Was tun wenn das Pferd/ Fohlen beim führen überholen will?

Diskutiere Was tun wenn das Pferd/ Fohlen beim führen überholen will? im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo, mein Quarter Horse Fohlen 21/2 Jahre führe ich zur firstZeit alleine spatzieren. Natürlich regt sie sich auch auf und will mich dann...
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Theresia

Theresia

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Hallo,

mein Quarter Horse Fohlen 21/2 Jahre führe ich zur
Zeit alleine spatzieren.
Natürlich regt sie sich auch auf und will mich dann überholen.
Ich führe sie am Halfter mit Führkette.
Wie verhält man sich richtig, wenn sie nicht hinter einem bleiben will?
 
07.09.2007
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
Jennifer1986

Jennifer1986

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Naja meine Cousine hat ihrem Fohlen das so beigebracht, indem sie sie immer zurückgedrückt hat und kurz stehen geblieben ist... Vielleicht hilft das???
 
antigone4100

antigone4100

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huhu
Ich hab meinem Fohlen das beibegebracht in dem ich immer meine Hand gehoben habe und ein scharfes nein gesagt habe.
Wenn das nichts gebracht hat musste er stehen bleiben und ich hab ihn 3Schritte rückwärts gerichtet. Mittlerweile klappt das ganz gut auch wenn kein anderes Pferd dabei ist.

LG Antigone
 
BineKoeln

BineKoeln

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Hallo!

Also erstmal (sorry, jetzt werde ich pinkelig..) ist ein 2,5 Jähriger kein Fohlen mehr, sondern ein frecher Teenager, der seine Grenzen testet.

Genau das scheint mir das Problem zu sein.
Das Pferd akzeptiert dich nicht als Ranghöheren. Ist sie denn sonst gut erzogen oder gibt es noch andere Situationen, in denen sie "Blödsinn" macht?

Sie ist jetzt in einem Alter, in dem sie unbedingt lernen muß, dass der Mensch der Boss ist und die Richtung, das Tempo und überhaupt den Ton angibt.
Vernachlässigt man das in diesem Alter hat man plötzlich ein unerzogenes 4-jähriges Pferd, dass angeritten werden soll und man wundert sich, dass es schon beim Satteln und ähnlichem Probleme gibt.

Bei dem konkreten "Führ-Problem" ist zurückdrücken schon ein guter Ansatz, aber wenn das Pferd es drauf anlegt hat man keine Chance.
Daher sollte man das erst in abgeschlossenen Bereichen (z.B. Weide, Reitplatz) üben. Ich finde die Gefahr ziemlich hoch, dass sie dir sonst im Gelände abhaut.

Der Schlüssel wird aber die Rangordnung sein.
Du könntest z.B. Bodenarbeit machen. Dabei übt man das Führen automatisch und das Pferd-Mensch-Verhältnis wird geklärt und gestärkt.

Berichte doch noch ein wenig mehr. Dann können wir uns alle ein besseres Bild machen.
 
Theresia

Theresia

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Hallo,

sie ist sonst sehr umgänglich und brav.
In der Reitbahn habe ich mit ihr häufig Bodenarbeit gemacht und sie läßt sich sonst gut führen und longieren.
Im Gelände macht sie das nur wenn sie sich aufregt, das tut sie natürlich
weil sie es nicht kennt alleine den Stall zu verlassen.
Gerade das will ich mit ihr üben, damit ich es später einfacher habe
wenn ich mit ihr alleine ausreite. Angeritten wird der Quarter mit 3 Jahren,
nicht erst mir 4 Jahren.
 
Sunny92

Sunny92

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huhu...
also vllt kannst du ja einfach eine gerte mitnehmen...
und dann immer die gerte vor die schulter wenn sie überholen will...
wenn sie darauf nicht hört auch mal einen kleinen klaps geben..

oder du verscust es mit trense wenns gar nicht anders klappt....
 
BineKoeln

BineKoeln

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Off-Topic

Angeritten wird der Quarter mit 3 Jahren,
nicht erst mir 4 Jahren.
Das halte ich persönlich für bedenklich (unabhängig von der Rasse), aber das muß jeder selbst wissen bzw. vom jeweiligen Pferd abhängig machen.


Wenn sie ansonsten schon gut gearbeitet wurde (Bodenarbeit), dann steht dem Üben im "freien Gelände" ja wirklich nichts mehr im Wege. :D

Auftrensen würde ich auch empfehlen, weil du einfach mehr "Gewalt" über sie hast (wie man so schön sagt).

Hast du die Spaziergänge anfangs mit einem weiteren Pferd gemacht oder direkt alleine?
Ich will darauf hinaus, dass es helfen könnte, wenn ein erfahrenes Pferd ihr erstmal Sicherheit gibt, damit sie sich an die Umgebung gewöhnt und sie sich dann später alleine weniger "aufregt".
 
Theresia

Theresia

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Hallo Biene,

habe es gleich mit ihr alleine probiert.
Ich werde es nun so handhaben, dass ich mich vor ihr hinstelle wenn sie
zu schnell werden will und sie 2 Schritte rückwärts richte.
Sie ist sonst brav, es ist jetzt halt etwas neues für sie.
Ich möchte es gleich ohne ein anderes Pferd mit ihr trainieren.
Mache im Moment auch nur einen kleinen Rundgang mit ihr.
Erst wenn es da optimal klappt erweiter ich den Spatziergang.

Achja auftrensen wollte ich am liebsten, doch unsere Trainerin sagt
es sei zu früh. So glube ich ihr das und führe mit Führkette.
Warum hälst du es für bedenklich ein Pferd egal welcher Rasse mit 3 Jahren anzureiten? Anreiten heisst bei mir das Tier wird 2x die Woche in der Bahn für die Ausbildung geritten.
Erst mit 31/2 wird gesteigert.

Gruß
 
BineKoeln

BineKoeln

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Dein Plan hört sich ja schon mal ganz gut an. :)

Wie verschnallst du denn die Führkette? So, dass sie unter dem Kinn verläuft?

Off-Topic

Vorsicht, jetzt wird es länger:

Ich bin dagegen ein Pferd mit 3 Jahren zu reiten, weil die wenigsten dann körperlich schon voll gereift sind.
Außerdem bin ich der Meinung, dass sie auch psychisch noch nicht so weit sind. Es gibt viele, die die Arbeit noch nicht verkraften und werden schnell "sauer" geritten.
Weiterhin sind sie in dem Alter noch sehr zappelig, unaufmerksam und unkonzentriert.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ältere Pferde (ab 4, besser 5 Jahre) schneller und besser lernen und viel mehr Freunde daran haben. Ihr ganzer Charakter ist einfach gefestigter.

Mir ist bewußt, dass das sehr viele Pferdehalter anders sehen und besonders Reitställe und Gestüte sehr früh mit dem Beritt beginnen. Das hat meiner Meinung nach ausschließlich finanzielle Hintergründe. Ein Pferd, dass mit 4 Jahren schon komplett ausgebildet ist, verkauft sich besser als ein rohes und je früher ein Pferd verkauft werden kann, umso früher macht man Profit.

Noch zu der Begrifflichkeit "Beritt":
Für mich ist bereiten/einreiten die Arbeit unter dem Sattel. Alles andere (Longieren, Bodenarbeit) kann man schon früher beginnen.

Ich sehe es so, dass die Arbeit unter dem Sattel gerade am Anfang am meisten bringt, wenn das Pferd min. jeden zweiten Tag geritten wird. Die Länge und Intensität des Reitens muß natürlich der körperlichen Verfassung und Kondition angepaßt werden.
Aber ein häufiges Wiederholen (möglichst oft in der Woche) hilft dem Pferd zu begreifen, was es soll und was man von ihm will. Ist der Abstand der Trainingseinheiten zu groß, läuft man Gefahr immer wieder von vorne anzufangen.

Selbstverständlich ist das nicht der Weisheit letzter Schluss ;) . Es gibt da sooo viele Ansichten und Meinungen. Dies hier ist halt meine :D .
 
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