Chronisch oder NICHT chronisch?!

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bajohama

bajohama

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Hallo Leute!

Ich brauche mal wieder euren Rat...

Ich war vor einigen Wochen mit meinen 3 Mäusen beim TA, weil eine der drei (die kleine Zorro) knatterte und röchelte und sich recht verrotzt anhörte.
Die Mäuse bekamen dann ALLE ne Spritze mit Antibiotika, ich sollte Vitamintropfen ins Wasser und Retardon in die Mäuse geben. Retardon ist aus
der Medi-Gruppe der Sulfonamide, falls das jemandem was sagt...

So! Nachdem ich das ne Weile gegeben hab und 120 Euro bezahlt habe knatterte Zorro IMMERNOCH so hin und wieder mal. JETZT war ich mal 2 Tage ganztägig zuhause und sie knattert andauernd (wenn ich arbeiten bin krieg ich das ja nich so mit).

Hab den Eindruck, meine TA hatte wenig Ahnung und hat einfach AB gegeben...

Fressen und trinken tut die Zorro aber, mein ich, normal, sie ist aber ein wenig dünner als die anderen beiden. Fell und Augen schauen normal aus, kein Verkleben und das Fell glänzt!

Nun endlich mal meine Fragen:
Kann das was Chronisches sein?
Wenn ja: Was? und wie findet man es heraus?
Was kann ich machen? Hab mal gehört ACC soll helfen. Wie? und welche Dosis (die anderen sollen es ja NICHT kriegen übers Wasser oder so!)
Muss ich die Tiere trennen??? Das wäre platzmässig schlecht :-(((

Bitte antwortet, ich mach mir echt Sorgen um die Kleine!
Nebenbei: Welcher TA in Bochum ist gut?

Viele Grüße,
die BAJO
 
03.03.2008
#1
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Glöckchen89

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Einer meiner Mäuse hatte das auch, und ist letzendlich leider auch daran gestorben.. anfangs dachte ich an eine erkältung, aber dann las ich von einer Art chronischer Erkältung....diese ist oft nicht heilbar, man kann jdoch versuchen eine ecke des käfigs mit einer wäremelampe zu bestrahlen, vielleicht ist es doch nicht chronisch.. wenn doch, kann dis allerdings, wie bei meiner Maus noch schlimmer werden :/
 
Chipi

Chipi

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Hallo Bajo,

zunächst sollte ein anderes AB in Erwägung gezogen werden; Retardon wäre bei einer Atemwegsgeschichte nicht unbedingt mein erster Versuch. Warum wurden denn die gesunden Mäuse behandelt? Lag ein medizinisch begründeter Verdacht vor, daß sie ebenfalls an einem Atemwegsinfekt leiden könnten?

Eine Behandlung über 10 Tage mit Marbocyl oder Baytril würde sich anbieten; ggf. - wenn dies ebenfalls nicht anschlägt - mit Doxycyclin (Achtung, darf nicht mit Milchprodukten gegeben werden!) oder Chloramphenicol. Die Auswahl an AB ist also groß, die man noch probieren kann.

ACC kannst du gut als Pulver (ACC 200) verabreichen, das du in Babybrei einrührst; keinesfalls sollte man Brausetabletten verwenden. Alternativ wäre natürlich Bisolvon eine Möglichkeit. Mit einem Schleimlöser an sich wird man allerdings keinen Atemwegsinfekt kurieren können, zudem sollten auch Schleimlöser nur in Absprache mit einem TA verwendet werden.

Ein TA-Wechsel wäre sicher mal keine schlechte Idee, wenn deinem TA nichts weiter einfällt; aus München kann ich dir da nur leider keinen Tip geben.
Wenn kein begründeter Verdacht vorliegt, daß auch die anderen Mäuse krank sind, sollte übrigens nur die tatsächlich kranke Maus behandelt werden. Trennen würde ich nicht, das würde Zorro nur zusätzlich stressen; wenn es was Ansteckendes ist, haben es die anderen Mäuse jetzt ohnehin schon (mal ganz pragmatisch gesprochen).

Pflanzlich kannst du unterstützend anbieten Omnipet Sekrolyt Cat (ein pflanzlicher Schleimlöser) und Umijo Pet (immunstärkendes Präparat, sowas ähnliches wie Umckaloabo bei Menschen).
 
bajohama

bajohama

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Hmmm... ich glaube nicht, dass es TATASÄCHLICH einen medizinische begründeten Verdacht gab ALLE Mäuse zu behandeln, ich glaube die TA wollte bloß was verdienen :-( Leider war DIESER TA der Einzige, den ich zu Fuß erreichen kann, hab kein Auto und wollte nicht mit den Mäusen Bus fahren...

Übrigens hatte ich HEUTE wieder angefangen, das Retardon zu geben, kann man da sofort auf ein anderes AB wechseln? Kann ich Baytril einfach so beim TA kaufen? Was kostet es?! nach den 120 Euro vom letzten Mal bin ich ziemlich pleite... Und wo kriegt man denn das Umijo-Pet?!

Die anderen Mäuse haben bis jetzt zum Glück keine Symptome, ich hoffe, das bleibt auch so...

Ich denke, BEVOR ich nochmal zu diesem TA gehe, der keine Ahnung hat und teuer ist, hole ich am besten Baytril und versuche es mal damit. Krieg ich das noch woanders als beim TA eigentlich?

Meint ihr, das wär ne Lösung. Die kleene is ja nichmal 6 Monate alt!!!
 
Chipi

Chipi

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Wieso hast du wieder angefangen mit Retardon? Wo es doch bisher nichts gebracht hat?

Man sollte grundsätzlich keine Medikamente einfach so ohne Rücksprache mit dem TA verabreichen! Antibiotika, also auch Baytril oder Marbocyl, sind nicht frei verkäuflich, da mußt du ohnehin zu einem TA; geh aber am besten gleich zu einem anderen. Gut eingepackt kannst du mit deinen Mäuschen auch Bus fahren.

Ich weiß jetzt nicht, was der TA bisher alles gemacht hat, aber eine Untersuchung bei einer Maus mit AB-Gabe sollte wahrscheinlich nicht viel mehr als 20 Euro kosten (grob geschätzt). Das solltest du auf jeden Fall machen, ehe du selbst medikamentierst.
Umijo kann ebenfalls dein TA für dich bestellen, das geht vermutlich am schnellsten. Auch hier gilt: bitte nur in Rücksprache mit den TA!
 
seven

seven

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Abgesehen davon, dass ich mich komplett Chipi anschließe, nur eine kleine Ergänzung zum Thema Kosten:
Baytril kostet pro ml nur ein paar Cent. Bei uns hat die Untersuchung von 1-3 Mäusen inclusive Medizin nie mehr als 10-12 Euro gekostet...

LG, seven
 
bajohama

bajohama

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Hallo nochmal!

Ich war jetzt doch noch mal mit Mausi beim TA (ein ANDERER TA natürlich). Sie hat mir empfohlen mit Zorro zu inhalieren (300 ml Wasser + 5 ml Kamillosan, 2x täglich) und wenn es nach einer Woche nicht besser wird kann ich mir ein Antibiotikum abholen. Ich denke, dass ist eine gute Lösung, weil das letzte Antibiotikum ja noch nicht lange her ist. Es scheint auch ein wenig zu helfen, das Geknatter und Geschniefe ist schon weniger geworden, bzw. es klingt weniger "verrotzt".

Vielen Dank euch :)
 
bajohama

bajohama

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Hmpf! Ist natürlich NICHT weggegangen und nu legt die nächste Maus auch los... Hab jetzt vom TA Choromycetin bekommen, für alle 3, mit diesen Spritzen fürs Mäulchen. Das soll ich jetzt 3x am Tag geben. Ich werd IRRE!!!! Die Mäuse hassen das und lassen sich überhaupt nicht festhalten und sie beißen! Gibt es da einen Trick?! Mit Leckerchen klappt es auch nicht, die wissen schon was ihnen blüht! Ich will natürlich auch keine verletzen, habt ihr evtl. einen Tip, wie man sie am Besten festhält?!?!
Für den ganzen Zauber brauch ich am Tag 2 Stunden...

Verzweifelte Grüße,
BAJO
 
seven

seven

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Hm - das ist natürlich schwierig...
Wir haben unseren "renitenten" Mäuschen die Medizin immer ums Mäulchen geschmiert, weil sie da scheinbar einen Putzreflex haben und sofort anfangen, sich zu putzen...
Könnte es denn funktionieren, wenn Du ihnen die Medizin ins Fell schmierst? Da putzen sie sich ja normalerweise auch, und Du müsstest sie quasi "nur" rausfangen und einschmieren - großartig festhalten müsstest Du sie dafür ja nicht?
Da wir bisher noch keine beißende Maus hatten, kann ich leider mit Tipps zum Festhalten nicht dienen...
Ich wünsche aber dennoch gute Besserung für die Mäuschen!
LG, seven
 
dark_silence

dark_silence

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Ich behandle auch gerade eine Dame mit Chloromycetin und da sie es mit Nutri nicht nimmt, muss ich es ihr auch ins Gesicht schmieren. Am Anfang hat es gut gewirkt, aber sie schnattert ab und an immer noch.. Heute gebe ich ihr das schon 8 Tage, zum Glück "nur" zwei mal täglich.
Wenn es nicht besser wird, soll ich ja auf Dauer Baytril geben, aber das kann ja was werden!! Da sie überhaupt kein Interesse an Babybrei oder Nutri mehr hat, müsste ich sie dann immer rausnehmen, was für ein Stress!!!
Ich denke es ist auch nichts Schnupfenmäßiges, denn die Ärztin meinte, es höre sich an, als sei die Lunge schon geschädigt:(
 
M

macra

Guest
Zum Thema "Medi in Maus bekommen"
Mit viel Gedult bekomme ich eigentlich alle Mäuse früher oder später dazu, etwas vom Löffel zu schlappern. Allerdings wird im Lauf der Zeit das Interesse an diesem immer geringer/kürzer.
Damit sie weiterhin "wild" darauf bleiben, gebe ich ihnen immer mal wieder Leckerlis vom Löffel ... z.B. einen kleinen Klecks Nutri, BirdbeneBac, Gammarus oder sehr selten Frischkäse).
Wenn alles nichts nützt, das AB mit Nutri verrühren (das kann u.U. dauern) und aufs Fell packen.

Ich persönlich finde übrigens, dass man bei Mäusen nicht zu viel Zeit mit "nur unterstützenden" Mitteln vergeuden sollte. Es schadet sicher nicht, zusätzlich Stärkungsmittel, homeopathische Sachen und Vitamine zu geben. Wenn aber eine Maus schnattert, dann bekommt sie bei mir auch AB. Es kann einfach so unheimlich schnell gehen ...

Chloramphenicol soll allerdings langsamer wirken ... habe ich mal irgendwo gehört :eusa_think: . Eine Quelle habe ich jetzt natürlich nicht an der Hand, deshalb vielleicht mal mit dem TA besprechen?

Eine meiner Mäuse hat leider chronische Atemgeräusche. Nachem Baytril bei ihr nicht anschlug, wurde es mit Marbocyl versucht (gleicher Wirkmechanismus wie Baytril, sozusagen ein "verbessertes" Baytril). Das hat zumindest in diesem Fall nichts gebracht. Ich würde es lieber mit einer ganz anderen Wirkstoffgruppe versuchen.
Außerdem weiß ich nicht, wass es bringen soll ein AB nur einmalig zu spritzen, solange es nicht dieses LangzeitAB ist (Convenia oder so ähnlich).
Ich fürchte, Du solltest Dich nochmal nach einem anderen TA auf die Suche machen (vielleicht erstmal telefonisch - das spart Zeit und Nerven).
Ach ja - Untersuchung + AB (was für deutlich länger reicht als eine Woche) haben mich auch immer um die 10-15 Euro gekostet.

Gute Besserung Deiner Maus,
macra

P.S. könnte natürlich sein, dass das Schnattern schon chronisch ist ...
 
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