Angst um Frauchen?

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RedEye

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Hi!
Ich habe ein Problem, das ich aber nicht in ein paar Sätzen beschreiben kann. Es wäre aber super wenn sich ein paar durch ringen könnten und dies alles lesen würden, damit ich das Problem besser verstehen oder lösen kann!
Vielen Dank schonmal!

Ich habe seit ca. 8 Jahren einen sehr lieben und gut erzogenen Jack Russel Terrier Rüden (kastriert). Er ist super lieb und macht alles was man von ihm möchte.
Das Problem ist nur, wenn meine Mutter und ich zusammen spazieren gehen.
Erstmal rennt er ständig zu meiner Mutter, springt an ihr hoch und wedelt dabei. Wenn sie dem keine Beachtung schenkt springt er ihr manchmal bis zur Brust (macht er bei mir nie!).
Das ist ja noch nicht so schlimm. Aber wenn ich zB in eine Richtung gehe und meine Mutter in die andere rennt er meiner Mutter ohne zu überlegen hinter her und schenkt mir nur kurz einen Blick. Doch auch wenn ich ihn rufe wirkt er wie hin und her gerissen. Auch hört er dann fast gar nicht mehr auf das was ich sage. Er macht es zwar irgendwie aber viel langsamer als sonst und immer mit einem wachsamen Auge auf meine Mutter. Er ist dann völlig unkonzentriert, das heißt eben voll konzentrier auf den Gedanken wo meine Mutter sein könnte.
Das macht mich eben sehr traurig und es ist auch gefährlich, da er schonmal zurück zu meiner Mutter gerannt ist und fast von einem Auto erfasst wurde!
Eigentlich bin ich die Person für meinen Hund gewesen, die ihn erzogen hat, Spiele spielt, Fressen gibt, mit ihm lange Spaziergänge macht, Kunststückchen beigebracht hat und konsiquent war. Nun hat sich bei mir beruflich was geändert und ich hab nur noch am Wochenende und vereinzelt unter der Woche so richtig für ihn Zeit.
Jetzt meine Vermutung:
Ich denke bei mir und meinem Hund ist die Rangordnung geklärt und wie sind ein Team. Ich achte auch jeden Tag darauf (da er sonst auch sehr dominant sein kann).Nur meine Mutter ist in dem Punkt sehr schwankend. Einen Tag ist sie konisquent, den anderen Tag wieder völlig nachlässig. Das verunsichert doch auch einen Hund oder nicht?
Jedenfalls weiß ich nicht, ob mein Hund meine Mutter eben einfach lieber hat oder es eher zu seinen Aufgaben zählt auf sie aufzupassen.
Aber eigentlich, wenn ich "über ihn stehe", müsste er doch denken das ich schon auf meine Mutter aufpasse und das das gar nicht in seiner Macht liegt, so zu sagen (war das verständlich?).
Darum bin mir eben unsicher!
Manchmal, wenn meine Mutter ihn zu mir gebracht hat, legt er sich ins Körbchen stiert auf die Tür und fängt sogar an zu zittern. Ist das Angst, weil er jetzt nicht weiß wo meine Mutter hingegangen ist und er denkt das sie in der großen weiter Welt nicht alleine zurecht kommt?

Ohne meine Mutter ist er aber super. Er lässt sich überall und immer zurück rufen und macht freiwillig immer das was ich von ihm möchte ( ab und zu gibts dann auch mal nen Leckerchen dafür).
Auch war meine Mutter jetzt eine Woche lang verreist und ich hatte ihn über meinen Urlaub über immer bei mir. Er wirkte irgendwie viel entspannter.
Heut kam sie wieder und irgendwie ist er anderes. Kann es gar nicht beschreiben was es ist! Manchmal sind es so kleine signale die der HUnd uns sendet, das man sie nicht deuten kann...

Wär super wenn mir jemand mal seine Meinung dazu schreiben würde
 
  • #1
A

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ELTON

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Hallo RedEye und herzlich Willkommen hier im Forum.
Ich denke mal ,das ist wie wenn die eigenen Kinder zu Oma sind.Da jibbet jede Menge außer der Reihe und strenge ist auch nicht angesagt.
Das solltest du deiner Mutter so vermitteln.Sie sollte sich schon dabei an dich halten.
Und wenn ihr geht,dann benutze doch eine längere Leine.Dann kannst du gewisse Kommandos damit unterstützen.
 
RedEye

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Hm aber ich dachte immer ein Hund folgt der Person am liebsten, wo er sich am sichersten fühlt oder aber der Person,wo er denkt die einen Beschützer am nötigsten hat.
Sie hält sich ja schon immer raus, also sie versucht es immerhin. Wir haben ja auch schon an den Problem versucht zu arbeiten.
Sie ist stehen geblieben und ich hab Shiloh zu mir gerufen, mit ihm gespielt und so mich stück für stück von meiner Mutter entfernt. Doch trotzdem is er dann nicht ganz bei mir und dann rennt er doch ab und zu wieder zurück um zu gucken ob alles bei ihr ok is.
Eine lange Leine würde das jetzt auch nicht bessern. Weil er kommt zwar mit, aber hat doch eine Auge für meine Mutter und da isses völlig egal was ich da mache.
Würdest du denn sagen, das liegt daran das er auf meine Mutter aufpassen möchte???
 
dogman

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Hallo,
auch Hunde haben so ihre Vorlieben für Personen, was es nun ist was es auslöst kann man schwer aus der Ferne sagen. Vielleicht ist es einfach, dass sie unbefangener und nicht so streng ist, er fühlt sich in ihrer Gegenwart einfach gut und zeigt das!

Er wird sie sicherlich bevorzugen ggü. demjenigen der dauernd mit geboten und Verboten umsich haut, eigentlich ganz normal, nennen wir es ruhig wie Elton geschrieben hat "omasyndrom"
 
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Mikki

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Hallo RedEye,

sorry, aber so ganz eindeutig hab ich es nicht rausgelesen, also korregiere mich ruhig, wenn ich es etwas verdreht oder gar falsch sehe.

So, wie es bei mir jetzt angekommen ist, hast Du den Hund jahrelang so ziemlich alleine betreut und das hat sich jetzt geändert?!

Jetzt betreut ihn Deine Mam unter der Woche und Du dann wieder am WE?!

Ich glaube, dass dein Hund sich mit der neuen Situation so abgefunden hat, dass es jetzt deine Mam als seinen Rudelführer ansieht. Zumindest spricht sein Verhalten dafür. Er ist stark auf deine Mam fixiert.
Das erklärt auch, warum er in seinem Körbchen liegt und die Tür fixiert, wo deine Mam rausgegangen ist. Klar, das Zittern gehört ebenso dazu. Einer Seits wird es Angst sein, dass sein Rudelführer jetzt weg ist, er "alleine zurückbleiben muss"/aus dem Rudel ausgeschlossen wurde und anderer Seits evtl. die Angst, dass Du ihn davon abbringst, dass er wieder zu seinem Rudelführer, deiner Mam folgen kann. Nach einer Weile findet er sich mit der erneuten Situation wieder ab und richtet sich darauf dementsprechend ein.

Das selbe Verhalten legt meine Hundemaus auch an den Tag, denn sie ist sehr stark auf mich fixiert. Bei ihr ist es auch so, dass wenn ich das Haus verlasse, sie in ihr Körbchen geht und sich teilweise von Nichts und Niemanden davon abbringen lässt, auf mich zu warten. Nur auf ihre Gassirunden verzichtet sie dabei nicht, aber diese werden unter Umständen auch von ihr drastisch gekürzt, wenn sie der Meinung ist, dass ich langsam nach Hause kommen könnte.
Schön finde ich das nicht, aber ich bin für sie halt der Chef.
Alle Familienmitglieder mag sie auch sehr gern, aber ohne mich, ist sie der träge Hund, den man nur mit Mühe zu etwas bewegen kann, obwohl wir eine Menge dran gearbeitet haben. Also es war Anfangs noch schlimmer. Inzwischen ist sie viel cooler geworden.

Das mit dem Anspringen solltet Ihr weiterhin mit einem klaren Nein versuchen zu unterbinden. Es bedeutet zwar für deinen Hund, dass er damit seine überschwengliche Freude ausdrückt und deine Mam zu irgend etwas bewegen will, aber das muss man ihm klar machen, dass Anspringen eben nicht geht. Ich denke, das weißt Du selber.;)

So schwer es jetzt auch für Dich ist, aber Euer Hundi hat entschieden, dass deine Mam sein Rudelführer ist. Wahrscheinlich, weil sie die meiste Zeit jetzt für ihn da ist. Für einen Hund zählt die Vergangenheit nicht so stark, wie für uns. Klar, Hunde erinnern sich auch, aber das Heute und das Jetzt, das ist für Hunde das Entscheidende. Ehrlich, das hat Nichts damit zu tun, dass er dich nicht mag oder dass er jetzt undankbar ist, es ist einfach in seiner Natur, sich seinen Rudelführer auszusuchen.

Klar, Du könntest versuchen, "um den Rang zu kämpfen", aber das würde ich nur machen, wenn Du ihn künftig wieder dauerhaft hast.

Denkbar wäre auch, dass Du ihm mit Körpersprache und Gesten unbewusst gezeigt hast, dass deine Mam dein Chef ist und er hat es so übernommen.
Logisch, dass er nach einer gewissen Zeit sich dann dir unterordnet und sich nach dir richtet, weil Du dann der nächst Höhere bist.

Wie gesagt, sei nicht sauer auf deinen Hund, er kann es nicht anders oder weiß es nicht besser, auch wenn es für dich jetzt ziemlich traurig ist. :056:

LG Mikki
 
RedEye

RedEye

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Danke erstmal für die vielen Antworten!!
@dogman:
also das sollte jetzt nicht so rüber kommen, als ob ich nur am verbieten und gebiten bin! Ich habe halt meine verhaltensmuster die ich in jeder situation versuche beizubehalten, damit mein Hund weiß das auf mich in jeder Situation auch verlass ist. Klappt ja auch super. Aber ich kommandiere deshalb ja nicht nur mit ihm rum.
Meine Mutter lässt aber viel zu viel durchgehen, so hört er auch nicht so gut wie bei mir, springt sie an, bellt Besuch an, drängelt sich als erster durch die Tür springt aufs Bett/ Couch, quetscht sich dazwischen wenn sie irgendwen umarm etc. Das macht er bei mir eben nicht. Das alles lässt mich darauf schließen das er sich bei meiner Mutter als Ranghöher einstuft. Weiß nich ob man da an das "Omasyndrom" denken kann? (Find das wort klasse ;) )

@Mikki:
Also früher bin ich ja noch zur schule gegangen und war deshalb nur bis ca, 15 Uhr nicht zuhause und für die Zeit war er bei meiner Mutter oder einer anderen Betreuerin. Danach hab ich ihn überall mit hingenommen und alles mit ihm gemacht.
Jetzt bin ich seit ca. 1 Jahr in einer Ausbildung und muss halt manchmal von 8-20 Uhr arbeiten. An manchen Tagen habe ich eine Pause von ca. 4 Stunden wo ich was mit ihm mache. Meine Mutter passt dann in der zeit auf ihn auf oder eben wieder eine betreuerin. Dann habe ich ihn das ganze WE.

Eben wegen den Faktoren die ich auch schon dogman geschrieben habe (hochspringen ect.) habe ich den Gedanken ja abgelegt, dass meine Mutter seine neue Rudelchefin ist. Wenn Shiloh aufmerksamkeit von meiner mutter will und da ist ihm jeden Mittel recht, dann bekommt er die meistens auch. Bekommt also seinen Willen. Spricht das dafür das er sich "unterordnet"? Ja eigentlich nicht.
Wegen allen drum und dran bin ich eben so unsicher!
Es gibt ja so gewissen verhaltensregeln die unterstreichen das man der Rudelchef ist, Nicht durch gewalt oder so aber zB wenn man als erster durch die Tür geht, kurz bevor der HUnd was isst schnell noch nen happen nimmt, dem leinenziehen nicht nachgeht, nerviges Verhalten mit nichtbeachtung "straft", der hund sich bei besuchern nicht als erstes auf diese stürzt sondern man selber mal guckt ob diese Situation nicht zu "gefährlich" für den HUnd sein könnte. Das macht meine Mutter eben nicht. Sie lässt ihn viele Entscheidungen eben selber treffen.

Das ich meine Mutter als " Ranghöhere" betrachte is klar ;) und ich hab auch schon überlegt ob er das dann an meinen Verhalten in ihrer Gegenwart merkt und entsprechend handelt. Bei dem Pferd von meiner Freundin wars nämlich so =)

Ganz ehrlich ich wär zwar traurig wenn mein HUnd mich nicht mehr als seinen Bezugsmenschen sieht, aber es wär ok für mich, dann wüsste ich wie ich handeln kann.
Aber es gibt eben so viele Kleinigkeiten im Verhalten von meinem Hund gegenüber zu meiner Mutter und umgedreht die mich eben nicht ganz überzeugen, das er denkt sie sei seine Rudelführerin.

Schreibt mal was dazu bitte wegen dem Hochspringen, bedrängen etc.!!!
 
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Ricalein

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Ich sehe es eigentlich auch so, das dein Hund zur Zeit einfach mehr an deiner Mutter hängt.
Das Zitternhat nichts mit Angst zu tun, gerade die Jack Russel Terrier sind ja sehr aufgedrehte Hunde, die Zittern oft schon auch aus freudiger Erregung.
Noch Aufgeregter sind da die Deutschen Jagdterrier die zittern wie die Schloßhunde und jaulen das einem die Ohren wegfliegen wenn die einen Grund zur Freude sehen.
 
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Ricalein

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Schreibt mal was dazu bitte wegen dem Hochspringen, bedrängen etc.!!!
Kannst du das etwas genauer beschreiben bitte, vor allem was du mit Bedrängen meinst?
 
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Mikki

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Najaaaaaaaaa RedEye... ganz so ist es mit den Rangordnungen nicht immer. Es ist manchmal wie bei den Menschen. Es gibt Schleimer, die kommen bei Chefs immer gut an und es gibt Schleimer, die fallen glatt durch. Ebenso gibt es die gewitzten Untergebenen, die sich beim Chef mehr rausnehmen können, als Andere und dann gibt es noch die, die immer brav sind usw... so ist es eben auch in der Tierwelt. Du sagtest ja, ab und an ist Deine Mam konsequent. Das reicht ihm wahrscheinlich schon aus. Klar ist auch, dass er natürlich versucht sich stückweise mehr und mehr Freiheiten zu erarbeiten. Das scheint bei deiner Mam besser zu klappen und es geht ihm ja trotzdem supergut dabei.

Hallo RedEye, ...
Das mit dem Anspringen solltet Ihr weiterhin mit einem klaren Nein versuchen zu unterbinden. Es bedeutet zwar für deinen Hund, dass er damit seine überschwengliche Freude ausdrückt und deine Mam zu irgend etwas bewegen will, aber das muss man ihm klar machen, dass Anspringen eben nicht geht. Ich denke, das weißt Du selber.;) ...
LG Mikki

Wenn er als Erster den Besuch "empfängt" dann ist das natürlich nicht in Ordnung, aber zum Einen ist es da sein Revier und zum anderen macht ihm deine Mam nicht klar, dass das ihr Part ist. Daran gilt es zu arbeiten, wenn ihr es ändern wollt und es Euch stört. das beste ist in solchen Situationen, bevor Einer die Tür nach dem Klingeln öffnet, dass er auf seinem Platz "Platz" machen muss und darauf solltet ihr dann Alle in der Familie bestehen, ansonsten hat es keinen Sinn und er "peitscht" immer wieder zum Besuch durch. Klar, wenn Ihr Euren besuch begrüßt habt, dann sollte auch er die Möglichkeit haben, den Besuch beschnuppern zu können. Nur das solltet er dann nur mit Euch zusammen machen können.

;)
Nachtrag... ähnlich, wie es Ricalein schon beschrieben hat.
Zittern kann auch oft durch Stress entstehen, er steigert sich in eine Situation enorm rein und das äußert sich dann in Zittern.
 
E

ELTON

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Schreibt mal was dazu bitte wegen dem Hochspringen
Es gibt Leuts,die mögen das nicht.Dann jibbet Leuts,die mögen das.
Ich sporne meine Hunde sogar dazu an,denn mich stört es nicht.Im Gegenteil.Denn so kann man auch schön ausgelassen mit den Hunden toben,sie umwuppen oder von ihnen umgewuppt werden um sich dann am Boden weiter zu wälzen.:mrgreen:
Zurück zum Thema.
Hmm,dazu sollte dir meine Frau was schreiben.Denn die hat den Hunden das bei sich abgewöhnt.
 
RedEye

RedEye

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wieder antworten abarbeiten ;)

@Ricalein: also natürlich hab ich das schon in den 8 Jahren den ich meinen Hund habe mitbekommen, das er ab und an auch zittert wenn er einfach nur erregt ( nicht sexuell gemeint) ist. Vor Anspannung, Angst, Kälte aber auch eben Freude. Dazu muss man sagen, das mein JRT der Rasse ziemlich untypisch ist was das quirliche angeht. Er ist eher ruhig. Eben gelassen. =)
Also ich hab oben irgendwo schonmal geschrieben wie er sich bei meiner Mutter verhält und ich deshalb nicht so recht glauben kann, das er denkt sie sei ranghöher.
Ich führ das mal länger aus ;)
1. Er springt an ihr hoch, winselt dabei wenn sie nach Hause kommt
1.1 wenn sie dem keine beachtung schenkt, dann hüpft er bis zur Brust
2. er drängelt sich sofort an meine Mutter wenn sie auf der Couch sitzt. Also er kuschelt nicht, sonder er drängelt, das sagt sie selbst auch immer.
3. er geht von der couch nicht runter wenn meine mutter "runter" sagt, sondern sie muss ihn mit Protest erst runter schieben( wenn sie das macht)
4. er prescht sofort bellent durch die Tür wenn es geklingelt hat und meine Mutter die Tür aufmacht um zu gucken wer da ist
5. wenn ein großer "gefährlicher" HUnd bei spaziergängen auf uns zu kommt, stellt er sich mit drohgebärde (alles versteift sich) vor meine Mutter
6. er verfolgt meine Mutter durch die ganze wohnung den ganzen Tag
7. er zieht an der Leine (wenn er mal an der Leine ist)
8. er rennt Enten/ Gänsen/ Vögeln hinter her und lässt sich nicht zurück rufen
Was aber schon etwas länger her ist, er hat sie mal angeknurrt weil sie ihn vom bett schubsen wollte.
Da gibt es noch mehr, aber mir fällt gerade spontan nicht mehr ein.
Natürlich bekommt er auch ab und an ein leckerlie fürs niedlich gucken und darf aufs bett wenn er nur hartnäckig genug ist daneben zu stehen und sie bettelnt anzugucken.
All die sachen die gerade geschrieben habe, treffen bei mir aber nicht zu. Bei mir macht er das alles nicht. bw kommt immer egal wann wenn ich ihn rufe.
Deswegen auch gleich die Frage an Mikki:
Sind das nicht alles eher anzeichen, dass er sich als Rudelchef fühlt?

@Mikki:Kann man das mit Menschen wirklich so auf Hunde übertragen? Bin mir in dem Punkt nicht so sicher. Ich hab nun schon Jahre lange erfahrung mit Hunden (auch bevor ich meinen eigenen hatte) und konnte immer beobachten, dass es eine klare Rangfolge gab ohne Ausnahmen. Und keiner der untergebenen Hunde hatte ein "extrawürsten" beim Boss, also durfte sich mehr rausnehmen, als es eigentlich erlaubt war. Aber man lernt ja nie aus!
Also wie gesagt springt er bei mir nicht hoch, weil ich es nicht mag/ nicht dulde. Trotzdem berüße ich ihn, aber eben ohne hochspringen. Auch gibt er bei mir zwar laut wenns an der Tür klingelt, find ich auch super, aber dann geht er von sich auch ins Körbchen und ich geh gucken wer da ist. Hab ich ihn eben auch wie du es beschrieben hast beigebracht. Ist ja eben meine Aufgabe zu gucken welche eindringling in mein Revier kommt.Wenn ich es für ungefährlich halte, darf er natürlich auch kommen gucken. Sonst isses ja irgendwie fies...

@Elton: Ich mag das nicht wenn Hund ein anspringen aus heitern Himmel. Hab ich Spaziergehsachen an ist das kein Problem, aber man läuft ja nicht nur den ganzen Tag in schlampi sachen rum. Darum hab ichs meinen abgewöhnt, das zu machen wenn ich nach HAuse komme. Wenn wir wie wild spielen, dann animiere ich es auch! Aber eben nur solange und so doll wie ich es mag.

viel spaß beim antworten!:D
 
R

Ricalein

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Hallo RedEye
So wie du das jetzt schilderst ist es in meinen Augen tatsächlich so das dein Hund deine Mutter nicht wirklich respektiert, er versucht sie ständig zu dominieren.
Das einzige was da in meinen Augen hilft ist das deine Mutter das konsequent unterbindet. Sie sollte ihn wirklich jedesmal vom Sofa schieben, die Rumhüpferei sollte auch unterbunden werden.
Versuch doch mal mit deiner Mutter darüber zu Reden, denn auf Dauer, so denke ich, wird dein Hund sonst auch deine Autorität in Frage stellen, allein aus der schlechten Gewohnheit raus. Diese Hunde sind sehr fix darin ihre Vorteile zu erkennen und auszunutzen.
 
M

Mikki

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Hallo RedEye,
Off-Topic
ich hab auch von klein auf mit ganz vielen Hunden und anderen Tieren zu tun..aber das nur nebenbei... ;)


Ich denke schon, dass man einige Verhaltensmuster von Tieren/Hunden auch auf Menschen münzen kann. Die Körpersprache gibt es bei allen Lebewesen und basiert auf den selben Grundlagen.

Bei meiner ist das Verhalten anderen Hunden gegenüber ziemlich unterschiedlich. Es kommt immer darauf an, wie ein anderer Hund auf sie zukommt. Sie spielt sich gerne als den Sheriff der Felder und Straße auf. Andere Hunde dürfen nur toben, wenn sie es "erlaubt", ansonsten meckert sie so lange, bis die aufhören. (zum Beispiel) Oder, an einem Tag wird ein anderer Hund überschwenglich begrüßt, sogar ein bisschen gespielt, am nächsten Tag wird geknurrt und die Rückenhaare aufgestellt, manchmal sogar nur ein paar Stunden später. :eusa_think:

Aber ich gebe Ricalein auch Recht (schon wieder... :lol:), so wie Du es jetzt beschieben hast, ist die Rangfolge zwischen Hundi und deiner Mam gar nicht geklärt. Klang anfänglich ein bisschen anders. Sieht eher nach knapp darüber stehen aus. Es kommt auf die Situation an. Wenn er sich beim Spazieren gehen davorstellt und andere anknurrt oder anbellt, dann ist das ein absolutes "Bescheidgeben", dass das sein Rudel ist und der andere sich hüten soll, Theater zu machen. Ebenso das Anspringen, beim Begrüßen oder das Rumdrängeln auf der Couch.
Da sollte deine Mam wirklich klare Linien ziehen.

Trotzdem hat sich dein Hundi, aus welchen Gründen auch immer, deine Mam als Bezugsperson ausgesucht. Weil er ihr nachtrauert, wenn sie fortgeht.
Vielleicht hat er sich so entschieden (sie anerkannt im Rudel, evtl. sogar als "seine Hündin"), weil er merkt, dass sie Dir wichtig ist und sie die meiste Zeit für ihn da sein kann oder weil er gut mir ihr harmoniert?!?
Schwer zu sagen warum das so bei ihm ist, man kann ja schlecht in den Hundegrips reingucken.:lol:

Mich würde echt interessieren, wie er reagiert, wenn deine Mam ihm plötzlich nur noch "den Chef raushängen lässt". Ob er ihr dann auch noch so hinterhertrauert?

Tiere suchen sich ihre Bezugspersonen selber aus, aber es sollte dann schon so sein, dass Herrchen oder Frauchen konsequent an der Erziehung arbeiten. Aber das hab ich ja oben weiter schon an Beispielen beschrieben und Du weißt es ja auch selber.;)

Du wirst anscheinend als Rudelchef anerkannt (sonst würde er ja nicht hören), aber die Bezugsperson/Partner scheint deine Mam trotzdem zu sein.

LG Mikki
 
RedEye

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Sorry das ich das nicht am Anfang gleich so ausführlich geschildert habe mit meiner Mutter, aber ich wollte euch eigentlich nicht gleich mit einem Roman überschütten...

Leider ist meine Mutter eine sehr, sag ich mal, labile Person. Das heißt nicht das sie jetzt psychisch krank ist oder so. Aber sie nimmt sehr viel gleich sehr persönlich und denkt dann den ganzen Tag oder länger drüber nach. Darum hat sie meistens wenn sie nach Hause kommt, keine Lust sich auch noch Gedanken um das Verhalten gegenüber unserem Hund zu machen. Wenn man bedenkt, was sie manches Mal einstecken muss ( möchte jetzt nicht weiter drauf eingehen) ist das verständlich.
Sie sucht dann meinen Hund als "Trostpflaster" und will einfach nur kuscheln und alles unkompliziert haben. Bissl egoistisch ist das schon...
Es gab mal ne Zeit da haben ich ein Dominanztaining mit ihr und Shiloh gemacht.
Sie hat alles so gemacht wie ich es ihr geraten habe (haben sogar Merkzettel in der Wohnung angebracht). Shiloh war an dem Tag völlig verwirrt und die nächten Tage wo sie sich weiter so verhalten hat, hat sein Verhalten sich sogar verschlimmert. Er wurde noch aufdringlicher etc. Nur bei meiner Mutter.
Ich habe das so interpretiert, das er gemerkt hat das irgendwas anders ist im Rudel und versucht hat meine Mutter wieder auf "ihren Rang" zu schubsen (wörtlich gemeint) um die alte "sichere" Ordnung wieder herzustellen.
Leider hat meine Mutter damit nicht weiter gemacht und jetzt ist wieder alles wie vorher, was einen Neuanfang wahrscheinlich sogar noch schwieriger machen wird...

Achso was ich noch sagen wollte:
wenn Shiloh meine Mutter als Bezugsperson hat und er sie aber ständig, in seinen Augen, vor all den fremden Gefahren draußen beschützen muss, ist es für ihn nicht total anstrengend andauernt aufzupassen???
Ist es da nicht entspannender für ihn bei mir zu sein und zu wissen, das er sich um nichts kümmern muss???
Weiß nich wie er da denkt.
Denkt er eher
1. "Ich gehe zu der weil da muss ich nicht aufpassen" oder eher
2. "die andere kommt nicht ohne mich klar, da geh ich mal lieber hinterher"
Jedenfalls habe ich es immer wie in 2. gesehen und dachte nicht, dass er sie jetzt so viel lieber mag als mich, sondern eher, dass er denkt sein Rudelmitglied, auf die er aufpassen muss, befindet sich gerade ohne schutz.

Aber wahrschienlich muss ich mich leider damit abfinden, dass mein Mutter seine Bezugsperson ist. Aber find nur komisch, weil er sich doch bei mir eigentlich besser entspannen kann...

Naja jetzt gerade liegt er aber sehr entspannt im Körbchen und schläft. Und gleich gehts raus zum spielen ;)
 
R

Ricalein

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Hallo RedEye
Ich find das toll wie viele Gedanken du dir um das Verhalten deines Hundes machst.
Ich denke das du das absolut richtig siehst. Shilo kann sich bei dir entspannen, weil er weiß das er sich auf dich als Chef verlassen kann.
Genauso weiß er das das bei deiner Mutter nicht so ist und über nimmt diese Funktion.
Dieses "Dominanztraining" deiner Mutter konnte eigentlich nicht gut gehen, denn so wie ich das sehe ist sie da einfach nicht mit dem Herzen dabei und das spürt der Hund und deshalb hat ihn das verunsichert. Jemand der von Grund auf Konsequent ist strahlt den Führungsanspruch nicht nur durch ein paar Kommandos aus, sondern zeigt das mit jeder Bewegung und Geste und genau das beobachtet ein Hund sehr genau.
Es reicht schon die Art wie man sich vortbewegt, ob eher schüchtern und unsicher oder Selbstbewust und Zielstrebig, das alles nimmt ein Hund sehr genau wahr und deshalb weiß Shilo auch genau wie er mit jedem von euch umgehen kann.
 
M

Mikki

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Aber wahrschienlich muss ich mich leider damit abfinden, dass mein Mutter seine Bezugsperson ist. Aber find nur komisch, weil er sich doch bei mir eigentlich besser entspannen kann...
Vielleicht ist es ja gerade das, warum er sich deine Mam ausgesucht hat. Da kann er Chef sein, bei dir muss er sich unterordnen. Ist nur eine Vermutung, aber das war für ihn vielleicht der bequemste Weg im Rang raufzuklettern. ;)
 
RedEye

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Weiß nicht ob er undingt chef sein will, immerhin ist das für ihn auch mit viel stress verbunden. Aber was ich weiß, dass er ein unsicherer Hund ist. Und vielleicht zweifelt er schnell daran ob der jetzige Rudelführer auch noch kompetent genug ist. Wenn er das nicht findet, nimmt er vielleicht lieber selber diesen Platz ein, als bei einen unsichern Rudelführer du bleiben und nie zu wissen, was als nächstes passiern könnte und ob dieser die Situation schafft.
Hm....

Nagut an der Stelle mag ich euch alle mal ganz lieb danken für eure offenen Ohren oder bzw. Augen!!:clap:
 
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