Reiten lernen Kinder vs. Erwachsene

Diskutiere Reiten lernen Kinder vs. Erwachsene im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; eh wir zu weit vom thema abschweifen mach ich mal nen thread auf. was habt ihr für erfahrungen bei euren reitschülern gemacht. unterrichtet ihr...
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Kitty Baghira

Kitty Baghira

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eh wir zu weit vom thema abschweifen mach ich mal nen thread auf.

was habt ihr für erfahrungen bei euren reitschülern gemacht. unterrichtet ihr "lieber" kinder oder erwachsene?
wo liegen die unterschiede? herangehensweise? fortschritte?
ich habe bei meinen (mutter und tochter) gerade das prob das kind super sitzt die mutter aber gar nicht... usw.
weiterhin habe ich bei erwachsenen immer eine sehr mechanische und pragmatische herangehensweise festgestellt so von wegen: ich habe hier fürs reiten bezahlt also will ich nicht putzen, schritt gehen oder trensen waschen geschweige denn satteln lerne. mal ganz überspitzt geschrieben. kinder hingegen interessieren sich meistens für alles.
mein fazit: kinder fühlen reiten erwachsene lernen.
und was denkt ihr?
 
25.11.2008
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
Chipi

Chipi

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Ich hatte nie diese negative Erfahrung bei Erwachsenen, die du beschreibst (also dieses "ich will nur reiten, sonst nix"). An Erwachsenen war mir meist lieber, daß da in den Köpfen weniger "romatische Vorstellung" vorhanden war, das war bei vielen Kindern eher der Fall (der Klassiker ist einfach, 10jährige Wendy-Leserin kriegt in den Ferien einen Reitkurs geschenkt). Pragmatischer sind Erwachsene sicher - aber die haben sich meist bewußt für den Reitsport entschieden, während ich öfter erlebt habe, daß eben Mädchen, die sich aus "Immenhofromantik" für's Reiten entschieden hatten, dann vom tatsächlichen Reiten enttäuscht waren und schnell wieder aufgehört haben. Von vielleicht 10 Mädchen, die in Ferienkursen kamen, blieben im Durchschnitt vielleicht 2 als aktive Reiter übrig. Das mag z.T. auch andere Gründe gehabt haben, aber vielen hat man einfach angemerkt, daß sie doch überfordert waren und sich alles ganz anders vorgestellt hatten - sprich: Hintereinander herreiten war ok, mit dem Pferd arbeiten war langweilig. Da war die Vorstellung wirklich, daß man nach 2-3 Stunden schon durch's Gelände galoppieren kann, und so ist es nun mal in der Realität nicht.

Zur Frage: wie sitzt jemand auf dem Pferd. Kinder sind da generell sicher etwas lockerer, einfach weil sie noch nicht diese Angst vor dem Herunterfallen gelernt haben und sich weniger "einen Kopf machen". Die entspannteste Reiterin, die ich kenne, war eine leicht geistig Behinderte, die bei uns regelmäßig Reitstunden nahm. Die ist absolut nie vom Pferd gefallen, und ich glaube wirklich, daß das größtenteils daran lag, daß sie einfach sehr entspannt auf dem Pferd saß und darüber nicht nachdachte.

Der Vorteil, den vielleicht Erwachsene beim Reitenlernen wiederum gegenüber Kindern haben, ist die Fähigkeit, komplexer zu denken. Wenn ich einem Erwachsenen eine Reitlehre in die Hand drücke und er sich in der Theorie die Hilfen einprägt, kann er sie schneller auf dem Pferd umsetzen (meine Erfahrung). Insofern glaube ich haben beide, Erwachsene und Kinder, gewisse Schwächen und Stärken beim Reitenlernen. Daß es einer deshalb zwangsläufig schneller oder besser lernt (pauschal gesprochen) glaube ich nicht, das sind dann sicher auch ganz stark personenbezogene Unterschiede.
 
Kitty Baghira

Kitty Baghira

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hmm
dann hab ich vll wirklich extreme erfahrungen gemacht.
auf dem hof auf dem ich ferienkind war war das gang und gebe das erwachsene(meistens männer) dieses bezahlt - bekommen - denken hatte.
auch haben sich die erwachsenen dort öfte rmal angemaßt einen tip zu bringen "hau mal auf den hintern" wenn das pferd die hufe nicht geben wollte. und das schien für die ganz normal.
auch woltlen die nie wissen warum sie etwas auf bestimmte art machen sollen. meine erwachsene reitschülerin ist da ein gutes beispiel. Thema schweifriemen(wir waren dieses we auf meinem alten ponyhof) ich wusste das sie sowas noch nie gesehen hatte und frage sie ob sie überhaupt wisse wie man das ding richtig zumacht. antwort "naja einfach dort wo das loch schon ausgebeult ist" meine antwort"ja aber die tauschen die sättel hier häufiger mal unter den pferden" sie" naja dann so das es halt fest ist". ein kind hätte gefragt ein erwachsener hat seine eigene logik :D
es ist schön das die komplexer denken aber ich hab oft den eindruck das kinder einfach interessierter bei den feinheiten sind.
ich habe 50% nur durchs zuschauen gelernt. erwachsene wollen meistens nicht zuschauen. meine erwachsene schülerin liest während ihr kind reitet. ihr kind schaut ihr aber zu. dabei könnte die "große" von der kleinen jede menge lernen.
 
san122307

san122307

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Dann, komm ich doch auch mal kurz hier in diesen Thread...

Kitty, was das Reiten angeht könntest Du glatt von meiner Tochter und mir geschrieben haben haha. Meine Lütte hatte das auch von Anfang an, das sie wirklich gut und entspannt saß. Sogar nachdem sie das erste Mal gefallen war, ist das so geblieben.

Selber war ich am Anfang im Sommer erst recht angespannt, immer nur dran gedacht ob ich womöglich alles verkehrt machen würde. Das hat sich aber mittlerweile gelegt, und ich bin wesentlich lockerer geworden. Dementsprechend besser sitze ich jetzt auch wieder. Dabei hat mir aber geholfen, das eine Freundin von mir (selber Reiterin seit über 20 Jahren) sich das ein paar Mal angeguckt und mir Tips gegeben hat. Leider wohnt sie etwas zu weit weg, sonst würde hätte sich mein/unser "Reitlehrer-Problem" glatt erledigt...
Aber ich werde mal das "mit geschlossenen Augen reiten" versuchen, wovon Du, glaube ich, irgendwo geschrieben hast. Läßt Du sie dann ohne Zügel reiten? Kann das gerade nicht so schnell finden... Ich kann mir vorstellen, das ist sowohl für mich, als auch für meine Lütte auch mal eine tolle Übung.

Die Sache mit dem Schweifband... da bin ich dann wieder jemand der gefragt hätte:"Kannst Du mir zeigen wie fest es sein sollte und auch erklären warum?" Auch wenn etwas wirklich logisch erscheint, bin ich halt so das ich doch nochmal nach hake und genaueres wissen möchte. Notfalls frage ich 10 Mal nach. Es geht, gerade beim Reiten, schließlich um ein Lebewesen.
 
Chipi

Chipi

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auch woltlen die nie wissen warum sie etwas auf bestimmte art machen sollen. meine erwachsene reitschülerin ist da ein gutes beispiel. Thema schweifriemen(wir waren dieses we auf meinem alten ponyhof) ich wusste das sie sowas noch nie gesehen hatte und frage sie ob sie überhaupt wisse wie man das ding richtig zumacht. antwort "naja einfach dort wo das loch schon ausgebeult ist" meine antwort"ja aber die tauschen die sättel hier häufiger mal unter den pferden" sie" naja dann so das es halt fest ist". ein kind hätte gefragt ein erwachsener hat seine eigene logik :D
Siehst du, auch da kenne ich das wieder anders ;) wenn mir erwachsene Reitanfänger bei irgendwas zugesehen haben, egal ob putzen oder satteln, kamen da eigentlich (nach dem zweiten Mal zusehen, wenn sie ein bisschen wussten, wo alles hingehört) mehr Fragen, als ich von Kindern je gehört habe, und vor allem auch die Frage nach dem "kann ich mal?" oder "darf ich das mal machen?" oder ein "schau mir bitte mal zu, ob ich das alles richtig mache".
Gerade bei den Ferienkursen wurden den "erfahreneren" Reitern immer 2-3 Kinder zugeordnet zum Zuschauen und Mitmachen, und wenn man sie dann fragte, ob sie wissen, warum das hierhin kommt und das dorthin hat man meist nur Gekicher als Antwort bekommen. An aktive Fragen kann ich mich glaube ich kaum bis gar nicht erinnern (außer bei einem Mädel, das gleich mit dem eigenen Pferd kam und darauf reiten lernte, die hat uns wirklich Löcher in den Bauch gefragt :mrgreen:).

Tja :102: aber da sieht man mal, wie unterschiedlich das doch sein kann.
 
Lilly_79

Lilly_79

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Also bei Kids/Teenies muss man meiner Erfahrung nach erstmal das Eis brechen, dann fragen die auch... wobei ich sagen muss, dass ich eig auch immer erkläre was ich tu wenn jemand dabei ist. Fragen kommen dann da automatisch, von Groß u Klein.

Bei den Freizeiten hab ich die Erfahrung gemacht, dass Teenies zwar viel Kichern, aber wenn man sie ernst nimmt, legt sich das.

LG Lilly
 
Elly

Elly

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Ich habe mit 7 reiten gelernt, und finde, dass man , wenn man noch so jung ist, einfach ganz anders an die Sache ran geht.
Ich habe mir nie den Kopf darüber zerbrochen , ob ich nun runterfallen könnte, und wenn, was solls? Meine Mutter ( bis heute Nichtreiter) sah das ganze etwas anders ;) Aber Kinder, bis zu einem gewissen Alter, fragen auch nicht warum. Sie machen einfach das , was der Reitlehrer sagt. Was auch wieder seine Vor- und Nachteile hat. Wenn der RL von sich aus erzählt, warum man das und das macht, dann okay, aber manche muss man halt danach fragen. So lernen die Kinder zwar Reiten, aber nicht WARUM man das oder das macht, oder warum das wichtig ist. ( Finde ich ;) )
Als ich meine Mutter ein mal zu einer RS überredet habe, gab es da gleich ein paar Probleme. "Oh ich könnte ja runter fallen". "was wenn ich das Pferd nicht durchpariert bekomme" ect. ect. So was habe ich mich i-wie nie gefragt.
 
Kitty Baghira

Kitty Baghira

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schon krass wie die erfahrungen auseinander gehen :)
zum reiten mit geschlossenen augen. also ich führ sie immer und gebe ihr auch die zügel nicht in die hand. das ist anfangs echt ein balanceakt und ich will nicht das sie versehentlich doch mal in die zügel greift. ich lasse sie auch die arme ausstrecken. wenn das gut klappt machen wir das gleiche im trab. ich muss halt erfinderisch sein da ich ein pferd hab das nicht gut an der longe geht. und so "findet" sie den sitz von selbst. und fühlt auch gleich mehr "hin"
 
Elly

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schon krass wie die erfahrungen auseinander gehen :)
zum reiten mit geschlossenen augen. also ich führ sie immer und gebe ihr auch die zügel nicht in die hand. das ist anfangs echt ein balanceakt und ich will nicht das sie versehentlich doch mal in die zügel greift. ich lasse sie auch die arme ausstrecken. wenn das gut klappt machen wir das gleiche im trab. ich muss halt erfinderisch sein da ich ein pferd hab das nicht gut an der longe geht. und so "findet" sie den sitz von selbst. und fühlt auch gleich mehr "hin"
Das musste ich früher auch machen =) Ich finde diese Übung total gut, so kann man sich auch ganz auf seinen Sitz konzentrieren. Was mir aber auch auffällt, dass manche Erwachsene sich viel zu viel Gedanken machen, über das was andere denken könnten .... Bei meiner Mutter hieß es dann " Nein, dann blamiere ich mich ja ..." ´
 
Kitty Baghira

Kitty Baghira

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stimmt. noch ein punkt :)
 
B

Brillenschlange

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Hallo,
generell denke ich, ist es bei Erwachsenen so, dass sie zum Teil einfach eine andere Sicht der Dinge haben als Kinder.
Zum Beispiel musst du ganz anders an Erwachsene herangehen, was den Unterricht betrifft - bei Kindern kannst du ja spielerisch anfangen mit dem Reiten, sie sind ja immer ganz glücklich, wenn sie auch nur mal ein bisschen ums Pferd herumturnen dürfen.

LG
 
Fussel

Fussel

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Also hätte nur fast Reitunterricht gegeben. Hatte schon ein Angebot, nur musste leider wegen zeitmangel erstmal komplett aufhören *Zähne knirsch*
Aber einfach mal was mir generell aufgefallen ist:
Meine Reitbeteiligung war ganz früher ein sehr extremer Fall, Biss beim Aufgurten und hat nach jedem anderen Pferd ausgekeilt und nach Hunden geschnappt. Es gab ne Zeit da konnte nur ich und meine Reitlehrerin sie reiten. Mit viel Mühe und arbeit konnte sie dann wieder für die Fortgeschrittenen in den Schulbetrieb (man muss dazu sagen, es wurde nur einmal oder 2 mal am tag generell Reitstunde gegeben mit 4 Ponys, und die meisten Reiter brauchten keine Reitstunden mehr).
Da kam eine Mutter an den Stall die angeblich schon ein wneig Reiten konnte. Nun ja, sie lernte erstmal auf nem großen Sau lieben Pferd und stieg dann später auf meine Süße um. Ansich kein Problem, nur die war echt...
Ließ sich von jngeren gar keine Tipps geben und der Reitstil war zum....
Wenn die reitlehrerin nicht am Platz war dachte sie echt sie wär der King und machte lauter Unvorsichtige Sachen. Man musste bei Toni (so hieß die besagt Stute) dank des Trainings nur noch drauf achten das ihr nicht langweilig wurde, dann hat sie auch nicht getreten. Oder halt ausweichen, schnell reagieren. Sie hat es direkt geschafft das Pferd und Kind getreten worden sind und beide einen Arzt brauchten -.- Und das ist ein Kunststück wenn nur 2 Personen auf dem Platz sind.
Meine Zeit wurde weniger, zusätzlich sollte ich noch ein junges Pferd trainieren. Wollte aber wenigstens einmal die Woche noch meine SÜße reiten, aber auch das ging irgendwann nicht mehr da die liebe Frau einfach zu MEINEN Zeiten kam, und meinte ich hätte doch auch ein anderes Pferd zur Verfügung -.- Hab sie dann mal beim Ausritt getroffen, und sie sperrte die Zügel total trotz Kandarre!!! Jeder dort am Hof lernt den richtigen Umgang mit Kandarre und ich hätte ihr am liebsten die Zügel aus der HAnd geissen. Zum einen brauch sie Toni beim Ausritt wirklich nicht einstellen, und selbst wenn doch muss man sie dazu nicht sperren 8wofür habe ich so lange tariniert?!?!)..
Den weiteren Werdegang konnte ich nicht weiter verfolgen, da ich ja aufhören musste.
So ähnlich waren leider mehrere Erwachsene am STall (2 zum beispiel konnten nicht reiten, kaufen sich aber junge Pferde und erwarten das die Reitlehrerin ihnen und den Pferden alles beibringt -.-).
Die Kinder hatten halt meist nicht dieses "ich kann alles".
Doch auch davon gab es welche. Eine hat nach einer Zeit (viel zu früh) ihr eigene Pferd bekommen. Und im Entdeffekt ist sie im gelände viel zu Steine Berge hochgallopiert, die total steinig waren (wohl bemekrt wenn noch andere Pferde hinter ihr waren) und hat nur Scheiße gebaut. Da gab es auch ordentlich Zoff mit der Reitlehrerin aber was soll sie machen.....Das Mädel hatte halt ihr eigenes Pferd und dachte sie dürfte alles -.-

Ich finde es gibt von Erwachsenen aber auch Kindern unterschiedliche Fälle;-)

Lg
 
B

Brillenschlange

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Da kam eine Mutter an den Stall die angeblich schon ein wneig Reiten konnte. Nun ja, sie lernte erstmal auf nem großen Sau lieben Pferd und stieg dann später auf meine Süße um. Ansich kein Problem, nur die war echt...
Ließ sich von jngeren gar keine Tipps geben und der Reitstil war zum....
Solche Leute sind mir auch bestens bekannt... Oder jene Privatreiter, die meinen, Schulpferdereiter seien keinen richtigen Reiter... :roll:

Wie sah das denn mit der Versicherung aus, als die Stute dann getreten hat? Musste die gute Frau Schmerzensgeld zahlen?

LG
 
Fussel

Fussel

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Ne...
Denn das die Stute getreten hat war allgemein bekannt, und sie war ja ein "Schulpferd". Und versichert ist man im Schulbetrieb ja automatsch, also das ist ja sowei ich mich erinner die Reitstall besitzern.
 
B

Brillenschlange

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Trotzdem müsste doch jemand was zahlen, wenn jemand verletzt wird, oder? :eusa_think:

LG
 
Chipi

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Schmerzensgeld muß man ja nur bezahlen, wenn auch jemand deswegen klagt - keine Versicherung rückt freiwillig Schmerzensgeld raus ;) ansonsten geht es ja immer nur um die Behandlungskosten und evtl. Verdienstausfall oder dergleichen :102:
 
Fussel

Fussel

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Die Arztkosten wurden halt von der Versicherung des reitstalls bezahlt, aber so ganz genau weiß ich das auch alles nicht. War ja nicht betroffen
 
B

Brillenschlange

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Ach, ja - hast ja Recht, Chipi.

Trotzdem finde ich es etwas befremdlich, dass man wegen einer Verletzung, verschuldet durch einen anderen, zumindest nicht irgendetwas macht.
Aber es kommt vermutlich auch immer auf die zwischenmenschliche Beziehung an bzw. das Verhältnis zum Stall in diesem Fall konkret an.

LG
 
Fussel

Fussel

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Ja eigentlich herrscht dort überall ein sehr familieres Verhältnis und sowas hätte dort irgendwie nicht reingepasst. Wer reitet, und gerade wer nunmal mit toni auf den Platz geht, weiß doch das dabei auch was passieren kann.
 
A

_alex_

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Ich denke, es liegt einfach am Charakter eines Menschen.
Es gibt sowohl Erwachsene die sich nichts sagen lassen als auch Kinder/Teenies :p
Außerdem sind die, die sich meißtens nichts sagen lassen, auch die angeberischen.
Mit solchen Leuten habe ich auch schon Erfahrungen gemacht [meißtens die mit eigenem Pferd], die verbessern alle & lassen sich selber nichts sagen...
Obwohl es auch sehr nette und hilfsbereite Menschen mit Pferden gibt :D

Nun zu dem "Angst vor dem runterfallen":
Prinzipiell denke ich auch, dass das viel mit dem Pferd an sich zu tun hat.
Als ich noch sehr klein war [ca 6 Jahre?] machte ich mir natürlich auch keine Gedanken über das runterfallen, war auch einfach froh mit diesen wundervollen Tieren zusammen zu sein :angel:
Mit 10-11 Jahren war ich in einer Reitschule, in denen alles nicht so optimal war [Haltung an sich, die Pferde gingen manchmal 3 Stunden am Tag nur mit Schülern & dementsprechend war dann natürlich ihr Verhalten, sie können da dann ja auch nichts für!]
Dadurch verlor ich das Vertrauen total, ich hielt mich im Schritt am Sattel fest usw..
Durch mein Traumpferd [das leider auf einem Ferienhof steht..] habe ich wieder Vertrauen und kann nun absoulut entspannt und ohne jegliche Angst im Sattel sitzen :D [und reite nun auf einem kleinen provaten Hof, der mir insgesamt super gefällt, die Pferde dort sind auch sehr lieb und vor allem: sie werden geliebt!!]
Natürlich ist als Erwachsener "Reitanfänger" diese Angst vor dem runterfallen stärker als bei kleineren Kindern, aber ich hoffe ihr habt durch mein Beispiel ein bibsschen verstanden dass es auch anders sein kann ;)

Viele liebe Grüße
Alex <3
 
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