Wie haltet ihr eure Wuffs artgerecht?

Diskutiere Wie haltet ihr eure Wuffs artgerecht? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Huhu, mich würde mal interessieren, wie ihr eure Hunde artgerecht haltet. Was versteht ihr unter artgerechter Haltung? Was gehört für euch dazu...
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Kiki2603

Kiki2603

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Huhu,

mich würde mal interessieren, wie ihr eure Hunde artgerecht haltet.
Was versteht ihr unter artgerechter Haltung?
Was gehört für euch dazu und was geht mal gar nicht?


PS: Ich frage, weil
meine tollen Verwandten keine Ahnung von Hunden haben und der Meinung sind, ich würde sie nicht artgerecht halten. Das darf ich mir JEDES Mal anhören nd was ja alles so falsch ist. Ich bin grade dabei etwas zur artgerechter Hundehaltung zu schreiben, dass ich ihnen an meinem 18. Geb. geben werden, weil ich es einfahc satt habe. Natürlich soll es sachlich und fachlich bleiben und nun wollte ich Ideen sammeln. Bzw. eure Meinungen;) um ggf. Sachen aus anderen Blickwinkeln betrachten zu können.

Viele Grüße
Kim
 
27.11.2008
#1
A

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Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Kompassqualle

Kompassqualle

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"Artgerecht" finde ich bei Hunde schwierig genau zu definieren, denn eigentlich bedeutet artgerecht ja, das man die Haltung so gut es geht versucht an die Lebensbedingungen in der Natur anzupassen.

Unsere Haushunde gibt und gab es aber so nie in der Natur, also kann man nur den nächsten Verwandten heranziehen: den Wolf.

Was die Ernährung betrifft ist der Wolf meiner Meinung nach ein gutes Vorbild für unsere Hunde (barfen), aber was die Haltung angeht wohl eher nicht, denn man kann einen Hund nicht halten wie einen Wolf und einen Wolf nicht wie einen Hund.

Deswegen bin ich mir nicht so sicher, was man nun für einen Hund als "artgerecht" gelten lassen will und was nicht.

Ein gutes Leben hat ein Hund auf jeden Fall in meinen Augen, wenn er genug auslastende Beschäftigung, medizinische Versorgung (auch wenn die meisten Hunde das nicht zu schätzen wissen :lol:), gesunde Ernährung und Verständnis für sein Wesen und Verhalten und daraus resultierende Bedürfnisse bekommt.
 
Romeo&Giulia

Romeo&Giulia

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Huhu,

mich würde mal interessieren, wie ihr eure Hunde artgerecht haltet.
Was versteht ihr unter artgerechter Haltung?
Was gehört für euch dazu und was geht mal gar nicht?


PS: Ich frage, weil meine tollen Verwandten keine Ahnung von Hunden haben und der Meinung sind, ich würde sie nicht artgerecht halten. Das darf ich mir JEDES Mal anhören nd was ja alles so falsch ist. Ich bin grade dabei etwas zur artgerechter Hundehaltung zu schreiben, dass ich ihnen an meinem 18. Geb. geben werden, weil ich es einfahc satt habe. Natürlich soll es sachlich und fachlich bleiben und nun wollte ich Ideen sammeln. Bzw. eure Meinungen;) um ggf. Sachen aus anderen Blickwinkeln betrachten zu können.

Viele Grüße
Kim
Sei nicht böse aber....ist da ev. etwas dran was deine Verwanten sagen?
Es kann ja sein das du Fehler machst,nur diese noch nicht als solche erkannt hast!
Denn wenn du dir sicher wärst,müßtest du ja hier nicht fragen wie man seinen Hund artgerecht hält!?!
Vielleicht wollen deine Bekannten dir ,bzw deinem Hund ja nur helfen.
Schreibe doch einfach mal auf was du unter artgerechter Hundehaltung verstehst,dann können dir hier sicher einige leute sagen ob es richtig oder falsch ist! ;)
 
KiOr

KiOr

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Meiner Meinung nach, wie schon gesagt, ist als erste "artgerecht" das barfen. Zudem da Wölfe ja Rudeltiere sind, sollten sie entweder Familienanschluss oder ein Hunderudel besitzen. Man sollte den Hund geistig sowohl körperlich(Ballspiel, Fangspiele, eventuelle Jagtspiel, ect) fördern, damit er sich wohl fühlt!
 
Nojiko

Nojiko

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Warum sagen dein Verwandten das denn? Was genau meinen sie damit, in welchem Punkt hälts du sie angeblich nicht artgerecht?
 
Fellnase01

Fellnase01

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Hier muss ich jetzt mal meinen Senf dazu geben:

Meine beiden Hunde (weisse Schäferhunde) haben das ganze Haus und einen Garten von ca. 2.000 qm. Wobei dieser Garten nicht angelegt ist in Form von Blumenbeeten oder so, es ist einfach eine wilde Wiese, die im Sommer natürlich auch gemäht wird, aber sie ist nicht glatt wie ein Golfplatz, sondern leicht buckelig. Darauf haben wir einen riesigen Naturteich angelegt, in dem sich im Sommer die Hunde gerne abkühlen. Natürlich gehen wir auch regelmäßig spazieren wegen anderer Gerüche und Kontakte usw...
Nun ist mir natürlich klar, dass nicht jeder der Hunde hat, auch diesen Platz hat.

Deshalb zurück zum Thema artgerecht: Tut ein Wolf nicht was er will und wann er es will? Und genau das dürfen meine Hunde auch. Ich gehe auf meine Hunde ein. Wenn sie spielen wollen, dann dürfen sie das, mit mir oder untereinander, das wird nicht verboten nur weil, das Getrippel der Pfoten auf dem Laminat Geräusche verursacht. Sie dürfen raus, wann sie wollen, (bin von zu Hause aus tätig, daher möglich.) Das die Hunde ihr Pippi unterdrücken müssen, weil ich z. B. keine Lust habe die Türe auf zu machen, oder weg zu gehen, das gibt es bei mir nicht. Ein Wolf muss sein Pippi auch nicht unterdrücken.

Meine Hunde signalisieren mir, was sie wollen und ich gehe darauf ein. Ja, ich gehe darauf ein, auch wenn viele Hundebesitzer jetzt die Hände über den Kopf zusammen schlagen. Aber das ist bei mir artgerecht. Ein Wolf muss auch nicht auf irgendwas warten oder was unterdrücken. Und obwohl ich auf die Bedrüfnisse meiner Hunde eingehe, habe ich keinerlei Probleme mit ihnen. Oder vllt. gerade deshalb keine Probleme? Zum Thema Rangordnung habe ich eh meine persönliche Meinung, nämlich die, das das Quatsch ist. Bei mir wird kein Hund bevorzugt, mit dem Resultat, dass ich so gar nicht erst Neid geschürt habe.
Meine Hunde werden auch zu unterschiedlichen Zeiten gefüttert, wie eben in freier Natur auch, bei mir gibt es keinen geregelten Tagesablauf.

Habe auch eine zeitlang gebarft, wurde mir aber ehrlich gesagt zu umständlich, jetzt gibt es Real Nature (lt. Beschreibung sind da die gleichen Sachen drin wie beim barfen auch), hin und wieder gibt es aber ein Stück Panzen, oder Putenhälse oder so, da es ein Vergnügen ist, wenn man den Hunden zu schaut, wie sie solche Beute ähnlichen Produkte verschlingen. Panzen gibt es bei mir am Stück, im Garten, herrlich wie die sich das um die Ohren schleudern.

Naja, kurz um, habe ich persönlich nur gute Erfahrungen damit gemacht, wenn man den Hund nicht ständig ausschimpft, anschreit sondern ihn gewähren lässt und auf ihn eingeht. (Natürlich dürfen meine Hunde nicht beisen oder die Möbel anknabbern, so meine ich das nicht.) Aber mir persönlich ist es z. B. egal, ob der Hund nun "Sitz" oder "Platz" macht in bestimmten Situationen, mir ist nur wichtig, dass er dann bei mir ist und nicht aufspringt. Aber wieso soll ich meinen Hund in den Platz zwingen, wenn er lieber sitzen möchte oder umgekehrt. Was soll das? Wieso nehmen sich die Menschen immer das Recht raus, zu wissen, was den Tieren gut tut und was die Tiere wollen?

Ich habe mit allen Tieren die ich bisher hatte, die Erfahrung gemacht, je weniger man sich als Mensch einmischt, desto mehr bekommt man von den Tieren zurück und desto lieber und ausgeglichener sind sie und desto mehr Spaß hat man als Mensch mit den Tieren. (Naja, das ist die Kurzfassung, man muss sich ja schon mal einmischen, -aber ich denke ihr wisst wie ich das meine).
 
Kiki2603

Kiki2603

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Warum sagen dein Verwandten das denn? Was genau meinen sie damit, in welchem Punkt hälts du sie angeblich nicht artgerecht?
Ach in so ziemlich allen Punkten.
Das sagt zum einen mein Vater, der meinen Hund angriff und durch die Küche schleuderte, seit dem Buddy leider beißt.
Und meine 77 jährige Omi, die auf dem Lande lebt, selber aber noch nie einen Hund hatte.

Zum einen heißt es: Hunde gehören nicht in die Wohnung, das ist Tierquälerei.
Ein Hund braucht einen Garten und eine große Wohnung.

Finde ich schwachsinnig! Ein Wolf braucht auch keine riesen Höhle. Die Höhle ist zum Schlafen. Wir machen hier ja keine Spielchen oder sonst was.
Getobt etc. wird draußen. Darum sind wir auch viel draußen.
Ein Garten ist sicherlich was tolles, aber kein Muss.
Wo sind denn die Hunde, wenn die Tür offen steht und Frauchen im Haus ist?
Meine wären bei mir im Haus und hätten kein Interesse daran alleine rauszugehen. Nur wenn ich mit rausgehe und Action angesagt ist. Und dafür kann ich genau so gut aufs Feld gehen oder in den Wald.


Zum anderen: Die Hunde sind ja den ganzen Tag alleine wird gesagt.

Ich finde es nicht tragisch, wenn ein Hund ein paar Stunden am Tag alleine ist.
Die beiden sind zur Zeit zwei mal in der Woche von 8.30 bis ca. 12.30 Uhr alleine.
Das ist 1. nicht der ganze Tag und 2. auch nicht jeden Tag und vorallem sind es nur 3Stunden. Wenn ein Hund ausgelastet ist sollte das ja wohl nicht das Thema sein.


Was noch kommt: Buddy wird immer ausgeschlossen

Wir waren bei meiner Oma in Dresden, im April und im Sommer.
Natürlich mit beiden Hunden.
Im April war Sophie grade mal 4,5 Monate alt.
Wir sind dann mit meiner Oma nach Dresden in die Stadt gefahren, weil mein Freund all dies noch nie gesehen hat. Weil wir nicht wussten, wie lange wir unterwegs sind, haben wir Sophie mitgenommen. Sonst hätte sie nachher reingemacht, und die Oma hat überall Teppich:D
Buddy blieb zu Hause. Das wäre nur Streß pur für ihn gewesen.


Am Abend haben wir auf dem Hof gegrillt. Sophie war dabei. Warum auch nicht.
Buddy war nicht dabei, er war im Zimmer eingesperrt.
Es waren ca. 15 Leute beim Grillen auf engem Raum.
Buddy hat nun mal die Probleme, die ich gar nicht verheimlichen will oder sonst was, an denen wir natürlich arbeiten. Aber zu diesen Zeitpunkt wäre es einfach viel zu früh gewesen, dass ich ihn hätte mitnehmen können dahin. Es wäre für alle Beteiligten nur stressig gewesen. Auch für Bud.


Das sind auf jeden Fall die Sachen, die mir immer vorgehalten würden.
Und eben immer mal so zwischen durch wie so Sachen, dass ich mich nicht genug beschäftigen würde mit dem Hund und nicht in der Lage wäre ihn zu erziehen. Und das sagt mir meine Oma, mit 77 Jahren, die 650km weit weg von mir wohnt und nichts von all dem mitbekommt. Dass IHR Sohn diesen Hund ,,mitversaut" hat spielt keine Rolle.;)


Sei nicht böse aber....ist da ev. etwas dran was deine Verwanten sagen?
Nein, der Meinung bin ich nicht!


Denn wenn du dir sicher wärst,müßtest du ja hier nicht fragen wie man seinen Hund artgerecht hält!?!
Ich wollte ja auch nur eure Meinungen hören;)
Gibt doch immer diverse verschiedene Meinungen. Gibt doch Leute die sagen : Ein Hund braucht einen Garten, alles andere ist nicht artgerecht.


Schreibe doch einfach mal auf was du unter artgerechter Hundehaltung verstehst,dann können dir hier sicher einige leute sagen ob es richtig oder falsch ist!
Ich finde, dass ein Hund nicht in einem Zwinger weggesperrt leben sollte, sondern bei seinem Rudel.
Auch in der Nacht sollte man den Hund nicht aussperren und alleine vor der der Türe schlafen lassen.

Auslastung und geistige Beschäftigung finde ich das A und O zur Hundehaltung. Die meisten Leute lassen ihre Hunde rennen, die dürfen toben etc. Aber wirklich geistig werden sie nicht ausgelastet. Oder Hunde, die immer nur am Fahrrad nebenher rennen dürfen, die im Wald abgeleint werden und es wird einfach nur gesagt ,,Lauf" und niemand beschäftigt sich mit ihnen.
Also das ist für mich der größte und wichtigste Punkt. Die Beschäftigung und die Auslastung.
Ich denke schon, dass ich da sehr weit vorne mit meinem Buddy stehe. Ich lasse Sophie jetzt mal außen vor, weil sie Stephans Hund ist (Mein Freund) und er sich mit ihr beschäftigt.
Mit Buddy habe ich bis vor 2-3 Monaten Turnierhundesport gemacht zwei mal in der Woche 3 Stunden lang.
Auf dem Spaziergang bauen wir immer wieder Gehorsamkeitsübungen ein und laufen über Baume, kriechen dadurch etc. Was uns grade begegnet beim gassi gehen.
Nächsten Monat beginnen wir mit dem Dog Dancing, dafür üben wir grade schon fleißig solche Sachen wie ,,Hand" --> Fuß gehen auf der rechten Seite und ,,Touch" --> Hände berühen, um sich später damit führen zu lassen beim DD.
Ansonsten machen wir viele Suchspiele.
Ballspiele hat Buddy zwar sehr gerne, aber ich nicht, dass er zu einem Balljunkie wird, er hat ziemlichen Streß bei diesem Ballspielen.
Wir arbeiten darum lieber mit Dummys, die ich verstecke und er auf Kommando suchen muss.
Auch in der Wohnung muss Buddy mal herhalten, wenn ich zB wasche oder die Wäsche sortiere oder aber wenn ich mal keine Lust habe meine Socken, die ich abends ausgezogen habe im Bett in die Wäschetruhe zu bringen. Das muss dann beim Hund machen:D Das macht ihm sehr viel Freude.

Ich merke an Buddy auch, wenn ich 2 Stunden mit ihm im Wald gelaufen bin, ohne Leine, ohne Beschäftigung, dann steht er nach 2 Std zu Hause vor mir nach dem Motto ,,wie jetzt, das wars schon?!"
Wenn ich mit Buddy vor der Arbeit eine halbe Stunde intesiv ,,arbeite" fällt er danach platt in seinen Korb.

Und was für mich auch wichtig ist, die Sprache des Hundes lesen zu lernen und vorallem deuten zu können. Man sollte schon mit seinem Tier auf eine gewisse art und Weise kommunizieren können und sich verstehen.

Artgerecht heißt natürlich auch, dass der Hund nicht übermäßig viel alleine ist.
Mir fällt sicher noch mehr ein wenn ich überlege, das wars jetzt fürs erste.


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Kiki2603 schrieb nach 9 Minuten und 17 Sekunden:

@Fellnase: Was machst du denn, um deine Hunde geistig zu fördern und auszulasten?

Aber wieso soll ich meinen Hund in den Platz zwingen, wenn er lieber sitzen möchte oder umgekehrt. Was soll das? Wieso nehmen sich die Menschen immer das Recht raus, zu wissen, was den Tieren gut tut und was die Tiere wollen?
Es gibt sehr viele Hunde, die totalen Spaß am Gehorsamkeitstraining haben und super freudig dabei sind. Das macht Mensch und Hund doch erst so richtig zum Team, das gemeinsame Arbeiten.
Schäferhunde sind doch in der Regel auch Hunde, die Freude daran haben, mit dem Frauchen was zu arbeiten und zu trainieren.

Und wenn man einen Hund hält, sollte dieser schon ein gewisses Maß an Gehorsam haben. Vorallem wenn man in der Stadt lebt. Zur Sicherheit des Hundes und der anderen Menschen.
Es geht doch nicht, dass ein Hund durch die Wälder das Wild jagt nur weil es bei dem Hund ,,natürlich" ist und weil der Hund es grade will. Natürlich will er, dabei werden sogar noch glücksgefühle frei gegeben, wenn der Hund jagd und bei einem Hund mit hohem jagdtrieb ist es sehr schwer und lange es rauszubekommen, dennoch würde ich es meinem Hund nie erlauben, dass er da ,,leben" kann wie er will.
Er ist eben kein Wolf mehr. Und die meisten unserer Hunde würde in freier Wildbahn untergehen und nicht überleben.


Tut ein Wolf nicht was er will und wann er es will?
Du sagst es, ein Wolf!
Aber wir haben keinen Wolf. Dass der Hund vom Wolf abstammt ist ganz klar. Das sollte man auch nicht aus den Augen verlieren, aber wir können heute nciht mehr vom Hund wie von einem Wolf reden.
Es ist eben keiner mehr, sondern ein domestizierter Soziallebenspartner.
Und in meinen Augen sollte ein Hund gehorchen, nicht über Zwang etc. Durch Spaß am Arbeiten.
 
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KiOr

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Tut ein Wolf nicht was er will und wann er es will?
Du sagst es, ein Wolf!
Aber wir haben keinen Wolf. Dass der Hund vom Wolf abstammt ist ganz klar. Das sollte man auch nicht aus den Augen verlieren, aber wir können heute nciht mehr vom Hund wie von einem Wolf reden.
Es ist eben keiner mehr, sondern ein domestizierter Soziallebenspartner.
Und in meinen Augen sollte ein Hund gehorchen, nicht über Zwang etc. Durch Spaß am Arbeiten.
Es geht doch um das artgerechte Halten und das schaut man sich doch vom Wolf ab! Ich finde diese Methode von Fellnase01 gut! Mein Hund darf auch raus wann er will indem er mir dies mitteilt. Es ist eben natürlich den Hund natürlich Leben zu lassen!
Klar muss man einen Hund auch geistig fordern, aber ich denke dies macht Fellnase01 auch.
 
Mugen

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Wölfe mit Hunden vergleichen finde ich irgendwie... Naja, es passt eben nicht, weil Hunde einfach nun einmal keine Wölfe sind.

Die Frage wäre irgendwie besser, wenn man schreiben würde "Wie haltet ihr eure Hunde rassegerecht", allein, weils da schon wieder unterschiede gibt.

Was die artgerechte ernährung angeht, stimmt ich mit dem BARF aber schon mal überein. Ich würde aber auch nicht sagen, wenn jemand ein gutes hochwertiges Trockenfutter füttert, dass er sein Tier nicht artgerecht halten würde.

Naja, was heißt Artgerechte Haltung? Ein Hund kann nicht natürlich gehalten werden. Wie soll das gehen, wo er doch in unserer menschlichen Gesellschaft lebt und er sich an gewisse Verhaltensregeln halten muss.

Sinnvoll halte ich es aber dennoch, dass man dem Hund auf jeden Fall raum dafür lässt auch mal Hund zu sein. Sprich, er darf sich auch in was stinkendem wälzen, ausgibig seine Zeitung auf dem Spaziergang lesen, mit Artgenossen kommunizieren und auch mal taugenichts sein.
Allerdings muss ein Hund eben entsprechend erzogen werden. Hier scheiden sich dann aber die Geister, wie man es macht. Ich persönlich halte es sinnvoll, einen Hund, der ja nunmal durch die Konsequenzen seines Handelns lernt, so auch zu erziehen. Sprich: macht er das, was ich von ihm will, dann gibts Lob, macht er nicht, was ich will, ignorieren, macht er etwas verbotenes tadel.
Dazu sollte man ihm einen eigenen Platz zusprechen, an dem er nicht gestört wird und wo er rückzugsmöglichkeiten hat.

Ansonsten: Alles was Beschäftigung angeht ist Rasseabhängig. So sind Bälle für einen triebigen Border ein no-go, für einen Retriever aber z.B. "Arbeit". Sowas kann man nicht verallgemeinern.
 
Fellnase01

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Ach in so ziemlich allen Punkten.
Das sagt zum einen mein Vater, der meinen Hund angriff und durch die Küche schleuderte, seit dem Buddy leider beißt.

Weiß nicht warum Dein Hund beisst, aber ihn durch die Küche schleudern macht es sicher nicht besser.

Zum einen heißt es: Hunde gehören nicht in die Wohnung, das ist Tierquälerei.
Ein Hund braucht einen Garten und eine große Wohnung.

Hunde gehören nicht in einen Zwinger! Sie wollen bei ihrem Menschenrudel sein.

Ein Garten ist sicherlich was tolles, aber kein Muss.

Stimmt, wenn die Hunde genug raus kommen. Allerdings muss ich zugeben ist ein Garten was sehr bequemes, wenn man Hunde hat, auch wenn sie durch Krankheit mal ihren Urin nicht halten können und man nachts raus muss, ist es schon praktisch einfach die Gartentüre zu öffnen.:D

Wo sind denn die Hunde, wenn die Tür offen steht und Frauchen im Haus ist?
Meine wären bei mir im Haus und hätten kein Interesse daran alleine rauszugehen. Nur wenn ich mit rausgehe und Action angesagt ist. Und dafür kann ich genau so gut aufs Feld gehen oder in den Wald.

Ja, so Hunde gibt es durchaus.


Zum anderen: Die Hunde sind ja den ganzen Tag alleine wird gesagt.

Ich finde es nicht tragisch, wenn ein Hund ein paar Stunden am Tag alleine ist.
Die beiden sind zur Zeit zwei mal in der Woche von 8.30 bis ca. 12.30 Uhr alleine.
Das ist 1. nicht der ganze Tag und 2. auch nicht jeden Tag und vorallem sind es nur 3Stunden. Wenn ein Hund ausgelastet ist sollte das ja wohl nicht das Thema sein.

Wenn die Hunde das alleine sein gewohnt sind und vorher müde gemacht wurden bzw. Beschäftigung beim alleine sein vorhanden ist, dürfte das kein Problem sein.

Was noch kommt: Buddy wird immer ausgeschlossen

Warum wird er ausgeschlossen? Das ist absolut nicht gut für den Hund. Das kann ihn auch agressiv machen. Es ist doch nicht schön, wenn er sieht dass alle anderen immer weg gehen und er zurück bleiben muss. Er fühlt sich evtl. bestraft und kann diese Bestrafung nicht zuordnen.


Ich finde, dass ein Hund nicht in einem Zwinger weggesperrt leben sollte, sondern bei seinem Rudel.
Auch in der Nacht sollte man den Hund nicht aussperren und alleine vor der der Türe schlafen lassen.

Sehe ich auch so!

Auslastung und geistige Beschäftigung finde ich das A und O zur Hundehaltung. Die meisten Leute lassen ihre Hunde rennen, die dürfen toben etc. Aber wirklich geistig werden sie nicht ausgelastet. Oder Hunde, die immer nur am Fahrrad nebenher rennen dürfen, die im Wald abgeleint werden und es wird einfach nur gesagt ,,Lauf" und niemand beschäftigt sich mit ihnen.
Also das ist für mich der größte und wichtigste Punkt. Die Beschäftigung und die Auslastung.

Stimmt! Schafft auch Bindung und Vertrauen, das ist das A und O daran.

Und was für mich auch wichtig ist, die Sprache des Hundes lesen zu lernen und vorallem deuten zu können. Man sollte schon mit seinem Tier auf eine gewisse art und Weise kommunizieren können und sich verstehen.

Ganz wichtig, aber dies erfordert sehr viel Zeit, Gefühl und Aufmerksamkeit

Es gibt sehr viele Hunde, die totalen Spaß am Gehorsamkeitstraining haben und super freudig dabei sind. Das macht Mensch und Hund doch erst so richtig zum Team, das gemeinsame Arbeiten.
Schäferhunde sind doch in der Regel auch Hunde, die Freude daran haben, mit dem Frauchen was zu arbeiten und zu trainieren.

Ja, das mache ich ja auch. Wie schon beschrieben, aber wenn sich ein Hund absolut nicht hinlegen will, da der Boden vllt. kalt ist oder so was, dann genügt mir auch ein Sitz, Hauptsache er rennt nicht weg.

Und wenn man einen Hund hält, sollte dieser schon ein gewisses Maß an Gehorsam haben. Vorallem wenn man in der Stadt lebt. Zur Sicherheit des Hundes und der anderen Menschen.
Es geht doch nicht, dass ein Hund durch die Wälder das Wild jagt nur weil es bei dem Hund ,,natürlich" ist und weil der Hund es grade will. Natürlich will er, dabei werden sogar noch glücksgefühle frei gegeben, wenn der Hund jagd und bei einem Hund mit hohem jagdtrieb ist es sehr schwer und lange es rauszubekommen, dennoch würde ich es meinem Hund nie erlauben, dass er da ,,leben" kann wie er will.

Klar muss ein Hund in der Stadt und im Wald folgen. Richtig. Ich lasse meine auch nicht jagen, aber umso wichtiger finde ich zum Ausgleich, dass man die Hunde zu Hause nicht auch noch unnötig rumkomandiert und Befehle erteilt, wenigstens da sollen sie mal tun und lassen dürfen wie sie wollen.


Du sagst es, ein Wolf!
Aber wir haben keinen Wolf. Dass der Hund vom Wolf abstammt ist ganz klar. Das sollte man auch nicht aus den Augen verlieren, aber wir können heute nciht mehr vom Hund wie von einem Wolf reden.
Es ist eben keiner mehr, sondern ein domestizierter Soziallebenspartner.
Und in meinen Augen sollte ein Hund gehorchen, nicht über Zwang etc. Durch Spaß am Arbeiten.

Meine Hunde gehorchen, auch durch die Spaß am Arbeiten Methode. Aber dennoch finde ich so Kleinigkeiten, wie: Der Hund muss jetzt unbedingt flach liegen anstatt sitzen oder durch den Reifen springen, wenn er nicht will überzogen. Oder der Hund darf jetzt nicht raus, weil der Besitzer zu faul ist die Türe auf zu machen, das finde ich nicht artgerecht.
 
Tyson

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Tut ein Wolf nicht was er will und wann er es will?
Wir Menschen stammen ja bekanntlich auch vom Affen ab - aber trotzdem leben wir (zum Glück) nicht wie diese. Genauso wenig leben wir heutzutage noch wie die Menschen vor 100 Jahren. Von daher würd ich den Vergleich mit Hund und Wolf nicht so eng sehen, denn wie Kiki schon richtig sagt, unsere Hunde würden schon lange nicht mehr in der freien Wildbahn überleben können, so wie es Wölfen tun.
 
Fellnase01

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@Mugen

Meine Hündin ist in ihrem Verhalten sehr wolfsähnlich. Sie ist nicht ängstlich aber scheu und vorsichtig und nähert sich mit eben genau dieser Körperhaltung eines Wolfes und schleicht sich genau so an. Liegt vllt. an der Rasse, die ist noch nicht soooo überzüchtet, ich weiß es nicht. Aber ich werde oft darauf angesprochen, ob ich einen wilden Wolf gezähmt hätte, weil meine Hündin sich eben so verhält.

@Selantaa
@ Kika

Zum geistigen auslasten mache ich das so:

Ich rufe meine Hunde zu mir, gebe den "bleib" Befehl, ich laufe weg und verstecke dann Lieblingsspielsachen unter anderm auch Bälle unter Laubhaufen, unter Schnee, in Baumgabeln, aber eben so dass sie noch daran kommen durch "Männchen machen", für den Erfolg.
Ich mache ein Krätsche, lasse sie eine 8 durch die Beine laufen, oder ähnliches. Lasse sie alles mögliche apotieren, gehen auch beim Spazierengehen über und unter Dingen durch, die da so rum liegen.

Wir haben hier in unserem Garten einen Agilityparcour aufgebaut. Wir machen das nur hobbymäßig, keine Turniere, auch nicht auf bestimmte Zeiten oder so, wir machen das, weil wir raus gefunden haben, dass unsere Hunde das lieben und um sie somit zu beschäftigen und eben einfach gemeinsam mit ihnen was zu unternehmen.

Wir zwingen den Hund nicht durch z. B. den Reifen zu springen. Wir wissen das er es kann und Spaß daran hat, und wenn er es mal nicht macht, weil er einen schlechten Tag hat oder so, dann wird er da auch nicht "durchgeprügelt".
Ich würde meine Hunde auch nicht zwingen Agility zu machen, wenn sie es nicht wollten, aber sie haben uns das signalisiert und deshalb dürfen sie das.

Habe auch einige dieser Holzbrettspiele für die Hunde, aber das mache ich nicht sooo oft, um es einfach interessant zu halten.


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Fellnase01 schrieb nach 2 Minuten und 54 Sekunden:

Buddeln und dreckig machen dürfen sich meine auch nach Lust und Laune, oft habe ich dann keinen weißen Schäferhunde mehr, sondern einen deutschen, der Fellfarbe nach.

Aber was solls dann wird er gebürstet und gut ist.
 
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Kiki2603

Kiki2603

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So sind Bälle für einen triebigen Border ein no-go, für einen Retriever aber z.B. "Arbeit".
Da sollte man sehr vorsichtig sein! Ein Ballspiel wird für Hunde oft zu einer Hetzjagd. Klar, der Hund rennt hinterher und holt den Ball. immer und immer wieder und ist danach auch müde. Aber geistige Auslastung ist das ja auch nicht wirklich.
Buddy lieb seinen Ball auch, aber wenn ich ihn viel damit spielen lassen würde, würde er ein absoluter Balljunkie, bei diesem Spiel hat er Stress!
Er bekommt diesen Ball nur noch zur Belohnung. Das heißt: Ich pfeife, er kommt, ich werfe.
Dann darf er den Ball ein bisschen herumschleppen und dann packe ich ihn wieder weg.


Weiß nicht warum Dein Hund beisst, aber ihn durch die Küche schleudern macht es sicher nicht besser.
Ja, das ist mir schon klar.
Vorher hat er ja auch nicht gebissen.


Warum wird er ausgeschlossen? Das ist absolut nicht gut für den Hund. Das kann ihn auch agressiv machen. Es ist doch nicht schön, wenn er sieht dass alle anderen immer weg gehen und er zurück bleiben muss. Er fühlt sich evtl. bestraft und kann diese Bestrafung nicht zuordnen.
Er wird nicht IMMER ausgeschlossen. Ganz im Gegenteil.
Aber in diesen Situationen im Urlaub als wir die Woche bei meiner Oma waren, war er nicht oft dabei. Warum habe ich ja geschrieben.
Buddy ist unsicher. Meine Oma hat keine Ahnung von Hunden.
An einem Abend habe ich ihn dann mitgenommen in Omas Wohnzimmer. Sophie war auch da.
Ich habe meiner Oma gesagt, sie soll den Hund komplett ignorieren, NEIN daran wurde sich natürlich nicht gehalten.. ,,Ohhh Buddy... Buddy".
Wenn diese Leute keine Rücksicht nehmen auf die Probleme, die wir haben, lasse ich Buddy lieber dort weg um schlimmeres zu vermeiden.
Hier zu Hause ist er nie ausgeschlossen, außer Einkaufen etc. Aber da ist Sophie auch nicht dabei.
Hier sind entweder beide Hunde mit oder gar keiner;)


Ja, das mache ich ja auch. Wie schon beschrieben, aber wenn sich ein Hund absolut nicht hinlegen will, da der Boden vllt. kalt ist oder so was, dann genügt mir auch ein Sitz, Hauptsache er rennt nicht weg.
Kannst du ja auch machen, aber dann wenn ich weiß, mein Hund legt sich nicht gerne hin, wenn es kalt ist, dann probiere ich erst gar nicht, sondern sage lieber direkt sitz, wenn ich weiß, dass ich das durchsetzen kann. Weil ich bin schon konsequent in der Erziehung und wenn ich einaml Platz sage, dann verlange ich auch, dass Platz geamcht wird. Wenn ich mir denke, das will er jetzt eh nicht machen, sage ich lieber sitz.
Platz benutze ich eh super selten.
 
Mugen

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Meine Hündin ist in ihrem Verhalten sehr wolfsähnlich. Sie ist nicht ängstlich aber scheu und vorsichtig und nähert sich mit eben genau dieser Körperhaltung eines Wolfes und schleicht sich genau so an. Liegt vllt. an der Rasse, die ist noch nicht soooo überzüchtet, ich weiß es nicht. Aber ich werde oft darauf angesprochen, ob ich einen wilden Wolf gezähmt hätte, weil meine Hündin sich eben so verhält.
Sicherlich haben Hunde und Wölfe ahnliche Verhaltensmuster und auch die "Ausdrucksweise" ist den Wölfen sehr ähnlich. Dennoch reden wir hier von Hunden und nicht von wilden Wölfen. Egal ob ein Hund scheu oder distanziert ist. Viele ehemalige Straßenhunde sind dies auch, denn diese haben tatsächlich mal mehr oder weniger wild gelebt. Dennoch passen sie sich dem Menschen an. Das tun Wölfe nicht.

Da sollte man sehr vorsichtig sein! Ein Ballspiel wird für Hunde oft zu einer Hetzjagd. Klar, der Hund rennt hinterher und holt den Ball. immer und immer wieder und ist danach auch müde. Aber geistige Auslastung ist das ja auch nicht wirklich.
Buddy lieb seinen Ball auch, aber wenn ich ihn viel damit spielen lassen würde, würde er ein absoluter Balljunkie, bei diesem Spiel hat er Stress!
Er bekommt diesen Ball nur noch zur Belohnung. Das heißt: Ich pfeife, er kommt, ich werfe.
Dann darf er den Ball ein bisschen herumschleppen und dann packe ich ihn wieder weg.
Ja, das weiß ich selber sehr genau ;) Ich meinte das Ballspielen auch eher in bezug auf kontrollierter Dummyarbeit. Der Dummy kann ja aussehen wie er will... Egal ob Rund, eckig, schlauförmig ect. Ich meinte auch damit nicht sinnloses hinterher gehetze mit verbundener "Ballgeilheit".
Es gibt aber leider viele Balljunkies, gleich bei welcher Rasse man schaut. Einige Hunde knallen aber schneller durch als andere ;) Das wollte ich damit sagen.
 
IngiHondje

IngiHondje

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Hallo Kiki2603,

*daumen hoch* Deine Hundehaltung hört sich absolut super an! Und auch dein Hundewissen. Also lass dir da nicht so viel (r)einreden! ;)

Liebe Grüße
Katja :D
 
J

Jolly46

Guest
........ich halte es wie Fellnase, ich gehe auf meine Hunde ein ( 3 ) ich sage immer : ich wohne bei meinen Hunden, nicht meine Hunde bei mir. Habe zwar nicht soviel Platz aber das spielt überhaupt keine Rolle, man muss nur dafür sorgen das die Hunde oder der Hund oft genug Gassi gehen. Einen Garten habe ich auch, doch meine Hunde sind dort nur wenn auch ich mit im Garten bin, gehe ich in die Wohnung........gehen sie mit.
 
Kiki2603

Kiki2603

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ich wohne bei meinen Hunden, nicht meine Hunde bei mir. Habe zwar nicht soviel Platz aber das spielt überhaupt keine Rolle, man muss nur dafür sorgen das die Hunde oder der Hund oft genug Gassi gehen.
Das ist nicht dein Ernst?
Du stellst die Hunde über dich?
Ich bezweifle, dass Fellnase das so gemeint hat;)
Du bist der Meinung, du wohnst bei deinen Hunden? Ja dann, wenn sie den Haushalt schmeißen und die Kohle nach Hause bringen:Dsorry.

Und es eben nicht nur wichtig, dass die Hunde einfahc nur gassi gehen. Das ist das, was ich sehr schade finde. Dass viele Menschen der Meinung sind, dass es reicht, wenn der Hund 3Stunden am Tag einfahc nur raus war. Rennen konnte, ohne Leine im Wald oder so.
 
J

Jolly46

Guest
Hallo Kiki, natürlich bin ich die jenige die, die Kohle verdient : - )) Ich wollte damit nur sagen, meine Hunde haben die"Mehrheit" und ich habe mein Leben wirklich den Tieren angepasst und glaube mir ich gehe nicht nur Gassi, meine drei Wuffs werden da auch beschäftigt. Ich verbringe meine ganze Freizeit mit ihnen, gehe nie in die Ferien. Da wir in einem wunderschönen Dorf leben wo es ringsherum nur Wald, Wiese und Felder gibt müssen meine Hunde, keine Autos , Strassenlärm und Menschenmengen ertragen, sie leben Artgerecht ( soweit sie das bei Menschen können ) . Meine drei habe alle eine furchtbare Vergangenheit und ich weigere mich an ihnen herum zu erziehen, sie haben genug durchgemacht. Ihr Sozialverhalten ist hervorragend, zu Menschen haben sie aus verständlichen Gründen das Vertrauen verloren.

Gruss Jolly
 
Bullway

Bullway

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Hallo
sorry wenn ich auch mal meinen Senf dazugebe, aber......

natürlich hat der Hund vom Wolf einiges und viele Instinkthandlungen können wir daher ableiten, aber ebenso natürlich hat der heutige Haushund nicht mehr viel mit dem Wolf zu tun, ist so meine persönliche Meinung, obwohl ich mit Herdenschutzhund ja noch nah dran bin

ich bin aber im großen ganzen derselben Meinung, meine Freiheit hört auf wo die des hUndes anfängt, seine hört auf wo meine anfängt, es ist ein miteinander, eine Freundschaft

artgerecht ist erstmal gaaaanz viel Liebe im Rudel, Verständnis, Ruhe, Knuddeln, dann welche Rasse, ich habe einen Kangal, den kann ich nicht halten wie einen Husky, im Gegenteil, einen Kangal artgerecht zu halten geht selten, aber für mich heißt artgerecht-- Glücklich! -- um einen Husky glücklich zu machen muß er laufen, er braucht seinen Power, als Schoßhund also niemals glücklich, Kangal braucht eigentlich sein Gelände sein Rudel seine Aufgabe, aber ich habe in über 20 Jahren HSH gelernt das oberste Gebot ist das Rudel ,die Liebe, unser Bully hatte 6000qm zu laufen, zu bewachen, er wollte immer nur rein zu uns, weil er wußte eigentlich soll er draussen leben, jetzt sind wir umgezogen, es sind nur noch ca 700qm Garten, aber viele Spaziergänge durch Wald und Feld und 24 Std freier Zugang zu uns, er kann knuddeln wann er will und findet es toll, also mal wieder alles relativ

weshalb hat dein Vater den Hund angegriffen, warum redest du so oft von Stress für den Hund, ich hab gelernt, oft reden wir den Hunden den Stress nur ein, warum ist es Stress für den Hund wenn deine Oma ein bißchen auf ihm drauf sitzt so " buddy Buddy Buddy" das bedeutet noch lange nicht Stress, für Bully ist es auch Stress wenn er Rehe sieht und darf nicht hinterher, aber positiv, wir beobachten die Tiere und abends können wir herrlich träumen und wir lernen ruhiger zu werden, spielen mit einem Kangal ist auch so eine Sache, sie denken selber, ist es unsinnig was du sagst tun sie es nicht, ein Stöckchen einmal holen ist O.K. beim zweiten mal darfst du selber laufen, warum wirfst du ihn wieder weg, er hat ihn dir doch gebracht....

frage dich was will/braucht mein Hund um den Umständen entsprechend so nah wie möglich an ein glückliches Leben zu kommen, dann hälst du ihn "artgerecht" egal was andere sagen
viele Grüsse
Susanne
 
Kiki2603

Kiki2603

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weshalb hat dein Vater den Hund angegriffen, warum redest du so oft von Stress für den Hund, ich hab gelernt, oft reden wir den Hunden den Stress nur ein, warum ist es Stress für den Hund wenn deine Oma ein bißchen auf ihm drauf sitzt so " buddy Buddy Buddy" das bedeutet noch lange nicht Stress, für Bully ist es auch Stress wenn er Rehe sieht und darf nicht hinterher, aber positiv, wir beobachten die Tiere und abends können wir herrlich träumen und wir lernen ruhiger zu werden, spielen mit einem Kangal ist auch so eine Sache, sie denken selber, ist es unsinnig was du sagst tun sie es nicht, ein Stöckchen einmal holen ist O.K. beim zweiten mal darfst du selber laufen, warum wirfst du ihn wieder weg, er hat ihn dir doch gebracht....

Das mit meinem Papa ist eine sehr lange Geschichte.
Ist hier nicht mit ein paar Sätzen wiederzugeben.

Wenn du magst schicke ich es dir per Email.

Es ist definitiv Stress für meinen Hund. Denn er hat gerlent, dass wenn er sich bedroht fühlt, dass er mit dem Beißen weiterkommt. Und er hat sich einige Male bedroht gefühlt und hatte damit Erfolg.. also mit dem Beißen.
Jetzt trainiere ich daran und möchte weiterkommen. Und da er sich nun mal jetzt leicht bedroht fühlt, die Reizschwelle sehr weit unten ist muss es einfahc nicht sein, wenn ich mit ihm übe, dass dann jemand ruft ,,Buddy, Buddy, BUddy"
IGNORIEREN! Aber das schnallen ja viele Leute leider nicht (das ist jetz auf meine Oma bezogen)
 
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