Schmerzmittel

Diskutiere Schmerzmittel im Katzen Gesundheit Forum im Bereich Katzen Forum; Hallo Leute, mir fällt gerade noch etwas ein, was vielleicht für den ein oder anderen interessant sein könnte. Die meisten Schmerzmittel...
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Apollo 13

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Hallo Leute,

mir fällt gerade noch etwas ein, was vielleicht für den ein oder anderen interessant sein könnte.
Die meisten Schmerzmittel (Aspirin, Parcetamol, Ibuprofen, Diclofenac) sind HOCHTOXISCH für
Katzen. Kommt also bitte nie auf die Idee der Katze etwas davon zu geben, wenn sie offensichtlich Schmerzen oder Fieber hat. Geht immer zum Tierarzt, der weiß, was man der Katze in so nem Fall geben darf und was nicht.
Sollte eine Katze aus Versehen Tabletten davon erwischen, dann packt sie und fahrt SOFORT zum Tierarzt. Dann kommt es nämlich auf jede Minute drauf an.
Erzählt das auch rum, weil es doch immer wieder derartige Vergiftungsfälle in der Tierarztpraxis gibt.

Gruß Apollo
 
23.02.2008
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Notfälle bei Katzen geworfen? Wissen schafft Vorsprung... und das ist bei der Behandlung von Notfällen von Vorteil. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
blackcat

blackcat

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*räusper*
Das gilt natürlich auch für so ziemlich ALLE anderen Arzneimittel und allgemein chemische Substanzen (auch Salben etc.)

Katzen bekommen bitte grundsätzlich nur Mittelchen (und seien es noch so schwache!) wenn der TA es verschreibt oder es ausdrücklich für Katzen gedacht ist!
 
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Apollo 13

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Eigentlich hast du Recht, nur die andern sind nicht so extrem hoch giftig, derart, dass man es nur mit Mühe noch Rechzeitig zum Tierarzt schafft. Bei den anderen ist es eigentlich nur eine Frage der Dosierung.
Wenn die Katz z.B. ne leichte Erkältung hat, dann kann man schon mal zur Erstversorgung einen drittelsten Beutel ACC unters Futter mischen. Der Tierarzt würd nix anderes geben.
Oder Kohletabletten z.B., die kann man auch geben, wenn die Katze irgendwas gefuttert hat, was vielleicht nicht so toll war.

Ich sag das mit den Schmerzmitteln besonders deshalb, weil es eben doch immer mal wieder vorkommt, bei Hunden zwar häufiger als bei Katzen, aber trotzdem. Bei einem anderen Medikament geht dir die Katze nicht sofort hopps, bei den Schmerzmitteln ist das eine Sache von wenigen Stunden.
 
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Skorpio

Guest
Ich muß gerade mal schlucken....
wer tut denn seine Katzen selbst Medikamentieren??? Ich würd mir das nicht zutrauen und ich würd auch keine salben auftragen, da ich gar nicht weiss was hilft und was die Katze verträgt... die lecken ja nun alles ab..
 
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Apollo 13

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wer tut denn seine Katzen selbst Medikamentieren???
Mehr als genug! Besonders Humanmediziner scheinen einen Hang dazu zu haben.
Neuste Horrorgeschichte zu dem Thema: ne Frau ruft in der Tierarztpraxis an und meint, dass ihre Katze seit vier Tagen Verstopfung hat, und will wissen welches Mittel sie am Besten nimmt, um einen Einlauf zu machen. Tierarzthelferin natürlich sofort: sie kommen zu uns und machen nichts selbst!
Die Katz war schon total apathisch, hatte Schnappatmung und wie sich rausstellte nen Darmverschluss. Ist dann auch gestorben bei der OP. Nur soviel zum Thema selbst medikamentieren.
Und das ist nur die neuste Geschichte, ne Freundin von mir hat um Haaresbreite den Hund ihres Exvermieters gerettet, der ihm ne Diclofenac gegeben hatte.

So viele Leute da draußen, denken, dass das, was ihnen geholfen hat, auch für das Tier nicht verkehrt sein kann. Hab da auch schon mal mit welchen drüber geredet, vor Jahren war das, wo ich selbst eigentlich noch gar keine Ahnung hatte. Die hatten mir auch irgendwas erzählt, was ihre Hund haben und da meint ich, dass sie wohl zum Tierarzt gehen sollten. Und dann meinten die nur, dass sie das selbst ja auch machen können. Der Mann kennt sich ja aus, ist Rettungssanitäter und was für ihre Kinder gut ist, kann ja auch für die Tiere nur gut sein.

Kurzum: Es sind so viele Leute da draußen, die selbst medikamentieren, dass ich diese Vorwarnung einfach mal gesagt haben wollte. Eben weil es bei den Schmerzmitteln so wahnsinnig schnell geht.
 
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Tanchen

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Hallo
Wie ist es den mit Immodium gegen Durchfall?
Meine Katze hatte mal leichten Durchfall und da hat mir jemand geraten ihr eine viertel Tablette Immodium zu geben, hab ich gemacht und der Durchfall wurde besser. Muss natürlich nicht sein dass es etwas mit dem Immodium zu tun hatte...
 
simone

simone

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Bevor man seinem Tier irgendwelche Medikamente gibt, sollte man einen TA befragen. Oder eben vorher in einem Forum fragen. Keine Ahnung, ob das OK ist, was Du der Katze gegeben hast, aber was hättest Du gemacht, wenn es eben nicht gut gewesen wäre?
 
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Tanchen

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Ja das weiss ich halt auch nicht, habe mir aber gar keine Gedanken gemacht ob das gut ist ode rnicht, und zwar aus zwei Gründen, 1. hatte ich die Katze nochnicht lange und auch keine Erfahrung mit Katzen, und 2. hatte die Person selbst Katzen also wusste sie ja was sie tut...
 
simone

simone

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Ich glaube nicht, das Immodium der Katze schadet. Meine Cousine hatte mal einen Kater, der ständig Durchfall hatte. Über Jahre. Kein TA hat irgendwie eine Lösung gefunden. Sie hat dem Kater auch Immodium gegeben und das damit in den Griff bekommen. Aber trotzdem würde ich keinem Tier irgendein Medikament geben, von dem ich nicht weiss, ob es ihm schadet. Ich selber nehme doch auch nicht irgend etwas ohne zu wissen, ob es mir schadet. Und gerade Medikamente für Menschen sollte man nie einfach so beim Tier anwenden ohne sich vorher zu erkundigen.
 
Chipi

Chipi

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... oder andersherum gefragt: Würdet ihr ein Medikament schlucken, das euch der TA für euer Tier mitgegeben hat? Wohl auch eher nicht.
 
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Apollo 13

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... oder andersherum gefragt: Würdet ihr ein Medikament schlucken, das euch der TA für euer Tier mitgegeben hat? Wohl auch eher nicht.
Ähm... *räusper* das Alltag bei Tiermedizinstudenten und auch bei vielen Tierärzten. Ich nehm z.B. nur Tensolvet und nie das entsprechende Humanpräparat. Einige meiner Komolitonen schlucken auch nur die Pferdeaspirin (allerdings nur ne Viertelte). Hilft natürlich schneller und intensiver als das Humanmedikament.
Die Sachen von den Tieren sind für gewöhnlich nicht giftig für den Menschen, also vom Wirkstoff her, weil ja es ja die Präparate erst für den Menschen gab und dann für die Tiere. Die ganzen Medikamente unterscheiden sich ja nur in der Dosierung und z.B. darin, dass der Mensch selten ein Entwurmungsmittel braucht. Aber wenn er denn mal nen Bandwurm hat, bekommt er dieselben Tabletten in derselben Menge wie ein großer Hund.
Soviel nur nebenbei...
 
Chipi

Chipi

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Apollo, du hast mich missverstanden, ob absichtlich oder nicht kann ich nur spekulieren.

Nach deiner Argumentation kann ich jetzt wieder sagen: ich gebe meinen Ratten auch Medis für Menschen - Mediakamente, die für Kinder gedacht sind, bei Kleinsäugern anzuwenden, ist ja auch keine Seltenheit.

Es geht aber doch nicht darum, was man geben kann. Zumindest ging es dir doch wohl nicht darum, als du den Thread eröffnet hast. Es geht darum, daß medizinische Laien nicht einfach mit Medikamenten herumexperimentieren sollen. Und zwar weder mit Humanmedis beim Tier noch mit Vetmedis beim Menschen.
 
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Apollo 13

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@Chipi: dann hab ich dich wohl missverstanden. Aber hab das jetzt auch gar nicht bös oder so gemeint. Ich wollte einfach nur auf deine Frage antworten, ob jemand Tierpräparate schlucken würde. Und da sag ich: ja.
Übrigens: Tiermediziner lernen den Menschen mit. Allein schon wegen der ganzen Rückstandsbestimmungen bei den Nutztieren. Ein Tiermediziner KÖNNTE einen Menschen behandeln, aber das alles ist so eine rechtlich zweischneidige Sache, dass keiner so recht weiß, was man im Notfall tun soll (Klar, im Regelfall wird ein Tierarzt natürlich keinen Menschen behandeln, aber was ist im Notfall?).
 
Chipi

Chipi

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Im Notfall würde ich mein Tier auch von einem Humanmediziner behandeln lassen, aber darum geht es nicht.

Ich weiß, wie umfangreich Vet-Med ist, und daß TÄ richtige Allrounder sein können. Dennoch: auch sie spezialisieren sich in der Praxis zumeist. Ein routinierter Kleintierarzt ist nicht gleichzeitig eine Koryphäe wenn's um Kamele geht. Daher muß man auch hier bei fertig ausgebildeten TÄ unterscheiden. Mag sein, daß ein TA im Notfall auch einen Menschen behandeln könnte. Aber nur, weil er's im Studium mal gelernt hat, muß das nicht nach 20 Jahren Praxis auch noch so sein.

Wenn Vet-Med Studenten Tierpräparate schlucken ist das eine Sache. Trotzdem sind wir uns ja wohl einig, daß ein Mensch, der einen Atemwegsinfekt hat, nicht einfach Enrofloxacin schlucken sollte, weil er das vom letzten TA-Besuch vielleicht noch übrig hat, oder?
 
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Apollo 13

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Natürlich, nur schlechtes Beispiel ;) . Enrofloxacin sollte man nicht noch übrig haben, da es ein Antibiotikum ist, das immer bis zum Ende gegeben werden muss. Und btw (aus Interesse): was für eine Atemwegsinfektion wird mit Enrofloxacin behandelt?

Und mit Notfall meint ich jetzt sowas wie nen Anaphylaktischen Schock. Da ist bei Tier und Mensch das Gegenmittel dasselbe und die Dosierung kann der Tierarzt schätzen.
 
Chipi

Chipi

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Natürlich, nur schlechtes Beispiel ;) . Enrofloxacin sollte man nicht noch übrig haben, da es ein Antibiotikum ist, das immer bis zum Ende gegeben werden muss. Und btw (aus Interesse): was für eine Atemwegsinfektion wird mit Enrofloxacin behandelt?
Ich hab immer Baytril oder Marbocyl "auf Lager" für meine Ratten, insofern ist es das Beispiel, das mir als erstes einfiel.
 
A

Apollo 13

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Is da Enrofloxacin enthalten? Ich kann ja nur die Wirkstoffe, die Medikamente (außer einige Ausnahmen, die man halt kennt, wenn man in ner Praxis mitarbeitet und selbst Tiere hat) lerne ich ja erst noch. Ich frag nur deswegen so doof, weil Enrofloxacin zu den extremsten Antibiotika gehört, die nur bei aggressiven Erregern gegeben werden soll. Und mich hätt jetzt interessiert, was das so für Erreger wären, weil da sammel ich gerade...
 
Chipi

Chipi

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Enrofloxacin = Baytril, Marbofloxacin = Marbocyl. Beides ist in verschiedenen Konzentrationen sowohl als orale Lösung, Injektionslösung (auch orale Gabe) und Tabletten zu haben. Meist wird die Lösung mit 2,5% (Baytril) bzw. 2% (Marbocyl) verwendet.
Vor dem Hintergrund potentieller Myco gelten beide Varianten bei Ratten und Mäusen als bewährte AB bei Atemwegsinfekten.
 
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