Elli - Diabetes - alle weg - was nun?

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de_isa

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Hallo ihr,

2004 haben wir uns einen Schäferhundmischling aus dem Tierheim in der Nähe geholt...
Wir hatten wunderbare fast 5 Jahre mit unserer Elli, doch seit letzten Sommer hat sie Diabetes...
...muss jeden Morgen und jeden Abend mit Insulin gespritzt werden ...
zur Zeit ist das ja alles kein Problem...
meine schwester, meine mutter und ich haben uns den hund ja gewünscht...
wir gehen jeder einmal am Tag mit ihr raus (früh-mittag-abend)
das spritzen ist auch kein problem, meist mach ich das.
auch auf den rest der familie (meine beiden brüder und mein papa) kann man sich immer verlassen, wenn man mal keine Hunderunde drehen kann...
Elli gings bei uns immer gut.
Es
waren für sie, wie für uns wundervolle 5 Jahre, die sie weit weg vom Tierheim verbringen durfte ...

Jetzt ist aber das Problem, wenn wir großen alle ausziehen...
mein großer bruder macht gerade Zivi und ist sommer 2009 fertig.
Ich beginne im september 2009 eine ausbildung in leipzig, bin somit 2h von zuhause weg.
meine schwester ist nächstes jahr auch mit schule fertig und beginnt ihr freiwilliges ökologisches jahr.
meine eltern sind beide berufstätig. bleibt also nur mein kleiner bruder, der keinesweg jeden tag 3 mal mit dem hund rausgehen kann und sie erst recht nicht spritzen.

Keiner hätte mehr zeit für elli und sie würde völlig untergehen.
Von daher haben wir überlegt, was wir machen können...
aber uns ist nichts eingefallen ... :(

Elli weitergeben, weitervermitteln ... wäre erstens SEHR SEHR schwär, denn
wer will heut zu tage schon noch nen hund der 12 jahre alt ist und diabetes hat???? Ausserdem würde sie das sicherlich nicht verkraften, sie ist so viele Menschen um sie gewohnt, die sie immer wieder beschäftigen und mit ihr spielen.

Wir haben überlegt, ob wir sie einschläfern lassen, um ihr das leben mit diabetes zu ersparen (da sie darunter schon leidet ... weniger frisst ... lustloser ist...) wir denken, wir haben ihr ein schönes leben bereitet und sie uns ... wir haben ihr das tierheim erspart und sie hat uns dafür glücklich gemacht ... wir wollen uns alle bei ihr zusammen verabschieden und mit ihr diesen weg gehen ...
das war keine spontane entscheidung aus dem bauch ...
wir haben uns lange und viele gedanken gemacht ...
als wir uns nun den mut gefasst hatten dies unserem tierarzt zu sagen ... antwortete er gleich darauf, dass er dies nicht machen würde... keinesfalls...
dass wir ihn vermitteln sollen ... meint er ...
aber das wird eh nix


jetzt wissen wir nicht mehr weiter :(


bitte ... habt ihr vielleicht ein paar helfende ratschläge?

ich wäre euch soooooo dankbar


mfg isa
 
13.11.2008
#1
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dogman

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Hallo und willkommen im TF!

Wenn ich richtig gelesen haben, planst du jetzt für mitte ende 2009?
Dein Bruder macht was nach der Zivi?
Dein kleiner Bruder muss auch nicht 3 x mit ihm gehen, einer morgens, einer mittags einer abends, wo ist das Problem?
Ihr müsst euch halt neu organisieren. Die Eltern sind noch da, der kleine Bruder und die Schwester mit ihrem ökologischen Jahr? Was machst du an den Wochenenden?
 
de_isa

de_isa

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Hallo und danke für die schnelle antwort

ja ich plan für nächsten sommer ...
meine schwester wird wahrscheinlich auch ausserhalb dresdens arbeiten müssen ...
meine brüder und mein papa haben den hund eigentlich nicht gewollt.
meine mum will die verantwortung nicht alleine über den hund tragen...
die hunderunden müssten also unter meiner mutter und meinem kleinen bruder ausgehandelt werden ... wobei die mittagsrunde dann ziemlich schleifen würde, weil mein kleiner bruder ja schule hat und meine mum arbeiten muss...

ich hab auch schon überlegt elli mit nach leipzig zu nehmen, aber da weiß ich ja meine arbeitszeiten auch nicht ... ob ich da mittags überhaupt nach hause kann ...

verstehst du was ich meine ?
 
R

Ricalein

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Hallo Isa
Ansichist es ja toll das du dir schon so früh Gedanken darüber machst, aber bei dem Alter des Hundes würde ich eventuell noch nicht so weit voraus denken, und bevor der Hund eingeschläfert wird, weil nicht genug Zeit da ist, solltet ihr vielleicht noch nach einem Tagessitter suchen. Damit müsste Elli doch geholfen sein.
 
Nojiko

Nojiko

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Ich glaub du kannst es dir gar gar nicht vorstellen wie schlimm das sein wird, reden kann man leicht darüber.
Wir mussten im Januar08 unseren Barry, 10,5 Jahre alten Bernersennenrüden, einschläfern, leider ging es nicht mehr anders. Aber glaub mir, es war die schlimmste Entscheidung unseres Lebens. Ich würde alles versuchen, bevor ich so einen Schritt mache. Ich kann natürlich nicht beurteilen, wie es deiner Hündin geht, aber wenn es sich für sie noch lohnt zu leben... ich könnte es nicht. Vielleicht gibt es ja noch eine Chance. Und wer weiß was in einem Jahr ist, bei so einem alten Hund kann es immer vorbei sein...

Auf jedenfall wünsche ich dir, dass du richtige Entscheidung triffst.
 
de_isa

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war klar, dass hier viele denken, dass wir elli abschieben wollen :089:

sie bedeutet uns so viel ... so n gefühl kann nich jeder in worte fassen ... tut mir leid ...
was soll ich denn machen? ich weiß, dass ich definitiv nach leipzig muss
wenn meine mum nicht alleine die verantwortung für den hund nehmen will ... kann ich doch auch nichts machen ... *cry*
wir wollen elli aber auch nicht weggeben ... weil wir wissen, wie sehr es ihr bei uns gefällt, wie sehr sie uns braucht ... und weil wir wissen, dass sie sich nicht noch mal eingewöhnen kann ... ich kann mir auch nich vorstellen, dass es angenehm is jeden tag 2 mal gespritzt zu werden .... man merkt ihr doch an, dass sie darunter leidet ...
ich setzt mich fast jeden tag hin und geb ihr das futter mit der hand, damit sie was gefressen hat, weil sie ihr insulin braucht ... und dafür muss sie was essen ...

:085::085::085:
 
dogman

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die hunderunden müssten also unter meiner mutter und meinem kleinen bruder ausgehandelt werden ... wobei die mittagsrunde dann ziemlich schleifen würde, weil mein kleiner bruder ja schule hat und meine mum arbeiten muss..
naja, lieber eine Runde schleifen als über Einschläfern nachzudenken. Auch ist es, wie Rica geschrieben hat, einfach sinnvoller eventuell noch jemand aus der Nachbarschaft als Sitter einzubinden. Du machst dir zwar viel Gedanken aber siehst vor lauter Bäumen den Wald nicht;) Sortiert euch, beratet euch in der Familie und überlegt mal gemeinsam was wer wie in der Zukunft tun kann (mein Rat)
 
M

Mikki

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Hallo isa,

sorry, aber einen Hund aus diesen Gründen einschläfern, geht man gar nicht!

Klar, es kommt eine andere Zeit auf Euch zu, aber statt über Ellis Ende nachzudenken, würde ich lieber darüber nachdenken, ob ich nicht den Hund evtl. Stundenweise von einem lieben Menschen betreuen lassen könntet. Vielleicht auch in einer Pension, sowas könnte man preislich pauschal monatl. aushandeln und wäre dann so, wie dich deine Eltern (vielleicht) in die Kita gebracht haben, nur eben jetzt Euer Hundi. Morgens hinbringen und Nachmittags abholen.

Ehrlich, einen Hund deswegen einzuschläfern, nee, da würde ich lieber selber sterben, als meinen Hund einzuschläfern.

Auch könnte man einen Rentner über ein Inserat finden oder ein älteres Ehepaar, die sich gerne um einen kranken Hund stundenweise kümmern, aber selber keinen für immer mehr wollen. Viele fühlen sich zu alt, als das sie sich einen Hund nochmal holen würden, was ich oft sogar ganz vernünftig finde. Aber Stundenweise ist es doch okay oder?

Unterschätzt nie den Elan eines Hundes, sich an neue Situationen zu gewöhnen. Hundis schaffen das oft besser, als Menschen!

LG Mikki
 
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