Dogsharing

Diskutiere Dogsharing im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, wollte mal wissen, wie Ihr zu dogsharing steht?? Hat da jemand Erfahrung mit? Mussten damals unseren Hund abgeben, weil er bis 10 Stunden...
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Chira25

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Hallo,

wollte mal wissen, wie Ihr zu dogsharing steht??
Hat da jemand Erfahrung mit?
Mussten damals unseren Hund abgeben, weil er bis 10 Stunden und länger hätte alleine bleiben müssen. Das war ein Unding! :silence:
Leider hatten wir nach unserem Umzug keinen gefunden, der ihn während unserer Abwesenheit hätte betreuen wollen...:(

Würde aber gerne wieder einen Hund haben - andere Arbeitsstelle, kürzere Arbeitszeiten, kurze Anfahrtszeit (Quatsch 5min zu Fuß), unbefristeter Vertrag!
Wäre da vielleicht das Prinzip des Dogsharing eine Möglichkeit?

Wir würden uns erst einen anschaffen wollen, wenn ich in Mutterschutz bin - natürlich keinen Welpen. Aber dann hätte der Hund eine gute Zeit der Eingewöhnung (2-3 Jahre). Erst wenn ich wieder arbeiten gehe, müssten wir auf Dogsharing umsteigen. Wäre auch günstiger als eine Hundepension...

Wie ist Eure Meinung / sind Eure Erfahrungen??
 
22.07.2008
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Favole

Favole

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Ähm.. Was genau ist Dogsharing? :eusa_eh:
 
Kiki2603

Kiki2603

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Sowas wie ein Hundekindergarten, oder?


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Kiki2603 schrieb nach 4 Minuten und 26 Sekunden:

Na ja stimmt nicht ganz aber habe mal gegoogelt

http://www.of-dragonfly-valley.de/html/dogsharing.html
 
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Audrey

Audrey

Moderator
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@ Favole: 2 Haushalte teilen sich einen Hund, so wie Carsharing ;)

@ Chira: hast Du denn jemanden, der mit Dir "sharen" würde?? Bedenke - Du bist nicht nur an den Hund, sondern auch an die Leute an die 15 Jahre gebunden!! Also mit völlig Fremden / entfernten Bekannten ginge das m.M. nach nicht. Was wenn die anderen beruflich umziehen müssen? Ich denke Du müßtest die Leute und die ganze Situation schon sehr gut kennen!!
Wir haben das früher quasi gemacht, also Dogsharing: Meine Stiefgroßeltern hatten einen Hund, mein Stiefopa war aber Vizemanager einer SEHR großen Firma, so daß die beiden sehr sehr oft geschäftlich verreisen mußten - und auch so privat gern gereist sind. In dieser Zeit hatten dann wir den Hund. Meine Mama war ja zu Hause mit 2 Kindern, so war das kein Thema. Man mußte sich eben nur mit unseren Urlauben absprechen... Solang er noch gearbeitet hat hatten wir den Hund zusammengerechnet tatsächlich das halbe Jahr - also wirklich gerecht aufgeteilt.
Aber das war eben engste Familie und beruflich wie familiär jeweils absehbar, daß beide "Parteien" da wohnen bleiben.
 
BoxerWothan

BoxerWothan

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Also davon halte ich überhaupt NICHTS!!!!

Ein Hund ist an sein Rudel gebunden und sollte auch diese sicherheit bekommen. Immer den Hund zwichen zwei Familien rumreichen das ist nicht gut. Ein Hund muß vertrauen aufbauen. Seine Position in seinem Rudel finden und er muß sich an einen Stil der Erziehung gewöhnen. Ach ich könnt ewig weitermachen aber Hunde die herumgereicht werden haben meist keinen richtigen bezug zu jemanden und sind in ihrem wesen nicht so gefestigt wie Hunde die Ihren Platz kennen und auch ihre Familie. Denn die Familie auf die der Hund vertrauen kann , an die sich der Hund wendet wen es ihm schlecht geht, die Familie die er braucht um sicher zu sein . Die kann man einem Hund mit dogsharing nicht geben.

Sorry bin total GEGEN sowas
 
H

HelgaK

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Ich finde es für einen Hund eine Zumutung, immer die Familie zu wechseln. Das ist ein Unding. Entweder ich kann einen Hund total halten, oder man muss es aus Liebe auch zum Tier lassen. Ein Hund ist doch kein Auto, selbst da kommt es oft wegen Reparatur-Kosten zum Streit, denn jeder meint, der andere hat den Schaden verursacht. Das alles geht nur auf Kosten des Hundes und was ist, wenn die andere Familie plötzlich nicht mehr will, oder nicht mehr kann?
HelgaK
 
dogman

dogman

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Ich finde es für einen Hund eine Zumutung, immer die Familie zu wechseln. Das ist ein Unding. Entweder ich kann einen Hund total halten, oder man muss es aus Liebe auch zum Tier lassen. Ein Hund ist doch kein Auto, selbst da kommt es oft wegen Reparatur-Kosten zum Streit, denn jeder meint, der andere hat den Schaden verursacht. Das alles geht nur auf Kosten des Hundes und was ist, wenn die andere Familie plötzlich nicht mehr will, oder nicht mehr kann?
HelgaK
Da stimme ich dir vom Grunsatz her voll zu.
Das Sharingprinzip ist allerdings auch nicht ganz so schlimm wenn man es mit Bedacht angeht. hierzu ist es wichtig.

1. den geeigneten Sharingpartner zu finden

2. alle lücken die eine betreuung ausmachen gegenseitig zu schliessen, wie Arbeitzeiten, Gassizeiten etc.

3. beide parteien müssen sich über die Pflichten der Anschaffung gleichermaßen im klaren sein uns auch für die dauer des Hundelebens erfüllen können

4. der Kostenfaktor sollte geklärt sein, grade bei aussergewöhnlichen Belastungen

5. die Handhabe muss abgestimmt sein, der Hund darf nicht mit zweierlei Haltungs und Umgangsarten ständig verwirrt werden

6. die Erziehung sollte festen Personen überlassen werden und dort muss auch Einigkeit herrschen

7. die Fütterung muss abgeglichen werden und auch hier muss Einigkeit herrschen, wo, wie , wann und wieviel

Das ist alles nicht ganz einfach, aber es könnte praktiziert werden. Hat auch den Vorteil, der Hund ist wenig alleine und besser ausgelastet wenn man es richtig macht.

PS: Besser ein gut ausgelasteter Hund als zwei die leiden müssen;)
 
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