Gliederhalsband / Kette als Bedingung!?

Diskutiere Gliederhalsband / Kette als Bedingung!? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Ihr! Ich bräuchte mal Eure Erfahrungen, Eure Einschätzung, Eure Meinungen zu einem Thema: Ich war mit Pünktchen gestern das zweite mal im...
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Annika-17

Annika-17

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Hallo Ihr!
Ich bräuchte mal Eure Erfahrungen, Eure Einschätzung, Eure Meinungen zu einem Thema:

Ich war mit Pünktchen gestern das zweite mal im Hundeverein hier in der Nähe, und ihr tut das Üben in der Gruppe wirklich gut! Es macht Spaß!

Hinterher wurde angesprochen, wer mitmachen möchte bei einem Kurs, der zum TEAM-TEST vorbereitet. Ich hätte große Lust dazu, das mit Pünktchen zu machen! Aber dann sagte der Gruppenleiter: Bedingung sei, dass die Hunde alle ein Gliederhalsband tragen, diese Kette, wo man ein Ende durch den Ring am anderen Ende durchzieht und es dann mit dem Karabiner der Leine an einer Öse festmacht. (Kein Würgehalsband!) So
eines:


(quelle zooplus.de )
Ich fragte dann einfach nach dem Warum. Wollte verstehen, wieso so ein Halsband und kein normales. Der Hundetrainer meinte, ein Lederhalsband sei zu "weich", da würde bei einem leichten Ruck an der Leine "beim Hund nichts ankommen". :roll:

Was haltet Ihr von dieser Begründung??

Man sagte mir, diese Kettenhalsbänder seien Bedingung für die Teilnahme am Kurs und seien auch für die Prüfung vorgeschrieben. Weiß einer von Euch warum?

Ich bin jetzt etwas unsicher, ob ich wirklich an dem Kurs teilnehmen soll. Nicht eigentlich wegen des Halsbandes (denn Pünktchen geht wirklich schön locker an der Leine und rucken würde ich eh nie), sondern wegen dieser Betonung, dass der Hund einen Zug am Halsband ja auch spüren solle und der komischen Begründung, dass er dies bei einem Lederhalsband nicht täte. Wie unempfindlich muss ein Hund sein, um einen Zug am Lederhalsband nicht zu spüren?? Ist der Hals nicht mit das empfindlichste Körperteil am Hund? Oder besitzt dieser Trainer vielleicht schlicht zu wenig Sachkunde?

Auch habe ich gestern beobachtet, dass zwei Hundehalter, während man mit dem Hund locker bei Fuß in einer Reihe hintereinander her gehen sollte, recht oft ziemlich grob an der Leine geruckt haben, wenn der Hund nicht bei Fuß ging. Und dieses grobe Verhalten wurde von den Hundetrainern nicht korrigiert! Geschah das nun einfach aus Unachtsamkeit (dass niemand das richtig mitgekriegt hat), oder ist es in diesem Verein normal, dermaßen an der Leine zu rucken?

Natürlich bräuchte ich das nicht zu übernehmen; ich könnte diesen Team-Test mitmachen, ohne Pünktchen am Halsband zu rucken - und auch ohne im Verein Mitglied zu werden. Ich könnte einfach das für mich daraus ziehen, was mir weiterhilft.

Aber ich wüsste gern Eure Meinung

a) zu diesen Gliederhalsbändern und
b) zu der Begründung des Trainers, warum die getragen werden müssen.

Was haltet Ihr davon?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
11.11.2007
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
skyline

skyline

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also ich habe davon noch nichts gehört das die dinger pflicht sind. frag am besten mal bei einer anderen schule nach ob das stimmt.
ich halte nichts von den kettenhalsbändern. und nur weil die lederhalsbänder zu weich sind?:eusa_think:

also ich kenn die dinger nur als würgehalsband. vielleicht ist das eine etwas sanftere form:mrgreen:
 
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Ricalein

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So ein Halsband habe ich zuletz vor etwa 30 Jahren bei meinem Schäferhund benutzt.
Das soll jetzt nicht abwertend klingen, ich wunder mich nur das das da Pflicht sein soll.

Sofern das Halsband keine Zugbegrenzung hat ist das auch ein Würger, zu mindest in meinen Augen.es gibt doch auch Kettenhalsbänder mit Zugbegrenzung.
Auch wenn ich mir sicher bin das du niemals so heftig an der Leine ziehen würdest halte ich sowas für besser.

"Ob bei dem Hund was ankommt" hängt doch viel mehr damit zusammen wie man von Anfang an mit ihm umgeht.
Ich habe den Eindruck das es diesem Mann nicht schnell genug gehen kann, oder er dem Hund gegenüber unbedingt den Macho raushängen muß.

Schau mal Ricas Halsband an, was andres kennt die nicht und kann trotzdem sehr gut bei Fuß laufen.

Für jede Prüfung gibt es doch auch eine geschriebene Prüfungsordnung, am besten die besorgst du dir, da kann dir dann auch niemand was vom Pferd erzählen.
Bei Halsband ist die Begrenzung variabel und so auf jeden Hund individuell einstellbar. Das Nylon gibt nicht nach, und es geht in Hundert Jahren nicht kaputt.



Quelle: www.zooplus.de
 
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Pferdefan_93

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ich habe auch so ein kettenhalsband da mein Hund sehr stürmishc und schwer kontrollierbar ist,es wurde mir auch in der Hundeschule empfohlen.. bei einem sehr stürmischen Hund ist es besser,einmal kurz an der Leine zu rucken als permanent dagegen zu ziehen.. und bei meiner Hündin wirkt es wirklich recht gut..
 
dogman

dogman

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Bedingung sei, dass die Hunde alle ein Gliederhalsband tragen,
Hat er Gliederhalsband (Kettenhalsband) oder Würger gesagt ?

Ich halte das ganze fürne farce, ich hab Hunde mitem Würger (auch Kette) gesehen, die ziehen dir locker 100 KG trotzdem hinterher. Die Hunde, die schlecht am Mann gehen, sind auch in der Regel nicht mit einem Würger zu bändigen, da hilft eigentlich nur Training. Ich frage mich allen ernstes was für ein dämlicher Kurs soll das sein. Überzeugt der dadurch das er Unwissende ein paar Fachausdrucke an den Kopf wirft und ein paar unsinnige Anschaffungen machen lässt, sodass man den Eindruck bekommt "der hat Ahnung" ??

Gruss
DM
 
Annika-17

Annika-17

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Hallo Ricalein,
es soll schon mit Zugbegrenzung sein, indem man den Karabiner der Leine sowohl in den Ring am Ende als auch in eines der Kettenglieder einhakt, sodass ein Kreis in einer gleichbleibenden Größe entsteht, der locker um den Hals des Hundes passt. Sonst würde ich das sowieso nie mitmachen! :eusa_eh:

Aber auch so: Mich hat die Begründung doch sehr irritiert. Das sehe ich nämlich genau wie Du: Erst wenn ein Hund sein Leben lang nichts anderes kannte als dass es am Hals ruckt und zieht und einengt, wird er vielleicht unempfindlich dagegen. Ansonsten genügt doch schon ein minimales Zupfen an einer leichten Leine, und der Hund spürt das!

Das Argument und auch dasjenige, es sei Bedingung bei der Prüfung (auch bei der Begleithundeprüfung übrigens, hieß es), kam aber sehr überzeugend rüber. Und außer mir hat keiner der Umstehenden dem was entgegen gehalten... :roll:

Vielleicht gehe ich am Dienstag mal hin, schaue mir die erste Trainingsstunde an und lasse mir die Prüfungsordnung mal zeigen. Bisher hatte ich eigentlich nicht den Eindruck, dass das so ein "Drill"-Verein ist... Aber wenn der Typ echt nicht so viel Ahnung hat, wie man Hunde richtig behandelt, werde ich mich vielleicht eines Tages mit ihm anlegen. :018:
 
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Mayroh

Guest
@Pferdefan
Ist es dann nicht eher so, das der Hund nicht auf dich achtet? Ich würde sagen, da gibt es effektivere Methoden, als auf Dauer am Halsband zu rucken...
 
unidog

unidog

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Aber dann sagte der Gruppenleiter: Bedingung sei, dass die Hunde alle ein Gliederhalsband tragen, .... Ich fragte dann einfach nach dem Warum. Wollte verstehen, wieso so ein Halsband und kein normales. Der Hundetrainer meinte, ein Lederhalsband sei zu "weich", da würde bei einem leichten Ruck an der Leine "beim Hund nichts ankommen". :roll:
100 Minus-Punkte für den Verein !!!! Die Aussage macht mich mehr als stutzig. Ich will meinen Hund nicht zu einer "fliegenden Handtasche" machen, wenn ich mal Zug auf die Leine gebe.

Wenn Gliederhalsband, dann das richtige. Denn dieses hat in der Mitte eine Langöse für den Karabinerhaken. Dann vertut man sich auch nicht mit den Ringösen am Ende des Halsbandes und das Halsband wird aus versehen nicht zum Würger.

Man sagte mir, diese Kettenhalsbänder seien Bedingung für die Teilnahme am Kurs und seien auch für die Prüfung vorgeschrieben. Weiß einer von Euch warum?
Also hier in Österreich auf dem Platz wo ich arbeite, darfst Du auch mit einem "Packsband" ankommen. Es muss nur gewährleistet sein, dass Du Deinen Hund unter Kontrolle hast.

Aber ich wüsste gern Eure Meinung

a) zu diesen Gliederhalsbändern und
b) zu der Begründung des Trainers, warum die getragen werden müssen.

Was haltet Ihr davon?
In der Staffel haben wir Gliederhalsbänder mit der Langöse. Aber nicht um den Hunden irgendwelchen Druck oder Zug zu geben. Der einzige Grund: Diese Halsbänder lassen sich mit einer Hand (in dicken Handschuhen) in Sekunden vom Hund abnehmen oder wieder überlegen.

Vor dem Platz den Du da oben beschrieben hast, würde ich mich mit einem Plakat mit einem "Galgenmännchen" hinstellen.
 
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Ricalein

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Ich beschäftige mich ja nun auch mit Hundeausbildung, wenn auch in einem etwas andren Bereich, aber soweit mir bekannt ist sind Zughalsbänder nirgends für eine Prüfung erlaubt.
Ich hab früher ja nun auch mit Schutzhundausbildung zu tun gehabt. egal welche Prüfung man mitmacht, da muss der und eh soweit sein, das er ohne Zug mit durchhängender Leine bei Fuß läuft.
Das man mit einem einfachen Lederhalsband nicht so viel Gefühl hat wie mit einem Halsband aus weniger elastischem Material ist auch klar.
Bei den Kettenhalsbändern besteht halt immer auch das Risiko das die sich bei einem Zug verhaken und den Hals nicht gleich wieder freigeben, das kann dir bei einem glatten Material nicht passieren.
 
skyline

skyline

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http://imageshack.us

Ich fragte dann einfach nach dem Warum. Wollte verstehen, wieso so ein Halsband und kein normales. Der Hundetrainer meinte, ein Lederhalsband sei zu "weich", da würde bei einem leichten Ruck an der Leine "beim Hund nichts ankommen". :roll:

also wenn du bei meiner münsterländer hündin einen leichten ruck an der leine machst(auch mit stoffhalsband) fliegt die direckt zurück bei fuss!


so weit ich und mein mann wissen, sind diese würgehalsbänder "ohne" begrenzer gar nicht mehr erlaubt! und meinem mann ist keine prüfungsverordnung bekannt, wo eine halsungsart vorgeschrieben ist!:eusa_think:
 
BoxerWothan

BoxerWothan

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Hallo,

in der BH PO sind diese Ketten PFLICHT!!!!
Sie dürfen aber NICHT in den Zug genommen werden. Die Kette muß locker am HUnd liegen.

Wothan hat auch eine Kette aber nicht im ZUg. Finde Ketten einfach am besten.


Gruß BoxerWothan
 
Epraim

Epraim

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Wir hatten im Mai 2007 die Team-Test Prüfung. Und bei uns war keine Kette Pflicht. Alle Hunde hatten ihr ganz normales Halsband um. Ich denke das die Prüfungsordnung überall gleich ist. (Bin mir da aber nicht sicher!)

Ich halte von der Kette nichts. Am Anfang hatten wir zwar auch einen Würger (wie auf dem Bild oben). Sind aber schnell auf ein normales Halsband zurück. Es muss auch so klappen, der Hund soll ja nicht sein Leben lang, ne Kette bzw. einen Würger tragen.
 
BoxerWothan

BoxerWothan

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auszug aus der prüfungsordnung BH :

Halsbandpflicht

aus versichrungstechnichen gründen hat der hundeführer während des gesamten prüfungsablaufes eine führleine mitzuführen. Dies schließt auch mit ein das der hund ständig ein halsband zu tragen hat. Es sind nur einreihige gliederhalsbänder zu gelassen . das halsband darf nicht mit stachel , krallen oder haken ausgestattet sein. Es muß locker umliegen.
lederhalsbänder und anderes nicht zugelassen.

Also entweder es gibt verschiedene Prüfungsordnungen oder ? Naja egal.

Noch was anderes warum sollte ein Hund nicht sein leben lang Kette tragen?
Alle unsere Hunde hatten ihr leben lang eine Kette. Ist genau das selbe wie ein Halsband. Solange sie nicht im ZUG sind. Und die Kette hänt locker bei einem gut laufenden Hund. Finde Kette besser als Halsbänder.
So da scheiden sich aber die Geister.

Deshalb schönen Gruß

BoxerWothan
 
E

ELTON

Guest
das ist schon irgendwie merkwürdig.
hakt man das kettenhalsband nur einfach ein ,ist es ein mega würger.
hakt man es zusätzlich noch in ein weiters kettenglied ein ,erfüllt es den selben zweck wie ein lederhalsband.
nuuuuuur ,ein lederhalsband hält vielleicht auf dauer keine sehr starken rückreißkräfte per leine aus.
ergo ,wird da mit sehr hohen rückreißkräften gearbeitet.
meine meinung : dagegen
 
skyline

skyline

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das ist schon irgendwie merkwürdig.
hakt man das kettenhalsband nur einfach ein ,ist es ein mega würger.
hakt man es zusätzlich noch in ein weiters kettenglied ein ,erfüllt es den selben zweck wie ein lederhalsband.
nuuuuuur ,ein lederhalsband hält vielleicht auf dauer keine sehr starken rückreißkräfte per leine aus.
ergo ,wird da mit sehr hohen rückreißkräften gearbeitet.
meine meinung : dagegen


ich bin vollkommen seiner meinung!:!:
 
Annika-17

Annika-17

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Hallo!
Erstmal herzlichen Dank für Eure zahlreichen Beiträge! :)

Mir scheint, die Prüfungsordnungen sind verschieden, je nachdem, ob es um TEAM-TEST oder BEGLEITHUNDPRÜFUNG geht. Denn BoxerWothan zitiert aus der BH, aber beim dhv (Deutscher Hundesportverband e.V.) fand ich jetzt folgendes unter TEAM-TEST (dort: was alles geprüft wird):

"1. Leinenführigkeit

Der am Halsband (handelsübliches Ketten-, Leder- oder Kunststoffhalsband) angeleinte Hund muss an der linken Seite freudig und eng am Knie des Hundeführers mitgehen. Die Leine wird in der linken Hand gehalten und muss lose durchhängen. Beim Anhalten hat sich der Hund sofort ohne Einwirkung neben den Hundeführer zu setzen."


Wenn es nicht auch noch verschiedene Prüfungsordnungen gibt, je nach Verband, hieße das dann ja, dass der Typ vom Hundeverein Mist erzählt hat... :eusa_think:

@BoxerWothan: Magst Du sagen, was aus Deiner Sicht die Vorteile eines Gliederhalsbandes (ohne Zug wohlgemerkt) gegenüber einem Lederhalsband (auch ohne Zug) sind? Weshalb verwendest Du dieses Halsband (außerhalb der Prüfungsvorschriften, meine ich)?

Ich finde Halsbänder, die man dem Hund einfach überstreifen kann, auch sehr praktisch, nehme aber dann eher so eins wie Ricalein (mit Stopp, aber aus Leder), oder das aus Leder und Kette, was Malka hier um hat:



Befestigt man die Leine unten am Ring der Kette, zieht sich das Halsband so weit zusammen, dass die am (2,5 cm breiten) Leder befestigten Ringe sich berühren, und dann sind immer noch locker zwei Handbreit Luft zwischen Leder und Hals. Man kann aber halt auch eben mal den unangeleinten Hund locker nur am Halsband festhalten, ohne dass es ihn schnürt. (Aber Malka ist sowieso wunderbar leinenführig und geht auch ohne Leine bei Fuß.)

@Elton: Dein Argument leuchtet irgendwie ein: Wozu so ein unzerreißbares, unnachgiebiges Halsband, wenn nicht, weil man meint, einen so kräftigen Zug oder gar Ruck anwenden zu müssen, dass ein Leder- oder Nylonhalsband reißen könnte?

Mir waren diese Gliederhalsbänder aus dem Grund immer etwas "unheimlich", weil sie erstens nicht ganz rund um den Hals liegen, sondern jedes einzelne Glied auch am Kehlkopf liegen und dort drücken könnte, und weil ich zweitens meine, dass die Kettenglieder das Fell einklemmen können, sodass es ziept. Auch ist es doch etwas umständlich, den Karabiner der Leine immer an dem Ring am Ende und an einem der Kettenglieder festzumachen; das dauert jedenfalls länger als bei einem Halsband wie Ricas. Außerdem ist so eine Kette ziemlich schmal, dh. jeder Zug überträgt sich über nur wenige mm auf den Hals des Hundes, während er sich bei einem breiten Lederhalsband auf eine etwas größere Fläche verteilt.

Weil so ein Gliederhalsband wahrscheinlich "unkaputtbar" ist, würde ich es allerhöchstens bei einem sehr großen Hund mit Agressions- oder anderen schwerwiegenden Problemen benutzen, wo man auf keinen Fall riskieren darf, dass der sich einmal aus dem Halsband befreit, oder dieses reißt.

Darum war ich eben so erstaunt, dass man dieses Halsband beim Team-Test benutzen MUSS (wie es hieß) - und das bei einer Ausbildung, die zum Ziel hat, dass der Hund "freudig" an der "lose durchhängenden Leine" bei Fuß geht.

Eins ist mir durch den Austausch mit Euch jedenfalls klar geworden: Mitglied werde ich in diesem Verein sicher nicht. Der Ansatz stimmt nicht mit meinem überein. Ich möchte meine Hunde auf anderem Weg dazu bringen, freudig an der lockeren Leine neben mir zu laufen.

Fazit: Der Hundetrainer von dem Verein ist offenbar nicht wirklich kompetent. Würdet Ihr mir da zustimmen?


Das Dumme ist, dass ich diesen Kurs zum Team-Test so gerne mitmachen würde. Es tut Pünktchen (die vom Wesen her eher unsicher ist) wirklich gut, in einer Gruppe mit anderen Hunden mit mir etwas zu üben, sie macht hervorragend mit, und es macht uns beiden Spaß! Und einen anderen Verein, wo sowas möglich ist, gibt es hier in der Nähe nicht.

Soll ich nun mitmachen und Pünktchen dieses Halsband kaufen? Oder den Verein ganz boykottieren und auf etwas verzichten, was mir und meinem Hund großen Spaß machen würde?

@unidog: Was meinst Du mit dem "Galgenmännchen"?

Ich könnte natürlich auch hingehen und versuchen, der "Leinenrucktendenz" dort im Verein entgegenzuwirken. Menschenskind: Wie viele Hundeanfänger sind dort und übernehmen das alles, was ihnen vorgemacht wird! :eusa_think:

Puh, da war ein Mann mit seinem Schäferhund, der ruckte wirklich richtig grob an der Leine, immer wieder, und schimpfte laut mit seinem Hund, weil der (trotzdem! - aber wen wundert's?) immer wieder an der Leine zog, und ich konnte nur denken: "Jetzt hat der arme Hund schon HD (das war deutlich zu sehen) und nun wird ihm auch noch seine Halswirbelsäule kaputtgemacht!" :evil:

Ich könnte hingehen und bei sowas ständig laut aufschreien (bildlich gesprochen).

Was würdet Ihr tun?
 
dogman

dogman

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aus versichrungstechnichen gründen hat der hundeführer während des gesamten prüfungsablaufes eine führleine mitzuführen. Dies schließt auch mit ein das der hund ständig ein halsband zu tragen hat. Es sind nur einreihige gliederhalsbänder zu gelassen . das halsband darf nicht mit stachel , krallen oder haken ausgestattet sein. Es muß locker umliegen.
lederhalsbänder und anderes nicht zugelassen.
Daher befürchte ich auch eine Fehlinterpretation der Threadstarterin bzw. eine Verständnislücke unsererseits ;)
dass die Hunde alle ein Gliederhalsband tragen, diese Kette, wo man ein Ende durch den Ring am anderen Ende durchzieht und es dann mit dem Karabiner der Leine an einer Öse festmacht.
Das hätte den "Würgeeffekt"
In der Staffel haben wir Gliederhalsbänder mit der Langöse. Aber nicht um den Hunden irgendwelchen Druck oder Zug zu geben. Der einzige Grund: Diese Halsbänder lassen sich mit einer Hand (in dicken Handschuhen) in Sekunden vom Hund abnehmen oder wieder überlegen.
Unidogs Ausführung kommt dem wohl am nächsten !

Gruss
DM
 
Annika-17

Annika-17

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Hallo Dogman,
nein, mir war schon klar, dass die Leine nicht nur an dem Ring befestigt wird, sondern außerdem noch an einem weiteren Kettenglied, sodass kein Würgeeffekt entsteht! Also schon so, dass es locker umliegt und sich bei Zug nicht zuziehen kann! (Ich hab mich wohl nur nicht so exakt ausdrücken können.)

Eine Langöse hatte das Gliederhalsband, das sie mir da im Verein zeigten, um zu demonstrieren, was sie meinen, allerdings nicht. (Die müsste ja auch genau da in der Kette eingebaut sein, wo die für den Hund richtige Halsweite ist, oder?)

Also: Kein Würger - aber eben Kette statt Leder. Mit dem Argument, dass eine Kette bei Zug nicht nachgibt, Leder aber schon, und dass deshalb, so wörtlich, bei einem Zug am Lederhalsband "beim Hund nichts ankommt". :roll:

???
 
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Ricalein

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auszug aus der prüfungsordnung BH :

Halsbandpflicht

aus versichrungstechnichen gründen hat der hundeführer während des gesamten prüfungsablaufes eine führleine mitzuführen. Dies schließt auch mit ein das der hund ständig ein halsband zu tragen hat. Es sind nur einreihige gliederhalsbänder zu gelassen . das halsband darf nicht mit stachel , krallen oder haken ausgestattet sein. Es muß locker umliegen.
lederhalsbänder und anderes nicht zugelassen.

Also entweder es gibt verschiedene Prüfungsordnungen oder ? Naja egal.

Noch was anderes warum sollte ein Hund nicht sein leben lang Kette tragen?
Alle unsere Hunde hatten ihr leben lang eine Kette. Ist genau das selbe wie ein Halsband.
Solange sie nicht im ZUG sind. Und die Kette hänt locker bei einem gut laufenden Hund. Finde Kette besser als Halsbänder.
So da scheiden sich aber die Geister.

Deshalb schönen Gruß

BoxerWothan
Es hängt ja auch immer davon ab wie man damit umgeht, in bestimmten Situationen haben solche Kettanhalsbänder auch klare Vorteile.

Eins ist aber auch zu berücksichtigen, kurzhaarige Hunde haben damit wahrscheinlich weniger ein Problem, aber bei langhaarigen Hunden wird durch den Gebrauch von Ketten das Fell am Hals kaputt gemacht.
 
NcsF

NcsF

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Hallo,

also was das mit Prüfungen angeht stimmt das bei manchen Prüfungen soweit ich weiß schon. Sowohl im DHV als auch im VHH ist solch ein Kettenhalsband Pflicht was Begleithundeprüfungen, Sporthundprüfungen und Fährtenprüfungen angeht. Wie das in anderen Disziplinen ist weiß ich nicht, da aber alles auf der BH aufbaut gehe ich mal davon aus das generell ein Kettenhalsband Vorraussetzung ist.

Ich selbst Befürworte eigentlich diese Halsbänder, wenn man sie richtig einsetzt, und damit meine ich nicht den Hund ständig an diesem HAlsband zu führen, erstens soll der Hund wissen wann er mal in die Freizeit darf und zweitens würde es den Hund nur abstumpfen und keine Wirkung mehr zeigen.

Ja ich weiß das finden viele jetzt wahrscheinlich schrecklich, blablabla. Ich bin froh das ich diese Kette bei meinem HUnd einsetzte, natürlich gibt es auch Hunde die so ein "Werkzeug" gar nicht brauchen da sie schon mit einem kleinen Ruck am normalen Halsband beieindruckt sind, das muss man eben induviduell abklären. Aber wie gesagt, unter der richitgen Anleitung find ich solch ein Halsband gar nicht schlimm.

Gruß Nina
 
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Gliederhalsband / Kette als Bedingung!?

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