Abschied auf Raten ...

Diskutiere Abschied auf Raten ... im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Es ist eine Frage der Zeit. Ich weiß es seit der Diagnose. Doch inzwischen hat es auch der TA laut ausgesprochen, was wir bisher gern verdrängt...
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Schäfchen78

Schäfchen78

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Es ist eine Frage der Zeit. Ich weiß es seit der Diagnose. Doch inzwischen hat es auch der TA laut ausgesprochen, was wir bisher gern verdrängt haben: Der Graue, unser Rambo, lebt nur noch der Medikamente wegen. Raus aus dem Cortison kommen wir nicht mehr, die viertel Tablette am Tag reicht nicht, wir testen grad eine halbe. Die Anämie halten wir nur in Schach, heilen können wir sie nicht.

Und wieder sehe ich die Veränderungen am Hund. Er besteht aus schlafen, fressen, um fressen betteln. Er tobt, aber inzwischen wird er Cora gegenüber auch mal arg fuchsig. Es findet ein Konkurrenzkampf statt.
Ich habe das Gefühl, dass Cora die Rangordnung verschieben will, der Graue will aber seinen Platz nicht hergeben. Spielen mit Cora im Garten ist nicht machbar, wenn Rambo mit draußen ist. Wenns um Futter geht, eskaliert es hier gelegentlich mit Tendenz steigend. Die beiden kriegen sich richtig heftig in die Wolle, Cora lässt sich dabei aber die Butter nicht vom Brot nehmen und kann auch gut provozieren. Die Hunde fressen inzwischen in getrennten Räumen bei geschlossener Tür.

Andererseits genießt der Graue das für ihn neue Clickertraining, er liebt es nach wie vor übers Feld zu strolchen, er ist bislang sanft den Kindern gegenüber ...

Was wird schneller eintreten? Die nicht mehr Tragbarkeit wegen Aggression oder das nicht mehr weitermachen können wegen Organschäden durchs Cortison?

Mein Bauchgefühl sagt mir - und ich hasse es dafür - dass dies das letzte Weihnachten mit dem Grauen sein wird. Irgendwann reicht auch die halbe Tablette nicht mehr, irgendwann müssen wir auf eine ganze gehen und je mehr er von dem Zeug bekommt, desto eher wird es seine weiteren Nebenwirkungen zeigen. Ich habe Angst! Angst davor, den Tag festlegen zu müssen, an dem wir den nicht mehr vermeidbaren Schritt gehen müssen. Angst davor, mir hinterher vorzuwerfen, es wäre vielleicht zu früh gewesen? Vielleicht wäre es noch gegangen? Oder war es zu spät? Hat er mehr gelitten, als ich ahnte?

Wie trifft man eine solche Entscheidung? Manchmal wünsche ich mir, er würde einfach friedlich nach dem Kuscheln einschlafen. Und dann hasse ich mich dafür, denn ich mag ihn noch nicht gehen lassen. Ich vertraue darauf, dass mein TA mir einen Wink gegen wird, wenn er kein Land mehr sieht. Aber ich bin näher am Hund. Werde ich den richtigen Zeitpunkt spüren?

Weiß jemand, wie das rechtlich ist? Dürfen wir den Grauen im Garten in Ehren beisetzen? Für die Kinder wäre es wohl das verständlichste.
 
11.12.2008
#1
A

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Chipi

Chipi

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Oje, Schäfchen, ich kenne das... und daß man sowas mit Ratten öfter durchmacht heißt nun nicht, daß es leichter wird, man wird nur vielleicht schneller und präziser mit seinen Entscheidungen, aber einfacher wird es nicht :056:

Gerade wenn man täglich mit dem Tier zu tun hat und sieht, daß es immer noch reichlich "gute Momente" hat, ist es immer schwer, den "richtigen" Zeitpunkt zu finden, sofern es den überhaupt gibt. Behalt ihn einfach gut im Auge, meist ist das Bauchgefühl schon richtig, wenn man ein Tier gut kennt.

Rein rechtlich dürft ihr vermutlich den Hund im Garten begraben; dies ist bis zu einer gewissen Größe fast überall erlaubt, es müssen nur bestimmte Abstände zu öffentlichen Wegen, Grundwasser etc. eingehalten werden (Infos dazu findest du aber im Internet). Grundsätzlich verboten ist es nur in Bremen.
 
R

Rufus007

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Hallo und liebe Grüße aus Wien.
Ich weiß ziemlich genau was du durchmachen musst. Diese entscheidung über Leben und Tod zu treffen ist nicht leicht.
Mein Magyar Viszlar ist gerade einmal 5 Jahre alt geworden und vor 5 Wochen mussten wir Ihn leider einschläfern.
Er hatte Lungenmetastasen überall und hechelte nur noch, da er ein sehr geringes Lungenvolumen hatte. Vom super verspielten Hund mit langer ausdauer hat sich die Krankheit binnen 3 Wochen so ausgebreitet, dass er keine weiteren überlebenschanchen hatte.
Unser Tierarzt bot uns auch an, mit Cotison dem Tod ein "schnäppchen " zu schlagen. Sozusagen den Tod hinauszögern.
Im meinen Augen tust du dir als Person damit nur selber einen gefallen, weil du nicht abschied nehmen möchtest. Was ja auch verständlich ist. Bei uns war dies zumindest so. Aber ich wusste, dass es soweit kommen wird, dass er sterebn wird. In naher Zukunft.
Ich wollte ihm seinen Leidensweg hier nicht verlöängern. Es gab ohnehin keine Chance auf heilung (Verdammt)
Uns so wie er noich beinander war, muß ich jetzt im Nachinein sagen, dass ich glücklich bin diese Entscheidung getroffen zu haben.
Mit Cortison würde er eventuell heute noch leben. Aber zu welchem Preis.....
ich habe meinem Hund die Letzten Tage wie gott auf Erden behandelt. Er durfte einfach alles und ich habe mit Ihm gekuschelt rund um die Uhr.
Am letzten Tag (ich wuste ja nicht, dass er 4 Stunden später eigeschläfter wird) wurde er auch schoin etwas aggressiv. Er verkroch sich unter dem Tisch. Sackte beim gassi gehen leicht zusammen.

Ich habe ihm versprochen, dass er eimmer bei mir sein wird. Und obwohl es in Wien verboten ist Tiere zu begraben. Habe ich Ihn bei uns im Garten seine letzte Ruhestätte gegben. Scheiß drauf was die anderen sagen. (Sorry) Viele wissen die emotional eBindung einfach nicht zu scghätzen oder kennen so etwas nicht. Aber in wirklichkeit ist ein Hund doch wie ein Kind.
Ich bin froh, dass Rufus wieder bei mir ist. In ein paar Monaten hole ich vielleict wieder einen Hund aus dem Tierheim. Aber momentan tut es einfach noch zu weh.............
 
Hella

Hella

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Also unseren Hund haben wir auch im Garten begraben, das ist sehr tröstlich für uns. Mach es doch bitte davon abhängig wie es ihm geht. Nur wenn er offensichtliche Schmerzen hat ist es besser ihn zu erlösen. Genieße die Zeit mit ihm die Euch noch bleibt. Meiner ist in unseren Armen gestorben und ich bin sehr dankbar, dass wir bei ihm sein konnten.
Blöd ist das mit der Rangordnung. In der Natur ist das Gesetz. Ist schwierig hier nun ihm einen friedlichen Lebensabend zu gewähren. Getrenntes Fressen ist schon mal gut. Könntet ihr sie ab und an trennen, bevor sie aggressiv sind? Wann ist das denn vorwiegend?
 
Schäfchen78

Schäfchen78

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Rufus, es gibt Anämiehunde, die bekommen mit dem Cortison die Anämie in den Griff und können dann auf Minimumgabe gesetzt werden. Das das bei uns nicht klappt, konnte vorher keiner wissen. Mag sein, dass das Abschied nehmen schwer ist. Rambo war der beste und intensivste Halt für meine inzwischen mittlere Tochter, als diese zwischen den ersten und dem zweiten Lebensjahr 9 Monate Chemotherapie durchkämpfte. Schon deswegen war ich ihm schuldig, einen Weg zu suchen und nicht gleich aufzugeben. Und solange der Graue aufsteht und mir freudig mit Schwanzwedeln entgegenkommt, solange er frisst (ok, mir Cortison kein Kunststück) und spielt und Freude am Training hat, solange hab ich das Gefühl es wäre falsch, ihn jetzt aus dem Leben zu nehmen.

Hella, das Trennen beim Fressen haben wir eingeführt, als Cora anfing mit provozieren. Ansonsten schalte ich mich schon dazwischen, sehe zu, dass er nach mir und vor Cora durch die Tür geht, dass er sein Körbchen nutzen kann ... Ich hab den Vorschlag der Hundetrainerin, ihm einen Kennel (schreibt sich das so?) zu kaufen, weil - ehrlich - sich die Ausgabe in meinen Augen nicht lohnt. Und wann und ob wir nochmal einen zweiten Hund zu Cora dann holen, das steht in den Sternen. Ist eine Frage des Geldes, ein Cairn ist nicht aus der Portokasse bezahlbar. Da Cora ihren Kennel aber liebt und auch im Wohnzimmer nutzen darf, stell ich damit gelegentlich eine Trennung her, indem sie ihren Kauknochen oder anderes leckeres eingesperrt dort bekommt. Dann kann sie den Rambo im Körbchen auch nicht ärgern, der ja inzwischen etwas länger an so einem Ziemer oder Ohr kaut als er es früher tat.

Dass er mir in die Küche pieselt, weil er mit Cortison viel trinken soll und dies auch tut und das anschlagen nie gelernt hat, wenn er raus muss, da seh ich drüberweg. Soweit ich das beurteilen kann, ist er schmerzfrei. Zoffen ist halt meist um die Essenszeit, sobald was vorbereitet wird, das handhaben wir inzwischen aber ganz gut.

Ich denke, der anstehende Urlaub wird uns allen gut tun. Wir sind über die Feiertage an der Ostsee. Strand, Sand, viel frische Seeluft. Im neuen Jahr sehen wir weiter. Wenn es soweit ist, dann schläft er hier daheim ein. Im Kreise der Familie, die er so liebt, umgeben von den Kindern die er seit Jahren schützt. Ich bin es ihm und den Kindern schuldig, dass wir es so machen, wie es sich richtig anfühlt.
 
Knopfstern

Knopfstern

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Hallo Andrea...*seufz*

Ich leider furchtbar mit dir mit...weil ich genau das selbe durch mache wie du!
Mein Hund, das weisst du ja, ist auch Krank und hat Anämie!
Mir kann kein Tierarzt sagen, woher und warum er das hat!

Er bekommt auch Cortison...wir haben dies allerdings damit gut im griff!
Er bekommt 5mg am Tag!
Wieviel bekommt dein Hund?

Ich sehe bei meinem Dicken auch die änderung des Verhaltens, es gibt tage, da ist er Fit und will spielen!
Dann gibt es tage, da ist er müde, schläft und trinkt viel und hechelt viel!
Er ist aber sonst total aufgeweckt und achtet auf alles um sich rum!

Das problem mit der rangordnung haben wir auch!
Zwar lassen die beiden sich beim Fressen in ruhe, aber Baby versucht den Dicken zubesteigen, da schreite ich dann aber ein und sage Baby, das er das lassen soll!
Momentan haben wir da zum glück ruhe!

Auch deine angst, kann ich genau nachvollziehen!
Ich wünsche mir auch so sehr, das mein Dicker hier bei uns einschläft!
Ich denke aber, das ich weiss, wann er gehen muss!
bzw haben mein Tierarzt und ich uns schon abgesprochen, wenn ich sehe, das es nicht mehr geht bzw ich merke, das er nicht mehr kann, das wir ihn erlösen!

Ich drücke dir so sehr die Daumen, das er sich noch fängt!und es besserung gibt!

Wenn du möchtest, können wir uns auch austauschen!

Fühl dich ganz doll von mir gedrückt!
 
Hella

Hella

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Wünsche Euch Beiden trotzdem eine besinnliche und hoffentlich fröhliche Weihnachten!
Liebe Grüße Hella
 
Schäfchen78

Schäfchen78

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Sanni, wir testen grad wie weit wir mit 2,5 - also einer halben Prednisolontablette kommen. Inzwischen hab ich einiges im Bezug auf die Zankerei beobachtet und werde nun die Hündin schärfer ins Auge nehmen, denn die provoziert.

Ich geh davon aus, dass mir mein Bauch sagen wird, wann es nicht mehr geht. Aktuell klappt es so, wie es ist. Er bemüht sich nicht zu gierig zuzuschnappen bei Leckerlis und ist ansonsten eben sehr aufmerksam sobald es ansatzweise um Essen geht. Hat aber die Grundregeln noch drauf und wird entsprechend belohnt. Sprich:wenn ich den Schweinchen Möhren schnippel und er im Körbchen bleibt, gibts auch eine Möhre für ihn. ;)

Der Austausch wär mir lieb. :) Muss aber warten, bis ins nächste Jahr. Ich hab hier grad noch zwei Kinder mit Ko...erei die Woche gehabt und hinke bei den Urlaubsvorbereitungen hinterher. Morgen geht es los. Nach meinem Backup bleibt der Lappi die nächsten zwei Wochen aus.

Ich wünsch euch schöne Feiertage.
 
Knopfstern

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Hallo Andrea!

Mich würde der austausch auch sehr freuen!
meiner bekommt 5mg am Tag!Das ist nicht viel!*zum glück*

Wir lesen uns dann im neuen Jahr, und halt die Ohren steif, ich denke an euch und wünsche euch besinnliche Festtage!
Kommt gut rüber ins neue Jahr, auf das es für uns ein besseres wird*oder sagen wir es so, auf das es für unsere Hunde, ein besseres wird!*

Schreib mich einfach per PN an, wenn du wieder da bist!

Lg Sanni
 
Escaflown

Escaflown

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Hi!

Fühle mit dir!

Mein Dusty damals hatte einen Schlaganfall wir versuchten es auch noch weiter mit Tabletten! $ Tage lang ich wachte bei ihm half ihm dabei aufzustehen wenn er sich Übergeben musste wir stellten fest das sein Gesicht wohl Teilweise gelähmt war..weshalb er nicht viel frass und wenn kams nach 10mins wieder raus! Ich schlief bei ihm im Wohnzimmer und wachte Über ihn liess mich Krankschreiben damit ich zeit hatte! Arbends am 4 Tage sagte ich zu ihm als er in meinen Armen Lag:

Dusty kämpfe wie du noch nie in deinem Leben gekämpft hast, kämpfe doch mein kleiner Engel!

Er schaute mich an sein Blick sagte alles er seufzte und liess den Kopf Sinken!

Ich Fragte ihn die Frage aller Fragen:

Oder Willst du nicht mehr mein Engel??

Er sah mir wieder Tief in die Augen und sah dann wech! Er sah mir nie mehr in die Augen! Wir liessen ihn dann gehen! Es war schwer aber ich wusste das es für ihn besser war und das es sein wille war!
Seine Augen sagten es mir!:(

Es ist 2 Jahre nun her und wie ich des nun hier schreibe bin ich schon wieder an heulen! Hoffe ihr erwischt den richtigen Zeitpunkt! Ich wartete 4 Tage obwohl ich tief in mir wuste das es nicht richtig ist!

Drücke euch alle! Kopf hoch!

liebe grüße Steffi
 
Knopfstern

Knopfstern

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Hallo Steffi!

DU hast das richtige getan!
Du hast versucht mit ihm zu Kämpfen und du warst für ihn da!
Man kennt seinen Hund so gut, wenn man ihn liebt, das man merkt wann er gehen möchte!

Meinem Dicken gehts heute auch wieder total sche*** und ich beobachte jeden seiner schritte!
Ich hoffe aber, das morgen ein Tag sein wird, an dem es ihm wieder gut geht!
Er hat das ab und zu, tage, an denen er nicht laufen mag, nicht fressen etc!
Aber danach gehts ihm wieder besser!
Er liegt hier hinter mir und schmatzt vor sich her und träumt!
er ist immer in meiner nähe!

Wenn ich weiss, das es so weit ist, dann werde ich seinen letzten weg mit ihm gehen, das bin ich ihm schuldig!
Und ich weiss, das ich es für ihn tue, ihn zu erlösen!
Es wäre egoistisch, wenn ich sagen würde"du bleibst, weil ich nicht ohne dich kann!"
Ich habe jedes meiner Tiere gehen lassen, wenn es nicht ging oder ich keine besserung sah!

Zwei meiner Tiere habe ich erlösen lassen, auch wenn es "erleichterung" gegeben hätte mit Medikamente, aber für welchen Preis?!
Das das Tier leidet?
Nein, das hätte ich nicht gekonnt!

Fühl dich gedrückt und denk daran, dein Hund ist im Himmel und wird immer auf dich aufpassen!
 
Escaflown

Escaflown

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Hi!

Danke!:)

Also ihr könnt mich für bescheuert halten aber ich..mhh habe nen Medium mit der habe ich nach seinem Tot 3 gesprochen mit ihm! Er hat mir erklärt das seine reise nicht zu ende sei und die Tiere warten auf sowas wie ner Oase so zwischen stop mässig! SO wie er es beschrieb war es himmlisch und er sagte auch das ich alles genau richtig gemacht habe! Nur er fehlt halt hier immer noch er schafte es mit inoperabelen Herz fehler mit ner Lebenserwartung von 11 Jahren auf fast 14 Jahre! Also schon nen Stolzes Alter!:clap:

Aber fehlen tut er trotzdem! Aber irgend wann sehen wir alle alle unsere lieben Kleinen wieder! :angel:

Deshalb sage ich ja man spührt wenn es soweit ist! Das Tier sagt einem Genau das es nimmer kann/will! Wir können ihnen Helfen und wir sind dazu verpflichtet es zu tun wenn es an der Zeit ist! Fände es selbst für Menschen gut wenn die Unsagbar Krank seien und nur noch Leiden würde diese das selbe zu machen wie für Tiere weil ich empfinde es als erlösung!

Will jetzt keinen Ethischen Beitrag diskusion aufreissen deshalb drücke ich alle in Gedanken die ein Krankes Tier zu Hause haben oder deren tier verstorben ist! Habe immer eine kerze an für ihre kleinen Seelchen!

Liebe grüße Steffi

P.S.: Dusty
 
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McLeodsDaughters

McLeodsDaughters

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Hi!

Letztes Jahr 11 Tage vor Weihnachten haben meine Großeltern ihre 15 1/2 jährige Hündin einschläfern lassen müssen. Sie hat aus dem Maul gebluten und nichts mehr gefressen. Der TA sagte, dass ihr Maul voller Bläschen war und dass das 99 %ig Tumore sind die schon gestreut haben.

Meine Großeltern haben sich entschieden und entschieden, dass sie mir nichts sagen... Ihr könnt euch sicher denken, wie sauer ich war. Als meine Großeltern sie bekommen haben (Sommer,1992) war ich ein 3/4 Jahr alt. Ich habe sehr an ihr gehängt und das ich nicht "richtig" Abschied nehmen konnte, fand ich richtig fies von meinen Großeltern. Ich habe es am 14.12. Erfahren, also einen Tag danach... Da war sie schon begraben.

Sie ist eine Woche vorher noch mit mir Gassi gegangen & sogar gerannt (!!!)...

Muss jetzt aufhören, zu schreiben... mir kommen beim Gedanken an sie nur die Tränen...

lg
 

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Kaddüü

Kaddüü

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Es ist schrecklich seine Lieblinge gehen lassen zu müssen,
genauso schrecklich ist unsere Verantwortung ihnen gegenüber,
zu entscheiden wann dieser Augenblick gekommen ist.

Aber trotz der Trauer um das geliebte Wesen,
schleicht sich doch früher oder später das Gefühl ein
- man hat das Richtige getan-
nicht das was man für sich lieber getan hätte,
sondern das Letzte was man für sie tun MUSSTE!
Und das Richtige tun, das ist es was sie verdient haben,
für ihre treue und all die Dinge mit denen sie unser Leben bereichert haben!


:010: In Erinnerung an Bronko, Sammy, Butschi, Thane, Blade, Kitano, Sultan, Finn, Mammut und all die andern Unvergessenen :010:
 
Seeley

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@Kaddüü: wie wahr!

Ich weis nicht was schlimmer ist - der "Abschied auf Raten" oder eine plötzliche Trennung (bei der meist kein richtiger Abschied möglich ist). Ich habe beides schon erlebt.... und kann aus meiner Sicht nur sagen dass beides gleich wehtut!
Aber wenn man die Chance hat seinen Liebling bis zu seinen letzten Atemzügen zu begleiten und sich richtig zu verabschieden bevor es aus ist gibt es einem doch wenigsten etwas Trost.
Wir haben unseren Purzelhund Shadow nach 11 Jahren innerhalb von 1Tag und einer Nacht verloren. Er ist in der Tierklinik gestorben.... sie hatten ihn dort über Nacht solange beatmet und "am Leben gehalten" bis ich am nächsten Morgen wieder in die Klinik kam - eigentlich um ihn abzuholen...
Richtig verabschieden konnte ich mich nicht.... ich habe aber solange bei ihm gesessen und seinen schon leblosen Körper gestreichelt bis die Geräte abgeschaltet wurden... und dann musste ich es zu Hause auch noch Nani (Chilly) so schonend wie möglich beibringen...
Unser einzigster Trost war/ist, dass uns die Tierärzte 100%ig versichert haben, dass er nicht leiden musste!

LG Seeley
Genieße das Weihnachtsfest und die Zeit mit deinem Rambo!



so, jetzt heul ich schonwieder....
 
Rusty&Frodo

Rusty&Frodo

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Huhu!
Ich habe tiefes Mitgefühl mit dir! Vor etwa vier jahren muste mein Onkel seine 16jährige Hündin Mona einschläfern lassen, da sie an inoperablen Tumoren und Krebs litt. Sie hat auch viele Medikamente nehmen müssen. Ich hatte sie so lieb, hab mit ihr alles durchgemacht. wir haben Futter und Bettchen geteilt. Ich kannte sie mein ganzes Leben lang. Mein Onkel wollte es nicht wahr haben, dass sie sterben wird, er ließ sie mit Medikamenten aufpumpen und noch weitere 3 Monate qualvoll Leben. Sie konnte nicht mehr gehen, fraß und trank weniger, einfach nur traurig. Doch dann ließ er sie gehen, denn so wollte er seine Mona nicht mehr in Erinnerung behalten.
Ich denke du wirst den Zeitpunkt merken oder dein Hund wird es dir sagen. Genieße trotzdem noch die Zeit mit ihm. Ich wünsche euch beiden frohe Weihnachten und alles liebe und gute für deinen Süßen!

Meine Süße Mona (das bild ließ mein Onkel machen, so habe ich meine Süße immer bei mir.)
 
Schäfchen78

Schäfchen78

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Danke ihr Lieben für eure Erfahrungen und eurte Worte.

Wir hatten einen schönen Urlaub, viel Sonne und viel Toben am Strand mit den Hunden. Auch mit anderen Hunden hatten wir Kontakt. Anders als früher, vorsichtiger ging der Graue auf sie zu. Was ich nicht beurteilen kann, ist die Frage ob das gezeigte Verhalten mit der Krankheit oder damit zu tun hat, dass er ne Hündin bei hatte. Bislang waren wir ja mit den beiden zusammen noch nicht im Urlaub. Rambo hat teilweise Leute angeknurrt, die vorbeigingen. Ich hab ihn dann immer an die Seite genommen, abgeleint gelassen aber mit Leckerlis abgelenkt. An Elan ließ er es aber beim Rennen und Toben nicht fehlen, jagte Wellen, lief mit Cora um die Wette ...
 
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