Collie als Familienhund?

Diskutiere Collie als Familienhund? im Hunderassen Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo Ihr lieben Hundefreunde! Meine Kinder (4 und 8 Jahre) wünschen sich ganz doll einen Hund. Bisher ging das nicht, weil ich halbtags arbeite...
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Johanna11

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Hallo Ihr lieben Hundefreunde!
Meine Kinder (4 und 8 Jahre) wünschen sich ganz doll einen Hund. Bisher ging das nicht, weil ich halbtags arbeite und wir mitten in der Stadt
wohnen. Vermieter erlaubt auch gar keine Hunde. Jetzt ziehen wir in Kürze aufs Land. Haus mit Garten und ich arbeite von zuhause aus. Also ideale Bedingungen für einen Hund. Bin selbst mit Hunden aufgewachsen und würde es meinen Kindern auch wünschen. Allerdings hatte ich immer Mischlinge und bin noch nicht so "rassehundbewandert". Meine Kinder wünschen sich einen Langhaarcollie. Die Fachliteratur, die ich gelesen habe war etwas widersprüchlich. Kläffer? Kinderfreundlich? Wer weiss eventuell einen guten Züchter, der Wert auf das Sozialverhalten legt?
Dankbar für jede Antwort, Johanna
 
12.07.2008
#1
A

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Guest

Hast du schon mal im 400 Hunderassen von A-Z nachgelesen? Vielleicht hilft dir das ja weiter?!
E

ELTON

Guest
Hallo Johanna,
warum soll das nicht klappen ?
Zumal der Welpe dann ja auch von Anfang an bei euch ist und er es dann ja auch gar nicht anders kennt;ab Abgabealter(fdK).
Züchter wüßte ich nicht.Müßte man googln.Aber vielleicht kennt hier wer einen.
 
Nojiko

Nojiko

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Also, dass ihr auf dem LAnd wohnt, du von Zuhause aus arbeitest, ist ja alles schon mal super.

Aber ich weiß nicht, am meisten Sorgen machen mir ehrlich gesagt die kleinen Kinder. Ich habe selber einen kleinen Welpen und sehe auch wie die Kinder darauf reagieren und mit ihr umgehen. Es gibt nicht sehr viele Kinder, die schon von klein auf mit dem Hund gut umgehen können. Aber natürlich kannst nur du deine Kinder einschätzen...
 
Tracy

Tracy

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warum sollte es mit kindern nicht gut gehen also ich selber habe mir immer um die langen haare gedanken gemacht weil wegen dran ziehen und so und das lange feel ist ja doch schon sehr pflegeintensiv. aber warum nicht
 
Tracy

Tracy

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also das mit den kindern find ich auch schwachsinn die sind doch groß genug
ich habe mir meine Tracy geholt als mein sohn 8 monate alt war und der hund war 8 wochen die sind super zusamm aufgewachsen jetzt ist mein sohn 2 1/2 und wir haben mitlerweile 2 hunde und die hunde leiden kein stück das ist reine erziehungssache beider seits also versteh ich die aussage nicht
 
Adraste

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Moderator
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Hallo Johanna11!

Ich finde einen Langhaarcollie als Familienhund sehr gut geeignet. Wir haben schon den zweiten Collie.
Meiner Erfahrung nach sind sie vom Verhalten her sehr ruhig und freundlich, können aber auch mal draußen toben. Sie sind sehr lernfähig und haben wenig Jagdtrieb.

Jedoch stimmt es, dass sie verhältnismäßig laut sind. Das heißt, dass vieles kommentiert wird mit Heulen, Brummen, Kläffen, je nach Laune des Hundes. Mehr als ich es bisherbei anderen Rassen erlebt habe. Also z.B. wenn man beim Spazierengehen stehenbleibt und der Hund möchte weiter, wird gefiept. Fühlt der Hund sich wohl, wird gebrummt usw usw. Das ist natürlich in manchen Situationen nicht so schön, wenn der Hund leise sein soll. Mich stört das aber nicht, es ist ja auch etwas schönes, wenn der Hund sich bemerkbar macht. Allerdings habe ich auch schon von einzelnen Extremfällen gehört, wo sich dieses Verhalten als wirklich störend erwiesen hat, was im Normalfall aber nicht vorkommen sollte.

Die Fellpflege macht absolut keine Probleme. Einmal gründlich bürsten und zurechtstutzen in der Woche reicht. Ansonsten nach jedem Spaziergang kurz bürsten. Die langen Haare haben den Vorteil, dass sie leicht von Möbeln zu entfernen sind und sich nicht in den Stoff pieken, wie das bei kurzen Hundehaaren ja öfters vorkommt.

Züchter kenne ich auf Anhieb auch keinen, unsere Hunde stammen aus dem Tierheim, bzw. Privatvermittlung. Oft sitzen im Tierheim auch Collies, es lohnt sich, auch dort zu schauen. Auch ältere Collies lassen sich super erziehen und sind zudem etwas ruhiger.
 
J

Johanna11

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Danke!

Schön, dass Ihr geantwortet habt. Vielen Dank auch für die links. Habe schon mal gestöbert. Meine Kinder sind den Umgang mit allen möglichen Tieren von klein auf gewöhnt und machen das super. Wir haben auch öfter die Hündin meiner Freundin bei uns, wenn Frauchen verreist ist. Da mache ich mir wirklich keine Sorgen. Habe deshalb an einen Welpen gedacht, weil er dann eben mit den Kindern aufwächst.
Generell spricht aber auch nichts gegen einen älteren Hund, wenn er kinderlieb ist. Vielleicht ist das sogar die bessere Lösung. Werde mich sobald wir uns in dem "neuen" Haus eingelebt haben noch mal auf die Suche nach Tierheimhunden machen. Das wird aber frühestens im November sein.
Liebe Grüße Johanna
 
Nojiko

Nojiko

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Kindern kann sehr viel Blödsinn einfallen, es passiert genug mit Kindern und Hunden, weil die Eltern nicht aufpassen. Ich finde, da muss man sich schon Gedanken machen. Am Schluss beißt der Hund, und dann wird er eingeschläfert...
 
laui*

laui*

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Für mich macht Johanna11 einen kompetenten eindruck=)
Und die Kinder sind 4 und 8 Jahre alt. Und wenn der Hund kommt vllt schon ein Jahr älter. Da weiß man schon das man einen Hund manchmal auch in Ruhe lassen muss und und und. Also ich glaube das wird schon klappen=)
 
Tracy

Tracy

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also ich finde das nojiko total übertreibt klar gibt es sone verantwortungslosen fälle du kannst es abe rnicht auf alle familien beziehen dann hätte bald keine rmehr hunde.
wie gesagt mein sohn ist 2 und der hat sogar 2 mittelgroße hunde.
Tracy würde alles für den kleinen tun sobald er draußen läuft wird er ganz arg beschützt dem darf keiner zu nahe kommen ohne das sie dem "eindringling" anknurrt oder verbellt aber sie würd niemanden was tun seidenn jemand tut meinem kind was.
mein sohn kann alles mit meinen hunden machen sie würden niemals grob werden klar würd ich meine hand dafür nicht ins feuer legen aber wenn ich merke die hunde fühlen sich genervt wird der kleine weg von ihnen genommen und er versteht auch mit seinen 2 jahren schon super wann er die hunde in ruhe zu lassen hat denn er hat den hund schließlich schon seid er krabbeln kann.
also stelle bitte nicht alle kinder als bösartig zu hunden hin.
und wie schon geschrieben wurde bis dahin sind die kinde rnen jahr älter und sie kennen den umgang mit tieren gut.
 
Fini

Fini

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Hallo,
ich habe Nojikos Beitrag einfach als Hinweis verstanden und sehe da jetzt kein Problem?
Man sollte natürlich nicht vergessen das man Kindern den richtigen Umgang mit Tieren beibringt. Der Hund braucht Rückzugsmöglichkeiten und einen Platz an dem er ruhe hat. Hunde und kleine Kinder sollten einfach niemals zusammen alleine gelassen werden. Wenn man ein paar Regeln beachtet, sollte das Zusammen leben kein Problem werden. ;)
 
Nojiko

Nojiko

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Ich wollte nur darauf hinweisen, aber es muss jeder selber wissen, was er macht.
Ich finde, man kann sich nicht genug Gedanken machen, bevor man sich einen Hund holt.

@Tracy Das ist ja sehr schön, ist aber nicht immer so. Neulich habe ich erst eine sehr schreckliche Geschichte bei uns in der Nähe gehört. Plötzlich hat ein Hund das Kind gebissen, und was machen die Eltern? Sie lassen ihn sofort einschläfern. Der TA hat den Hund dann noch untersucht und festgestellt, dass er ca. 17 Tacker im Ohr hatte. Es ist eher ein Wunder, dass der Hund nicht viel früher gebissen hat.
Unser kleiner Welpe hatte schon Kontakt mit einigen Kindern und er hatte anfangs immer Angst, nur wenn wir dabei waren nicht. Viele kleinere Kinder verstehen es einfach nicht, wenn man sagt: "Der Hund braucht viel Schlaf, lass ihn doch mal schlafen" oder "Der will jetzt in Ruhe fressen" oder " Renn nicht auf ihn zu..." oder sonst was.

Aber ich schrieb ja auch, dass jeder seine Kinder kennen muss. Und wenn Johanna´s Kinder schon viel Kontakt mit Tieren hatten, wird das hier auch kein Problem sein.
 
Tracy

Tracy

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ja das kommt leider häufig vor in dem fall hatter der hund ja nu wirklich keine schuld eigendlich sidn bei sowas immer die eltern schuld ich würd mein kind auch nie unbeaufsichtigt mit den hunden lassen.
haben hier auc sei ca ein jahr ein kleines mädchen ca 7 jahre oder so die lief immer mit nem boxerwelpen rum man sieht diesem mädchen immer noch ständig mit dem boxer ich finde das total verantwortunglos habe zu dem hund noch nie einen erwachsenen gesehen wenn ich da smädchen treffe hat sie meist noch 2 freundinnen bei und wenn denn ein hund kommt sitzt der boxer da und 3 kleine mädchen halten ihm am halband fest. aber schade das es so wenige verantwortungsbewuste leute gibt.
aber ich denke Johanna hat sich das gut überlegt sie sagt ja selber sie hat noch bis november zeit und die kinder sind eigendlich in einem alter in dem sie das verstehen sollten.
 
R

Ricalein

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HAllo Johanna
Von den Grundvoraussetzungen sollte nach eurem Umzug eigentlich alles Stimmen.
Ich würde aber auf jeden Fall noch warten bis sich alles etwas eingespielt hat und in Ruhe nach dem geeigneten Hund schauen.
Wenn es ein Welpe sein soll, da halte ich es für am besten über den VDH nach einem geeigneten Züchter zu suchen. Diese Seite kann dir bei deiner Suche helfen.
 
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Johanna11

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Danke für Eure Antworten. Natürlich werde ich meine Kinder mit dem Hund (wenn er dann kommt) nicht alleine lassen. Aber selbst wenn ich das tun würde, hätte er danach mit Sicherheit keine Tacker im Ohr. Natürlich mache ich mir Gedanken darüber welcher Hund der richtige für uns sein könnte, sonst hätte ich mich ja auch nicht hier im Forum gemeldet. Bin selbst mit (großen) Hunden aufgewachsen und fand das toll. Deshalb möchte ich meinen Kindern auch die Möglichkeit geben. Mein Mann und ich lieben beide Hunde und haben auch genug Zeit und Lust für Erziehung, Hundesport (wenn es der Hund mag) und lange Spaziergänge.
Rückzugsmöglichkeiten wird unser neues Familienmitglied auch haben. Das Haus hat zwei Stockwerke und einen riesigen eingezäunten Garten.
Ich weiss, dass es viele verantwortungslose Menschen gibt. Kenne auch solche Fälle. Aber mein Mann und ich haben uns die Sache wirklich lange überlegt (die Kinder wissen noch gar nichts davon). Jetzt beschäftigen wir uns halt mit der Frage welcher Hund denn zu uns passen könnte. Und erst wenn nach dem Umzug wieder Ruhe in unser Leben gekehrt ist, werden wir anfangen zu suchen. Bis "unser" Hund gefunden ist, geht ja auch noch Zeit ins Land.
Liebe Grüße Johanna

Ach so, Ricalein danke für den link.
 
R

Ricalein

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Hallo Johanna
Wenn Ihr noch nicht sicher seid welche Rasse es werden soll, dann überlegt euch doch mal, welche Anforderungen Ihr an den Hund habt und was Ihr dem Hund vom Zeitaufwand und vom Bewegungsaufwand bieten könnt und wollt.
So finden sich dann sicher mehrere Rassen die zu euch passen und ihr könnt euch dann den Hund aussuchen der euch dann auch am meisten zusagt.
 
J

Johanna11

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Hi, Ricalein!

Och, so große Ansprüche haben wir eigentlich nicht. Mein Mann und ich hätten gerne einen Mischling. Die Kinder haben sich in einen Collie verbissen, weil meine beste Freundin einen hat und der, wie bereits erwähnt, öfter bei uns wohnt. Ansonsten kann der Hund ruhig bewegungsfreudig sein (mein Mann joggt morgens mind. eine Std. und ich reite gut zwei Stunden mit meinen Isländern aus). Aggility oder ähnliches würde uns sicher auch Spaß machen, das kommt natürlich auf die Vorlieben des Hundes an.
Der wichtigste Punkt für uns ist schon die Kinderfreundlichkeit. Vielleicht klingt das jetzt komisch, fast alle unerer Tiere kommen aus dem Tierheim. Auf einmal bleibt man vor dem hässlichsten Hund stehen und verkündet: Der ist es! Wenn dann die Charakterbeschreibung der Pfleger mit den Wünschen übereinstimmt (zumindest in den wichtigsten Punkten), mag man ihn am liebsten gleich mitnehmen.
LG Johanna
 
R

Ricalein

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Das hört sich bei euch ja wirklich nach super Voraussetzungen an.
Ich würde an eurer Stelle eigentlich nur drauf achten das es ein Hund mit nicht all zu viel Jagdpassion ist, dann fällt es leichter den auch so neben dem Pferd laufen zu lassen.
 
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