Epilepsie? Hilfe, es geht meinem Nanni schlecht!!

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kikiP

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Ich habe 2 Böckchen, die im Jan. 5 Jahre alt werden.

Vor ca. 6 Wochen fing Nanni an seine Hinterläufe hinter sich herzuziehen.
Der Tierarzt vermutete, dass er einen Vitaminmangel hat. Die verabreichten Vitamine zeigten keine große Wirkung und er verschrieb Globuli (Hypericum), falls er sich doch irgendwie verletzt hat. Kann ich mir zwar kaum vorstellen, da nur ich die Meeri betreue, aber ok.
Er fing wieder an besser zu laufen und ich war froh.

Am Freitag hatte er abends einen Anfall. Er fiel/schmiß sich auf den Rücken, die Beinchen zuckten. Nach wenigen Sekunden war es vorbei. Ich hatte einen großen Schreck.
Am Montag habe ich den TA angerufen und für Di einen Termin vereinbart.
Abends kam wieder ein Anfall. Ich habe schnell nach dem Handy gegriffen und es für den TA aufgenommen. Dann wusste ich nicht, was ich tun soll.
Anfassen oder besser nicht? Ich hab dann einfach in den Käfig gegriffen und ihn wieder auf die Beinchen gestellt. In meiner Verzweiflung wusste ich einfach nicht, was ich machen soll.
Er blieb dann einige Minuten regungslos sitzen. Sein Kumpel lief vorbei und streifte ihn seitlich leicht und die Hinterläufe kippten einfach um.

Der Tierarzt hat ihn untersucht und meinte, dass es wohl epileptische Anfälle sind. Die Pupillen reagieren nicht auf Licht. Er scheint auch an Sehrkraft zu verlieren. Die Augen sind jetzt getrübt.
Die Hinterläufe schleift er hinter sich her. Manchmal ist ein Pfötchen wie spastisch gelähmt.
Fressen tut er noch, trinken eher weniger als sonst. Er liegt die meiste Zeit total ko im Käfig.
Der Arzt will nun einige Tage Vitamine geben und am Mo mit der Globuli-Therapie gegen Epilepsie starten.

Ich würde aber gern noch eine 2. Meinung von einem TA einholen.
Kennt ihr einen guten für Kleintiere in Tübingen?

Hat jemand von euch Erfahrungen? Der Kleine tut mir so unendlich leid!

Böckchen 2 (Honey) geht es gut. Allerdings kratzt er sich seit gestern
auffällig oft. Sehen konnte ich aber nicht im Fell.

LG
kiki
 
20.11.2008
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Birgit zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Chipi

Chipi

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Hallo Kiki,

ich würde mich ehrlich gesagt nicht auf homöopathische Globuli verlassen bei Epilepsie; da meine ich sollte man doch auf nachweislich wirksame Epilepsie-Medikamente zurückgreifen (z.B. Diazepam, Kaliumbromid).

Ich schau gleich mal, ob wir eine TA-Empfehlung in unserer Liste haben, dann kriegst du eine PN.
 
K

kikiP

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Hallo Chipi,

sehe ich ebenso. Das ist mir zu heftig um mich daruaf zu verlassen.
Ich will ihn nicht unnötig leiden lassen und hoffe, dass ein anderer TA
andere Ansätze bieten kann.

Hoffentlich habt ihr einen in der Datenbank! Danke!

Gruß
 
K

kleine zicke

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Hey !Das was du da beschreibst kenn ich nur allzu gut .So viel ich weiss soll man sie wenn sie einen Anfall bekommen nicht an fassen .Meiner hat sich auch ganz dolle gekratzt,ist aber schon besser geworden.Aber woher die Krämpfe kommen konnte sie mir auch nicht sagen.Ich habe Pervivet flüssiges Ergänzungsfuttermittel für Nager mit Vitaminen bekommen.Die kriegen meine beiden jetzt jeden Tag.Und ich muss sagen das mit den Anfällen ist besser geworden .Vielleicht hatte er ja doch nur ein Vitaminmangel.
 
Wildkaetzchen

Wildkaetzchen

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Epileptische Anfälle können auch durch den starken Juckreiz bei Parasiten ausgelöst werden. Gerade wenn das Tier sich wie bei deinem, zicke, auffällig kratzt, ist das eine Möglichkeit.
 
anja1985

anja1985

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mein kannichen ist jetzt sechs jahre alt. mit zwei jahren hatte es auch mit eppileptischen anfällen zu kämpfen. bin natürlich gleich zum arzt, als ich den ersten anfall mitbekommen hatte (war schrecklich für mich ihn dabei zu sehen. er hatte sich auf die hinterbeinchen gestellt und auf einmal den kopf zurückgerissen und dann ist er umgefallen und hat mit den pfötchen wie wild um sich geschlagen). zum glück hatte mein kleiner nicht solchen großen nachwirkungen wie deiner. er war danach nur immer extrem geschafft und fix und alle. als ich dann beim arzt war, hat er diese diagnose gemacht. er sagte mir damals, dass man nicht viel machen kann und ich kommen soll, wenn ich einen anfall mitbekomme. dann kann man wohl sofort irgendwas spritzen, was die anfallwahrscheinlichkeit veringert. ich weiß nicht, ob das stimmt, da ich meinen hasen nie wieder direkt bei nem anfall gesehen habe. zum glück haben sich die anfälle dann auf einmal gelegt (man hatte immer gesehen, wenn er einen hatte, da dann rund um den stall das einstreu draußen lag) und ich klopf auf holz, dass das so bleibt. mein tierarzt hatte mir damals gesagt, dass es vorkommt, dass sowas auch nur mal zeitweise auftritt. hatte aber das gefühl, dass er nicht viel ahnung mit der materie hatte...:(
ich drück dir die daumen, dass es bei deinem auch wieder besser wird
 
K

kikiP

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News

War letzte Woche noch in der Kleintierklinik.

Deren Vermutung ist Milbenbefall... Er hat jetzt Ivomec (?) gespritzt
bekommen und soll 3 weitere Spritzen innerhalb der nächsten Wochen bekommen.
Sein Kumpel soll am Freitag auch eine Spritze erhalten.

Für die Hinterläufe sieht sie eine andere Ursache: Spondylosen.
Lt. Röntgenbild sind mehrere Wirbel betroffen. Er bekommt nun ein
Schmerzmittel (Metacam) und bis Freitag soll ich überlegen, ob ich eine
Cortison-Therapie starten möchte.
Meint ihr diese würde ihm helfen???

LG
kiki
 
Chipi

Chipi

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Cortison wirkt abschwellend und entzündungshemmend; wichtig ist nur, es darf keinesfalls gleichzeitig mit Metacam gegeben werden, idealerweise würde ich immer einen Tag Pause machen zwischen Metacam- und Cortisongabe.

Spondylose ist eine Degeneration/Deformation an der Wirbelsäule, die mit Lähmungserscheinungen einhergehen kann, da die Übergänge zwischen 2 oder mehr Wirbeln verknöchern können. Sind die Verknöcherungen einmal vorhanden, soll Spondylose nicht (mehr) schmerzhaft und relativ unproblematisch sein, aber die Bewegungen sind eben eingeschränkt. Allerdings geht der Prozess oft mit Entzündungen einher, insofern wäre Cortison eine geeignete Therapie. Meines Wissens wird zustätzlich gern mit Vit.B ergänzt.
 
K

kikiP

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Wenn ich mich recht erinnere waren 3 Wirbel verknöchert.
Dann versuche ich mal, ob das Cortison hilft. Vielleicht kann er sich
dann wieder besser bewegen. Wäre ja schön für den kleinen Kerl.

Hab noch eine Frage bezüglich der Milben.
Die Holzhäuschen habe ich entsorgt. Nutzen beide eh nur um sie umzuschmeissen und durch den Käfig zu schubsen :roll:
Was muss ich noch beachten?
Verstecken die sich im Heu bzw. Futter?

Können die auf Menschen übergehen?
 
Chipi

Chipi

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Naja, wenn es wirklich Spondylose ist, werden die Lähmungserscheinungen nicht mit Cortison verschwinden, aber falls eben Entzündungen vorliegen, können die damit gelindert werden. Das Schmerzhafte an Spondylose soll eben der Prozess der Verknöcherung sein; ist der erst mal abgeschlossen, bleibt natürlich die Einschränkung bei der Bewegung, aber ansonsten, so heißt es, soll das Tier schmerzfrei sein.

Milben können sich schon auch in Heu und Streu verstecken; allerdings wird ein gesundes Immunsystem mit der "normalen Menge" an Parasiten normalerweise fertig, wenn jedoch ein Tier bereits geschwächt ist (was bei dir eben durch die Spondylose bedingt sein könnte) leidet es unter verstärktem Befall.
Werden denn nun beide Schweinchen behandelt? Auch der zweite hat sich ja auffällig gekratzt. Während dieser Zeit könntst du, ehe du Heu oder Streu in den Käfig gibst, dieses vorher für 2 Tage einfrieren, damit kann man Milben recht gut zuleibe rücken.

Die meisten Tierparasiten sind wirtsspezifisch, d.h. sie gehen üblicherweise nicht auf Menschen ;) (aber Vorsicht, du kannst der Überträger sein, wenn du Milben oder Nissen an deiner Kleidung hast, also solltest du erst mal lieber nicht mit deinen Schweinchen und direkt darauf mit anderen Tieren knuddeln).
 
K

kikiP

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Die Tierärztin meinte, dass eine evtl. Entzündung auf die Nerven drücken kann und es damit zur Lähmung kommt.
Wenn es hilft, dann bin ich froh. Wenn nicht, dann ist es auch ok, solang es ihm sonst gut geht. Hat ja keine weiteren Einschränkungen, der kleine Kerl.

Honey wird ebenfalls gegen Milben behandelt. Läuse oder Flöhe waren nicht zu finden.

Einfrieren ist eine gute Idee!!
 
K

kikiP

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Freitag haben beide eine Ivomek Injektion bekommen.
Meinem ursprünglichen Sorgenkind geht es besser, nun geht es Honey schlecht.
Er hängt nur noch in einer Ecke, kommt nimmer angerannt, wenn es Futter gibt. Er frißt kaum noch. Hab am Nachmittag einen Termin beim TA.

Traurige Grüße
kiki
 
Chipi

Chipi

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Ivermectin ist ein Nervengift, wie alle Antiparasitika... insofern belastet das den Organismus, aber so heftig sollte das nicht sin. Daumen sind gedrückt!
 
K

kikiP

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Hatte mir anfangs auch keinen großen Kopf gemacht.
Transport-Tierarzt-Spritze
Dachte, dass er bissle Zeit braucht um sich wieder zu fangen...
Dann dachte ich, dass das Medikament von ihm vielleicht doch schlechter vertragen wird und er noch nen Tag länger braucht...
Aber nun ist es mir zu heikel. Er verschmäht jegliches Futter, egal ob Heu, Karotte, Gurke, Paprika, frische Petersilie. Nimmt höchstens 2-3 lustlose Bissen und dann ist vorbei.

Kann durch die Spritze etwas verletzt worden sein? Fühlen kann ich nix...

Liegt total geschafft in ner Ecke.
 
K

kikiP

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Gestrige Diagnose Obstipation. Er hat mehrere Spritzen bekommen.
Flüssigkeit, Antibiotikum, Schmerzmittel.
Mit heim habe ich ein Öl und Critical Care bekommen. Die Fütterung gestern war
relativ unproblematisch. Heute habe ich ihm kaum etwas verabreichen können.
Hab ihn dann gleich in die Tierklinik gebracht.
Lt. TA war Honey gerade dabei in einen Schock zu fallen. Er hat ihm ?? gespritzt und
auch etwas, was die Bauchkrämpfe löst. Momentan steht er dem Tod wohl näher als dem Leben. Er ist nun zur Überwachung in der Klinik.

Ich begreif nicht, was da passiert ist. Der TA glaubt nicht, dass es vom Ivomec kommt. Aber was dann??? Hab das Futter nicht umgestellt oder so. Zähne und Rachen sind ok. Was kann ihm denn plötzlich so zugesetzt haben???

Bitte drückt dem kleinen Kerl die Daumen!!!!
 
B

Bergziege

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Hallo kikip,

ich drücke dem kleinen Kerl die Daumen, das er es schafft und wieder gesund wird. Meine Meeries drücken auch alle ihre Pfötchen für den kleinen Kerl.


mfg Bergziege
 
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kikiP

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Vielen lieben Dank!
Leider hat Honey den Kampf gestern Nachmittag verloren. :022:

Traurige Grüße
kiki
 
B

Bergziege

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Epilepsie? Hilfe, es geht meinem Nanni schlecht !!

Hey kiki,

das ist sehr traurig, was ich da gerade gelesen habe, das es Honey nicht geschafft hat. Nun ist er über die Regenbogenbrücke gegangen und bekommt aber trotzdem bestimmt immer noch frisches Gras und Heu zu essen.



Traurige Grüße
Bergziege
 
K

kikiP

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Das hoffe ich für ihn!!!!
 
Chipi

Chipi

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Das tut mir sehr leid für dich, Kiki :056:
 
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Epilepsie? Hilfe, es geht meinem Nanni schlecht!!

Epilepsie? Hilfe, es geht meinem Nanni schlecht!! - Ähnliche Themen

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