Wilde Maus hat Junge im Haus bekommen - was nun?

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harry

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Uns ist eine Maus unfreiwillig zugelaufen. Haben zwei Katzen... Bislang konnten wir früher oder später jede Maus (ca. so alle 6 Monate mal eine) einfangen und woanders wieder aussetzen.

Gerstern Abend, durch lautes Quicken an der Waschmaschine, haben wir wieder eine gefunden, welche wohl gerade 'entbunden' hat. Dann haben wir alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte - aber es ist zum Glück bis jetzt
doch noch gut gegangen.

Haben das Nest der Jungen (Jungen mussten teilweise angefasst werden) in eine Art Terrarium gesetzt. Mit Katzenstreu und Sägespäne ausgelegt. Ein paar Hölzer (Höhle) und Baumwollfäden hineingelegt. Wasser und Käse hinzugefügt und anschließend in einer 1-stündigen wilden Jagd die Muttermaus endlich eingefangen und in das Terrarium gesetzt.

Dann 'erst' habe ich mich um mehr Informationen bemüht und in diesem Forum hier gelesen: Mausbabys nicht anfassen, Menschengeruch - Wenn Mutter unter Stress steht kümmert sie sich nicht um Babys - Babys werden aufgefressen usw. Habe den Kleinen daraufhin keine Überlebenschance eingeräumt.

Doch über Nacht in Ruhe gelassen, haben wir heute morgen festgestellt, dass die Mutter die Kleinen in die Höhle trug und diese piepsen. Sehen konnten wir nichts, aber es ist doch stark anzunehmen, dass sie sich um die Babys kümmert.

Wir möchten alle Mäuse bald wieder ins Freie aussetzen. Das geht wahrscheinlich nur, wenn die Kleinen etwas kräftiger sind?

Meine ersten Fragen:
- Was für eine Ernährung braucht die Mutter jetzt?
- Sollte ich in das Terrarium noch mehr Dinge hinein tun?
- Wann kann man die Familie ins Freie aussetzen?
- Ist es ratsam dann draußen eine Art Nest zu bauen, oder müssen wir warten, bis die Kleinen fast erwachsen sind?
 
26.07.2007
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber geworfen? Vielleicht hilft dir dieser ja weiter?
seven

seven

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Hallo Harry!
Ui, das ist ja eine abenteuerliche Geschichte!
Da die Mama-Maus ihre Babies ja offensichtlich wieder angenommen hat, dürfte quasi schon "das Schlimmste" überstanden sein!
Ich würde der Mama-Maus ganz normales Mäusefutter anbieten, dazu etwas Frischfutter (Tomate entkernt, Gurke, Möhre, Mais, Apfel... was Du halt so da hast - sicherheitshalber mal auf der www.diebrain.de - Futterliste schauen...)
Außerdem braucht die Mama verstärkt Eiweiß - also hartgekochtes Ei, Magerquark, Hüttenkäse, Brekkies (dürftest Du ja im Haus haben ;-) ), evtl. ein Schlückchen Sahne oder ein Stückchen jungen Gouda...
Die Katzenstreu muss leider dringend ´raus aus dem Terra - wenn die Maus das Zeug frisst, kann sie daran sterben. Unter "Baumwollfäden" kann ich mir auch so recht nichts vorstellen - hört sich aber so an, als könnte sich die Maus drin verheddern? Wenn ja - ebenfalls wieder ´raus damit...
Du kannst stattdessen normale Kleintierstreu nehmen, außerdem eine ordentliche Portion Heu, Taschentuchschnipsel (unparfümiert, ungefärbt) oder Klopapier (dito).
Ich glaube, mehr braucht die Maus im Moment nicht - soll ja kein dauerhaftes Zuhause werden...
Babymäuse werden ungefähr mit 2 Wochen munter, d. h., sie beginnen dann, selbstständig ihre Umgebung zu erkunden. Mit ca. 3 Wochen nehmen sie schon hauptsächlich feste Nahrung zu sich und trinken nur noch selten bei Mama... Mit 4 Wochen sind sie geschlechtsreif - das wäre ein guter Zeitpunkt, sie in die Freiheit zu entlassen, bevor sie anfangen, neuen Nachwuchs zu produzieren...
Am besten lässt Du sie soweit wie möglich in Ruhe, damit sie sich nicht allzu sehr an den Menschen gewöhnen, und dann suchst Du ihnen ein schönes Plätzchen, wo Du sie freilassen kannst...
Alles Gute für die kleine Mäusefamilie!
LG, seven
 
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harry

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Vielen Dank für die Antwort!

Uiuiui, dann wird der heutige Einkaufszettel sich um einiges erweitern.

Wenn wir die Mäuse ca. 4 Wochen lang haben werden, dann werde ich mal sehen, dass wir im hiesigen Baumarkt mit Tierabteilung (Zoohandlung erst in der ziemlich entfernter Großstadt) alles wichtige für Mäuse bekommen.

Da das Terrarium etwa nur so groß ist wie eine große Schuhschachtel, wird es ratsam sein, bald ein größeres Gehege zu finden.

Wie ein Umzug der Familie in ein größeres Behältnis aussehen wird, ist mir noch schleierhaft.

Wegen dem Katzenstreu sollte die Familie jedoch wohl bald umziehen. Andererseits möchte ich vorerst einen erneuten Stress vermeiden, um nicht doch noch zu riskieren, dass die Mausmutter die Kinder nicht mehr annimmt.

Bleibt zu hoffen, dass sie das Streu ein paar Tage lang in Ruhe lässt - wenn sie andere schmackhaftere Sachen zu fressen bekommt. Ich kann versuchen wenigstens um das Nest herum sämtliches Streu im Käfig zu entfernen.

An Menschen wollen wir die Mäuse sicher nicht gewöhnen. Was sich jetzt vermutlich leichter sagt, als dann getan...

Noch eine Frage:
Zur Zeit ist das Terrarium im Waschkeller. Die Temperatur dort beträgt ca. 17-20 Grad. Zu dem müssen wir auch Wäsche waschen.

Ist es ratsam den Käfig woanders hinzustellen?
An einen ruhigen Platz?
Dort wo es warm ist?
Mehr ins Dunkle?
 
seven

seven

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Hi Harry!
Na, dann viel Spaß beim Einkaufen ;-)
Zum "Umzug" der Mäusefamilie - vielleicht reicht es ja, einfach das jetzige Terra in den neuen Käfig zu stellen, evtl. mit Rampe dran - dann kann Mama sich freier bewegen und ihre Babies trotzdem im sicheren Nest lassen?
Ich glaube übrigens, dass die Mäuschen ruhig da stehen bleiben können, wo sie jetzt sind... Sind ja Wildmäuse und keine "verpimpelten" Farbmäuse ;-) Ich weiß ja nicht, wie oft Ihr Wäsche wascht und ob die Mäuschen direkt neben der Waschmaschine stehen - die Geräuschkulisse wäre natürlich nicht so angenehm, aber andererseits suchen die Tierchen sich ja auch oft Plätze in Waschküchen etc., werden sowas also kennen...
Dunkler würde ich sie nicht stellen, da auch Mäuse durchaus Tageslicht brauchen (auch wenn sie tagsüber meist schlafen...)
LG, seven
 
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harry

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Nun, wenige Tage sind vergangen und der Familie geht es soweit ganz gut hoffe ich, auch wenn sie noch so einiges durchmachen musste.

Wen es interessiert, unter
EDIT (als Werbung raus genommen) ist ist die Geschichte beschrieben. Nebst drei Fotos (keine Mäuse - die sind natürlich verkrochen - aber Ihre beiden Behausungen).

Da in dem weiter oben angegebenen link sehr viel Wissenswertes drin stand, konnte ich mich mit weiteren Fragen hier zurückhalten. Der link ist super!

Doch jetzt tauchen wieder Fragen auf.

1. Die Muttermaus mag am liebsten Sahne. Viel Sahne. Doch wieviel darf sie davon am Tag/Nacht bekommen, ohne das sie Probleme bekommt?

2. Wie oft bzw. wann innerhalb der 24 Stunden stellt man der Maus Fressen und Sahne hin?

3. Den Boden habe ich zunächst sehr knapp mit Sägespänen bedeckt. Wie hoch darf/sollten die Sägespäne sein?
 
seven

seven

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Hi Harry!
Hm - wie viel Sahne... Ungefähr einen Esslöffel pro Tag kannst Du ruhig anbieten, denke ich... Die Mama wird selbst entscheiden, wieviel sie davon braucht... Ich würde auch nur einmal pro Tag (d. h. 1x alle 24 Stunden) das Futter wechseln, alles andere wäre zu stressig.... (Wir haben´s meist so gemacht, dass wir abends das Futter hingestellt haben und morgens geschaut haben, ob irgendwelche Reste zu vergammeln drohten - d. h., die Sahne z. B. dann morgens rausgenommen - das müsste für die Mama auf jeden Fall ausreichen...
Was die Einstreu betrifft - normale Sägespäne sind jetzt nicht der Brüller, gehen aber zur Not wahrscheinlich auch... könnte aber sein, dass die ziemlich stauben... Ansonsten kann die Einstreu gar nicht hoch genug sein, da sowohl Farb- als auch Wildmäuschen sehr gern buddeln und sich unterirdische Gänge anlegen.... also sei ruhig großzügig mit (staubarmer) Einstreu (wenn Du die Möglichkeit hast, ruhig 15-20cm)!
Weiterhin alles Gute für die kleine Mäusefamilie!
LG, seven
 
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harry

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Bevor ich alle Mäuse kräftig einstaube - hust, hust. kannst du mir eine Marke von einem guten staubfreien Einstreu nennen? Nicht das ich fantasielos wäre, aber es geht ja schon damit los: Heu, Holzstreu, Stroh, Strohstreu, Hanfstreu, Maisstreu oder Cellulose Einstreu? Das staubfreie finde ich dann schon.
 
seven

seven

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Hi Harry!
Hanfstreu ist schon mal sehr gut. Wir haben zurzeit "Eurolin", das ist staubarme Leinstreu, auch sehr gern gesehen bei den Mäuschen... Ich denke aber mal, dass Wildmäuschen evtl. nicht ganz so empfindlich sind wie Farbmäuschen... wenn also auf der Streu "entstaubt" oder "staubarm" oder sowas in der Richtung draufsteht, dürfte auch ganz normale Kleintierstreu gehen...
LG, seven
 
Hamsterleinchen

Hamsterleinchen

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=) Wünsch deiner Mause-Familie alles Gute... bei uns in der Garage hat mal eine wilde Katze entbunden... das war auch sehr spannend :D
 
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harry

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Danke Hamsterleinchen.

Der Familie geht es wohl ganz gut. Ich sehe sie nicht - jedoch höre ich die Kleinen ab und zu fiepsen. Die Mutter ist nachts ziemlich aktiv.

Mit dem Einstreu 'Waldboden' (wenig Staub, viel Rinde) und darin Klopapier versteckt, hat sie alle Mauskrallen voll zu tun ihr Holzhaus sehr geschickt zu verbarrikadieren.

Gestern ist das Leineneinstreu angekommen. Nicht EuroLin, aber ähnliches. Nun ist der Käfig satt voll Einstreu. In ein paar Tagen (solange die Kleinen noch nicht aktiv sind) sollte der Käfig gereinigt werden - eine weitere nicht ganz so einfache Aufgabe sehe ich da auf mich zukommen ;-)
 
seven

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Huhu, Harry!
Fein, dass es der Mäusefamilie offenbar so gut geht! Ich find´s toll, wie Du Dich kümmerst!
Das mit dem Käfigreinigen würde ich mir nochmal überlegen - und wirklich nur dann tun, wenn die Mäuschen derart müffeln, dass Du´s nicht aushältst... Ansonsten würde ich höchstens vorsichtig die Pinkelecken säubern. Wenn die Kleinen selbstständig aus dem Nest tapern, kannst Du immer noch den Käfig etwas gründlicher reinigen (am Anfang sind sie noch nicht so flink - die ersten zwei Tage staksen sie noch unbeholfen durch die Gegend und schlafen meist noch halb... da dürfte es gehen, ohne dass sie Dir ausbüchsen...)
LG, seven
 
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harry

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Heute habe ich die erste Baby-Maus gesehen! Ganz schön groß ca. 5-6 cm lang für ihre etwas mehr als 14 Tage.

Den Käfig habe ich, wie geraten, noch nicht richtig sauber gemacht. Jeden Tag eine Ecke. Und ein spezieller Platz, der der Feuchtigkeit nach zu urteilen, wohl die Pinkelecke ist. Stinken tut es gar nicht.

Doch heute habe ich die kleine Plastiketage aus dem Käfig genommen, um auch darunter sauber zu machen. Das Holzhaus inkl. Mäusefamilie steht darunter. Bei der Gelegenheit ist ein Kleines raus gekommen und hat langsam eine Runde im Käfig gedreht. Und zu meinem Erstaunen hat die Mutter einen ganzen Haufen an Vorrat angelegt. Da freut man sich, dass sie neben Körnern so fleißig Käse, Möhren, Äpfel, Gurken etc. frisst, dabei isst sie die gar nicht, sondern legt einen Vorrat an. Freunde: der Winter naht! Den Vorrat an halb vergammelten Dinge habe ich entfernt. Machen Farbmäuse das auch?
 
seven

seven

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Hi Harry!
Schön, dass Du Dich mal wieder meldest und von den Kleinen berichtest! Es freut mich, dass es ihnen offenbar gut geht!
Zu dem Bunkern: Prinzipiell kommen auch Farbmäuse schon mal auf die Idee zu bunkern - v. a., wenn man ihnen größere Stücke Frischfutter anbietet, die sie nicht auf einmal fressen können. Solche Stücke ziehen sie dann schon mal in ihre Häuschen und bunkern sie dort. Unsere Mäuschen bekommen ihr Gemüse aber immer kleingeschnippselt, sodass sie einen Happen auch direkt verzehren können. Da ist zum Glück bisher noch niemand auf die Idee gekommen, zu bunkern - sonst hätten wir bei ca. 10 Häuschen / Unterschlüpfen im Käfig jeden Tag ´ne Menge zu tun, das alles wieder ´rauszusammeln...
(Das ist aber jetzt nur mein persönlicher Erfahrungsbericht - vielleicht sieht´s bei anderen wieder anders aus...)
Ich denke aber mal, dass Wildmäuse noch eher darauf "programmiert" sind, Futter zu bunkern - man weiß ja nie, wann es etwas Neues gibt...
Weiterhin alles Gute für die kleine Mäusefamilie - dann kommt ja jetzt bald Leben in die Bude ;)
LG, seven
 
chuchu

chuchu

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Also meine farbmäuse bekommen ihre gurke zb in scheiben(ungeschält) und fressen die dann bis auf die schaale, ich zähl immer wieviele schaalen noch da sind und daran seh ich ob sie bunkern *lach* aber die sind noch nicht auf die idee gekommen, das Frischfutter steht eigentlich immer lang da, sie nagen mal dran und gehen wieder, bunkern wollen sie garnicht, ab und zu liegts neben der schüssel aber das liegt dann eher daran das es rausfällt :p

soviel zu meiner erfahrung
 
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harry

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Den Käse mache ich jetzt auch in kleinste Schnipsel. Gebunkert wird der nicht mehr. An Nachbars Haselnüsse, die in unseren Garten fallen, hat sie auch Gefallen gefunden. Sowieso, eigentlich müsste man denken, lebt sie im Schlaraffenland. Das ist aber nur eine wage Aussage, da ich mir nicht sicher bin, was von all den Dingen die sie bekommt, tatsächlich auch von ihr gefressen wird.

Nach 3 1/2 Wochen habe ich mich heute an das Saubermachen im Häuschen rangewagt, obwohl die Kleinen - wohl anders, als bei Farbmäusen - noch nicht das Haus verlassen haben und außerordentlich ruhig sind.

Da die Mutter jetzt anfängt am Käfig zu randalieren, wollte ich nachsehen, ob es überhaupt noch Kleine gibt?

Es gibt sie. Das Häuschen langsam hochgehoben und natürlich die ganze Familie damit aufgescheucht. Sie haben sich gleich im Einstreu versteckt. Teilweise wie Vogel Strauß: Hauptsache der Kopf ist weg.

Aber es war höchste Zeit. Das Holzhaus hat an der Innenseite hier und da ein wenig Schimmel. Jetzt müssen sie provisorisch mit einem Pappkarton auskommen. Oder in den hohlen Stein einziehen.

Die Kleinen sind nicht neugierig und spielen nicht draußen. Hingegen die Mutter ab dem Abend jetzt öfters draußen ist und verzweifelt Wege aus dem Käfig sucht. Da möchte man die Tiere am liebsten jetzt schon auswildern. Aber so lange die Kleinen nicht wenigstens ein bisschen selbständig sind, ist wohl noch mind. eine Woche Geduld angesagt.

Bei den Mäusen handelt es sich nach meinen Internetrecherchen um Waldmäuse und da der Bauch klar abgegrenzt weiß ist, vermutlich um eine Gelbhalsmaus. Nun, ihren Hals wird sie mir nicht zeigen. Die Auswilderung dieser Tiere soll ab der 5 Woche erfolgen.

Jetzt weiß ich wenigstens, dass es alle Tiere noch gibt und hoffe, dass sie sich schnell von dem heutigen 'Reinigungsschock' erholen.
 
seven

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Hi Harry!
Schön, wieder von Dir zu lesen! Und sehr schön auch, dass es Mamamaus nebst den Kleinen offenbar gut geht! Ich denke auch, dass Du mit dem Auswildern noch so lange warten solltest, bis die Kleinen etwas munterer sind... Dass Mama schon ´raus will, ist ja im Prinzip ein gutes Zeichen - sie hat sich noch nicht allzu sehr an die Menschen gewöhnt und wird daher in der Natur hoffentlich auch wieder schnell und gut zurechtkommen...
Großes Lob an Dich - hast Du toll geschafft! Alles Gute weiterhin für die Mäuschen, und auf dass sie ein langes, glückliches Leben in freier Wildbahn haben dürfen!
LG, seven
 
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harry

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Nach 4 1/2 Wochen Aufzucht von fünf kleinen wilden Mäusen nebst Mama, diese heute erfolgreich ausgewildert!

Zunächst einmal möchte ich mich bei diesem Forum herzlichst bedanken.

Durch die zahlreichen Tipps und Tricks und die schnelle Hilfeleistung, ist es mir gelungen eine ganze Mäusefamilie so optimal zu versorgen und auf ihr Leben in der Natur vorzubereiten, wie dies eben im Haus/Käfig geht.

Nach meinem letzten Beitrag haben die Kleinen endlich begonnen ihre Umgebung auszukundschaften. Ist ein relativ großer Hamsterkäfig für eine Maus gerade so angemessen, so trifft dies für 5 schon recht große kleine Mäuse nicht mehr zu.

Der Käfig war zum Schluss nebst Einstreu bersten voll mit (heiß begehrten) Küchenpapierrollen-Pappen und ein paar Ästen aus der Umgebung. Doch nun fingen des Nachts alle an, an dem Käfig zu randalieren. Und da die Mäuse inzwischen einen sehr wohlgenährten und selbstständigen Eindruck machten, war es an der Zeit sie in die Natur zu entlassen.

In einem etwas entfernten Waldstück, direkt am Acker gelegen, fand ich einen seit langem umgefallenen Baum. Unter dessen verästelte Baumkrone habe ich das Häuschen inkl. den Waldmäusen und den geliebten Küchenpapierrollen-Pappen versteckt. Die Mäuse lugten schon ganz neugierig aus ihrem Häuschen hervor, haben es aber vorgezogen erst die Abenddämmerung abzuwarten.

Bevor ich die Mäuse dahin brachte, wurde das gesammelte alte Einstreu sowie das restliche Futter drumherum und in der Umgebung verstreut. Ein paar andere mögliche Mäuselöcher habe ich in der Umgebung auch gesehen. Alles weitere nimmt jetzt seinen natürlichen Lauf.
 
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*seufz*
Hach - eine Mäusegeschichte mit Happy-End!
Ich find´s ganz toll, wie Du Dich um die Mäuschen gekümmert hast! Und ich find´s noch viel toller, dass Du ganz selbstlos die Mäuschen wieder ausgesetzt hast, wohl wissend, dass draußen ´ne Menge Gefahren lauern... Ein riesengroßes Lob an Dich für Deinen großartigen Einsatz! *APPLAUS*
Schade, dass Deine "Mäusegeschichte" jetzt erstmal zu Ende ist...
Vielleicht bist Du ja auf den Mäusegeschmack gekommen und möchtest in Zukunft mal ein paar Tierheim-Notfallmäuschen ein schönes Zuhause bieten? Mäuse-Erfahrung hast Du ja jetzt, und die Kleinen müsstest Du dann auch nicht wieder hergeben? Und Du könntest das Forum weiterhin mit Deinen Mäusegeschichten bereichern ;-) (Neeeeeiiiin, ich will Dich ja hier zu gar nichts anstiften *grins*)
LG, seven
 
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harry

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Wenn wir nicht schon zwei Katzen hätten... Hm, das muss ich mir erste einmal durch den Kopf gehen lassen.
 
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