Phobie- Konfrontationstherapie?

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albero

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Hallo, ich befinde mich ja normalerweise in anderen Foren, weils mich hier immer ein bisschen gruselt ;)

Die Sache ist die: ich habe eine Phobie gegen Spinnen. Ihre Art sich zu bewegen jagt mir kalte Schauer über den Rücken. Gerade vorhin habe ich ein
Exemplar unter meinem Kopfpolster gefunden :shock: Fürchterlich!
Ich hasse es, dass ich mich so ekel und grusel obwohl ich weiß, dass diese reaktion blödsinnig ist! Deshalb hab ich mir folgendes überlegt:
vielleicht halte ich mir ( aber erst in einiger Zeit) eine Vogelspinne (die großen finde ich nicht ganz so abstoßend wie den Rest der Bande). Dann muss ich mich mit diesen Tieren auseinandersetzen. Und weil ich sie trotz enormen Gruselfaktor auf keinen Fall leiden lassen könnte, wäre ich sozusagen dadurch gezwungen mit ihnen umzugehen (Füttern, beobachten ob auch alles ok ist, etc.) Vielleicht könnte ich meine angst so überwinden.. müßte ich ja, weil ich möchte, dass es dem Tier gut geht.

Was haltet ihr davon? Spinnen muss man ja nicht unbedingt anfassen (ich denke auch nicht, dass die das so toll finden?!)
Könnte das Funktionieren?
 
04.09.2007
#1
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Guest

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ninchenmami

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Willst du es lieber nicht erst einmal mit einer kleinen Hausspinne probieren?
:D
 
albero

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Lustigerweise fürchte ich mich vor den kleinen mehr als vor den massigen *gg*
 
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ninchenmami

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Das ist wirklich putzig...hast du mal im netz was darüber gefunden..glaubst du das du mit "Panikattacken" :D einer Spinne als Haustier gerecht werden könntest?
 
Audrey

Audrey

Moderator
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Also mein ... äh... ewig männlicher Problemfall ;) (on - off - on - off...) hat auch eine Vogelspinne, als ich daraufhin meinte daß ich ihn dann wohl leider nie besuchen kann weil ich die totale Spinnenphobie hab, meinte er, daß er sich vor normalen Hausspinnen auch total gruselt und den Staubsauger rausholt - aber die eben aufgrund ihrer Bewegung was absolut anderes sind. Also aufgrund dieser Erzählung würde ich sagen: zur Phobie-Bekämpfung nicht hilfreich, sorry...
 
albero

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Hm... ich finde ja alle Spinnen generell sehr suspekt. Aber bei diesen großen Exemplaren, kann ich wenigstens auch ein bisschen Faszination spüren (interessante Tiere sind sie ja)..
Meine Hoffnung wäre, dass ich nach einer Weile so etwas wie eine Beziehung zu dem Tier aufbauen könnte. Wenn es mir nicht mehr so fremd ist, verliere ich vielleicht auch die Angst.
In der Psychologie wird ja auch zur Konfrontation gegriffen, um Phobien zu heilen.

Ob ich einer spinne als Haustier gerecht werden könnte? Ich weiß es nicht. deshalb bin ich hier. Ich würde gerne die Meinung von Experten und erfahrenen Haltern hören. auf keinen Fall lege ich mir ein Tier von heute auf morgen, sozusagen aus einer Laune heraus zu, um dann festzustellen, dass ich mich nicht dazu überwinden kann es zu füttern :shock:
Respekt gehört jedem Lebewesen gezollt! Auch wenns für meine Begriffe etwass skuril aussieht :mrgreen:
Dass ich die Angst davor verlieren kann weiß ich: wegen meinem Studium bin ich viel in den Bergen. Letztes Jahr hatten wir eine Exkursion, die 1 Monat dauerte. Unser Gebiet bestand natürlich vor allem aus Steinbrocken und Schutt. Wenn man da auf den Boden sah, fand man auf einen Blick schon mind. 5 Exemplare! Und das ständig! Am Anfang war das wirklich die Hölle, aber wenn man erschöpft ist , setzt man sich auf jeden stein- egal ob da jetzt Spinnen gleich daneben sind). In dieser zeit hat mir das fast nichts ausgemacht. Ich habe sogar mehrmals direkt neben Nester gegriffen wenn wir wieder mal einen Hang auf allen vieren raufgeklettert sind. Hätt ichs nicht getan, wäre ich abgestürzt. Also blieb mir keine Wahl. Und es war auch okay so (im moment aber wieder unvorstellbar für mich!).

Wie ist das eigentlich mit den einzelnen Tieren? Dass sie zum Menschen keine nähere Bindung eigehen ist mir schon klar, aber erkennt man auch einen unterschiedlichen Charakter der einzelnen Tiere (ich meine jetzt das Individuum, nicht die Gattung)
 
zora87

zora87

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Hallo Albero,
ich will mich gar nicht weiter zu Spinnen äußern, da kommt überhaupt nichts Gutes bei raus! Mir gehts da wie dir und das Komische ist, ich überlegte auch, ob ich eine Vogelspinne halten sollte, um die Angst loszuwerden.
Mein Fazit: Freiwillig hole ich mir nichts 8-beiniges ins Haus, nimm mal einen Baby-Opalangbein auf die Hand, so einen ganz kleinen, die merkts du gar nicht;) !
lg
 
N

ninchenmami

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Mit Gangern habe ich auch meine "Angst" verloren..die haben sogar was Süßes :D!
 
zora87

zora87

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Meine Angst habe ich nicht verloren:shock: :shock: ,aber die ganz kleinen gruseln mich nicht;) !
@ninchenmami:hast du nun auch vor den fetten schwarzen Spinnen keine Angst mehr?
lg
 
Tigerpython

Tigerpython

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Nabend zusammen,

@albero:

Man merkt, dass du Verantwortungsbewusstsein hast. Jedoch gehört auch in der Spinnenpflege viel mehr dazu.
Du benötigst das ausnahmelose Fachwissen über das was du tust, denn das Tier ist vollkommen von dir abhängig.
Natürlich gehört auch die uneingeschränkte Faszination dazu, die auch letztlich die Motivation dazu ist die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Letztlich sollte der Wunsch, seine Angst zu beseitigen, nicht der ausschlaggebende Grund sein in die Terraristik einzusteigen.

Eine Alternative wäre, bei einem Bekannten (oder auch durch andere Wege) regelmäßig in Kontakt mit diesen Tieren zu stehen und event. auf diesem Wege die Faszination wachsen zu lassen, sodass sie letztlich gegenüber der Angst dominant ist.

lg
Martin
 
albero

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@Tigerpython:
ich kenne eigentlich niemanden, der sich solche Tiere hält :eusa_eh: Und wenn es so wäre, dann würde ich diese Person wahrscheinlich nicht besuchen ;)
Ich dachte mir, dass ich "gezwungenermaßen" ein Verhältnis zum Tier aufbauen würde, weil ich eben weiß, dass es von mir abhängig ist. Ich wäre also gezwungen meine inneren Grenzen zu überschreiten um mich auch gut darum kümmern zu können.
Angenommen ich würde meine Idee irgendwann einmal realisieren (und das steht jetzt überhaupt noch nicht fest!), dann würde ich mich vorher natürlich ausgiebig über Haltung und alle wichtigen Dinge informieren.

Mich würde noch ein Punkt interessieren: merkt man bei Spinnen einen unterschiedlichen Charakter? Erkennen sie ihren Halter und werden "zutraulich"? Ich weiß gar nicht, wie intelligent diese Tiere eigentlich sind :eusa_think:
 
motte2000

motte2000

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hi,
spinnen nehmen alles wahr, aber sehen können sie nicht so gut...handzahm wird eine spinne nie und man sollte sie auch in ihrem terra lassen. wenn du dich informiren möchtest, dann bitte über eine art, aber nicht über die ganze spannweiter der hunderten von vogelspinnenarten. such dir eine ruhige aus und informiere dich über genau diese bedürfnisse.

ich wäre ja erstmal dafür das du dich mit ner therapie auseinander setzt unter anleitung eines fachmannes. über therapeuten kommte man gut an spinnenhalter die mit dem therapeuten zusammenarbeiten. da wärest du nicht die erste.
 
Tigerpython

Tigerpython

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Hey zusammen :) ,

@albero:

ch wäre ja erstmal dafür das du dich mit ner therapie auseinander setzt unter anleitung eines fachmannes
Dem schließe ich mich an, eine gute Idee.

Dieser sollte zunächst auch erstmal eine Phobie diagnostizieren, da die meisten Menschen, die angeben sie leiden unter einer Phobie, garnicht unter dieser leiden. In den meisten Fällen resultieren die Ängste vor diesen Tieren aus einem angelernten Verhalten, dass sich auch gut "behandeln" lässt.

Dies vermag ich bei dir jedoch nicht zu beurteilen, da ich dazu zu wenig Informationen über dich habe.

Letztlich fehlen meiner Meinung nach ein paar Punkte die du zur Vogelspinnenpflege benötigst und ich halte es daher nicht für angebracht sich aufgrund einer Phobie oder eines angelernten Verhaltens eine Vogelspinne zu erwerben.

Es gibt heute viele, effektive und vorallem professionelle Behandlungsmethoden die dir bei deinem Problem helfen können.

;)

lg
Martin
 
motte2000

motte2000

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ein wissenschaftler sagte mal: das menschliche gehirn begreift nicht das mehr als zwei beine in der luft sind wenn die tiere laufen...das ist fürs gehirn eine unbegreiflichkeint und daraus entickelt sich ekel und angst
 
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ninchenmami

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Zora87...bei den dicken, fetten Haarigen Spinnen ist mir manchmal auch noch mulmig...und naja anfassen mag ich sie auch nicht...aber eine Zeitung oder Zellstoff...löst das Problem..da drauf gekrabbelt..und gaaaaaaaaaanz schnell ab in die Natur mit der "kleinen" ;)!
 
albero

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Ich habe mir jetzt so einen "Spinnenschieber" zugelegt. Den stülpt man drüber, schiebt das dünne Plättchen hoch und sie ist in einer kleinen Kammer gefangen. Dann kann sie im Garten wieder freigelassen werden... so die Theorie *g*
Habs aber letztesmal nicht geschafft *hüstel*
 
kathrin22

kathrin22

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ich habe auch eine richtige phobie:

wo ich alleine in meiner wohnung wohnte,wollte ich nachts auf klo und auf dem weg (im flur) war eine spinne! ich habe sone angst gehabt,sie war auch so bewegungsfreudig und sooo dick! ich habe erstmal geheult wusste nicht was ich machen sollte,durch die haustür konnte ich nicht,da war die spinne,also bin ich nachts umm halb 2 mit hausschuhen aus dem fenster gesprungen ab zu meinen vater lol habe ihn geweckt und er musste mit um sie zu entfernen *grusel* also ich verstehe dich zu gut! konfrontazion würde mir nix bringen,die angst bei mir liegt fest in meiner kindheit,meine mutter hat es mir nicht anders vorgemacht und hat panik bekommen,wenn da mal ne spinne war! das hatte sich wohl tief und fest bei mir eingebrannt!ich denke die angst werde ich nie überwinden!
 
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ninchenmami

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Oh Kathrin, das ist aber auch seeehr heftig...
 
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ninchenmami

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Da kannst du nur hoffen, dass du nicht sooft solche Begegnungen hast...
 
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