Horsemanship etc. / Was haltet ihr davon?

Diskutiere Horsemanship etc. / Was haltet ihr davon? im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallöchen Ich wollte mal fragen was ihr von HMS und Co haltet? Macht ihr danach Bodenarbeit oder reitet ihr danach? Oder findet ihr diese...
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Elly

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Hallöchen
Ich wollte mal fragen was ihr von HMS und Co haltet?
Macht ihr danach Bodenarbeit oder reitet ihr danach?
Oder findet ihr diese Reitweise nicht gut... ?

Ich hab ja letztens einen Kurs gemacht über die Grundlagen der
Bodenarbeit...
Ich finde es von Grundsatz her nicht schlecht und mache danach auch Bodenarbeit. Finde allerdings, dass manche Sachen zu hart sind und nicht auf jedes Pferd angewandt werden dürfen. ( bestimmte Trainer, deren Namen ich nicht nennen will)

Habe gerade ein bisschen angefangen danach zu reiten. Das ist schon sehr viel anders als das "normale" Reiten... Ich bin mir noch nicht so ganz sicher was ich davon halten soll. Die Hintergründe sind eig. alle verständlich. ... aber ich habe da auch so meine inneren "Blockaden" weil ich es halt ganz anders gelern habe...

So und jetzt bitte Erfahrungen / Meinungen was auch immer =)

Danke schon mal
LG Elena
 
13.11.2008
#1
A

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Guest

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Ronja11

Ronja11

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Was die ganzen Gurus und Flüsterer betrifft, halte ich nichts von, außer von Linda Tellington Jones ihre Touches. Horsemanship sollte jeder haben, da braucht er auc nicht zu Gurus laufen.
 
Suli-Jane

Suli-Jane

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Ich interessiere mich sehr für diese "alternativen" Methoden, vorallem TTeam, also Linda Tellington Jones hat es mir wirklich angetan.
Ich denke man kann mit den anderen Methoden auch mit einem "Pferdeflüsterer" vielleicht Erfolg haben, sollte es aber dennoch immer kritisch betrachten.
 
Ronja11

Ronja11

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Was die sogenannten Flüsterer einen als neu verkaufen wollen, ist doch eigentlich altes Wissen - neu verpackt. Vieles finde ich auch sehr brutal, was sie als Pferdefreundlich anpreisen.
 
Suli-Jane

Suli-Jane

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Einige Aspekte der Flüsterei find ich echt interessant andere gefallen mir gar nicht. Selbst wenn es keine physische Gewalt ist, ist die psychische dort leider tweilweise nicht ausgeschlossen.
Aber man kann auch nicht alles "schlecht machen", denke ich.
 
S

Svenja

Guest
Es geht auch nicht ums Flüstern, sondern um die Körpersprache. Natural Horsemanship sollte in jede Reitweise, egal ob klassisch, barock, western oder Freizeit, mit einfließen. Es hat niemand "erfunden" oder sonstiges. Es geht einfach darum, sich mit dem Wesen, der Natur und dem ursprünglichen Verhalten des Pferdes zu befassen und das während dem Training. Wenn mein Pferd beispielsweise nicht mehr über einen Sprung geht, sollte ich versuchen die Ursache herauszufinden, anstatt drauf zu schlagen, ein Beispiel. Das sollte allerdings jeder mitbringen. Die wirkliche Bodenarbeit (egal ob frei oder am Seil) bindet Mensch & Pferd und lässt die Basis einer tollen Kommunikation zu (wenn man es nach den richtigen Ansätzen macht!) Das geht ohne Gewalt oder sonstiges. Gewalt beginnt dort wo Wissen endet, und das sollte nicht passieren ;) Es gibt tolle Menschen die jahrelange Erfahrung mit verschiedensten Sparten der Bodenarbeit etc haben. Leute wie Pat Parelli, Monty Roberts usw. haben die Bodenarbeit "populär" gemacht, viel halten tu ich von ihnen leider nicht mehr.
Und ich denke nicht jeder ist bereit dazu sich auf das Natural Horsemanship einzulassen. Pferde spiegeln uns, dh wenn wir sie ändern wollen, müssen wir erst UNS ändern, und das sieht leider nicht jeder ein. Ich hoffe dass sich noch mehr Menschen damit befassen und lieber mal in sich hineinschauen, um dann das "Problem" mit dem Pferd zu lösen. Die Pferde werden es danken und der "Erfolg" (egal in welcher Art und Weise) wird das Resualtat davon sein.
 
Elly

Elly

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Hey,
nur leider sehe ich keinen Dressurreiter, der sein Pferd nach HMS trainiert. Bodenarbeit heißt kei den meisten Menschen longieren. Da wären wir schon wieder an einem Streitpunkt. Der "Horseman" sagt, dass das das Pferd langweilt ( was ich nachvollziehen kann) der Dressurreiter sagt, is mir egal ich muss das Pferd doch trainieren.
Genau das gleich bei den "Hilfsmitteln". Es sieht wirklich teils brutal aus, aber wenn man wiederum die Hintergründe mit einbezieht ist es ja wirklich so, dass Pferde unter einander nicht so sanft umgehen wie wir. Unsere Vorstellung lässt aber solche Methoden nicht zu. Wo wir wieder an der Stelle sind, ICH muss mich ändern ( muss zum "Pferd" werden) ich kann nicht verlangen, dass das Pferd zum Mensch wird. All das kann ich sehr gut nachvollziehen und ich finde das System nicht schlecht.
Aber ich kann mir einfah nicht vorstellen, dass man das auf jede Reitweise anwenden kann. Die Unterschiede sind einfach zu groß.
Wie sieht es mit dem Reiten aus? Reitet ihr danach?
Dann zu dem Knotenhalfter, was auf keinen Fall weniger "scharf" wirkt als ein Gebiss( meiner Meinung). Allerdings habe ich gemerkt, das mein Pferd auf das Knotenhalfter besser anspringt als auf ein kaltes Gebiss.
Ich finde man muss abwägen. Man sollte die Methode auf´s Pferd abstimmen. Andererseits finde ich die Gewalt vieler Reiter mit Kandarren, Hilfszügel ect. teils noch viel schlimmer als einmal den Stick zu benutzen.
Oder z.B in der klassischen Dressur werden Hilfen zum Rückwärtsrichten so gegeben: Vorne Paraden, mit den Schenkeln treiben. Wo ist da der Sinn? Alles was von hinten kommt bewegt ein Pferd nach vorne zu gehen, ist doch logisch.
Also ich habe bis jetzt noch keine Reitweise für mich entdeckt, wo ich sage: Das ist es.....
 
B

Brillenschlange

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nur leider sehe ich keinen Dressurreiter, der sein Pferd nach HMS trainiert.
Hier! :039:

Nach HSM reite ich im Wesentlichen nicht, aber unter Bodenarbeit verstehe ich neben Longieren auch Elemente des Western - Reitens oder der GHP, zum Beispiel das Stangen - L oder einen geführten Parcours.
Ich denke, da bin ich nicht der einzige Dressurreiter, der das macht. Natürlich sieht man in Reitställen häufig solche "Dressurreiter", die meinen, sie seien die Besten ihrer Klasse und gurken mit ihren Pferden auf der Vorhand durch die Halle.
Ausnahmen gibt es immer...

Mit Knotenhalfter bin ich noch nie geritten; das klingt aber auf jeden Fall spannend.

Wo ist da der Sinn? Alles was von hinten kommt bewegt ein Pferd nach vorne zu gehen, ist doch logisch.
Wenn ein Pferd gelernt hat, dass es, wenn man treibt und vorne gegenhält, nach hinten laufen soll - wo liegt das Problem?
Was ein Pferd nie anders kennen gelernt hat, kann es doch auch nicht missverstehen, oder?

Und: Wer meint, alleinig mit Kandare und Sporen sein Pferd reiten zu können, kann uns eigentlich nur Leid tun.
Hilfszügel sollen in der Regel helfen, aber auch das gelingt nur durch richtiges Anwenden.

LG,
die Brillenschlange
 
Elly

Elly

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Wenn ein Pferd gelernt hat, dass es, wenn man treibt und vorne gegenhält, nach hinten laufen soll - wo liegt das Problem?
Was ein Pferd nie anders kennen gelernt hat, kann es doch auch nicht missverstehen, oder?

Und: Wer meint, alleinig mit Kandare und Sporen sein Pferd reiten zu können, kann uns eigentlich nur Leid tun.
Hilfszügel sollen in der Regel helfen, aber auch das gelingt nur durch richtiges Anwenden.

LG,
die Brillenschlange
Ja, da hast du auch wieder Recht. Aber es liegt halt meiner Meinung nicht in der Natur des Pferdes. Ist es da nicht einfacher sich daran zu orientieren, was das Pferd sowieso schon weiß. Ich meine so einen Instinkt bekommt man durch trainiren ja nicht weg. Irgendwo ist er immer noch, zeigt sich dann spätestens wenn das Pferd erschrickt ;)
Was ich auch sehr lehrreich fand (an dem Kurs):
Wie verladet ihr eure Pferde??
Die meisten Leute gehe doch vorne weg und verstehen es als einen "Vertrauensbeweiß", wenn das Pferd auf den bösen Hänger folgt.
Aber ist es nicht eher ein "ich lass dich vorgehen und guck ob du gefressen wirst?" Es ist doch eher ein Vertrauensbeweiß, wenn das Pferd vorrausgeht, also vertraut es mir auch ohne, dass ich vorgehe.
Auch fand ich gut, dass der Unterschied zwischen Fluchttier und Raubtier noch mal ganz klar gemacht wurde...
Also wie wir uns manchmal unterbewusst verhalten, ohne es eigentlich so zu wollen.
 
B

Brillenschlange

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Ein Vetrauensbeweis ist es meiner Meinung, dass das Pferd sich nicht vor dem Hänger fürchtet und freiwillig hineingeht.

Man ist ja im Umgang mit dem Pferd das ranghöhere "Tier", das Pferd - als Herdentier - folgt gewöhnlich immer den Ranghöheren.

Und zum Trainieren:
Man müsste dann aber ein Pferd von Grund auf so trainieren, dass es anderen Impulsen folgt als jenen, die wir Englisch/Western/Freizeitreiter unseren Pferden lehren; ergo kannst du einem erfahrenen Pferd schlecht plötzlich andere Hilfen geben, die es nicht kennt.

LG
 
Ronja11

Ronja11

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Elly: Ich kann Dir nicht zustimmen, wir sind früher Tuniere Springen und Dressur bis Kl. III geritten. Mein Sohn nahm mittags am A Springen teil, am nachmittag an Trailparcour - heute GPH - und das mit Erfolg..... Unsere Pferde gehen Wippen, planen und den ganzen Kram, so das es sie schon langweilt...... In einem früheren Reitstall in NRW wo ich meine stehen hatte, war Freitags Training, Plane, Stangen, Regenschirm etc. da stand das Shetty mit Kind neben dem Grand Prix Pferd. Dafür sehe ich leider gerade oft in der Freizeitreitszene (bin inzwischen selber Wald und Wiesenreiter) Pferde, die an der Longe am Halfter durch die Gegend schleudern. Oder die Pferde in der Woche nicht reiten, dann am Wochenende durchs Gelände preschen.
 
Elly

Elly

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Ich kann schlecht für alle Dressurreiter, Spring- oder Freizeitreiter sprechen, natürlich gibt es Ausnahmen. Es ist nur leider so, dass ich aus unsrem Stall die Erfahrung gemacht habe, dass jeder sein Pferd anders trainiert. Der eine scheucht sein Pferd über den Platz, der andere lässt es ne Stunde ausgebunden an der Longe gehen. Dann gibt es welche die machen Stangenarbeit, Scheutraining ect..... Ich kenne diese Dressurreiter, die ihr Pferd an beiden Stricken angebunden unter das viel zu tief hängende Solarium stellen, und die mit der Gerte davor stehen und sich wundern warum das Pferd ausweichen will.... Solche Leute arbeiten (bei uns) nun mal NICHT mit Planen und Wippen oder sonst noch was. Das ist einfach so.

Training:
Es sind ja keine anderen Impulse. Ich hab meine Stute angefangen danach zu reiten ( ist vorher nur Dressur/Freizeit gegangen) und es gab keine Probleme. Eine Hinterhandwendung bsp. wird auch ähnlich wie in der Dressur geritten. Man kann das Reiten ja nicht neu erfinden. Wie gesagt ich habe auch nicht vor immer danach zu reiten, ich möchte einfach mal schauen ob mir das liegt. Ich habe zur Zeit ja eine RB (ist ziemlich verritten wurden) und finde gerade das gebisslose Reiten bei ihr sehr gut, da sie nur mit Gegendruck auf einen stehenden Zügel (mit Gebiss) reagiert hat. Auch wenn ich mit Gebiss reite, habe ich die Zügel eher locker. Konnte sie aber trotzdem durchs Genick reiten. (Also da habe ich eher Elemente aus dem Westernreiten) Wie gesagt ich finde Reitweisen sollte man auf´s Pferd abstimmen.


Noch mal zum Vertrauen, natürlich soll ein Pferd keine Angst vor dem Hänger haben.
Wenn es Angst hätte, würde es zu 99,9 % bestimmt nicht in den Hänger gehen auch wenn der Mensch vorraus geht.
 
B

Brillenschlange

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Man kann das Reiten ja nicht neu erfinden
Auch wieder wahr - man muss aber nicht jedem Guru folgen. ;)

Wichtig ist beim Reiten und im Umgang mit dem Pferd jedoch, dass es gut auf die Reitweise reagiert und es zu ihm passt.

Leider kann ich Erfahrungen mit solchen "Reitern" nur bestätigen, da tun mir die armen Pferde wirklich nur leid.
Aber solange wir unsere Pferde, RB oder Schulpferde pfleglich und würdig behandeln, haben wir zumindest unseren Teil dazu beigetragen - man kann ja nicht die ganze Welt retten. ;)

Wenn es Angst hätte, würde es zu 99,9 % bestimmt nicht in den Hänger gehen auch wenn der Mensch vorraus geht
Durch Druck mit Sicherheit - das ist allerdings Tierquälerei!

LG
 
Ronja11

Ronja11

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Elly: Du kannst nicht verurteilen, was Du nur in Deinem Stall erlebst, es gibt viele andere Ställe und Pferdehalter, die es anders machen.
 
B

Brillenschlange

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Elly: Du kannst nicht verurteilen, was Du nur in Deinem Stall erlebst, es gibt viele andere Ställe und Pferdehalter, die es anders machen.
Ja, das hatte ich vergessen: Es gibt viele Tunierställe, die das so handhaben (Pferde gehen nur "richtig" mit Dreieckszügeln, auf Kandare und mit zu engen Ausbindern). Denke dir doch diese Vorurteile mal weg.
Nicht alle Reiter, die Tunierambitionen haben, sind gleich Tierquäler.

LG
 
Elly

Elly

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Mit Sicherheit sind nicht alle Dressurreiter so, aber denken wir mal an diese komische Trainerin, die die Pferde in Dänemark so gequält hat. Irgendwann war die auch mal eine erfolgreiche Reiterin, und man hätte nie gedacht, dass sie solche Methoden anwendet ...Ich habe persönlich leider zu viele Erfahrungen gemacht, wo angebliche tolle "Dressurreiter" ihre Pferde dermaßen mit Schlaufzügel runter gequält haben, dass ich von vorne herein eher skeptisch bin was diese (sorry) "turniergeilen" Reiter als Dressur bezeichnen.
Ja, es ist "nur" ein Vorurteil, oder sagen wir mein persönlicher Eindruck, ich lasse mich gerne jederzeit eines besseren belehren...

Mit Sicherheit gibt es auch tolle Leute, die mit ihren Pferden wirklich eins werden, und die wirklich mit Pferden umgehen können. Aber machen wir uns doch nicht´s vor, geht mal in einen durchschnittlichen Reitstall, wie viele solcher Leute seht ihr da?
Ich sage nicht, dass alle Freizeit- oder Dressurreiter Tierquäler sind, man kann ja auch nicht erwarten, dass ein Reitschüler direkt reitet wie ein Profi, ich bin ja auch nicht perfekt. Das einzige, was mich stört sind die Leute, die sich nichts sagen lassen und einfach weiter machen, egal ob das jetzt gut für´s Pferd ist oder nicht. Genau wie dieser Tick, sein Pferd im Winter scheren zu müssen! Ich kann euch versichern, dass keiner bei uns im Stall prof. Turnierreiter ist , oder sein Pferd mehrmals am Tag trainiert. Aber diese Liste könnte ich jetzt noch endlos weiterschreiben.
Auch bei uns gibt es Leute vor denen ich wirklich den Hut ziehe, und das egal mit welcher Reitweise. Da könnte ich jetzt auch noch ein paar Bsp. schreiben, aber das lasse ich jetzt lieber ;)



In meinen Ferien an der Ostsee z.B war ich auf einem Zuchthof, super FN ect... bla bla. Der RL war eine Zumutung. Ich bin einmal in der Stunde mitgeritten, da war ein Mann( konnte seit 3 Jahren reiten hat sich eigenes Pferd gekauft (jung noch sehr unerfahren)) der RL hat ihm geraten mit Schlaufzügeln zu reiten, weil das Pferd ihm immer unter dem A++++ wegrannte. Ich konnte da nicht hinsehen! Das Pferd ist auf der Vorhand rumgetänzelt mit weit geöffneten Augen total in Panik und der Reiter meinte doch allen ernstes, "der hat viel Temperament"!! Aber sagen durfte man nichts, man war ja nur dummer Reitschüler der eh keine Ahnung hat... tzzz.

Zu den "Gurus" noch einmal ich halte nicht´s von Pat Parelli, Andrea Kutsch und CO =), ich sagte lediglich, dass ich die Grundidee gut finde, und Elemente daraus nehmen möchte. Ich finde die klassische Dressur auch nicht grundlegend falsch, im Gegenteil. Wie gesagt ich stehe halt dazu, dass man die Reitweise vom Pferd abhängig machen sollte.

@ Ronja: Natürlich kann ich darüber urteilen, was ich an meinem Stall erlebe.
(dazu möchte ich noch sagen, dass ich damit nicht sagen will, dass bei uns alle Reiter mit Schlaufzügeln reiten, das wäre Quatsch. Der Großteil geht mit seinen Pferden vernünftig um. Ich möchte nicht sagen, dass es wirklich eine Freundschaft ist, aber zumindest lieben sie ihre Tiere sehr, ob das umgekehrt der Fall ist weiß ich nicht. Es sind auch viele Reiter die nur für 3-4 Monate da sind, dann schon wieder weg, weil sie noch nicht mal mit der Stallgemeinschaft klar kommen, geschweige denn mit ihrem eigenen Pferd...) Ich sagte bereits, dass ich nur von meiner Erfahrung und von den Ställen sprechen kann, die ich kenne.
Weiter geht es übr. mit Reitschulen, von denen ich lieber gar nicht erst anfangen möchte...


Oh sorry, etwas lang geworden ;)
Nochmal zu Brillenschlange:
Da hast du Recht, dass man nicht die ganze Welt retten kann, aber ich bin ein Mensch, der ungern einfach weiter geht. Obwohl ich zugeben muss, dass ich mich teilweise gar nicht traue meine Meinung zu sagen...
 
Ronja11

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So, dann zähle ich mal auf, in der Nachbarschaft wird ein Freizeitpony alleine gehalten, im Stacheldraht ohne Schutzhütte. Dann kenne ich welche, Freizeitreiter, die galoppieren hier des öfteren vorbei, auf Asphalt. Ich kenne welche, die Reiten in der Woche nie, aber galoppieren am Wochenende 3 Stunden am Stück durchs Gelände. Ich kenne welche, die binden ihre Pferde am Knotenhalfter an. Ich kenne welche, die füttern ihre Pferde 2 x am Tag, dazwischen nichts, ohne Weide.... ich kenne welche, die longieren ihre Pferde am Weidenhalfter, keine Ahnung von nichts und merken nicht, das die äußere Seite im Auge hängt, sie reiten ihre Pferde im Gelände mit durch gedrücktem Rücken und glauben sie wissen alles und können alles.
 
Elly

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Ich finde es schlimm genug, dass es sowas gibt.
Ich denke solche Erlebnisse kann hier jeder erzählen, ich denke mal darauf wolltest du hinnaus?

Allerdings sind wir i-wie etwas vom Thema abgekommen, ich wollte euch eig. nicht erzählen wie doof und verantwortungslos manche Reiter sein können, sondern wollte einfach eure Meinung zu HMS wissen;)
 
B

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Nochmal Offtopic:

Ich gebe dir ja recht, Elly, dass es viele abschreckende Beispiele gibt, ABER ;): Man kann nicht alle über einen Kamm scheren und sagen: So, alle "tuniergeilen" Reiter machen das und das.
Klar ist, dass es in einem durchschnittlichen Stall, die wir alle kennen, kaum jemand auf S-Niveau reiten kann und dass dort viele Möchtegern-Tunierreiter rumgeistern.

LG,
die Brillenschlange
 
Elly

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@Brillenschlange:

Ja, ihr habt ja Recht, ich wollte auch wirklich nicht sagen, dass alle Turnierreiter so uns so sind. (auch wenn ich selbst nicht viel mit Turnieren ect. am Hut hab)
Aber allein das Wort "turniergeil", was ja nicht auf alle zutreffen muss, sagt meistens auch schon aus, dass das Pferd i-wo einstecken muss.Wenn ich schon sehe, dass i-so ein Typ aus Dubai seine Pferd einfliegen lässt, nur weil i-wo ein Turnier ist, wo man ja gewesen sein muss, dann kriege ich ja schon so nen Hals...Aber ich merke schon, ich fange schon wieder an ;)
 
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Horsemanship etc. / Was haltet ihr davon?

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