Verbreitung durch Klimaerwärmung?

Diskutiere Verbreitung durch Klimaerwärmung? im Spinnen Forum Forum im Bereich Terraristik & Aquaristik; Hallo Allerseits :D In Bezug nehmend auf den aktuellen Thread "Bioinvasion" hätte ich eine Frage an euch Spinnenexperten und -Liebhaber: es...
albero

albero

Registriert seit
07.02.2006
Beiträge
4.512
Reaktionen
0
Hallo Allerseits :D

In Bezug nehmend auf den aktuellen Thread "Bioinvasion" hätte ich eine Frage an euch Spinnenexperten und -Liebhaber:
es steht ja bekanntlich eine Veränderung des Klimas vor der Türe. Die ganze Umwelt ändert sich, die
Jahreszeiten sind jetzt schon nicht mehr so klar voneinander zu unterscheiden (eigentlich haben wir ja nurnoch 2, den Temperaturen nach).
Jetzt interessiert es mich, ob sich das auf die Spinnenpopulation auswirken wird oder bereits auswirkt. Gerade im warmen Klima werden die Exemplare ja größer (siehe Australien). Wird das bei uns auch der Fall sein? Ich komme zwar aus Österreich, aber soo anders wie in Deutschland ist es hier ja auch nicht gerade.
Es wäre toll, wenn ihr zu diesem Thema etwas wisst oder Links habt (aber bitte bitte ohne Bilder, das verträgt meine Phobie noch nicht) :silence:
Trotzdem ich sie nicht anschauen kann, finde ich Spinnen doch interessante Tiere.
 
18.05.2008
#1
A

Anzeige

Guest

Schau mal hier: Verbreitung durch Klimaerwärmung? . Dort wird jeder fündig!
ShadowOfDeath

ShadowOfDeath

Registriert seit
27.01.2007
Beiträge
927
Reaktionen
0
Es wird denke ich so kommen!
Aber das ist schon immer so gewesen!

Die Pole sind vor 100000enden Jahren schneller geschmolzen als jetzt, Land ging unter Neues kam wieder, Tiere starben aus, Neue Arten werden entdeckt oder verschwinden ohne zu netdecken wieder!

So....genug der Poetischen Wahrheit...^^!

Hier in Deutschland gibt es ja den Kaiserstuhl, einer der Wärmsten Orte Deutschlands, an denen an manchen Tagen schon morgens um sieben 35 Grad herschen!
Dort entdeckst du den Dornfinger (sehr giftige Spinne), Gottesanbeterinnen, und andere "exotischere" Tierchen!
Die es aber nur an dieser Stelle am meisten gibt!

Wird es jetzt wärmer, was mit sicherheit nicht jedes Jahr wird, sondern nach und nach, werden bestimmt neue Tierarten in Deutschland auftauchen!
Ich sehe daran aber auch kein Problem, andere Länder haben auch gelernt mit giftigen oder egal was für Tiere umzugehen, wisssen sich zu verhalten!
Das können wir doch auch!

Aber wie ich imme sage:
Pflanzen und Tiere können sich immer anpassen,
der Einzige der es nicht kann ist der Mensch!
 
albero

albero

Registriert seit
07.02.2006
Beiträge
4.512
Reaktionen
0
Stimmt, da wird sich wohl mit dem lima auch die Flora und Fauna verändern.
Aber der mensch ist meiner Meinung nach eines der anpassungsfähigsten Wesen überhaupt. Gut, mit Kakerlaken und Bakterien kann er nicht mithalten ;), aber wenn man bedenkt, daß Mensch sowohl in Wüsten wie der Kalahari vollkommen ohne jedes Grundwasser oder an den Polen überleben können. ich kenne nicht viele Tiere, die sich über den ganzen Erdball so erfolgreich ausbreiten können. Meistens beschränken sie sich auf ein paar wenige Klimazonen.

Aber vielen dank für deine Antwort! Falls es wirklich zu einer "explosieo" der Spinnenpopulation in unseren Breiten kommen sollte, hoffe ich, daß ich schon ins Gras gebissen habe ;) Blöde Phobie!
 
L

Ludwig

Registriert seit
02.05.2008
Beiträge
269
Reaktionen
0
Dort entdeckst du den Dornfinger (sehr giftige Spinne), Gottesanbeterinnen, und andere "exotischere" Tierchen!
Die es aber nur an dieser Stelle am meisten gibt!
Och neeeeeee, einen Verwandten davon hab ich auch in Berlin in meiner Küche gefunden ;)
Und soooo giftig ist eine Dornfingerspinne auch wieder nicht, soll einem Wespenstich ähneln..
Nicht durch die Klimaveränderung kommen sie, sondern durch Transportmittel, das wärmere Klima trägt nur dazu bei, dass sie auch hier leben können ;)

LG, Ludwig
 
*Parabuthus*

*Parabuthus*

Registriert seit
12.04.2007
Beiträge
310
Reaktionen
0
Hallo.

Auswirkungen hat das jetzt schon (siehe Weberknechtaggregationen):
www.spinnen-forum.de

Andere Spinnen werden mit Sicherheit folgen (in letzter Zeit wird auch mal Loxosceles rufescens (Einsiedlerspinne) entdeckt.

Die Pole sind vor 100000enden Jahren schneller geschmolzen als jetzt, Land ging unter Neues kam wieder, Tiere starben aus, Neue Arten werden entdeckt oder verschwinden ohne zu netdecken wieder!

So....genug der Poetischen Wahrheit...^^!
Das ist doch Quatsch...
Was bisher alles passiert ist war auch gut so. Aber: Jetzt, wo der Mensch eingreift wackelt das Ökosystem ganz schön!
Einheimische Arten werden von Arten aus anderen Ländern verdrängt (aktuell Weberknechte). Das eine führt dann zum anderen, bis alles total kaputt geht.:x
Dort entdeckst du den Dornfinger (sehr giftige Spinne),...
Nicht schon wieder diese Panikmache um den 'Dornfinger'...
Cheiracanthium punctorium ist NICHT sehr giftig.
Ich sehe daran aber auch kein Problem, andere Länder haben auch gelernt mit giftigen oder egal was für Tiere umzugehen, wisssen sich zu verhalten!
Das können wir doch auch!
Ohh mannn...
Aber wie ich imme sage:
Pflanzen und Tiere können sich immer anpassen,
der Einzige der es nicht kann ist der Mensch!
Das ist ja wohl auch Quatsch...
Täglich sterben tausende Tierarten aus. Warum? Weil sie sich anpassen können? Wohl kaum. Ich habe vor kurzem gehört, das eine Nashornart ausgestorben ist.
Es ist folgendermaßen: Ein Tier das in ein anderes Land oder Kontinent verschleppt wird, ist eine ernste Bedrohung für einheimische Arten.
Gut zu sehen in Australien (Agakröten, Füchse, Hasen, ...)
Auch in Deutschland gut zu sehen, nämlich anhand von Katzen. Sie gehören ganz einfach nicht in unsere Fauna. Jedoch sind die allermeisten Katzenhalter ignorant und lassen ihre Katzen trotzdem raus. Resultat: unsere heimische Reptilien und Amphibienwelt ist sehr stark bedroht, Vögel sterben aus, bzw. sind schon ausgestorben, ..., ... .
 
ShadowOfDeath

ShadowOfDeath

Registriert seit
27.01.2007
Beiträge
927
Reaktionen
0
Hallo.

Auswirkungen hat das jetzt schon (siehe Weberknechtaggregationen):
www.spinnen-forum.de

Andere Spinnen werden mit Sicherheit folgen (in letzter Zeit wird auch mal Loxosceles rufescens (Einsiedlerspinne) entdeckt.


Das ist doch Quatsch...
Was bisher alles passiert ist war auch gut so. Aber: Jetzt, wo der Mensch eingreift wackelt das Ökosystem ganz schön!
Einheimische Arten werden von Arten aus anderen Ländern verdrängt (aktuell Weberknechte). Das eine führt dann zum anderen, bis alles total kaputt geht.:x
Also das mit den Polen ist wissenschaftlich Bewiesen und mit Tatsachen belegt!
Und bei dem anderen hast du ja recht, aber leider sehen das nicht Alle Menschen so und viele interessiert das auch gar nicht!



Nicht schon wieder diese Panikmache um den 'Dornfinger'...
Cheiracanthium punctorium ist NICHT sehr giftig.
Hab ich jetzt Panik gemacht???????:eusa_doh:
Das ist doch Fakt das diese Spinne da existiert weil es dort vom Klima am passendsten ist!

Ohh mannn...
Sorry, das ist doch so!:eusa_think:

Das ist ja wohl auch Quatsch...
Täglich sterben tausende Tierarten aus. Warum? Weil sie sich anpassen können? Wohl kaum. Ich habe vor kurzem gehört, das eine Nashornart ausgestorben ist.
Es ist folgendermaßen: Ein Tier das in ein anderes Land oder Kontinent verschleppt wird, ist eine ernste Bedrohung für einheimische Arten.
Gut zu sehen in Australien (Agakröten, Füchse, Hasen, ...)
Auch in Deutschland gut zu sehen, nämlich anhand von Katzen. Sie gehören ganz einfach nicht in unsere Fauna. Jedoch sind die allermeisten Katzenhalter ignorant und lassen ihre Katzen trotzdem raus. Resultat: unsere heimische Reptilien und Amphibienwelt ist sehr stark bedroht, Vögel sterben aus, bzw. sind schon ausgestorben, ..., ... .
Zu deinem letzten:
Klar, das weiß ich aber diese Tiere kommen ja nur durch den Menschen( Schiffe/ als Geschenke/ als Ausrottungs- oder eindämmungshilfen) in die Länder, wie dein Gutes Beispiel Australien ja zeigt!

Und zum anpassen:
Tiere entwickeln sich weiter und passen sich im laufe der Jahre/ Jahrhunderte an!
Das ist auch Fakt!
 
Tigerpython

Tigerpython

Registriert seit
23.02.2006
Beiträge
1.420
Reaktionen
0
Nabend zusammen,

kleiner Exkurs:

"Was bedeutet Anpassung?"

Generell verstehen die meisten Menschen unter dem Begriff "Anpassung" die zielgerechte Veränderung eines Individuums durch veränderte Umwelteinflüsse. Dieser Deutung sollte man allerdings sehr kritisch gegenüber stehen.
Ein gewisser Grad an "Anpassung" oder besser gesagt "Veränderung" macht allen Populationen die Evolution möglich. Diese ist allerdings alles andere als "zielgerecht" sondern resultiert aus zufälligen Mutationen des Erbguts verschiedener Individuen.
Diese Mutationen führen zu einer Veränderung des Phänotyps (= Das äußere Erscheinungsbild eines Individuums), das sich wiederum in einer bestimmten Umwelt zu bewähren hat.

Neben der zufälligen Mutation des Erbguts einiger Individuen trägt allerdings auch eine gezielte Selektion (Natürliche Selektion + Sexuelle Selektion) eine Rolle innerhalb des Begriffs "Anpassung" bei.

Die ökologische Potenz (= ermöglicht die Fähigkeit eines Lebewesens, Schwankungen von Umweltfaktoren bei gleichzeitiger Einwirkung von Kokurenz innerhalb des Toleranzsbereichs zu ertragen und darüber hinaus zu gedeihen und sich fortzupflanzen.) ermöglicht es den Individuen sich gegenüber spezifischen Umweltfaktoren "anzupassen".

:arrow::arrow::arrow: Dieser Begriff, die "Anpassung", hat allerdings nichts mit der Problematik der Faunaverfälschung zutun, wie sie
*Parabuthus* bereits angesprochen hat und kann auch nicht als Erklärung für diese fungieren.

Wir wissen zwar mitlerweile, dass sich Evolution nicht nur über Jahrhunderte abspielt sondern sich gewisse Veränderungen innerhalb weniger Generationen ausprägen können, haben wir den Begriff "Anpassung" jedoch richtig gedeutet erkennen wir schnell, dass er mit der Problematik der Faunaverfälschung wenig gemein hat.

Einige Vögel-, Amphibien- oder Reptilienarten, die in das natürliche "Gleichgewicht" einer Popuation eingebettet sind stoßen durch diese Problematik auf Fressfeinde und Gefahren, gegen die sie sich innerhalb kürzester Zeit nicht wehren (anpassen) können. Die ökologische Potenz ist individuell von Art zu Art unterschiedlich, sodass es bereits passiert ist, dass einige heimische Arten durch Einführung anderer, überlegenderen Tierarten ausgestorben sind.

lg
Martin
 
*Parabuthus*

*Parabuthus*

Registriert seit
12.04.2007
Beiträge
310
Reaktionen
0
Hallo.


Danke für die Zusammenfassung Tigerpython.
 
B

birdeater

Registriert seit
04.12.2006
Beiträge
269
Reaktionen
0
Hallo,

da ja hier jeder seinen Senf dazu geben darf, will ich dies hier auch tun.

Ich stimme in der grundlegenden Kernfrage zur Umweltproblematik "Shadow of Death" zu.
Dieses ganze hin und her, Klimaerwärmung, Eiszeit, Klimaerwärmung ... gibt es seit eh und je... Schuld daran ist sicher das C02. Aber die grundlegende Frage, durch wen dieses Co2 produziert wird, bleibt wohl ein Geheimnis, daß niemand erfahren soll.

Es ist ja auch ein ganz wichtiger wirtschaftlicher Faktor, womit man den Leuten das Geld geradezu spielend aus den Taschen ziehen kann.

Wieviel CO2 verursacht denn der Mensch tatsächlich - weltweit?
Wieviel CO2 verursachen davon die Industrien - weltweit?
Und wieviel CO2 ist davon auf den Kraftfahrzeugverkehr zurück zu führen - weltweit?

Und was verursacht denn tatsächlich den größten CO2-Ausstoß?
Und ist das wirklich durch den Menschen verursacht und beeinflußbar?

Wenn diese Fragen wirklich klar und ehrlich beantwortet wurden, dann können wir uns weitere Gedanken zur Klimapolitik machen.

Davon abgesehen muß man sich fragen, was passiert denn, wenn die Pole tatsächlich abschmelzen? Und schmelzen eigentlich alle beide Pole ab???

Das Klima in Europa wird durch den Golfstrom beeinflußt. was passiert, wenn dieser Golfstrom nicht mehr grundlegenden Einfluß auf Europa nehmen kann, durch das Ansteigen des Wasserspiegels? Dann wird es bekanntlicher weise kalt (Eiskalt)!

Das heißt: wenn sich die Durchschnittstemperatur weiter erhöht, wird es schneller kalt, als uns lieb ist, was auch wieder das Getier verdrängen wird.

Die Weberknechtaggregationen sind hier auch ein Beispiel, was gegenwärtig hinkt!
Denn man muß erst einmal klären, wo diese Tiere herkommen, bevor man Rückschlüsse auf das Klima führen kann.

Tatsächlich interessanter sind natürlich Einwanderer aus dem Süden. Aber dies ist ein schleichender, aber stetiger Prozeß.

Beispiel: die Wespenspinne (Argiope bruennichi)
Diese wird vor allem mit den 60er und 70er Jahren (sprich von 1960 - 1979) mit der Verbreitung in Deutschland in Verbindung gebracht. Mag sein, daß sie in dieser Zeit ihre Blütezeit in Deutschland erlebt hat, jedoch wurde sie bereits 1871 bei Berlin durch Arachnologen beschrieben. Und das sind locker 100 Jahre eher!!!

Der Kaiserstuhl ist zwar sicher ein klimatisch sehr interessantes Gebiet für Arachnologen und Entomologen. Aber die klimatische Besonderheit dieses Gebietes ist es nicht allein. Der Kaiserstuhl liegt zudem geografisch sehr günstig. Tiere die nicht über die Alpen nach Deutschland "illegal" einreisen wollen, kommen zwangsläufig dort vorbei!!! Und entlang des Rheins und den gesamten Tiefebenen im westen läßt es sich sicher gut aushalten.

Davon abgesehen bleibt zu klären, ob der Frost die Ursache war, daß sich die südlichen Arten nicht hier angesiedelt haben... Das glaube ich wiederum nicht!
Vielmehr wird wohl eine wesentliche Rolle die Tatsache spielen, ob es die Spinnen schaffen, ihren jährlichen Zyklus bei den klimatischen Bedingungen einzuhalten.
D.h. je länger der Winter, umso kürzer der jährliche Zyklus.

Die ganze Problematik Loxosceles spec. und Latrodectus spec. spielt noch gar keine Rolle in Deutschland. Es gibt keine einzige wirklich belegte Fundmeldung.

Auch die Dornfingerspinnen sind bei weitem nicht so neu, die gibt es auch schon seit ewig vielen Jahren in Deutschland. Der eigentlich so berüchtigte Cheiracanthium punctorium ist auch schon vor 1900 in Deutschland anzutreffen gewesen.

Letztens habe ich einen Bericht über einen Selbstversuch gelesen, in Bezug auf Cheiracanthium mildei (eine Dornfingerspinne, welche sich gegenwärtig auch breit macht) und dieser Selbstversuch war vergleichsweise harmlos zu dem, was die Presse völlig übertrieben berichtet.

Im Westen im Raum Freiburg und Düsseldorf und Umgebung macht gerade Zoropsis spinimana von sich reden. Das ist wohl wirklich einer der wenigen aktuellen Neueinwanderer. Zugegebener Maßen für einheimische Spinnenverhältnisse mäßig groß und leicht reizbar. (Viele Menschen sind übrigens viel schneller reizbar!)

Nun kann man zwar das Thema "Anpassung" philosophisch und wissenschaftlich auseinander nehmen, das ist aber für uns Laien doch eher uninteressant. Fakt ist, daß eine Beeinflussung der Umwelt durchaus die Möglichkeit schafft, daß sich andere Individuen hier ansiedeln können. Und diese werden das tun, mit und gegen unseren Willen.

Das "anpassen" was "Shadow of Death" meint zielt eigentlich auch mehr auf die Tatsache des damit Abfindens des Menschens ab. So habe ich es zumindest aufgefasst.

Und wenn ich schon mal dabei bin meine Meinung kund zu tun, dann will ich auch nochmal über Nicknames meckern. Die sind zwar schön und gut, es würde die Sache aber allgemein erleichtern, wenn ich anstelle von "Shadow of Death" evtl. einen realen Vornamen nennen könnte. Dieses heraus gerede von wegen Datenschutz interessiert doch echt niemand mehr. wir sind ohnehin gläsern, was soll da das Preisgeben des Vornamens bewirken? Die meisten schreiben ja wenigstens noch eine Grußformel drunter mit Realname, das find ich gut so und ist auch viel persönlicher...
Nur soviel dazu...

LG Guido

PS: Als Anhang hier ein Bild von Zoropsis spinimana, welche ich seit geraumer Zeit bei mir pflege.

 
albero

albero

Registriert seit
07.02.2006
Beiträge
4.512
Reaktionen
0
Off-Topic

Und wenn ich schon mal dabei meine Meinung kund zu tun, dann will ich auch nochmal über Nicknames meckern. Die sind zwar schön und gut, es würde die Sache aber allgemein erleichtern, wenn ich anstelle von "Shadow of Death" evtl. einen realen Vornamen nennen könnte. Dieses heraus gerede von wegen Datenschutz interessiert doch echt niemand mehr. wir sind ohnehin gläsern, was soll da das preisgeben des Vornamens bewirken? Die meisten schreiben ja wenigstens noch eine Grußformel drunter mit Realname, das find ich gut so und ist auch viel persönlicher...
Nur soviel dazu...
Ich glaube das kann jeder belassen wie er will. Was, wenn jemand keinen alltäglichen Namen hat wie Julia, Anna, Susi, etc. Dann kann man leicht auch die Identität des users feststellen und seine Wohnadressse rausfinden. Das Internet ist für mich immernoch ein relativ anonymes Medium. Und der Schutz meiner Daten ist mir wichtig! Gläsern für den Normaluser sind wir zum Glück noch nicht ;)

Lg, Albero
 
B

birdeater

Registriert seit
04.12.2006
Beiträge
269
Reaktionen
0
Soll ich ehrlich sein... das ist Quatsch... und das meinte ich mit heraus gerede...

Man muß so häufig seinen Namen angeben und und und, da ist der Vorname in einem Forum sicher kein Unding.

Im im Gegenzug womöglich bei jedem erst besten Gewinnspiel teilnehmen... naja jedem das Seine.

Mir persönlich sind Foren mit Realnamen ohnehin lieber, weil dort der Umgangston automatisch viel freundlicher ist.

Mein Name ist sicherlich auch nicht so häufig, aber ich wüßte nicht, was Du damit anfangen willst...?

LG Guido
 
ShadowOfDeath

ShadowOfDeath

Registriert seit
27.01.2007
Beiträge
927
Reaktionen
0
Danke Birdeater, du hast das ausgedrückt was ich meinte....!
Endlich mal jemand der mein Geschriebenes versteht^^!;)

Und das mit dem Namen finde ich kein Problem!
Meike ist der meine!
Ich werde es unter die Signatur dann mal setzen!^^
 
R

Regenwaldzentrum

Registriert seit
16.06.2008
Beiträge
29
Reaktionen
0
Die Pole sind vor 100000enden Jahren schneller geschmolzen als jetzt, ...
Also dem muß ich widersprechen. Wahr ist, daß es immer mal heftige Klimaschwankungen gegeben hat, aber die haben sich in Zeiträumen abgespielt, die lang genug waren, daß die Natur das abpuffern konnte - alte Arten starben aus, neue Arten entwickelten sich und nahmen die leeren Stellen im Ökosystem ein.

Neu ist heutzutage, daß die Veränderung zu drastisch schnell geht - die Natur kann bei diesem Tempo nur im Mikroorganismen-Bereich mithalten (die Kleinen mutieren ja tw. alle halben Tage). Unsere momentane Klimaveränderung ist eigentlich natürlich und so gesehen auch kein Problem ... das Problem ist, daß die Menschen zu dieser natürliche Erwärmung eine drastische künstliche Erwärmung beifügen, und das ist's, was ökologisch betrachtet katastrophal ist.

Im Studium (Dipl. Bio/ Öko) wurden aktuelle CO2-, Temp.- u.a. Diagramme gezeigt und diskutiert ... so einen rasanten Anstieg gab's nach unserem Erkenntnisstand noch nie, nichtmal ansatzweise.

Dementsprechend werden die ökologischen Folgen viel drastischer sein als zu den anderen großen Massensterben ... tja wir Menschen sind schon eine katastrophale Spezies ... und da gibts welche, die Spinnen eklig finden ;)

immerhin, gute Nachrichten für unsere scorpiophilen Freunde: die Stachelschwänze werdens wahrscheinlich überstehen - vergeßt also nicht, die Terrarien zu öffnen, wenns uns erwischt ...
 
Thema:

Verbreitung durch Klimaerwärmung?