Roststellen und Fressverhalten bei Königspythons

Diskutiere Roststellen und Fressverhalten bei Königspythons im Schlangen Forum Forum im Bereich Terraristik & Aquaristik; Hallo habe ca jetzt ein jahr lang eine Köpy sie ist ein Jungtier und habe letzte Woche von einem Züchter adultes Pärchen bekommen mir vielen...
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Dino

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Hallo habe ca jetzt ein jahr lang eine Köpy sie ist ein Jungtier und habe letzte Woche von einem Züchter adultes Pärchen bekommen mir vielen jedoch diese Roststellen
beim Mänchen und 2 rosane Stellen beim Weibchen nicht auf.

Außerdem habe ich das Problem das das Jungtier wahrscheinlich durch die Umsetzung nichts mehr frißt die adulten Tiere haben seit Oktober nicht gefresen sie sind zu 99 prozentiger wahrscheinlichkeit ein Africa import da sie beim Vorbesitzer nicht gefressen haben.

Stress der Tiere und so weiß ich aber womit soll ich es versuchen

sie sind angeblich nicht an Vielzitzen und an weiße Mäuse gehen Sie auch nicht sind die Beutetiere zu klein für subadulte Königspythons?

Und dadurch vieleicht uninteressant nö oder?

:roll:
 
05.01.2008
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Ludwig zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Maetrik

Maetrik

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bin mit schlangen großgeworden (2 pythons und ne boa) und mussten die jedesmal in getrennte terrarien setzen wenns futter gab. sonst haben die auch nix angerührt. weiss jetzt nich wie groß deine sind, zu kleine beutetiere gibts eigentlich nicht. dann machts eben die menge aus, geht halt gut aufs geld.
drum haben wir zuletzt auch hasen verfüttert, weils einfach billiger war als 4-5 ratten pro schlange.
 
*Parabuthus*

*Parabuthus*

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Hi.

Versuchs mal mit Gerbils (Wüstenrennmäuse). Die sollen gerne gefressen werden.
 
Tigerpython

Tigerpython

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Guten Morgen zusammen ;) ,

@Dino:

Ich habe letzte Woche von einem Züchter ein adultes Pärchen bekommen, mir vielen jedoch diese Roststellen beim Mänchen und 2 rosane Stellen beim Weibchen nicht auf.
Am besten wäre es, wenn du versuchen würdest von diesen Stellen Fotos zu machen und sie hier hochzuladen.

Unter "Roststellen" kann ich mir ohne ein geeignetes Foto nichts vorstellen.

Leicht roserne Stellen kommen gelegentlich in der natürlichen Zeichnung des Python regius vor. Allerdings können wir auch an dieser Stelle ohne ein Bild nicht näher darauf eingehen.

Außerdem habe ich das Problem das das Jungtier wahrscheinlich durch die Umsetzung nichts mehr frißt
Du sprichst von einer Umsetzung. Könntest du das bitte ein wenig näher erläutern?

Darüber hinaus wäre es sinnvoll wenn du uns deine Haltungsbedingungen schildern würdest:

:arrow: In welchen Terrarien leben die (drei) Tiere (Maße) ?
:arrow: Wie sind Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte ?
:arrow: In welchem Intervall bietest du den Tieren welche Futtertiere an?
:arrow: Hatten die Neuzugänge eine Eingewöhnungsphase unter standen sie unter Quarantäne?
:arrow: Hast du die Adresse von dem besagten Züchter noch?

Die adulten Tiere haben seit Oktober nicht gefressen und sie sind zu 99 prozentiger Wahrscheinlichkeit ein Africa import da sie beim Vorbesitzer nicht gefressen haben.
Wenn du dir so sicher bist das sie das sind, warum hast du dir die Tiere dann erworben?

Mit dem Kauf von Wildfängen oder Farmzuchten unterstützt du den weiteren Import dieser.
Es stehen heute genügend Nachzuchten zum Verkauf, sodass ein Kauf der o.g. Tiere nicht nötig ist.

:arrow: Weder du noch dein Züchter haben also eine wirkliche Auskunft darüber, wo das Tier nun wirklich herkommt?

Stress der Tiere und so weiß ich aber womit soll ich es versuchen
Sollten die Tiere keine richtige Eingewöhnungsphase durchlebt haben und solltest du sie nicht einige Zeit unter Quarantänebedingungen beobachtet haben, garnicht.

Gerade im Hinblick darauf, dass es möglicherweise Wildfänge oder Farmzuchten sind, bedarf es einer langen Quarantänezeit mit anschließender Kotuntersuchungen von einem dafür geeigneten Institut oder Tierarzt :!:

Sie sind angeblich nicht an Vielzitzenmäuse und an weiße Mäuse gewöhnt. Sind diese Beutetiere nicht zu klein für einen subadulten Königspython?
Das hängt von dem Nährungszustand der Schlange ab. Das geeignete Futtertier sollte nur mäßig größer sein, als die breiteste Stelle der Schlange und sollte nach dem Verschlingen eine kleine Ausbeulung der Schlange verursachen.

Zu kleine Beutetiere gibts eigentlich nicht. Dann macht es eben die Menge aus.
Das kann ich so nicht bestätigen.

Die Verdauung eines ganzen Beutetieres ist für den Magen-Darm-Trakt eine enorme Leistung, worüber du dich auch HIER informieren kannst.

Das Verchlingen und Verdauen von mehreren Beutetieren ist sowohl für die Schlange selbst als auch für dessen Verdauungsapparat eher suboptimal.

Man sollte der Schlange, abhängig von deren Gesundheits- und Nährungszustand, ein Beutetier geeigneter Größe in einem geeigneten Intervall anbieten.

lg
Martin
 
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Dino

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Habe bereits Bilder von den Roststellen gemacht die sind aber nichts geworden-.Ich probiers nochmal.

ZU den Haltungsbedingungen:
,
Becken jetzt ca. 1,50x 1,40x 80

Keine Quarantäne.

Das Jungtier war vorher im 80 er Becken ist jetzt im zu großen Becken.

Luftfeuchte ca. 60%-70% Nachts etwas höher

Temperatur höchster Punkt 28 Grad

Tiefster Punkt ca 20Grad

Beim Fressen mach ich mir eigentlich nicht so viele Gedanken aber mich wundert es:

Habe Sie getrennt im Terrarium Füttern wollen vorerst, wenn sie dann gefressen haben und die nächste Fütterung ansteht werde ich sie zum Füttern in andere Becken setzen.

Das Weibchen hat die Maus 3 mal attackiert jedoch nicht festgehalten?

Komich oder?

Das Mänchen mit den Roststellen ist nicht interesiert.

Ich muss dazu sagen dass ich die Tiere adulten erst seit ca. 10 Tgaen habe also eine richtige eingewöhnung war das nicht.

Aber da sie seit October nicht gefressen haben probier ich shalt ab und zu!

Ich habe halt gedacht wenn das Futtertier zu klein ist wären sie nicht interesiert.

Weil wenn sie auch dann so lange bei einer Ratte brauchen könnte das böse enden!
.
.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
.

Die Tiere sind gut genährt!

Ich will die Importe und Wildfänge stoppen aber die Tiere habe nicht gewusst das es importe sind außerdem sind sie billiger und wildfänge sind reiner sind nicht vermicht wenn man normalfarbige Köpys will und wenn alles glatt läuft habe ich nächstes Jahr vielleicht schon Jungtiere und bringe auch einen Beitrag zum importstopp.

Ich sag euch eins ca 3-4 Jahren gibt es keine Normalfarbigen oder sagen wir nicht mehr viele und dann steigt wieder die Nachfrage dann zahlt man für einen Albino (jetzt 1300) später dann nur 50 und für normalfarbige höhere Preise weil alles gemicht ist und man fast gar keine reinen Tiere bekommt.

Hört sich zwar blöd an wird aber so sein.
 
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Tigerpython

Tigerpython

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Nabend zusammen,

@Dino:

Das Becken ist jetzt ca. 1,50x 1,40x 80 groß
1,50 cm breit, 140 cm hoch und 80 cm tief?

Das hättest du jedoch tun sollen. Nun solltet du die Tiere zumindestens sehr achtsam beobachten und eine Kotprobe untersuchen lassen.

:arrow:

Gerade im Hinblick darauf, dass es möglicherweise Wildfänge oder Farmzuchten sind, bedarf es einer langen Quarantänezeit mit anschließender Kotuntersuchungen von einem dafür geeigneten Institut oder Tierarzt :!:
Das Jungtier war vorher im 80 er Becken ist jetzt im zu großen Becken.
Was bedeutet zu groß genau? Lebt das Tier in dem Terrarium mit den o.g. Maßen?

Das ist allerdings zu wenig. Du solltest den Tieren schon einen Sonnenplatz anbieten, auf dem Temperaturen von rund 33 °C herrschen.

Das ist ebenfalls zu kalt. Dem Tier sollte ein Temperaturgefälle von 24-33 °C geboten werden. Dabei sollte das Tier die Möglichkeit haben sich auf einem Sonnenplatz (rund 33 °C) aufwärmen zu können. Darüber hinaus sollte es dem Tier ebenfalls möglich sein, sich in einem engen Versteck aufhalten zu können, in dem rund 24 °C herrschen.

Habe sie getrennt im Terrarium Füttern wollen vorerst, wenn sie dann gefressen haben und die nächste Fütterung ansteht werde ich sie zum Füttern in andere Becken setzen.
Du solltest die Tiere beim Füttern umbedingt trennen, da sonst das Risiko besteht, dass sich die Tiere ineinander verbeißen oder gar das selbe Futtertier zu fressen versuchen :!:

Das Weibchen hat die Maus 3 mal attackiert jedoch nicht festgehalten?

Komich oder?
Eigentlich nicht ;)

Das Weibchen zählt zu dem adulten Paar, richtig?

Wenn dem so ist, dann solltest du ihr, abhängig von ihrer Größe und Nährungszustand, eine Ratte entsprechender Größe anbieten.

Ich muss dazu sagen dass ich die Tiere adulten erst seit ca. 10 Tgaen habe also eine richtige eingewöhnung war das nicht.
Diese solltest du ihnen jedoch umbedingt bieten.

Zunächst solltest du den Tieren eine Eingewöhnungsphase von wenigstens 3-4 Wochen bieten, in der du sie so wenig wie möglich störst und auch kein Futter anbietest.

Währenddesssen solltest du die Haltungsbedingungen wie oben beschrieben optimieren.

Sollte der Nährungszustand der Tiere i.O. sein, so ist es auch absolut kein Problem wenn sie in den nächsten Wochen nichts fressen.

Damit wir uns davon ein Bild machen können, wäre es sinnvoll, wenn du die Tiere messen, wiegen und fotografieren würdest.

Ich will die Importe und Wildfänge stoppen aber die Tiere habe nicht gewusst das es importe sind außerdem sind sie billiger und wildfänge sind reiner sind nicht vermicht wenn man normalfarbige Köpys will und wenn alles glatt läuft habe ich nächstes Jahr vielleicht schon Jungtiere und bringe auch einen Beitrag zum importstopp.
Das Wildfänge billiger sind als Nachzuchten ist sehr tragisch, jedoch verständlich.
Der Markt mit Farbmutationen des Python regius ist zwar heute bereits weit verbreitet, jedoch brauchst du dir beim besten Willen keine Sorgen machen, dass es keine homozygoten wildfarbenen Königspythons mehr gibt ;)

Ich sag euch eins ca 3-4 Jahren gibt es keine Normalfarbigen oder sagen wir nicht mehr viele und dann steigt wieder die Nachfrage dann zahlt man für einen Albino (jetzt 1300) später dann nur 50 und für normalfarbige höhere Preise weil alles gemicht ist und man fast gar keine reinen Tiere bekommt.
Du brauchst dir keine Sorgen machen, wir sind uns darüber im Klaren wie die heutige Situation des Marktes aussieht und ganz so einfach wie du es darstellst ist es nicht ;)

lg
Martin
 
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Dino

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Danke für deinen Beitrag Tigerpython.

Die adulten Tiere sind jetzt zusammen mit dem jungtier im dem Großen Becken.

Um etwas näher zu erläutern:

Warme:Heizstrahler Spot Bodenheizung. Wenn ich genau messen würde d.h. unter dem Spot hätte ich die 33 Grad bestimmt.Probier ich aus.Außerdem befeucht ich den engen Bodenplatz wo die heizmatte und die höhle drunter ist täglich durch die Heizmatte halt ich die 24 Grad Ich denke es ist jedoch außgeschlossen in so einem Großen Becken die Temeratur an jeder Ecke gleich zu halten.Oder?
Mit den Spots kann ich den Boden nicht beheitzen da werden nur oben 2 Ablageflächen beheitzt natüerlich geht ein Teil der Wärme runter aber nicht sehr viel deswegen die Heizung.

Habe heute beobachtet als ich eine Maus audf die etage setzte wo sich das Weibchen befand nicht nach der Maus sondern nach meiner Hand schnappte.

Sie wollte von der Maus nichts wissen eher war Sie ängstlich.

Warte auf deinen Beitrag..
 
Draco

Draco

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Hallo!

Ich denke es ist jedoch außgeschlossen in so einem Großen Becken die Temeratur an jeder Ecke gleich zu halten.Oder?
Das sollst du auch gar nicht.... Reptilien brauchen ein Temperaturgefälle, das heißt, dass du einen warmen Bereich auf der einen Beckenseite hast, einen mittleren in der Mitte und einen eher kühlen Bereich aufd der Seite ohne Strahler.
Zumindest ein Versteck sollte 30-31°C haben, darin werden sich die Tiere auch wirklich die meiste Zeit aufhalten.
Allerdings musst du natürlöich auch die Luft beheizen. Sonst ist das Tier warm, aber atmet kalte Luft ----> Lungenentzündung etc. sind die Folge.

Habe heute beobachtet als ich eine Maus audf die etage setzte wo sich das Weibchen befand nicht nach der Maus sondern nach meiner Hand schnappte.
Sie wollte von der Maus nichts wissen eher war Sie ängstlich.
Du hast die Tiere knappe 10 Tage und hast schon mehrere Fütterungsversuche gemacht??
Lass ihnen erst einmal 2 Wochen absolute Ruhe und versuche es dann abends, wenn das Licht aus ist.


Was zum Becken: Ich finde diese Maße total ungeeignet für P.regius!! Sollten die Höhe wirklich 140cm betragen, so ist dies eine Felhkonstruktion für einen bodenbewohnenden Python. Wenn du dir die Tiere anschaust, sollte dir der extrem kurze Schwanz auffallen.
Im Gegensatz zu Baumbewohnern (wie zum Beispiel Teppichpythons), die einen wesentlich längeren Schwanz haben, ist dieser Schwanz nicht dazu geeignet, den Python beim Klettern zu halten / zu stützen.
60cm Höhe reichen meiner Ansicht nach völlig. Ich kenne Leute, die auf 1,4m Höhe 3 Terrarien unterbringen - jedes mit einer Höhe von 40cm - und so eher den Ansprüchen einer P.regius entsprechen.

Okay, ich finde diese 40cm auch alleine zum Arbeiten etwas zu niedrig, aber naja.... Ich bin eher ein Freund von sog. "Terracks" - eine Kombination aus Terrarium und Rackhaltung, wo die Tiere ihren Aufenthaltsort frei wählen können.
Die ersten dieser Systeme sind (leider nicht bei mir) in der Testphase und ich überlege, mir auch solche zuzulegen.

Nochmal was zu der Morphensache:
Ich kenne mich auf diesem Gebiet etwas besser aus und behaupte einfach mal, dass das von dir genannte Szenario nicht eintreten wird. Zwar werden die Morphen billiger, aber zu Dumpingpreisen wird es sie wohl nie geben. Wahrscheinlicher ist, dass sie sich auf einem gewissen Niveau ansiedeln und sich dort halten werden.
Allgemein ist zu sagen, dass rezessive Farbvarianten langsamer im Preis sinken als co-dominante (wenn du genau wissen willst, wieso... einfach eine PN an mich oder ein neues Thema eröffnen).


just my 2 cents
André
 
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Dino

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Erklärs doch einfach auf den beitrag.

Noch was was bedeutet PNÜ?
Danke
 
Draco

Draco

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Hi!

Hier jetzt mal die Erklärung für den Preisfall bei den Königspythons:
Off-Topic
Um rezessive Mutationen zu züchten, muss man den "längeren Weg" über die heterozygoten Tiere gehen. Dieser dauert immer ein paar Jahre länger, als wenn man zum Beispiel mit codominanten Varianten züchtet: hier sieht man den Morphen schon in der 1. Tochtergeneration (F1), wohingegen man bei der Verpaarung eines rezessiven Morphen mit einem homozygot normalfarbigen Tier den Morph erst in der F2 (also der 2. Tochtergeneration) sieht.

Die Nachfrage regelt den Preis - je mehr Tiere es von einem Morphen gibt, desto billiger werden diese (Ich habe schon Pastel-Regius für 75$ gesehen). Allerdings pendeln sich die Preise dann auf einem gewssen Niveau ein ( so kosten Albinos schon etwas länger um die 1000-1200€).


Bei spezifischen Fragen bitte dann ein neues Thema aufmachen oder mich direkt kontaktieren ;)


ciao
André
 
Thema:

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