Nicht-Hundehalter und deren Reaktionen auf Hund und Halter

Diskutiere Nicht-Hundehalter und deren Reaktionen auf Hund und Halter im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; hab einen solchen thread nicht gefunden und ich dachte sowas muss her um erfahrungen auszutauschen und evtl. tips zu geben wie man sich denen...
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Jarnvidja

Jarnvidja

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hab einen solchen thread nicht gefunden und ich dachte sowas muss her um erfahrungen auszutauschen und evtl. tips zu geben wie man sich denen gegenüber verhalten soll...

hab zum glück bis jetzt nur 2 mal schlechte erfahrungen gemacht aber auch die reichen schon

1. als meine jade noch ein welpe war ging ich mit ihr spazieren. (zu dieser zeit hörte sie doch schon recht gut aber wie es hald nun bei welpen ist, haperts dann doch einmal.) auf jedenfall war ich gerade mit ihr am üben und hab nicht mitbekommen dass sich ein jogger näherte. meine kleine hat den dann doch noch vor mir entdeckt und lief lustig-fröhlich auf den zu und wollte ihn begrüssen. dieser fing sofort
an mich runterzu machen ich solle meinen drecksköter gefälligst richtig erziehen und ihn zu mir rufen. ich sagte dem dann er solle doch nur mal kurz stehen bleiben dann würde ich sie besser von ihm losbekommen, dieser aber joggte laut motzend weiter und nachdem ich schon mehrmals vergeblich meinen hund zurückrufen wollte und ihn immerwieder aufforderte schnell stehen zu bleiben tat dieser dann das total genervt und fing wieder an mich runter zu machen und er vollte einfach nicht verstehen dass ein 3 monate alter hund noch lange nicht erzogen ist. naja als dieser dann immeragressiver wurde hab ich meinen hund auf den arm genommen und hab diesen typen einfach stehen lassen obwohl der noch lange nicht fertig war mit seinem gemotze

2. vor ein paar wochen war ich mit meinem hund und meinem freund unterwegs. da ich dort selten bin hab ich vergessen dass dort von rechts ein weg einbiegt. naja uf jedenfall ging sie ein paar meter voraus und blieb dann bei dieser einmündung stehen und schaute zuerst einfach mal. auf einmal hörte ich ein geschrei und gefluche und schon fing meine hündin an wie wild zu bellen und ging dabei ein paar schritte auf diesen mann mit einem ca. 10 jährigen jungen zu. ich rief sie sofort zurück und sie kam dann auch ohne zu zögern zu mir zurück. ich wollte mich gerade dafür entschuldigen als der mich garnicht mehr ausreden lassen wollte. da schrie er mir schon entgegen was mir einfallen würde solch ein gefährliches vieh frei rumlaufen zu lassen, ich hätte meinen hund nicht im griff und das nächste mal würde er dann uns dreien einzeln eine ladung pfefferspray verpassen und wir hätten schläge verdient. mein freund stand nur fassungslos da und brachte kein wort heraus dafür rastete ich komplett aus und warf dem alles wüste an den kopf was mir gerade einfiel. naja und bevor wirklich noch was schlimmes passiert ist hat mich mein freund wortlos am arm genommen und hat mich einfach weggezerrt und dieser mann rief uns noch ne weile lang irgendwelches zeugs nach

was haltet ihr davon?

habt ihr auch schon ähnliches erlebt?

lg
 
18.11.2008
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in das Praxishandbuch für Hunde geworfen? Dort steht alles Wichtige zur Auswahl, Grundausstattung, Ernährung und Pflege sowie zur Erziehung und Beschäftigung drin. Vielleicht hilft dir das ja weiter!?
ShadowWolf

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Ach du meine Güte... Das ist ja wirklich der Hammer! Da wüsste ich gar nicht wie ich drauf reagieren soll, aber irgendwann hab ich auch einen Hund, und werde solche Situiationen bestmmt auch bekommen.

Meine Eltern haben einen verzogenen West Highland Terrier. Ich mag Hunde nicht besonders die wie Kinder erzogen werden, aber vor paar Jahren musste ich doch mal mit dem Hund raus. Entlang unseres Weges ist eine Katzenfutterstelle und er jagt ab und zu Katzen. Da dieser Hund jedoch so faul ist, bekommt er nie eine und die Katzen würden eher ihn zur Schnecke machen. Jedenfalls tauchte aus einem verwilderten Garten eine Katze hervor und der Hund meiner Eltern rannte hinter ihr her. Die Katze war natürlich viel schneller. Auf einmal stieg ein Autofahrer aus seinem Parkenden Auto und beschimpfte mich ich solle aufhören mit den Hund die Katzen zu hetzen. Dabei war sie schon lange weg und der Hund hat nie eine Chance bei denen. Da hab ich mich auch gefragt was soll das. Zumal der Westie nicht einmal geknurrt hatte oder agressiv war und schon nach ein paar Metern die Verfolgungsjagd aufgibt.
 
Bummelhummel

Bummelhummel

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Da mußt du dann einfach sagen, sein sie froh, das meine Bestie sie nicht gebissen hat und einfach umdrehen und weg gehen und nicht mehr reagieren. Ich denke der Mann hat sich nur erschrocken und wenn ich erlich bin versteh ich auch kein Spass, wenn ich mit meinem Kind unterwegs bin und ein Hund bellend vor mir steht oder angelaufen kommt. Aber soart würde ich nicht reagieren dadrauf.

Aber ich selber habs noch nicht erlebt, aber mein Papa mit meinem Hund beim Gassi gehen. Mein Papa darf meinen Hund nicht von der Leine lassen!

Die beiden waren dann am Gassi gehen und da kam ne Familie mit einem kleinen Hund ohne Leine und motzen meinen Vater an, wie er denn mit dem Hund Gassi gehen könnte, die sollen froh sein, das ich nicht dabei war, die lassen ihren Köter frei rennen, können ihn nicht zurück rufen, aber maulen meinen Vater an, sowas nenn ich dann dumm.

Aber ich hatte auch schon mal einen Überraschten Rotti besitzer xD
Wir waren Spazieren, aber ohne Hund, nur zum Kind ausführen und da kam einer mit einem Rotti an und ich ja, selber Rotti halterin, sprach den Mann gleich an und fing an zu reden und streichelte so nebenbei den Hund, der Mann war doch sehr erstaunt, ich glaub er ist auch anderes gewohnt, aber er war sehr nett und sein Hund auch.


Also beim nächsten mal ein passender Spruch und umdrehen und weiter gehen, am besten noch mit einem breiten grinsen im Gesicht, weil sowie ich an deinem Bild erkenne hast du ja nen "kleinen" Hund.


Edit:
Doch da war mal was. Mein Hund war auf dem Hof und wir halt normal drinnen, plötzlich jaulte, bellte mein Hund erbärmlich im wechsel, ich meinen Freund geschickt den hund rein holen und ich vor die Tür, wollt ja wissen wer meinen Hund da durch den Zaun ärgert oder gar tritt, ich stand dann vor nem Typen, total nach Suff stinkend, der meint er könne mich angehen, ich damals schon schwanger, ich glaub das war dem sein Glück, das ich dem nicht ins Genick gesprungen bin, ich hab den so runter gemacht, ich hab schon drauf gewartet das er gleich versucht mich anzugehen, er meckerte dann noch rum, wie ich soein vieh denn auf meinem Hof frei laufen lassen könne, dazwischen liegt ja noch ein Zaun, also Hund kommt gar nicht raus. Aber seitdem würde der sich das nich mehr wagen, meinte dann noch zu ihm, sehe ich das nocheinmal lasse ich den hund seinen Lauf und dann soll er eben sehen wie er klar kommt. Seitdem ist er freundlich und grüßt immer nett und geht anders lang wenn er mich und den Hund sieht^^
 
Robin77

Robin77

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Hm...schwierig.
Kann irgendwie beide Seiten verstehen.

Übermässiges Aufregen und rumpöbeln ist natürlich sinnlos und führt zu nichts, ausser daß beide Parteien noch aufgebrachter werden und auf ihren Meinunen beharren.
Die "Wut", die dahintersteckt, kann ich schon verstehen (mag es aber nebenbeibemerkt nicht, wenn jemand die nicht unter Kontrolle hat).

Man kann als Hunde- (und auch sonstiger Tier-) halter, nicht davon ausgehen, daß die ganze Welt mein Tier toll und süss und super findet und insofern muss man schon entsprechende Rücksicht nehmen.

Der Hundehalter selbst kennt den Charakter seines Tieres (sollte er zumindest), aber wenn ein fremder Hund auf dich zukommt - vielleicht noch bellend, oder zähnefletschend - kannst du die Situation als Aussenstehender nicht einschätzen.

Man darf auch nicht vergessen, daß es viele Menschen gibt, die vor Hunden (auch vor kleinen, oder harmlosen) schlichtweg Angst haben und auch da muss man als Halter Rücksicht drauf nehmen.

Auch gibt es Leute, die Hunde generell einfach nicht mögen und die, selbst von dem niedlichsten Welpen, nicht angehüpft, oder geschleckt, oder sonstwas werden wollen. Auch wenn man als Halter das völlig anders empfindet, sollte man dennoch die Hundeabneigung des Anderen respektieren (schliesslich möchte man selber ja auch, daß seine Ansichten respektiert werden).

Abgesehen davon gibt es natürlich auch immer Leute (und wird es auch immer geben), denen man generell nichts recht machen kann und die immer irgend etwas zu meckern haben. Da muss man wohl durch :)

Die Abneigung, oder Angst gegenüber Hunden generell, oder fremden Hunden, ist ja auch nicht immer unbegründet. Es gibt tatsächlich viele Halter, die ihr Tier nicht unter Kontrolle haben, oder es nicht richtig kennen. Einem Freund von mir hat zum Beispiel im Stadpark vor einigen Jahren ein (harmlos erscheinender) Hund ins Gesicht gebissen. Dabei wurden Nerven durchtrennt, wodurch als Folgeschaden ein Sprachfehler geblieben ist (ganz zu schweigen von einer riesigen Narbe quer im Gesicht). Da hört´s dann auf lustig zu sein.

Daß man als gewissenhafter Hundehalter solch ablehnenden, oder auch aggressiven Aussagen gegen sein Tier selbst angegriffen fühlt und mit Unverständnis, oder "Gegenwut" reagiert, ist ebenso absolut verständlich, aber es gibt halt viele "schwarze Schafe" unter den Hundehaltern, die ihr Tier halt nicht richtig unter Kontrolle haben und was für ein Tier letzendlich gerade auf ihn zugelaufen kommt, kann der "Nichtkenner" nunmal nicht wissen.

Der als Couch-Deko gehaltene Pfiffi (übrigens eine absolut unnatürliche Haltung für Hunde, wie ich finde), kann aus seiner gewohnten Couch-Umgebung rausgerissen plötzlich völlig anders reagieren. Das Tier wird verhätschelt (womit man dem Tier absolut keinen Gefallen tut) und wenn es dann mal seinen natürlichen Raubtierbedürfnissen nachgeht, fällt der Halter aus allen Wolken, wie das denn bloss nur sein kann..."und dabei war er doch immer so lieb...".
Hunde sind halt nicht lieb, oder böse, sondern sie sind gehorsam, oder ungehorsam.

So finde ich auch, daß ein Satz wie "Mein Hund beisst nicht" schlichtweg falsch ist. Man kann sagen "Mein Hund hat bisher noch nie gebissen".

Man kann sich einen Hund nicht halten, wie ein Meerschweinchen, oder eine Katze. Viele kaufen sich so ein Tier und wollen dann halt mit ihm zusammenleben. Das funktioniert aber nicht einfach so. Ein Hund muss erzogen werden und ein Hund muss dominiert werden (er muss wissen, daß "Aus" auch wirklich "Aus" bedeutet). Leider verstehen viele Leute nicht, daß der Hund ein Raub- und kein Kuscheltier ist (Natürlich kann man trotzdem mit ihm kuscheln, aber er sollte immer wissen, wer sein Herrchen ist).

Mensch kommt vor Hund. Ich persönlich würde mir zwar lieber einen Hund, als ein Baby anschaffen :), aber damit will ich sagen, wenn eine Mutter mit ihrem Kind durch den Park geht, sollte sie nicht fürchten müssen, daß der nächste unangeleinte Dobermann ihrem Kind gefährlich werden könnte.
Wenn das nicht gewährleistet ist, darf der Hund halt nicht in den Park - das Kind aber auf jeden Fall schon.

Natürlich gibt es Hunde mit sehr sanftmütigem Charakter, und welche mit dominanterem Charakter, aber man sollte nie vergessen, daß er im Grunde ein kleiner Wolf ist - und wenn solch einer auf dich zukommt, würdest du ja auch das Weite suchen ;)

Im Grunde sehe ich das so: Man kann tun und lassen was man will, solange man nicht ungewünscht in den Lebensbereich eines anderen einbricht.

Mal als Beispiel:
Angenommen ich gehe draussen mit einem Hund spazieren und dieser läuft auf einen fremden Passanten zu, dann dringe ich damit ungewollt in seinen Bereich ein und das ist nicht O.K. (denn ich kann nicht wissen, ob diesem Jemand das auch angenehm ist und schliesslich hat er das gleiche Recht sorglos die öffentliche Strasse runterzugehen, wie ich).
Gegenbeispiel:
Angenommen ich gehe draussen mit einem Hund spazieren und jemand kommt auf mich zu, will das Tier streicheln, der Hund will aber nicht angetätschelt werden und Knurrt, woraufhin ein Riesensteit vom Zaun bricht. Das ist ebenfalls nicht O.K. (Man kann fragen, BEVOR man "fremdes Eigentum" anfässt und dann hätte man wohl auch erfahren, daß sich das Tier nicht gern von fremden anfassen lässt).

Generell denke ich aber, muss leider in fast allen Situationen der Halter die Rücksicht haben.
Zudem muss ein Hund soweit erzogen sein, daß er selbst in einer Situation, wie "Kind kommt angerannt, tritt dem Tier aus versehen auf den Schwanz, stolpert und wirft den Hund mit um", der Hund NICHT beisst.



P.S.:
Ich habe mal einen sog. Wesenstest live gesehen (den ja einige, oder alle? Hunde machen müssen).
Das ist der absolute Hammer, was für eine Selbsbeherrschung, bzw. "Gehorsamkeit" Hunde haben können. Der Hund wird gereizt und Situationen ausgesetzt, in denen selbst ich als Mensch die Kontrolle verloren hätte. Trotzdem hörte das Tier aufs Wort (und das war so´n richtig böse aussehender Kampfhund).

Was ich damit sagen will: Es ist durchaus möglich, selbst ein schwieriges Tier so zu erziehen, daß es für andere Menschen (mit 99%iger Wahrscheinlichkeit) nicht gefährlich wird.
Wer sich aber von vorn herein nicht klar macht, daß Hundeerziehung vielleicht nicht immer leicht, aber trotzdem nötig ist, für den ist eine Katze sicherlich die bessere Alternative (oder ein Aquarium :) )
 
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Tyson

Tyson

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Ich denke, man sollte immer beachten, dass es viele, viele "nicht Hundehalter" gibt, die Angst vor Hunden haben, oder schon schlechte Erfahrungen mit den Tieren gemacht haben. Von daher sind die Reaktionen, meiner Meinung nach, teilweise sehr verständlich. Dass ein Jogger nicht von einem Hund verfolgt werden will, ist eigentlich verständlich. Noch dazu, wenn er vielleicht garnicht einschätzen kann, ob dieser noch ein Welpe ist, bzw. ob dieser nur spielen will, oder vielleicht doch anderes im Sinn führt. Und auch ein Spaziergänger, bzw. ein 10jähriger Junge könnten sich schnell angegriffen, oder bedroht fühlen, wenn er von einem fremden Hund angebellt wird.

Ich bin selber Hundehalterin, und grad bei dem Aussehen, und bei der Größe meines Hundes, wird sehr oft die Straßenseite gewechselt, oder in großem Bogen ausgewichen und blöd getuschelt. Und auch mir ist es schon mal passiert, dass mein Hund einem Radfahrer nachgelaufen ist, der dann nach ihm treten wollte - aber meiner Meinung nach, MUSS ich als Hundehalterin meinen Hund unter Kontrolle haben, und gegebenenfalls an der Leine führen.

Ich denke, wenn Menschen Hunde nicht mögen, oder diese sogar Angst vor den Tieren haben, dann muss man das respektieren, auch wenn es in dem Moment sehr ärgerlich sein kann, weil man es als Hundehalter und Besitzer ja garnicht verstehen kann, wie ein Fremder vor dem süßen, lieben Hundi Angst hat - nicht zu vergessen ist dabei, dass ein Fremder nie weiß, was dein Hund vor hat, oder das einfach nicht einschätzen kann.

Aber ich bin natürlich auch der Meinung, dass ein nicht Hundehalter nicht gleich herumbrüllen sollte, jedoch kann man wahrscheinlich als Hundehalter die Situation nicht so nachempfinden, wie ein nicht Hundehalter...
 
R

Ricalein

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.....Entlang unseres Weges ist eine Katzenfutterstelle ......
Was muss man sich denn da genau drunter vorstellen?
Kannst du das genauer beschreiben, bitte?

Hm...schwierig.
Kann irgendwie beide Seiten verstehen.

Übermässiges Aufregen und rumpöbeln ist natürlich sinnlos und führt zu nichts, ausser daß beide Parteien noch aufgebrachter werden und auf ihren Meinunen beharren.
Die "Wut", die dahintersteckt, kann ich schon verstehen (mag es aber nebenbeibemerkt nicht, wenn jemand die nicht unter Kontrolle hat).

Man kann als Hunde- (und auch sonstiger Tier-) halter, nicht davon ausgehen, daß die ganze Welt mein Tier toll und süss und super findet und insofern muss man schon entsprechende Rücksicht nehmen.

Der Hundehalter selbst kennt den Charakter seines Tieres (sollte er zumindest), aber wenn ein fremder Hund auf dich zukommt - vielleicht noch bellend, oder zähnefletschend - kannst du die Situation als Aussenstehender nicht einschätzen.

Man darf auch nicht vergessen, daß es viele Menschen gibt, die vor Hunden (auch vor kleinen, oder harmlosen) schlichtweg Angst haben und auch da muss man als Halter Rücksicht drauf nehmen.

Auch gibt es Leute, die Hunde generell einfach nicht mögen und die, selbst von dem niedlichsten Welpen, nicht angehüpft, oder geschleckt, oder sonstwas werden wollen. Auch wenn man als Halter das völlig anders empfindet, sollte man dennoch die Hundeabneigung des Anderen respektieren (schliesslich möchte man selber ja auch, daß seine Ansichten respektiert werden).

Abgesehen davon gibt es natürlich auch immer Leute (und wird es auch immer geben), denen man generell nichts recht machen kann und die immer irgend etwas zu meckern haben. Da muss man wohl durch :)

Die Abneigung, oder Angst gegenüber Hunden generell, oder fremden Hunden, ist ja auch nicht immer unbegründet. Es gibt tatsächlich viele Halter, die ihr Tier nicht unter Kontrolle haben, oder es nicht richtig kennen. Einem Freund von mir hat zum Beispiel im Stadpark vor einigen Jahren ein (harmlos erscheinender) Hund ins Gesicht gebissen. Dabei wurden Nerven durchtrennt, wodurch als Folgeschaden ein Sprachfehler geblieben ist (ganz zu schweigen von einer riesigen Narbe quer im Gesicht). Da hört´s dann auf lustig zu sein.

Daß man als gewissenhafter Hundehalter solch ablehnenden, oder auch aggressiven Aussagen gegen sein Tier selbst angegriffen fühlt und mit Unverständnis, oder "Gegenwut" reagiert, ist ebenso absolut verständlich, aber es gibt halt viele "schwarze Schafe" unter den Hundehaltern, die ihr Tier halt nicht richtig unter Kontrolle haben und was für ein Tier letzendlich gerade auf ihn zugelaufen kommt, kann der "Nichtkenner" nunmal nicht wissen.

Der als Couch-Deko gehaltene Pfiffi (übrigens eine absolut unnatürliche Haltung für Hunde, wie ich finde), kann aus seiner gewohnten Couch-Umgebung rausgerissen plötzlich völlig anders reagieren. Das Tier wird verhätschelt (womit man dem Tier absolut keinen Gefallen tut) und wenn es dann mal seinen natürlichen Raubtierbedürfnissen nachgeht, fällt der Halter aus allen Wolken, wie das denn bloss nur sein kann..."und dabei war er doch immer so lieb...".
Hunde sind halt nicht lieb, oder böse, sondern sie sind gehorsam, oder ungehorsam.

So finde ich auch, daß ein Satz wie "Mein Hund beisst nicht" schlichtweg falsch ist. Man kann sagen "Mein Hund hat bisher noch nie gebissen".

Man kann sich einen Hund nicht halten, wie ein Meerschweinchen, oder eine Katze. Viele kaufen sich so ein Tier und wollen dann halt mit ihm zusammenleben. Das funktioniert aber nicht einfach so. Ein Hund muss erzogen werden und ein Hund muss dominiert werden (er muss wissen, daß "Aus" auch wirklich "Aus" bedeutet). Leider verstehen viele Leute nicht, daß der Hund ein Raub- und kein Kuscheltier ist (Natürlich kann man trotzdem mit ihm kuscheln, aber er sollte immer wissen, wer sein Herrchen ist).

Mensch kommt vor Hund. Ich persönlich würde mir zwar lieber einen Hund, als ein Baby anschaffen :), aber damit will ich sagen, wenn eine Mutter mit ihrem Kind durch den Park geht, sollte sie nicht fürchten müssen, daß der nächste unangeleinte Dobermann ihrem Kind gefährlich werden könnte.
Wenn das nicht gewährleistet ist, darf der Hund halt nicht in den Park - das Kind aber auf jeden Fall schon.

Natürlich gibt es Hunde mit sehr sanftmütigem Charakter, und welche mit dominanterem Charakter, aber man sollte nie vergessen, daß er im Grunde ein kleiner Wolf ist - und wenn solch einer auf dich zukommt, würdest du ja auch das Weite suchen ;)

Im Grunde sehe ich das so: Man kann tun und lassen was man will, solange man nicht ungewünscht in den Lebensbereich eines anderen einbricht.

Mal als Beispiel:
Angenommen ich gehe draussen mit einem Hund spazieren und dieser läuft auf einen fremden Passanten zu, dann dringe ich damit ungewollt in seinen Bereich ein und das ist nicht O.K. (denn ich kann nicht wissen, ob diesem Jemand das auch angenehm ist und schliesslich hat er das gleiche Recht sorglos die öffentliche Strasse runterzugehen, wie ich).
Gegenbeispiel:
Angenommen ich gehe draussen mit einem Hund spazieren und jemand kommt auf mich zu, will das Tier streicheln, der Hund will aber nicht angetätschelt werden und Knurrt, woraufhin ein Riesensteit vom Zaun bricht. Das ist ebenfalls nicht O.K. (Man kann fragen, BEVOR man "fremdes Eigentum" anfässt und dann hätte man wohl auch erfahren, daß sich das Tier nicht gern von fremden anfassen lässt).

Generell denke ich aber, muss leider in fast allen Situationen der Halter die Rücksicht haben.
Zudem muss ein Hund soweit erzogen sein, daß er selbst in einer Situation, wie "Kind kommt angerannt, tritt dem Tier aus versehen auf den Schwanz, stolpert und wirft den Hund mit um", der Hund NICHT beisst.



P.S.:
Ich habe mal einen sog. Wesenstest live gesehen (den ja einige, oder alle? Hunde machen müssen).
Das ist der absolute Hammer, was für eine Selbsbeherrschung, bzw. "Gehorsamkeit" Hunde haben können. Der Hund wird gereizt und Situationen ausgesetzt, in denen selbst ich als Mensch die Kontrolle verloren hätte. Trotzdem hörte das Tier aufs Wort (und das war so´n richtig böse aussehender Kampfhund).

Was ich damit sagen will: Es ist durchaus möglich, selbst ein schwieriges Tier so zu erziehen, daß es für andere Menschen (mit 99%iger Wahrscheinlichkeit) nicht gefährlich wird.
Wenn ich das richtig verstehe, macht du einen Schwierigen Hund daran aus zu welcher Rasse er gehört. Sicherlich haben einzelne Rasse bestimmte Wesenzüge, aber ob ein Hund Schwierig ist oder nicht kann man ganz sicher nicht an seiner Rassezugehörigkeit festmachen. Da ist doch die ganz individuelle Entwicklung eines jeden Hundes wesentlich entscheidender und prägender, und nicht die Abstammung.;)

Zum Thema denke ich, sollte jeder Hundehalter seinen Hund immer so führen das er andere Menschen ob mit oder ohne Hund, nicht belästigt.
Wenn man seinen Hund frei laufen lässt muß man auch immer und überall damit rechnen das unerwartete Situationen auftreten können.
Insbesonder wenn Menschen Angst vor Hunden haben reagieren die Hunde doch anders als gewohnt und können einen sehr überraschen, was nicht unbedingt von Vorteil ist. Da mußm an sich einfach drüber bewust sein.

Die Situation mit dem Welpen und dem Jogger ist natürlich dumm gelaufen, da du ja selber von dem Jogger überrascht wurdest.
 
Jarnvidja

Jarnvidja

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mir sind die reaktionen von diesen leuten schon bewusst und ich verstehe auch dass es leute gibt die angst haben oder hunde nicht mögen. in der 1. situation hatte mein hund damals noch nicht diesen gerhorsam wie sie es heute hat und wenn sich dieser belästigt fühlt und mich logischerweise auffordert den hund wegzunehmen müsste der wohl doch auch verstehen dass das nur geht wenn dieser mal kurz stehenbleibt wenn ich ihm das schon so deutlich sage und nicht weiterrennen und dabei wie ein gestörter rumschreien. bei der 2. situation wäre ich sicher auch tierisch erschrocken wenn plötzlich ein hund um die ecke biegt und mich anbellt. aber diese reaktion war einfach unpassend da ich den hund sofort abrufen und ruhigstellen konnte. zudem waren diese leute noch mehrere meter entfernt und nicht in unmittelbarer nähe zum hund. klar, ich weiss dass mein hund nicht unschuldig bei diesen vorfällen war und ich verstehe auch dass nicht jeder meinen hund toll findet. aber ich finde man sollte auch nicht derart agressiv auf den hundehalter reagieren wenn dieser seinen hund im griff hat. ausser der hund geht wirklich in die offernsive und hört nicht mehr auf den besitzer. da würde wohl auch ich meine gute erziehung vergessen! aber, ich rufe meinen hund grundsätzlich immer zu mir und leine sie an wenn mir leute begegnen. wenn dann doch mal jemand plötzlich vor mir steht und ich sie nicht angeleint habe entschuldige ich mich schon alleine dafür dass mein hund hinging und am hosenbein schnüffelte und ähnlichen kleinkram. hab mich auch in beiden situationen zuerst höflich entschuldigt und wollte es klarstellen aber mir geht einfach der laden runter wenn man solche drohungen bekommt und dabei auch leute bedroht die sich absolut nicht einmischten und angeschrien wird

was noch dazukommt, der appenzeller ist bei und fast gleich verrufen wie "kampfhunde"

ich hasse auch solche leute die sagen "der tut nix" wenn leute sie streicheln wollen und fragen ob sie lieb ist sag ich einfach dass sie bis jetzt noch nichts gemacht hat aber man könne sich bei jedem hund nicht sicher sein wie dieser reagiert und das stimmt ja auch
 
Tyson

Tyson

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Man kann nie wissen, wie man selber als "angsthabender nicht Hunderhalter" reagieren würde...
 
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Ricalein

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und wenn sich dieser belästigt fühlt und mich logischerweise auffordert den hund wegzunehmen müsste der wohl doch auch verstehen dass das nur geht wenn dieser mal kurz stehenbleibt
Du darfst von jemandem der mit Hunden nichts am Hut hat nicht erwarten das er sich die Mühe macht in die Situation rein zu denken. Wie soll er das auch machen?
Da hilft nur, freundlich zu bleiben und dem den Wind aus den Segeln zu nehmen.
Nebenbei bemerkt bekommt dein Hund deine Stimmung in der Situation sehr genau mit, wenn du da aufgeregt bist kann das schon prägend auf deine Hund wirken, so das er schon einen ersten leisen Grund bekommt Jogger nicht zu mögen.
 
Tyson

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Nicht nur, dass er, wie Ricalein richtig geschrieben hat, sich keine Mühe macht, um sich da reinzudenken, sondern man sollte auch nicht erwarten, dass er so etwas weiss. Woher soll ein "nicht Hunderhalter" bzw. Kenner wissen, dass er stehen bleiben sollte??

Ich denke, soetwas kann man nicht verlangen. Auch wenn es für uns selbstverständlich wäre, muss es nicht sein, dass jeder solche Dinge weiß.

Auch wenn das mit dem Jogger ein blöder Zufall war, kann man, meiner Meinung nach, nicht ihn dafür verantwortlich machen.

Wir als Hunderhalter sind dafür verantwortlich, dass sich unsere Mitmenschen nicht unwohl fühlen müssen, ganz egal ob´s ein Dackelwelpe oder ein ausgewachsener Pitt Bull ist.
 
Annika-17

Annika-17

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Als ich noch "Hundeneuling" war und mit meinem absolut menschenfreundlichen jungen Hund in der Großstadt lebte, dachte ich oft: Wieso stellen sich denn manche Leute so an, der Hund läuft doch hier nur und tut keiner Menschenseele was!

Später habe ich Menschen kennengelernt, die eine tief sitzende Angst vor Hunden haben, und begriffen, wie irrational so eine Angst ist. Ich habe gelernt, darauf Rücksicht zu nehmen.

Heute wohne ich auf dem Land, dh. man begegnet insgesamt weniger Menschen und noch weniger Menschen ohne Hund. Aber wenn uns Leute ohne Hund entgegen kommen, oder Radfahrer, speziell Jogger, dann lasse ich meine Hunde am Wegrand kurz Platz machen, einfach um den Leuten zu signalisieren, dass sie problemlos vorbei können.

In Jarnvidjas Beispiel haben beide Leute wirklich extrem unsachlich reagiert, das ist zum Glück ja auch nicht der Normalfall.
 
Babsi1990

Babsi1990

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Mein Pflegehund ist ein blonder Labrador, schon ein großer "Vorteil" denn er sieht keineswegs bedrohlich aus. Hundeunerfahrene Leute machen den Charakter des Hundes wirklich sehr von seinem Äußerlichen abhängig. Ist ja auch verständlich.

Jedenfalls hatte ich mit Spatziergängern ohne Hund noch keine großen Probleme. Muss dazu sagen, wir leben in einem Ort und nicht in der großen Stadt. Die meisten finden den blonden Hund eben doch irgendwie goldig. :) Oder er ist ihnen einfach egal, ist mir auch recht.

Als Samy noch jünger war ist er auch mal zu den Leuten gegangen um an ihnen zu schnüffeln. Mittlerweile ist er acht Jahre alt und geht an den meisten einfach vorbei. Es sei denn sie machen auf sich aufmerksam, dann geht er natürlich schwanzwedelnd hin um gestreichet zu werden. :mrgreen:

Ich schaue mir die Leute an die mir da entgegen kommen und entscheide ob ich Samy zu mir rufe oder nicht. Die meisten machen durch ihre Blicke schon deutlich wie sie zu Hunden stehen.
Bei Fahrradfahrern rufe ich ihn immer zu mir. Nicht etwa weil er hinterher laufen würde, sondern weil er nicht aufpasst und den Radfahrern in den Weg läuft... :roll:


Viel mehr Stress habe ich mit den älteren Damen die ihr kleines Hündchen sofort auf den Arm nehmen wenn dieser riesige bösartige Hund den Weg entlang schlendert. :eusa_doh:
 
dogman

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Das Phaenomen ist doch bei so vielen Dingen zu beobachten.

Nichtraucher
Nichtautofahrer
Nichtsportler
Antiallesmenschen:D

Alle haben kein Verständnis oder mangelndes Verständnis für die andere Seite. Die Radikalen gibt es bei jeder Gruppe;) Da hilft nur paar auf die Nase:D
 
Jarnvidja

Jarnvidja

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@ricalein bitte lies dan satz nochmals durch! du hast nicht den ganzen satz zitiert...

hier nochmals:

und wenn sich dieser belästigt fühlt und mich logischerweise auffordert den hund wegzunehmen müsste der wohl doch auch verstehen dass das nur geht wenn dieser mal kurz stehenbleibt wenn ich ihm das schon so deutlich sage und nicht weiterrennen und dabei wie ein gestörter rumschreien.
bitte zitiert doch alles was mit einem satz zu tun hat und nicht nur das, was man gerade lesen will :( sonst gibts nur missverständnisse...

um es noch deutlicher zu machen:
er:"ruf dieses vieh zurück" oder so ähnlich
ich:"bleiben sie hald schnell stehen dann kann ich auch den hund wegnehmen"

ich glaube eine noch eindeutiger hätte ich es nicht ausdrücken können...
 
BoxerWothan

BoxerWothan

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so hab das mal durchgelesen. Also ich versteh beide seiten aber ich muß ehrlich sein ich versteh sogar mehr die nichthundehalter . Denn es herrscht in Deutschland allgemeine anleinpflicht. Schon allein der Jogger oder auch der andere mann hätten das recht auf anzeige gehabt.
Und einen Dreimonat alten welpen läßt man nicht von der leine. Eine schleppleine und ein Brustgeschirr tun da gut. Denn welpe laufen auch mal so weg und das kann dann gefährlich werden.
Hunde dürfen auf Felden frei laufen oder auf Hundewiesen. Wir Hundehalter sollten so fair sein dies beachten und aber auch sollten wir beachten das allgemein anleinpflicht herrscht.
Und wenn immer welche meinen dagegen verstoßen zu müssen dann dürfen unsere Hunde bald gar nix mehr.

Auch net sinn der sache
 
Jarnvidja

Jarnvidja

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bei uns ist diese anleinpflicht nicht so streng geregelt wie bei euch. die gilt nur im der ortschaft selbst, bei hohen wiesen und wäldern. sowas wie hundewiesen oder parks gibt es bei uns nicht. beide vorfälle ereigneten sich NICHT an den besagten orten wo die leinenpflicht herrscht. das mit dem jogger fand am unteren weg des rheindamms statt. da geht es auf der einen seite steil aufwärts, auf der anderen seite sind grosse steinbrocken die von einem so kleinen welpen nicht zu bewältigen sind und gerade weil ich sie ständig im auge hatte fiel mir dieser mann nicht gleich auf

aber ich finde es reicht langsam, ich weiss selbst dass auch ich fehler gemacht habe und muss mir die nicht immerwieder vorwerfen lassen. das ist nicht das ziel dieses threads, sondern um erfahrungen auszutauschen und tips zu geben wie man künftig bei solchen begegnungen reagieren soll!
 
Tyson

Tyson

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ich:"bleiben sie hald schnell stehen dann kann ich auch den hund wegnehmen"

ich glaube eine noch eindeutiger hätte ich es nicht ausdrücken können...
Woher soll ein nicht Hunderhalter wissen, dass dein Hund ihm nix tut, sobald er stehen bleibt? Was ist, wenn der besagte Jogger panische Angst vor Hunden hat, weil er schon mal ernsthaft verletzt wurde - sei mir nicht bös, aber auch ich würde, dann in dieser Situation auf keinen Fall stehen bleiben, niemals! Und ob ein nicht Hunderhalter erkennen kann, ob ein Hund fröhlich auf einen zuläuft, oder anderes im Sinn hat, das habe ich oben schon geschrieben - das kann der wohl kaum wissen!

Und einen Dreimonat alten welpen läßt man nicht von der leine. Eine schleppleine und ein Brustgeschirr tun da gut.
Auch meine Meinung, solange man seinen Hund nicht unter Kontrolle hat (und das kann man bei einem 3 Monate alten Welpen wohl kaum behaupten, was natürlich auch selbstverständlich ist), egal ob Welpe oder nicht, sollte der Hund an der Leine geführt werden, um andere Anrainer nicht zu belästigen (so wie es in deinem Fall, wenn auch nicht gewollt, war).

Ich denke nicht, dass dir irgendjemand etwas vorwirft - jeder schreibt einfach seine Meinung zu den vorgefallenen Dingen.
Was ist daran jetzt so schlimm??
 
dogman

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Mal so als Einwurf:
Du als Hundehalter hast dafür zu sorgen, dass dein Hund Umgebungsgerecht geführt wird.
Der Hund ist nicht das Problem, es ist eher der halter. Wenn ich meinen Hund kenne und weiss wie er in gewissen Situationen reagiert, habe ich die Pflicht, diese Situationen zu meden bzw. zu umgehen. Den Hund jetzt auf biegen und brechen dahin erziehen zu wollen, das er jeder möglichen Situation "Herr wird" ist völlig unangebracht.

Wenn dein Hund Knurrt wenn Fremde ihn einfach anfassen wollen, ist es deine pflicht fremde nicht an deinen Hund zu lassen. Ist doch logisch, du möchtest auch nicht von jeden Fremden angegrapscht werden, warum muss dein Hund das dulden?

Das Gleiche gild auch für "auf Schwanz tretende Kinder", wenn dein Hund ordnungsgemäß an der Leine geht und immer in deiner Nähe ist, kann da nicht einfach ein Kind vom Himmel fallen und deinen Hund auf den Schwanz treten.

Du hast deinem Hund gegenüber die Verantwortung, du musst ihn beschützen und zusehen, dass er unbescholten durch leben kommt. Schliesslich hast du es ja auch so gewollt.
 
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