Probleme mit Buddy - Hundeschule

Diskutiere Probleme mit Buddy - Hundeschule im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen, in diesem Thread: https://www.tierforum.de/t46097-probleme-mit-buddy-was-ist-richtig.html habe ich schon einiges über meinen...
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Kiki2603

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Hallo zusammen,

in diesem Thread: https://www.tierforum.de/t46097-probleme-mit-buddy-was-ist-richtig.html

habe ich schon einiges über meinen Problem- und Sorgenfall Buddy berichtet.

Seit Oktober haben wir eine sehr gute Hundeschule.
Ich hatte zu dieser Zeit kein Internet, und habe darum eine Art Hundeschulentagebuch geführt, was ich euch jetzt zeigen möchte;)

Über
Kritik, Anregugen etc. und Kommentare freue ich mich;)

Ich kopiere jetzt aus Word:




Vor ein paar Wochen habe ich mit Sophie im Wald in Hünxe, in so einem tollen Sandwald wie Dünen, nette Leute getroffen, die auch aus Oberhausen kommen – wie wir.
Vorher haben wir diese Leute schon mal bei uns zu Hause im Wald getroffen mit Sophie alleine, ihr Hund ist gerade mal 7Monate alt. Sie hatten damals schon von ihrer Hundeschule erzählt, aber alle finden ihre Hundeschule immer gut. Aber dieses 2. Mal haben sie mir gesagt, wie die Hundeschule arbeitet und das hat sich super klasse angehört.


Am nächsten Tag bin ich dann zu der Hundeschule hin gefahren und habe mir ein paar Infoblätter und die Telefonnummer geben lassen. Es war gerade Training und ich wollte nicht stören.
Das, was in den Infos stand, hörte sich super an. Die Hundeschule gibt es erst seit Mai diesen Jahres, wird von Mann und Frau geführt. Er ist Wesenstester, sie hat eine umfangreiche Ausbildung beim BHV gemacht. Das, was sie sagte hörte sich gut an, er war auch klasse.


Sie rieten mir beide zu Einzelstunden – erstmal. Ich dachte mir, testen können wir es ja mal und ich habe Ralf zu uns nach Hause eingeladen. Er kam zu uns und Buddy tickte wirklich total aus. Es hat gut eine halbe Stunde gedauert, bis Ralf richtig reinkommen konnte und sich setzen konnte.
Buddy hatte natürlich einen Maulkorb auf.


Dann haben wir gut 2Std gesprochen. Vorher habe ich mir schon mal Gedanken gemacht, zu Buddys „traurigem“ Werdegang und habe ihn protokolliert, damit ich nichts wesentliches vergesse.


Die nächsten Trainingsstunden sind auf dem Platz bei ihnen.
Ihre „Diagnose“ lautet: Buddy hat es sich zur Aufgabe gemacht, mich zu beschützen und mir zu zeigen, wo es lang geht. Durch seine Beißerfolge und seine Unsicherheit und dem Drang mit zu beschützen zeigt er dieses Verhalten.


Das Training: Buddy soll eingeschränkt werden. Er soll mir in der Wohnung nicht bei jedem Schritt folgen, sondern soll auf seinem Platz bleiben. Das klappt sehr gut!
Die Küche ist ab sofort tabu, das ist mein Platz.


Beim Gassi gehen machen wir Linkswendungen, um den Hund einzuschränken.
Ich hätte nicht gedacht, dass Buddy da so extrem drauf reagiert. Er ist ein unsicherer Hund, das war mir bisher nie aufgefallen, aber jetzt schon.
Wenn ich ihn auf seinen Platz schicke in der Wohnung und ihn beim gassi gehen so einschränke wirkt er sehr verunsichert. Wenn er sich so verhält, wie ich es möchte (liegt entspannt auf seinem Platz, achtet an der Leine auf mich und sieht mich an) wird er natürlich belohnt!


Am Freitag hatten wir die 3. Trainingsstunde und haben das Clickern begonnen und Buddy konditioniert. Das klappt es gut. Meine Aufgabe zum nächsten Mal ist es weiter mit dem Clicker zu arbeiten. Erstmal nur in zwei Situationen. Einmal wenn er sich lieb in seinem Korb liegt, dann wird er geklickt und dann wenn er beim gassi gehen ohne Kommando auf mich achtet und mich ansieht. Das klappt wirklich super gut.


Auf dem Platz hat es auch klappt geklappt. Ralf lief neben mir hinter dem Zaun, Anfangs wollte Buddy ihn auch durch den Platz anfallen. Als ich mit ihm gearbeitet habe, hat er ihn gar nicht interessiert. War ein schönes Gefühl, dass Buddy so toll läuft, obwohl Ralf dort lief.
Die Stunden auf dem Platz mache ich mit seiner Frau, Angelika. Weil wenn Ralf dabei ist, ist Buddy unter Stress und das soll er nicht, sagen sie.
Mit Angelika komme ich auch super klar. Sie ist sehr nett und vor allem hat sie viel Ahnung, finde ich. Sie macht das echt klasse. Genau so was wie sie, habe ich schon immer gesucht. Wenn ich die mal eher gefunden hätte...


Die 3. Stunde ist nun um. Ich habe erstmal eine 10er Karte gekauft, für 200€... ganz schön viel Geld, aber ich erhoffe mir viel davon und ich finde wir sind schon relativ weit gekommen – hätte ich nicht mit gerechnet.


Sophie ist bei uns. Und das wird sie, wie es aussieht, auch bleiben. Der Hausverwalter ist dagegen, erlaubt es nicht. Wir leben aber in einem 2. Familienhaus und die Nachbarn unter uns haben nichts gegen 2 Hunde – ganz im Gegenteil. Sie hatten selber immer zwei, der eine ist vor kurzem gestorben.


Die Hundeschule, wo wir nun sind, bietet auch Dog Dancing an. Ich freue mich sehr drüber.
Nach meinen 10 Einzelstunden werde ich in eine Trainingsgruppe integriert und werde wenn möglich parallel dazu im Dog Dancing einsteigen mit Buddy.




Das Training



Am 29.10.08 hatten wir dann wieder Training. Als erstes hat Angelika geguckt, wie gut wir geübt haben und wie gefestigt es alles bei Buddy ist. Sie hat gesagt, dass es super aussieht und echt schön ist uns beim Üben zu zugucken. Wir wären ein klasse Team und er hat eine gute Bindung zu mir.
Auf jeden Fall konnten wir dann schnell zum nächsten Schritt rübergehen.
Angelika hat selber zwei Hunde. Einen Tibet Terrier (Oskar) und einen Do Khy (Vince). Zuerst holte sie Oskar. Sie ging mit ihm auf den zweiten Platz hinter den Zaun, ich war auf dem anderen Platz, damit ich mich erstmal sicher fühlte und Buddy auch ohne Maulkorb nicht auf ihn drauf kann. Wir wollten erstmal sehen, wie er reagiert. Er reagierte gar nicht und achtete nur auf mich, so wie er es auch sollte, wurde viel gelobt und geclickert. Dann kam Angelika mit Oskar rüber zu mir auf den Platz und wir haben den Abstand immer verringert. Buddy hat Oskar kein bisschen beachtet. Egal wie nahe ich dran war an ihm. Er hatte seine Blicke nur bei mir.


Dann war Vince dran. Er ist natürlich viel größer, wirkt bedrohlicher. Den fand Buddy nicht ganz so klasse. Auch er war erst mit Angelika hinter dem Zaun. Buddy hat ihn ein paar mal angeknurrt. Dieses Verhalten haben wir ignoriert. Ich habe lediglich eine andere Richtung eingeschlagen und sobald Buddy wieder aufmerksam war, wurde er natürlich ganz doll gelobt. Als es dann gut geklappt hat, kam auch sie rüber zu mir auf den Platz. Da hat Buddy sich gar nicht mehr an Vince gestört und war sehr auf mich fixiert.


Danach durften Vince und Oskar bei Angelika auf Platz zwei frei laufen. Ich war alleine mit Buddy auf Platz eins. Buddy war an der Schleppleine. Also auch fast frei und ohne Kommando. Er konnte machen, was er wollte. Ich glaube 1 oder 2 mal hat er ein Wenig Palaver am Zaun gemacht wegen Vince, der aber auch schön mit fixiert hat, Angelika hat Vince dann dabei unterbrochen, ich bin einfach mit der Schleppleine in die anderen Richtung vom Platz gelaufen, dann war gut. Und Buddy wurde natürlich gelobt, wenn er dann zu mir kam und mich anschaute.

Dann durfte Buddy ein paar Minuten spielen und Pause machen.



Anschließend kam jemand mit seiner Hündin. Ein Mädchen vll. 20 Jahre alt mit einer Schäferhundmixhündin. Angelika bat sie, ihren Hündin zu holen. Sie war dann bei Angelika mit Vince und Oskar. Und durfte auch frei laufen.
Buddy hat sie auch zwei Mal angeknurrt, ich bin dann mit der Schleppleine wieder in die andere Richtung gegangen und habe dann gelobt, wenn er sich an mir orientiert war und mich ansah.
Beim dritten Mal rannte Buddy wieder zum Zaun.... und ..... er wollte spielen mit dem Mädchen.


Buddy bekam dann seinen Maulkorb auf und das Mädchen kam auf unsere Seite mit Angelika und dem Frauchen. Den Maulkorb bekam Buddy wegen dem Frauchen auf. Er hat sich dann aber super verhalten auch dem Frauchen gegenüber, kein bisschen auffällig.












Am 01.11.08 haben wir am Abend gegen 22Uhr Mona mit Lia getroffen. Lia ist ein Labradrmädchen, 2 Jahre alt. Sie spielt sehr gerne mit Sophie. Gestern Abend war ich aber mit Buddy raus. Leider nur zum schnellen Lösen nochmal, hatte also weder Clicker, noch Leckerchen dabei... dafür hätte ich mir in den Po beißen können. Wir blieben stehen und unterhielten uns, als ich ihr sagte, dass sie bitte ein Wenig Abstand halten soll. Sie war super nett und bat sich zum Üben an. Sie sagte, sie klingelt mal an, dann können wir zusammen gassi gehen und üben. Sie geht echt klasse mit ihrer Lia um, sieht man hier leider eher selten, dass jemand so top mit seinem Hund umgeht.
Auf jeden Fall war ich dann den Sonntagmorgen, 02.11.08 mit Buddy morgens raus. Natürlich mit voller Ausrüstung. Ich hatte Buddy das Startsignal gegeben, dass wir nun arbeiten. Buddy arbeitete toll mit und hatte viel Freude daran. Im Wald war relativ viel los. Schon auf dem ersten Stück kam uns ein Dalmatiner entgegen. Er war an der Flexi Leine. Die Frau sah, dass ich mit Buddy sehr weit links ging und nahm ihren Hund auch ran. Buddy war sehr aufmerksam bei mir und ich habe fleißig geclickert und gelobt. Die Frau ging an mir vorbei, ich ging auch weiter. Buddy machte einen Satz und wollte zu diesem Dalmatiner. Ich konnte ihn in so weit einschätzen, dass er sich nicht auf ihn stürzen wollte, sondern er wollte sehr freudig hin. Ich habe ihn dann auch gelassen, habe der Frau vorher gesagt, dass ich leicht verwirrt bin, da Buddy sich im Normalfall nicht mit anderen Hunden versteht. Dann hat sie ihn dennoch auch hingelassen. Ich war super happy. Der Dalmatiner war so um die 5 Jahre alt und ein kastrierter Rüde. Buddy wollte spielen wie verrückt. Ich konnte ihn aber nicht laufen lassen, weil das Risiko, dass er das Frauchen von dem Dalmatiner beißt, mir zu hoch war. Aber immerhin, ich habe mich riesig gefreut.
Dann sind wir weiter gelaufen und haben Mona getroffen mit Lia. Sie hat dann direkt gesagt, dass wir gerne eine Runde zusammen gehen können. Buddy hat Lia ein paar mal angeknurrt. War er dann wieder aufmerksam bei mir, habe ich ihn natürlich ganz doll gelobt. Danach wollt er er noch ein paar mal zu Lia hin, ich hatte das Gefühl, dass er nicht beißen wollte, sondern eher einfach nur schnuppern. Weil ICH mir da aber noch zu unsicher war, habe ich es lieber gelassen. Ich möchte ja nicht, dass Buddy nochmal ein Erfolgserlebnis hat.






Am 03.11.08 kam ich leider erst etwas später nach Hause. Hatte mir dann aber schon überlegt, was ich an diesem Tag mit Buddy machen wollte. Gegen 16 Uhr sind wir dann im Bus zum Park gefahren. Bus sind wir schon sehr sehr lange nicht mehr zusammen gefahren, weil ich immer die Angst hatte, dass er dort jemanden beißen würde. Natürlich hatte er sicherheitshalber einen Maulkorb drauf. Die Fahrt dauerte gut 10 Minuten, Buddy verhielt sich super. Selbst beim Aussteigen, als ein großer Mann gleich neben uns stand, hat er sich ganz unauffällig verhalten. Dann sind wir zum Park gelaufen. Das ist der Park bei meiner Mama in der Nähe, wo wir früher immer waren, wo auch die Hundewiese ist und wir einige Hunde kennen. Im Park habe ich Buddy den Maulkorb abgemacht, meine Bauchtasche umgetan und ihm das Startsignal zum Clickern gegeben. Nach gut 5 Minuten haben wir auch schon die nächsten Hunde getroffen. Es war ein fremder Hund und einmal der 5jährige Golden Retriever Rüde Monty. Das war nun aber schon ca. 3 Jahre her, dass Buddy Monty das letzte Mal gesehen hat und ich war mir sehr unsicher, ob mit ihm noch gut Kirschen essen war, darum zog ich Buddy den Maulkorb drüber. Leider wollte Buddy sich mit ihm nicht mehr verstehen. Sehr schade. Nach kurzem Schnuppern wollte Buddy ihn beißen. Wir sind dann noch ein bisschen in der Nähe von Monty und ihrem Frauchen stehen geblieben, sie kennt Buddy auch nur als super lieben Hund, wie gesagt, ist ja schon 3 Jahre her.. Da war er noch kein Jahr alt.
Auf die kurze Entfernung beim Unterhalten störte Buddy sich kein bisschen an Monty, so konnte ich ihn dann ganz viel loben, weil er ruhig war. Es sind uns noch ein paar Hunde begegnet, an denen wir im „Fuß“ vorbei gegangen sind. Das hat sehr gut geklappt. Danach bekam Buddy dann immer ganz besondere Leckerchen, und zwar getrockneten Fisch, den liebt er ja so sehr. Den habe ich auf der Hundemesse gekauft in Dortmund.
Im Park ist ein großer See, da durfte Buddy dann zum Schluss noch was trinken und im niedrigen Wasser planschen. Zwischen dem „Fuß“ gehen hat er natürlich immer Pausen, muss nicht die ganze Zeit konzentriert laufen, dann toben wir schon mal ganz gerne und spielen mit dem Ball.
Nach gut 2 Stunden, als es schon dunkel war, wollten wir wieder mit dem Bus zurückfahren. Der erste Bus war super voll. Da sind wir nicht eingestiegen, da quetschten sich die Leute schon total. Der zweite Bus war dann besser, aber immer noch recht voll. Buddy und ich haben ihn dennoch genommen, weil ich musste ja auch zur Schule und die Zeit drängte schon. Wir haben eine Sitzplatz bekommen und Buddy war eh total müde und legte sich direkt hin, sein Kopf baumelte zum Gang raus und es war alles super eng. Sah echt süß aus, wie er da lag. Natürlich hatte er den Maulkorb inzwischen wieder an. Es hat Spaß gemacht mit ihm, das werden wir auf jeden Fall wiederholen. .



Der Rest folgt! Es waren zu viele Zeichen:uups:
 
01.12.2008
#1
A

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Hast du schon mal die Tipps vom Hundeflüsterer gelesen? Eventuell hilft dir das ja bei deinem Problem!?
Kiki2603

Kiki2603

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Am 04.11.08 sind wir wieder zum Volkspark gefahren, natürlich mit dem Bus.
Auf dem Hinweg mussten wir an der Haltestelle gut 20 Minuten auf den Bus warten, weil der erste Bus, der kam, zu voll war. An der Haltestelle gingen einige Leute an uns vorbei. Buddy hat das nicht gestört. Verbal habe ich immer wieder gelobt.
Im Bus war es auch relativ voll, mir war ein bisschen flau im Magen, als ich einstieg. Zum Glück haben wir noch einen Sitzplatz bekommen, so dass ich Buddy gut im Griff hatte. Der Bus war vollbesetzt und die Gänge sind eng, Buddy hat nicht geknurrt und sich nicht auffällig verhalten, als wir durch die schmalen Gänge gegangen sind.
Auch als wir ausgestiegen sind, hat alles super geklappt.
Dann sind wir in den Park gegangen, ich habe ihm seinen Maulkorb abgemacht, meine Bauchtasche umgemacht und habe Buddy eingeschaltet. Er war auch gleich dabei, hat mich immer und immer wieder freudig angesehen.
Dann kamen wir einem älteren Hund entgegen, er war an der Leine, ich habe ein Wenig Abstand genommen und bin souverän mit Buddy vorbeigelaufen. Das hat er ganz klasse gemacht, hat einmal kurz hingesehen zum Hund, und dann wieder zu mir. Ich habe ihn dann natürlich ganz doll gelobt, mit einem getrockneten Fisch.
Es war sehr voll im Park, viele Menschen, auch ohne Hund. Es war eine gute Trainingssituation für uns. An den Menschen ist er auch problemlos vorbeigegangen, und ich habe dann immer ganz doll gelobt, wenn wir vorbeigegangen sind.
Ich wollte mit ihm zur großen Wiese am Wasser, weil ich hatte die Schleppleine dabei. Aber ich hätte an der Parkbude vorbei gemusst und da sitzen immer die ,,Penner“.
Und die haben zwei Hunde. Der Eine davon ist grundsätzlich immer ohne Leine und bewegt sich auch sehr weit weg von der Bude frei ohne Aufsicht. Darum bin ich lieber hinten rum gegangen und habe den Budenweg gemieden.
Denn diesen Hund (Paul) konnte Buddy schon früher nicht so leiden. Kein Hund von unserer Hundewiese damals konnte ihn leiden, warum weiß ich auch nicht. Er wurde immer vertrieben. Gebissen hat ihn jedoch keiner. Nur angeknurrt.
Von weitem habe ich Paulchen dann schon gesehen, noch ein Grund schnell andersherum zu gehen.
Als wir dann an der Wiese waren, war es wirklich sehr voll im Park. Die Wiese ist aber riesig und auf der Wiese war niemand, nur drumherum. Ihr müsst sie euch vorstellen wie ein riesen Dreieck, drumherum führen überall Wege, wo eben viele Menschen liefen.
Wir haben uns in die Mitte dieser Wiese gestellt, ich habe die 15 Meter Schleppleine an Buddy befestigt und habe ihn ausgeschaltet. Er sollte erstmal ein bisschen schnuppern dürfen und Pause haben, nach dem er gut 30 Minuten konzentriert neben mir lief – ohne Kommando, also freiwillig.
Nach gut 5 Minuten habe ich seinen Ball rausgeholt und wir haben zusammen ganz toll gespielt und zwischendurch immer mal wieder eine kleine Übung eingebaut. Rings herum um die Wiese liefen immer wieder Leute, mit Hunden, mit Kindern oder sonst was.
Der Leinenradius reichte jedoch nicht bis zum Weg, so dass ich ohne Stress mit Buddy weiterspielen konnte. Auch zwei Hunde passierten diesen Weg. Ich schmiss den Ball extra in diese Richtung. Es waren gut 5-6 Meter zwischen Buddy und den anderen Hunden. Er hat kurz hingesehen und ist schnell zu mir gekommen, dafür habe ich ihn dann belohnt und sein Bällchen gleich noch mal geworfen. Zwischendurch haben wir immer wieder Pausen gemacht, sind zum See, Buddy durfte trinken etc.
Dann haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht. Auf dem Weg, den wir zur Wiese hingelaufen sind, war es nun ziemlich voll. Der Weg war sehr eng. So entschied ich mich lieber an der Bude zurückzugehen. Paul war nirgends zu sehen. Ich habe Buddy wieder angeschaltet, ihn angeleint und die Schleppleine eingepackt. Wir liefen über die Brücke im Park in Richtung Bude, wo der Husky schon stand und kleffte. Der war aber zum Glück an der Leine. Buddy hat ihn angesehen und dann wieder zu mir aufgeschaut und wurde natürlich – wie immer – belohnt. Als wir ca. 5 Meter hinter der Bude waren lief uns Paul hinterher. Ich ging zügiger. Buddy hatte ihn zum Glück noch gar nicht bemerkt, lief brav neben mir und himmelte mich an. Dass ich ihn natürlich belohnt habe zwischendurch erwähne ich jetzt nicht mehr, das ist ja selbstverständlich. Ich hatte das Gefühl, dass ich Paul nicht los würde, aber irgendwann hat er dann die Biege gemacht. Da war ich erleichtert. Dann aber lief uns einer von diesen Pennern total schnell hinterher. Ich weiß nicht warum. Er lief auf dem Weg, dann bin ich mit Buddy auf die Wiese. Ich fühlte mich total verfolgt. Er lief mit hinterher auf die Wiese, ich ging weiter auf die Wiese und er kam immer und immer näher. Dann ging ich zügig mit einer Wendung auf den Weg, er kam mit zurück auf den Weg und kam näher. Dann bin ich mit Buddy ein Stückchen gerannt und hatte ihn abgehängt. War mir schon etwas unheimlich das Ganze. Buddy lief die ganze Zeit neben mir und schaute mich an.
Dann waren wir auch schon so ziemlich am Ende vom Park. Buddy war aber total ausgepowert. Sonst wäre ich auch noch ein bisschen länger gegangen. Insgesamt waren wir etwas über anderthalb Stunden unterwegs.
Am Parkausgang habe ich ihm seinen Maulkorb drauf gemacht und wir sind zur Haltestelle gegangen. Da habe ich eine Bekannte getroffen. Buddy kannte sie nicht. Wir standen ganz nah nebeneinander, Buddy hat sich von alleine hingelegt, alle Viere von sich gestreckt. Er lag auf der Seite. Also er war wirklich ziemlich müde.
Gegenüber meiner Bekannten verhielt er sich super klasse und auch gegenüber anderen Leuten, die fast seine Schnauze gestreift haben im Vorbeigehen. Da war ich sehr positiv überrascht von ihm. Es sind viele Leute sehr sehr nah an ihm gelaufen. Das hat ihn gar nicht interessiert. Die Rückfahrt im Bus verlief auch problemlos. Ich bin ganz stolz auf ihn.




Heute hatten wir die 4. Einzelstunde. Angelika ist heute zu mir gekommen, wir sind in den Wald gegangen, wo ich sonst auch immer mit Buddy gassi gehe. Normalerweise sind dort immer sehr viele Hunde. Heute hingegen leider gar nicht. Wir hatten eigentlich vor, Hundebegegnungen zu trainieren. Leider hatten wir nur wenige Möglichkeiten dazu.
Zunächst habe ich Buddy ein Stückchen Fuß laufen lassen, dann durfte er im Radius der Leine schnuppern. Dann kam der erste Hund, ein Jack Russel. Er war ohne Leine. Ich bin mit Buddy ein Stückchen ins Gebüsch gegangen, vorher gab ich das Fuß Kommando und habe für jeden Blick geclickt. Buddy hatte den Hund schon gesehen und hat wieder zu mir gesehen und sich nicht an diesem Hund gestört. Glücklicherweise kam der Hund auch nicht zu uns hin. Angelika hatte sich aber auch dazwischen gestellt, falls er doch gekommen wäre. Dann durfte Buddy am Bach ein bisschen sich frei bewegen und ich habe ihm einmal seinen Ball geworfen. Anschließend sind wir weiter gegangen an der Leine, ohne Kommando. Ein Hund kam uns entgegen, er war an der Flexi Leine. Buddy ging ganz artig im Kommando Fuß vorbei und bekam dafür einen Jackpot. Kurz nachdem der Hund vorbei war und Buddy ruhig geblieben ist, bekam er etwas Wurst und ich habe mich ganz doll gefreut, dass er ruhig war.
Das Ganze haben wir dann noch einmal gehabt. Mehr Leute mit Hunden haben wir leider nicht getroffen. Ich werde nun weiter trainieren, Hundebegegnungen suchen und Buddy immer ganz ganz doll loben, wenn er denn lieb und ruhig bleibt. Beim nächsten Mal treffen wir uns an einem totalen Hundegebiet, wo wirklich sehr viele Hunde vorbeikommen. Da bin ich schon mal sehr gespannt.






Samstag, der 08.11.2008


Ich bin leicht geschockt, DA hätte ich wirklich niemals mit gerechnet. Ich weiß, dass Buddy gerade mit Männern ein Problem hat. Mit großen Männern mehr als mit kleinen und schmalen. Das weiß ich ja, auch, dass er da schon mal austickt, wenn jemand in unsere Wohnung kommt. So wie mit Ralf beim Erstgespräch vor dem Training. Und es gibt eine Person, auf die Buddy gar nicht kann. Mein Vater. Wenn er schon sein Auto hört, tickt Buddy total aus, bellt, knurrt und würde ihn am liebsten zerfleischen. Darum sperren wir Buddy auch weg, wenn er kommt. Weil mein Vater auf den Hund auch keine Lust hat. Die meisten von euch wissen ja, was zwischen Buddy und meinem Vater vorgefallen ist, darum ist Buddys Reaktion ja auch verständlich.
Auf jeden Fall, heute morgen ist mein Papa zu uns gekommen, er ist auch immer noch da. Er hilft uns beim Aufbau der Küche. Mein Vater fährt vor, kommt rein, von Buddy hört man nix. Na dann hab ich mir gedacht, gut wenn er sich jetzt so ruhig verhält, muss ich ihn ja nicht weg sperren. Ich habe Buddy aus dem Schlafzimmer rausgeholt. Er hatte eh einen Maulkorb auf, weil ich der Schlafzimmer Türe nicht so traue. Ich habe ihn dann noch an die Leine gemacht. Die Küche ist für Buddy eh tabu. Gegenüber von der Küche liegt das Hundezimmer, da hat er einen schönen Platz, von dem aus kann er meinen Vater auch sehen. Er war immer noch ruhig. Ich habe ihn kurz gucken lassen, wer denn dort ist, er hat geguckt und ist von alleine auf seinen Platz gegangen und liegt schon seit über einer Stunde ganz ruhig da. Ich verstehe gerade die Welt nicht mehr. Mein Hund und mein Vater ohne Türen dazwischen und Buddy will nicht auf ihn los sondern liegt relativ entspannt dort. Ich lobe und clicker natürlich ganz fleißig. Auch besondere Leckerchen verfüttere ich gerade sehr viel. Weil er ist echt ruhig und artig, auch wenn mein Papa in den Flur geht und ihn ansieht!!!! Er guckt Buddy an und Buddy guckt dann weg!! Und er knurrt nicht, er will nicht hin. Er liegt einfach da und dreht sich weg bzw. guckt weg.




Am 10.11.08 war ich morgens sehr früh mit Buddy im Wald unterwegs, wenn ich eigentlich mit Sophie gehe, weil um diese Zeit sehr viel los ist im Wald.
Aber ich sollte es ja üben und ohne Hund kann ich nicht üben. Nach den ersten paar Metern hatten wir auch schon den ersten Hund getroffen, die Begegnung lief sehr gut ab, der Hund war an der Leine.
Dann trafen wir auf die Hundegruppe. Mit dieser Gruppe laufe ich morgens schon mal mit Sophie, die wissen von Buddy. Sie haben ihre Hunde alle ganz lieb festgehalten.
Es waren ca. 8 Hund und sie standen links und rechts. Ich bin ganz toll mit Buddy im Kommando Fuß durchgelaufen und ihn überschwänglich gelobt. Zu dem Riesenschnauzermädchen hat er kurz hingesehen, aber nur geguckt und dann wieder zu mir. Hat er ganz klasse gemacht.
Die anderen Begegnungen im Wald waren auch reibungslos ich hatte sehr viele Gelegenheiten ihn zu loben.


Am 12.11.08 hatte ich wieder Training mit Angelika.
Wir haben und dieses Mal extra an einem Ort getroffen, wo wir viele Hunde treffen würden. Und so war es auch, auch das Wetter war super, so dass es wirklich sehr voll war.
Die meisten Leute haben ihre Hunde nicht angeleint, wir haben sie auch nicht darum gebeten, wenn sie es nicht von alleine gemacht haben. Ich bin nie frontal auf die Hunde zugelaufen, sondern immer in einem kleinen Bogen. Bei unangeleinten Hunden auch einen größeren Bogen. Buddy habe ich natürlich vorher Fuß genommen. Bei manchen Hunden klappte es auch super. Ein Mann mit zwei Hunden ging an uns vorbei. Seine beiden Hunde waren ohne Leine. Erst gingen sie auch an uns vorbei, sind dann aber hinter uns her. Also der eine Hund wollte dann von hinten zu Buddy und da hat Buddy halt geknurrt. Angelika meint aber das wäre nicht schlimm gewesen, sondern bei diesem Hund hätte ihr Hund eventuell sogar auch ein Problem gehabt, der war so forsch, neugierig, aufdringlich und so. Buddy und ich sind dann einfach weitergegangen, als er mich wieder angesehen hat, habe ich ihn ganz doll gelobt und mit seinen besonderen Leckerchen belohnt.
Eine andere Frau kam uns entgegen. Sie hatte einen Husky und einen Jack Russel Terrier. Beide ohne Leine, Buddy nahm ich Fuß. Die Frau machte auch keine Anstalten ihre Hunde bei sich zu halten und der Jack Russel war dann auch schon fast bei Buddy. Der Weg war eng, ich wusste nicht wohin. Angelika hat gesagt ich soll einfach so weit wie möglich links laufen und einfach schnell weitergehen. Aber ich habe mich nicht getraut und bin umgedreht. Dann kam der Jack Russel noch mal an und Buddy wollte ihn beißen. Dazu ist es zum Glück aber nicht gekommen.
Die anderen Hundebegegnungen liefen besser ab. Da bin ich dann ein wenig mehr ausgewichen und mit ihm weiter gelaufen.
Am Freitag haben wir die nächste Stunde. Buddy wird auf die Pfeife konditioniert und soll wirklich zuverlässig zurückkommen, wenn man ihn ruft, denn Ziel ist es ja auch, dass Buddy frei laufen kann, auch im Wald wo einige Hunde sind.




Am Freitag, den 14.11.08 haben wir wieder zusammen trainiert. Dieses Mal trafen wir uns auf dem Platz bei Angelika in der Hundeschule.
Wir wollten Buddy auf die Pfeife konditionieren. Dazu haben wir ihn an die Schleppleine gemacht. Buddy wollte gar nicht weg von mir, so hat Angelika ihn zu sich gelockt. Ich habe Buddy dann gerufen und unmittelbar danach gepfiffen. Buddy hat schnell verstanden, nach zwei Mal Rufen wollte er schon gar nicht mehr von mir weg. Angelika erhöhte den Reiz und nahm einen Ball mit mit dem sie spielte. Als ich pfiff packte sie ihn weg. Nach ein paar Abrufversuchen habe ich erst gepfiffen und dann wenn er nicht sofort kam, das ,,Hier“ hinterher gerufen. Buddy verstand sehr schnell, er kam dann nach ein paar Malen auch schon nur auf den Pfiff, dafür gab es immer den Jackpot. Buddy kam, ich clickte und hielt ihm eine Tube Thunfischcreme hin. Wenn ich ihn mir noch angeln musste mit der Schleppleine habe ich nur geclickt und habe ein Leckerchen gegeben. Zwischendurch haben wir Pausen gemacht, haben Buddy den Ball 2-3 Mal geworfen und dann haben wir ihn ignoriert, damit er zur Ruhe kommt, denn das Ball spielen putscht ihn sehr auf. Nach 10 Minuten Pause haben wir noch drei Mal geübt, Angelika hatte einen sehr starken Reiz, sie hat Buddy den Ball hingelegt und er kam nicht hin und ich sollte ihn wegpfeifen. Die ganzen drei Male ging es super, ich konnte ihm immer einen Jackpot geben. Angelika hat gesagt, dass dann Schluss ist, weil wir drei mal so gut waren und damit dann enden, es könnte nur noch schlechter werden.
Zudem bekommt Buddy seit diesem Tag ein homöopathisches Mittel gegen Streß.


Einen Tag später, am Samstag den 15.11.08 hatten wir Hundeschule mit Sophie. Sie ist in der normalen Gehorsamgruppe bei den Anfängern. Buddy hatte ich dabei. Ich sollte eigentlich mit ihm ein Wenig am Platz auf und ab gehen damit er sich dran gewöhnt, dass dort auch andere Hunde sind. Stephan war mit Sophie auf dem Platz. Es war nicht so viel los. Dazu waren noch 2 andere Leute mit Hunden auf dem Platz. Nebenan auf dem Platz trainierte Ralf mit den Fortgeschrittenen. Das waren auch nur zwei Leute mit Hunden. Zu Anfang bin ich mit Buddy am Zaun gelaufen außerhalb des Platzes und habe ihn Fuß genommen.
Die Hunde haben ihn nicht interessiert.
Später durfte ich dann auch mit auf den Platz und bin erstmal weit hinten ganz alleine ein bisschen mit ihm Fuß gelaufen. Die Hunde haben ihn immernoch nicht interessiert.
Dann durfte ich mich zwischen die Hunde und deren Menschen stellen. Die Leute haben geübt, Fuß und so was, und Buddy und ich standen in der Mitte. Angelika hat natürlich gut aufgefasst. Buddy hat das alles nicht interessiert, er hatte nur Augen für mich und ich konnte ihn sehr oft und viel loben.
Als dann Pause war und die Hunde spielen durften bin ich mit Buddy raus gegangen. Vor den beiden Trainingsplätzen sind so kleinere Vorplätze von ca. 40m². Das ist natürlich auch eingezäunt. Da hat Buddy dann auch eine Pause bekommen. Er durfte auch frei laufen und konnte natürlich zum Zaun, genau wie die anderen Hunde.
Er hat ein paar Mal gebellt, das war es dann aber auch. Geknurrt hat er nicht.
Nach 10 Minuten Pause bin ich dann wieder mit ihm auf den Platz gegangen zu den anderen und zu Angelika. Das werden wir jetzt immer so machen und beim übernächsten Mal werde ich mit Buddy mit trainieren. Es ist zwar für Anfänger, aber darum geht es ja nicht. Er soll ja lernen, dass das mit den anderen Hunden okay ist. Weil ich möchte ja gerne Dog Dancing dort machen und da wird fast alles ohne Leine gemacht. Darum soll Buddy sich erstmal daran gewöhnen, dass dort überhaupt Hunde auf dem Platz sind und er nicht dort hin geht, sondern bei mir bleibt.
Buddy und Sophie waren danach sehr sehr müde und sind glücklich und zufrieden eingeschlafen.




Am 16.11.08 bin ich morgens mit Buddy raus gegangen. Ich hatte natürlich Leckerchen und den Clicker dabei. Wir haben nicht viele Hunde getroffen, es war wenig los, als ich mit Buddy raus war. Den Labrador Lia haben wir getroffen, aber nur im Vorbeigehen.
Es hat alles sehr gut geklappt. Wir haben das Kommando ,,Hand“ geübt. Das haben wir vorgetage schon. Angelika hat gesagt, dass ich es üben soll fürs Dog Dancing. Es ist normales Fuß Gehen aber auf der rechten Seite. Das macht Buddy schon richtig gut, auch wenn wir es heute erst das zweite Mal geübt haben.


Mittags war dann schon sehr viel mehr los im Wald. Ich habe mich mit voller Ausrüstung auf den Weg gemacht. Nach einem kurzen Stück im Wald habe ich Buddy an die Schleppleine gemacht. Ich wollte ja auch das Heranpfeifen üben. Die Schleppleine stellte sich schnell als zu lang raus. Das Heranangeln des Hundes hatte zu lange gedauert, ich habe die Leine nicht so schnell aufgewickelt bekommen.
Darum habe ich nach gut 7 Metern eine Schlaufe gemacht und den Rest einfach hinterher schleifen lassen. Das hat super geklappt. Auch das Pfeifen hat super geklappt auch wenn er einen Hund gesehen hatte. Ein paar Mal hatte er den Hund schon gesehen, ich habe gepfiffen und Jackpot, er kam sofort. Ganz super. Dann habe ich ihn mit dem Kommando Fuß sicher an den anderen Hunden vorbeigeführt. Wie immer hat es gut geklappt.
Es hat Spaß gemacht mit Buddy zu trainieren.
 
R

Ricalein

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Kiki
Das ist einfach Klasse wie du mit deinem Buddy arbeitest und der Erfolg kann sich wirklich sehen lassen, alle Achtung.:clap:

Dann sind wir in den Park gegangen, ich habe ihm seinen Maulkorb abgemacht, meine Bauchtasche umgemacht und habe Buddy eingeschaltet.
Wir haben uns in die Mitte dieser Wiese gestellt, ich habe die 15 Meter Schleppleine an Buddy befestigt und habe ihn ausgeschaltet.
Ich habe Buddy wieder angeschaltet, ihn angeleint und die Schleppleine eingepackt.
Kannst du hierzu bitte erklären was du mit dem Ein und Ausschalten meinst?
Dann aber lief uns einer von diesen Pennern total schnell hinterher. Ich weiß nicht warum. Er lief auf dem Weg, dann bin ich mit Buddy auf die Wiese. Ich fühlte mich total verfolgt. Er lief mit hinterher auf die Wiese, ich ging weiter auf die Wiese und er kam immer und immer näher. Dann ging ich zügig mit einer Wendung auf den Weg, er kam mit zurück auf den Weg und kam näher. Dann bin ich mit Buddy ein Stückchen gerannt und hatte ihn abgehängt. War mir schon etwas unheimlich das Ganze. Buddy lief die ganze Zeit neben mir und schaute mich an.
In der Situation muß Buddy mitbekommen haben das du dich nicht wohl fühlst, von daher ist es um so toller das er so ruhig geblieben ist.

Gerade die Situation mit deinem Vater zeigt das du absolut auf dem richtigen Weg bist, mach weiter so.;):clap:
 
Kiki2603

Kiki2603

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Danke, Rica!

Kannst du hierzu bitte erklären was du mit dem Ein und Ausschalten meinst?
Ja, klar kann ich machen.
Also Buddy ist ein Hund, der sehr sehr gerne arbeitet. Buddy findet dann aber auch kein Ende. Fange ich einmal an mit ihm zu arbeiten, dann will er nur noch arbeiten. Und er soll ja auch mal entspannt einfach nur neben her trotten und schnuppern können.
Um ihm diesen Streß zu vermeiden, haben wir ein Kommando eingeführt.

Wenn wir beginnen zu ,,arbeiten" (Sei es Fuß oder sonst was, es ist für ihn das Signal, super jetzt gehts los, wir machen was tolles, jetzt lohnt es sich besonders, dass ich aufmerksam bin) dann sage ich ,,Los gehts Buddy, arbeiten" mit sehr freudiger Stimme. Er merkt, jetzt gibts Action.

Viel wichtiger ist es aber für uns, ein Abbruchsignal dafür zu haben, damit Buddy weiß, jetzt kann ich schnuppern und mich im Radius von Frauchen frei bewegen, es passiert jetzt nichts wichtiges und wir arbeiten jetzt nicht. Jetzt lohnt es nicht freudestrahlend neben Frauchen zu laufen und sie anzuhimmeln.
Das viel ihm am Anfang sehr schwer, er wollte einfach nicht aufhören. Ihn muss man manchmal schon dazu zwingen. Ich habe ihn dann natürlich konsequent ignoriert.
Inzwischen klappt das ganz gut, Kommando ,,Ende" mit entsprechenden Handzeichen und er geht weg von mir und kann entspannen und Pause machen.
 
Tayet

Tayet

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Wou Respekt Kim :) klingt echt toll. Weiter soo!!!! *Hutab*
 
usajuju

usajuju

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:clap::p Also ehrlich, ich finde das so super wie du das mit Buddy machst, bin echt müde, konnte aber nicht aufhören, bis ich zu Ende gelesen hatte, echt Klasse Kiki.
Und ich finde auch supi wie ihr im Team arbeitet.

nochmal:clap:
Julie
 
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Probleme mit Buddy - Hundeschule

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