S.A.M. - Schlimmster anzunehmender Malamut

Diskutiere S.A.M. - Schlimmster anzunehmender Malamut im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Wir haben hier ein echtes Problem mit unserem Mitbewohner, unserem Husky-Malamut Mischling und ich suche auch mal hier nach Hilfe ... wir haben...
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neinet

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Wir haben hier ein echtes Problem mit unserem Mitbewohner, unserem Husky-Malamut Mischling und ich suche auch mal hier nach Hilfe ... wir haben unseren Skimo ( das ist sein Name :p ) vor etwa einem halben Jahr von einer Familie übernommen, die ihn nicht mehr haben wollte. Seither hat Skimo alle vier bis acht Wochen seine "Anfälle" aus denen er über Tage nicht herauszubekommen
ist. Wie sieht das aus ?! Nun ja, gibt man ihm ein einfaches Kommando wie "Sitz" oder "Fuss" ( was er im Normalfall perfekt ausführt ), beginnt er mit unterwürfigkeitsgesten und winseln. Versucht man dann das Kommando durchzusetzen, beispielsweise bei "Sitz" ihm den Hintern runter zu drücken etc. verfällt er in ein gejaule und geschreie der feinsten Sorte :? Egal wie liebevoll oder eben auch bestimmend man versucht Skimo da wieder raus zu bekommen - keine Chance. Mittlerweile denken unsere Nachbarn auch schon, wir würden unseren Hund schlagen, weil er eben ab und an seine "Anwandlungen" hat, das ist aber definitiv nicht der Fall. Seit Skimo bei uns ist, hat er noch nie Prügel bekommen - schlimmstenfalls mal das besagte "Runterdrücken" oder ein Rucken an der Leine, wenn er mal wieder rechts lang will, obwohl wir links gehen wollen.

Kennt hier jemand das Problem ? Kann uns hier jemand sinnvolle Tipps geben ? Unsere Hundeschule um die Ecke hat nichts hervorgetragen, da Skimo eben kein Schäferhund ist, sondern eben seinen eigenen Dickkopf hat - aber bitte doch nicht mit diesen "Nebenwirkungen" :eusa_doh:

Na mal gespannt, was sich hier tut ... danke schon mal :D
 
06.09.2008
#1
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Guest

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JosySady

JosySady

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Wie alt ist er denn? Unserer ist 9 Monate alt und er macht das manchmal auch! Er zittert auch immer als ob er Angst vor irgendwas hat! Manchmal macht er das auch einfach nur wenn man ihn ansieht. Der Hundetrainer meinte es sei eine Phase der Pupertaet und man solle dem keine Beachtung schenken, das wuerde wieder weggehn, wenn man es ignoriert!
 
E

ELTON

Guest
Hallo neinet und herzlich Willkommen hier im Forum.
Ich habe vorab mal ein zwei Fragen.
Hat er das von Anfang an gemacht?
Du sagtest was von links und rechts.
Wenn du mit deinem Hund unterwegs bist,funktionieren die rechts links Kommandos ?
Und wie Alt ist er ?
 
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Ricalein

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Hallo Neinet
Herzlich Willkommen hier im Tierforum.

Ist denn sichergestellt das euer Hund vollkommen Gesund ist?
 
Fini

Fini

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Hallo,
wie sieht denn der Tagesablauf mit eurem Hund aus? Wie reagiert ihr denn auf sein Winseln? Kannst du so eine Situation mal genauer beschreiben? Kann es sein, dass er mit seinem winseln schon einmal durch gekommen ist und ein Kommando nicht ausführen musste. Können Schmerzen (z.B, in Gelenken oder Rücken) ausgeschlossen werden?

LG
 
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neinet

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... erst mal danke für die schnellen Antworten :D

Unser Skimo ist kein Welpe mehr und aus dem Flegelalter ist er auch raus, er ist ca. 5 1/2 Jahre alt. Das "ca." deswegen, da es ein Findelhund aus Spanien ist ( so sagten uns das die Vorbesitzer ).

Seine "Anfälle" ignorieren würde nichts bringen, das hatten wir bereits versucht. Er bleibt dann teilweise an Ort und Stelle liegen / sitzen / stehen und bewegt sich keinen Millimeter. Sobald ich dann einfach weiter gehe und ihn versuche mit der Leine mitzuziehen, beginnt das jaulen und schreien :eusa_doh:

Ob er das von Anfang an gemacht hat ? Die ersten Tage als wir ihn hatten, war gar nichts davon zu merken. Einige Wochen später fing es spontan an und dann auch gleich mit einem dicken Knall - er sollte "Sitz" machen, dass ich ihm das Halsband umlegen kann und er legte sich auf den Flur-Fussboden. Als ich ihn am Brustkorb mit der flachen Hand hoch heben wollte begann er regelrecht zu schreien. Ich habe danach das Anlegen des Halsbandes abgebrochen und wir haben die Gassi-Runde verschoben. Ansonsten hat sich das Problem über mehrere Monate gezogen ( auch als wir alle zwei Wochen bei der Hundeschule waren ) und seit gut sechs Wochen war nichts mehr, alles in bester Ordnung - bis heute Abend. Ich war mit ihm auf unserer Abendrunde und es kam ein Fahrrad entgegen. Ich sagte "Fuss" und er stellte sich quer vor mich. Ich wiederholte das Kommando und zeigte links neben mich, da legte er sich auf den Boden. Naja, das Fazit war ein verängstigter Hund mit dem üblichen schei** :(

Das "links - rechts" war darauf bezogen, dass wir an einer Kreuzung links rum laufen wollen und Skimo aber nach rechts zieht. Dann bekommt er einen heftigen Ruck an der Leine, dass er wieder in unsere Richtung weiter geht.


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

neinet schrieb nach 4 Minuten und 31 Sekunden:

Huch, so schnell kann ich gar nicht antworten :D

@Ricalein: Ja, der Hund ist vollkommen gesund. Wir waren bisher zwei mal beim Tierarzt ( ein mal die regelmäßige Impfung und ein mal eine abgeknabberte Zecke ) und beides mal war die Aussage - Topfit :clap:

@Fini: Der tagesablauf sieht so aus, dass meine Freundin morgens gegen 7 Uhr das Haus verlässt und ihm vorher noch das Futter gibt. Ich gehe dann etwa gegen 8 Uhr mit Skimo spazieren - je nach Möglichkeit zwischen 30 min und einer Stunde. Dann ist Skimo von etwa 9 Uhr bis 17 Uhr alleine zu Hause ( das kennt er bereits von den Vorbesitzern und das klappt auch richtig klasse ). Dann gehen wir gleich mit Skimo raus, je nachdem wer zuerst zu Hause ist. Wieder etwa 30 Minuten. Bei dieser Runde ist dann oft ein kurzes Spiel oder eine "Rangelei" angesagt. Gemeinsam verbringen wir den restlichen Abend und gegen 19 Uhr bekommt er sein abendliches Futter. Gegen 22 / 23 Uhr ist dann seine letzte Runde und hier ist es abwechselnd eine Jogging-Runde, eine Fahrrad-Runde oder eben normales laufen.
 
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Ricalein

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Eine vernünftige Erklärung fällt mir dazu im Augenblick nicht ein.
Vermuten tue ich mal der er sich in manchen Situationen eventuell an frühere schlechte Erfahrungen zurück erinnert und sich auf diese Art davor schützen will.
 
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neinet

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Eine vernünftige Erklärung fällt mir dazu im Augenblick nicht ein.
Ja, diesen Satz habe ich schon des öfteren gehört oder gelesen :( Nur habem wir hier langsam das Problem, dass unsere lieben Nachbarn anfangen das Gerücht zu verbreiten, wir würden Skimo schlagen und sonstwas mit ihm anstellen. Ich habe keine kreative Idee, wie wir Skimo das "austreiben" können aber so kann es nicht bleiben *jammer*, vor allem weil es mal über Wochen funktioniert und dann auf ein mal, ohne ersichtlichen Grund wieder los geht.
 
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Ricalein

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Ist es denn wirklich auszuschließen ,das das nicht im Zusammenhang von Epilepsie zu sehen ist?
Ich hab davon keine Ahnung, aber da gibt es ja auch unterschiedliche Formen von.
 
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neinet

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Epilepsie ? Nun, ich habe nicht wirklich Ahnung davon wie sich so etwas bei einem Hund äussert, aber es sieht mir nicht danach aus. Ich meine, dann würde er ja wohl mehr "verwirrt" und "unkontrolliert" durch die Gegend rennen, was ja nicht der Fall ist - es ist wirklich "nur" eine vollkommen verängstigte und panische Haltung, die Skimo einnimmt :?

Nun ja, mal sehen was raus kommt ... ich habe eben noch mal eine Mail an eine Hundevereinigung für nordische Hunde geschrieben, in der Hoffnung dass wir dort Hilfe bekommen.
 
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Ricalein

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Tut mir Leid das ich dir da so wenig weiter helfen kann.
 
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neinet

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... schon okay, ich versuche eben nur Hilfe von irgendwo her zu bekommen, da uns Skimo ja nun auch ans Herz gewachsen ist und wir aber leider nicht weiter kommen :uups:

By the way, schickes Forum hier, habe mir das mal die letzte Stunde angesehen :D
 
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ConnyK

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Hallo,

der Arzt meint es ist alles in Ordnung? Wie hat er ihn den Untersucht?

Warst du bei dem Tierarzt wo er gerade diese Anfälle hatte? Probier beim nächsten mal einfach mal folgendes aus. Er fängt an und läuft nicht mehr taste ihn ab und stelle fest wo er reagiert. Danach nimmst ein Leckerlie und legst es weiter weg. Mal sehen ob er es dann holt.

Ich würde mir trotzdem eine andere Tierarztmeinung einholen, sobald dieses benehmen auftrifft.

Dann erst kann man mit dem Training anfangen, da ich mir unsicher bin ob es an der Gesundheit liegt.
 
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Vika

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hallo

vieleicht liegt es an irgedetwas was du tust...

also zum bispiel hat man eien bestimmte haltung wenn man es eilig hat oder wenn man scih gestritten hat, auch wnn man es dem hund nicht anmerken lassen will, vileicht passiert es zu bestimmten zeitpunkten wo es mal lauter wird bei euch oder auch ganz still...
also das man es selber nicht so mitbekommt, aber es ihn halt an eine bestimmte situation erinnert die ihm angst macht!??

ich meine vieleicht ist er nicht der typ der wegläuft, aber der dann eben unterwürfig zu verstehen geben will, das er ein ganz harmloser ist der nix gemacht hat...

lg vika
 
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neinet

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Warst du bei dem Tierarzt wo er gerade diese Anfälle hatte????
Nein, ich war nicht zu einem solchen Moment beim Arzt. Ich denke aber auch nicht, dass ich so etwas abpassen kann, wie gesagt es ist ja nicht so dass Skimo sich bemerkbar macht und man dann zum Arzt könnte, es kommt von einem Moment auf den anderen und nach 15 oder 30 Minuten ist alles wieder vorbei. bestes Beispiel war heute Abend ... wenige Minuten nachdem wir wieder zu Hause waren, wurde er erst mal gekrault und geknuddelt und er hat sich dabei sichtlich wohl gefühlt, obwohl er eben kurz zuvor so "abgedreht" ist.

Da würde ich noch eher der Theorie von Vika zustimmen wollen, dass es irgend etwas geben muss was er an meiner Gestik falsch deutet, oder es ihn an schlechte Zeiten erinnert ... hmmm, muss ich mal drauf achten, das scheint mir bisher der logischste Ansatz :clap:

An dieser Stelle auch erst mal ein Dankeschön an Euch alle, dass Ihr Euch so Gedanken macht, das alleine beruhigt zumindest mich schon mal ein wenig :D
 
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Mikki

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Hallo neinet und Herzlich Willkommen,

ich hab das mal vorerst still mit gelesen.

So extrem wie Dein Hund reagiert, denke ich auch, dass es ein Schlüsselerlebnis dazu gibt. Meine Tessa hatte so ein ähnliches Verhalten auch am Anfang ziemlich häufig. Jetzt ist es eher selten geworden, aber nicht ausgeschlossen, dass es ab und an noch auftritt, meistens wenn sie halt extrem verunsichert ist, vor allem Abends, wenn es dunkel draußen wird. Sie hat eine Hornhauttrübung und kann im Dunkeln noch schlechter sehen - ist vielleicht ein Grund mit, obwohl sie die ja am Anfang nicht hatte. :eusa_think:

Auf jeden Fall muss es, wie Vika schon sagte mit Deiner Körpersprache zu tun haben, die Du ihm in diesem Augenblick vermittelst.

Tessa war ungefähr ein halbes Jahr alt, als ich sie bekam, aber sie muss Schlimmes bis dahin durchgemacht haben, denn sie ließ sich teilweise auch nicht anfassen und fing jämmerlich anzu jaulen, wenn ich zum Beispiel nur ihr Vorderpfötchen abwischen wollte. Ebenso wenn mein Mann damals nach Hause kam, war der Hund einfach verschwunden. Sie kauerte dann zusammengequetscht in einer dunklen Ecke, zitterte und ihr Augen waren extrem angsterfüllt - eigentlich schon panisch. Es hat ewig gedauert, eh sie diese Panik langsam ablegte.

Naja, jedenfalls kam es halt auch vor, dass ich mit ihr ab und an etwas "schimpfen" (wenn man es überhaupt so nennen konnte) musste und das war wirklich nur ganz wenig, weil ich sie damals schwer krank aus dem Tierheim holte. Aber sie zog zum Beispiel extrem an der Leine, was ihren Zwingerhusten wieder verstärkte, sie hustete danach natürlich minutenlang, ehe sie sich wieder beruhigen konnte. Wenn sie draußen an der Leine wie eine Wilde zog, hab ich sie etwas energischer ermahnt (klingt vielleicht treffender) und sie lag auf dem Boden und winselte heftig und zitterte dabei. Alle Bemühungen mit beruhigen und streicheln und was weiß ich, konnte ich in diesem Augenblick vergessen. Ich hab sie dann sogar einmal nach Hause getragen, weil sie partout nicht aufstehen wollte und mit ihrer Angst kämpfte. Ich hab nach kurzer Zeit die besere Methode gefunden. Immer wenn sie stark zog, blieb ich stehen und rief sie "snft" zu mir, bis sie so stand, dass wir weitergehen konnten. War sie wieder schneller, blieb ich wieder stehen. Heute läuft sie immer ohne Leine, weil sie supergut hört. Aber ab und an, wenn ich laut schimpfe, weil sie Jemanden ankläffen will, kommt es schon vor, dass sie dann wieder auf dem Boden gequetscht liegt und Angst in den Augen hat, nur ich kriege sie aus dieser Position heute schneller raus.
Zu Hause hab ich mit ihr Mal geschimpft, weil sie partout in mein Bett gehopst ist und ich hab ihr mit einem lauteren Nein (dabei den Arm gestreckt und Fingerzeig) zu verstehen gegeben, dass sie da raus soll. Das Ende vom Lied, sie lag zitternd auf dem Bett und war durch nichts und Niemanden zu bewegen, rauszugehen. Bei allem zusammen ist mir aufgefallen, dass sie mit der rigorosen Art nichts anfangen konnte. Alles was ihrer Meinung nach dominant rüberkam, machte ihr Angst. Also eine klare Ansage in einem etwas lauteren Ton, dazu noch eine größere Geste reichte bei ihr schon völlig aus, das sie panisch in einer Ecke lag.

Ich kann Dir nur raten, Dein Hund ist höchst sensibel. Wenn Du also Deinen Hund zu irgend etwas kriegen willst, dann nur mit absoluter Ruhe, ohne laut gehobenen Ton und ohne energischer übergroßer Gestik, Deiner Arme. Es darf trotzdem kein Verhätscheln werden. Eine klare Ansage braucht Dein Hund trotzdem, aber eben nur mit sanfteren Ton. Vielleicht kannst Du ihm ja das Clickern beibringen. Dann ersparst Du Dir übergroße Gesten oder lautere Tonfälle. Ich wusste damals noch Nichts vom Clickern, sonst hätte ich es bestimmt gemacht.

Inzwischen habe ich so den Eindruck, dass Tessa und ihre Geschwisterwelpen und/oder Hundemami) als Hundebaby ziemlich schlecht behandelt worden sein müssen und die Sozialisierungsphase war damals wohl gar nicht vorhanden. Ich fing mit Tessa bei Null an und sie lernte bei mir alles ganz neu.

Was bis heute geblieben ist, sie kann es nicht ertragen, wenn irgend etwas quietscht oder fiept, dann rennt sie sofort hin und will es beschützen/helfen oder was weiß ich, sie sieht dann immer ziemlich besorgt aus und winselt selber dabei.
Wir haben auf Grund der Erkenntnis sämtliches Spielzeug mit Quietschgeräuschen entfernt.

Ich hoffe ich konnte Dir wenigstens ein bischen helfen. :eusa_think:

LG Mikki
 
N

neinet

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Vielleicht kannst Du ihm ja das Clickern beibringen. Dann ersparst Du Dir übergroße Gesten oder lautere Tonfälle. Ich wusste damals noch Nichts vom Clickern, sonst hätte ich es bestimmt gemacht.
Hi Mikki ... danke für Deine Antwort. Das hört sich bei Dir ähnlich an, wie es bei unserem Vierbeiner der Fall ist - eine falsche Geste oder ein forsches Wort im falschen Moment und die Angst steigt im Hund hoch :(

Aber was bitte ist dieses "Clickern" von dem Du schreibst ? Kannst Du mir dazu bitte was erklären ? Ich werde auch mal zusehen, dass ich da eventuell etwas bei google & Co. finde.
 
R

Ricalein

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Ein Clicker ist ein kleines mechanisches Gerät, das durch draufdrücken ein Klickgeräusch macht. Wenn man zu jeder Belohnung die man seinem Hund gibt, gleichzeitig auch so ein Geräusch macht, lernt er recht bald das das Geräusch eine Belohnung ist und man kann das dann auch auf Entfernung als Belohnung/ Bestätigung gebrauchen.
 
L

Laborbeagle

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Hallo neinet,
ich habe das eben erst gelesen, und vieles kommt mir sehr bekannt vor.
Wir erleben das immer wieder bei frisch entlassenen Labor Beagle.
So wie sich das im moment liest, und für dich ja auch eine logische Erklärung wäre, denke ich, hängt das Verhalten mit deiner Körperhaltung zusammmen.
Ich habe meinem Hund (auch ehemaliger Lab.Beagle) das Kommando links, rechts, oder einfach hier lang, nur mit positiver bestärkung in Form von Lob und Leckerchen konditioniert. Dann braucht man nicht so sehr / gar nicht an der Leine zu rucken.
Wenn Dein Hund das Kommando nicht oder nicht sofort ausführt, wie reagierst Du dann ? Rufst in einer anderen Ton lage, und wenn dein Hund kommt, beugt man sich meist automatisch über den Hund. Das allein empfindet ein ängstlicher Hund als bedrohung, und legt sich auf den Boden, eventuell gibt er weitere Beschwichtigungssignale von sich, wie über die Lefzen lecken, gähnen, Augenzwinkern, und Augen zusammen kneifen. Unsereiner, über solche Reaktion natürlich erschrocken, beugt sich weiterhin über den Hund, der steht nat. immer noch nicht auf, weil er sich immer noch bedroht fühlt. Streichel deinen Hund auch nicht, auch das ist positive Bestärkung für ein falsches Verhalten. Geh einen Schritt zurück, ignoriere das Verhalten komplett ! Tu so als wäre nichts gewesen, beachte deinen Hund nicht mehr als sonst auch, und Du wirst sehen, es wird kontinuierlich besser.
Sprich einen Hund in einer Situation in der sich der Hund wahnsinnig fürchtet, nicht an. Streichle ihn nicht, ignoriere das Verhalten, ich weiß es ist nicht einfach, aber so bekommst Du den Hund am besten und schnellsten aus der Panik wieder raus.
Nicht mit dem Hund sprechen - warum ? Weil dein Hund dich eh nicht versteht.
Du sagst: Ach komm mein kleiner, ist doch alles gut, brauchst dich doch nicht fürchten, ich bin doch bei dir...Name des Hundes...
Dein Hund versteht: sing sang sing sang in der Stimme, ansonsten nur bla bla bla und seinen Namen, und verknüpft nur, es ist richtig sich zu fürchten, ich werde dafür gelobt, zumindest hört er das am klang deiner Stimme. Und fürchtet sich weiter.
Die Sache wie schon von Mikki angesprochen, mit dem Clicker finde ich sehr gut, und hilft Dir bestimmt weiter. Vieles über den Clicker und deren Umgang erfährst Du hier:
http://www.spass-mit-hund.de/index2.htm
Linksseitig unter Clicker - Welt
 
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M

Mikki

Dabei seit
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Hi Mikki ... danke für Deine Antwort. Das hört sich bei Dir ähnlich an, wie es bei unserem Vierbeiner der Fall ist - eine falsche Geste oder ein forsches Wort im falschen Moment und die Angst steigt im Hund hoch :(

Aber was bitte ist dieses "Clickern" von dem Du schreibst ? Kannst Du mir dazu bitte was erklären ? Ich werde auch mal zusehen, dass ich da eventuell etwas bei google & Co. finde.

Ein Clicker ist ein kleines mechanisches Gerät, das durch draufdrücken ein Klickgeräusch macht. Wenn man zu jeder Belohnung die man seinem Hund gibt, gleichzeitig auch so ein Geräusch macht, lernt er recht bald das das Geräusch eine Belohnung ist und man kann das dann auch auf Entfernung als Belohnung/ Bestätigung gebrauchen.
Dankeschön Ricalein, genau das meinte ich. :mrgreen:

LG Mikki
 
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