B.a.r.f für Menschen

Diskutiere B.a.r.f für Menschen im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Wer von Euch barft denn selbst? Schön, wenn man zuerst an seinen Hund denkt...aber was ist mit dem Herrchen? Sind wir genetisch für McDonalds...
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Osmose Joe

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Wer von Euch barft denn selbst? Schön, wenn man zuerst an seinen Hund denkt...aber was ist mit dem Herrchen? Sind wir genetisch für McDonalds geeignet? Für Erdbeeren und Salatgurken im Dezember? Der menschliche Organismus ist der ständigen Verfügbarkeit hochwertiger
Nahrung überhaupt nicht gewachsen. In der Ernährung allgemein gilt frei nach Ringelnatz: "Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen."

Das gilt auch für Hunde. Und wenn die Barfer hier immer anklagen: Blut, Krallen und Federn im Futter....na und? Die sind an den "Beutetieren" nunmal dran und werden auch mitverwertet, teilweise jedenfalls.

Klar hat Chemie, Getreide und Zucker etc. im Hundefutter generell nichts zu suchen. Aber nachdem ich einige Beiträge über das Barfen gelesen habe, scheint mir das etwas überzogen. Ob das "a" für artgerecht dort zu recht steht, bezweifele ich einfach mal.

Ich denke nochmal darüber nach, während ich mir 125ml hochkonzentriertes Acrylamat, den meisten bekannt als Tasse Kaffee zuführe.
 
22.11.2008
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IngiHondje

IngiHondje

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Hallo Osmose Joe,

ich barfe meinen Hund auch, obwohl ich wohl eher sagen sollte, ich ernähre ihn roh, denn ab und an weiche ich auch von der typischen BARF-Lehre ab.
Ich selber würde mich dagegen nie roh ernähren. Unser Organismus ist darauf gar nicht eingestellt.

Das gilt auch für Hunde. Und wenn die Barfer hier immer anklagen: Blut, Krallen und Federn im Futter....na und? Die sind an den "Beutetieren" nunmal dran und werden auch mitverwertet, teilweise jedenfalls.
Psst, soll ich dir mal was verraten... Ich füttere auch ab und an mal Blut, Hufe und Federn. :shock:

Die Menge hiervon wird allerdings von mir kontrolliert und ich würde diese Dinge meinem Hund nie täglich vorsetzen! Wenn ich (minderwertiges) FeFu füttern würde, wäre das aber durchaus der Fall.

Wenn du dich über das Barfen informiert hättest, wüsstest du auch, dass gebarfte Hunde nicht jeden Tag ein Filetsteak vorgesetzt bekommen. BARF versucht schon ziemlich engagiert die ursprüngliche Hunde-/Wolfsernährung nachzuahmen.

Liebe Grüße
Katja
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Der kleine aber feine Unterschied ist wohl das Menschen echte Omnivoren sind, was bedeutet, das es ihrem Organismus eigentlich egal ist wo er seine Nährstoffe her nimmt, wenn er erstmal ausgewachsen ist.

Nichts desto trotz gilt auch für den allesfressenden Menschen, das eine ausschließliche Ernährung mit Fertigessen nicht gut ist und man statt dem ganzen FastFood-Papp und Tütenessen lieber mal zu frischen Sachen greifen sollte.
Andere Substanzen wie Kaffee etc sind in übermässigem Genuss auch nicht gerade gesund.

Ich denke nur weil man sich selbst nicht gesund ernährt kann das kein Argument dafür sein, das man es dann bei seinem Haustier ja auch nicht versuchen braucht.
 
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Osmose Joe

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@IngiHodje: Wo habe ich denn vorgeschlagen, dem Hund jeden Tag ein Filetsteak zu geben?

Aber Barfen wirft für mich schon ein paar Fragen auf. Ein seit 1700 Jahren domestiziertes Tier entsprechend seiner genetischen Wurzeln zu ernähren, halte ich für fragwürdig. Die Hauptsache: Es schadet dem Hund sicher nicht. Hab mit meinem Tierarzt darüber gesprochen und er meinte, früher haben die Hunde Essenreste vom Tisch bekommen und sin auch gesund gewesen und alt geworden.

Ist ein bißchen wie mit den Vitamintabletten von Kloppenburg, schaden nicht, nützen aber auch nix.
 
IngiHondje

IngiHondje

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@IngiHodje: Wo habe ich denn vorgeschlagen, dem Hund jeden Tag ein Filetsteak zu geben?
Du hast folgendes geschrieben:


Der menschliche Organismus ist der ständigen Verfügbarkeit hochwertiger Nahrung überhaupt nicht gewachsen. In der Ernährung allgemein gilt frei nach Ringelnatz: "Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen."
Das hatte ich so interpretiert, dass du davon ausgehst, dass ein Hund jeden Tag das Beste vom Besten bekommt. Ein Rehunterbein oder ein Rinderohr mit Fell ist das nicht unbedingt (ausgenommen der Herkunft natürlich).


Aber Barfen wirft für mich schon ein paar Fragen auf. Ein seit 1700 Jahren domestiziertes Tier entsprechend seiner genetischen Wurzeln zu ernähren, halte ich für fragwürdig.
1. Wie kommst du auf 1700 Jahre? Die Domestikation des Hundes begann (wohl) vor ca. 23.000 Jahren.
2. Wann werden die Menschen damit angefangen haben, ihrem Hund nicht mehr Rohes, sondern Gekochtes zu füttern? Ich weiß es nicht, eventuell im Mittelalter?
3. Die Futtermittelindustrie ist noch wesenlich jünger, ca. 60 Jahre alt.

In dieser kurzen Zeit kann sich kein Lebewesen voll und ganz auf eine andere Ernährung umgestellt haben.


Die Hauptsache: Es schadet dem Hund sicher nicht. Hab mit meinem Tierarzt darüber gesprochen und er meinte, früher haben die Hunde Essenreste vom Tisch bekommen und sin auch gesund gewesen und alt geworden.
Naja, wenigstens sagt dein Tierarzt schon mal, dass es den Hunden nicht schadet. Er scheint ein gutes Exemplar seiner Art zu sein. ;)


Ist ein bißchen wie mit den Vitamintabletten von Kloppenburg, schaden nicht, nützen aber auch nix.
Das ist witzig, dass du Vitamintabletten ansprichst, denn so ungefähr kann man auch das Fertigfutter beschreiben. In dem Fertigfutter sind teilweise so viele Vitamine zugesetzt, dass der Hund mit einer Mahlzeit seinen Wochenbedarf decken kann. Besonders Vitamin C und E finden sich im Überfluss, da sie als natürliche Antioxidantien verwendet werden.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass du dich immer noch nicht wirklich mit dem Thema BARF oder Hundeernährung generell auseinander gesetzt hast. Bevor du weitere Kritik anbringst, versuch doch erstmal im Netz bezüglich deiner Zweifel zu recherchieren oder frag hier nach. :D

Liebe Grüße
Katja
 
Mugen

Mugen

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In dieser kurzen Zeit kann sich kein Lebewesen voll und ganz auf eine andere Ernährung umgestellt haben.
Haargenau. Das sieht man auch daran, dass die Hunde auch inzwischen an den gleichen zivilisationskrankheiten leiden, wie Menschen die sich ungesund ernähren. Allergien sind da z.B. ein großes Thema.

Es gibt so viele BARF-Religionen und jede von ihnen beansprucht die Tatsache, die einzig richtige zu sein. Dabei ist der Grundgedanke hinter der Fütterung doch eigentlich, den Hund möglichst Gesund zu ernähren. Eben ab von synthetischen Zusatzstoffen, mit Fleisch, Knochen und Innereien und einer Vitaminquelle, die eben bekannt sind (was oft ein großes Problem bei TroFus darstellt, dass man ncihtmal die Quellen kennt). Wie man dies nun macht spielt eigentlich keine wirklich große Rolle, solange der Hund wirklich auch abwechslungsreich gefüttert wird und er seinen Bedarf decken kann.
Niemand wird gezwungen zu BARFen, aber ich finde es eben immer ein bisschen seltsam, wenn behauptet wird, dass dies nicht artgerecht sei.. :eusa_think:
Trockenfutter ist weiter ab davon artgerecht zu sein, als man sich vorstellen kann, wenn man mal schaut, was man seinem Hund da eigentlich gibt....
 
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Osmose Joe

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Ich werde das Gefühl nicht los, dass du dich immer noch nicht wirklich mit dem Thema BARF oder Hundeernährung generell auseinander gesetzt hast.
Das ist teilweise richtig, so wie ich mich nicht mit den tiefen der Trockenfutterproduktion auseinander gesetzt habe. Ich habe solange alle Tüten und Packungen im Futterhaus gedreht und gewendet, dass ich weiß, dass da nur Müll drin ist.

Ein überzeugter Barfer hat mir kürzlich einen zweistündigen Vortrag über das Thema gehalten, nach der Hälfte der Zeit konnte und wollte ich ihm nicht mehr richtig folgen. Sicher simuliert ein bißchen Hagebuttenpulver hier und Eierschalen da und Blättermagen danach in der Addition seiner Inhaltstoffe alles, was der Hund braucht. Artgerecht wäre aber, ihn jetzt im Winter auch mal zehn Tage hungern zu lassen, ist halt kein Futter verfügbar. Macht aber niemand, oder?

Mugen: Es gibt so viele BARF-Religionen und jede von ihnen beansprucht die Tatsache, die einzig richtige zu sein.
Das ist genau der Punkt. Für mich hört sich das alles sehr indoktriniert an. Wenn ich mir meinen Rehpinscher so ansehe, dann hat er nicht sehr viel von einem Wolf, wer hat sein Genom weit genug entschlüsselt, um steif und fest zu behaupten, dass ich ihn wie einen ernähren muss?

Mit den 23.000 Jahren liegst Du laut Wikipedia richtig. Gleich im nächsten Satz steht, dass Wolf und Hund sich vor mindestens 135.000 Jahren genetisch getrennt haben.
 
Mugen

Mugen

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Tjanaja.. Ich hab hier einen National Geographik von 2002 liegen in dem es vom Wolf zum Wuffi geht. Es ist tatsächlich so, dass Hunde genetisch nahezu dem Wolf identisch sind.
Allerdings drängt sich mir die Frage auf, wie denn eine Art innerhalb von 60 Jahren auf Fertigfutter umgewöhnen kann. Da ist ja die logischte Schlußfolgerung doch eher, dass alles, was davor war, artgerechte Ernährung war.
Mein Opa erzählt mir heute noch, wie sie damals ihren Hofhund ernährt haben. Und das ist im prinzip das selbe wie BARF. Bzw. es IST BARF. Wie man es nun nennt. Ob man es Rohfütterung, BARF oder Hundefutter nennt.. Rohes Fleisch entspricht wohl eher einer Artgerechten erährung als Trockenfleisch und Getreide in Pelltform.
 
Audrey

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Ich komm hier mal so reingeschneit - als eine, die anstrebt, ihre Katzen weiter zu barfen - und frag mich nur: was hat es mit dem THEMA des Threads aufsich? BARF steht für "biologisch artgerechte Roh-Fütterung" - also wenn sich Mensch hauptsächlich von rohem Obst, Gemüse und Getreide ernährt ist er doch folglich gebarft....? Wo ist das Problem? Das fehlende Fleisch? Nimm Tartar oder diverse Wurstsorten oder luftgetrocknetes Fleisch....
 
IngiHondje

IngiHondje

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Artgerecht wäre aber, ihn jetzt im Winter auch mal zehn Tage hungern zu lassen, ist halt kein Futter verfügbar. Macht aber niemand, oder?
10 Tage? :shock: Ist ein bisschen lang, meinst du nicht auch? Immerhin stehen einem Raubtier auch in verschneiten Landschaften Beutetiere zur Verfügung.
Ein bis zwei Fastentage legen aber manche Barfer durchaus ein. Ich kann das z.B. nicht, da der Magen meiner Hündin sonst übersäuert.

Wenn ich mir meinen Rehpinscher so ansehe, dann hat er nicht sehr viel von einem Wolf, wer hat sein Genom weit genug entschlüsselt, um steif und fest zu behaupten, dass ich ihn wie einen ernähren muss?
Hunde (und zwar alle) und Wölfe können ohne Probleme fruchtbaren Nachwuchs produzieren. Der genetische Unterschied zwischen Wolf und Hund beträgt 0,2%. Wie viele Argumente brauchst du noch?

Und zum Thema Ernährung (mal wieder): Mugen und ich betonen es schon die ganze Zeit: 60 Jahre können einfach keinen Verdauungstrakt komplett umkrempeln!

Mit den 23.000 Jahren liegst Du laut Wikipedia richtig. Gleich im nächsten Satz steht, dass Wolf und Hund sich vor mindestens 135.000 Jahren genetisch getrennt haben.
Ja, 135.000 Jahre schön und gut.
Erstens zeigt die oben genannte genetische Differenz, dass sich trotzdem nicht allzu viel verändert hat. Und zweitens wieder das Argument: die Veränderung des Futters hat SEHR viel später stattgefunden.
 
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Osmose Joe

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Ich komm hier mal so reingeschneit - als eine, die anstrebt, ihre Katzen weiter zu barfen - und frag mich nur: was hat es mit dem THEMA des Threads aufsich?
Im Grunde versuche ich herauszufinden, ob der Mehraufwand an Kosten, Zeit und Studium der "Barf-Lehre" im Verhältnis zum Nutzen für das Tier steht, oder ob es eher ein "Folge-Hobby" für einige Tierbesitzer ist.

Bis jetzt bin ich der Meinung, das ein qualitativ hochwertiges Dosenfutter der ganzen Barferei in NICHTS nachsteht, im Gegenteil, beim Barfen kann man auch so einiges verkehrt machen.

Was mir halt (siehe oben) als erstes auffiel ist, dass die Barfer, wei früher die Inquisitatoren, durch die Foren ziehen und jedes andere Futter nieder machen.
 
IngiHondje

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Was mir halt (siehe oben) als erstes auffiel ist, dass die Barfer, wei früher die Inquisitatoren, durch die Foren ziehen und jedes andere Futter nieder machen.
Ich weiß nicht, ob du auch mich damit meinst, falls, mag ich mich gerne dazu erklären.
Ich bin nicht gegen Fertigfutter per se.
Ich bin sehr wohl gegen Fertigfutter aus dem Supermarkt und die meisten Sorten aus dem Fr***n**f, denn da ist schlicht weg nur Mist drin. Basta.
Gegen gutes TroFu und NaFu habe ich absolut nichts einzuwenden. Ich würde nie jemanden "bekehren" wollen, der sich den Aufwand zu barfen nicht zutraut. Dann lieber die Dosen von Herrmanns und die Pellets von Canis Alpha (um mal ein Beispiel zu nennen).

Ich persönlich habe mich ursprünglich entschieden zu barfen aus einem ganz trivialen Grund: meine Hündin war nie auch nur annähernd satt. Sie hatte am Tag 180g Trockenfutter bekommen. Nun bekommt sie pro Tag >400g Frischfutter. Das ist ein erheblicher Unterschied, den mir meine Hündin dankt. Über die anderen Vorteile bezüglich "Wissen-was-man-Füttert" und "natürlicher" machte ich mir erst später Gedanken. Nichtsdestotrotz sind diese nicht zu vernachlässigen.

Viele Leute barfen nicht, um sich einer neuen Religion/Sekte anzuschließen. Sie haben davon gehört und sehen darin evtl. eine neue Möglichkeit ihrem von Allergien geplagten Hund endlich helfen zu können.
Die wenigsten fungieren als Missionare.

Ich möchte dich auch nicht bekehren, aber du hast mich (alle Barfer) kritisiert und daher wollte ich mich verteidigen.

Liebe Grüße
Katja
 
Audrey

Audrey

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im Gegenteil, beim Barfen kann man auch so einiges verkehrt machen.
Da bin ich vollkommen Deiner Meinung - ich denke auch, lieber hochwertiges Naßfutter als falsch gebarft, denn ja, man kann definitiv auch "krank barfen".

Wenn man sich aber mit dem Thema lang und gut auseinandergestetzt hat dann ist Barf auch dem hochwertigen Futter WEIT voraus. Und ja, es kostet Energie und Zeit, sich mit dem Thema so weit auseinanderzusetzen, daß man auch guten Gewissens barfen kann. Ob einem sein Tier das wert ist muß halt jeder selber wissen. (und - wenn Du darauf hinaus willst: ja, ich beschäftige mich in der Tat weit mehr mit der gesunden Ernährung meiner Katzen als mit meiner eigenen....)
 
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Osmose Joe

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Ich habe mir den ganzen Thread nochmal durchgelesen, ich finde nicht, dass ich alle Barfer angegriffen habe. Oder ich hab' mich blöd ausgedrückt.

Wenn ich mir meinen Hund ansehe, finde ich, er sieht gut aus. Gesund und zufrieden. Bei der Ernährung spare ich nicht am Geld, TroFu kaufe ich das von Christopherus und Dosenfutter gibts von Grau. Ein Stück Leber oder Huhn gibts auch mal vom Schlachter. Aber ich will die Ernährung meines Hundes nicht auf wissenschaftliches Niveau anheben, deswegen werde ich nicht barfen.

Ernährung an sich ist ein sehr interessantes Thema, egal ob Mensch oder Tier. Ein Freund von mir anlysiert in einem Labor verschiedene Lebensmittel. Kürzlich war McDonalds an der Reihe....was denkt ihr, was dabei heraus kam? Das Zeug ist astrein, sind Vitamine, Mineralstoffe drin, keine Keime, super Qualität. Viele Kalorien halt, aber sonst sehr gut.
 
IngiHondje

IngiHondje

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Bei der Ernährung spare ich nicht am Geld, TroFu kaufe ich das von Christopherus und Dosenfutter gibts von Grau.
Aber wieso sparst du an der Zusammensetzung?
Das Nassfutter sieht gut aus, aber in dem Christopherus TroFu ist mehr Reis und Mais als Fleisch enthalten. Zudem nicht näher dekliniertes tierisches Fett und das Abfallprodukt Rübenmark. Für den Preis gibt es besseres TroFu.

Ein Stück Leber oder Huhn gibts auch mal vom Schlachter. Aber ich will die Ernährung meines Hundes nicht auf wissenschaftliches Niveau anheben, deswegen werde ich nicht barfen.
Glaub mir, dass mach ich sicher nicht.
Ich weiche vom Futterlabormodell ab und füttere nicht jeden Tag extra Calcium zu, ich achte also nicht auf einen täglichen Phosphor-Calcium-Ausgleich. Auch gebe ich, außer ab und an Eierschalenpulver, keine Zusatzstoffe ins Futter. Bei mir gibt's "nur" abwechslungsreiches Fleisch, ca. 4x fleischige Knochen in der Woche, ab und zu Innereien plus verschiedenes pürriertes Obst und Gemüse.
Ich werd 'nen Teufel tun und mit dem Taschenrechner hinter allem her rennen.

Das mach ich schließlich bei mir auch nicht. Ich guck in den Kühlschrank, kaufe gegebenenfalls etwas ein und koche dann worauf ich Lust habe oder was eben da ist. Einigermaßen gesund sollte es sein. Genauso handhabe ich die Rohfütterung bei meinem Hund.
Und es geht ihr gut.

Die Analyse vom McDonalds-Essen, habe ich irgendwo schon mal gehört/gelesen. Dass es nichts Ungesundes ist, glaube ich. Allerdings nur, wenn man es seltener isst, denn ansonsten bekommt man eben die Fettigkeit. :mrgreen:
 
Mugen

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Oh, ich habe auch keine schlaflosen Nächte und wälz mich im Bett hin und her, weil ich das Ca/P Verhältnis ausrechne.
Bei Hunden ist da wie bei Menschen... Über einen langen Zeitraum abwechslungsreich füttern und schon passt es. Aber bei Alleinfutter, sind natürlich die ganzen Inhaltstoffe genau berechnet, weil es eben Null abwechslung ist. Das Problem hab ich nicht.
Ich gebe auch keine Zusätze, wenns Ei gibt, dann kommt die Schale mit in den Mixer zum Obst und Gemüse, aber das wars.
 
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