Arthrose

Diskutiere Arthrose im Pferde Gesundheit Forum im Bereich Pferde Forum; Guten Morgen, konnte zu dem Thema jetzt so auf die Schnelle keinen bestehenden Thread finden, darum neues Thema erstellt... im Zweifelsfall bitte...
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san122307

san122307

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Guten Morgen,

konnte zu dem Thema jetzt so auf die Schnelle keinen bestehenden Thread finden, darum neues Thema erstellt... im Zweifelsfall bitte verschieben...

Ich habe mal eben eine Frage...
hat jemand von Euch Erfahrung mit Arthrose beim Pferd? Also in Bezug auf Verlauf der Krankheit, was zu beachten ist, wie sieht es aus mit Reiten/Bewegung generell? Was für Behandlungen möglich sind usw...?
Muss leider gleich eben weg zur Arbeit und kann darum jetzt nicht so ausführlich schreiben...
Wollte eigentlich auch unsern TA befragen, aber den krieg ich einfach i-wie nicht zu fassen.
Wenn ich später wieder da bin schreib ich mehr dazu...
Auf jeden Fall schon mal Danke für alle Infos!!!
 
10.12.2008
#1
A

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Guest

Schau mal hier: Arthrose . Dort wird jeder fündig!
S

Svenja

Guest
Also unser 20-jähriger Hafiwallach hat immer (noch) leichte Arthroseschübe oder Spat. Wenn ein neuer Schub kam, läuft er hinten rechts im Trab schlecht. Ist es nach einer Weile verknöchert, geht es wieder besser. Er bekommt homöopahtische "Medizin" (was genau müsste ich mich nochmal bei meiner Mutter erkundigen), damit die Schmerzen ein bisschen gelindert werden.

Generell ist bei Arthrose Bewegung das A u O. Natürlich nur mäßig und an das individuelle Pferd angepasst. Unser Hafi soll bspw. nicht länger als 2 Stunden am Stück geritten werden und dann auch erst nach einer halben Stunden mit Trab etc beginnen (da ältere Pferde ja eh länger brauchen und "warm" zu werden und sich einzulaufen. Aber bei Arthrose ist Stehen Gift!!!

Vom Alter her kenne ich Pferde die Arthrose bereits mit 14 Jahren bekamen und das sehr stark oder welche mit 25 Jahren, die leichte Schübe bekommen.

So das war das was ich jetzt grob aus meinem Hinterstübchen kramen konnte ;)
 
san122307

san122307

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Ach ja, es hat unbestreitbare Vorteile, wenn man sich die Arbeit größtenteils selber einteilen kann haha... hat man mehr Zeit für ander Dinge

Danke schon mal für Deine Info Svenja!

So, dann erkläre ich jetzt mal den Hintergrund meiner Frage...

Ich bekam gestern von meiner Freundin (selber sehr erfahrene Reiterin) einen Telefonanruf. Sie:" Sag mal... Ihr wolltet Euch doch bei Gelegenheit für die Zukunft mal wegen eigenem Pferd informieren usw?"
Äh, ja. Allerdings nicht auf Teufel komm raus, hat keine Eile. Bin ja noch gar nicht so lange wieder dabei. Und haben halt erstmal nur generell geschaut wegen Unterbringungsmöglichkeiten, Kosten für Unterhalt und was für Pferde-/Ponyrasse, welches Alter evtl für die Zukunft was wäre.

Ok, weiter im Text (Roman;)):
Meine Freundin wurde vom SB angerufen, wo ihre Stute steht. Eine (so verstand ich es) gute Bekannte von ihm hat ein Kleinpferd abzugeben und er dachte, da meine Freundin auch Freizeit reitet, wär es vielleicht was für sie.

Wallach, 10 J., Anfängertauglich da sehr ruhig, wurde von der Tochter wohl bei Springturnieren geritten, ist aber auch gelände- und verkehrssicher. Tochter ist soweit, das sie mit großem Pferd weiter machen möchte, also sollte Wallach (als Springpferd) verkauft werden. Die haben den wohl auf Herz und Nieren durchgecheckt, soweit alles ok. Bei einem Beugetest (??? kenn mich da nicht aus) war der TA bei einem Vorderbein wohl am Zweifeln ob da was wäre oder nicht (scheint nur minimal gewesen zu sein), Röntgenfotos sollten aber eh noch gemacht werden.

Auf den Fotos ist am Gelenk (ah Hilfe, hab vergessen zu fragen welches genau:eusa_doh:) wohl ganz leicht etwas zu sehen. Die Vermutung geht in Richtung einer leichten Arthrose. Evtl kann es auch "nur" Arthritis sein, also wohl zu dem Zeitpunkt entzündet. Wenn ich das alles richtig verstanden habe. Ich hab da selber wenig Ahnung von. Meine Freundin spricht zwar gut deutsch, aber bei Fachausdrücken ist das ja immer so ´ne Sache. Jedenfalls ist die Empfehlung vom TA, nicht mehr für den Springsport einsetzen bzw. verkaufen, da es sich dann evtl relativ fix verschlechtern kann auf Grund der Belastung. Freizeit, Gelände und Dressur bzw Bodenarbeit wäre kein Problem. Der SB hat sich das auch alles angesehen, er züchtet selber seit 30 Jahren, vor allem Springpferde und hat also auch einigermaßen Ahnung. Er stimmt dem TA zu.

So, die jetzige Besi hat wohl jetzt Bedenken ihn "einfach so" zu verkaufen.
Lieber wäre es ihr ihn an jemanden abzugeben, wo er es gut hat und keine "Gefahr" läuft doch zum Springsport eingesetzt oder doch noch dafür weiterverkauft zu werden. Behalten kann sie ihn selber, zumindest auf Dauer, definitiv nicht da ja das neue Pferd ihrer Tochter kommt oder schon da ist und sie das finanziell auf lange Sicht nicht hinbekommt. Was mit ihm wird, wenn sie keinen geeigneten Platz findet... weiß ich nicht genau, hab aber so ´ne Vermutung...:(

Naja, jedenfalls hat meine Freundin halt sofort an mich gedacht. Eben weil er auch Anfängertauglich ist. Ich würde ja gerne, bin aber wegen der Arthrose-Sache arg verunsichert:(. Was ich bis jetzt im Net darüber gelesen habe, ist i-wie alles bisschen verwirrend:?. Daher würde ich halt gerne Erfahrungen von anderen hören/lesen bevor ich mich zu irgendwas entscheide. Selber kenne ich das nur von meinem früheren Hund, der hatte leichte Arthrose mit 5 J und die hat sich bis zu seinem Tod (mit 13J) nie verschlimmert, aber das kann man glaube ich nicht vergleichen...

Unterbringung bei mir wäre Offenstall mit Pferdegesellschaft und 24h Auslauf, aber geht das überhaupt? Halt wegen der (eventuellen) Arthrose.
Meine Freundin wollte heute nochmal mit dem SB reden und sich den Wallach auch mal ansehen, evtl auch schonmal vorab Probereiten. Um zu sehen ob das mit dem Anfängertauglich usw auch wirklich so ist.
Danach höre ich mehr.
Beschlossen ist ja noch lange nichts, hab ihn ja noch nichtmal gesehen. Wenn die Besi Zeit hat, und meine Freundin nach ihrem Besuch positives sagen kann, fahre ich mit meinem Mann und meiner Freundin am WE auch hin.

Wie gesagt, ich muss absolut nicht sofort und auf der Stelle ein eigenes Pferd haben!!! Wenn überhaupt hatte ich selber eigentlich gedacht frühestens nächstes oder sogar übernächstes Jahr. Ich bin ja selber total überrumpelt worden damit:shock:!!! Auf der anderen Seite bietet sich mir hier vielleicht auch eine tolle Gelegenheit (sofern denn alles stimmt, wie es meiner Freundin erzählt wurde, aber da gehe ich erstmal von aus).

So, und jetzt hoffe ich auf ganz viele Erfahrungen, Tips usw.!!!
 
B

Brillenschlange

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Hallo san,

ich kann auch nur aus dem Gedächtnis schreiben.
Ein Pferd aus einer früheren Haltergemeinschaft hatte mit knapp 17 Jahren Arthrose bekommen.
Die Anfälle kamen in Schüben, das Pferd lahmte dementsprechend und bekam auch homöopathische Medizin verabreicht.

Bewegung ist wirklich wichtig, da sich durch langes Stehen die Arthrose unter Umständen verschlimmern kann.

Wie das mit Tierarztkosten aussieht, kann ich dir leider nicht sagen, aber ich denke, dass das im Zweifelsfall doch eine schöne Stange Geld sein kann, die ihr beim Tierarzt lasst.

Allgemein würde ich mit dem Kauf eines Pferdes warten, schauen, wie es sich so entwickelt; es ist ja nicht so, dass genau dieses Pferd das Pferd ist - genauso gut kann euch in einem Jahr auch ein anderes, familientaugliches Pferd/Pony über den Weg laufen.

LG,
die Brillenschlange
 
S

Svenja

Guest
Wenn du den TA wegen Arthrose rufen solltest wird er voraussichtlich eh nichts anderes machen, als dir Schmerzmittel zu geben. Leider... (also meine Erfahrung) aber andererseits weiß ich auch nicht was er sonst noch machen sollte wenn es sich denn wirkich um Arthrose handelt??
 
B

Brillenschlange

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Ja, stimmt.

Wie gesagt - ich habe selbst von eigenen Pferden oder Reitbeteiligungen keine direkten Erfahrungen.

Im schlimmsten Falle müsste er das Pferd einschläfern... Oder ist das gar kein Grund, um einzuschläfern? :eusa_think:
 
san122307

san122307

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Hi,

eben das mit den evtl. TA-Kosten macht mir eben ein wenig Sorgen. Ich meine, klar muss man immer damit rechnen das mal was ist, und die Behandlung nicht immer mal eben "nur" ´nen Hunderter kostet...

Hmmm einschläfern deswegen? KA, vielleicht ja, wenn das Tier wirklich nur Schmerzen haben sollte, könnte ich mir das schon vorstellen das das dann gemacht wird.

@B-Schlange,
mit dem Kauf warten war ja ursprünglich eh geplant, da ist keine Eile. Wie gesagt, ich hab diesen ja noch nicht mal gesehen. Und der berühmte Funke, der müßte eh da sein!!! Das weiß man nie vorher. Es ist halt, wie gesagt, eine Möglichkeit, aber noch lang nicht entschieden! Selbst wenn wirklich alles nur halb so schlimm sein sollte, könnte es immer noch sein, das man sich das Pferd anschaut und es funktioniert einfach nicht. Ich möchte mich halt einfach so gut wie möglich informieren...

Wie ist das eigentlich, wenn wir uns tatsächlich entschließen sollten ihn uns zumindest mal anzusehen. Kann man da auch z.B. nach den Röntgenfotos fragen bzw. den Befunden? Ja klar, Besi kann man fragen, aber ich meine jetzt ob man da auch in die Papiere reinschauen darf, den behandelnden TA befragen usw um das evtl. dann nochmal mit dem eigenen TA durch zu sprechen? Oder halt anderen TA nochmal schauen lassen? Bei regulärem Kauf gibt´s ja die AKU, aber in so ´nem Fall, wo gegen Schutzgebühr abgegeben wird?

Ansonsten werde ich mal abwarten, was meine Freundin noch so zu hören/sehen bekommt.
 
Burani

Burani

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Hey

dazu kann ich wenig sagen,aber wir haben unserem Boxer,der auch Athrose hatte , Traumeel verabreicht-es half ihm ein wenig.Konnte besser aufstehen usw.

wie es bei Pferden ist,kann ich nicht sagen.
 
B

Brillenschlange

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Du kannst den Besitzer einfach mal treu-doof fragen, ob er Röntgenfotos da hat.
Normalerweise musst du aber eine AKU, um Röntgenfotos hinzuziehen zu können.

Berichtigt mich, wenn ich das anders in Erinnerung habe.

LG
 
eifelbiene

eifelbiene

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Also, wenn der Besitzerin daran gelegen ist, ihr Pferd an eine gute Stelle abzugeben, wird sie sicher auch nichts gegen die Zusammenarbeit mit dem TA haben.

Ich würde dir raten, einen fachkundigen Tierheilpraktiker zu suchen, der in Zusammenarbeit mit dem TA eine sinnvolle Therapie ansetzt.

Gerade bei Arthrose stößt die Schulmedizin schnell an ihre Grenzen, in der Naturheilkunde gibt es da noch sehr viele Möglichkeiten. Sie kann zwar Arthrose nicht heilen, aber den Krankheitsverlauf stark abbremsen.

Mein Arthrose-Kater ist Dank eines homöopathischen Mittels wieder weitgehenst beschwerdefrei.

Wünsche dir viel Glück.
 
B

Brillenschlange

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Aber welcher Pferdebesitzer, der sein Pferd für möglichst viel Geld verkaufen will, gibt schon gerne zu, dass es Arthrose hat?

Darauf sind leider schon viele hereingefallen.

Trotzdem viel Glück!

LG
 
eifelbiene

eifelbiene

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Aber welcher Pferdebesitzer, der sein Pferd für möglichst viel Geld verkaufen will, gibt schon gerne zu, dass es Arthrose hat?
Ja, zum Pferdekauf gibt es leider die dollsten Geschichten, aber hier hab ich es so verstanden, dass das Pferd nur gegen Schutzgebühr abgegeben werden soll. :eusa_think:

Bei regulärem Kauf gibt´s ja die AKU, aber in so ´nem Fall, wo gegen Schutzgebühr abgegeben wird?
 
san122307

san122307

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Stimmt eifelbiene,
Pferd soll im Prinzip einfach nur in gute Hände gegeben werden (so wurde es gesagt), also gegen Schutzgebühr und Klausel, das Weiterverkauf nicht erlaubt ist, bzw nur in Rücksprache mit dem vorherigen Besi. Das eben, damit sie relativ sicher sein kann, das nicht jemand das Pferd nimmt und zwei Monate später landet er doch noch bei irgend ´nem Händler der ihn ohne Rücksicht auf Verluste wieder verkaufen könnte ohne darauf hinzuweisen, das halt der Springsport nicht mehr mit ihm ausgeübt werden sollte. Nach Möglichkeit auch weitestgehend in der Nähe, so das die jetzige Besi evtl auch mal nach dem Rechten schauen könnte.

Daher sollte man eigentlich denken, das nichts dagegen sprechen würde, wenn man direkt nach den Befunden fragt. Ich denke mal, wenn ihr daran liegt, das Pferdi es gut hat, müßte sie dafür Verständnis haben.

Bei aller Tier- bzw. Pferdeliebe... aber ich kann es mir dann doch nicht leisten, mir ein Pferd anzuschaffen, wo ich von vornherein innerhalb kürzester Zeit damit rechnen müßte den TA als Dauergast zu haben inklusive entsprechender Rechnungen... Auch wenn ich mein "TA-Sparbuch" habe, das seit meine Tochter damals angefangen hat zu reiten auch für evtl mal eigenes Pony extra "gefüttert" wird (hab ich vor Jahren mit angefangen, als mein damaliger Kater plötzlich ziehmlich teure Behandlung/en brauchte... lernt man draus).

Ich habe mittlerweile u.a. im Net gelesen, das es viele Pferde gibt, die das haben und die da ohne allzu große Probleme alt mit werden können, die auch bis auf einige Einschränkungen ganz normal geritten werden können. Es gibt aber eben auch Fälle, die anders laufen. Aber das ist logischerweise von Pferd zu Pferd unterschiedlich und auch abhängig vom Schweregrad der Krankheit.

Naja, erstmal abwarten. Mein TA (derselbe der die Ponys hier betreut) kommt die Tage noch vorbei. Werd ihn dann mal ausquetschen. Armer Kerl, schon wieder Quizfragen beantworten...
 
antigone4100

antigone4100

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Hi
Wir haben bei uns im Stall auch ein Pferd mit Arthrose, in beiden Hinterbeinen, die Besi hat ihn so übernommen.
Sie hat ihn jetzt 2 Jahre und er hatte nur einen kleinen Schub, der mit Bewegung und Traumeel gut verkraftet wurde.
Wegen Arthrose war der TA noch nie da.
Einmal im Jahr gibts über 4 Wochen ne Teufelskralle kur die der Besi 10€ kostet.
Ich wollte halt mal ein posetives Beispiel bringen.
Klar ist jedes Pferd unterschiedlich

LG
 
S

Svenja

Guest
Wie gesagt unser Hafi bekommt auch homöopahtische "Mittelchen" ;) darf 1-2 Stunden geritten werden & ihm gehts gut ;)

Arthrose ist eine Kranktheit die man, denke ich persönlich, sehr gut handeln kann, wenn sie noch nicht ZU stark/schlimm ist.

Wenn ich mir jetzt allerdings ein neues Pferd kaufen wollen würde, dann keins das bereits Arthrose hat. Beim Pferdekauf muss alles passen finde ich. Wobei es da wieder drauf ankommt wie und für was das Pferd "genutzt" werden soll. Möchte ich "nur" gemütlich spazierreiten, dann ist das auch mit Arthrose (solang nicht ZU schlimm) völlig in Ordnung.

LG
 
san122307

san122307

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Also, für uns wäre ein Pferd "ideal" (sofern man das so sagen kann), das nicht mehr ganz jung ist. Mit dem auch Anfänger, weil als das sehe ich mich noch für ´ne ganze Weile, zurecht kommen können. Es sollte Gelände und Strassenverkehr kennen und zumindest einigermaßen gelassen damit zurechtkommen. Für mich, bzw. uns geht es hauptsächlich um relativ gemütliche Ausritte, logisch zwischendurch auch mal einen schönen Trab und gerne auch mal einen "entspannten" Galopp. Halt Freizeit, keinen Sport, und schon gar kein Springen!!! Das ist nicht meine Welt!

Mein Pflegepferd hat mich neulich erstmal geschockt, weil sie der Meinung ist Pfützen müßten, egal in welcher Gangart (oder aus dem Stand), übersprungen werden. Vorbeigehen...nööööö, durchlaufen schon gleich gar nicht... sorry OT...

Von daher, wenn ich lese was antigone und svenja geschrieben haben, könnte man sich das Pferd zumindest mal ansehen und schauen, was da nun genau mit ist. Gesagt wurde halt er sollte nicht mehr für den "professionellen" (Sprin-) Sport eingesetzt werden...
 
B

Brillenschlange

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Hallo san,

ich weiß, dass du das nicht gerne hörst, aber jetzt schon von einem eigenen Pferd zu träumen, halte ich für fragwürdig.
Du bist ja Wiedereinsteiger, nicht?
Was würdest du im Zweifelsfalle tun, wenn Probleme mit dem Pferd auftauchen oder wenn es - wie dein Reitpferd im Moment - Angst vor Wasser, Brücken etc. hat.
Ich will dich nicht persönlich angreifen, aber jeder Wiedereinsteiger, den ich kenne, hat seine Probleme mit solchen Gegebenheiten und muss sich auch erstmal wieder in das Reiten und den Umgang mit Pferden hineinfühlen.

Besser hielte ich es für meinen unwesentlichen Teil, wenn du erstmal ruhig ein Jährchen Unterricht nimmst, damit du wieder sicherer wirst und dich dann nach einem Pferd umschaust - Pferde findest du nämlich meistens nicht, sondern du wirst gefunden. ;)

LG
 
san122307

san122307

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Eigentlich schon fast OT, aber egal...

Hi B-Schlange...
keine Angst, fass ich nicht als persönlichen Angriff auf!!! Mir ist es lieber, wenn mir die (erfahreneren) Leute direkt sagen, wie sie die Sache sehen/einschätzen. Besser als wenn ich hinterher allen möglichen Krams zu hören kriege!!! Ich sehe sowas eher als positive Kritik.

... man findet kein Tier (in diesem Fall Pferd), sondern wird gefunden... Das stimmt sowas von 2000%ig!!! Hab ich selber bisher auch immer so erlebt.

Du hast Recht, das man nichts "über´s Knie brechen" sollte.
Ich hatte ja auch schon weiter oben geschrieben, das ich eigentlich davon ausgegangen war, irgendwann im nächsten Jahr mal ernsthafter mich umzuschauen.

Dies jetzt ist, wie schon erwähnt, einfach eine Möglichkeit. Und ich möchte nicht sofort ja oder nein dazu sagen, bevor ich mich nicht so gut wie möglich informiert, und alle Für und Wieder abgewogen habe. Die Tatsache, das ich Wiedereinsteiger bin spielt in meinen eigenen Überlegungen auf jeden Fall eine große Rolle.
Nur mit Arthrose bei Pferden kenne ich mich halt nicht aus, daher war das gerade am Anfang dieser ganzen Geschichte eine für mich sehr wichtige Frage. Nicht nur wegen TA-Kosten (obwohl das natürlich auch eine wichtige Rolle spielt), sondern eigentlich eher noch, weil ich einem Pferd nichts zumuten möchte, das es vielleicht gar nicht kann (geritten werden).

Reitunterricht habe ich ja gerade erst wieder mit angefangen und ich weiß, das ich das auch brauche! Auch, oder besser gesagt gerade, mit eigenem Pferd (egal ob in 1 Monat oder 1 Jahr) würde ich das auch (weiter) fortsetzen.

Was spätere Schwierigkeiten betrifft, bin ich jemand, der da kein Problem mit hat sich (professionelle) Hilfe zu suchen! Das mache ich auch bei meinem jetzigen Reitpferd so. Was die Pfützen angeht... das sie da nicht von begeistert ist, wußte ich. Da arbeite ich dran (mit Hilfe), aber sie traut dem Braten eben noch nicht ganz. Geschockt war vielleicht auch bisschen verkehrter Ausdruck. Es ist bisher 2 Mal passiert das sie drübergesetzt hat (während desselben Ausrittes, mit zwei anderen Pferden die vor uns gingen). Ich hatte mich eher darauf eingestellt (blöd von mir, weiß ich auch), das sie, wie sonst auch, dran vorbeilaufen würde... Platzt genug war da.

Ich kann mich nur wiederholen und sagen das ich nicht unbedingt Knall auf Fall, jetzt und sofort, am liebsten vorgestern ein/dieses Pferd haben muss/will!!! Wenn es nichts wird (egal aus welchen Gründen), dann ist das eben so und war es einfach nicht so "vorbestimmt" <---weia, jetzt werd ich philosofisch:silence: Dann läuft mir vielleicht "mein" Pferd erst in 1, 2, oder sogar mehr Jahren über den Weg.
Ich weiß, das es bestimmt genug Leute gibt die es anders machen, daher verstehe ich Deine Bedenken auch wirklich!!!!!

Ufffff... jetzt aber wirklich genug OT... ich hoffe ich konnte Dich zumindest teilweise davon überzeugen, das ich wirklich über alle Aspekte nachdenke, bevor ich irgendwas entscheide.
 
B

Brillenschlange

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San, du schreibst ja immer Romane... :shock:

Mit der Pfütze hatte ich auch als ein Beispiel angeführt, da viele Pferde damit Problem haben. Genauso gut könnte ich dir jetzt von roten Planen oder Schwalben erzählen, aber das lasse ich dann mal lieber. ;)

ich hoffe ich konnte Dich zumindest teilweise davon überzeugen, das ich wirklich über alle Aspekte nachdenke, bevor ich irgendwas entscheide.
Klar konntest du das.
Ich habe nur geschrieben, was mir durch den Kopf ging.
Weißt du, ich kenne viele ReiterInnen, die zwei, drei Reitstunden hatten und früher vielleicht mal auf einem Ponyhof Ferien gemacht haben und sich danach ein Pferd kaufen. Das Tier bekommt einfach einen Sattel, der hübsch aussieht, eine Schabracke, egal wie groß, Hauptsache, die Farbe passt zu den Bandagen, die schlabbern.
Es ist auch egal, ob das Pferd in einen Gitterknast kommt, egal, ob da ein Fenster ist, Hauptsache, das Reiterstübchen ist schön muckelig.

Das meinte ich; ich schätze dich allerdings nicht als Reiterin oben genannter Einstellung ein, wollte es nur noch einmal anführen.

LG
 
san122307

san122307

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San, du schreibst ja immer Romane... :shock:
Sorry:uups:, passiert mir öfter... gerade, wenn´s um was geht, was mir wichtig ist. Möchte halt gerne das es auch richtig rüber kommt...

Mit der Pfütze hatte ich auch als ein Beispiel angeführt, da viele Pferde damit Problem haben. Genauso gut könnte ich dir jetzt von roten Planen oder Schwalben erzählen, aber das lasse ich dann mal lieber. ;)
... achja die guten, alten Planen... die kennen wir auch. Und die lieben Fasane u.a. Liste dürfte lang werden lol:D

*erleichtert* Hihi, dann hat sich das Romanschreiben wenigstens gelohnt:lol::D
Hab leider vergessen die ungekürzte Version zu speichern...;)
 
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