Berühmt, berüchtigte Dominanz: welche Theorien findet Ihr sinnvoll und warum?

Diskutiere Berühmt, berüchtigte Dominanz: welche Theorien findet Ihr sinnvoll und warum? im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo liebe Foris, in letzter Zeit bin ich in den verschiedensten Themen immer wieder firstauf die sog. "Dominanz" des Hundes und dessen...

Berühmt, berüchtigte Dominanz: welche Theorien findet ihr am sinnvollsten?

  • Patricia B. McConnell

    Stimmen: 1 14,3%
  • Günther Bloch

    Stimmen: 2 28,6%
  • Dorit Urd Feddersen-Petersen

    Stimmen: 1 14,3%
  • Jan Fennell

    Stimmen: 0 0,0%
  • Jan Nijboer

    Stimmen: 1 14,3%
  • Hundewelten

    Stimmen: 0 0,0%
  • sonstige

    Stimmen: 2 28,6%

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IngiHondje

IngiHondje

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Hallo liebe Foris,

in letzter Zeit bin ich in den verschiedensten Themen immer wieder
auf die sog. "Dominanz" des Hundes und dessen angebliche Auswirkungen gestoßen.
Mich würde es sehr interessieren, wie ihr das seht. Welche Theorien/Ansichten machen für euch am meisten Sinn und vor allem warum?

Völlig wertfrei (noch ;)) und mit Vorfreude auf eine rege Diskussion...
Katja :D
 
17.11.2008
#1
A

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Guest

Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Felomina

Felomina

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Mhhh....ich würde mich ja gerne beteiligen,aber ich kann mit den Theorien nix anfangen.
Kannst du nicht vielleicht mal so ganz kurz sagen, was die einzelnen Theorien aussagen? Möglicherweise bin ich die einzige, aber ich kann mir vorstellen,dass es durchaus noch mehr Leute gibt, denen diese namen nicht viel sagen. Solte cih die einzige Unwissende sein, dann sagt Bescheid und ich wühl mich selbst durchs Netz^^
glg
 
S

Sonnenschein

Guest
Muss mich hier Felomina anschließen...

Was ich aber so spontan dazu sagen würde ist: Ein Dominanter Hund ist nix schlimmes, er weiss um seine Stärke und muss sich nicht zwangsläufig wie ein "wilder" aufführen, da er das nicht nötig hat.
 
Sheep_195

Sheep_195

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Hallo :)

Auch ich schließe mich an!

Leider kann auch ich mit den Namen nichts anfangen :?


Vielleicht erklärt sich ja Jemand bereit sie uns zu erklären ... dann wird die Diskussion auch abwechlungsreicher ;)


Liebe Grüße Julia
 
Geromina

Geromina

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Schließe mich an :mrgreen: Einige der Namen sind mir zwar bekannt, aber welche Theorien genau vertreten werden, weiß ich nicht.
 
Fini

Fini

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Naja, es gibt ja einige Theorien. Aber generell glaube ich nicht, dass es die einzige Wahre Theorie gibt.
Nicht immer hat ein Hund die Absicht die Spitze des Rudels zu erreichen nur weil er auf dem Sofa sitzt (jetzt nur mal ein Beispiel und auf nichts bezogen) ;)

Generell finde ich aber, wird Fehlverhalten zu oft auf angebliche Dominanz geschoben.

Wenn ich aber einen der oberen Namen auswählen sollte, würde ich Dorit Urd Feddersen-Petersen ankreuzen. Ich finde ihre Ansichten am besten (ohne eine strenge Theorie zu erkennen).
 
IngiHondje

IngiHondje

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Hmm, okay, wie mach ich das jetzt am besten und auf die Schnelle?

Ich versuch's einfach mal (jemand, der die Autoren kennt, bitte ergänzen, falls was essentielles fehlt!).




Patricia B. McConnell:
  • u.a. Autorin der Bücher "Das andere Ende der Leine", "Liebst du mich auch"
  • Doktor der Biologie (in Zoologie)
  • besitzt mehrere Border Collies, eine Schafherde und eine Herdenschutzhündin
  • beruft sich auf die Biologie des Hundes und ihren eigenen Erfahrungen als Hundetrainerin (insbesondere für Problemen mit Aggression)
  • ist in erster Linie absolut dagegen Dominanz und Aggression in einen Topf zu werfen
  • ist der Meinung, dass dominante Tiere sich nicht immer und überall durchsetzen müssen, denn es gibt den "natürlichen Alpha", der überaus tolerant, ruhig und selbstbewusst handelt und es nicht nötig hat seinen Status immer und immer wieder beweisen zu müssen
  • dominante Tiere setzen sich interessenspezifisch durch, d.h., wenn das sozial höher gestellte Tier kein größeres Interesse hat, auf dem höher liegenden Ruheplatz (z.B. Couch) zu schlafen, ist es ihm egal, ob dies rangniedrigere Tiere machen
  • ist der Meinung, dass Mensch und Hund (als zwei verschiedene Arten) in einem gemeinsamen Rudel leben können
Günther Bloch:
  • u.a. Autor des Buches "Der Wolf im Hundepelz"
  • Kynologe, beobachtet und analysiert Hunde- und Wolfsrudel in Gefangenschaft und freier Wildbahn
  • besitzt u.a. eine Laika-Hündin, einen Dackel und einen Kaukasischen Owtscharka
  • eine Wolfsfamilie wird nicht zwangsläufig vom Alpha geführt, es kommt auf die Motivationsgrundlage an: auf der Suche nach Höhlenkomplexen führt das Alpha-Weibchen; wenn Gefahr für die Gruppe drohen könnte, führt das Alpha-Männchen; wenn Tiefschnee liegt und die Gruppe auf der Jagd ist führen nicht selten die juvenilen Wölfe, da die Erwachsenen Tiere so Energie sparen können
    • Wichtig ist hierbei allerdings: die Wolfseltern bleiben immer "Rudelführer", egal ob sie nun vorne laufen oder sich in der Mitte befinden
  • Spricht von "positiver Dominanz", also von Beschützerinstinkt und Erfahrenheit. Dieser sollten wir uns im alltäglichen Umgang mit unseren Hunden annehmen.
  • ist (ebenso wie McConnell) dagegen Dominanz und Aggression gleichzusetzen
  • in einem Wolfsrudel herrsche über eine längere Zeit eine stabile und keine ständige(!) Dominanz
  • merkt an, dass Hunde dazu neigen uns Menschen stark zu verhundlichen
  • wenn der Status zwischen Mensch und Hund grundsetzlich geklärt ist, sollten Dinge wie "Hund markiert über meine Pinkelstelle, hilfe!" einer Lappalie angehören
  • ordnet den Begriff "Dominanz" so ein, wie U. Gansloser (damit der Post nicht ellenlang wird, setzte ich die Einordnung in einen versteckten Text):
[versteck]
1. Dominanz ist keine Eigenschaft und muss in einer Zweierbeziehung getestet bzw. erarbeitet werden.
2. Dominanz ist nicht mit Aggression gleichzusetzen - ein wirklich dominantes Tier setzt seinen Willen auch ohne Aggression durch!
3. Dominanz beinhaltet das Vorrecht, ein bestimmtes Interesse durchzusetzen, wenn man dies will. Setzt sich ein Wolf gegenüber einem anderen in ca. 80% der Fälle durch, ist er dominant. Die restliche Zeit kann man es sich zeit- und situationsabhängig auch leisten, auf dominantes Verhalten zu verzichten!
4. Leitwölfe demonstrieren "formale" Dominanz durch Ruhe, Abgeklärtheit und eine entsprechende Körpersprache vom Imponieren bis zum Ignorieren!
5. Leitwölfe demonstrieren momentan ausgeübte Dominanz, indem sie spontan zu einem Schnauzgriff ansetzten oder ein rangniedriges Tier anspringen und auf den Boden drücken
Quelle: Günther Bloch, Der Wolf im Hundepelz , erschienen im KOSMOS-Verlag [/versteck]



Dorit Urd Feddersen Petersen:
  • Autorin zahlreicher Bücher über Hundeverhalten
  • Tierärztin und Verhaltenswissenschaftlerin mit Schwerpunkt Verhalten von Wölfen und Hunden
  • führt Verhaltensuntersuchungen an Wölfen, Kojoten, Goldschakalen und Rotfüchsen unter vergleichbaren Umweltbedingungen durch
  • ist der Meinung, dass es zwischen Hunde und Menschen keine interspezifische Rangordung gibt, sondern "Handlungsspielräume oder Freiheiten in Bezug auf dieses und jenes Verhalten" (Quelle: D.U. Feddersen Petersen, Ausdrucksverhalten beim Hund)
  • nennt als Definition der Dominanz ein Zitat von Erik Zimen (1982): "The dominance relationship between two animals is expressed by the degree of social freedom each animal allows itself during an encounter"
  • Spricht bei vielen Verhaltensweisen von einer Ambivalenz. Ein Verhalten, wie z.B. das Kopfauflegen (oder "Chin-Resting") kann in einer Situation Imponiergehabe sein, in einer anderen aber teil der Körperpflege/Zärtlichkeiten sein. Auch das Pföteln kann unterschiedlich interpretiert werden: unter Welpe kann es eine Spielaufforderung sein, unter Bindungspartnern zum Körperpflegeritual gehören, unter Rivalen eine Beschwichtigungsgeste darstellen
Jan Fennell:
  • Autorin des Buches "Mit Hunden sprechen"
  • nennt als ihr Vorbild den "Pferdeflüsterer" Monty Roberts
  • wendet seine Methoden abgewandelt auf den Hund an
  • ihr Leitfaden ist das sogenannte "Amichien Bonding":
    • meint, dass alle Hunde der Meinung sind in einem Wolfsrudel zu leben
    • ihn lenken zwei "ungeheuer wirsame Kräfte": Überlebenstrieb und Fortpflanzungstrieb
    • die Hierarchie im Rudel wird "ständig durch ein stark ritualisiertes Verhalten gestärkt":
      • 1. Ritual: auf der Jagd bestimmt das Alphatier den Weg
      • 2. Ritual: das Alpha-Tier frisst immer zu erst
      • 3. Ritual: das Alpha-Tier steht an forderster Front und das restliche Rudel steht voll und ganz hinter ihm
      • 4. Ritual: wenn sich das Rudel nach einer Trennung wieder vereint, muss der Alpha seine Position immer wieder durch klare Signale festigen
    • von diesen Ritualen leitet sie die Erziehung der Haushunde ab: wenn der Mensch nach Abweseheit nach Hause kommt, wird der Hund ignoriert und zwar für 5 Minuten; der Mensch isst vor dem Füttern des Hundes einen Keks, während der Hund ihn dabei beobachtet; der Mensch geht auf Spaziergängen vor dem Hund; etc. (Quelle: Jan Fennell, Mit Hunden sprechen)
Jan Nijboer:
  • Gründer des Natural Dogmanship®
  • bezieht sich auf das ursprüngliche Verhalten des Wolfes und überträgt es auf die moderne Hundeerziehung
  • Spaziergang bedeutet Jagd: der Mensch verhält sich hier als Rudelführer, der immer vorne läuft und nach erfolgreichem Beutemachen (Preydummy) das Futter an den Hund verteilt
  • auch weiterhin muss die Rangordnung zwischen Mensch und Hund immer und immer wieder klar gestellt werden
Hundewelten:
  • es gibt ein bestimmtes Schema, dass sich bei der Problemhund-Therapie auf jeden Hund anwenden lässt und auch immer funktioniert
  • entwickler des © Speechless Dogtrainingsystem, der Hund wird komplett ohne Sprache erzogen
  • der Hund braucht keinen langen Auslauf, 3x 10min am Tag reichen aus
  • Welpenspielgruppen sind grundsätzlich nichts Gutes
  • der Hund darf auf Spaziergängen nicht markieren, dieses Privileg steht nur dem Alphatier (Mensch) zu
  • ein Hund braucht keinen Kontakt zu Artgenossen, der Mensch reicht völlig aus
  • sind grundsätzlich und explizit gegen die Bestrafung in der Hundeerziehung
  • sehen Zerrspiele als mögliche Bedrohung für den menschlichen Status als Rudelführer an
  • sind für absolute Ressourcenkontrolle beim Hund
Ja, und die "sonstigen" müsst ihr selbst wissen.
Puh, jetzt bin ich geschafft! :mrgreen:

Liebe Grüße
Katja
 
S

Sonnenschein

Guest
Na, dass war ja nicht grad wenig! Vielen Dank für die Ausführungen... :D

Ich finde eigentlich, dass sich die ersten drei nicht unbedingt widersprechen und sich dort das eine oder andere wiederfindet, so wie ich es auch sehe und wie ich es von "Martin Rütter" kenne.
Also das, was ich oben schon sagte.

EDIT: Habe sonstige angeklickt, weil eine Mehrfachauswahl nicht möglich war.
 
IngiHondje

IngiHondje

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Ja, das stimmt, so in Stichworten klingen die drei ersten wirklich ähnlich.
Ist halt doof, wenn man ein bisschen was von den Autoren gelesen hat, bemerkt man die feinen Unterschiede besser.

Ich bin am ehesten ein Anhänger von Günther Bloch. Er vertritt seine Argumente überaus schlüssig ohne gleich ein eigenes Mantra zu schaffen.

Zu den Mehrfachnennungen, wäre das denn möglich gewesen? Dann hab ich's leider nicht gemerkt. Sorry! :uups:
 
S

Sonnenschein

Guest
Vielleicht kann das ein Mod noch ändern, mit der Mehrfachauswahl,
aber meine Antwort (?) geht wahrscheinlich nit...

Ich glaube, ich muss mir mal wieder mehr Zeit zum lesen nehmen - die richtige Jahreszeit steht ja vor der Tür.
 
Bullway

Bullway

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Hallo
die viele Arbeit mit den Kurzfassungen der Autoren finde ich klasse, ich kenne die Namen einige Theorien, aber ich gestehe ich habe meine eigenen Theorien, ich hab eben Hundeerziehung und Hundeverstand vor 40 Jahren bereits von meiner Familie gelernt und bin nie davon abgewichen, gesunder Menschenverstand und Bauchgefühl, in der Welpenphase, wir hatten zweimal Kuvaszwelpen vor zig Jahren, kann man die Rangkämpfe sehen, es gibt stärkere und die sog. lieberen, schwächeren, als Halbstarke ist es immer noch ein messen der Kräfte, das bezeichne ich als dominantes Verhalten, man sieht wer setzt sich mehr durch, als Mensch muß ich in der Lage sein meinem Hund klar zu machen, dieses dulde ich das nicht, wenn ich das nicht kann, wird der Hund dominant, er kann tun und lassen was ER will und ich steh blöd davor, zeige ich ihm wo es lang geht, ist das sogenannte tierische Dominazverhalten egal, diese Tiere sind clever genug um zu wissen jetzt muß ich gehorchen sonst gibt es Ärger, es ist ein bißchen wie mit Kindern, bei Papa darf ich das, bei Mama das, Hunde wissen es auch, sie wissen mit uns Menschen bei einer wirklichen Verbindung umzugehen, wichtig ist die Liebe und Freundschaft, wenn wir es schaffen ihre Liebe und ihr Vertrauen zu gewinnen ist Dominanz egal, gerade bei HSH, wie unseren Kangal, wenn er mich nicht will, weil er mich liebt und ich sein Vertrauen habe, kann ich gar nichts machen, sein sogenanntes Dominanzverhalten anderen Rüden gegenüber hat damit nichts zu tun
viele Grüsse
Susanne
 
Felomina

Felomina

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Ahhhh...super, jetzt versteh auch ich es^^
Ich muss ja sagen, dass ich finde,dass an allen theorien was dran ist. Bis auf die Letzte klingen alle für mich irgendwie logisch und enthalten Elemente, denen ich zustimmen würde. Und cih denke,dass ist bei jedem so. Dass man sich nach und nach seine eigene Meinung bildet und dann nicht mehr zu einer Theorie passt.
Aber sehr interessant, hab noch nie von diesen Theorien gehört=)
glg
 
Sun

Sun

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Ahhhh...super, jetzt versteh auch ich es^^
Ich muss ja sagen, dass ich finde,dass an allen theorien was dran ist. Bis auf die Letzte klingen alle für mich irgendwie logisch und enthalten Elemente, denen ich zustimmen würde. Und cih denke,dass ist bei jedem so. Dass man sich nach und nach seine eigene Meinung bildet und dann nicht mehr zu einer Theorie passt.
Aber sehr interessant, hab noch nie von diesen Theorien gehört=)
glg __________________

Wenn in meinen Beiträgen irgendwo "cih" steht sollte das in der regel "ich" werden=):uups:







JAAAAAAAAAA da muss ich mich jawohl anschließen *g*
ich hab eben sonstige gestimmt weil ich keine mehrfachauswahl hatte...
Off-Topic
jaja das berühmte cih von felomina :044:tschuldigung aber genau in dem moment habe ich das unter deinem eeeeehm banner..mist wie heißt das nada wp drunter steht: Wenn in meinen beiträgen irgedwo...
ach egal :mrgreen:

 
Annika-17

Annika-17

Registriert seit
08.08.2007
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Hej, Katja!
Das hast Du super zusammengefasst! Kompliment! :clap:

Ich halte die Ansicht von Günther Bloch am einleuchtendsten: Dominanz ist etwas sehr Situationsabhängiges. Das kennt vielleicht jeder von uns: Unser Hund ist in einer bestimmen Umgebung / Konsellation total "obenauf", woanders ist er plötzlich ziemlich klein mit Hut. Zwischen zwei Hunden sieht das Miteinander z.B. völlig unterschiedlich aus, je nachdem, ob sie sich im Haus des einen oder des anderen begegnen.

Meine Hündin Malka kann manchmal ganz schön herrisch sein, anderen Hündinnen gegenüber, aber in einer fremden Umgebung ist sie total vorsichtig! Wenn es ihr um etwas geht, was ihr sehr wichtig ist, ist sie enorm hartnäckig und fordert meine Konsequenz zuweilen ganz schön heraus, aber in anderen Situationen ist sie sehr "diensteifrig", wenn nicht gar unterwürfig.

Den per se dominanten Hund gibt es m.M.n nicht. Somit muss beispielsweise auch nicht jeder Hund nach denselben Regeln behandelt werden.

Außerdem muss man, finde ich, gar nicht so viel Angst haben vor der so genannten "Dominanz" des Hundes. Sind wir nicht manchmal ganz besonders angetan, wenn unser Hund Eigeninitiative ergreift und irgendeine Begabung zeigt? Das kann er nur, wenn er sich auch entfalten, Selbstbewusstsein entwickeln und mal die "Regie" übernehmen darf.
 
ZwanzigAugen

ZwanzigAugen

Registriert seit
22.07.2009
Beiträge
524
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0
Hallo
hab mir neulich mal die kostenlose Broschüre von Hundewelten angesehen (gibts auf deren Seite). Einiges ist recht einleuchtend, anderes wiederum , naja, schier unvorstellbar.

Dass zB Hunde KEIN Spielzeug, keine Dummies etc haben sollten.
auch dass man nicht in ne Welpenspielstunde gehen sollte.. Ich hatte das bislang immer nur andersrum gehört. Nun denn, ich glaube so hat jeder seine Ansichten, doch ganz ehrlich , die unendlichen Weiten der Empfehlungen und Expertenratgebern kann einen ganz normalen Hundebesitzer schon recht arg verwirren.

Hat jemand von Euch speziell diese Broschüre auch gelesen ? Was haltet Ihr von den Ansichten?

Grüßle
 
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