Ausgestorbene Tiere!

Diskutiere Ausgestorbene Tiere! im Wildtiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Hallo!!! :041: (Da ich noch keinen Thread über "Ausgestorbene Tiere" gefunden hab, hab ich gedacht, ich mach mal einen auf! SRY!!! Wenn doch...
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
S@lly
Registriert seit
07.06.2007
Beiträge
883
Reaktionen
0
Hallo!!! :041:

(Da ich noch keinen Thread über "Ausgestorbene Tiere" gefunden hab, hab ich gedacht, ich mach mal einen auf!
SRY!!! Wenn doch schon einen gibt!) :uups:


Hier könnt ihr Bilder von ausgestorbenen Tierarten reinstellen und über sie schreiben!
.
.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
.

Ich fang dann mal an! :lol:
Mit dem QUAGGA:
http://www.cryptomundo.com/wp-content/Quagga_photo.jpg


Das Quagga war in Südafrika weit verbreitet und soll bis ins 17. Jahrhundert einer der häufigsten Großsäuger gewesen sein. In den 1600ern begann auch die exzessive Jagd, bei der Tausende von Quaggas geschossen wurden. Farmer betrachteten die Wildtiere als Nahrungskonkurrenten ihrer Rinder. Vor allem aber galt Südafrika unter Mitgliedern der finanziell gutgestellten Oberschicht als Jagdparadies; sehr viele Tiere wurden aus „sportlichen“ Motiven ohne besonderen Grund getötet. Um 1850 war das Quagga südlich des Oranje ausgestorben – die letzten wilden Quaggas grasten im Oranje-Freistaat. Auch diese Bestände wurden ausgerottet: Die kleine Restpopulation wurde vermutlich durch die Dürre von 1877, nach der das Quagga als ausgestorben galt, weiter geschwächt. Ein Einzeltier lebte noch im Artis Magistra Zoo in Amsterdam, wo es am 12. August1883 starb.
Wann genau das Quagga ausstarb, scheint unklar zu sein. Jedenfalls berichtet der deutsche Schutztruppenoffizier Victor Franke in seinen Tagebuchaufzeichnungen noch 1901 von kleineren Quaggaherden, die er im damaligen Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia) beobachtet hat. Franke unternahm als Oberleutnant über Jahre hinweg viele Ritte und "Expeditionen" im ganzen Schutzgebiet. Unterwegs lebte seine Mannschaft auch von Jagderfolgen. Franke berichtet aber an mehreren Stellen, dass er es nicht über sich brächte, auf die wunderschönen und herrlichen Tiere (die Quaggas) zu schießen. Sie müssen großen Eindruck auf den sonst sehr praktisch denkenden Jäger, der aber auch ein ausgemachter Tierfreund war, gemacht haben.
(aus www.wikipedia.de)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
29.07.2007
#1
A

Anzeige

Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber geworfen? Vielleicht hilft dir dieser ja weiter?
Lilly Leindy

Lilly Leindy

Registriert seit
09.09.2006
Beiträge
1.492
Reaktionen
0
Tolles Thema.:D

Der Säbelzahntiger,
Hier eine Zeichung:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/79/Smilodon.jpg

...und das Foto eines Skeletts:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7a/Smilodon_californicus.jpg

Die Säbelzahnkatzen erhielten ihren Namen wegen der extrem langen, gebogenen Eckzähne, die bei einigen Arten bis zu 20 cm lang werden konnten. Die Tiere konnten ihren Unterkiefer im 95°-Winkel aufreißen, was auch nötig war, um die langen Zähne voll einsetzen zu können. Heutige Katzen können ihre Kiefer nur um 65-70° öffnen. Im Habitus glichen sie heutigen Katzen, obwohl die meisten Formen gedrungener gebaut und damit wohl weniger elegant als die uns vertrauten Arten waren. Viele besaßen einen relativ kurzen Schwanz, wie wir ihn vom heutigen Luchs (Lynx lynx) her kennen. Eine weit verbreitete Vorstellung ist, dass Säbelzahnkatzen durchweg sehr groß waren. Tatsächlich waren aber viele recht klein, teilweise kleiner als Leoparden oder ein Ozelot. Nur relativ wenige wie Smilodon populator oder Homotherium hatten in etwa die Größe eines heutigen Löwen. Die größte Art war der südamerikanische Säbelzahntiger Smilodon populator.

Taxonomie [Bearbeiten]

Die Säbelzahnkatzen werden meist in drei Tribus aufgeteilt. Etwas isoliert von den anderen steht die Tribus der Metailurini, zu der neben unbekannteren Formen wie Metailurus und Adelphailurus auch Dinofelis gehört. Die zweite Tribus sind die Homotherini mit den ursprünglicheren Gattungen Machairodus und Xenosmilus sowie der moderneren Gattung Homotherium. Als dritte Tribus kennen wir die Smilodontini mit Paramachairodus , Megantereon und Smilodon.

Lebensweise und Verhalten [Bearbeiten]

Säbelzahnkatzen waren nach aller Wahrscheinlichkeit aktive Räuber, obwohl gelegentlich darauf hingewiesen wird, dass diese Tiere auch reine Aasfresser gewesen sein könnten, was aber aus vielerlei Gründen äußerst unwahrscheinlich ist. Aufgrund des teilweise recht großen Körpers darf man annehmen, dass einige Arten recht stattliche Beutetiere erlegen konnten. Ob sie allerdings auch solch riesige Tiere wie Elefanten und Mammuts, oder zumindest deren Jungtiere angegriffen haben, ist nicht klar. Zahlreiche Funde von Mammutskeletten, die neben einigen Skeletten der Scimitar-Katze (Homotherium serum) in der Friesenhahn-Höhle in Texas gefunden wurden, weisen darauf hin. Die Aufgabe der charakteristischen Säbelzähne ist bis heute umstritten. Möglicherweise gebrauchten die Tiere sie, um sehr großen Beutetieren tiefe Stich- und Reißwunden beizubringen, an denen die Opfer dann verbluteten. Kritiker dieser Annahme weisen darauf hin, dass die Zähne bei solch einer Belastung leicht brechen würden. Sie vermuten daher, dass diese Katzen ihre Zähne gebrauchten, um der bereits am Boden liegenden, kampfunfähigen Beute gleichzeitig Halsschlagader und Luftröhre zu durchtrennen. Darauf deuten auch die bei einigen Arten wie Smilodon extrem kräftig ausgebildeten Vordergliedmaßen hin, die wohl dazu dienten, Beutetiere gegen den Boden zu drücken, um dann einen präzisen Tötungsbiss zu setzen. Möglicherweise dienten die langen Eckzähne aber nur zum Imponieren gegenüber Artgenossen. Auch denkbar ist, dass sie auch auf unterschiedliche Weisen genutzt wurden, da diese bei verschiedenen Arten zum Teil recht unterschiedlich ausgebildet waren. Eine weitere Theorie ist, dass Säbelzahnkatzen sich von Blut, Eingeweiden und sonstigen weichen, leicht abzufressenden Körperteilen ernährten, welche die Säbelzähne nicht gefährdeten. Wahrscheinlich hatten sie wie die heutigen Katzen verhornte Papillen auf der Zunge, um ohne Gefährdung der Zähne auch von Knochen das Fleisch abzulösen.

Fundorte und Verbreitung [Bearbeiten]

Überreste von Säbelzahnkatzen wurden bislang auf allen Kontinenten mit Ausnahme Australiens gefunden. Die ältesten Funde sind etwa 10 Millionen Jahre alt. In Europa starben die Tiere mit der Gattung Homotherium vor rund 40.000 Jahren aus, in Nordamerika verschwanden vor etwa 10.000 Jahren die beiden Gattungen Smilodon und Homotherium fast zeitgleich. In Afrika und Südasien starb die letzte dort heimische Säbelzahnkatze Megantereon schon erheblich früher, vor etwa einer Million Jahren, aus. Fossilien von Säbelzahnkatzen wurden auch in Deutschland entdeckt. Aus dem Miozän stammen die Funde von Eppelsheim und Dorn-Dürkheim, aus dem Eiszeitalter die Funde von Neuleiningen bei Grünstadt, Würzburg und Elz (Limburg-Weilburg).

Ähnliche Tierformen [Bearbeiten]

Bevor Smilodon im Pliozän Südamerika über die mittelamerikanische Landbrücke erreichte, gab es dort Tiere, die den Säbelzahnkatzen mit ihren extrem langen Eckzähnen verblüffend ähnlich sahen. Sie gehörten zur Gattung Thylacosmilus, waren aber mit den Säbelzahnkatzen nicht verwandt, sondern gehörten zu den Beuteltieren. Sie starben mit der Ankunft der echten Säbelzahnkatzen aus. Das Prinzip der überlangen Eckzähne hat sich also neben den Scheinsäbelzahnkatzen aus der Familie Nimravidae ganz unabhängig ein drittes Mal entwickelt. Auch bei einigen frühen säugetierähnlichen Reptilien, die vor den Dinosauriern lebten, bildeten sich Formen mit längen Säbelzähnen aus, etwa Inostrancevia.

Quelle: wikipedia
 
tarasna

tarasna

Registriert seit
30.03.2007
Beiträge
153
Reaktionen
0
Der Eurasischer Luchs

*EDIT, bitte keine Direktlinks zu fremden Bildern, den Besitzern entstehen dadurch Traffikkosten!*


Der Eurasische Luchs oder Nordluchs (Lynx lynx) ist eine in Eurasien verbreitete Art der Luchse. Im deutschen Sprachgebrauch ist fast immer diese Art gemeint, wenn von „dem Luchs“ die Rede ist.

Merkmale:

Mit einer Kopfrumpflänge bis 1,25 m (plus zwischen 11 und 25 cm Schwanz) und einer Schulterhöhe von 65 cm ist der Luchs die größte Katze Europas. In Mitteleuropa wiegen männliche Luchse je nach Region im Durchschnitt 20-26 kg (Extremwerte 12 kg bis 37 kg), Weibchen sind mit 17-20 kg (Extremwerte 12 bis 29 kg) deutlich leichter. Mit den anderen Arten der Gattung teilt sich der Luchs die Pinselohren, den rundlichen Kopf und den sehr kurzen Schwanz. Sein Fell ist gelb bis graubraun und oft dunkel gefleckt oder gestreift. Die Fleckung ist vom Lebensraum abhängig und ändert sich von Region zu Region. Der Eurasische Luchs trägt einen sehr ausgeprägten Backenbart. Hochbeinigkeit, kurzer Schwanz und kurze Ohren sowie die stark behaarten Pfoten sind Anpassungen an Kälte und hohe Schneelagen.

Bereits in der Antike galt der Luchs als außerordentlich scharfsichtig (vgl. Lynkeus), in Deutschland auch als hellhörig („Ohren wie ein Luchs“) und verstohlen („jemandem etwas abluchsen“).

(Quelle: www.wikipedia.de)

Tja.. ein wirklich schönes Tier war das :(

Lg, Tara
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
*Tierchen*

*Tierchen*

Registriert seit
10.11.2006
Beiträge
1.611
Reaktionen
0
Dann mach ich mal der Velociraptor

*EDIT, bitte keine Direktlinks zu fremden Bildern, den Besitzern entstehen dadurch Traffikkosten!*

Velociraptor (lat.: velocis (zu velox) − schnell, flink; raptor − Räuber) war ein kleiner theropoder Dinosaurier aus der Gruppe der Dromaeosaurier. Er lebte zur Zeit des Campan in der Oberen Kreide im Gebiet der heutigen Mongolei. Der Gattung ist nur die Art Velociraptor mongoliensis zugeordnet.
Der etwa truthahngroße Velociraptor war zwar wesentlich kleiner als andere Dromaeosaurier, wie beispielsweise Deinonychus, stimmt mit diesen jedoch in der Morphologie weitgehend überein. Er war ein agiler, bipeder Fleischfresser mit langem Kopf und Schwanz und der für Dromaeosaurier typischen sichelförmigen Klaue an der inneren Zehe zum Attackieren der Beute. Er unterschied sich von anderen Dromaeosauriern durch seinen langen, flachen Schädel sowie durch eine hochragende Schnauze.
Velociraptor spielt eine wichtige Rolle in dem Actionfilm Jurassic Park, wo er meist nur „Raptor“ genannt wird. Nicht nur deswegen gehört Velociraptor zu den populärsten Dinosauriern. Aus dramaturgischen Gründen wurde das Tier jedoch im Film stark vergrößert dargestellt und gleicht in dieser Hinsicht eher dem nordamerikanischen Deinonychus.
Velociraptor (lat.: velocis (zu velox) − schnell, flink; raptor − Räuber) war ein kleiner theropoder Dinosaurier aus der Gruppe der Dromaeosaurier. Er lebte zur Zeit des Campan in der Oberen Kreide im Gebiet der heutigen Mongolei. Der Gattung ist nur die Art Velociraptor mongoliensis zugeordnet.
Der etwa truthahngroße Velociraptor war zwar wesentlich kleiner als andere Dromaeosaurier, wie beispielsweise Deinonychus, stimmt mit diesen jedoch in der Morphologie weitgehend überein. Er war ein agiler, bipeder Fleischfresser mit langem Kopf und Schwanz und der für Dromaeosaurier typischen sichelförmigen Klaue an der inneren Zehe zum Attackieren der Beute. Er unterschied sich von anderen Dromaeosauriern durch seinen langen, flachen Schädel sowie durch eine hochragende Schnauze.
Velociraptor spielt eine wichtige Rolle in dem Actionfilm Jurassic Park, wo er meist nur „Raptor“ genannt wird. Nicht nur deswegen gehört Velociraptor zu den populärsten Dinosauriern. Aus dramaturgischen Gründen wurde das Tier jedoch im Film stark vergrößert dargestellt und gleicht in dieser Hinsicht eher dem nordamerikanischen Deinonychus.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Azaradel

Azaradel

Registriert seit
30.11.2006
Beiträge
700
Reaktionen
0
Ich stelle heute den Auerochsen (Bos taurus primigenius) vor. :)

Eine Zeichnung:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6e/Ur-painting.jpg

Das Skelett:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4c/Vig_uroksen.jpg

Bild eines nachgezüchteten Ur's

http://www.tierparknms.de/Bilder/tpapo016.jpg

Das Aussehen lässt sich anhand von Knochenfunden, Höhlenmalereien, Beschreibungen und Abbildungen rekonstruieren.
Mit einer Kopfrumpflänge von über 3 m, einer Schulterhöhe von 1,75 bis 1,88 Metern bei den Bullen und einem Gewicht von bis zu einer Tonne war der Auerochse bis in die Neuzeit das mächtigste Landtier Europas, vergleichbar nur mit dem Wisent. Der Geschlechtsdimorphismus war stark ausgeprägt, die Kühe hatten eine Schulterhöhe von etwa 1,50 m. Die Hörner wurden bis zu 80 cm lang, waren in typischer Weise nach vorn geschwungen und hatten eine schwarze Spitze.
Das Fell der in Nord-und Mitteleuropa lebenden Auerochsen war bei Kühen dunkelrotbraun mit rotbraunem Aalstrich, bei Stieren dagegen wesentlich dunkler, oft fast schwarz mit beigem oder grauweißem Aalstrich und oft einem helleren Bereich an den Flanken. Darüber hinaus hatten die Tiere helle Stirnlocken, helle Augenringe sowie aufgehellte Bauch- und Beininnenseiten. Charakteristisch war auch ein helles Flotzmaul. Kälber kamen hellbraun zur Welt und wurden dann in Laufe eines Jahres immer dunkler. Bei den Rassen aus Südeuropa waren die Stiere eher hell-bis graubraun gefärbt, jene aus Nordafrika rotbraun mit einem weißen bis fahlgelben Sattel.

Verhalten

In offenen Wäldern lebten Auerochsen als tagaktive Tiere und ernährten sich von Gräsern, Laub und Eicheln. Die kleinen Herden bestanden aus einem Bullen, einigen Kühen und deren Jungen. Um das Recht, eine Herde zu führen, kam es zwischen den Bullen zu heftigen Kämpfen.
Im Winter bildeten die weibliche Tiere zusammen mit den Jungtieren herumschweifende Herden, während die Bullen jeweils eigene Territorien besetzten und diese gegen andere Bullen verteidigten.

Verbreitung

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Auerochsen umfasste große Teile Europas, nah verwandte Formen des Wildrindes kamen auch in Westasien, Teilen Indiens und Nordafrikas vor.

Geschichte

In Mitteleuropa tauchten Auerochsen etwa vor 250.000 Jahren auf. Sie sind häufig auf Höhlenmalereien abgebildet, wie zum Beispiel in der Höhle von Lascaux und Livernon in Frankreich. Es wurden auch frühe Schnitzarbeiten mit Auerochsen gefunden. Die Domestikation fand etwa 6000 v. Chr. im Bereich des heutigen Anatolien, Syrien und Irak statt. Lange Zeit diente das Rind hauptsächlich als Fleischlieferant, erst einige Jahrtausende nach der Domestikation setzte sich die primäre Nutzung der Milch durch.
Nach vergleichenden Untersuchungen der mitochondrialen DNA von Auerochse und europäischem Hausrind aus Knochenproben von der Mittelsteinzeit bis zur Bronzezeit sind die modernen europäischen Rinderrassen keine direkten Nachkommen des europäischen Auerochsen. Stattdessen wird als Ort der Domestikation der Nahe Osten vermutet, von wo sich das Hausrind vor 8000 Jahren relativ rasch nach Europa ausbreitete und dabei die lokalen Populationen des Auerochsen verdrängte.[1]
Während er im Mittelmeerraum und in Asien offenbar schon um die Zeitenwende ausstarb, war der Auerochse in Mitteleuropa sehr viel länger beheimatet. Durch Jagd und Habitatzerstörung wurde er immer seltener. Das letzte bekannte Exemplar wurde 1627 von Wilderern im Wald von Jaktorów in Polen erlegt.
In den 1920er Jahren versuchten die Zoodirektoren Heinz und Lutz Heck in Hellabrunn und in Berlin die Rückzüchtung des Auerochsen aus Hausrindern. Das daraus entstandene Heckrind ähnelt äußerlich bereits stark dem Auerochsen, ist allerdings kleiner. Heute leben dem Auerochsen sehr ähnliche Heckrinder unter anderem an den Lippeauen Lippstadt-Benninghausens.

Funde

Der Auerochse von Prejlerup ist eine neuere archäozoologische Entdeckung. Im Odsherred auf der dänischen Insel Seeland wurden im 20. Jahrhundert zwei Skelette von Auerochsen im Abstand von nur 3,5 km gefunden. Der 1904 gefundene ist der 9500 Jahre alte "Ur von Vig" (Uroksen fra Vig). Der 1983 gefundene ist der „Ur von Prejlerup“ (Uroksen fra Prejlerup). Dieser vor etwa 8500 Jahren angeschossene Ur, in dessen vollständigem Skelett noch sechs Pfeilspitzen gefunden wurden, verendete in einem Moor.



Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Auerochse
 
S@lly
Registriert seit
07.06.2007
Beiträge
883
Reaktionen
0
Elefantenvogel

Ich mache mal den Elefantenvogel.;)

:arrow: Hier zwei Bilder:

Hier sieht man schön die Größe!

Hier das Größte Ei der Welt! Nein nicht vom Strauß, größer!



:arrow: Info's:

Der Elefantenvogel, beheimatet in Madagaskar, war ein Laufvogel, ähnlich den heutigen afrikanischen Straußen. Er maß über 3 m und besaß ein Gewicht von etwa einer halben Tonne. Die Eier der Hennen waren sehr groß, größer als alle bislang gefundenen Dinosaurier-Eier. Die größte bekannte tierische Zelle ist das Ei eines Elefantenvogels.
In arabischen Erzählungen wird oft der „Elefantenvogel“ erwähnt, der so stark gewesen sein soll, dass er einen Elefanten ergreifen, und mit ihm davonfliegen konnte. Die „Elefantenvögel“ lebten etwa zeitgleich mit den bekannten, erst im 19. Jahrhundert ausgestorbenen neuseeländischen Riesenlaufvögeln, den
Moas. Wie die ausgestorbenen Moas, die heute lebende australischen Emus und südamerikanischen Nandus, so hatte der Elefantenvogel 3 Zehen, ganz im Gegensatz zu den afrikanischen Straussen, die 2 Zehen besitzen.
Der Elefantenvogel war nicht mit den neuseeländischen
Moas verwandt.
Unter den Einwohnern Madagskar waren die Eier des Elefantenvogels sehr beliebt. Der Inhalt von 8 bis 9 Litern, 6mal mehr als das des afrikanischen Straußes, 150 mal mehr als das eines Hühnereis, bot sicherlich den Menschen das ein oder andere Mal, die Grundlage eines großen Festschmauses, sofern sie die Gelegenheit hatten, an die Gelege dieser Giganten zu gelangen. Eier von Elefantenvögeln aus Madagaskar sind heute selten, äußerst selten. Ganze Eier gehören zu den postfossilen Raritäten. Nur ein Ei mit einem Embryo ist weltweit bekannt, befindet sich in den USA, wurde dort untersucht, und wird der Öffentlichkeit in der National Geographic Society´s Explorer´s Hall der Universität in Austin, Texas vorgestellt. Das Ergebnis der Untersuchung und dreidimensionale CT-Aufnahmen des Embryos, stellt die Universität im Internet bereit.
Der Elefantenvogel war durch seine dicken, behaarten Beine charakterisiert. Er starb im frühen 17. Jahrhundert aus.
Die Überreste des Elefantenvogels wurden in Sandgebieten der Küsten im Süden Madagaskars gefunden.



LG, [email protected]!:D
 
Elbenkriegerin

Elbenkriegerin

Registriert seit
08.12.2006
Beiträge
45
Reaktionen
0
Cooler Thread!!
Erinnert mich sehr an die Sendung "Tiere die es einmal gab".
Fand die Sendung voll schön und traurig zu gleich!
Kennt die noch jemand?
 
crocodylus

crocodylus

Registriert seit
25.01.2008
Beiträge
20
Reaktionen
0
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d5/Thylacinus.jpg
Der Beutelwolf (Thylacinus cynocephalus), auch Tasmanischer Wolf, Beuteltiger oder Tasmanischer Tiger genannt, war das größte fleischfressende Beuteltier, das in geschichtlicher Zeit auf dem gesamten australischen Kontinent lebte. Das letzte bekannte Exemplar starb 1936.

Beutelwölfe erreichten eine Kopfrumpflänge von 85 bis 130 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 38 bis 65 Zentimetern und ein Gewicht von 15 bis 30 Kilogramm. Ihre Schulterhöhe betrug rund 60 Zentimeter. Ihr Fell war kurz und rau, grau oder gelbgrau gefärbt. Auffällig waren die 13 bis 19 schwarzbraunen Querstreifen am hinteren Teil des Körpers und an der Schwanzwurzel, denen er auch seinen Namen „Beuteltiger“ verdankt und die der Tarnung dienten. Im Gesicht hatte er weiße Zeichnungen um die Augen und Ohren. Der Beutelwolf wies im Körperbau verblüffende Ähnlichkeiten mit einigen Raubtieren aus der Familie der Hunde (Canidae) auf und stellt so ein Paradebeispiel für konvergente Evolution dar. Der Schädel war etwas breiter gebaut, die Zahnformel lautete 4/3-1/1-3/3-4/4 x2, insgesamt also 46 Zähne. Ähnlich wie bei Hunden waren die Eckzähne lang und die Backenzähne scharf. Bemerkenswert ist, dass die Tiere ihren Unterkiefer sehr weit aufklappen konnten, nach manchen Angaben bis zu 90 Grad. Die Gliedmaßen waren eher kurz, die Beine endeten jeweils in fünf Zehen. Die Tiere waren Zehengänger und erreichten wohl bis zu 40 km/h.
Man vermutet, dass Beutelwölfe vorwiegend von Säugetieren wie Wallabys und anderen kleinen Kängurus lebten, daneben nahm er auch andere Säugetiere (darunter Wildkaninchen und eventuell auch Ameisenigel) und Vögel zu sich. In welchem Ausmaß er nach Ankunft der Europäer Schafe und andere Weidetiere jagte, ist umstritten, da viele dem Beutelwolf zugeschriebene Risse von Schafen tatsächlich von verwilderten Hunden getötet wurden.
 
Malteserfan

Malteserfan

Registriert seit
30.10.2007
Beiträge
454
Reaktionen
0
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Puerto_Rican_shrew.jpg

Die Karibischen Spitzmäuse (Nesophontidae) sind eine im 2. Jahrtausend ausgestorbene Säugetierfamilie aus der Ordnung der Insektenfresser (Eulipotyphla). Knochenreste dieser Tiere, vor allem in den Gewöllen von Eulen, wurden auf Kuba, den Kaimaninseln, Hispaniola und Puerto Rico gefunden. Es werden neun Arten unterschieden, die alle in der Gattung Nesophontes eingeordnet werden.
Karibische Spitzmäuse erreichten vermutlich eine Körperlänge von fünf bis 15 Zentimetern. Sie besaßen eine lange, biegsame Schnauze, einen langgezogenen, schlanken Kopf, der Schwanz war ebenso lang wie der Körper.
Vermutlich starben die Tiere nach der Ankunft der Europäer in der Karibik in der Mitte des 2. Jahrtausends aus. Knochenreste wurden gemeinsam mit Ratten- und Mäuseskeletten gefunden, diese Tiere wurden von den Europäern eingeschleppt. Man vermutet daher, dass die Nahrungskonkurrenz durch die Neozoen wesentlich zum Aussterben der Karibik-Spitzmäuse beitrug, eine weitere Rolle dürften die Waldrodungen und die Umwandlung ihres Lebensraumes in Plantagen gespielt haben. Frische Überreste deuten möglicherweise an, dass manche Arten bis ins 19. oder frühe 20. Jahrhundert überlebt haben könnten.
Die nächsten Verwandten der Karibischen Spitzmäuse sind die Schlitzrüssler, die ihnen ähneln, aber deutlich größer werden, und heute noch auf Kuba und Hispaniola leben.
Aus Kuba sind die Arten N. longirostris, N. major, N. micrus, N. submicrus und N. superstes bekannt. Auf Hispaniola lebten N. hypomicrus, N. paramicrus und N. zamicrus. Auf Puerto Rico kam N. edithae vor, die größte Art der Familie
 
Knichi

Knichi

Registriert seit
28.01.2008
Beiträge
242
Reaktionen
0
Halllöööööleee
wundert mich dass das Mammut noch nicht erwähnt wurde.

Hier eine Zeichnung


Das Mammut

bitte keine fremden Bilder direkt einbinden!

Lat. Bezeichnung Mammuthus primigenius Lebte vor 135.000 - 11.000 Jahren Nahrung Pflanzenfresser Größe ca. 3 Meter Kopfhöhe

Lebensweise der Mammuts

bitte keine fremden Bilder direkt einbinden!

Mammuts lebten vor 135.000 -11.000 Jahren in weiten Teilen Europas, Asiens, Afrikas und Nordamerika. Sie waren ausschließlich Pflanzenfresser, ihre Nahrung bestand aus Gräsern und Sträuchern. Die im Lonetal und in nördlichen Breiten vorkommende Mammutart war das Wollhaarmammut. Andere Arten waren das Steppenmammut und der Südelefant, die südlichere Lebensräume besiedelten. Das dichte braune Fell der Wollhaarmammuts schützte sie vor den niedrigen Temperaturen der Eiszeit. Dabei wechselten sie zwischen Sommer- und Winterkleid. Im Winter konnte die Behaarung bis zu einem Meter lang werden. Aus Kälteschutzgründen waren die Ohren und der Schwanz der Mammuts sehr klein, so dass diese Körperteile nicht erfrieren konnten. Charakteristisch für Mammuts waren ihre gewaltigen Stoßzähne, die einerseits der Abwehr dienten, andererseits aber auch zum Beseitigen von Schnee und Ästen zwecks Nahrungsbeschaffung dienten.
Mammuts verbrachten die kurzen Sommer der Eiszeit in Regionen nördlicher Breite, u.a. auch in der heutigen Nordsee, die zur letzten Eiszeit noch aus saftigem Grasland bestand. Im Herbst wanderten die Mammuts Richtung Süden, wo sie in etwas gemäßigteren Gefilden die harten Winter der Eiszeit verbrachten.
Mammuts lebten in Herden, die in der Regel ausschließlich aus Kühen und Jungtieren bestanden und von einer älteren Leitkuh angeführt wurden. Mammutbullen stießen lediglich zur Paarungszeit zur Herde und lebten den Rest des Jahres als Einzelgänger.
Mammuts konnten über 3 Meter groß werden und dürften etwa gleich groß gewesen sein, wie die heutigen Elefanten, die auch Ihre nächsten noch lebenden Verwandten sind.

Mammuts und die Menschen der Frühzeit

bitte keine fremden Bilder direkt einbinden!

Mammuts waren wichtige Jagdtiere der Menschen. Ursprünglich wurde angenommen, daß die Mammutherden nachts mit Hilfe von Fackeln in Abgründe oder tiefe Fallen getrieben, wo sie zu Tode stürzten. Belegt werden diese Szenen aus zahlreichen Höhlenzeichnungen der Eiszeit.
Viel wahrscheinlicher, weil einfacher, scheint das Erlegen dieser Tiere mittels Holzlanzen im sumpfigen Gebiet, d.h. am Rand der Talauen, wo diese schweren Tiere sehr unbeweglich waren. Dabei dürfte in vielen Fällen zunächst das Jungtier einer Herde Ziel des Angriffes gewesen sein. Nach Beobachtungen bei lebenden afrikanischen Elefanten verlässt das Muttertier beim Tod eines Jungtieres die Herde und bleibt tagelang in unmittelbarer Nähe des Jungtieres. Dabei nimmt das Muttertier kaum Nahrung zu sich und ist letztlich dann so geschwächt ist, dass es leichter anzugreifen ist.
Neben dem Fleisch, das als Nahrung diente, wurden die Stoßzähne auch als Grundgerüst zum Bau von Zelten genutzt. Ihre Fell wurde für Kleidung und für Zeltdächer verwendet. Knochen dienten als Waffen und Werkzeuge, die Sehnen wurden als Schnüre verwendet. Aus den Stoßzähnen wurden zudem Waffen sowie eindrucksvolle Schmuck- und Kunstgegenstände angefertigt.
Im Lonetal gefundene, über 30.000 Jahre alte Schnitzereien aus Mammutelfenbein belegen, dass die frühen Menschen auch handwerkliche Kunst beherrschten. Der wohl weltweit bekannteste Kunstgegenstand des modernen Menschen ist der im Lonetal gefundenen Löwenmensch.
Wahrscheinlich hatte das Mammut neben der Bedeutung als Nahrungslieferant auch eine wichtige geistig-religiöse Bedeutung - Kunstgegenstände, wie die im Lonetal ausgegrabenen Schnitzereien, lassen deshalb auf ein bereits komplexes Weltbild der frühen Menschen schließen.
Die Mammuts verschwanden gemeinsam mit anderen damaligen Großtierarten vor ca. 10.000 Jahren von der Erde. Ob die Mammuts eine der ersten Tierarten waren, die vom Menschen ausgerottet wurden, ist bis heute nicht endgültig geklärt. Sicher scheint jedoch, dass ihr Aussterben auch im Zusammenhang mit dem Ende der Eiszeit und der darauffolgenden Klimaerwärmung zu sehen ist.






bitte keine fremden Bilder direkt einbinden!

Das Mammut vom Vogelherd
Ausgrabungen am Vogelherd 2006 wurde ein vollständig erhaltenes Elfenbein-Mammut entdeckt.

Quelle: http://www.lonetal.net/urtiere_mammut.html

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
K

KC 82

Registriert seit
29.03.2008
Beiträge
17
Reaktionen
0
Da mach ich auch mit :D , schade das der thread noch nicht so viel beachtung gefunden hat :(

Ich steuer den Dodo bei

http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Dodo_1.JPG

Der Dodo oder auch die Dronte, seltener Doudo oder Dudu (Raphus cucullatus, „kapuzentragender Nachtvogel“) war ein etwa metergroßer, flugunfähiger Vogel, der ausschließlich auf den Inseln Mauritius und Réunion im Indischen Ozean vorkam.
Der Dodo lebte von vergorenen Früchten und nistete auf dem Boden. Er ist das Wappentier von Mauritius.




Aussehen

Von Berichten her weiß man, dass der Dodo blaugraues Gefieder hatte, einen 23 Zentimeter langen, schwärzlichen, gebogenen Schnabel mit einem rötlichen Punkt, sehr kleine nutzlose Flügel, gelbe Eier legte und einen Büschel mit gekräuselten Federn als Schwanz hatte. Dodos waren sehr groß und wogen über 20 Kilogramm. Wegen seiner schwachen Brustmuskulatur konnte der Dodo nicht fliegen. Das war auch nicht nötig, da er auf Mauritius keine Fressfeinde kannte.
Traditionell hat man vom Dodo die Vorstellung eines fetten, plumpen und unbeholfenen Vogels. Der Biologe Andrew Kitchen erklärt den Eindruck dadurch, dass die alten Zeichnungen überfettete, in Gefangenschaft lebende Vögel zeigen. Da Mauritius trockene und feuchte Jahreszeiten hat, hat der Dodo sich möglicherweise am Ende der Regenzeit Fett angefressen, um so die Trockenperioden, in denen Nahrungsmangel herrschte, zu überdauern. In Verbindung mit der Gefangenschaft, in der Essen das ganze Jahr vorhanden war, wurde der Dodo überfüttert und somit besonders fett.
Eine der wenigen realistischen Abbildungen eines lebenden Dodo schuf der indische Maler Mansur zu Beginn des 17. Jahrhunderts.

Aussterben

Der vermutlich letzte Dodo wurde von einem spanischen Seefahrer im Jahre 1681 erschlagen. Der Engländer Benjamin Harry berichtet in diesem Jahr zum letzten Mal von einem Dodo auf Mauritius. Die Forschung geht davon aus, dass das Tier um 1690 ausstarb. Hauptgrund für die Ausrottung der Art dürften eingeschleppte Ratten sowie eingebürgerte und verwilderte Haustiere gewesen sein und hier vor allem Schweine und Affen, welche die Gelege des bodenbrütenden Vogels zerstörten, also deren Eier fraßen. Da der Dodo ursprünglich keine Feinde besaß, verfügte er über kein Flucht- oder Verteidigungsverhalten. Die Zutraulichkeit des Dodo und die Flugunfähigkeit machten ihn für Menschen zu einer leichten Beute. Er war zwar nicht wohlschmeckend, aber geeignet als Frischfleisch für lange Seefahrten. Auch die Eier wurden von Seeleuten in Massen gegessen.
Weniger als 100 Jahre nach seiner Entdeckung war der Dodo ausgestorben. Davon wurde wenig Notiz genommen, bis der Dodo 1865 in Alice im Wunderland von Lewis Carroll erwähnt wurde. Mit der Popularität des Buches wuchs auch die Popularität des Vogels.

Namensgebung

Der früheste schriftliche Beleg für das Wort Dodo stammt aus dem Tagebuch von Kapitän Willem van West-Zanen von 1602.[1] Allerdings ist nicht auszuschließen, dass der Begriff Dodo auch früher schon verwendet wurde. Der Ursprung des Wortes Dodo ist unbekannt und wird daher kontrovers beschrieben:
  • Eine Theorie besagt, dass Dodo von dodaar stammt, dem niederländischen Namen des Zwergtauchers. Der Zwergtaucher kann genauso schlecht laufen, und dies machte ihn früher zu einer leichten Beute für niederländische Segler.
  • Eine andere Theorie leitet das Wort vom veralteten portugiesischen doudo ab, was so viel bedeutet wie "Narr" oder "Einfaltspinsel". Der Vogel soll diesen Namen von den Seefahrern erhalten haben, da dieser Vogel den Menschen immer sehr nahe kam und es leicht war, ihn zu erlegen.
  • David Quammen vermutet, dass Dodo eine onomatopoetische Annäherung an den vom Dodo abgegebenen Laut ist: ein zweitöniger taubenähnlicher Ruf, der sich wie doo-doo anhörte.
Verwandte Arten

Zusammen mit dem Rodrigues-Solitär (Pezophaps solitaria) auf Rodrigues wurde der Dodo in der Familie der Dronten (Raphidae) innerhalb der Ordnung Taubenvögel zusammengefasst. Nach Gesichtspunkten der Abstammungsgeschichte (Phylogenese) müssen diese zwei Arten in die Familie der Tauben gestellt werden. Alle Dronten waren flugunfähige, große Vögel, die ausschließlich auf je einer der Inseln des Maskarenen-Archipels lebten.
Vom rätselhaften Réunion-Solitär (Raphus solitarius, „Weißer Dodo“) von der Insel Réunion sind nur einige schwer interpretierbare Abbildungen übriggeblieben. Nach einer neueren Theorie ist er identisch mit dem ausgestorbenen Ibis Threskiornis solitarius. Nach anderen Ansichten handelte es sich um Vögel, die durch Seefahrer von Mauritius nach Réunion verbracht worden waren. Das hellere Gefieder wäre dann dadurch erklärbar, dass es sich um Albinos oder um Jungvögel gehandelt haben könnte.
 
Scratchy

Scratchy

Registriert seit
07.04.2008
Beiträge
324
Reaktionen
0
Dann erwähn ich mal ^^
Miss Waldrons Roter Stummelaff

Miss Waldrons Roter Stummelaffe (Piliocolobus badius waldronae) ist eine Unterart des Westafrikanischen Stummelaffen, die in Westafrika heimisch ist. Die Unterart ist seit 1978 nicht mehr offiziell gesichtet und im Jahre 2000 für ausgestorben erklärt worden. Jedoch geben neue Belege zu der Vermutung Anlass, dass eine sehr kleine Anzahl dieser Affen in der südöstlichen Ecke der Elfenbeinküste überlebt haben könnte. Die Rote Liste gefährdeter Arten der IUCN listet diesen Affen als „vom Aussterben bedroht“.

Namensgebung

Miss Waldrons Roter Stummelaffe wurde im Dezember 1933 von Willoughby P. Lowe, einem britischen Museumssammler entdeckt, der acht Exemplare von diesem Tier schoss. Lowe benannte die Art nach der Museumsangestellten Miss F. Waldron, die vermutlich seine Feldassistentin war.




Beschreibung

Miss Waldrons Roter Stummelaffe erreicht eine Länge von ungefähr einem Meter. Der Kopf ist ziemlich klein. Das Fell ist hauptsächlich schwarz, Stirn und Schenkel weisen unverwechselbare hellrote Markierungen auf. Vom Miss Waldrons Roten Stummelaffen existieren keine Fotos.




Lebensweise

Miss Waldrons Roter Stummelaffe lebt in großen Familiengruppen von 20 Tieren oder mehr. Sie sind soziale und hochklingende Tiere, die häufig über laute Rufe, Gekreisch oder Geschnatter kommunizieren. Früchte, Samen und Blätter machen die hauptsächliche Nahrungsquelle des Miss Waldrons Roten Stummelaffen aus.



Aussterben

Miss Waldrons Roter Stummelaffe ist der erste Primat, der im 21. Jahrhundert für ausgestorben erklärt wurde. Er wurde häufig wegen des Buschfleisches gewildert, ohne dass die lokalen Regierungen dagegen vorgingen. Die Lebensraumzerstörung spielte ebenfalls eine Rolle. Der Gemeine Schimpanse jagt häufig den Westafrikanischen Stummelaffen, was ebenfalls zur Abnahme dieser Unterart beigetragen haben könnte.
In den letzten Jahren gab es eine ausgiebige Diskussion, ob Miss Waldrons Roter Stummelaffe wirklich ausgestorben ist. Eine Reihe von Urwald-Expeditionen, geleitet von der Wildlife Conservation Society zwischen 1993 und 1999 brachten keinen Beleg für den Fortbestand dieses Tieres. Ein Jahr später wurde die Unterart für ausgestorben erklärt.
In den vergangenen Jahren hat jedoch der Primatologe W. Scott McGraw von der Ohio State University während seiner Expeditionen zur Elfenbeinküste Belege für die weitere Existenz dieses Affen gesammelt. Im Jahre 2000 erhielt McGraw einen schwarzen Affenschwanz. Die DNA-Analyse belegte, dass er von einem roten Stummelaffen stammt. Der Jäger, der McGraw den Schwanz gab, behauptete, dass er den Affen im Vorjahr geschossen hatte.
Im Jahre 2001 erhielt McGraw von einem Jäger aus der Elfenbeinküste ein Stück rötliche Affenhaut, von der angenommen wird, dass sie vom Miss Waldrons Roten Stummelaffen stammt. Im selben Jahr erhielt McGraw ein Foto, das vermutlich ein getötetes erwachsenes Exemplar zeigt. Auch Experten, die die Fotografie überprüft hatten, äußerten die Vermutung, dass es sich bei dem Affen auf dem Foto um Miss Waldrons Roten Stummelaffen handeln könnte.



Ich finde den namen voll lustig^^



Ach ja:Quelle wikipedia
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Thema:

Ausgestorbene Tiere!

Ausgestorbene Tiere! - Ähnliche Themen

  • Zu welchem Tier gehört dieser Kot?

    Zu welchem Tier gehört dieser Kot?: Hallo zusammen, ich habe vor ein paar Tagen Tierkot in meinem Carport-Anbau gefunden. Dort stand in der Ecke eine Seifenkiste aus Holz, in der es...
  • Was ist das für ein Wurm?

    Was ist das für ein Wurm?: Hi Leute, im Rahmen einer Projektarbeit zum Thema Bienen bin ich auf das folgende Exemplar gestoßen. Es handelt sich hierbei um ein...
  • Was ist das für ein Tier

    Was ist das für ein Tier: Hallo wer kann mir sagen was das für ein Tier ist?? ist braun weiß Orange und sieht pälzig aus und fliegt schneller und anderes als eine Hummel...
  • Was ist das für ein Tier auf meinem Salbei?

    Was ist das für ein Tier auf meinem Salbei?:
  • Delphinart Ausgestorben

    Delphinart Ausgestorben: hallo leute, mich machte eine dokumentation über eine rettungsexpedition gestern im tv sehr, sehr betroffen......... ende 2006 wurde der...
  • Delphinart Ausgestorben - Ähnliche Themen

  • Zu welchem Tier gehört dieser Kot?

    Zu welchem Tier gehört dieser Kot?: Hallo zusammen, ich habe vor ein paar Tagen Tierkot in meinem Carport-Anbau gefunden. Dort stand in der Ecke eine Seifenkiste aus Holz, in der es...
  • Was ist das für ein Wurm?

    Was ist das für ein Wurm?: Hi Leute, im Rahmen einer Projektarbeit zum Thema Bienen bin ich auf das folgende Exemplar gestoßen. Es handelt sich hierbei um ein...
  • Was ist das für ein Tier

    Was ist das für ein Tier: Hallo wer kann mir sagen was das für ein Tier ist?? ist braun weiß Orange und sieht pälzig aus und fliegt schneller und anderes als eine Hummel...
  • Was ist das für ein Tier auf meinem Salbei?

    Was ist das für ein Tier auf meinem Salbei?:
  • Delphinart Ausgestorben

    Delphinart Ausgestorben: hallo leute, mich machte eine dokumentation über eine rettungsexpedition gestern im tv sehr, sehr betroffen......... ende 2006 wurde der...