Ich kenne das Problem, und kenn es doch nicht!

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Silberfeder

Silberfeder

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Hallo!

Ich habe ja jetzt meinen Süßen Pakeno bei mir.
Ich bin ihn ja bevor ich ihn gekauft habe lange genug geritten, wobei kein Galopp auf der Bahn gefordert wurde, da er so noch nicht gearbeitet worden ist.
Pakeno ist mit März 4 geworden und wurde November angeritten, nachdem vernünftige Bodenarbeit (Western) angelernt wurde.
Ich persönlich bin ja eher so Englisch-Freestyle-Wie-es-grade-am-besten-paßt-Reiter und gehe nicht 100%ig nach Lehrbüchern, sondern fische mir aus verschiedenen Alternativen Reitweisen oder Schulen das raus, was mir gefällt. Das klappte stets. Nur bin ich dadurch auch in Dinge zumindest fachbegrifflich nicht bewandert, wie es vllt. ein Western- oder Englischreiter ist (auf Deutsch: redet nicht von Kreuzhilfe sondern sagt, was ihr damit meint).
Leider kenne ich mich im Western auch garnicht aus, wusste daher auch nicht, wie ein Westernsattel sitzen bzw. aussehen muß.
Da der gesamte Hof allerdings Western geritten wurde, ging ich davon aus, das mit dem Sattel und der Gurtung alles ok sei.
Schön und gut, Pak gekauft und an meinen Stall gebracht.
Nach 14
Tagen Einegwöhnungszeit wollte ich einen sehr kurzen Schrittausritt machen und musste schockiert feststellen, dass Pak sein Maul bei der leichtesten Zügelbewegung aufriss und sich versuchte, dieser zu entziehen.
Situation versucht umzuwandeln, aber Pak wurde fast hysterisch.
Am Stall bzw. auch beim Spaziergang passierte dann garnichts.
Meine Freundin stimmte mir auf meine Vermutung zu, dass der Westernsatetl zu langfür Pak's Rücken ist und ihm wohl drückt.
Also Sattel weggelassen und zur Vorsicht gleich mal eine Hackamore und zwei neue Gebisse ausgeliehen, nur für den Fall der Fälle.
Mir fällt auf, dass Pak stets unter dem Sattel wegtanzt, will man diesen auflegen (allerdings auch bei Satteldecke). Ebenso zieht er den Kopf hoch beim trensen.
Das tat er alles vorher nicht.
Mit einem wirklich guten Kieffersattel VS machten wir erneut eine Probe, da ging Pak uns durch. Gott sei dank war alles eingezäunt.
Als dann der Sattel drauflag und wir merkten, dass der ganz gut sitzt (an den Schultern noch etwas weit), wollte meine Freundin (um die 50?) ich solle mich auch mal draufsetzen. Mein ungutes Gefühl lies ihr allerdings die Longe in der Hand.
Dazu muß ich sagen, Pak läuft prima an der Longe, allerdings nur auf der linken Hand. Rechts klappte es bis vor wenigen Tagen garnicht.
Aber Sie musste ihn ja rechtsrum treiben mit mir oben drauf und einen lockeren Sattel unter mir.
Plopp, da stand ich wieder im Sand und Pak buckelte noch einige Schritte freudig weiter.
Seither lief garnichts mehr in Richtung reiten/satteln/trensen, außer zum longieren.
Da trense ich ihn komplett über das Knotenhalfter, lasse aber die Zügel weg.
Longierhilfe wird in die Backenknoten eingeschnallt, Longe in den unteren Knoten und mittlerweile klappt es gut.

Jetzt möchte ich allerdings schon gerne wieder richtig mit ihm arbeiten (zur Zeit nur zirzenische Lektionen und Longe). Ich würde vllt. mit Longegurt+Decke anfangen, dann zeitweise so reiten, dann mit baumlosen Sattel hinterher.

Ich fürchte nur, welchen Grund Pak's Verhalten haben kann.
Er hatte kürzlich erhöhte Leberwerte, könnten aber auch von einer Wurmkur kommen.
Könnte er vllt. irgendwie was eingeklemmt haben?
Dagegen spricht, dass er an der Longe gut läuft und mich ohne Sattel erträgt.
Könnte er Sattelzwang haben? Man weiß nie, was die Leute noch mit ihm gemacht haben.
Oder ist er vllt. nur Theatraliker, so wie die VoBesi gesagt hat?

Aber ganz wichtig ist: Wie fange ich am besten an?
Longieren mit Gurt, dann reiten mit Gurt, longieren mit Sattel, reiten mit Sattel?
Wir haben keinen Platz und die Möglichkeit, einen guten Ausbilder zu holen, haben wir auch nicht.
Da ich aber schon zwei andere Jungpferde mithalf einzureiten, denke ich, wird das schon klappen, mir fehlt nur die Inspiration.
Eines ist sicher: Pak vertraut mir (Kompliment klappt ja soweit).
Nur Frage ich mich halt, ob sein Verhalten nur psychisch ist, oder ist da wirklich was an ihm, wo ich einen Osteopathen brauch?

Wenn Fragen da sind, fragt :D
Ich hoffe, dass wir weiterkommen können, ansonsten muß ich wohl teure Untersuchungen laufen lassen (blöde Sache, bin grad im Umzug -.-).

Liebe Grüße
Eure Feder

PS: Sorr, dass es so lang wurde! :uups:
 
24.06.2008
#1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
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Grand Ass

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Hallo.
Ich würde trotz des im Moment fehlenden Geldes einen Tierarzt und eventuell einen Tierpsychologen einschalten.
Diese können, wenn man Glück hat, auch günstig sein.
Das man Reitweisen mischt, wie es einem passt, finde ich sowieso sinnlos. :roll:
Aber das ist ein anderes Thema...
Auf keinen Fall würde ich ihm jetzt erstmal den Sattel auf den Rücken knallen und einfach losreiten... Longier ihn einfach mehr und mach viel Bodenarbeit, um auch mehr Vertrauen aufzubauen. ;)
Dann kannst du ja mal einen erfahrenen Reiter fragen,
welcher Sattel und welche Größe er haben muss.
Vielleicht hat er irgendwas mit dem Rücken oder wirklich eine schlimme Vorgeschichte bei den Verkäufern erlebt.
Viel Erfolg euch beiden
 
Burani

Burani

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Hallo

ich weiß gar nicht,wo ich anfangen soll... hmm...

dieses tänzeln unterm Sattel kann verschiedene Gründe haben
- er ist gerade erst 4 Jahre,frisch eingeritten
- der Sattel passt nicht
- könnte auch Sattelzwang sein

Such dir einen Sattler und lass den kommen und der schaut,nach einem guten Sattel.Bitte probier keine anderen Sättel aus, ist so, als würdest du in zu großen/kleinen Schuhen laufen.

Zum sattelzwang
Weißt du,wie er eingeritten worden ist?
Burani hat Gurtzwang, d.h. leg ich den Sattel auf den Rücken, versucht sie mich zu beißen,legt die Ohren an.
Wenn ich den Gurt so anziehen würde, während sie angebunden ist, dreht sie durch und kippt um.
Ich muss sie also im Kreis führen (stehe so,wie beim longieren) und ziehe so stück für stück den Gurt an.


Tierpsychologen?
Für was? Weil der sattel evtl nicht passt?Weil ihm irgendwas Schmerzen bereitet oder er falsch/zu früh eingeritten ist?
Das würde ich abraten, zumal ich davon nichts halte.
 
Silberfeder

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Hallo ihr Lieben!

Pakeno wurde wie bereits erwähnt im November angeritten, also mit knapp 3,5. Ich war übrigens auch teils dabei (=
Allerings konnte ich es nicht immer mitverfolgen, allgemein halte ich nicht ganz soviel von diesem Gestüt.

Ich tippe bei Pak schon fast auf Sattelzwang, ich kann mir gut vorstellen, dass der nicht nur einmal einfach zugeschnürt wurde. Geht ja auch mit den blöden westernsätteln + Krawattenknoten so gut :evil:
Mit Sicherheit kann ich das nicht sagen.

Ich knall nicht irgendeinen Sattel drauf, der Kieffer wird ihm wahrscheinlich erst in 2-3 Jahren passen, der Barefoot Cheyenne sitzt aber gut.
Um jedoch damit zu arbeiten, möchte ich, dass alle anderen Sachen ausgeschlossen werden.
Wie bereits erwähnt, paßte ihm ja der Westernsattel nicht wirklich (zu lang). Damit wurde er jedoch geritten.

Man muß übrigens eines dazu sagen: Pakeno wurde nie regelmäßig geritten, und wenn mal geritten wurde, dann so 15 Min. im Schritt und Trab auf dem Platz rum, nichtmal in der Bahn.

Zu den gemischten Reitweisen: Stell dir das grad nicht so arg vor, ich meine damit Parelli, Hempflington, Neck Reining-Reiten und solches. Also nicht ausschließlich mit reiten verbinden, sondern auch mit Boden :D

Mein Problem mit TA oder TP wäre wie folgt: Meine TÄ kommt mir irgendwie unzuverlässig vor, die Suche nach einer neuen war bisher erfolglos. TP, Osteo oder Physio finde ich nicht, im Internet steht ja schrecklich viel..
Vertrauen besteht übrigens wirklich gutes, ich kenne ihn ja chon einiges Länger. Er geht mit mir an jedem Monster vorbei und läßt sich wie erwähnt ja auch ins Kompliment führen.

Momentan packe ich das Thema wie folgt an:
Pak ist nicht geritten und roh.

Und dementsprechend arbeiten wir auch, d.h. Longe (was er vorher nicht gelernt hat) und Bodenarbeit.
Heute habe ich übrigens mal ausprobiert, ohne Sattel draufzugehen (keine Ahnung, ich hatte tierisch Schiss, weil der mich ja erst geworfen hatte), aber bis auf sein theatralisches rumknirschen funktionierten die 5 Runden Schritt auf dem "Roundpen" prima. Er war sogar ziemlich ruhig dabei, nach provokantem anbieten der Zügel akzeptierte er in der 3. Runde auch das "rumgewackel" dieser, wenn ich sie lang lasse und auch den leichten Zug, wenn ich sie etwas kürzer nehme.
Morgen werde ich einmal die Hackamore ausprobieren, laut VorBesi ist er damit gut gegangen, aber irgendwie glaub ich nichtmehr an sowas :)

Hier mal ein Bildlein von heute:



PS: Bitte achtet nicht auf den Sitz meiner Wenigkeit, die Hose war nicht wirklich bequem und das Gefühl mal wieder Blanko zu sitzen nicht sonderlich beruhigend.

Pak beißt und tritt und bockt ja übrigens nicht beim satteln, er geht nur zur Seite. Nur als meine Freundin ihn etwas brachial satteln wollte, ging er durch, er ist bei sowas sehr sensibel. Er mag es nicht ruckartig und zielstrebig, alles soll ruhig verlaufen.
 
ShiGi

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Reiten ohne Sattel ist nicht so toll. Dazu kannst du dir ja mal das durchlesen.

Ich würde einfach nochmal ganz von vorne anfangen und so tun, als würde er den Sattel noch garnicht kennen (der neue Sattel muss aber 100%ig passen).
Wahrscheinlich hat er Angst vor dem Sattel, weil er ihm bis jetzt immer weh getan hat. Also verbindet er den Sattel mit Schmerzen und will sich deshalb nicht satteln lassen.

Aber das erst, wenn sicher ist, dass er keine körperlichen Probleme hat.
Wenn du noch keinen TA gefunden hast, dem du vertrauen kannst, dann musst du eben weitermachen mit Longieren, Bodenarbeit etc. Das schadet ihm ja auch nicht und baut nebenbei noch Muskeln auf.
 
Silberfeder

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Hallo ShiGi!

Danke für deine Antwort!
Ich glaube, ich habe das ja sogar oben beschrieben, dass ich so tue als wäre er roh..
Ich reite nur selten ohne Sattel, ab und an ist garnicht so schlecht.
Diesmal ist es ja nur, damit Pak merkt, dass Gewicht auf Rücken nicht direkt drücken muß =)
Und er hat's ja sehr gut angenommen.

Ich hoffe Mal, es wird jetzt kühler, sonst kann ich das longieren vergessen. Da schwitzt mein Pferd mehr und ist gestreßter.. Und der soll ja lernen dass Arbeit nichts böses und schmerzendes ist.
Aber danke =)
Kennt ihr vllt. Osteopathen oder ähnliches im Bereich Koblenz Hunsrück?
Oder Ne Seite wo ich sowas finden könnte?

Eure Feder
 
Burani

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Um Himmels Willen, mir stellen sich die Nackenhaare auf!

'' Ich reite nur selten ohne Sattel, ab und an ist garnicht so schlecht.
Diesmal ist es ja nur, damit Pak merkt, dass Gewicht auf Rücken nicht direkt drücken muß =)''

Warum muss er das Gewicht merken? Leg dich mal bitte auf den Bauch und bitte jm. dir die Ellenbogen auf den Rücken zu drücken, dann weißt du,wie sich dein Pferd anfühlt,wenn du ohne Sattel reitest.

Wie kann man sich ohne Sattel draufsetzen und reiten,wenn das Tier evtl unter Schmerzen leidet?

Ich rate dir eins, suche dir schnell ein TA und lass ihn abchecken..

Zudem ist er,meines Erachtens, zu schnell und total falsch eingeritten.

Das du das selber weißt, ist schon mal gut-Aber dann fang auch an, ihn wieder von vorne einzureiten und fang nicht beim einmaleins an, wenn er die zahlen nicht mal beherscht.

Auch,wenn du mehrfach geholfen hast beim einreiten, hole dir jm zu,der es wirklich kann.Sch*** auf das Geld,aber dann hast du später ein Top Pferd!


Bitte suche schnell ein TA und lass dein Pferd abchecken..

Bitte fass meins nicht böse auf, ich meins gut,aber es geht um das Wohl des Pferdes
ich drück die daumen
 
Silberfeder

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Hallo!

Tut mir Leid, dass meine Formulierung so unglücklich war =/
Ich wollte damit sagen, dass ich mich an besagtem Tage draufsetzte, um zu sehen, ob Pak vorm Sattel oder vorm Gewicht scheut, und es ist tatsächlich der Sattel.
Als ich oben saß, war er ruhig und geschmeidig, als ich nur (!) mit einer Decke ankam, wurde er hibbelig.

Meine TÄ hat ja bei ihm vor 3,5 Wochen eine AKU gemacht und mir zu Liebe auch extra Gelenke Rücken und Hals angeschaut (da bin ich schon böse überrascht worden).
Da war ja alles ok.
Was ich mir grad gut vorstellen könnte, wäre das Pak schlicht Panik vor "flächig aufliegenden" Sachen auf seinem Rücken hat.
Ich weiß ja nicht, wo oder wie ein zu langer Sattel wehtut, aber es muß wohl schon arg gewesen sein.

Ich bin grade auf der Suche nach einem Osteopathen und einem neuen TA, einmal halt für's nachschauen und evtl. behandeln, und einmal, weil meine jetzige echt nicht zuverlässig ist.
Denn, was bringt es mir, wenn sie mir eine AKU macht und die bis heute nicht da ist, sie mir am Telefon sagte, sie warf sie am Vortag ein und nun sagt, sie hätte es nicht verschickt, sie wolle einen erneuten Bluttest machen wegen der Leber und mir die AKU erst dann geben?
Leider sind hier die TA's eher auf Rind und Schwein, als auf Pferd getrimmt, und ~irgendwen~ möchte ich da ja jetzt nicht dran lassen.

gez.
Federchen
 
Eyepod&Tripod

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Also ich schließe mich Burani an. Er sollte gecheckt werden.
Egal ob Tierarzt oder Osteopath. Du könntest auch versuchen jemanden z.B. Tierarzt, zu finden der Akupunktur für Pferde anbietet.
Diese Kopf hoch nehmen beim Trensen (Mist, neulich habe ichs noch gelesen, weiß nur nicht mehr wo :eusa_think:) kann auch ein Zeichen für ein orthopädisches Prolem sein. ABer frag mich nicht mehr an welcher Körperstelle :eusa_think: (ich werde echt alt, *Schock* :shock:).

Reiten, Sattel etc. würde ich erst mal weglassen und wieder mit ruhiger Bodenarbeit anfangen, natürlich nur wenn das Pferd durchgecheckt und gesund ist.
 
N

Nirmel

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Wie wäre es erstmal mit einem Sattler? Der beste Osteopath und der beste Tierarzt nützen nichts, wenn danach wieder ein unpassender Sattel auf's Pferd kommt. Korrigiert mich, wenn ich es überlesen haben, aber soweit ich das gesehen habe, lagen bislang nur unpassende oder baumlose Sättel auf Pak und niemand mit Ahnung hat sich das angeguckt. Und baumlose Sättel sind auch nicht jedermanns - jederpferds - Sache. Viele Pferde kommen gut damit klar, andere gar nicht.
 
Burani

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Silberfeder,

ich habe das Gefühl, du machst es dir zu einfach.

Zu sagen, es gibt kein passenden TA und darauf beruhst du.
Das geht nicht.

Schau wie jung das Kerlchen ist und wie er später Probleme haben könnte,wenn da nichts gemacht wird.

Ich hab das Gefühl mit seinem Rücken stimmt was nicht, ich kann mich täuschen,aber es sagt mir mein Bauch.

Da du selber sagst, das der Hof mit der Ausbildung falsch war, musst du wohl von vorne anfangen.

Ich versteh es nicht, haben die das Tier innerhalb eines halben Jahres eingeritten?
*grusel* Frag mich nicht,wie lang es bei uns dauert, aber bei uns dauert es seeeeehr lang...

Wir reiten die Pferde mit ca 4 ein, je nachdem,wie das Pferd ist.

Ich merke aber, das es Fehler schon von Anfang an gibt und die müßen gleich ausgebügelt werden.


Bitte, spuck aufs Geld und hol dir einen Fachmann ran, damit du und das Pferd später Spass am reiten hast..

Ich kenn es von Burani mit ihrem Gurtzwang, wir haben alles versucht,aber es steckt in ihr drinne..
Und das ist wahrlich ein kleines Problem
 
BineKoeln

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Mal ein paar ganz ehrliche Worte von mir:

Anscheinend hast du ein 4-jähriges Pferd, das NICHT ausgebildet ist!!!
Egal was du selbst gesehen hast während seiner Ausbildung, er hat offensichtlich nichts gelernt, wie auch in der sehr kurzen Zeit!
Glaub mir, wenn ein sehr guter Reiter ein junges Pferd unter dem Sattel hat, dann ist er in der Lage das Pferd über sehr gut sitzende Hilfen zu reiten und es schaut aus, als könnte das Pferd schon alles. Dem ist unter einem "normalen" Reiter aber leider nicht so, weil das Gelernte noch lange nicht sitzt.

Er ist nicht richtig longiert (läuft nur auf einer Hand richtig) und ist auch sonst an keine Hilfen angelernt.

Wahrscheinlich hat er auch Schmerzen, aber das soll ein TA feststellen. Fest steht für mich, dass er gerademal am Anfang seiner Ausbildung steht und du ihn wahrscheinlich ziemlich überforderst.
Hör auf irgendwelche halbherzigen Sachen auszuprobieren, lass einen Fachmann ran!

Wenn du das Pferd nicht noch weiter auf ewig verkorksen willst, dann lass die Experimente!
 
Silberfeder

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Hallo!

Heute hat sich alles ein wenig gelockert.
Wir waren heute zum longieren da, aber die Sattelauflegübung war auch vogenommen.
Durch Zufall war sogar heute meine TÄ da, sie ist auch TÄ der Wiesenbesitzerin.
Hab auch erstmal einen Termin gemacht für Impfung und Wurmkur.

Sie meint, die Füße seien ok (die Füße sind faszinierend, sie sehen heute wieder ganz anders aus als auf den Fotos) und auch zum Rücken meint sie, der sei ok.
Ich habe den Westernsattel geholt und sie ist fast ausgerastet, weil dieser viel zu lang war.
Dann habe ich meinen Barefoot geholt, wo dann die Weidenbesitzerin und TÄ meinten, der wäre super vom Sitz.
Wir übten das Sattelauflegen heute anders, nämlich schnuppern lassen, nach hinten gehen, mit ihm reden und anstubsen mit Satteln, schnuppern und langsam drauflegen.
Schoin beim ersten Mal hüpfte er nicht los.
Beim longieren klappte die rechte Hand auch recht gut. Bei der nutzung von der Longierpeitsch`
e, die bisher nötig war, regte er sich tierisch auf und forderte dass ich wieder per Körpersprache, reden und Hand heben mache. Da ging er dann auch.
Werde dennoch mal schauen die Osteopathin zu holen, die damals Avalon angesehen hatte.

Ich bin mal gespannt, ob er sich locker gurten läßt.
Es ist aber trotzdem noch eine Menge Arbeit vor uns!
Aber ich habe die Zusage von Hilfe meiner Weidenbesitzerin und die hat schon ganz andere Kaliber wieder vernünftig bekommen (Ihr Shetty Romeo hatte apathischen Sattelzwang, bei Sichtkontakt mit Rückenleder ging der ab).

Ich danke Euch für Eure Ratschläge und eure Zusprache. Osteopthan sind dafür doch richtig, oder?

Grüße
Feder
 
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