Frage zu angefahrenem Hund

Diskutiere Frage zu angefahrenem Hund im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich habe mal eine sehr wichtige Frage bezüglich meines hundes, der in der sylvesternacht angefahren wurde: also, unser hund reißt sonst...
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sonnenulli

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Hallo,
ich habe mal eine sehr wichtige Frage bezüglich meines hundes, der in der sylvesternacht angefahren wurde:

also, unser hund reißt sonst nie aus, doch genau an diesem tag war er so verwirrt, dass er so gegen nachmittag den weg nach draußen gesucht hat (meine familie und ich waren zu dieser zeit auch nicht anwesend). als wir wieder kamen haben wir ihn verzweifelnd gesucht und uns auch beim tierheim kundig gemacht, da es ja bekannt ist, dass tiere nicht allzu freudig auf böller und co reagieren. jedenfalls wurden wir an den leitenden
tierarzt weitergeleitet und er hat unsere suche zur kenntnis genommen. am nächsten morgen haben wir dann von ihm einen anruf erhalten, dass der hund von einer frau am straßenrand gefunden wurde und stark verletzt sei. nun ist er in der tierklinik und wir hoffen stark auf eine besserung.

heute hat sich derjenige gemeldet, der das arme tier angefahren hat. er meinte es sei ihm vors auto gelaufen, er habe angehalten und es zugedeckt, doch hatte er kein handy bei und auch angst davor, dass der hund beißen könnte und hat ihn dort liegen lassen. aber er ist zur nächsten polizeistation gefahren und hat den unfall gemeldet (das war wohl so gegen 3, halb 4 in der nacht). doch weder das tierheim, noch der leitende tierarzt hat einen anruf von der polizei erhalten, dass dort im straßengraben ein strak verletztes tier liegt.
ist das nicht unterlassene hilfeleistung, das arme tier dort einfach liegen zu lassen mit all seinen verletzungen?
wobei der unfallfahrer auch noch angab, dass der hund noch nicht tot sei. die aufmerksame frau, die unseren hund dann am nächsten morgen gegen 8 (d.h. unser hund lag dort 5 std verletzt!!!) meinte auch, dass sie die decke des autofahrers gesehen habe, der hund also sich nicht weiter fortbewegt hat.

wie können wir jetzt weiter vorgehen? die sachberarbeiter für diesen unfall waren nun auch nicht zu erreichen?
ist es nicht ein fall von tierquälerei, wenn der unfall gemeldet wurde, aber nichts weiter passiert ist? einen menschen lässt man doch auch nicht im straßengraben liegen???

bitte antwortet mir, da wir gerne wissen würden, wie wir uns nun zu verhalten haben und weiter vorgehen können.

danke für eure aufmerksamkeit.
mfg
 
02.01.2009
#1
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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
flocke92

flocke92

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oha,..
ich hab keine Ahnung ganz ehrlich, aber ich würde sagen; wenn sich das mit der Polizeistation nicht bestätigt; ist das auf jeden Fall unterlassene Hilfeleistung,...

Das mit den Handy und Angst gebissen zu werden ist auch noch schön und gut; aber er hätte am nächsten Haus klingeln können um zu telefonieren oder weitere Hilfe zu holen.,...

Aus meiner Sicht ist es schon unterlassene Hilfeleistung wobei die meisten Fahrerflucht begangen hätten, aber deinem hund hilft das ja nicht...

wie gehts dem Hund? was ist es für eine Rasse?
 
S

sonnenulli

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danke für die schnelle antwort.
es ist ein kleiner münsterländer und total der familienhund. deswegen schmerzt das auch so, da sie ja quasi ein vollwertiges familienmitglied ist;).
geht ihr schon besser, liegt in tierklinik. innere verletzungen scheinen gut zu verheilen, muss aber noch ct gemacht werden und ihre lunge muss sich regenerieren.
mfg
 
flocke92

flocke92

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ja das schmerzt...hoffe dass das wieder wird!
also richte iihr gute beserung aus,...
ja das ist eben meine meinung,...wie ist das eigentlich mit den tierarztkosten? müsst ihr die tragen? und habt ihr dann chancen auf eine schadensersatz wenn der unterlassene hilfeleistung begangen hat?
 
Z

zoni

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Ich glaube, daß Sonnenulli meint, ob es nicht unterlassene Hilfeleistung seitens der POLIZEI gewesen ist, nachdem der Unfallverursacher es dort gemeldet hat!

Ich frage mich auch, warum die Polizei nicht zum Unfallort gefahren ist, und dann weitere Schritte eingeleitet hat?

Hoffe, dem Hund gehts schnell wieder besser und erholt sich vollständig.
 
Mia+Krümel

Mia+Krümel

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Wow, so viel zum Thema "Polizei, dein freund und Helfer".

Meiner Meinung nach hätten die doch direkt hinfahren müssen. Es hätten ja auch noch andere Gefahren entstehen können, wenn der Hund zum Beispiel wieder auf die Beine und vors nächste Auto gekommen wäre. Aber da Haustiere vor dem Deutschen Gesetz und als "Sache" bezeichnet werden, kann man nicht von unterlassener Hilfeleistung reden, obwohl es das war.

Hoffe die kleine kommt wieder auf die Beine ohne Folgeschäden.
 
flocke92

flocke92

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Wieso nur weil Tiere als Sache bezeichnet werden, werden sie gesetzlich nicht so behandelt,...
Man darf ja auch kein Wirbeltier vorsätzlich töten,..
dh wenn morgen einer meine Katze abknallt, kann ich den anklagen und er wird bestraft...
Dass die Polizei nicht reagiert,..wundert mich nicht ich hab schon einige Storys auch im Fernsehen gesehen wo sie bei Menschen auch nicht gerade richtig handelten,...

aber ich wäre mir auch nciht all zu sicher ob er überhaupt bei der polizei war, von dem her würde ich die Sachlage erst mal klären..
 
Lilly-Walker

Lilly-Walker

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Ob es sich um unterlassene Hilfeleistung handelt oder nicht wird sich sicher im nachhinein nicht mehr klären lassen.

Fakt ist jedoch: Auf den Tierarztkosten werdet ihr sitzen bleiben und ihr könnt noch froh sein das nicht noch mehr passiert ist. Euer Hund hätte ja auch einen Massenunfall verusachen können oder einen Unfall mit Todesfolge.

Laut STVO (meine ich zu wissen owohl kein FS) gilt es nicht eine Vollbremsung für ein Tier zu machen da eben dann o.G. passieren können. Bremsen ist natürlich erlaubt aber eben nur wenn der fließende Stassenverehr dadurch nicht erheblich gefährdet wird. Leider ist das in einer Schrecksekunde meist nicht so schnell zu überblicken.

Wenn ihr der Sache nun also nachgeht ob unterlassene Hilfeleistung oder nicht kann andersherum auch ein Schuh draus werden denn dann werden unangenehme Fragen auf EUCH zukommen.

Ein Hund muß immer unter Kontrolle sein, das gilt auch wenn er auf dem eigenen Grundstück herumläuft. IHR seid da in der Pflicht und müßt Sorge dafür tragen das er nicht unbeaufsichtigt das Grundstück verlassen kann. Gerade auch an Silvester sollte man aufpassen da jeder weis wie unberechenbar Tiere unter Angsteinfluß reagieren können. Egal wie man es nun dreht und wendet: IHR tragt immer und jederzeit die Verantwortung für euer Tier egal was der Hintergrund ist.

Mir tut es persönlich sehr leid für eure Hündin und ich wünsche ihr und euch das sie wieder vollständig genesen wird. Der Kleinen alles Gute von meiner Seite.

Das wichtigste ist das sie wieder gesund wird, für alles andere wird sich eine Lösung finden.
 
S

sonnenulli

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vielen dank für eure antworten bereits.
zu dem letzten eintrag: ich stimme dir voll und ganz zu, nur meinte ich, dass es ja evtl unterlassene hilfeleistung seitens der polizei gewesen sei, da sie ja weder tierheim noch tierarzt benachrichtigt haben. ist das nicht deren pflicht einen tierunfall diesen instanzen oder dem zuständigen förster zu melden?
unser hündin geht es bereits besser, sie hat mehrer schädelfrakturen, die aber hoffentlich gut verheilen können. müssen halt noch die nächsten 3 tage abwarten.
vielen dank für eure anteilnahme
mfg
 
Nienor

Nienor

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hm hiess es nicht mal ab mittelgrossem hund darf man bremsen da ja die schaeden am auto und auch die eigene verletzungsgefahr sehr hoch ist wenn man zu schnell gegen so ein tier prallt ? ich mein bei nem reh sollte man doch auch bremsen duerfen Oo
 
R

Ricalein

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Sonnenuli
Es tut mir sehr Leid was da mit eurem Hund passiert ist, aber in erster Linie seid Ihr selber Schuld, denn es ist eure Pflicht dafür zu sorgen das sich euer Hund nicht selbstständig machen kann.
Der Fahrer hat das best mögliche getan was man vom ihm verlangen kann, den nicht jeder Mensch ist den Umgang mit Hunden gewöhnt , es gibt auch Menschen die Angst vor Hunden haben. Dazu ist es wirklich Zweifelhaft ob euer Hund den Menschen nicht gebissen hätte, denn die Reaktion eines verletzten Hundes aht nichts mit seinem normalen Verhalten zu tun.
In wie weit die Polizei da hätte anders handeln können oder müssen ist schwer zu sagen, eigentlich hätten die zu mindest (hier in B-W ist es so) den entsprechenden Jagdausübungsberechtigten darüber informieren müssen. Ob sie es versucht haben und den nicht erreicht haben, wird sich schwerlich feststellen lassen.
Jedenfalls finde ich es nicht richtig das ihr jetzt die Schuld für die Verletzung eures Hundes bei anderen sucht.
Eurem Hund wünsche ich das er möglichst bald wieder fit ist.

Wenn Ihr auf die Polizei schimpft bedenkt bitte das es sich um die Sylvesternacht gehandelt hat und die bestimmt reichlich zu tun hatten.
 
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flocke92

flocke92

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ja da hast du völlig recht,
wobei man sicher besser hätte handeln können (am nächsten haus klingeln,tierarzt rufen ect.) als der autofahrer, aber sicher sind die meisten mit einer solchen situation überfordert....wenn man bedenkt dass sicher 80%fahrerflucht begangen hätten,...

und ja Hunde die starke schmerzen haben sind gewiss gefährlich, da sie meistens jedenfalls schnell schnappen...
 
Bullway

Bullway

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hallo
ich denke auch so tragisch das mit eurem Hund ist, ein Hundekenner hätte vielleicht anders reagiert, die Polizei hätte auch anders reagieren können,
aber ..... ich glaube ich wäre glücklich das mein Hund lebt, erst recht nach sovielen Stunden, würde beten das sie alles gut übersteht und in Zukunft leider 150% aufpassen das soetwas nicht nochmal passiert

ich hab mal total verstört einen Hund auf einer vielbefahrenen Strasse gesehen, für mich war es eine Frage von Minuten wann der Hund angefahren wird, also hat mein Mann sein Auto mit Warnblinkanlage sogar schräg gestellt für beide Seiten und ich bin auf die Fahrbahn dieses Tier einfangen und auf den Arm und zurück ins Auto, eine andere Autofahrerin hat sehr gut reagiert und den Gegenverkehr mit übernommen, ist aber erst ausgestiegen, als ich den Hund hatte und fragte: Hatten sie keine Angst das der beisst, ich hätte mich nie getraut
Diese Frau hatte eigentlich vollkommen recht, es war meine Dummheit, einLeben lang Hunde, große, die Notsituation, nicht nachdenken, handeln, aber eigentlich falsch
zur Krönung.... der Besitzer sagte nur ja der rennt öfter weg... toll
viele Grüsse
Susanne
 
flocke92

flocke92

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ja solche hundebesitzter sind total verantwortungslos,...
 
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