Ich brauche unbedingt Hilfe!

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Piepsiger_Pauli

Piepsiger_Pauli

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Hallo.
Ich habe eine 3-jährige Deutsche Schäferhündin.
Sie hat vor allen Dingen Angst.
Selbst vor Menschen. Sie beißt jeden, den sie nicht kennt.
Das ist das eine, womit ich mich aber schon abgefunden habe, denn das kann man mit einem Maulkorb unter Kontrolle halten.

Doch in letzter Zeit hat sie vor allem Angst.
Nicht einmal zu Hause fühlt sie sich wohl.
Die letzte Nacht war die schlimmste. Sie ist immer wieder auf unsere Türen gesprungen, um nicht alleine zu sein. Doch als sie bemerkt hat, dass ihr niemand Aufmerksamkeit schenkt, fing sie an zu jaulen und alles kaputt zu machen.
Ich bin dann aufgestanden und wollte nach ihr schauen.
Doch als ich sie sah, habe ich mich ersteinmal erschrocken.
Noch nie in meinem Leben habe ich so viel Angst in den Augen eines Hundes gesehen. Ich dachte schon, sie wäre verrückt geworden.
Aus Angst hatte sie auch noch auf die Treppe gepisst.
Ich frage mich, wovor sie Angst hatte.
Es hat nicht einmal gewittert oder so.
Ich denke, sie ist paranoid.
Ich weiß nicht, wie man ihr helfen könnte, weil sie vor allen Dingen Angst hat.
Und es wird von Tag zu Tag schlimmer.
Nun ist es soweit, dass ich drüber nachdenke, sie wegzugeben. Doch eigentlich will ich das nicht, weil kein anderer Mensch mit ihr klar kommen würde.
Einen Tierpsychologen kann ich mir nicht leisten.
Einschläfern lassen will ich sie nicht.
 
B

Briana

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Also hallo mal...

Abgeben ist mal absolut keine Lösung, es muss ja irgendwie einen Grund haben weshalb der Hund solche Angst hat... hast du sie schon von Welpe an?

Einschläfern ja mal sowieso nicht, Du musst die Ursache rausfinden warum sie solche Angst hat!

Natürlich ist es sehr schlecht, das der Hund zum Angstbeissen mutiert!

Hast Du schonmal mit deinem TA darüber geredet?

Übrigens ist der Maulkorb auch keine Lösung, natürlich verhindert er dann das schlimmste, aber ne wirklich Lösung ist das nicht!

Du musst Dich viel mit dem Hund beschäftigen, musst dem Hund vertrauen geben, damit er keine Angst haben braucht, und auf alle Fälle nicht mehr Laut werden wenn der Hund in der Nähe ist, sie muss vollstes Vertrauen zu Dir aufbauen!

Dann musst Du sie viel mitnehmen überall wo du hingehst wenn möglich, nimm sie mit, damit sie weiß ihr passiert nix schlimmes, damit sie sich vor den Alltagssituationen nicht fürchten muss!

Das ist ne harte Nuss, aber es ist zu schaffen, gib den Hund nicht ab, gib ihm eine Chance , wenn er jetzt in Fremde Hände kommt, weiß sie gar nicht mehr was mit ihr geschieht!

Wünsche mal viel Erfolg und ne ganze Portion Geduld, weil die wirst du brauchen!

Liebe Grüße
 
Piepsiger_Pauli

Piepsiger_Pauli

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nein. . ich habe sie erst mit 6 monaten bekommen.
am nächsten tag hat sie gleich eine freundin von mir gebissen. .

der tierarzt kann da nicht viel helfen.
er hat uns angeboten, dass wir ab und zu mal vorbei kommen können, damit sie wenigstens die angst vorm tierarzt verliert. aber mehr konnte er uns nicht anbieten ..

ja. der maulkorb dient als schutz. denn, sie beißt auch gerne einfach mal so zu.

das ist wirklich sehr schwer, weil jeder vor diesem hund angst hat. selbst meine familie oder freunde.

aber ich werde es versuchen...
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Ich habe mal gehört, das auch ein Schilddrüsenerkrankung Ursache für Ängste und Agressionen sein kann. Vieleicht solltest du sie darauf untersuchen lassen.
Mein Hund ist ein Ex.Strassenhund. Mit 4 Monaten hatte er das erste mal in seinem Leben Kontakt zu Menschen und dann wurde er als erstes beim Tierarzt gepiesakt und dann in ein Flugzeug gesteckt. Solche Früherlebnisse und vor allem Versäumnisse in der Prägephase können einen Hund sein ganzes leben lang belasten. Meiner ist auch sehr ängstlich und wenn er bedrängt wird schnappt er auch. Wenn der Hund grundsätzlich ängstlich ist und sich vor allem fürchtet ist eine Desensiebelisierung natürlich sehr schwer. Man kann nur versuchen den Hund in seinem ganzen Wesen zu stärken. Bei sehr ängstlichen Hunden ist es aber ziemlich schwer ranzukommen und erstmal etwas zu finden was ihnen Spaß macht.
Bei deiner Hündin scheint es extrem zu sein.
Schütze sie zuerst einmal vor Situation in den sie sich fürchtet und mit Panik und Agression reagiert. Lass sie Nachts im Schlafzimmer liegen damit sie nicht allein ist (wenn sie Gegenstände zerstört ist das wahrscheinlich ein Ausdruck größter Verzweiflung).
Dann, wie wärs mit Clickertraining? Meinem Hund macht es großen Spaß. Fast alle Hunde sind dafür zu haben. Ich clickere mit meinem Hund nur in der Wohnung für Tricks und Übungen. Da kann man schon einen ganze Menge machen um das Selbstvertrauen zu stärken. So hat mein Hund zum beispiel gelernt mich anzusehen (was er vorher aus Furcht nie gemacht hat), und mir so seine Aufmerksamkeit zu schenken...bei uns heißt diese Übung "guck".
Wenn sie sich auch im Haus fürchtet findest du bestimmt erstmal dort genug Übungen um ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Mein Hund kann dadurch mittlerweile z.B. ins Badezimmer gehen und neulich hat er sich nach längerer Übungsphase getraut den Kopf in die Waschmaschine zu stecken um ein Stück Schinken rauszuholen :D
Pass auf so gut es geht, das sie sich nicht bedrängt fühlt, sonst verliert sie weiterhin Vertrauen.
Erst wenn du merkst, das es kleine Erfolge gibt kannst du einen Schritt weitergehen, überfordere sie nicht und mach lieber zu langsam als zu schnell, wenn sie wieder Panik bekommt geh wieder einen Schritt zurück.
Du solltes um Situationen in denen sie sich fürchtet und die unvermeidbar sind, kein Brimborium machen, versuch nicht zu trösten oder zu schimpfen und zu zwingen...tu einfach als wenn nichts währe!

Da aber Angst und daraus resultiernde Agressionen mit zu den am schwersten behandelbaren Problemen gehören solltest du dir vieleicht dennoch überlegen mit einem Hundepsychologen zu reden. Es gibt viele Trainer die Ahnung haben und dir bestimmt schon ein ganzes Stück weiterhelfen können. Schau dich mal nach einem guten Hundetrainer um und dann kratz ein 2- oder 3hundert Euro zusammen und vereinbare ein paar Termine, das sollte dir deine Hündin schon wert sein ;)

Gib sie vor allem nicht auf, sie scheint sehr verzweifelt zu sein und braucht deine Hilfe!
 
R

Ricalein

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Ich denke du solltest deinen Hund wirklich mal gründlich untersuchen lassen, mit Blutbild und allem. Wenn dein Tierarzt meint deinem Hund nicht helfen zu können, solltest du dir dann vielleicht auch einen anderen suchen.
Da wir ja grad keinen Vollmond haben, kann es da ja zumindest nicht dran liegen.
 
E

ELTON

Guest
Hallo Piepsiger_Pauli,
ist eure Hündin viel alleine bei Tage oder ist immer wer daheim ?
Ein Maulkorb ist keine Lösung.
 
Piepsiger_Pauli

Piepsiger_Pauli

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wisst ihr was. .
ich finds toll, dass ihr mir so ne lösungen anbietet.

aber, der hund hat mein vertrauen verloren.
ich hasse ihn.

ich kam heute nach hause.
und komme in mein zimmer. .
und sehe nur noch reste von meinen kaninchen in meinem zimmer verstreut.
wieso?
ich kann diesen hund nicht mehr lieben.
niemand wird den hund mehr nehmen.
jetzt hat er auch schon blut geleckt,
ich weiß nicht was ich machen soll.
 
ninchje

ninchje

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also das du jetzt dem hund schuld an sachen gibst für die er nichts kann finde ich wirklich schrecklich
also ich würde keinen hund mit einem kaninchen unbeaufsichtigt in einem zimmer lassen da kann immer mal was passieren denn im endeffeckt liegt es ja in der natur des hundes sein essen zu fangen und zu töten.
also wenn man unsere hündin mit einem hasen alleine lassen würde dann würde der mit sicherheit auch nicht mehr lange leben!
natürlich ist das ein schreckliches bild aber man muss ja ein bisschen nachdenken!
und mit sowas muss man einfach rechnen
und dem hund kannst du dafür wirklich nicht die schuld geben!!
 
Piepsiger_Pauli

Piepsiger_Pauli

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ich habe sie nicht alleine gelassen !
ich würde sie niemals in dem zimmer mit meinen kaninchen alleine lassen !

sie hat sich die tür aufgemacht.
und niemand war zu hause.
sowas hat sie früher nie gemacht !


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Piepsiger_Pauli schrieb nach 4 Minuten und 7 Sekunden:

ich weiß, dass der hund wenig dafür kann.

aber ich kann den hund nicht mehr lieben.
ich kann ihn nicht mehr behalten.
es ist einfach zu viel auf einmal. .
wer weiß ´, wen sie jetzt noch angreifen wird, jetzt, wo sie den geschmack von blut gekostet hat.
 
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ninchje

ninchje

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irgendwann ist immer das erste mal, unsere konnten am anfang auch keine türen öffnen aber nach ein paar versuchen hat das wunderbar geklappt heute muss alles abgesperrt werden wo sie nicht hin sollen
ich meine jetzt ist es passiert und man kann es nichtmehr ändern aber die schuld dem tier zu geben ist absolut unfair!
an deiner stelle würde ich mir jetzt erst mal einen anderen TA suchen denn ein TA der dich einfach so nach hause schickt und sagt er kann nix machen kann nicht wirklich soo toll sein
und dann würde ich den hund mal komplett durchchecken lassen mit blutbild und allem drum und dran denn irgendeine ursache muss dieses verhalten haben.
wie hat der hund denn gelebt bevor ihr ihn bekommen habt?
es kann natürlich auch sein das das tier irgendwas erlebt hat was dazu geführt hat das es sich so verhält. aber auch in diesem fall kann man etwas tun.
es dauert eben aber wenn das tier vertrauen zu dir hat dann wird sich das auch ändern.


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

ninchje schrieb nach 1 Minute und 3 Sekunden:

ach du kannst doch nicht sagen jetzt wo sie den geschmack von blut gekostet hat, unsere hündin hat auch schonmal nen igel geschnappt aber deswegen versucht sie doch nicht uns zu "fresse" oder so...
 
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meeresstrand

meeresstrand

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ich habe sie nicht alleine gelassen !
ich würde sie niemals in dem zimmer mit meinen kaninchen alleine lassen !

sie hat sich die tür aufgemacht.
und niemand war zu hause.
sowas hat sie früher nie gemacht !

Versteh ich nicht, also hast Du sie doch alleine gelassen, wenn niemand im Haus war, oder wie soll man das sonst gehen????

Komisch, vor paar Tagen war hier eine sehr ähnliche Geschichte, da wurde ein Kind gebissen von einem Hund in der Wohnung.... und der Hund wurde auch gehasst.

Lebst Du alleine mit dem Hund? Was macht der den ganzen Tag?
Ich habe auch ein Angstpaket hier, aber so was ist noch nie passiert.
Erzähl doch mal mehr hier, danke
Grüße von meeresstrand
 
Fini

Fini

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Hallo,
ich kann den anderen nur zustimmen. Als erstes solltest du deinen Hund gründlich vom Tierarzt untersuchen lassen. So ein extremes Verhalten kann auch die Folge einer Erkrankung sein!

Das mit deinem Kaninchen tut mir leid. Allerdings trägt dein Hund keine Schuld, ein Hund ist und bleibt ein Hund. Kleintiere kann er sehr schnell als Beutetiere sehen, sowas weckt den Jagdtrieb. Man darf einen Hund nicht mit Kleintieren allein lassen, das kann zwar lange gut gehen, aber auch böse enden.
Dein Hund ist deswegen keine Bestie. Und so was wie: "jetzt hat er Blut geleckt", gibt es nicht! Dein Hund ist dadurch nicht zu einem wilden Tier geworden! Dann hätten nämlich alle Barfer (rohfütterer) ein Problem. ;)
 
Chilly

Chilly

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Dein Hund hat ganz bestimmt nicht Blut geleckt... Ich wurde von meinem Hund auch gebissen, da war ich 7 Jahre alt...(allerdings auch selber schuld....) und ich habe ihn abgöttisch geliebt. Er war bis zu seinem Tod die stärkste Säule in meinem Leben.
Schließ einfach alles ab wo sie nicht hindarf.
Ich finde es etwas unverantwortlich den Hund abzugeben weil er nicht funktioniert. Ist es dein erster Hund? Weist du etwas über die Vorgeschichte? Hast du sie in ihren Angstzuständen bestätigt durch zureden und streicheln??? Wie reagierst du wenn sie Angst zeigt? Wenn du mit ihr Gassie gehst, wie verhält sie sich dann???
Fragen über Fragen. Erzähl doch erstmal etwas mehr. Und BITTE !! es ist schade um das Kaninchen aber letztendlich kann der Hund nichts dafür.
 
H

HelgaK

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Wenn ich schon lese: Abgeben! Das heißt, ich lege meinen Problem-Hund bewußt anderen Menschen zur Last! Irgendwas hat den Hund verstört und das ein Hund Türen öffnet, ist bekannt. Das mit dem Kaninchen tut mir wirklich leid. Meine verstorbene Hündin Bella, war der gutmütigste Hund, den man sich denken kann, trotzdem hat er als Junghund, als er noch beim Bauern wohnte - 7 Junggänse und ein Meerschweinchen gefressen.
Gruß HelgaK
 
E

ELTON

Guest
Komisch, vor paar Tagen war hier eine sehr ähnliche Geschichte, da wurde ein Kind gebissen von einem Hund in der Wohnung.... und der Hund wurde auch gehasst.

Das habe ich mir auch gerade gedacht.
Auch das der Hund nicht alleine gelassen wurde aber trotzdem niemand da war.
 
meeresstrand

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Ja, schon irgendwie komisch, da wurde auch eine Katze vom Hund getötet vorher... die Schreiberin ist aber nicht mehr da.

Das sind so haarsträubende Geschichten, die glaub ich einfach nicht, vielleicht ein Fehler von mir, will auch niemandem zu nahe treten, aber ein Hund, der seit 2,5 Jahren JEDEN beisst, den er nicht kennt, das erscheint mir auch nicht glaubwürdig trotz Maulkorb dann und so. Und die Äußerung vom TA ist auch mehr als merkwürdig.

Na ja, ich hoffe einfach, dass das alles nicht so stimmt...

Gruß
 
R

Ricalein

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Hallo Piepsieger Pauli
Alle hier wollen dir nur helfen.
Bitte sei so gut und beantworte die Fragen.
Was das " jetzt hat er auch noch Blut geschleckt " angeht, kann ich dich wirklich beruhigen.
Jagdhunde kommen oft mit toten Tieren in Kontakt und sind deshalb immer noch sehr liebe Familienhunde.
Ich kann mir sehr gut vorstellen das das mit dem Kaninchen ein riesen Schock für dich war, aber dein Hund hat nur gemacht was in seinem Wesen liegt. Die Verantwortung dafür liegt bei dir, das du nicht dafür gesorgt hast das das Kaninchen vor deinem Hund sicher ist. Eine Tür zu öffnen ist für einen Schäferhund kein Problem, da müsstest du schon mindestens die Tür abschließen.
Ich will dir keine Vorwürfe machen, die Situation ist für dich schon schwer genug, aber trotzdem finde ich, machst du es dir zu einfach wenn du dienem Hund das Vertrauen entziehst und ihn abschieben willst, nur weil du im Augenblick mit ihm überfordert bist.

Bitte geh zum Tierarzt und lass ihn durchchecken.
 
K

kleinerSpion

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Für mich hört sich das irgendwie alles nach großer Verlustangst an.
Den Hund weg zu geben ist natürlich immer die einfachste Lösung!!!

Dein Hund ist ein Problemfall, das hast du sicher erkannt, aber es gibt für jedes Problem eine Lösung, und nicht immer sollte man für sich selbe die günstigste raus suchen. Du hast dir damals den Hund angeschafft, also steh bitte auch dazu und kümmere dich um das Tier , damit es wieder einigermaßen normal wir.

Wie habt ihr trainiert das der Hund alleine bleibt? Wie lange ist der Hund am Tag alleine? Wie alt bist du? Wohnst du alleine? Hat der Hund tagsüber einen bestimmten Rhytmus? Hat sie mit irgend etwas schlechte Erfahrungen gemacht? Womit beschäftigst du deinen Hund? Habt ihr eine Hundeschule besucht? Nicht immer muss es ein Tierpsychologe sein, auch erfahrene Hundeschulen können dir bei diesem Problem helfen!

Für mich hört sich das alles so an, als wenn dein Hund total nach Aufmerksamkeit schreit.

Und du hast den Hund doch alleine gelassen mit dem Kaninchen, ist doch klar das ein Schäferhund eine Tür aufbekommt, und da kann man sich leider auch nicht rechtfertigen wenn man sagt: "das hat sie noch nie gemacht" !

Ich kann verstehen das du jetzt verzweifelt bist, ich möchte mir auch garnicht vorstellen wie schrecklcih es ist, sein Kaninchen zerfetzt vorzufinden, aber trotzdem solltest du an dir und an dem Hund arbeiten und deiner Verantwortung für diesen Hund nachgehen, den du dir mal zugelegt hast. Was meinst du wenn du sie jetzt weg gibst? Erstens wird es wirklich schwer jemanden zu finden, zweitens würde sie wahrscheinlich noch tiefer fallen und es ganricht verstehen und drittens würde sie dann entweder eingeschläfert werden oder den Rest ihres Lebens im Tierheim verbringen!


Bitte mach es dir nicht so einfach sondern kämpfe für dich und vor allem für deinen Hund! DUUUUU musst DEINEM Hund helfen wieder ein normales Leben führen zu können!

LG Karin
 
Piepsiger_Pauli

Piepsiger_Pauli

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es waren zwei kaninchen.
das eine hat sie bis auf die haut aufgefressen,. das andere hat sie einfach so getötet. ich habe es ihr immer verboten in mein zimmer zu gehen, deshalb verstehe ich es nicht, warum sie es auf einmal getan hat.

ja, es ist mein erster hund. aber meine eltern hatten früher selber hunde, meine mutter war hundetrainerin. (zur info, ich bin erst 15)


ich weiß nur, dass wir die dritten besitzer waren. die züchterin hat sie damals an einen anderen züchter abgegeben.
damals konnte sie nicht einmal treppen steigen. einen tag später hat sie eine freundin gebissen. sie hat schon ca. 7 menschen "gezwickt", denn beißen kann man das nicht nennen.
wir haben sogar schon eine anzeige bekommen, doch das ist eine dumme geschichte, daran war der hund nicht schuld.

wie reagiere ich auf ihre angst ?
meistens versuche ich es zu ignorieren. doch, wenn sie in der nacht anfängt auf die türen zu springen, dann nehmen meine eltern sie mit ins schlafzimmer.
wir haben auch schon vieles gemacht, um ihr die angst vor menschen zu nehmen.
es hat sich eigentlich auch schon gebessert.
jetzt kann man draußen mit anderen menschen reden, ohne dass sie gleich angreifen muss, solange die person sie nicht anspricht.

beim gassi gehen verhält sie sich ständig anders. es kommt immer drauf an, wie sie an dem tag "drauf" ist.
an manchen tagen greift sie alles an, was sich bewegt. egal ob hunde oder menschen.
an anderen tagen schleicht sie manchmal nur über den boden.

wenn es nur die sache wäre mit den kaninchen. ich glaube, ich könnte noch damit leben.
aber, an dem hund gibt es einfach keine positiven punkte !

wir haben es so lange mit ihr ausgehalten.
jeder, dem wir erzählt haben, wie unser hund ist, hat uns gesagt, wir sollen den hund abgeben.
doch wir wollten das nicht, weil wir sie natürlich geliebt haben.

aber langsam geht es nicht mehr.
wir wissen einfach nicht mehr weiter.

ich denke, früher, in der prägezeit hat ihr ein mensch irgendetwas angetan und damit ihr ganzes leben zerstört.


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Piepsiger_Pauli schrieb nach 7 Minuten und 49 Sekunden:

ihr denkt alle, dass ich meinen hund gerne abschiebe !
doch das will ich nicht !! . .
ich war bis jetzt immer dagegen !
dank mir, ist sie vllt noch so lange bei uns geblieben!


ja. wir waren sehr oft in einer hundeschule.
doch wie man sieht, hat das nichts gebracht.

der hund ist eigentlich nicht lange alleine zu hause.
in der woche höchstens 6-8 stunden.
wenn ich dann nach hause komme, gehe ich gleich mit ihr raus.

der hund hat seinen platz.
er hat sogar sein eigenes zimmer.
da kann sie nicht einfach hochgehen, und auf meine tür springen und danach kaltblütig zwei kaninchen töten !!

ich weiß nicht. ihr könnt mir nicht helfen, weil ihr nicht wisst, wie sie ist.
von mir aus könnt ihr gerne mal vorbeikommen und sie euch angucken.
aber ihr werdet nicht an sie herankommen.
 
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simone

simone

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da kann sie nicht einfach hochgehen, und auf meine tür springen und danach kaltblütig zwei kaninchen töten !!

ich weiß nicht. ihr könnt mir nicht helfen, weil ihr nicht wisst, wie sie ist.
von mir aus könnt ihr gerne mal vorbeikommen und sie euch angucken.
aber ihr werdet nicht an sie herankommen.

Das ist Deine Logik, nicht die eines Hundes. Es tut mir sehr leid, was mit Deinen Kaninchen passiert ist. Aber wenn man weiss, das der Hund Türen öffnet, muss man etwas dagegen tun. Bei uns wird die Tür generell abgeschlossen, wenn die Hunde alleine hier bleiben.
Sicher kennt niemand deinen Hund. Hier können die Leute nur versuchen, aus der Ferne Tipps zu geben. Nur etwas tun müsst ihr. Und ihr alle müsst eine Lösung finden wollen. Vorschläge kamen ja schon. Der erste Weg ist der TA um abzuchecken, ob der Hund gesund ist. Und dann eventuell ein Tierpsychologe, Trainer oder eine vernünftige Hundeschule.
Aber so wie Du Dich anhörst, ist die Entscheidung eh schon gefallen.
 
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