Was Füttert ihr an Chinchillafutter

Diskutiere Was Füttert ihr an Chinchillafutter im Chinchilla Ernährung Forum im Bereich Chinchilla Forum; Hi, ja das wäre logisch und naheliegend. Es ist aber nicht so. Selbst in der Wildnis sterben gelegentlich Wildkaninchen, da sie hochgiftige Eibe...
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phyllotis

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Hi,

unsere HAUStiere haben wohl ihren natürlichen instinkt zum größten teil verloren (deshalb sind sie auch DOMISTIZIERT) . oder wie erklärst du dir, dass meine kaninchen zB eine giftige pflanze so ohne weiteres gegessen haben? Hm... in der natur hätten sie es nicht getan...
ja das wäre logisch und naheliegend. Es ist aber nicht so. Selbst in der Wildnis sterben gelegentlich Wildkaninchen, da sie hochgiftige Eibe fressen. Bei weniger giftigen Pflanzen dagegen lernen sie sehr schnell was ihnen bekommt und was nicht und stellen entsprechend ihre Ernährung so ein. Lässt man Hauskaninchen die Wahl zwischen einer Vielzahl an Pflanzen von ungiftigen bis mäßig giftigen Pflanzen, dann lernen auch sie schnell, welche Pflanzen ihnen bekömmlich sind und welche nicht und beginnen zu selektieren. Klar fressen sie anfänglich unbekömmliche oder giftige Pflanzen an, bekommen vielleicht Bauchgrimmen oder Durchfall, aber sie lernen schnell und meiden die dann später. Verschiedene Kaninchenhalter haben genau das ausprobiert bei ihren Kaninchen. Ich war echt überrascht, als ich davon erfuhr, wie gut das funktionierte, da auch ich bis dahin annahm, dass unsere Heimtiere nicht selektieren könnten und ihre Instinkte verloren hätte, aber dem ist nicht so, ganz abgesehen davon, dass es eben nicht Instinkte sind, sondern viel mehr ein Lernen durch Versuch und Irrtum.

ich glaube all diese freßsachen kommen in den Anden nicht vor und sind nicht mal annäherend mit dem fressangebot dort vergleichbar.
Naja unsere Chinchillas kommen eigentlich nicht aus den Anden selber,
sondern bewohnen viel mehr den Matorral, eine Strauch- und Dornbuschsteppe in Mittelchile, die Vorberge der Anden und das Küstengebirge des nördlichen Mittelchile. Dagegen lebten oder leben die Kurzschwanzchinchillas in den Anden, genauer in der Puna, einer Hochgebirgswüste der Anden.
Und doch, die Ernährung wäre durchaus vergleichbar, mit dem was wir bieten könnten. Wenn wir nur schon mal ihre Pflanzen anschauen, die sie in grösseren Mengen fressen, da hätten wir beispielsweise die zwei Grasarten Nasella chilensis und Stipa plumosa. Zwar wächst Nasella nicht bei uns, Stipa-Gräser sind aber auch in Europa heimisch. Und Gräser sind bei uns bekanntlich sehr häufig und unterscheiden sich untereinander nicht so stark in ihrer Zusammensetzung - charakteristisch sind hohe Gehalte an Kieselsäure und Fasern, wodurch sie sich vor Frass schützen. Sekundäre Pflanzenstoffe, die wir vor allem bei Kräutern und Gehölzen haben, sind bei Gräsern selten.

außerdem ist es fakt, dass nüsse und so weiter für chins zu fetthaltig sind und das gesundheitsschädigend ist (wie übrigens auch für die meisten säuger und auch uns menschen...).
Das ist aber nicht dein Ernst? :D
Also Nüsse sind für uns Menschen sehr gesund, sie enthalten wertvolle essentielle Fettsäuren und können daher einen guten Teil zur Gesundheit beitragen. Ich nehme aber an, dass du auf den hohen Fettgehalt anspielen willst... leider ist das nicht so einfach, dass man sagen könnte "Fett macht dick, also ist es schlecht und schädlich". Im Gegenteil, Fett macht nicht dick, ob wir dick werden oder nicht, das wird von unserem Stoffwechsel gesteuert und da haben unter anderem die Kohlenhydrate eine wichtige Rolle. Sie stimmulieren vereinfacht gesagt eine Insulinausschüttung, welches wiederum eine wichtige Rolle spielt bei der Regulierung der Stoffwechselwege, welche für die Einlagerung von Fett zuständig sind.
Daher wäre es selbst beim Menschen zu einfach gedacht, wollte man Nüsse auf ihren Fettgehalt reduzieren und das Fett auf seine nachgesagte schädliche Wirkung.
Übrigens ein interessantes Detail am Rande. Ein zu hoher Fettgehalt im Futter bei Kaninchen führt zu Gewichtsabnahme (!) und einer schlechteren Verwertung des Futters. Es kann sogar bis zum Tod (Hungertod) führen, wenn die Ernährung nicht geändert wird. Der Grund liegt darin, dass ein höherer Fettgehalt die Darmpassage beschleunigt und dadurch weniger Nährstoffe anfgenommen werden können. Zwar ist Fett energiereicher als andere Nährstoffe, aber der höhere Gehalt an energiereichem Fett kann die verringerte Nährstoffaufnahme durch die schnellere Darmpassage nicht kompensieren.

die gräser und kräuter, von denen sich chins in der natur ernähren haben fast GAR KEIN fett, oder?
Ja Gräser und Kräuter haben grundsätzlich einen geringen Fettgehalt. Das ist in der Tat richtig. Allerdings fressen wohl auch Chinchillas Sämereien der Pflanzen, die sie fressen und welchen. Was aber wichtiger ist als das Fett, das ist der Proteingehalt. Diese kommen gerade in jungen Pflanzentriebe in grösseren Mengen vor. Auch Kräuter haben grössere Mengen davon als beispielsweise Gräser.

Was wir bei Nüssen bedenken sollten, sie beschäftigen die Chins natürlich auch, da sie durch das Nagen sich ihr Leckerbissen zuerst erarbeiten müssen. Ich bin mir sicher, ab und zu eine Nuss (man muss nicht übertreiben) ist bestimmt gesünder als so selbstgebackene Leckerbissen aus Getreideerzeugnissen oder Pelletbrei.

Ich weiß von einigen befreundeten Züchtern dass einige momentan von Ovator auf Berkel umsteigen, da Ovator in letzter Zeit öfters mal die Zusammensetzungen des futters ändern.
Das ist eigentlich ein alter Hut. Die Pellethersteller werden von Zeit zu Zeit gewechselt, mal wegen Mischfehler, bei denen dann ein paar Chins hops gehen, dann wieder wegen ändernden Zusammensetzungen und Misstrauen... aber statt daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen sind die Leute weiter abhängig von den Pelletherstellern im Glauben ein gutes Futter zu haben, bis der nächste Skandal kommt...

LG Phyll
 
C

Claudia M

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Hallo,

ich hab ja wie gesagt Erfahrungen in der Chinchilla Heimtierhaltung in verschiedenen Kontinenten ( USA, Kanada, UK, D) machen dürfen. Und entsprechend differenzierte Infos bekommen können.


Das ist aber nicht dein Ernst? :D
Also Nüsse sind für uns Menschen sehr gesund, sie enthalten wertvolle essentielle Fettsäuren und können daher einen guten Teil zur Gesundheit beitragen. Ich nehme aber an, dass du auf den hohen Fettgehalt anspielen willst... leider ist das nicht so einfach, dass man sagen könnte "Fett macht dick, also ist es schlecht und schädlich". Im Gegenteil,
Hier mein Feedback: Nüsse sind kein TABU. Weder in USA noch in D bei erfahrenen Chinchillahaltern und Züchtern (Internet-Kommentare mal abgesehen. Ich gehe immer direkt zu Primärquellen).

Eine Nuß für ein laktierendes Chinweibchen kann wie ein Jungbrunnen sein.
Wichtig: Nicht 50 Nüsse täglich und sonst nur Rosinen. OK, das ist jetzt übertrieben, damit die Botschaft ankommt.

Meine Erfahrung - basierend auf dem Knowhow von Chinhaltern mit 20 Jahre plus Erfahrung, gesunden und langlebigen Tieren:

-> Ernährung nach Bedarf

Alte Tiere bekommen von mir "mehr" gesunde (!) Päppelnahrung als Chinchillas in ihren besten Lebensjahren.
Chinchillas in Übergangssituationen: Reise, Umsetzen, Absetzen, Geburt... bekommen von mir zusätzliches Aufbaunahrung.

Das alles sagt mir der gesunde Menschenverstand. Wurde mir aber von langjährigne erfolgreichen Chinchillazüchter immer wieder im persönlichen, vertraulichen Gespräch bestätigt.

Nein, ich gebe meinen Chins kein Fett wie Butter, Schokolade, oder Pizza...

Aber ich gebe in individuellen Bedarfssituationen zusätzliche Energie aus möglichst natürlichen, gesunden Rohstoffen. Dazu zählen auch Nüsse.

Fakt ist: mit Sinn & Verstand und grossem Erfolg zum Besten der Tiere in Chincitta
 
C

carokuh

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ich habe das gefühl man wird hier nur falsch verstanden z.B. hab ich nicht gesagt, dass nüsse für menschen ungesund sind, sondern FETT. und dass nüsse ganz tabu sind, hab ich auch nie gesagt. ich will gar nicht wissen, wie ihr ausseht, wenn ihr schon euere tiere fellhaltig füttert... ihr könnt erzählen, was ihr wollt: papageienfutter ist kein artgerechtes (haupt-)futter für chinchillas. jeder, der was anderes behauptet, hat keine ahnung. wir werden ja in ein paar jährchen sehen, wessen chins noch leben und welche an einer fettleber etc, verstorben sind. mir tun die menschen leid, die hier zum teil falsche infos bekommen. leider. leider
 
Sim

Sim

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Hallo
ich füttere meine Tiere mit Pellets vom Fressnapf und ab und zu misch ich ein Anderes Chini Futter noch drunter.
Heu bekommen Sie jeden Tag .
Äste von Haselbäume . Ja und verschiedene Kräuter .
Selten Rosinen oder Getrocknete Apfelringe.

Das scheint doch sehr gut anzukommen den meine 5 kleinen Danken es mir
mit einer schon langen Freundschaft.

Grüsse Sim
 
P

phyllotis

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Hi,

@Claudia M
Danke für deinen wertvollen Beitrag.

ich habe das gefühl man wird hier nur falsch verstanden z.B. hab ich nicht gesagt, dass nüsse für menschen ungesund sind, sondern FETT. und dass nüsse ganz tabu sind, hab ich auch nie gesagt.
Ehrlich gesagt kann ich das nicht ganz nachvollziehen, denn du hattest folgendes geschrieben:
außerdem ist es fakt, dass nüsse und so weiter für chins zu fetthaltig sind und das gesundheitsschädigend ist (wie übrigens auch für die meisten säuger und auch uns menschen...).
Wenn ich da alle unwichtigen Attribute und Nebensätze weglasse komme ich auf folgende Aussage:

außerdem ist es Fakt, dass Nüsse für Chinchillas zu fetthaltig sind und das gesundheitsschädigend ist (wie übrigens auch für uns Menschen).

Mit anderen Worten Nüsse sind, weil sie fetthaltig sind auch für Menschen gesundheitsschädigend. Das ist die Kernaussage, die ich aus deiner zitierten Aussage entnehme, was m.E. über den von dir verwendete Begriff "ungesund" noch hinausgeht. Wenn diese Aussage falsch ist und nicht deiner Meinung entspricht, meinst du nicht, dass du vielleicht das bei deiner Formulierung hättest berücksichtigen sollen? Ich weiss nicht was du dir noch alles denkst wenn du etwas schreibst. Das einzige was wir hier haben ist das Geschriebene. Daher ist es für uns alle wichtig, wenn wir uns präzise ausdrücken um eben gerade solche Dinge zu vermeiden.
Letztlich sollte aber eigentlich bekannt sein, dass nicht das Fett an sich das Problem ist, sondern kohlenhydratreiche, fettige verarbeitete Lebensmittel wie wir das bei Fastfood haben. Dazu kommen noch Lightprodukte - insbesondere mit Süsststoffen gesüsste Getränke (Cola light oder zero), weil Süssstoffe nachgewiesen appetitanregend wirken und in der Schweinemast zur Mast eingesetzt werden.

ihr könnt erzählen, was ihr wollt: papageienfutter ist kein artgerechtes (haupt-)futter für chinchillas. jeder, der was anderes behauptet, hat keine ahnung.
Auch hier wieder, ich hatte nie geschrieben dass Papageienfutter artgerechtes Hauptfutter sei und das hättest du durch sorgfältiges Lesen feststellen können. Ich habe lediglich gesagt, dass es nicht zwingend ungeeignet sein muss - als Beifutter versteht sich.
Es würde die Diskussion hier um einiges vereinfachen, wenn mir einerseits nicht falsche Schlussfolgerungen in den Mund gelegt würden, andererseits verstanden würde worauf ich im Kern meiner Aussage hinauswollte, abgesehen von so Beiläufigkeiten wie Papageienfutter und Co., die man natürlich gut als Kritikpunkt herauspicken kann.

Ich habe geschrieben, dass es darauf an käme, was im Futter tatsächlich drin ist und nicht primär was auf der Futterverpackung drauf steht.
Vielleicht ein plakatives Beispiel, was dieser Satz heissen könnte:
Eine Verpackung auf der Chinchilla-Alleinfutter drauf steht. Drin befindet sich ein extrudiertes Futter bestehend aus Getreide, Tiermehle, Palmfette, Sojaabfallerzeugnisse und Erbsen und Bohnen. Wäre so ein Futter artgerecht, weil jetzt da "Chinchilla-Alleinfutter" darauf steht? Handkehrum können beispielsweise Cobs, bei denen steht dass sie für Schildkröten seien (z.B. von Agrobs gibt es solche) und sie bestehen nur aus verschiedenen Wiesengräsern, sehr wohl für Chinchillas geeignet sein, egal wa sjetzt da drauf steht, eben weil darauf an kommt, was drin ist. Und Zu Cobs gepresste Wiesengräsern sind - abgesehen von der Konsistenz her - nocht gross was anderes als das Heu, was ja als Hauptfutter für Chinchillas gilt.

Und dann noch was, es ist müssig über Fett zu diskutieren, wenn hier immer wieder die vereinfachend-reduzierende Logik eingebracht wird von Fett ist schlecht, da fetthaltiges Futter zu Fett führt. Das ist leider, wie ich schon erwähnt hatte nicht ganz so einfach. Einerseits haben wir z.B. beim Kaninchen die paradoxe Situation, dass dass stark fetthaltige Nahrung zu Gewichtsverlüst (!) führt, da durch eine beschleunigte Darmpassage die Nahrung und damit das Fett nur mangelhaft aufgenommen werden kann und grösstenteils unverdauut wieder ausgeschieden wird. Dann haben wir die Tatsache, dass der Fettaufbau nicht einfach durch den Konsum von fettreicher Nahrung stattfindet, sondern dass einerseits der Insulinregelkreis, welcher durch Glucose (von Stärke, Haushaltzucker etc.) angeregt wird, die Speicherung von Fett begünstigt und andererseits Fette (abgesehen von essentiellen Fettsäuren) in Kohlenhydrate umgewandelt werden können und umgekehrt. Ein weiterer Punkt, der uns die Menschenernährung deutlich zeigt (aber auch in der Tierernährung genügend Beispiele dafür gibt), dass insbesondere industriell verarbeitete Produkte problematisch sind beim übermässigen Ansetzen von Fett. Ja Tierhalter, die fetthaltige, unverarbeitete Nahrung (Nüsse und Ölsaaten) nach belieben ihren Tieren verfütterten konnten feststellen, dass diese anfänglich zwar gierig futterten, aber irgendwann war die Sättigungsgrenze erreicht und das Futter wurde dann kaum mehr beachtet. Ein sinnvoller Umgang stellte sich damit automatisch ein. Bei industrieller Nahrung wird das teils gezielt, teils auch als Nebeneffekt durch Zusatzstoffe den Tieren verunmöglicht, welche ihre Sinne täuschen, dass sie sich nicht mehr auf Geruchs-, Geschmacks, Tastsinn und andere Sinne verlassen können um den Bedarf an einem Futterbestandteil abzuschätzen.
Genau das ist auch ein problematischer Punkt bei den Pellets, insbesondere wenn es sich nicht um Kräuterpellets oder so handelt.

LG Phyll


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

phyllotis schrieb nach 3 Minuten und 5 Sekunden:

Übrigens zu den beliebten Pellets noch etwas, das euch vielleicht interessieren könnte.

Von Diebrain, also eine sicherlich bekannte Quelle:

Pellets sind im Grunde eine Notlösung, welche den Chinchillas benötigte Nährstoffe zuführen, leider enthalten sie aber auch Melasse, Zucker, Getreide und zermahlene Rohfaser - sie sind also keine optimale Ernährung für Tiere, die grobe Rohfaser und kaum Stärke und Zucker mit ihrer Nahrung aufnehmen sollen.
http://www.diebrain.de/ch-futter.html
 
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Jeany72

Jeany72

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Hallo,

ich füttere meine Chinchilla´s Pelletfrei. Meine Tiere bekommen eine große Auswahl an Wildkräutern, Frischfutter, ausgesuchten Sämereien und natürlich Heu.

In den Augen vieler Halter ist dieser Art der Ernährung eher unverantwortlich. Auch wenn ich Vorwürfe wie: Über diese Art der Fütterung gibt es keine Langzeittudien von Fachleuten die über gewisse Fachkompetenz verfügen. Es ist unverantwortlich mit seinen Tieren rumzuexperimentieren.
zu hören bekomme, halte ich an dieser Ernährungsform fest.

Die Gründe dafür sind eigentlich recht leicht nachzuvollziehen. Mangelnde Abwechslung, chemische Zusätze, wenig bis kaum strukturierte Rohfaser in Pellets, reizarme Ernährung, fehlende Selektionsmöglichkeit usw. sind hier für mich Gründe meine Tiere anders zu ernähren. Eben so artgerecht wie möglich.

LG Dana
 
Sim

Sim

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hey
aber man soll doch kein Frischfutter füttern oder???
Meine 5 Schauen es überhaupt nicht an

Grüsse Sim
 
Jeany72

Jeany72

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Hallo Sim,

wer sagt das man kein Frischfutter füttern soll ? Ich wüsste zumindest keinen Grund keines zu füttern. Meine Tiere und auch Tiere von anderen Haltern die ich kenne mögen Frischfutter.
Wichtig ist nur das man Tieren, die bisher nur von Pellets, Heu, evtl. getrockneten Kräutern und Wasser ernährt wurden, langsam an diese Kost gewöhnt werden.


LG Dana
 
Sim

Sim

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hey Jeany72

hab ich auch gedacht
da ich noch andere Tiere Habe die frischfutter bekommen
und es immer schwer war den Chinchis nichts zugeben
Dann hab ich nur noch Büch in der Hand gehabt da
stand man soll auf keinen fall frisch futter verfüttern
Das würde die Tiere nicht vertragen
Darm bedingt
Und es sind schon viele daran gestroben
Leider hab ich es auch bei vielen schon gehört das ihre Chinchis
davon probleme bekommen haben und auch daran gestroben sind

seid dem fütter ich kein Frisch Futter mehr ;)

Grüsse Sim
 
Jeany72

Jeany72

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Hallo Sim,

welche Bücher hast du denn zu Rate gezogen?
Du schreibst :

Leider hab ich es auch bei vielen schon gehört das ihre Chinchis davon probleme bekommen haben und auch daran gestroben sind

Kann es evtl auch daran liegen, das manche Halter mal eben lesen "aha Frischfutter darf man füttern" und dann eben mal beginnen Tieren die solch eine Kost gar nicht gewöhnt sind, da sie ja bisher nur Pellets kannten, mit frischem zu versorgen? In einem solchen Fall sind Probleme natürlich vorprogrammiert.
In freier Wildbahn fressen Chinchillas durchaus auch frische Pflanzen und sterben nicht daran.
Du schreibst das deine Chins kein Frischfutter mögen, meine mögen es auch nicht immer, sie suchen sich jeden Tag das aus was sie gerade mögen.


LG Dana
 
Knopfstern

Knopfstern

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Mich würde mal interessieren, was du als Frischen sachen fütterst!?
 
Jeany72

Jeany72

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Hallo sannibunny,

frisch biete ich meinen Chins eigentlich fast alles (bis auf ein paar Ausnahmen) was ich ihnen auch getrocknet füttere. Wobei die Nachfrage von bestimmten Sachen bei den Chins nicht immer gleich ist. Bei frischen Apfelblättern ist es z.B so das sie die an einem Tag fressen und an einem anderen eben nicht. Wenn ich merke das sie von einer Sache wenig bis gar nichts mehr nehmen, dann biete ich es in den nächsten Tagen auch nicht an.

Frisch biete ich u.a
Topinambur, Mariendiestel, Selleriestiele, Apfel,- Haselnuss,- Birnen,- Weide,- Brombeer,- Himbeer,- Jonhannisbeerblätter, Löwenzahn, Gänseblümchen, Schafgarbe, Spitz,- und Breitwegerich, Ringelblumenblüten, Rosenblüten und Blätter, Hirtentäschl, Gänsediesteln, Blütenblätter der Sonnenblume, Minze, Kornblumenblüten, Dillstiele, Malvenblüten, Wiesensalbei,Golliwoog, Berufkraut, Vogelmiere, Wiesenlieschgras usw. an.


LG Dana
 
Sim

Sim

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Ich find leider nicht mehr alle Bücher
eines meiner ersten ist Chinchillas/Degus von Falken
da füttern sie Nassfutter

Geh doch mal bei Chinchilla Top 100
da sind einige Hobby züchter
Und da kannst du lesen das man nassfutter nicht fütter soll
wegen dem empfindlichen Magen

Grüsse Sim
 
Jeany72

Jeany72

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Geh doch mal bei Chinchilla Top 100
da sind einige Hobby züchter
Und da kannst du lesen das man nassfutter nicht fütter soll
wegen dem empfindlichen Magen

Grüsse Sim
Danke für den Hinweis, aber ich glaube dahingehend besteht von meiner Seite her kein Bedarf. ;)

Es muss halt jeder für sich entscheiden wie er seine Tier ernährt und ich habe eben diesen Weg gewählt. :)

LG Dana
 
Sim

Sim

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m
Das ist schon OK.Du hast gefragt.
Ich denk genau so

Grüsse Sim
 
S

Sirius

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Hallo zusammen,

nachdem so viele Leute das hier empfohlen haben, haben wir uns bei ebay Berkel Pellets "Chinchilla-Gold-Kräuter" besorgt... Ein Blick auf den beiliegenden Zettel verschaffte dann aber Ernüchterung... nicht nur, dass wir jetzt viel zu viel haben, weil Pellets schneller schlecht werden als wir dachten... Nein, das Zeug ist auch noch Genfood!

Und dann lese ich hier noch, dass Soja ohnehin bedenklich ist...

Kurzum: Dieses Futter kommt zurück! Und die Skepsis bzgl. Pellets neme ich mal mit... ich werde mich diesbezüglich mal weiter informieren...
 
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phyllotis

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Hi,

ja das Thema Genfood ist so eine Sache. Leider haben wir gerade bei diesen Futtermitteln der grossen Herstellern solche Schweinereien. Auch in Critical Care ist GVO-Soja drin, das wusste ich auch lange nicht und fütterte das damals noch ahnungslos und dachte mir nichts dabei.

Das Problem ist, dass die grossen Futtermittelkonzerne zu viel Macht haben und die Futtermittel zur Abfallbeseitigung missbrauchen. Gerade in der Hundeernährung gibt es dafür eine schockierende, aber sehr eindrückliche Dokumentation davon. Ein Veterinärmediziner und ein Journalist haben zusammen unbequeme Fakten zusammengetragen über den Zusammenhang zwischen Erkrankungen und industriellem Hundefutter. Das Buch wurde in Kürze auf Druck der Tierfutterlobby aus dem Index der lieferbaren Bücher gelöscht, was defacto einem Verbot gleichkam. Das Buch lässt sich daher kaum noch beschaffen, hier aber kann das Wichtigste nachgelesen werden und das ist schon genug brisant:
http://www.transanimal-edition.de/index_d_jahrt.htm

Das Ganze hatte letztlich ein persönliches Nachspiel, indem Vertreter der Futtermittelindustrie die Familie Kammerer regelrecht schikanierte. Auch das ist im Internet zugänglich:
http://www.transanimal-edition.de/index_d_thrill.htm

Mit dem Tierfutter unserer Heimtiere steht es letztlich nicht viel besser, zumal wir auch bei den Futtermittelherstellern für Chinchillas und Co. sehr ähnliche Strukturen haben. Während beispielsweise das Hundefutter aus der Schweinemast stammt und nur geringfügig an den Hund adaptiert wurde (z.B. durch hundespezifische Aromenstoffe, Fleischimitate aus Soja, die gesundes Fleisch vorgaukeln sollen, etc.), so wurde das Chinchillafutter aus der Kaninchenmast übernommen und ebenfalls nur leichtfügig angepasst. So ist es auch kein Wunder dass Muskator (aka. Ovator) einer der ganz grossen Kaninchenfutterhersteller ist, der nicht nur aus Zufall auch Chinchillapellets herstellt.

Die Konsequenzen aus dieser Sache ist vielleicht die, dass
man sich am besten nach kleinen, unabhängigen Herstellern sich umschaut, will man nicht gleich selber mischen. Aber auch da besteht die Gefahr, dass sie bloss zu einem der grossen Futtermittel-Hersteller gehören, die oft unter vielen verschiedenen Marken ihr Futter herstellen und so den Anschein einer Vielfalt und Auswahl machen.
Eine positive Ausnahme ist da vielleicht Agrobs, die hatten einerseits schon sehr früh auf die Ansprüche der Tierhalter reagiert und boten Pellets ohne Melasse an. Ihr Schwerpunkt sind allerdings ihre Cobs, welche aus vielen Wiesenkräutern und Gräsern bestehen. Oder auch Hansemann oder The Pet Factory sind noch Alternativen, die sich in ihrer Qualität von den grossen Futtermittelherstellern unterscheiden. Ferner wäre da noch JR Farm, aber die haben m.E. an Qualität abgegeben. Sie sind zu schnell gewachsen und der Preis bestimmt bei denen zu sehr ihre Produktepalette, das geht auf Kosten der Qualität. Dazu kommen Extrudate, Weizenprodukte, Füllmittel Luzerne und andere ungesunde Dinge, die wir aus den allerseits geliebten bunten Mischfuttermittel kennen.

Das Thema naturnahe Chinchillaernährung scheint offenbar in der letzten Zeit an Interesse gewonnen zu haben. Auch hier liest man ja inzwischen öfter von Leuten, die versuchen von den Fertigfuttermitteln wegzukommen.
Es soll mittlerweile sogar Foren geben, die sich hauptsächlich mit einer natürlicheren Chinchillaernährung, mit Kräutern und Grünfutter beschäftigen.
Aber hier ist natürlich die Bandbreite weit, von solchen, die versuchen durch hochwertiges Fertigfutter dem Problem zu begegnen, über solche, die einen gesunden Mix wählen um den Pelletanteil gering zu halten, bis eben hin zu jenen, die auf Fertigfutter komplett verzichten. Der richtige Weg, würde ich meinen, muss letztlich jeder Chinchillahalter selber für sich finden. Letztlich ist auch jedes Chinchilla ein Individuum und verträgt vielleicht die eine oder andere Diät weniger gut als ein anderes, dass es nicht die richtige Ernährung geben kann, die dann für alle Chinchillas passt.

LG Phyll
 
C

Claudia M

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Hallo Mods, bitte Beitrag löschen. Danke.
 
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Was Füttert ihr an Chinchillafutter