Fragen zur Vergesellschaftung

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Kulle

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Hallo.

Ich habe mir vor zwei Wochen ein Zwergkaninchen gekauft, er heißt Knopf und ist ungefähr 10 Wochen alt.

Eigentlich wollte ich ihn allein halten, doch mittlerweile plagt mich das schlechte Gewissen, weil man immer wieder liest, dass es nicht artgerecht ist. Und da ich schon jetzt total verliebt in mein Knöpfchen bin, will ich ihm eine hübsche Hasenkumpeline in seine Hüpfzone holen, damit er sich noch wohler fühlt.

Am 4. November wird Knöpfchen kastriert (Angst!!). Ein zweites Zwergkaninchen ist auch schon "organisiert".

Nun meine Fragen:

Das neue Kaninchen lebt noch bei seiner Mutter, ist ungefähr 4 Wochen alt, sollte also unbedingt noch mindestens 6 Wochen bei dieser Leben, oder?

Kann ich die beiden direkt vergesellschaften oder soll ich die Neue erst einmal eingewöhnen? Die Kaninchendame kommt von einer Bekannten, Krankheiten kann ich also schon ausschließen. Ich würde es lieber direkt machen.

In dem Zimmer, in dem ich die Beiden vergesellschafte, soll dann auch ihr Zu Hause sein (Zur Zeit noch Knopf-freie Zone). Ist das ok, oder sollte der Ort der Vergesellschaftung auch nur dafür genutzt werden?

Was ist mit Spielzeug von Knopf (Tunnel, Heuball....), kann ich die nach einer geglückten Vergesellschaftung wieder benutzen, muss es speziell gereinigt werden oder ganz getauscht werden? Bei der Vergesellschaftung lass ich Knopfs Dinge komplett weg, oder?

Wie groß sollte der Altersunterschied zweier Kaninchen die zusammenleben sollen, im optimalen Fall maximal sein?

Knöpfchen ist noch nicht geschlechtsfähig, oder? Die 6 Wochen Wartefrist nach der Kastration muss ich also nicht einhalten???

Kommt es oft vor, dass sich Kaninchen auch Monate nach einer Vergesellschaftung noch anzicken?

Ich hoffe die Fragen sind nicht zu sehr abgelutscht, und der Nervfaktor hält sich in Grenzen, habe darauf aber keine passenden Antworten gefunden.

Ich danke schon jetzt für eine Antwort von einem erfahrenen Kaninchenfreund.

Es winken,
Knöpfchen und Kulle
 
  • #1
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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Sonja zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
McLeodsDaughters

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Ist das neue ein Männchen oder ein Weibchen?

Also die Sachen solltest du schon weglassen. Sauber machen, kannst du ja die Sachen, die sich leicht abwaschen lassen. Also den Heuball würde ich vll. nicht waschen...

Geschlechtsreif werden die (laut Diebrain.de) mit 3 Monaten.

Mit 6-8 Wochen können die von der Mutter getrennt werden.
 
Kulle

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Hey.

Das neue ist weiblich, wird also ein Pärchen, das soll ja die harmonischste Kombi sein.
 
McLeodsDaughters

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Ja, also dann ist das ja ne Frühkastration oder?

Wieviel wiegt er denn?
 
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ninchenmami

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Eieiei...nochmal von vorne ;)!
Also von der Mütter dürfen sie erst ab der 10. Woche getrennt werden!
Weibchen werden ab der 15. Woche geschlechtsreif und Männchen zwischen der 10-12, Woche ;)!

Bei der Vergesellschaftung ist der neutrale Raum wichtig, in dem sie sich das erste mal begegnen ;)!

Wird dein Männchen frühkastriert ist die 6 wöchige Quarantäne hinfällig!

Nach einer geglückten VG kannst du alles wieder verwenden nur der Käfig sollte gereinigt werden!
 
Kulle

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Das Knöpfchen wahrscheinlich zu früh seiner Mutter entrissen wurde habe ich mit Entsetzen zu spät festgestellt, bin daraufhin zur Tierärztin, die meinte aber, dass es wohl noch ok wäre. Leider weiß ich das genaue Alter von ihm nicht, ist von der Tierärztin auch nur so ungefähr geschätzt.

So, also jetzt nochmal für dumme wie mich: Also muss ich nach Knöpfchens Kastration sechs Wochen Alleinhaltung einhalten, weil er bereits mit 10 wochen geschlechtsreif ist?
Ist eine Frühkastration schlimm?

Aaaah, hab es geschnallt, es ist wie bereits erwähnt hinfällig, sorry.
 
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ninchenmami

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Das ist ganz einfach zu erkennen, sind die Hoden sichtbar ist er geschlechtsreif und muss nach der Kastra eine 6 wöchige Quarantäne absitzen!
Befinden sich die Hoden noch im Bauchraum, ist er noch nicht geschlechtsreif und kann frühkastriert werden...was wiederrum heißt...Quarantäne nicht notwendig ;)!
 
Kulle

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Hallo mal wieder.

Gestern war es nun soweit, habe Knöpfchen mit Stöpsel (die neue Kaninchenfrau) vergesellschaftet. Hab vor Angst total gezittert und, oje, geheult, als sie sich das erste Mal sahen. Die ganze Aufregung war umsonst, Knöppi ist dann zuerst auf Stöpsel zu, hat sie abgeschleckt, dann haben sie gemeinsam gefressen, dann wurde sich ein bißchen gejagt und Knöppi hat sie berammelt, doch sie ist immer abgehauen. Nach mehrmaligen sinnlosen Versuchen hat Knöppi sie dann nit mehr berammelt. Sie hat gar keine Anstalten gemacht, auf ihn zu hüpfen und irgendeine Dominanz zu beweisen. Es ist bis jetzt weder Fell geflogen noch ist eine wirkliche Ausfechtung vorgenommen wurden, wer nun den Titel "Chef" tragen soll. War gestern und heute ständig bei Ihnen (hab mich extra krank gemeldet). Das kann es doch noch nicht gewesen sein, oder? Kann es passieren, dass sie später nochmal alles anfangen zu klären, oder muß das nicht sein???

Mittlerweile ist es so, dass sie ab und zu gemeinsam rumrennen und auch schon immer mal wieder gemeinsam fressen. Knöppi sucht aber viel, viel mehr ihre Nähe als andersherum, sie geht oft auch einfach weg. Auch kommt Knopf immer an und kuschelt sich an sie, während sie zum Beispiel frisst. Stöpsel macht das seltener, eigentlich erst zwei-dreimal. Gegenseitig geputzt haben sie sich noch gar nicht, und wenn die Beiden richtig abnicken wollen, tun sie das getrennt.

Also zusammengefasst: Knöpfchen sucht immer wieder ihre Nähe, während sie ihn hauptsächlich ignoriert (nicht immer).
Mir tut das irgendwie Leid für Knopf, es scheint so, als gibt er sich so viel Mühe, und ihr geht das am Po vorbei. Ist das normal? Vielleicht erwarte ich auch zuviel, habe immer wieder von den unzertrennlichen Kaninchen gelesen, die hier viele haben, und mir so gewünscht, dass auch meine Beiden so ein supi Team werden. Kann auch sein, dass ich zu ungeduldig bin. Gibt es Kaninchenpaare, die nie wirklich Freunde werden?

Liebe Grüße, Kulle
 
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