Lebendfutter: Meerschweinchen

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Frances Bean

Frances Bean

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Gibt es welche bei euch die Lebendfutter füttern???

Wenn ja möchte ich drauf hinweisen, dass es verboten ist.

Hatte gelesen, dass einer Meerschweinchen züchtet und die dann LEBENDIG an seine Fretts zu verfüttern, wie grausam kann man bitteschön sein???
 
31.08.2008
#1
A

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Guest

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Chipi

Chipi

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Wieso ist das verboten? An Reptilien werden Nager und Kleinsäuger auch lebend verfüttert, wenn der Halter das für richtig hält :102:
 
ShiGi

ShiGi

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Ich denke, dass es für die Futtertiere keinen Unterschied macht, ob sie von den Fretts oder von Menschen getötet werden, wenn die Frettchen wissen, wie sie das Tier schnell töten. Wahrscheinlich geht es sogar viel schneller, wenn die Frettchen töten.
Wie das bei Meerschweinchen ist, weiß ich nicht, die sind ja schon um einiges größer als Mäuse. Aber so kleine Tiere wie Mäuse sind wahrscheinlich schneller tot, als sie bemerken, was los ist.

Ich würde es zwar auch niemals übers Herz bringen, Tiere lebend zu verfüttern, aber eigentlich, ergeht es den Tieren, die von den Frettchenhaltern gezüchtet und dann direkt an die Fretts verfüttert werden, besser als denen, die später im Dosenfutter sind.
 
Frances Bean

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es ist vom gesetz her verboten außer bei reptilien da macht das gesetz ne ausnahme!!
 
Favole

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Wo steht das denn?
 
McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Wieso ist das verboten?

Es gibt doch genug Leute die Mehlwürmer verfüttern... das sind auch Lebewesen...

Ich hab irgendwo mal gehört, dass man kein lebendiges Futter füttern darf... also keine Lebenden Mäuse, Ratten usw.
 
Wibi

Wibi

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Naja...Frettchenangie schrieb ja, dass die Tiere vorher erstmal bespielt werden. Muss ich das den armen Tieren wirklich antun? Und werden Meerschweinchen wirklich sofort getötet? Ich meine das ist schon ne andere Größe als Mäuse...
Und wenn ich mir vorstelle ich würde als Tier plötzlich meinem Fressfeind gegenüber sitzen...wenn es nicht sein muss sollte man es lassen.
 
Chipi

Chipi

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es ist vom gesetz her verboten außer bei reptilien da macht das gesetz ne ausnahme!!
Welches Gesetz? Im TierSchG habe ich davon jedenfalls noch nichts gelesen... natürlich ist Lebendfütterung erlaubt, nur ist halt die Frage, ob man das gut findet und auch macht (ist ja auch für die Tiere, die sich von anderen Tieren ernähren, nicht ganz unriskant, die Beute erst erlegen zu müssen).
Aber verboten oder gar illegal ist es deswegen noch lange nicht. Mit solchen Aussagen sollte man da immer vorsichtig sein.
 
Frances Bean

Frances Bean

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es ist nicht erlaubt lebenfutter an tiere zu verfüttern, die genauso gut "totes fleisch" essen können nur bei reptilien usw werden ausnahemen gemacht

es wird so begründet dass viele schlangen nur durch bewegungen gereizt werden und es manchmal schwieriger ist ihnen totes fleisch anzubieten und sie richtige räuber sind und auch schnell töten.

kann man vom frettchen ja wohl nich behaupten.
 
albero

albero

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Verstehe nicht wie man Meerschweinchen verfüttern kann :(

Was anderes: mir ist auch, als hätte ich mal einen Auszug aus dem Tierschutzgesetz gelesen, in dem das töten von Wirbeltieren nur Menschen mit spezieller Genehmigung erlaubt ist.
 
Chipi

Chipi

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@Frances Bean: wo im Gesetz steht das? Welches Gesetz, welcher Paragraph?

@albero: der Absatz über das Töten von Wirbeltieren bezieht sich auf die Menschen bzw. auf die Auflagen, die sie erfüllen müssen, um Wirbeltiere töten zu können bzw. zu dürfen. Das hat aber nichts mit dem Thema Lebendfütterung zu tun, denn dabei tötet ja nicht der Mensch das Tier.
(In Südamerika sind Meerschweinchen reguläre Nutztiere zur Fleischgewinnung - das verstehen wir vielleicht auch nicht, ist aber so. Fakt ist, Carnivoren müssen Fleisch fressen - ob das nun von einem Meerschweinchen, einer Maus oder einer Kuh stammt, irgendwo wird es immer einen Menschen geben, der gerade diese Tierart besonders mag und das nicht verstehen wird.)
 
saloiv

saloiv

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Mich würde mal interessieren, wo das genau stehen soll?! Also welches Gesetz verbietet lebendiges verfüttern?
 
Frances Bean

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paragraph 4...
 
Chipi

Chipi

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*seufz* ich nehme an, du meinst das TierSchG, oder? (ausführlichere Antworten wären schon schöner ;))

§4:
Dritter Abschnitt
Töten von Tieren


§ 4

(1) Ein Wirbeltier darf nur unter Betäubung oder sonst, soweit nach den gegebenen
Umständen zumutbar, nur unter Vermeidung von Schmerzen getötet werden. Ist die Tötung
eines Wirbeltieres ohne Betäubung im Rahmen weidgerechter Ausübung der Jagd oder
auf Grund anderer Rechtsvorschriften zulässig oder erfolgt sie im Rahmen zulässiger
Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen, so darf die Tötung nur vorgenommen werden, wenn hierbei
nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen. Ein Wirbeltier töten darf nur, wer
die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat.

(1a) Personen, die berufs- oder gewerbsmäßig regelmäßig Wirbeltiere betäuben
oder töten, haben gegenüber der zuständigen Behörde einen Sachkundenachweis zu
erbringen. Wird im Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Geflügel in Anwesenheit einer
Aufsichtsperson betäubt oder getötet, so hat außer der Person, die die Tiere betäubt
oder tötet, auch die Aufsichtsperson den Sachkundenachweis zu erbringen. Werden im
Rahmen einer Tätigkeit nach Satz 1 Fische in Anwesenheit einer Aufsichtsperson betäubt
oder getötet, so genügt es, wenn diese den Sachkundenachweis erbringt.

(2) Für das Schlachten eines warmblütigen Tieres gilt § 4a.

(3) Für das Töten von Wirbeltieren zu wissenschaftlichen Zwecken gelten die §§ 8b, 9
Abs. 2 Satz 2, im Falle von Hunden, Katzen, Affen und Halbaffen außerdem § 9 Abs. 2 Nr.
7 entsprechend.

§ 4a

(1) Ein warmblütiges Tier darf nur geschlachtet werden, wenn es vor Beginn des
Blutentzugs betäubt worden ist.

(2) Abweichend von Absatz 1 bedarf es keiner Betäubung, wenn

1. sie bei Notschlachtungen nach den gegebenen Umständen nicht möglich ist,

2. die zuständige Behörde eine Ausnahmegenehmigung für ein Schlachten ohne
Betäubung (Schächten) erteilt hat; sie darf die Ausnahmegenehmigung nur insoweit
erteilen, als es erforderlich ist, den Bedürfnissen von Angehörigen bestimmter
Religionsgemeinschaften im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu entsprechen, denen
zwingende Vorschriften ihrer Religionsgemeinschaft das Schächten vorschreiben oder
den Genuss von Fleisch nicht geschächteter Tiere untersagen oder

3. dies als Ausnahme durch Rechtsverordnung nach § 4b Nr. 3 bestimmt ist.

§ 4b

Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des
Bundesrates

1. a) das Schlachten von Fischen und anderen kaltblütigen Tieren zu regeln,

b) bestimmte Tötungsarten und Betäubungsverfahren näher zu regeln, vorzuschreiben,
zuzulassen oder zu verbieten,

c) die Voraussetzungen näher zu regeln, unter denen Schlachtungen im Sinne des § 4a
Abs. 2 Nr. 2 vorgenommen werden dürfen,

d) nähere Vorschriften über Art und Umfang der zum Betäuben oder Töten von
Wirbeltieren erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten sowie über das Verfahren zu
deren Nachweis zu erlassen,

e) nicht gewerbliche Tätigkeiten zu bestimmen, die den Erwerb des Sachkundenachweises
zum Töten von Wirbeltieren erfordern,
um sicherzustellen, dass den Tieren nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen zugefügt
werden,

2. das Schlachten von Tieren im Rahmen der Bestimmungen des Europäischen Übereinkommens
vom 10. Mai 1979 über den Schutz von Schlachttieren (BGBl. 1983 II S. 770) näher zu
regeln,

3. für das Schlachten von Geflügel Ausnahmen von der Betäubungspflicht zu bestimmen.
Rechtsverordnungen nach Satz 1 Nr. 1 Buchstabe b und d bedürfen, soweit sie das
Betäuben oder Töten mittels gefährlicher Stoffe oder Zubereitungen im Sinne des
Chemikaliengesetzes oder darauf bezogene Voraussetzungen für den Erwerb eines
Sachkundenachweises betreffen, des Einvernehmens der Bundesministerien für Wirtschaft
und Technologie sowie für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Wo steht hier, daß Lebendfütterung verboten ist?
 
Frances Bean

Frances Bean

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denk mal logisch.
wenn das tier nicht unter qualen sterben darf...

noch nie gesehen dass nen frett nen ganze meerschweinchen sofort tötet ohne damit zu spielen und es sinnlos zu beißen.


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Frances Bean schrieb nach 3 Minuten und 49 Sekunden:

"..um sicherzustellen, dass den Tieren nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen zugefügt werden"

und das kann man beim frettchen vermeiden!!!!!!!!


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Frances Bean schrieb nach 1 Minute und 41 Sekunden:

"8. ein Tier auf ein anderes Tier zu hetzen, soweit dies nicht die Grundsätze weidgerechter Jagdausübung erfordern,"

hast du schon mal gesehn, dass die einem löwen zb nen lebendiges tierbaby zu futtern geben oder ner eule lebende küken?
 
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Chipi

Chipi

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Frances, es geht nicht darum, daß ich nicht logisch denken kann oder Lebendfütterung toll finde. Aber es gibt kein ausdrückliches gesetzliches Verbot der Lebendfütterung, das kann man aus dem zitierten Abschnitt nicht herleiten.

Punkt 8 hat auch nichts mit Löwen oder Küken zu tun, hier geht es um die Jagd; damit wird z.B. die Fuchsjagd verboten. Bitte interpretier in Gesetze nichts hinein, was so dort nicht steht, das kann (für dich) u.U. arg nach hinten losgehen, wenn du auf Basis solcher Überzeugungen irgendjemanden einer Straftat beschuldigst.
 
Frances Bean

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habe an nen naturscutzverein geschrieben und da mal nachgefragt was die zum verfüttern von lebendmeerschweinchen an frettchen sagen ;-)
 
Chipi

Chipi

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Na, begeistert wird davon keiner sein, ich bin ja auch wo es geht gegen Lebendfütterung (und zwar unabhängig davon, ob es sich um Meerschweinchen, Mäuse oder Mehlwürmer handelt) ;) aber ein gesetzliches Verbot wird dir auch ein Tier- oder Naturschutzverein nicht aus dem TierSchG herleiten können.
 
Frances Bean

Frances Bean

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meiner meinugn nach ist es wie es ist und wenn drin steht, man darf tieren keinen qualen aussetzen, dann ist es nun mal so, da bietet das schicksal als lebendfutter auch keine ausnahme.
 
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