Pferd lehnt sich ständig auf inneren Zügel

Diskutiere Pferd lehnt sich ständig auf inneren Zügel im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hallo ihr Lieben, ich bin eigentlich aus dem Kaninchenforum, hätte aber trotzdem mal eine Frage...:roll: Meine Freundin hat einen 8 jährigen...
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jako

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Hallo ihr Lieben,

ich bin eigentlich aus dem Kaninchenforum, hätte aber trotzdem mal eine Frage...:roll:

Meine Freundin hat einen 8 jährigen Wallach, er ist eigentlich recht gut zu reiten (nach
ihrer Aussage ;)). Das einzige Problem ist, dass er sich auf der linken Hand ständig auf den inneren Zügel lehnt. Also wenn sie quasi auf der rechten Hand reitet, ist alles in Ordnung und er geht ohne Probleme am Zügel, wechselt sie aber z. B. durch die ganze Bahn, haut er sich genau ab dem Wechselpunkt wieder innen aufs Gebiss. Im Trab ist es noch schlimmer als im Schritt.

Habt ihr eine Idee, was man da machen könnte, sie ist schon ganz verzweifelt...

Lieben Dank schonmal!!
LG
 
25.11.2008
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Susanne zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
B

Brillenschlange

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ich bin eigentlich aus dem Kaninchenforum, hätte aber trotzdem mal eine Frage...:roll:
Macht doch nichts. :mrgreen:

Ich würde deiner Bekannten empfehlen: Gymnastizieren, gymnastizieren und nochmal gymnastizieren.
Also viele Seitengänge einbauen, mit den Zügeln spielen etc.

War das Pferd vorher Schulpferd?

LG
 
J

jako

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Hallo,

ne er war kein Schulpferd und ist auch noch nie mit Hilfszügeln geritten worden... er hat vorher einem Mädchen gehört, die ist ihn aber nur "spazieren " geritten...
 
B

Brillenschlange

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Das ist der springende Punkt: Ich habe nichts gegen Spazieren-Reiten, aber vermutlich wurde er nie wirklich Dressur-gearbeitet.

In dem Falle heißt es, erst einmal "klein" anzufangen, am besten mit Stellen und Biegen.
Die Muskeln des Pferdes sind vermutlich so verkrampft auf der einen Seite, dass sie durch intensives Training gelockert und trainiert werden müssen.
Eventuell könnte auch eine Verspannung die Ursache sein...

LG
 
J

jako

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Wegen der Verspannung, hatte sie schon einen Chiropraktiker und den Tierarzt da, sagen beide es ist alles ok....
Aber stimmt er wurde dressurmässig nicht viel gearbeitet, darum ist das auch mit den Seitengängen wohl etwas schwierig, im Schritt macht er es noch mit, im Trab ist es wohl echt ein Problem...
 
B

Brillenschlange

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Das wären ja auch L-Lektionen. ;) Die müssen Feld-Wald-und-Wiesen Pferden gewiss nicht beherrschen, dennoch ist eine grundierte Ausbildung wichtig, um Reiter und Pferd eine Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Wie gesagt, ich würde viel Gymnastik machen, nach innen/außen stellen, Vorhandwendungen usw.

LG
 
J

jako

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:lol: Nee das wollen wir ja auch nicht.
Dann werde ich das mal so weiter geben... DANKE!!
 
B

Brillenschlange

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Kein Problem. :mrgreen:

Vielleicht melden sich ja im Laufe des Abends noch andere Reiter mit anderen Vorschlägen.

Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, kannst du dich ja gerne melden,
LG
 
Silberfeder

Silberfeder

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Würde im Zweifelsfalle Doppellonge empfehlen, aber selbstverständlich nur unter professioneller Anleitung, denn da kann auch über Zügel gearbeitet werden, die Hinterhand wird je nach Pferd direkt sehr gut aktiviert aber das Pferd steht nicht unter der Last des Reiters, kann sich also komplett auf sich konzentrieren.

Ansonsten bin ich (wie immer eigentlich) Brillenschlanges Meinung.
Warten wir mal auf Lilly oder Burani, da kommt wahrscheinlich qualifizierteres rum als bei mir ;)
 
B

Brillenschlange

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Würde im Zweifelsfalle Doppellonge empfehlen, aber selbstverständlich nur unter professioneller Anleitung, denn da kann auch über Zügel gearbeitet werden, die Hinterhand wird je nach Pferd direkt sehr gut aktiviert aber das Pferd steht nicht unter der Last des Reiters, kann sich also komplett auf sich konzentrieren.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob jako's Bekannte ihn an der Doppellonge so fördern kann wie erfahrene Leute, die das schon jahrelang machen. Aber da müsste uns jako nochmal informieren, ich will hier ja nichts Falsches behaupten. ;)

Ansonsten bin ich (wie immer eigentlich) Brillenschlanges Meinung.
Das ehrt mich. :p

LG
 
J

jako

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Also so wie sich das anhört, muss man ja schon sehr erfahren sein, um mit der Doppellonge zu arbeiten... soweit ich weiss longiert sie ihn ab und an "normal" mit einer Longe, aber bevor man etwas falsch macht, ist es vllt. besser es zu lassen und es erstmal "von oben" zu probieren, so wie ihr gesagt habt;)
 
B

Brillenschlange

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Nun, bei der Doppellonge hat man das Problem, dass man - auf gut Deutsch gesagt - zwei "Leinen" hat, die quasi die Zügel symbolisieren sollen.
Damit arbeitet man auch vor allem bei jungen Pferden.

Ich würde es aber auch erst von oben probieren, wenn's gar nicht geht, dann erst auf die Longe umsteigen - er soll ja im Endeffekt lernen, sich von "oben" biegen zu können.

LG
 
ShiGi

ShiGi

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Häufig lehnen sich Pferde auf den inneren Zügel, wenn sie sich selbst noch nicht richtig ausbalancieren können. Den Zügel nehmen sie dann sozusagen als Stütze (wobei das wahrscheinlich auch hauptsächlich psychisch ist, aber so sicher bin ich mir da nicht).
Da hilft, wie Brillenschlange schon gesagt hat, nur ganz viel Gymnastizierung. Dabei muss sie aber immer darauf achten, dass sie oft am inneren Zügel nachgibt. Dann kann ishc das Pferd garnicht darauf abstüzen.

Manche Pferde haben sich das aber auch nur als Unart angewöhnt. Dann muss deine Freundin hauptsächlich mit dem äußeren Zügel reiten und den inneren nur ganz kurz und leicht zum biegen annehmen (ich gehe mal davon aus, dass das Pferd sich einigermaßen biegen lässt. Ansonsten sollte sie das erstmal an der Longe üben).
Wenn das gut klappt, kann sie den inneren Zügel langsam wieder mehr aufnehmen.
 
B

Brillenschlange

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Allerdings können sie den Zügel nur als Stütze nehmen, wenn dieser sehr stark angenommen ist, oder?
Bei durchhängenden bzw. lockeren Zügeln dürften diese ja keine sonderliche Haltemöglichkeit bieten. :eusa_think:

Wichtig ist auch, dass das Pferd in Anlehnung geht, stärker untertritt und nicht so "daher schlurft".
 
B

Brillenschlange

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Wenn die Pferde sich das einmal angewöhnt haben, reicht auch schon ein leicht anstehender Zügel, weil die Pferde das richtig "suchen".
Ah, okay. :)
Ich für meinen Teil gymnastiziere lieber bis zum Erbrechen, anstatt dass sich das Pferdchen solche Unarten angewöhnt.
Aber wenn es erst einmal drin ist, dann ist es drin...
 
ShiGi

ShiGi

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Ja, das ist der Vorteil von Schulpferden, die auch Anfänger durch die Gegend tragen. Da lernt man mit solchen Unarten umzugehen^^
 
B

Brillenschlange

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Auch wieder wahr. :lol: Obwohl ich damit niemals Probleme hatte...
 
Ronja11

Ronja11

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Seitengänge im Trab können schon bei einer E verlangt werden, z. B. beim Viereck verkleinern und vergrößern. Das Pferd wird rechts verspannt sein, wenn es sich links schwer macht.
 
J

jako

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Hallo,
also wegen des verspannt sein, habe ich ja gesagt, hat ein Tierarzt und Chiropraktiker schon nachgeschaut, beide sagen alles ok...

Ich habe gestern abend aber mal mit ihr wegen des Ausbalanciert sein gesprochen, also es ist wohl wirklich so, dass er beim Longieren ohne Hilfszügel immer versucht sich mit dem Hals auszubalancieren und er bei der Vorbesitzerin vorher 2 mal die Woche von einem Bereiter geritten wurde, der wohl eine sehr starke Hand hatte.. (frage ich mich nur,warum ist er dann nicht ausbalanciert):eusa_think:

Jedenfalls ist meine Freundin jetzt soweit, dass sie sich wohl professionelle Hilfe holt, und da ist es ja gut, dass wir jetzt schon ein paar Tipps von euch haben, da kann man gleich sehen, ob er richtig gearbeitet wird...;)
 
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