Pflegepferd nimmt den Kopf nicht runter und lässt sich kaum biegen

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janaculum

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Hallo, ihr!
Seit etwa drei Wochen habe ich ein Pflegepferd, eine achtjährige Araberstute. Sie ist total lieb, sehr bewegungsfreudig und hat Einiges an Temperament.
Ich selbst reite seit etwa zweieinhalb Jahren regelmäßig an einer Reitschule, bin also nur Schulpferde gewöhnt.
So, nun zu meinem Problem: Ich war am Wochenende das erste Mal mit Kiara (so heißt die süße) auf dem Reitplatz und habe dabei nicht nur festgestellt, dass sie da offenbar schon länger nicht mehr war, sondern auch, dass ich sie einfach nicht an den Zügel kriege und dass Biegung auch ein gewisses Problem darstellt.
Kiara reagiert sehr sensibel auf Hilfen, egal, welcher Art. Sobald man ein bisschen am Zügel zuppelt, fängt sie an zu kauen, aber sie nimmt einfach den Kopf nicht runter! Die Besitzerin ist der Meinung, dass das genetisch ist, weil ihr Vater auch immer den Kopf sehr hoch trägt. Ich halte das für Schwachsinn, beim spazieren gehen kann sie doch auch entspannt den Kopf senken. Man muss dazu sagen, dass ich mit den Schulpferden nicht solche Probleme habe. Die kriege ich alle wenigstens zeitweise an die Hilfen. Und die sind ein ganzes Stück pelziger als
meine Süße!
Um euch die Sache einfacher zu machen, habe ich hier schon mal ein paar Ideen aufgelistet, woran das liegen kann:

1.) Sie kennt das einfach nicht oder ist nicht weit genug ausgebildet. Dagegen spricht, dass die Besitzerin zumindest früher oft mit ihr in der Bahn war. In letzter Zeit allerdings nur im Gelände. Zum Ausbildungsstand konnte ich sie noch nicht befragen.
2.) Sie war einfach total nervös. Kommt bei ihr schon mal vor. Und ich selbst bin ja auch ziemlich aufgeregt gewesen.
3.) Irgendwas tut ihr weh. Auf der Koppel kann sie aber ganz ausgelassen rumtoben, was eher dafür spricht, dass es ihr blendend geht. Den Sattel scheint sie schon ihr ganzes Reitpferdleben zu tragen und ein Ladendruck ist bei der nicht vorhandenen Häufigkeit, mit der sie die letzten Monate geritten wurde, sehr unwahrscheinlich. Außerdem bezweifle ich, dass sie sich mit so einem gravierendem Problem noch trensen lassen würde.

Ich habe auf jeden Fall vor, mit ihr auch Reitstunden zu nehmen, aber im Moment bekomme ich ja nicht einmal einen vernünftigen Zirkel, geschweige denn Schenkelweichen oder sowas hin, und da brauche ich erst gar nicht dort aufkreuzen. Zirkel ist auch schon das nächste Problem: Relativ enge Wendungen wie in den Ecken oder in Schlangenlinien mach sie ohne Probleme mit. Bei größeren gebogenen Linien guckt sie nur geradeaus. Wenn ich dann versuche, sie nach innen zu stellen, läuft sie mir nach innen rein. Wenn ich versuche, mit dem inneren Schenkel dagegen zu treiben, rennt sie los (wie gesagt, sie ist sehr bewegungsfreudig...). Ich weiß jetzt leider nicht, ob sie einfach nicht weiß, was ich von ihr will, ob sie keine Lust auf Kreise hat oder ob ich irgendwas falsch mache.

Ich grüble schon den ganzen Abend drüber nach, wie ich das Problem lösen kann, und kann deswegen nicht schlafen. Deswegen frage ich jetzt euch.
Wie gesagt, ist Kiara sehr sensibel im Maul. Ich mache mir jetzt natürlich Sorgen, dass meine an Schulpferde gewöhnte Hand zu hart ist. Sachen wie Vorhandwendung und sogar ein, zwei Schritte rückwärts richten klappen aber erstaunlicherweise gut, obwohl sie fast aus der Dachrinne säuft (OK, das Rückwärtsrichten war nur eine kurze Notlösung, weil einer mit seinem Hengst (!!!) in die Bahn kam und ich sie irgendwie wieder dazu bringen musste, mich nicht zu ignorieren...).
Aufgrund dieser Problemchen hab' ich mich noch gar nicht getraut, sie zu galloppieren. Zirkel geht ja nicht, und ich hab' Angst, dass sie mir auf ganzer Bahn davonschießt. Kann natürlich sein, dass sich die Probleme von selbst lösen, wenn sie sich erst mal ein bisschen angestrengt hat, aber ich trau mich nicht. Sie legt ja schon im Trab ein Tempo vor, dass einem vom Fahrtwind kalt werden kann.
Alles in allem habe ich nicht das Gefühl, dass ich gute Kontrolle über sie habe, und da die Reitschule gute zwei Kilometer Feldweg und Straße entfernt ist *keine Geländeerfahrung hab'* und sie weder die Reithalle, noch, wie ich vermute, gemeinsames Arbeiten mit anderen Pferden kennt, halte ich es für zu früh, mit ihr beim Reitunterricht zu erscheinen. Womit wir wieder beim Anfangsproblem wären.

Kann mir irgendwer helfen? *schnief*

P.S. Morgen früh will ich mit ihr noch mal in die Bahn (ein Grund, aus dem ich jetzt nicht schlafen kann...), ich werde dann natürlich Bericht erstatten. Vielleicht löst sich das an-die-Hilfen-stellen-Problem ja ganz von allein, wenn der Reitplatz wieder zur Routine wird und die Nervosität verfliegt.
 
30.09.2008
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Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
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Mikki

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Hallo Janaculum,

wenn es Dein Pferd wäre, würde ich sagen, ab zum Einzelunterricht mit Dir und Pferdchen. Aaaaaber, da es "nur" eine Reitbeteiligung/Pflegepferd ist, solltest Du das mit der Besitzerin absprechen, ob sie es überhaupt erlaubt und gutheißt. Wenn sie es nicht möchte, dann solltest Du überlegen, ob Du dir nicht ein anderes Pflegepferd suchst.
Mit einem Tierarzt könntest Du darüber reden, ob es vielleicht noch andere Rückschlüsse dafür gibt, dass es so angespannt ist. (Nach dem Reiten auf Druckstellen überprüfen)
Oftmals liegt es auch am Sattel, nicht dass es schmerzt, aber unangenehm reicht ja schon, dass ein Pferd sich nicht entspannen kann. Auch ist es wichtig, wie die Besitzerin mit ihr umgeht. Setzt sie sich nur rauf und flitzt los oder geht sie mit ihr auf den Platz und übt? Wenn sie mit dem Pferd reitet, hast Du sie schonmal dabei beobachtet? Vielleicht macht sie ja grundlegende Fehler :)roll:kommt ja bei Erwachsenen NIE vor:roll: ).;):eusa_shhh::lol:
Dann wird es natürlich schwierig, ob sie auch die Kritik annehmen kann. :eusa_think:
Wenn allerdings die Besitzerin mit ihr supergut klar kommt, sie bei ihr auch entspannt läuft, sie richtig mit ihr die Übungen und alles macht, dann solltest Du gucken, was sie anders macht, als Du.:eusa_think:

Ich wüde das Pferd wahrscheinlich vor dem Reiten ersteinmal longieren. Erst ohne Sattel, dann mit, nur um zu gucken, wie sie an der Longe reagiert. Zum Beispiel, ob sie da auch den Kopf so extrem hochreißt.

Ansonsten könnte, ich betone könnte man einen Ausbinder benutzen, aber nur im natürlichen Rahmen, also nicht übermäßig, dass die Kopfhaltung auf ein Normalmaß korregiert wird. Das widerum auch erstmal an der Longe. Also erst einmal ohne Ausbinder kurz longieren, dann mit Ausbinder und dann mit Sattel und Ausbinder longieren. Ans Reiten würde ich die ersten paar Male noch nicht denken, erst wenn Du ihre natürlichen Bewegungen und Eigenheiten einstudiert hast. Das geht am Besten an der Longe.

Erzähle mal ein bisschen mehr von der Stute und ihrer Besitzerin, wie sie so mit ihr trainiert.

Denkbar wäre auch, dass die Besitzerin ihr andere Hilfen oder Falsche gibt, weil sie es anders oder gar nicht gelernt hat?!?:eusa_think: Wenn Du nicht mal einen Zirkel mit der Stute hinbekommst.
Hmmmm.... ganz schön schwer, wenn man es nicht sieht.;)

LG Mikki
 
Lilly_79

Lilly_79

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Hallo Janaculum,

deiner Beschreibung nach gehe ich eher davon aus, dass sie das 'richtige' am Zügel gehen nicht kann/gelernt hat.
Schon die Bemerkung der Besi 'es ist genetisch' :roll: spricht dafür - auf dem Platz reiten heißt leider nicht automatisch auch 'am Zügel gehen können' (weil du ja schreibst, sie wurde früher öfter auf dem Platz geritten).

Am Zügel gehen/biegen/Kopf runter ist sicher nicht genetisch bedingt, es gibt nur Pferd, bei denen es rein anatomisch schwieriger ist (große/enge Ganaschen ect).

Anfangs erstmal mind. 10 Minuten warmreiten am langen Zügel.


Dann meide den 1. Hufschlag, sollte sich dort 'Halt' suchen.
Reite fast nur Zirkel, versuch sie nur über das innere Bein zu stellen, äußerer Zügel steht an, ab u an außen Parade, innerer Zügel steht leicht an, darf auch mal etw zu locker sein, aber der außen MUSS anstehen. Das äußere Bein verwahrt.

Generel gilt: du reitest das Pferd mit treibenden Schnenkel an den Zügel - nie versuchen das Pferd durch am Zügel ziehen 'an' den Zügel zu kriegen.

Das sie Anfgangs dabei "wegrennt" ist normal ;) da musst du auch mal mit Stimme einwirken, beim Leichttraben minimal langsamer einsitzen, also verzögern.
Die meisten kapieren recht schnell, was Sache ist.

Mein Tip wäre erst einmal, dass du zB Schenkelweichen mit ihr übst, zB auch an der offenen Zirkelseite.

Sagt dir der 'Drehsitz' etwas?
Ich habe festgestellt, dass gerade Pferd wie du sie beschreibst (sehr sensibel, eher nervös) das sehr schnell lernen.
Du sitzt gerade auf dem Pferd, auf dem Zirkel schaust du zur Zirkelmitte, der ganze Oberkörper wird eingedreht (gerade, nicht verdreht, auch die Schulern! Die äußere Schulter ist vom jmd zu sehen der in der Zirkelmitte steht) dadurch verlagerst du dein Gewicht nach innen, dein innerer Schenkel geht treibend ans Pferd, der äußere Verwahrt.
Der äußere Zügel steht verwahrend an, ruhig spürbar, der innere nur leicht. Außen Paraden (dosiert nicht im Sekunden Rhythmus). Hände ca 1 Handbreit über dem Widerrist.

Ich hoffe das war verständlich... *seufz* ist einfacher 'vor Ort' sowas zu erklären.

Außerdem: Araber sind sehr personenbezogene Pferd, du musst dich viel mit ihr beschäftigen (soweit die Besi das erlaubt/will) und das ihr beide nervös wart/seid, weil alles noch neu ist, darfst du auch nicht vergessen.


Und Reitstunden so früh wie möglich - man geht doch nicht in die Reitstunde, weil man alles so gut kann ;) sondern weil man Hilfe/Korrektur braucht!?
(Klar, ich weiß auch wies in vielen Reitvereinen zugeht... da ist das nicht so leicht. -.- )

LG Lilly
 
janaculum

janaculum

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Hey, Danke!
Die Besitzerin wollte ich ja schon lange mal reiten sehen, bisher hat's aber nicht geklappt. Sie arbeitet Schichten, und es ist schwer für uns, einen gemeinsamen Termin zu finden.
Zum Longieren: Ich hab' das noch nie gemacht... *räusper*. Meine Reitschule wollte mal einen Kurs anbieten, bei dem man sowas lernt, aber irgendwie ist nichts draus geworden.
Übrigens reißt sie den Kopf nicht übermäßig hoch. Sie wehrt sich nicht gegen den Zügel, indem sie nach oben ausweicht. Sie nimmt den Kopf halt einfach nur nicht runter.
@Lilly: Ich habe versucht, Vertrauen zu ihr aufzubauen. Die Besitzerin hat mir ja erzählt, dass Kiara andere Menschen nicht gewohnt ist. Die letzte, die versucht hat, sie gleich zu reiten, ist nach 50 m wieder abgesetzt worden ;) Das war nach drei Wochen erst das zweite Mal, dass ich überhaupt auf Kiara saß. Wir sind sehr viel spazieren gegangen, ich hab' sie geputzt, geknuddelt und viel mit ihr geredet. Sie scheint mich ja auch zu mögen: Wenn ich zur Koppel komme, wartet sie normalerweise schon am Eingang auf mich, sobald sie mich erkannt an, und manchmal gibt sie sogar ein freundliches Grummeln von sich. Und falls doch nicht, kommt sie immer, wenn ich sie rufe.
So, ich werde das mit dem Drehsitz jetzt mal ausprobieren gehen und auch Schenkelweichen üben. Übirgens: den ersten Hufschlag nutze ich bei diesem schrecklichen Platz sowieso so gut wie nie, da der so ausgelatscht ist, dass man Angst haben muss, dass das Pferd stolpert.
 
Jogy

Jogy

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hm. nur weil ein pferd viel auf dem platz geritten wurde, heißt das ja nicht, dass es dort was sinnvolles gelernt hat.
ich würd als erstes mal schaun ob du die bessi überreden kannst nen physio oder chiropraktiker mal schaun zu lassen. wenn körperlich alles ok ist würd ich sagen: fehlbemuskelt und nicht gut geritten, d.h. mit leichtem gezieltem training unterm sattel ( am anfang am wichtigsten locker und v/a) und viel locker tief ausgebundenem longieren die richtigen muskeln aufbaun. auf jeden fall würd ich das nicht allein sondern mit nem trainier machen... das ist nicht böse gemeint, aber ohne trainer macht man vllt unbewusstmehr kaputt als man hilft, denn im schulunterricht lernt man sowas eher nicht.
 
janaculum

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Also, sowas ohne Trainer versuchen, würde ich sowieso nie machen! Ich habe davon doch gar keine Ahnung.
Ich war eben mit der Kleinen noch mal auf dem Platz. Auf dem Weg dahin (man muss ein bisschen Feldweg reiten) war sie total entspannt. Hat ab und zu mal nach was geguckt, sonst aber ganz toll den Kopf gesenkt. Ich hab' sie dann einfach zum Entspannen ganz lang gelassen, hat alles wunderbar geklappt.
Leider war's damin auf dem Platz vorbei. Am Anfang ging's ja noch, aber es war sehr windig und irgendein Depp hat neben den Reitplatz mehrere Folienrollen gestellt. Die sind Kiara ja schon ohne Wind ziemlich suspekt, aber mit Wind bewegt sich die Folie auch noch. Sie hat sich also ziemlich oft erschreckt, auch vor Geräuschen aus der Umgebung (dabei ist sie beim Spazieren gehen überhaupt nicht schreckhaft). Um den Reitplatz ist halt ziemlich viel los. Da war natürlich nix mehr mit Lockerheit und Entspannung.
Ich hab' dann versucht, im Schritt ein paar Zirkel zu gehen. Solange die Zügel lang sind und man ihr quasi nur die Richtung anzeigt, klappt das auch. Aber sobald ich versuche, sie mit aufgenommenem Zügel zu biegen, läuft sie wieder nach innen. Den Druck vom inneren Schenkel hat sie nach einiger Zeit komplett ignoriert. Dabei hat sie ihn vorher wenigstens als vorwärts treibend angenommen.
Schenkelweichen? Keine Chance. Weder an der offenen Zirkelseite, noch beim Viereck verkleinern, noch an der langen Seite, noch beim Handwechsel. Sie läuft geradeaus weiter, und wenn ich versuche, sie mit dem äußeren Zügel abzufangen, bleibt sie stehen und dreht sich um die Vorhand.
Insgesamt war das also wenig erfolgreich. Ich hab' versucht, viel mit der Stimme zu arbeiten und sie ganz doll zu loben, wenn sie sich mal biegen lassen hat o.ä., aber wirklich funktioniert hat's nicht. Es war schon sehr schwierig, ihre Aufmerksamkeit überhaupt bei mir zu haben mit den ganzen Hunden, die nebenan rumliefen, dem Wind, dem quietschenden Tor usw.
Auf dem Rückweg hab' ich zufällig die Besitzerin getroffen und die Chance natürlich genutzt, sie zu fragen, ob Kiara bei ihr am Zügel geht. Die Antwort: "Ja, eigentlich schon." Und Schenkelweichen kann sie eigentlich auch.
Ich hab' jetzt mit ihr ausgemacht, dass sie mit Kiara mal auf den Platz geht und ich zuschauen kann. Vielleicht finde ich ja dann heraus, was "eigentlich" bedeutet und was ich falsch mache.
*seufz*
Vielleicht ist dieses Pferd einfach noch zu hoch für mich.
 
Ronja11

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Tatsächlich ist es so, dass einige Araber Probleme haben, vorne den Kopf rund zu halten, weil viele schon einen Unterhals haben,da sie oft auf Show gezüchtet worden sind, und da mußte der Kopf hoch. Destotrotz kann man sich darauf nicht ausruhen und auch einen Araber über den Rücken und vorne tief reiten. Ich würde Dir auch unter Aufsicht evtl. mal Ausbinder verwenden, die aber von einem Fachmann richtig angebaßt werden müssen, sie sollen ja äußerlich nur etwas begrenzen und nicht in Form zwingen. Sie sollten auch nur kurzfristig angewendet werden. Ich denke auch, dass es für Dich, auch wenn Du bereits 2 Jahre reitest, noch schwer ist ein Pferd in Form zu Reiten.
 
janaculum

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Der Meinung bin ich ja auch. Morgen früh bin ich wieder in der Reitschule und werd' den Lehrer einfach mal fragen, ob er sie sich mal anschauen kann. Er kann ja auch mein Können einschätzen. Und falls er dann sagt, dass das nix werden kann... Tja, dann muss ich mich wohl von der Süßen trennen. Aber hoffen wir's mal nicht. Ich hab' sie in der kurzen Zeit nämlich schon sehr lieb gewonnen.
 
Ronja11

Ronja11

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Na, mit der richtigen Hilfe und Unterstützung schaffst Du das!
 
janaculum

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:mrgreen: Das hoffe ich! Hab' jetzt einen Termin für nächsten Dienstag.
 
Lilly_79

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Na siehst du! Find ich richtig gut, dass du das gleich umsetzt! Ich drück dir die Daumen!

LG Lilly
 
Eyepod&Tripod

Eyepod&Tripod

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Darf ich mal fragen wie der Hals des Pferdes aussieht, ich meine in Bezug auf die Muskulatur. Ronja 11 hat ja auch schn was dazu geschrieben.
Vielleicht musst erst die Muskaltur dort aufgebaut werden. Je nach dem wie sie aussieht
Ich finde ein paar sehr gut Übungen für den Hals des Pferdes finden sich in dem Buch "Irrwege der modernen Dressur" und zwar für jede Art von Hals.

In Bezug auf das Biegen, naja, da teile ich eher die klassische Ansicht, dass ein Pferd im Rumpfbereich nicht sehr biegsam ist und, dass es eher der Hals der sich biegt. Ich weiß jetzt werden viele protestieren, aber wer sich mal ein Pferdeskelett genau anschaut und dann noch weiß, wo welche Muskeln ansetzen und entlang laufen, der sieht es auch.

Ansonsten denke ich, dass man an Herausforderungen wächst, also nur Mut und viel Spaß mit der Süßen!
 
janaculum

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So, ich hatte heute morgen eine Reitstunde mit der Süßen. Die Meinung des Reitlehrers: "So, wie sich das Pferd hier präsentiert, kennt sie Dressur gar nicht. Die kann ja nicht mal ordentlich gerade aus laufen. Da braucht man mit gebogenen Linien gar nicht erst anfangen."
Tja, so sieht's aus. Der Lehrer ist der Meinung, dass man ihr das Beibringen könnte, aber dazu reicht (meiner Meinung nach) mein reiterliches Können einfach nicht aus.
Witzigerweise hat sie aber den Kopf runtergenommen! Nicht, um am Zügel zu gehen, aber sie hat sich immerhin entspannt und beim Annehmen der Zügel nicht nach oben gedrückt. Ich vermute, dass das an der Ruhe der anderen Pferde lag. Kiara war ja voll nervös, als ich mit ihr in die Halle bin (Reithallen kennt sie noch gar nicht), hat sich aber erstaunlich schnell beruhigt. Dann hat sie die Bande von oben bis unten abgeschnüffelt (vor der hatte sie am Anfang total Angst - die ist ja weiß!), versucht, ihre Nase durch den Zirkelpunkt zu stecken (was natürlich nicht geht, aber Pferde können bekanntlich schlecht räumlich sehen) und dann war gut.
Dressur kann ich mit ihr also nicht gehen. Möchte mal wissen, was ihre Besitzerin fünf Jahre lang mit ihr gemacht hat :?. Wenn ich Kiara geistig fordern will, muss ich mir also was anderes einfallen lassen. Reiten wird dann wohl nur im Gelände gehen. Da kann Sie mir noch was beibringen!

@Eyepod&Tripod: Sie ist lange nicht mehr geritten worden, also lassen Muskulatur und Ausdauer zu wünschen übrig. Aber ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass ich einen falsch bemuskelten von einem richtig bemuskelten Hals unterscheiden könnte... :eusa_think: Brustmuskulatur hat sie viel.
Ich weiß, dass Pferde sich nicht richtig biegen können, aber wie soll man es sonst nennen?
 
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