Ratte mit Körperschiefhaltung (kein Schiefkopf)

Diskutiere Ratte mit Körperschiefhaltung (kein Schiefkopf) im Ratten Gesundheit Forum im Bereich Ratten Forum; Hallo, ich habe da eine kleine Sorgenratz, die schon einiges durch hat an Merkwürdigkeiten und langsam kommen wir nicht mehr weiter. Deshalb...
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Aleshanee

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Hallo,

ich habe da eine kleine Sorgenratz, die schon einiges durch hat an Merkwürdigkeiten und langsam kommen wir nicht mehr weiter. Deshalb wollte ich mal hören ob hier noch einer Ideen hat, auch wenn sich mir da langsam ein übler Verdacht aufdrängt, was die Kurze betrifft.:eusa_think:

Zur Vorgeschichte:

1.) im Alter von ca 6-7 Wochen:
anfallmäßiger Schluckauf
bis zu 6x tägl. für eine Dauer von bis zu 30 Min.

Verdacht der TÄin:
Fehlsteuerung des Zwerchfellnerv´s (was bei Ratten wohl eher selten vorkommt. Ich hab immer so´n Glück. :102:) Zusätzlich könnte, falls sie unter den Anfällen verschleimt sein sollte evtl. eine Allergie mitspielen.
Behandlung: Vit. B (ich vermute, es war Catosal, k.A. sie sagte eben nur Vit. B)
Nach ca einer Woche Besserung, Anfälle seltener, wenn nur noch kurz, ca. ne Min. max.
Da die Verschleimung nur unter diesen Anfällen auftrat, bekam sie versuchsweise einmal Kortison-Depot (vermute Dexamethason) gespritzt.
Anfälle treten nach knapp 1 1/2-2 Wochen Behandlung bis
heute nicht mehr auf.

2.) Ca 1 1/2 Wochen nach Ende der Schluckaufgeschichte plötzliche Symptome wie bei meinen älteren HLL-Kandidaten, also Bein beim umdrehen stehen lassen und später, wenn sie sich umgedreht hatte, wurde das Bein gerade gezogen (keine wirkliche Lähmungserscheinung sondern eben wie bei beginnender HL), Gleichgewichtsstörung, anfangs ersten 1-2 Tage ab und an leichte Desorientierung, die aber kurz anhielt, dann war sie wieder voll orientiert)

Verdacht des TAes: Nervenreizung oder ähnliches im Bereich der Wirbelsäule (ZNS hat er zu dem Zeitpunkt erstmal ausgeschlossen, weil die Desorientierung wirklich nur kurz anhielt, was aber weiter beobachtet werden sollte)
Behandlung:
Medivitan, Tolfedine und noch eine Spritze, wo ich mittlerweile nicht mehr weiß was es war, war aber homöopathisch.
Für Zuhause: Catosal 10% s.c. 0,1 ml 1x tägl.
Tolfedine, welches ich zwei Tage später erneut spritzen sollte (montags, hat sie aber nach Einholung von 2. tierärztliche Meinung nicht bekommen)

Bestätigung des Verdachts auf Nervenreizung der Wirbelsäule, (ähnlich wie Ischias beim Menschen meinte die TÄin)
Behandlung: Catosal 10%, weiter tägl. 0,1 ml s.c.
Medulla ossis suis Injeel forte o,1 ml 3x tägl. oral (hat sie dann später 2x tägl. s.c. bekommen, da sie es oral absolut nicht genommen hat)
Nach etwa 1 Woche keinerlei Symtome mehr.

3.) Eine weitere knappe Woche später Körperschieflage, kein Schiefkopf), wieder Anzeichen der HLL-Symptome, diesmal nur leicht.
Verdacht des TAes: Evtl. eine Nervenschädigung oder ZNS
Catosal 10%, Dosierung wie gehabt, weil es bisher gut angeschlagen hatte (HLL-Symptome nach ca 2-3 Tagen verschwunden)
Cerebrum compositum NM 0,1 ml s.c. 2x tägl.
Nach ca. einer Woche ohne Besserung bekam sie zusätzlich 1x tägl. morgens Vit. B12 0,1 ml s.c., auch dadurch keine Besserung.

Momentan bekommt sie weiter Catosal und Cerebrum. Die leichten HLL-Symptome mit Bein stehen lassen fangen ebenfalls wieder an.

Bisher (nach mittlerweile ca. 2-2 1/2 Wochen Behandlung) keine Besserung der Körperschieflage, eher wird´s langsam etwas mehr. Gestern hat sie sich beim Absetzen einmal um die eigene Achse gedreht. Ansonsten keinerlei Ausfallerscheinungen, Verhalten vollkommen normal)
Zusätzlich fing sie vor ein paar Tagen an mit Verschleimung der Atemwege, deshalb bekam sie zusätzlich Marboscyl 2%. Das ist mittlerweile fast komplett wieder erledigt.


Langsam sind wir mit dem Latein am Ende, da die Medis einfach keine Besserung bringen und sich die Schiefhaltung langsam verschlimmert. Zusätzlich eben seit gestern das um die eigene Achse drehen, zwar bisher nur gestern und heute 1x, aber das fängt mir jetzt an zusätzlich Kopfzerbrechen zu bereiten. Ich vermute mittlerweile das es auf Labyrinthitis, also diese ominöse Rollkrankeit hinauslaufen könnte.

Hat noch jemand andere Ideen, was dahinter stecken könnte und evtl. weitere Therapievorschläge?
Die Kleine ist jetzt ca. 12/13 Wochen alt, müßte da genau nachrechnen, aber so der Dreh kommt hin. Sie ist wirklich nur ein Schatz und ansonsten topfit, nur irgendwas muß ja dahinterstecken.

Langsam verzweifelnde Grüße
Alesha
 
09.01.2008
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Anja zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Chipi

Chipi

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Poh, Alesha, das ist schwer... ich hatte sowas (zum Glück) noch nie.

Ist die Ratte denn mal geröntgt worden (Wirbelsäule)?
 
Aleshanee

Aleshanee

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Nee, bisher nicht geröngt worden. Die Schlagseite kommt ja nicht von der Wirbelsäule sondern muß ne andere Ursache haben. Das ist das, was mir ja so Sorgen macht. Das mit dem Beinchen ist mir heute wieder zum ersten Mal aufgefallen. Tumor wurde eigentlich zumindest bei den ersten beiden Malen eher ausgeschlossen, weil die Medi´s da drauf ja nicht gewirkt hätten. *schulterzuck* Hatte ja die TÄe schon auf Tumor-Verdacht angesprochen, weil sie kurzfristig die Koordinationstörungen hatte.

Sie kommt wohl aus ner Futtertierzucht, evtl. Inzuchtschaden bzw. dadurch Nervenschädigung/ZNS, evtl. Mycoplasmosis neurolyticum (falls das bei Ratten vorkommt)?
Werde das mit der Schräghaltung heute und morgen noch weiter beobachten, wenn´s noch etwas mehr wird ist sowieso wieder TA angesagt. Nur der weiß auch irgendwie bald nicht mehr weiter, wie man noch therapieren könnte. Man kann das arme Ding ja auch nicht mit Medi-Hämmern vollstopfen ohne ne Ursache zu finden. *seufz*

Wir haben zwar bei meinen Nasen in den knapp 2 1/2 Jahren Rattenhaltung, bedingt durch die Menge allerhand Sachen durch, die andere in etlichen Jahren noch nicht hatten, aber langsam ist auch mal genug. Immer was neues und oft genug die unmöglichsten Sachen, die bei Ratten selten vorkommen... *schnief* Ich würde die Kleine ungern "aufgeben", sprich nicht wenigstens alles menschenmögliche für sie getan zu haben.
 
seven

seven

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*seufz*
Ich kann leider nicht viel Hilfreiches beitragen - außer, dass ich mal für ein anderes Forum einen Info-Text zum Thema Mycoplasmose verfasst habe und da hauptsächlich auf Rattenseiten (z. B. rattenzauber) geforscht habe... Auch Ratten können also Mycoplasmosis neurolyticum bekommen - was als Konsequenz ja diese Labyrinthitis (Rolling disease) oder aber auch Bindehautentzündung hat.
Ich drücke die Daumen, dass Ihr doch noch irgendwas findet, was dem Ratz helfen kann!

LG, seven
 
Chipi

Chipi

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Wirbelsäulenverletzung oder -Fehlstellung war halt meine Idee im Zusammenhang mit ZNS-Störung bzw. der Nervenreizung :102:

An einen Tumor hätte ich jetzt auch nicht unbedingt gedacht, das wäre mir alles zu untypisch.
Mal abgesehen von der "Schlagseite", wie sind sonst ihre Reaktionen? Ist da irgendwas auffällig beim Pfötchenaufsetzen oder so?

Schmerzmittel gibst du aber aktuell keine mehr, oder?

Wenn ich das jetzt alles so lese hat das Ratzi hauptsächlich B-Vitamine und immunstärkende Medikamente bekommen (oder zumindest kenne ich Medulla Ossis Suis in diesem Zusammenhang aus der Krebstherapie).
Ich hab mir auch grad nochmal die HP von Heel im Hinblick auf's Cerebrum Compositum angeschaut und bin da ins Grübeln gekommen bei den Anwendungsgebieten:
Anwendungsgebiete:
Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab.Dazu gehören: Anregung der Abwehrsysteme bei Entwicklungsstörungen der Kinder, Legasthenie, vegetativer Dystonie, Depressionen, Arteriosklerose; nach Commotio cerebri; nach Enzephalitis; bei Neuralgien, Erregungszuständen, amyotrophischer Lateralsklerose, multipler Sklerose, Parkinsonscher Schüttellähmung, Gedächtnisschwäche, nervöser Erschöpfung, bei sonstigen geriatrischen Indikationen.
(Quelle: http://www.heel.de/public/arzneimittel/?smid=1&modus=3&id=78#praep35)

Gut, Legasthenie, Arteriosklerose oder Gehirnerschütterung schließe ich mal aus, aber bei vegetativer Dystonie oder Enzephalitis würden zumindest einige Krankheitsbilder passen (zumindest wenn ich von den Krankheitsbildern bei Menschen ausgehe), und von Enzephalitis ist der Weg zu Meningitis auch nicht weit :eusa_think:

(Andererseits ist das wiederum vermutlich weit hergeholt, da das Cerebrum ja offenbar nicht anschlägt, was es ja sollte, wenn es sich um eine der genannten Krankheiten handeln würde... ich muß aber sagen, daß ich mich mit der Wirksamkeit von Cerebrum nicht auskenne, bei Verdacht auf Enzephalitis/Meningitis würde ich eher zu koservativen Medikamenten tendieren - aber dazu müsste ja erst mal ein konkreter Verdacht dahingehend bestehen, und die Vermutung deines TA ist ja immer noch Nervenreizung... :102:)

Was ich mich grad wundere: die Kombination aus Catosal und Ossis Suis hatte doch angeschlagen - warum seid ihr davon wieder abgekommen bzw. auf Cerebrum umgestiegen?

Ratlose Grüße
Chipi
 
Aleshanee

Aleshanee

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@ Chipi:
An einen Tumor hätte ich jetzt auch nicht unbedingt gedacht, das wäre mir alles zu untypisch.
Auf die Idee kamen einige Leute, denen das mit dem Schluckauf und der anfänglichen Koordinationsstörung auffiel. Eine meinte Hypophysen-Tumor wär möglich, da war´s bei ner Bekannten ihrer Ratte so. Jemand anderes hatte Schluckauf nur im Zusammenhang mit Stammhirn-Tumor und Emphysem im Brustraum.
Im Verdacht war auch kurzzeitig Diabetes. Das haben die TÄe aber alles ausgeschlossen.

Mal abgesehen von der "Schlagseite", wie sind sonst ihre Reaktionen? Ist da irgendwas auffällig beim Pfötchenaufsetzen oder so?
Eigenartigerweise alles ganz normal. Keine Probleme beim Fressen, keine Probleme beim Klettern, neugierig, aufgeweckt. Eben ganz normal, keinerlei ungewöhnliche Auffälligkeiten oder in dem Sinne neurologischen Ausfälle, außer, daß sieheute eben wieder ein Beinchen beim umdrehen zuerst stehen gelassen hat. :confused: Das werde ich ja gleich beim Auslauf nochmal genauer beobachten können. Vielleicht war´s heute morgen ja Zufall? *hoff*.

Schmerzmittel gibst du aber aktuell keine mehr, oder?
Nee, augenscheinlich hat sie ja keinerlei Schmerzen und flitzt richtig im Käfig und Auslauf rum. Immer am wuseln. :102:

hauptsächlich B-Vitamine und immunstärkende Medikamente bekommen (oder zumindest kenne ich Medulla Ossis Suis in diesem Zusammenhang aus der Krebstherapie)
Catosal enthält wohl Phosphor & Vit. B12. Zu Medulla ossis suis hab ich überhaupt nichts brauchbares gefunden.

Ich hab mir auch grad nochmal die HP von Heel im Hinblick auf's Cerebrum Compositum angeschaut und bin da ins Grübeln gekommen bei den Anwendungsgebieten:.....
vegetativer Dystonie.... Neuralgien, Erregungszuständen....
könnte zumindest auf ZNS schließen lassen. :eusa_think:

und von Enzephalitis ist der Weg zu Meningitis auch nicht weit
Dann würde sie sich aber vermutlich anders verhalten. :102:

...Nervenstörung oder ZNS.

Was ich mich grad wundere: die Kombination aus Catosal und Ossis Suis hatte doch angeschlagen - warum seid ihr davon wieder abgekommen bzw. auf Cerebrum umgestiegen?
Das war ja beim 2. Mal, also als diese HLL ähnlichen Symptome gewesen waren. Das war keine Schräghaltung dabei. Das war ja eigentlich für die vermutete Nervenreizung der Wirbelsäule gedacht. (Und naja, mein Stamm-TA weiß nicht, daß ich mir ne zweite Meinung eingeholt hatte.) Ging ja da wegen dem Tumor-Verdacht. Die 2. TÄin meinte, Tolfedine wär nen Hammer für die Kleine und ich sollte lieber was homöopathisches dafür geben (zumal sie offensichtlich auch da keinerlei Schmerzen gehabt hat), deshalb hat sie mir das Medulla gegeben.

@seven:
Ich kann leider nicht viel Hilfreiches beitragen - außer, dass ich mal für ein anderes Forum einen Info-Text zum Thema Mycoplasmose verfasst habe und da hauptsächlich auf Rattenseiten (z. B. rattenzauber) geforscht habe... Auch Ratten können also Mycoplasmosis neurolyticum bekommen - was als Konsequenz ja diese Labyrinthitis (Rolling disease) oder aber auch Bindehautentzündung hat.
Doch war hilfreich, weil ich nur bei Mäusen 100%ig sicher war, das die Rollkrankheit da mit Myco zusammenhängt. Bei Ratzen war ich nicht sicher, hielt es nur für möglich, weil die ja auch die Rollkrankheit auch bei Ratten vorkommt. Das mit der Bindehautentzündung wußt ich in dem Zusammenhang überhaupt nicht. ;) (Könntest Du mir evtl. mal den Text per KN oder so zuschicken?

Glaub, ich werde die TÄin dann evtl. auch nochmal zu evtl. weiteren Ideen, was der Kleinen fehlen könnte befragen. (Meine ehemalige TÄin fehlt mir mittlerweile immer öfter. Die wußte auf fast alles eine Lösung. *schnief*)
 
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Chipi

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Ich kann mich eben nur an die Meningitis einer ehemaligen Klassenkameradin erinnern, und die hatte auch zweitweise Lähmungserscheinungen... wobei ich grad nochmal Wiki befragt hab, vielleicht war das auch Meningoenzephalitis, was die damals hatte, könnte auch sein, ist schon lange her.

Medulla ossis suis ist mir wie gesagt aus der Krebstherapie bekannt; da verabreicht man das offenbar abwehrsteigernd vor oder parallel zur Chemotherapie (frag mich bitte nicht nach Details, außer diesem kuriosen Namen hab ich nicht viel von dem behalten, was man mir darüber erzählt hat). Inwiefern das auch als Schmerzmittel wirkt, weiß ich nicht.

Im Endeffekt haben wir aber jetzt doch alle den Verdacht, daß es sich auch um eine Entzündung handeln könnte, oder? Ich würd einfach mal hören, was die TÄ dazu sagen... und evtl. eben doch konservativ mit AB und Corticoiden versuchen, ob sich was verändert und eben nicht nur auf homöopathische Art und Weise?
 
Aleshanee

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Inwiefern das auch als Schmerzmittel wirkt, weiß ich nicht.
Denke es war von der TÄin eher wegen entzündungshemmend gedacht. Jedenfalls hab ich´s so rausgehört.
und evtl. eben doch konservativ mit AB und Corticoiden versuchen, ob sich was verändert und eben nicht nur auf homöopathische Art und Weise?
Zusätzlich fing sie vor ein paar Tagen an mit Verschleimung der Atemwege, deshalb bekam sie zusätzlich Marboscyl 2%. Das ist mittlerweile fast komplett wieder erledigt.
Hat sie bis gestern wegen den Atemwegen bekommen. ;) Das mit dem Kortison hatte ich letztes Mal meinem TA auch vorgeschlagen, allerdings nicht als Depot gespritzt, weil die Ratzen bisher jedesmal bei der Depot-Spritze abgenommen haben (beim Menschen kenn ich eigenartigerweise eher das Gegenteil). Muß selber Prednisolon nehmen und habe das auch schon nach Rücksprache mit meinem TA bei einigen Ratten eingesetzt. Da es Tabletten sind und die keinerlei Depotwirkung haben, hätte ich die lieber eingesetzt. Zumal ja auch Verdacht auf ZNS und/oder Nervenreizung, - entzündung besteht. Er hielt es nicht für so ne tolle Idee, der Kleinen jetzt zusätzlich noch Kortison zu geben. :102:

Ich werde Morgen meine ehemalige TÄin einfach an ihrer neuen Arbeitsstelle anrufen und es mit ihr durchkauen. Hoffe, sie bekommt keinen Ärger mit dem Chef, wenn ich da mal anruf. Hatte ganz am Anfang wegen der Kurzen schonmal mit ihr telefoniert, nur da war ich gerade bei der anderen TÄin als sie zurückrief und konnte nicht lange mit ihr sprechen, weil sie schon die nächsten Patienten warten hatte.
Sie hat von Anfang an ZNS in Verdacht gehabt. Scheinbar mal wieder zu recht. Mensch, wenn die jetzt nicht so weit weg wär von uns, wüßt ich wo ich mit der Kurzen hingehen würde. Sie praktiziert zwar erst seit etwa 3 Jahren als TÄin, hat aber während der Ausbildung ein Jahr nur mit Ratten gearbeitet. Bis auf ein einziges Mal hat sie immer auf Anhieb die richtigen Diagnosen gestellt (und bei dem einen Mal waren wir durch Gebärmutterentzündungen vorgeschädigt und waren da einfach nur anfangs drauf fixiert :uups: ). Hoffentlich hat sie etwas Zeit um´s mit mir durchzugehen, denn sie kann die Kleine ja nicht untersuchen sondern sich nur auf meine Aussagen und Beobachtungen verlassen (aber da vertraut sie mir mittlerweile auch, weil ich die meisten Sachen schon mit ihr durch hab und ich schon öfter mit Therapievorschlägen kam. Notfalls mit e-Mail-Antwort vom Pharmaunternehmen um auch Chef zu überzeugen. :eusa_whistle:)

Denke jedenfalls auch, Kortison ist zumindest einen kurzzeitigen Versuch wert. Aber wenn mein TA das zumindest zu dem Zeitpunkt nicht wollte, eigenmächtig wollte ich es auch nicht geben, sondern erstmal abwarten ob die von ihm angeordnete Behandlung Wirkung zeigte.
 
Aleshanee

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Sodele, hab mit meiner ehemaligen TÄin telefoniert. (Sie hatte Mittagsdienst :D )
Ich werde die Kleine jetzt mit Predni und Vit. B12 weiterbehandeln. Bei ZNS kann man nicht viel anderes machen, weil es zu viele verschiedene Ursachen haben kann. Von entzündlichen Prozessen über Fehlsteuerungen bis zu Tumor. Wirklich behandeln in dem Sinne, daß eine Heilung erzielt wird, ist fast unmöglich. Also hoffen, daß das Kortison Besserung bringt und die Sache irgendwie zum Stillstand kommt. Mehr geht wohl nicht. *schnief*
 
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Ich drück weiterhin die Daumen, vielleicht schlägt das Cortison ja an, dann habt ihr zumindest einen weiteren Anhaltspunkt.

Das arme Würstel hat bei dir zumindest eine Chance, die sie anderswo vermutlich nicht gehabt hätte...
 
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Hi,

scheinbar hat das Vit. B und das Predni angeschlagen. Es hat sich nicht mehr weiter verschlimmert. :eusa_dance:
Hoffe, wenn ich das Kortison die nächsten Tage langsam wieder absetze, daß es dann auch so bleibt. Irgendwie würde mich ja immer noch brennend interessieren, was da die Ursache für war. :eusa_think: Aber Hauptsache es geht ohne Kortison nicht über kurz oder lang wieder los. Die genaue Antwort auf das Warum werd ich wohl nie wirklich rausbekommen. *seufz*

Liebe Grüße
Alesha
 
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Na das freut mich aber! Wie viel Cortison muß sie denn kriegen bisher?

Ich drück die Daumen, daß es sich nachhaltig bessert *fest drück*
 
Aleshanee

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Hatte mich mit der TÄin auf 1/4 Tablette festgelegt. Das ist genug für die Kleine. Sollte das, wenn´s anschlägt ja 14 Tage geben und dann eben langsam wieder ausschleichen. Momentan ist´s halt eben nicht mehr schlimmer geworden, aber halt auch nicht besser. Wenn´s so bleibt, könnte sie damit leben. *hoff*
 
schwarzenachtfee

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wünsch deiner kleinen gute besserung!!
 
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Gibt's Neuigkeiten, Aleshanee? Wie geht's der kleinen Sorgenratz?
 
Aleshanee

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Hi,

die Süße hat immer noch Schieflage, aber seit dem Kortison ist zumindest kein neuer Schub mehr nachgekommen. Sie kommt damit aber ganz gut zurecht, ist zwar etwas ruhiger als die in dem Alter normalerweise sind, aber ansonsten alles im grünen Bereich. Hoffe, es bleibt jetzt so und sie überrascht mich nicht demnächst wieder mit was neuem.
 
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