Bock vor der Kastration in die Nähe der Weibchen setzen?

Diskutiere Bock vor der Kastration in die Nähe der Weibchen setzen? im Ratten Vergesellschaftung Forum im Bereich Ratten Forum; firstHallo! Ich habe mal einige Fragen zur Integration. Ich habe nun seit 8 wochen zwei Rattenweibchen ca. 14 Wochen alt. Am kommenden...
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Gwenn

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[FONT=Verdana,Tahoma][FONT=Verdana,Tahoma]Hallo!
Ich habe mal einige Fragen zur Integration.
Ich habe nun seit 8 wochen zwei Rattenweibchen ca. 14 Wochen alt.
Am kommenden Donnerstag (5.09) bekomme ich von einer Bekannten einnen Rattenbock, der ca. 6-8 Monate alt ist! Aus beruflichen Gründen kann sie ihn leider nicht mehr halten!
Bevor ich mit der Integration anfange, würde ich den Bock recht schnell kastrieren lassen!
Nun habe ich folgende Fragen:
Sollte ich den Bock bis zur Kastration in einem anderen Zimmer halten, als die Weibchen oder können die Süßen sich schon beschnuppern?
Sollte ich den Bock sofort kastrieren lassen oder erstmal ein paar Wochen an mich gewöhnen?
(Der frühste Termin der OP wäre der 10.09).
Würde den Bock gerne so schnell, wie möglich kastrieren lassen, damit ich mit der Integration anfangen kann!
Möchte nicht, dass die Tiere sich so lange riechen, aber keinen Kontakt aufnehmen können.
Während ich den Bock nach der OP sechs Wochen alleine halte, würde ich gerne beide Käfige schon aneinander nähern!
Wie gehe ich nun vor???
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03.09.2008
#1
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Guest

Hast du schon mal in den Ratgeber zur Vergesellschaftung von Gerd nachgelesen? Er beantwortet dort alle wichtigen Fragen rund um das Wohlbefinden der quirligen Nager, insbesondere über die Vergesellschaftung. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
Chipi

Chipi

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Die Käfige können im selben Zimmer stehen, sollten aber relativ weit voneinander entfernt sein. Es ist nur Stress für den Bock, dauernd die Weiber in der Nase zu haben, und ebenso Stress für die Weiber, dauernd den Bock in der Nase zu haben. Schlimmstenfalls bricht sogar einer aus, und schon hast du mehr Ratten, als dir lieb ist ;)
Für die Inti später kannst du höchstens anfangen, Einrichtungsgegenstände zu tauschen, allerdings würde ich auch damit nicht unbedingt schon vor der Kastra anfangen, denn auch danach hast du ja noch ein paar Wochen, also ausreichend Zeit.

Ist der Bock denn (einigermaßen) handzahm? Wenn ja, würde ich so schnell wie möglich kastrieren lassen, wenn das ohnehin schon feststeht. Je länger du wartest, desto länger wäre er alleine.
 
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Gwenn

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Hallo!
Danke für die Antwort!
Muss mir erstmal anschauen, wie sich der Bock bei mir verhält! Er kommt wohl schonmal auf die Hand, aber nur bei Leckerlies! Ansonsten will er den Käfig nicht verlassen!
Meine beiden Mädels kommen aus dem Käfig, egal ob mit oder ohne Futter!Würde den Bock also als schüchterner bezeichnen! Bis zum angedachten Kastrationestermin wäre er erst 5 Tage bei mir! Mal schauen, ob er dann etwas zutraulicher wird!
LG
 
Chipi

Chipi

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Wenn er sich handeln lässt, würde ich den schnellstmöglichen Kastra-Termin nehmen, denn daß er kastriert wird, steht ja fest. Danach hast du ja auch noch genug Zeit, dich mit ihm zu beschäftigen, aber das ist die schnellste Möglichkeit, wie er zu den Weibern vergesellschaftet werden kann.
 
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Gwenn

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Hallo,
habe Jerry nun seit ein Paar Stunden bei mir! Er scheint doch aufgeweckter zu sein, als beschrieben! Werde jedenfalls den nächst möglichen Kastrationstermin annehmen!
Jetzt aber noch ein Problem! Passt vielleicht nicht direkt zu diesem Thema!
Jerry hat eine etwas schiefe Kopfhaltung! Habe gelesen, dass das krankheitsbedingt sein kann! Soll ich ihn vor der Kastration noch untersuchen lassen? Denke ja oder?
Nehmen die beiden Mädels (Ronja und Zora) ihn dann überhaupt an? Weiss jetzt nicht, ob das durch eine Ohrenentzündung kommt oder ob er behindert ist! Die Besitzerin meinte, dass ihr das nicht aufgefallen ist.
 
Chipi

Chipi

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Schiefkopf kann tatsächlich die Folge einer Mittelohrentzündung sein - ich würde vorher auf jeden Fall einen Check beim TA machen lassen, um die "OP-Tauglichkeit" festzustellen, das wird keinesfalls schaden (zumindest meine TÄ würde auch für kein Tier eine OP ansetzen, das sie vorher nicht mindestens einmal gesehen hat).

Schiefe Kopfhaltung wird für die Inti kein Problem sein ;) die Frage ist, ob man vor der OP oder evtl. danach noch einen Behandlungsversuch mit Chloramphenicol unternimmt :102: ist nur leider schwer zu beurteilen, weil man eben nicht weiß, wie lange er den Schiefkopf schon hat, also sollte das auf jeden Fall der TA entscheiden.
 
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Gwenn

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Hallo, war nun beim TA! Jerry hat wohl mehrere Krankheiten. Er niesst, hat gelbe Haut, kratzt und putzt sich häufig! Zur Zeit wird das Niessen und die Schiefkopfhaltung mit Bayril oder so behandelt! Der TA hat mir erstmal von einer Kastration abgeraten, damit ich nicht unnötig Geld investiere! Habe aber das Gefühl das Jerry bei mir richtig auflebt! Er klettert und spielt. Der TA meinte die Kopfhaltung könne ein Tumor sein! Jerry kletterte meines Wissens nie richtig, deshalb denke ich das war eine Ohrenentzündung, denn mit einem Tumor ist er ja nicht auf die Welt gekommen! Mitlerweile klettert er aber richtig gut! Die schiefe Kopfhaltung ist allerdings noch nicht weg! Das Bayril nimmt er nun seit 4 Tagen!Als nächstes will der TA dann das Hautproblem behandeln! Denke, dass es sich um Parasiten oder Pilz handelt, da er Schuppen hat! Hoffe er wird wieder gesund!Bin auch der Meinung, dass er jetzt schon so krank ist, weil er so alleine ist! Aber es warten ja schon 2 Mädels auf ihn! Was kann das denn mit der gelben Haut sein? Er schläft auch sehr viel. Wenn er aber Auslauf hat, ist er sehr fröhlich und aufgeweckt! Was kann ich denn noch machen?Er hat auch starken roten Ausfluss!!!Ob das aus den Augen oder Nase kommt weiss ich nicht, man sieht ja nichts!Möchte ihn nicht einschläfern lassen!!!!!! Komisch, dass die Besitzerin das nicht gemerkt hat! Oder sie wollte mir eine kranke Ratte andrehen!
Muss wohl die nächsten Wochen hoffen und bangen! Aber er scheint mir sehr aufzublühen!
LG
 
Chipi

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Hi,

gelbe Haut kann immer auf ein Leberproblem hindeuten, das sollte abgeklärt werden.

Es kann sein, daß der Schiefkopf nicht mehr weggeht, wenn tatsächlich mal eine Infektion vorlag und nicht behandelt wurde; ich verstehe allerdings nicht, warum er Baytril bekommt :eusa_think: das ist zwar ein gutes AB für bzw. gegen Atemwegsgeschichten, aber bei einem Schiefkopf mit entsprechendem Verdacht auf Mittelohrentzündung oder ähnliches hätte man vielleicht gleich Chloramphenicol geben können, das ist auf jeden Fall gehirngängig. Aber egal, nun muß das Baytril auf jeden Fall zu Ende gegeben werden, und dann siehst du ja, wie es ihm dann ergeht.

Eine Kastra würde ich auch immer nur bei einem gesunden Tier machen lassen, denn wenn der Bock sonst ohnehin schon geschwächt ist, ist das Narkoserisiko umso höher.
Das rote Sekret um die Augen ist Sekret der Harderschen Drüse, das sieht man immer dann, wenn es einer Ratte nicht gutgeht, ist also selber keine Krankheit, sondern eine Begleiterscheinung. Sobald es ihm wieder besser geht, sollte das auch wieder verschwinden.
 
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Hallo,
war heute mit meinen Weibchen nochmal beim TA. Ronja und Zora sind zumindest wieder richtig gesund. Hatten beide eine kleine Erkältung! Den TA habe ich dann direkt nach dem Chloramphenicol gefragt! Das Baytril bekommt Jerry gegen das Niessen und die Schiefköpfigkeit könnte wohl davon auch weggehen! Denke, es ist auch schon besser geworden! Jedenfalls sagte der TA, dass wir dann als nächstes eventuell Chloramphenicol einsetzen würden und die gelbe Haut könne auch von einem Milbenbefall kommen! Bin aber nun guter Dinge und denke, dass Jerry wieder gesund wird! Wovon kann eine Ratte Leberprobleme haben? Müssen wohl noch ein paar Wochen behandeln, bevor er kastriert werden kann! Habe Jerry doch in ein getrenntes Zimmer gesetzt! Die drei kennen sich noch garnicht! Könnten die drei sich denn schon beschnuppern? Natürlich nur, wenn beide Parteien in getrennten Käfigen sind! Jerry ist so einsam! Denke, wenn er weiss, dass es hier noch andere Ratten gibt, ist er nicht mehr so traurig (falls Ratten so etwas änliches empfinden können)!Würde ihn aber dann wieder in das andere Zimmer setzen, um Ansteckungen zu vermeiden
LG
 
Chipi

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Beschnuppern würde ich sie ehrlich gesagt noch nicht lassen. Käfigeinrichtung tauschen ja, dann riecht er die anderen Ratten ja auch, aber beschnuppern lassen bringt nicht viel, denn zusammen dürfen sie ja nicht. Im Gegenteil wäre das wohl eher nur stressig. Ich würde ihn erst mal gesund werden lassen und dann "richtig" mit der Inti anfangen nach der Kastration.

Baytril ist eingeschränkt gehirngängig, das stimmt, aber eben nicht in dem Umfang wie Chloramphenicol. Aber wie gesagt, er muß jetzt eh erst mal sein AB zu Ende nehmen, das ist wichtig, damit sich keine Resistenzen bilden.
 
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Hallo,
habe heute durch Zufall erfahren, dass Jerry nicht 6 Monat alt ist, sondern wahrscheinlich schon 2 Jahre! Habe mir die Fotos, die die vorherige Besitzerin mir geschickt hat nochmal angeschaut! Wenn man mit der Maus über die Datei fährt, sieht man ja immer das Entstehungsdatum! Da ist es mir aufgefallen. Habe da auch vorher nicht dran gedacht das zu machen, da die Besitzerin sehr vertrauenswürdig war und ich ihr geglaubt habe! Soll ich Jerry überhaupt noch kastrieren lassen und dann noch zu den jüngeren Weibchen integrieren? Er scheint mir noch sehr fit zu sein! Wollte morgen nochmal mit ihm zum Tierarzt, um ihn eigentlich weiter behandeln zu lassen!Der Schiefkopf ist zwar nicht ganz weg, doch Jerry klettert wieder sehr gut!
Bin jetzt total überfragt, wie ich weiter vorgehen soll! Möchte ihm noch ein schönes restliches Leben bereiten! Deshalb würde ich die Kosten auch auf mich nehmen! Kann aber natürlich sein, dass er die Wochen nach der Kastration und die Monate bis zur Integartion nicht überlebt! Oder dass er sogar die OP nicht überlebt! Habe da keine Ahnung!Was soll ich denn jetzt machen???
 
Chipi

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Auch mit 2 Jahren kann eine Kastra noch problemlos durchgeführt werden, sofern das Tier fit und gesund ist. Ein Restrisiko bleibt bei einer Narkose natürlich immer, aber das wäre auch bei einem jüngeren Tier gegeben, insofern würde ich das immer zuerst vom Zustand des Tieres und erst zweitrangig vom Alter abhängig machen. Geh am besten zum TA und entscheidet das gemeinsam.
 
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Können Jung und Alt denn noch zusammengebracht werden oder ist eine Inti dann schwieriger?
 
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Nicht unbedingt, das hängt immer vom Charakter der Tiere ab. Man kann eigentlich nur sagen, daß Intis unter ganz jungen Ratten fast immer einfacher sind, für alles andere gibt es eigentlich keine Tips oder Prognosen, das muß man ausprobieren. Ich habe bisher Ratten in fast jedem Alter vergesellschaftet.
 
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Hallo,
Morgen ist es endlich soweit, Jerry wird kastriert!Trotz einer Risiko-OP (Schiefkopf) haben wir uns dazu entschieden! Natürlich nur zum Wohl des Tieres! Habe schreckliche Angst, dass was passiert!!! Aber per Inhalationsnarkose kann man ja alles etwas besser regulieren! Mein Problem besteht nun darin, dass ich morgen Abend für 4 Std. nicht zu Hause bin! Mein Freund kann auch nicht aufpassen, dass Jerry sich die Fäden nicht zieht! Ich habe nur gelesen, dass man das Tier am Besten 1-2 Tage nach der OP beaufsichtigen sollte! Kann ich denn ruhigen Gewissens arbeiten gehen oder sollte jemand bei Jerry bleiben? Ist vielleicht eine blöde Frage! Jerry wird so um 11:30 Uhr operiert! Bis 18 Uhr kann ich bei ihm bleiben, dann bin ich erst wieder um 22:30 zu Hause! Besteht die paar Stunden ein hohes Risiko, dass was passieren kann? Was hast du für Erfahrungen gesammelt? Soll ich den TA nach Schmerzmitteln fragen? Außerdem wollten wir Jerry in seinen kleinen alten Käfig setzen, damit er nicht so hoch klettern kann! Trotzdem besteht die Möglichkeit kleine Abstände zu klettern! Welcher Käfig ist denn optimal für ein operiertes Tier?
Mache mir vielleich auch zu viele Gedanken! Hoffe wir haben die richtige Entscheidung getroffen!!! Möchte Jerry aber einfach nicht alleine halten, da ich ja merke, dass er nicht glücklich ist!
LG
 
Chipi

Chipi

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Hallo Gwenn,

die Ratte sollte über die erste Nacht unbedingt unter Beobachtung stehen... ohne jetzt das Schlimmste befürchten zu wollen, aber es gab schon Ratten, die sich in wenigen Minuten die Fäden aufgebissen und die Wunden freigelegt hatten. Schlimmstenfalls stirbt die Ratte daran, wenn man es nicht rechtzeitig bemerkt.
Wenn du gar niemanden hast, frag vielleicht eine TA-Helferin, ob die gegen eine kleine Belohnung über Nacht Rattensitter spielen möchte...

Ein kleiner, niedriger Käfig ist gut, vor allem sollten Futter und Wasser auf einer Ebene stehen, damit er nicht klettern muß. Erfahrungsgemäß halten Ratten sich da schon selber auch zurück und turnen nicht wagemutig an den Gitterstäben herum. Streu würde ich komplett weglassen, den Käfig nur mit Handtüchern und Küchenpapier auslegen, da das nicht staubt und an der Wunde verkleben kann.
Schmerzmittel sind für die ersten 1-2 Tage nach der OP sicher nicht verkehrt; ob man auch ein AB gibt, ist Glaubenssache... ich bin bisher immer ohne gut gefahren, andere Rattenhalter bestehen darauf. Das besprichst du am besten mit deinem TA ;) Ansonsten kannst du dein Kerlchen natürlich nach der OP ordentlich verwöhnen mit Babybrei und anderen Leckerchen, darüber freut er sich sicher.
 
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Gwenn

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Hallo Chipi,
Über Nacht können wir Jerry beaufsichtigen! Wir haben das nun so geregelt, dass Jerry nur 3- 3 1/2 Stunden alleine ist! Also von 18- 21 Uhr! Die TA-Helferin müsste sowieso bis 19:30 arbeiten und könnte Jerry auch nicht beaufsichtigen. Schauen mal, ob wir Jerry für die Stunden mit seinem Käfig zu meiner Schwiegermutter bringen und später wieder abholen! Könnte Jerry denn die paar Stunden, wo er alleine ist, verbluten? Wenn die OP gut verläuft und er an sowas sterben würde, würde ich mir noch größere Vorwürfe machen!
LG
Gwenn
 
Chipi

Chipi

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Hallo Gwenn,

wie gesagt, ich wäre vorsichtig... meine Ratten waren zwar immer brav, und es ist sicher ein krasser Fall gewesen, aber es ist z.B. schon vorgekommen, daß sich eine Ratte die Naht geöffnet und sich die eigenen Eingeweide regelrecht rausgeholt hat (sorry wenn jetzt jemandem schlecht ist bei der Vorstellung - aber man darf das Risiko einfach nicht unterschätzen, auch wenn so etwas sicher ein absolutes Negativbeispiel ist).
Völlig unbeobachtet sollte eine frisch operierte Ratte nicht sein. Daß die Schwiegermutter draufschaut und notfalls einen Notdienst verständigen kann (bitte unbedingt den TA danach fragen!), wäre sicher die beste Lösung.
 
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Hallo,
Jerry hat alles gut überstanden! Danke nochmal für deine Antworten! Der Arzt hat von sich aus vorgeschlagen Jerry bis 21 Uhr in der Klinik zu beobachten! Nun ist er wieder bei uns und er scheint sich auch nicht für seine Fäden zu interessieren! Schlafe vorsichtshalber heute Nacht neben seinem Käfig!
LG
 
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Gwenn

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Hallo Chipi,
Jerry ist wieder total munter und fit! Er hat sogar schon wieder auslauf und springt freudig rum! Ist wohl doch ein zäherer Bursche, als gedacht! Er leckt zwar zwischendurch an seinen Fäden, ist aber normal oder?Kann er sich denn durch den Auslauf eine Entzündung zuziehen? Der Boden ist jedenfalls sauber!Kann ihn auch nicht hinhalten, wenn er unbedingt raus möchte! Ist doch ein gutes Zeichen :)
Der Arzt war wohl auch sehr überrascht von Jerry, da er ihn als krankes Tier kennengelernt hat. Habe Jerry bis jetzt doch in einem anderen Zimmer gehalten! Wusste, dass bis zu der Kastration Zeit vergehen wird. Wie kann ich denn nun weiter vorgehen? Wollte ihn nun 3 Wochen nach der OP in das Zimmer der Mädels stellen, damit sich alle aneinander gewöhnen! Hatte zwar schon Nistmaterial ausgetauscht, wollte aber erst später mit der Begegnung in einem Zimmer (natürlich getrennte Käfige) beginnen. Unser Arzt sagte, dass wir schon 4 Wochen nach der OP mit der Inti anfangen können, das stimmt wahrscheinlich nicht!? Mein Freund hat Ronja schonmal mit in das Zimmer von Jerry genommen, schien so, als hätte sie mehr interesse als er gehabt. Ich glaube aber, dass gerade die beiden sich sehr gut verstehen würden. Ronja ist wie Jerry sehr ruhig und sensibel, während Zora sehr dominant und ängstlich ist. Komischerweise kann man nicht sagen wer von Zora und Ronja Rudelführer ist, da einmal der eine und einmal der andere Dominanz zeigt! Die ruhige Ronja hat Zora sogar schonmal ins Gesicht gepinkelt. Was kann das denn bedeuten? Fand das sehr erniedrigend für Zora! Ich muss noch erwähnen, dass Jerry sich ungerne anfassen lässt bzw., dass er aufschreckt, wenn man ihn berührt! Was kann das denn bedeuten? Kommt er denn überhaupt mit dem Gruppenputzen klar! Er sucht zwar Körpernähe zu mir, aber nur wenn er selber kommt komisch oder? Weiß auch nicht, was die Vorbesitzerin gemacht hat! Soviel zu unseren drei Süssen! Hoffe die Inti funktioniert.
LG
 
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