperger-Kind und Katze / Erfahrungen? viele Fragen allgemein im Katzen Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Hallo !! Unser Sohn ist Asperger-Autist. Wir überlegen ob wir evtl. eine Katze ins Haus holen, da es oft eine Hilfe ist für Kinder mit...
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Mauser-F

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Hallo !!
Unser Sohn ist Asperger-Autist.
Wir überlegen ob wir evtl. eine Katze ins Haus holen, da es oft eine Hilfe ist für Kinder mit Ausitsmus-Störungen. Es wird von Psychologen oft empfohlen.
Wir sind unschlüssig - da wir auch viele Fragen offen haben.

Wir hatten vor ein paar Monaten ein Kitten im Haus und mussten nach nur 4 Tagen kapitulieren, da der Sohn damit nicht klar kam.
Ja - das wissen wir nun auch - ein Kitten ist lebhaft und verspielt, das klappte gar nicht. Der Sohn war völlig überfordert und war am Nervenzusammenbruch.
Wir haben das Kitten zurück gebracht.

Wenn dann sollte die Katze schon älter sein, kastriert und ruhiger.
Nun aber die Frage - welche Rasse wäre hier geeignet?
Was sind ruhigere Gesellen ?? Die zutraulich und treu sind und eher die faule Sorte.
Kater oder Katze ??
Wie ist das allgemein mit den Katzen, schlafen die nachts wirklich kaum und sind nur nachts aktiv?
Das Kitten hat nachts gar nicht geschlafen und war nur aktiv.
Manche haben uns erzählt, Katzen sind allgemein nur nachts unterwegs und wach und man sollte sie deshalb aus dem Schlafzimmer / Kinderzimmer aussperren, weil die nachts nie schlafen. Ist das echt so krass??
Wie sichert man einen Technikraum wo alle Rohre sind mit Schaumstoff verkleidet, davor die Getränke-Ständer?? Einen anderen Raum hätten wir nicht für das Katzenklo. Das Gäste-WC ist zu klein und sonst sind nur Wohnzimmer und Küche im EG - bliebe nur der Technikraum. Nur wie macht ihr das mit den ganzen Rohren und Co damit die nicht beschädigt und zerkratzt werden?
Kann man eine Katze als reine Wohnungskatze halten - maximal mit Katzen-Außengehege?? Aber dies wohl erst später???

Der Asperger hätte ein Problem damit wenn die Katze unterwegs wäre und er nicht weiß wo und wie und wann die zurück kommt.

Wir wollen eben soviel es geht vorher abklären, ehe wir es nochmals riskieren und dann hoffentlich richtig und mit Erfolg.
Daher versuchen wir mal hier viele Fragen zu stellen.
Vielen Dank schon mal für Eure Meinungen und Ideen!
 
Nienor

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Hey

Wollt ihr nur eine Katze, weil manche Psychologen das für Asperger empfehlen oder wollt ihr persönlich eine Katze und es könnte zusätzlich noch positiv fürs Kind sein?

Grundsätzlich: Reine Wohnungshaltung ist möglich, wenn ihr die Räume Satzende echt (mehrere WC, Kratzbäume, Cat Walks, erhöhte Liegeflächen, Aussichtsfenster/gesicherter Balkon etc.) einrichtet und die Katzen sind. zu zweit sind. Ist das bei euch möglich?

Da ihr eh keine Kitten wollt, sondern im Charakter gefestigte, erwachsene Tiere, spielt die Rasse weniger eine Rolle. Meldet euch bei Tierheimen und fragt, ob es geeignete Kandidaten gibt. Ob die nun reinrassig sind oder nicht, ist dann egal.

Grundsätzlich stellt sich auch die Frage, ob Katzen wirklich geeignet sind. Da weiss man auch als erfahrener Halter nicht immer, warum genau sie jetzt gerade das tun, was sie tun. Und sie bewegen sich frei in der Wohnung.
Vielleicht wäre auch ein Tier in einem Gehege (Nager, Reptilien, Fische) geeignet? Die sind vom Aufenthaltsort berechenbarer...
 
Midoriyuki

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Ihr werdet das vermutlich selbst am besten wissen, aber DEN Autisten gibt es einfach nicht.

Ob ein Tier überhaupt eine positive Wirkung hängt nicht zuletzt vom Charakter und der Präferenz des jeweiligen Menschens ab.


Auf die Aussagen von Psychologen, die das irgendwie in den Raum stellen würde ich da recht wenig geben.

Und ganz davon ab: Katzen halte ich da tatsächlich wegen ihrer Unberechenbarkeit für keine gute Idee.

Ganz davon abgesehen, dass ich's auch für die jeweiligen Tiere nicht OK finde da ein Experiment nach dem nächsten zu starten.

Welche Tiere mag euer Sohn denn?
Womit beschäftigt er sich sonst und was macht er gern?
Wie alt ist er?


Das sind Fragen, die wesentlich wichtiger sind ;)
 
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Hallo - das ist schon klar - wir würden nicht einfach eine Katze nehmen nur weil es die Psychologen oder Therapeuten das meinen.
Das ist schon klar - wir würden schon allgemein gerne auch ein Tier im Haus haben.

Der Sohn ist 13 Jahre und würde schon gerne eine Katze haben wollen, aber eben ein Kitten war ihm zu aktiv und zu wild.
Er ist schon bereit sich darauf einzulassen und muss natülich auch an sich arbeiten, dass ist sowieso klar.
Wir wollten eben nur mal vieles im Vorfleld klären um ein weiteres Chaos zu vermeiden.
Es soll ja kein Experiment sein - dass wir das Kitten holten war wohl von uns Eltern auch zuwenig überlegt.
Wir hatten die Hoffnung - wird schon klappen - ging schief.
Diesmal eben besser und klären was geht und dann gründlich überlegen und dann erst starten.

Eben auch die Frage wie ist das mit den Katzen wenn die älter sind und nachts nur aktiv??
War das nur bei dem Kitten so oder ist das tatsächlich generell so?
Das jedes Tier nicht absolut nach Plan läuft und kalkulierbar ist, dass ist klar und soll auch so sein, sonst bräuchten wir ja einen Roboter.
Auch Autisten sollen eben lernen, mit spontanen Dingen klar zu kommen.

Wir haben auch schon überlegt einen Hund - aber der Sohn ist skeptisch, dass ein Hund doch vielleicht zu viel will.
Rum toben, laufen, rennen, Stöcken werfen, usw. und er tendiert eher zum ruhigeren Gemüt Katze, streicheln, lieb haben und doch vielleich mal den Elean haben auch der Katze Tricks bei zu bringen.
 
Keisuke

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Hey,
ich sehe es da wie Mido: Nur weil ein Psychologe sowas allgemeines sagt, muss es ja nicht für euch stimmen. Jeder Mensch ist anders, auch auf dem autismus spektrum.
Ihr hattet ja schon eine Katze und die kam nicht so gut an, wieso also nochmal eine "versuchen"? Mag euer Kind Katzen überhaupt, Tiere im allgemeinen etc? Und wie ist es bei euch, möchtet IHR eine Katze oder echt nur für das Kind? Und wobei soll die Katze im allgemeinen helfen?

Katzen sind einfach... ja, unberechenbar trifft es. Ich hatte schon ein paar und alle waren eben sehr unterschiedlich in ihrem Charakter. Aber eins hatten alle gleich: Die lassen sich immer was neues einfallen. Wenn dein Kind also Regelmäßigkeiten und Routinen braucht, ist eine Katze vermutlich nichts für euch.
Auch sind Katzen einfach oft unabhängig und nicht unbedingt immer beim Menschen zum Schmusen. Und wenn doch suchen sie sich oft "ihren Menschen" einfach aus, da kann man dann nicht viel machen.
Egal wie sehr ich mich bei unserer einen Katze "einschleime", sobald meine Partnerin zuhause ist, bin ich abgeschrieben (und bei der anderen ist es andersrum, die hat sich einfach mich als "ihren Menschen" ausgesucht).
Bei unserem Hund konnte ich dagegen eine Bindung/Beziehung quasi "erarbeiten". (Soll jetzt keine Aufforderung sein, dass ihr euch einen Hund anschafft, nur am Rande).

Wenn du möchtest, kannst du die Fragen hier ja mal beantworten oder für dich selbst einfach.

LG

[EDIT] der Text oeben kam vor deiner Antwort.

Jetzt noch dazu:
Also unsere 8 und 9 jährige Katze höre ich vor allem abends nochmal ordentlich durchs Wohnzimmer und Flur flitzen. Die schlafen nicht mehr bei uns im Schlafzimmer aus eben diesen Gründen.
Die Familienkatze war dagegen nachts eher ruhiger, hat dafür aber z.B. immer auf meinem Kopf geschlafen. Ja, nicht daneben, die lag wirklich AUF meinem Kopf, teils bin ich mit Fell im Gesicht wach geworden.

Man kann einfach nicht vorher sehen, wie sich eine Katze entwickelt... ihr sucht da wirklich eine ganz spezielle Katze und ich fürchte, das Risiko ist sehr groß, dass ihr euch "vergreift" und nicht genau das findet, was ihr sucht....
 
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Hi Keisuke,
Dein Beitrag hat sich zeitlich mit meiner Antwort überschnitten - manches klärt sich schon.
Aber die Info von Dir bzgl. der Beschreibung über das Verhalten von Katzen - das ist interessant.
Okay - also nichts was man definitiv planen könnten, sprich man sucht eine ruhige entspannte Katze und hat dies vielleicht, dann doch evtl. Pech und der Vierbeiner sucht sich seinen Menschen dann anders als geplant. Könnte quasi klappen oder völlig in die Hose gehen und Kind geht leer aus. Krass ausgedrückt.

Zumindest würde es der Autist so sehen.
Das mit den nächtlichen Gewohnheiten ist auch hilfreich - also nicht so wie wir dachten, das legt sich und die Katze könnte problemlos beim Kind schlafen.
Kann Probleme mit sich bringen.

Was Du schreibst - da wäre dann wohl doch eher die Überlegung Hund.
Der kann scheinbar eher erzogen werden als die Katze.

Da wir dies auch schon immer wieder in der Überlegung haben - klingt es wohl tatsächlich so, daß für den Autisten wohl der Hund eher zu trainieren wäre und passender als die Katze.
Wir Eltern wäre wohl für beides flexible. Wir sind ziemlich anpassungsfähig. Ein Haustier ist immer schön und bereichert ein Leben.
Wir finden auch persönlich dass eben eine Fellnase echt super ist und einfach zum Leben gehört und Spaß macht und Freude bringt.
Da eben auch ein gewaltiger Berg Verantwortung dahinter steht - daher versuchen wir eben viele Faktoren mit vielen Fragen zu klären, eben mit dem Problem Asperger-Kind.
Da muss es dann eben passen soll und zwar richtig für lange Jahre.
Die Aussage mit den Katzen-Verhalten ist schon mal echt hilfreich - das werden wir auch den Sohn mal lesen lassen. Damit auch er sich darüber klar wird, daß es nicht so sein wird wie er denkt.
Das muss reifen und wachsen - im Kopf.
DANKE - das hat schon mal geholfen im Überlegen.
 
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Mauser-F

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Ihr werdet das vermutlich selbst am besten wissen, aber DEN Autisten gibt es einfach nicht.

Ob ein Tier überhaupt eine positive Wirkung hängt nicht zuletzt vom Charakter und der Präferenz des jeweiligen Menschens ab.


Auf die Aussagen von Psychologen, die das irgendwie in den Raum stellen würde ich da recht wenig geben.

Und ganz davon ab: Katzen halte ich da tatsächlich wegen ihrer Unberechenbarkeit für keine gute Idee.

Ganz davon abgesehen, dass ich's auch für die jeweiligen Tiere nicht OK finde da ein Experiment nach dem nächsten zu starten.

Welche Tiere mag euer Sohn denn?
Womit beschäftigt er sich sonst und was macht er gern?
Wie alt ist er?


Das sind Fragen, die wesentlich wichtiger sind ;)
Ich hab ja geschrieben - wir wollen KEIN Experiment und uns diesmal genau informieren ehe wir neu starten !!!
Bitte schon lesen - würden wir einfach ein Experiment starten - hätten wir wohl längst mit einer x-beliebigen Katze aus dem Heim was versucht.
Nein machen wir nicht - wir fragen weil wir uns der Verantwortung gegenüber dem Tier im Klaren sind.
Und wie auch schon erwähnt - wir machen das nicht weil die Psychologen es für sinnvoll halten - sondern weil wir auch ein Haustier toll finden und dies gerne hätten.
Nur eben klären und abwägen was das Richtige sein könnte mit dem Asperger-Kind.
 
Keisuke

Keisuke

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Hey,

das freut mich, dass ich schon mal helfen konnte.

Allerdings möchte ich auch nochmal betonen, dass ein Hund nochmal mehr Arbeit und Verantwortung bedeutet. Neben dem regelmäßigen Gassi gehen und Auslastung, gehört eben auch die Erziehung und das Training dazu, das vor allem ihr als Erwachsene übernehmen würdet und dem Kind dann also vermittelt. Da solltet ihr euch unbedingt vorher genau einlesen, gern auch hier im Forum. Hundeschule etc könnte auch nötig sein und vor allem wird man als Hundemensch gerne mal angesprochen, kommt in Kontakt mit anderen Leuten - gut, aber auch mal schlecht.

Ein Welpe ist z.B. auch sehr aufwändig, macht vieles kaputt, pieselt ins Haus etc. aber auch ein älterer, gesetzerer Hund aus zweiter Hand kommt nicht "fertig erzogen" bei euch an.

Auch ist die Rassewahl da natürlich ein entscheidener Punkt.

Und auch Hunde haben halt ihren Charakter. Wie gesagt, unser hat sich meine Partnerin als ihren Menschen raus gesucht - das war "Liebe auf den ersten Blick". Ich musste mir eine Art Bindung, eben dass er gern bei mir ist etc, quasi erarbeiten, was manchmal auch nicht leicht war.
Der Hund und ich sind über die Zeit immer mehr zusammen gewachsen und dennoch ist er z.B. nicht schmusig. Er ist gern in der Nähe, aber möchte nicht berührt werden beim Schlafen etc. Tricks macht unserer z.B. kaum...^^

Achja und.... viele Hunde stinken etwas bzw riechen halt nach Hund - und haaren (kommt auf die Rasse an). Das ist evtl. auch noch wichtig, falls dein Sohn da empfindlich ist.

Habt ihr schon Erfahrungen mit Hunden gemacht? Hattet mal einen (als Kind oder so), oder wen in der Familie etc?

LG
 
Calimero

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Hey, ich finde es toll, wie viele Gedanken ihr euch jetzt vor der Anschaffung eines neues Tieres macht!
Mit Autisten kenne ich mich gar nicht aus und kann daher auch die Bedürfnisse nicht abschätzen.
Wenn ihr aber doch eh schon übers Tierheim nachdenkt, könnte es eine Option sein, dass ihr dort regelmäßig hin fahrt und Tiere kennen lernt? Klar kann euch damit keiner den Ablauf zuhause vorhersagen, aber gerade ältere Katzen haben ja doch schon einen gefestigten Charakter und es ließe sich eher abschätzen, ob es passen könnte.
So könnte dein Sohn erstmal in Ruhe Kontakt aufnehmen und sehen, ob er sich das Tier vorstellen könnte und mit seiner Art klar kommt.

Unsere Katzen sind zum Beispiel eher ruhige Gesellen, aber ins Schlafzimmer dürfen sie trotzdem nicht, da stören sie einfach, wenn sie nachts dann doch mal umher marschieren müssen oder ihre 5 Minuten bekommen ;).
Den Technikraum fürs Katzenklo würde ich jetzt auch nicht für so problematisch halten. Ob sie an den Rohren kratzen, müsstest du sehen und notfalls verkleiden, kann aber auch gut so klappen. Was mir nur wichtig ist, dass die Katzen keinen zu "chaotischen" Raum bekommen. Wenn sich zum Beispiel mal eine erbricht und man das erst irgendwann unter einem Regal erschnüffelt, wäre mir nicht so lieb ;).

Wenn es natürlich um das Berechenbare geht, wäre ein ruhiger Hund sicher auch eine gute Idee, aber da muss man ja schon auch ehrlich sagen, dass das von der Arbeit her ein ganz anderes Kaliber ist als eine Katze. Ob ihr das wollt, könnt nur ihr sagen.
Ich kann aber auch nicht einschätzen, was deinem Sohn schon zu viel wäre. Klar machen Katzen eher ihr Ding, aber letztlich koexistieren unsere eigentlich ziemlich entspannt mit uns. Interaktion wird eingefordert, es wird gekuschelt, sie haben mal ihre 5 Minuten und mal wird den ganzen Tag geschlafen und man bekommt nichts von ihnen mit.
 
Midoriyuki

Midoriyuki

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Wenn es generell noch sehr offen ist- wie sieht es denn grundsätzlich mit anderen Kleintieren aus?

Je nachdem was ihr für einen Schwerpunkt habt wären evtl. Kaninchen oder Meeris auch gar nicht so irre verkehrt ;)
Da fällt der Kuschelfaktor je nach Naturell eher weg, aber Gehegegestaltung in all seinen Facetten, Versorgung und so weiter und nicht zuletzt superspannende soziale Interaktion untereinander sind da echt durchaus überlegenswerte Faktoren.

Das mal nur anbei ^^
 
A

A-Fritz

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Hallo !!
Unser Sohn ist Asperger-Autist.
Wir überlegen ob wir evtl. eine Katze ins Haus holen, da es oft eine Hilfe ist für Kinder mit Ausitsmus-Störungen. Es wird von Psychologen oft empfohlen.
Wir sind unschlüssig - da wir auch viele Fragen offen haben.

Wir hatten vor ein paar Monaten ein Kitten im Haus und mussten nach nur 4 Tagen kapitulieren, da der Sohn damit nicht klar kam.
Ja - das wissen wir nun auch - ein Kitten ist lebhaft und verspielt, das klappte gar nicht. Der Sohn war völlig überfordert und war am Nervenzusammenbruch.
Wir haben das Kitten zurück gebracht.

Wenn dann sollte die Katze schon älter sein, kastriert und ruhiger.
Nun aber die Frage - welche Rasse wäre hier geeignet?
Was sind ruhigere Gesellen ?? Die zutraulich und treu sind und eher die faule Sorte.
Kater oder Katze ??
Wie ist das allgemein mit den Katzen, schlafen die nachts wirklich kaum und sind nur nachts aktiv?
Das Kitten hat nachts gar nicht geschlafen und war nur aktiv.
Manche haben uns erzählt, Katzen sind allgemein nur nachts unterwegs und wach und man sollte sie deshalb aus dem Schlafzimmer / Kinderzimmer aussperren, weil die nachts nie schlafen. Ist das echt so krass??
Wie sichert man einen Technikraum wo alle Rohre sind mit Schaumstoff verkleidet, davor die Getränke-Ständer?? Einen anderen Raum hätten wir nicht für das Katzenklo. Das Gäste-WC ist zu klein und sonst sind nur Wohnzimmer und Küche im EG - bliebe nur der Technikraum. Nur wie macht ihr das mit den ganzen Rohren und Co damit die nicht beschädigt und zerkratzt werden?
Kann man eine Katze als reine Wohnungskatze halten - maximal mit Katzen-Außengehege?? Aber dies wohl erst später???

Der Asperger hätte ein Problem damit wenn die Katze unterwegs wäre und er nicht weiß wo und wie und wann die zurück kommt.

Wir wollen eben soviel es geht vorher abklären, ehe wir es nochmals riskieren und dann hoffentlich richtig und mit Erfolg.
Daher versuchen wir mal hier viele Fragen zu stellen.
Vielen Dank schon mal für Eure Meinungen und Ideen!

Ich habe den Eindruck , Du verlangst zu viel von Uns , Kinder mit Asperger , genau so wie Katzen, sind sehr unterschiedlich und individuell,
auch innerhalb ihrer Gruppe und Art hat jedes Individuum seine eigene Persönlichkeit . Auch kann keiner beurteilen , wie die jeweilige Katze
sich in dem unbekannten Technikraum verhalten könnte .

Im allgemeinen, würde ich die Britisch -kurzhaar und Russisch-blau als die geeigneten Rassen favorisieren .
Langhaarige Katzen , sind sehr arbeitsintensiv , da ihr Fell leicht verfilzen kann wenn man es nicht ständig mit der Bürste behandelt .
Allgemein ist es immer besser , gleich zwei Katzen zu nehmen , welche sich gut verstehen , da eine spätere Vergesellschaftung bei Katzen häufig große Probleme bereiten kann .
Katze , oder Kater, da habe ich mit kastrierten Katern die besten Erfahrungen gemacht .

Katzen schlafen bis zu 15 Std und brauchen ungestörte Plätze , wo auch ein Kind keinen Zutritt hat .
Gut währen auch hoch liegende Borte , wo hinauf die Katze klettern kann .

Bei der Haltung von Hund ,oder Katze gibt es starke Unterschiede .
Katzen sind an den Ort gebunden , eher eigenständig , unabhängig, aber konservativ.
Hunde brauchen den Menschen und möchten bei diesem sein , folgen überall hin mit , sie lassen sich auch gut dressieren .
 
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Ich habe den Eindruck , Du verlangst zu viel von Uns , Kinder mit Asperger , genau so wie Katzen, sind sehr unterschiedlich und individuell,
auch innerhalb ihrer Gruppe und Art hat jedes Individuum seine eigene Persönlichkeit . Auch kann keiner beurteilen , wie die jeweilige Katze
sich in dem unbekannten Technikraum verhalten könnte .

Im allgemeinen, würde ich die Britisch -kurzhaar und Russisch-blau als die geeigneten Rassen favorisieren .
Langhaarige Katzen , sind sehr arbeitsintensiv , da ihr Fell leicht verfilzen kann wenn man es nicht ständig mit der Bürste behandelt .
Allgemein ist es immer besser , gleich zwei Katzen zu nehmen , welche sich gut verstehen , da eine spätere Vergesellschaftung bei Katzen häufig große Probleme bereiten kann .
Katze , oder Kater, da habe ich mit kastrierten Katern die besten Erfahrungen gemacht .

Katzen schlafen bis zu 15 Std und brauchen ungestörte Plätze , wo auch ein Kind keinen Zutritt hat .
Gut währen auch hoch liegende Borte , wo hinauf die Katze klettern kann .

Bei der Haltung von Hund ,oder Katze gibt es starke Unterschiede .
Katzen sind an den Ort gebunden , eher eigenständig , unabhängig, aber konservativ.
Hunde brauchen den Menschen und möchten bei diesem sein , folgen überall hin mit , sie lassen sich auch gut dressieren .
Hallo A-Fritz,

oh - ich will einfach nur Ideen und Meinungen sammeln.
Ich verlange von keinem das perfekte Rezept.
Ist vielleicht schwierig dies immer zu "Papier" zu bringen was man meint.
Bzgl. Technikraum - wir dachten halt, es wird ja wohl mehr Katzenbesitzer geben die neu gebaut haben und einen Technikraum haben, wo eben diese ganze Rohre mit verlockender Schaumstoffverkleidung ist, Waschmaschine, Trockner, Getränke usw. ... und daher dachten wir vielleicht hat ja jemand Ideen oder eben Erfahrung wie man das macht.
Reicht es wenn man Katzennetze spannt oder richtig verkleiden usw.
Man frägt halt um Ideen zu sammeln.

Dass Hunde weit mehr Arbeit und Zeit fordern ist uns klar. Dass diese auch regelmässig raus wollen und Hundeschule usw, das wissen wir auch.
Wie schon eben geschrieben, wir wollen nicht blauäugig in ein Experiment starten und lieber 1 x zu oft fragen, ehe es im Chaos endet.
Ohne Asperger-Kind wäre es wohl einfacher und man hätte das Kitten wohl behalten, weil man sich damit arrangiert.
und ich erwarte sicher keine perfekt Diagnose oder Anweisung.
Kinder mit autistischen Zügen sind anders und das Ganze ist oftmals bisschen komplex und es soll ja keiner von Euch genau erläutern.
Die Ideen reichen schon damit wir weiter grübeln und es hoffentlich dann richtig entscheiden.
Die Info´s von Dir sind auf jeden Fall hilfreich - Danke auch bzgl. der Rassen!

LG
 
Audrey

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In einem hat A-Fritz recht: Katzen sind alle unterschiedlich. Meine Langhaarkatze hab ich vielleicht 2 mal (in 6 Jahren) gebürstet - das kriegt sie super selber hin.
Und generell passen sich Katzen schon dem menschlichen Rhythmus an - meine ersten Katzen habe ich die ersten Nächte aus dem Schlafzimmer verbannt, weil sie mich wahnsinnig gemacht haben - und danach war Ruhe. Die sind mit mir ins Bett und haben dann da geschlafen. Vor 2 1/2 Jahren bin ich zu meinem Freund gezogen, und da dürfen sie (auf seinen Wunsch hin) nicht mehr ins Schlafzimmer - auch das war kein Problem. Gestern bin ich heimgekommen als mein Freund schon im Bett war - die Katzen sind nichtmal aufgestanden, sondern haben mich nur kurz angeschaut.

Was "die ungestörten Plätze, zu denen Kinder keinen Zugang haben" angeht ist ... nu ja. Natürlich braucht es einen hohen Kratzbaum, weil Katzen generell gern oben liegen. Aber wir reden hier ja nicht von einem dreijährigen, der immer drauf patschen will ;) Also natürlich darf Dein Sohn in das Zimmer, wo der Kratzbaum ist.

Ich habe Katzen als sehr sensible Wesen kennengelernt, die absolut auch auf die Bedürfnisse ihrer Menschen eingehen. Bin ich traurig kleben sie beide an mir, bin ich genervt gehen mir beide aus dem Weg. Als ich eine schwere Bronchitis hatte hat sich mein Kater genau auf meine Brust gelegt und geschnurrt wie ein Dieselmotor - er wollte mich heilen. Insofern glaub ich absolut, dass die Katze auch auf die Bedürfnisse von Deinem Sohn eingehen kann, wenn die Bindung erstmal hergestellt ist. Aber das braucht natürlich auch ein bißchen Zeit. Und eben die richtige Katze ...
 
Luna & Artemis

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Hallo :)

Ich bin auch Mama von einem autistischen Kind, bei uns war es allerdings so das die Katzen bereits schon vor dem Kind da waren. Mein Kind interessiert sich allerdings auch nicht groß für die Katzen. Wenn er mal über die Katzen spricht dann haben die alle den gleichen Namen oder einfach nur "Katze". Unser kleiner Sohn (normal entwickelt) ist da ganz anders.

Ich würde mich gar nicht zu sehr auf Rassen festlegen bzw. wenn es unbedingt eine Rasse sein muss tatsächlich keine von den ruhigen Vertretern. Ich könnte mir bei meinem Sohn keine Ruhe- liebende Katze vorstellen und das obwohl mein Sohn die Ruhe selbst ist und meist stundenlang versunken in seinen Welten spielt. Trotzdem gibt es auch natürlich andere Momente und das sollte die Katze dann auch aushalten bzw nicht als Stress empfinden. Mein Mann hatte einen Perser- BKH Mix, als wir zusammen kamen. Leider ist dieser nach kurzer Zeit altersbedingt verstorben, aber der wäre niemals glücklich gewesen in dieser Situation. Unsere ganz normalen Hauskatzen hatten nie ein Problem damit. Je nach Katze haben sie höchstens den Raum gewechselt oder waren teils eher besorgt.

Ich würde dir empfehlen dich mit einem guten Tierheim oder eher einem guten Katzenschutzverein, der seine Schützlinge auf Pflegestellen verteilt hat, in Verbindung zu setzen und denen dein Anliegen genau zu schildern. Gute Katzenschutzvereine und Tierheime kennen ihre Pappenheimer ( 😉 ) und wissen genau welche Katze überhaupt in Frage käme. Ich würde dann einfach mehrmalige Besuche mit meinem Kind bei den in Frage kommenden Katzen machen.
 
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Nienor

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Katzen sind alle unterschiedlich. Meine Langhaarkatze hab ich vielleicht 2 mal (in 6 Jahren) gebürstet - das kriegt sie super selber hin.
Und die eine Britisch Kurzhaar meiner Eltern muss regelmässig gebürstet werden, damit sie nicht verfilzt. Ihre Zunge ist einfach "zu weich".
Ich würde dann einfach mehrmalige Besuche mit meinem Kind bei den in Frage kommenden Katzen machen.
Das kann ich nur anschreiben. So findet euch die richtige Katze - und ihr bekommt auch einen guten Eindruck vom Eindruck eures Sohns mit den Katzen. Das hilft auch bei der Vorbereitung vor dem Einzug. Wenn ihr die Bedürfnisse aller besser kennt, könnt ihr das Zuhause direkt passend einrichten.
 
fusselbuerste

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Du schreibst zu beginn das ihr nur ein Katzen WC aufstellt, sorry aber das ist auch für eine Katze zu wenig.
Nur ihr wißt wie weit euer Kind "lernfähig "ist.
Auch ein Kätzchen kann man erziehen das Nachts Schlafenszeit ist.
Für meine Katzen gibt es abends ein Ritual!

Erst mache ich das kleine Licht aus und sage Bettzeit!
Dann mache ich das große Licht an und den Fernseher aus.
Wer noch nicht draußen ist bekommt den Spruch Bettzeit-ab ins Zimmer!
Dann mache ich das goße Licht aus und die Stuben-Gittertür geschlossen!
Meißt sitzt dann innerhalb von Sekunden unser Bengale (8 monate alt) an der Gittertür.
Mit einer Spielangel zeige ich ihn dann den Weg und das ohne ihn aufzuputschen!

Ich denke jedoch das eine Katze nicht das richtige Haustier für euch ist.


Je nach eurer Zeit würde ich ehr für einen kleinen Hund plätieren der schon zeitig lernt "Ruhe" einzuhalten.
Wo ihr die Erziehung und auch die Fütterung übernehmt!
Der lernt im Garten (falls vorhanden) ist Aktion und im Haus ist Ruhezeit.
Euer Kind muß vorher nur lernen das dem Hund seine Box tabu ist!
Eine große gemeinsame Decke kann als Kuscheldecke für beide dienen.

Für Tier und Kind ist eine "Dressur" wichtig, so blöd es klingen mag!
Mein Sohn hatt einen GdB von 70 und er ist mir heute mit 35 Jahren noch dankbar für die "Dressur" die ihn einen Hund und auch Katzen ermöglicht hat.
 
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Asperger-Kind und Katze / Erfahrungen? viele Fragen allgemein

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