Milben - Was für ein Kampf

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Koreema

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Hallo Ihrs,

mein Hamster Mariechen ist so ein kleiner Problemfall. Hier eine kleine Chronologie:

- August: ein paar Tage nach ihrem Einzug fängt Marie an sich heftig zu jucken, ich tippe auf Milben.
-Tierarzt Besuch Nr.1: Meine Diagnose ist richtig, Marie bekommt Tropfen in den Nacken. Auf meine Frage hin, ob ich den Käfig komplett reinigen müsse kommt "Nein, das ist nicht nötig, die Milben sind
eh immer da und der Hamster hat sie jetzt nur durch den Umzugsstress bekommen.". Ich werde stutzig, weil mir meine Internetrecherche anderes gesagt hat.
-Mariechen juckt sich weiterhin
-2. Tierarztbesuch, diesmal bei einer anderen Ärztin. Ja, Milben, wieder Tropfen in den Nacken, diesmal Komplettreinigung- und desinfektion des Käfigs
-für eine Weile ist Ruhe
-November: Mariechen kratzt sich wieder ohne Ende.
-3.Tierarztbesuch am Dienstag: Wieder Milben. Wieder Tropfen in den Nacken, wieder die Käfigreinigung, diesmal bekomme ich einen Nachbehandlungstermin nach 10. Tagen (das ist dann nächsten Freitag).

Für ein paar Tage Ruhe, aber jetzt sitzt Mariechen wieder im Käfig und juckt sich wie blöd. Ich bin echt verzweifelt, weil die Tropfen ja mindestens 10 Tage vorhalten sollten. Könnt ihr mir einen Rat geben, was ich machen soll? Den Nachbehandlungstermin noch abwarten? Nochmal den Tierarzt wechseln? Kann mir jemand einen vernünftigen Kleintier-Tierarzt in HH empfehlen? Kann das ganze eventuell auch psychosomatisch sein?

Ach man, das macht mich echt fertig. Mir tut die Kleine so leid, sie hat inzwischen wieder kahle Stellen im Fell. :(

Besorgte Grüße,
Koreema

P.S. Nein, ich weiß den Namen der Medikamente nicht und ja, ich weiß, dass es dumm war nicht nachzufragen. Wird spätestens Freitag nachgeholt.
 
30.11.2008
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Christine zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
Chipi

Chipi

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Ist nach dem ersten Mal spotten nie nachbehandelt worden? Dann wäre leider klar, daß die Milben immer wieder kommen. Da macht dein TA diesmal alles richtig. Man muß bei Parasiten immer mindestens 2mal behandeln, um die Parasiten garantiert alle zu erwischen - diejenigen, die beim ersten Mal noch kein Blut saugen (z.B. Eier), erwischt man ja beim ersten Mal nicht.

Bei Tierparasiten sagt man als Faustregel, daß sie einen Lebenszyklus von 2-6 Wochen haben; üblicherweise behandelt mal also über 6 Wochen, um garantiert alle zu erwischen (also z.B. spotten und dann nach 3 Wochen nochmal nachspotten bei Stronghold, bei Ivermectin wird teilweise auch 3mal gespottet). Ohne diese Nachbehandlung bleibt die 2. Generation Parasiten unbehelligt.

Es gibt mitterlweile Milbenstämme, die gegen Ivermectin resistent werden; und falls damit schon 2mal ohne Nachbehandlung gespottet worden wäre, ist leider die Chance ziemlich groß, daß das bei dir der Fall ist. Insofern solltest du auf jeden Fall nochmal bei den anderen TÄ nachtelefonieren und fragen, womit gespottet wurde, damit man notfalls gezielt das Medikament wechseln kann.
 
Koreema

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Danke für deine ausführliche Antwort, Chipi! :)

Bei den ersten beiden Behandlungen ist jeweils nicht nachgespottet worden, insofern ist es wohl kein Wunder, dass die Milben immer noch nicht weg sind... Wobei ich es schon heftig finde, dass manche Tierärzte offensichtlich noch nicht einmal wissen, wie man Parasiten richtig behandelt. Gut, ich habe dann Freitag ja den Termin fürs zweite Spotten, das heißt theoretisch müssten diesmal alle erwischt werden, sofern ich nicht die Resistenten erwischt habe.

Was mich halt so wundert ist, dass sie sich jetzt schon wieder juckt wie Hulle, obwohl sie erst am Dienstag behandelt wurde, theoretisch also alle blutsaugenden Viecher gerade tot sein müssten. Ist das prinzipiell ein Hinweis darauf, dass das Mittel nicht richtig angeschlagen hat (also die Parasiten vermutlich resistent sind)? Oder kann es sein, dass sie das noch "aus Gewohnheit" tut?
 
Chipi

Chipi

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Es gibt die Theorie, daß Milben, ehe sie sterben, nochmal besonders aggressiv werden, weil sie auf Teufel komm raus nochmal versuchen, zu reproduzieren. Daher soll es möglich sein, daß es nochmal schlimmer wird, ehe die ersten wirklich absterben.
Die andere Theorie wäre halt, daß es schlimmer wird, weil du einen resistenten Stamm erwischt hast... insofern wäre es halt gut, schnellstmöglich in Erfahrung zu bringen, womit bisher gespottet wurde. Wenn du jetzt beispielsweise 3mal Ivermectin hattest, solltest du nochmal komplett neu mit einem anderen Wirkstoff anfangen.
 
Koreema

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Okay, dann werde ich morgen mal rumtelefonieren. Danke nochmal!
 
Koreema

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Sie hat Selamectin (Stronghold) bekommen. Ich war heute nochmal zur Nachbehandlung da, desinfiziere jetzt nochmal den Käfig und hoffe dann, dass wir das Problem endlich gelöst haben. :(
 
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