ängstlicher Hund

Diskutiere ängstlicher Hund im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo zusammen! Also ich habe einen 9monatigen Sheltie seit nun 2 Wochen. Er ist sehr scheu und hat vor allem Angst. Er ist nicht aggressiv...
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Nini-Mama

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Hallo zusammen!

Also ich habe einen 9monatigen Sheltie seit nun 2 Wochen. Er ist sehr scheu und hat vor allem Angst. Er ist nicht aggressiv, sondern flüchtet lieber als eine Konfrontation herbeizuführen. Er will nicht allein sein und hat sich mir soweit auch schon gut angeschlossen. Er ist ein echt pflegeleichtes Tier, denn er bleibt immer
auf seiner Decke sitzen und macht nur kleine Erkundungstouren wenn er sich sicher fühlt.
Ich habe ihn von einem Züchter. Es war ein älteres Ehepaar, die ihre Hunde in Zwingern halten und auch 3 Rassen züchten. Ich glaube nicht, dass er geschlagen wurde. Allerdings denke ich, dass er einfach nix kennt. Kein Spielzeug, keine Leckerlis oder Besuch.

Es ist mein erster Hund und ich bin etwas überfordert, weil ich keine Ahnung habe wie ich Zugang zu dem Tier erhalten soll (er will keine Leckerli und freut sich anscheinend auch über Lob und Aufmerksamkeit nicht so).
Ich bin auch verunsichert, da er ja so viel Angst hat. Ich bin jetzt sehr an mein zuhause gefesselt, weil er ja auch an der Leine nicht laufen kann.
Ein Hundetrainer der Umgebung sagte, dass das normal ist und dass der Hund wahrscheinlich nicht nur 2 sondern wahrscheinlich eher 6-8Wochen zur Eingewöhnung allein bräuchte. Das ist auch kein Problem nur ich muss ihm ja auch Sicherheit und Regeln vermitteln... irgendwie

Habt ihr vielleicht Ratschläge?

Mfg
 
06.01.2009
#1
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D

düse

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Tue das was dir der Tierpleger gesagt hat. Versuche den Hund zu fordern aber es nicht zu übertreiben. Versuche alles spielerisch mit viel Lob und Streicheleinheiten. Zum Lernen und erziehen bleibt dir noch genug Zeit.
Wenn möglich melde den Hund in einer Hundeschule an, so bekommt er Kontakt zu anderen Hunden und die Erziehung von Hund und Hundehalter klabt meistens besser.
 
Kiki2603

Kiki2603

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Warum hast du einen 9Monate alten Hund vom Züchter?
Ich denke mal, dass der Hund keine Papiere hat?

Warum wurde der Hund weggegeben?

Wenn er neun Monate lang nur im Zwinger war ist das absolut kein Wunder, dass er sich so verhält. Für einen Anfänger hätte ich solch einen Hund nicht empfohlen, da eine erfahrene Hand haben sollte, die ihm viel Sicherheit bietet und nicht viel falsch macht.

Wenn er nicht an der Leine geht, denke ich mal, dass er diese auch nicht kennt.
Habt ihr einen Garten?

Ansonsten auf jeden Fall den Hund gut sichern!!! So ein Hund bricht bei Panik schon mal gerne aus! Suche dir mal ein gutes Geschirr und dazu solltes du noch ein Halsband dran machen und die Leine dann an beides machen. Weil wenn der Hund draussen Angst hat und es passiert was (Umweltreiz) kann es gut sein, dass er sich losreissen will.

Wenn ihr einen Garten habt, würde ich erstmal 1-2 Wochen warten, bis der Hund Vertrauen gefasst hat und dann würde ich anfangen mit dem Leinentraining.
Ein Halsband oder Geschirr kannst du ihm dann zwischendurch aber schon mal im Haus anziehen, dmait er sich dran gewöhnt. Dazu gibts dann immer ein Lecker, wenn du es anziehst.

Gibt dem Hund Zeit! Nicht bedrängen und nicht betüddeln. Mit Betüddeln wirst du seine Angst bestätigen. Du musst das souveräne Frauchen sein und dem Hund so zeigen, dass du alles im Griff hast und der Hund dir vertrauen kann.
 
oOTaschaOo

oOTaschaOo

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9 monate im zwinger... da wird er wahrscheinlich so gut wie nix kennen... für ihn ist das alles neu... ne totale umstellung... das ihn jemand an der leine hält, versteht er anscheinend auch absolut nicht... versuch dich in den hund hineinzuversetzen und lasst euch jede menge zeit... was die erziehung betrifft, so kann er auch noch was lernen wenn er etwas älter ist... erstmal ist wichtig dass er vertrauen findet.
Da Sheltie´s ja auch recht klug sein sollen, denk ich dass das mit dem später lernen auch kein Problem sein wird ...
Lasst euch einfach Zeit ;)
lg
 
J

Jenny108

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Der Hund war 9 Monate im Zwinger untergebracht. da ist dieses Verhalten kein Wunder. Er kennt überhaupt nichts, kein Staubsauger etc. .
Ihr hättet euch vorher über Züchter informieren sollten, denn nicht jeder Züchter verdient den Namen.
Wie viele Hunde waren denn da?
 
Nini-Mama

Nini-Mama

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Danke für eure Antworten.

Ich habe mich für ein älteres Tier entschieden, weil ich mich damit sicherer gefühlt habe. Es haben mir auch einige gegen einen Welpen geraten, weil man da deren Meinung nach viel mehr falschmachen kann als mit einem Tier was schon vieles kennt.

Die Idee mit Geschirr und Halsband ist mir schon gekommen, weil er ja richtig panisch reagiert. Er trägt es jetzt auch immer mal im Haus für ne halbe Stunde am Tag. Ich wollte dann auch anfangen im Haus etwas mit ihm zu üben. Ihn mal an die Leine zu machen und mich dann besonders intensiv mit ihm zu beschäftigen. Leckerchen nimmt er nicht oder ich habe noch nicht das gefunden was ihn wirklich lockt.

Die Züchter hatten recht viele Hunde. Wir haben zwar nur die Shelties gesehen aber wenn es schon fast 10 davon dort gab und die insgesamt 3 Rassen züchten werden die schon auf fast 30 Tiere kommen. Die haben uns gesagt, dass er nur nachts im Zwinger ist und dass er somit auch alle Haushaltsgeräusche kennt und dass er auch die Leine kennt. Ich habe mich darauf verlassen. Sie sind auch sehr liebevoll mit ihren Tieren umgegangen, aber das Züchterehepaar war schon alt und ich denke die sind halt noch auf dem Stand von vor 40 Jahren was die Haltung u.ä. betrifft. Sie haben ihn dann doch noch zum Verkauf angeboten, weil er nicht zuchtfähig geworden ist.

Ich habe allerdings auch schon eingesehen, dass es wohl nicht so einfach werden wird. Allerdings möchte ich das Tier jetzt auch nicht zurückbringen, weil er sich ja jetzt schon an mich gewöhnt hat und das wäre sicher schrecklich für das Tier.

Das mit der Hundeschule ist eine gute Idee. Wie lange sollte ich denn da noch warten? Er liegt ja wie ein Stein auf der Wiese, wenn er die Umgebung nicht kennt. Meint ihr nicht, dass ihn das überfordern würde?

Es ist aber ein echt liebes Tier und er traut sich jetzt auch schon einige Meter in den Garten. Ich möchte es wirklich versuchen, weil er ja nix dafür kann und wenn es noch 5 Jahre dauert dann ist es so.
Ich versuche, wenn er sich vor was fürchtet da hinzugehen, als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Ich glaube nicht dass ich ihn betuddel, aber es ist wie gesagt mein erster Hund. Wenn man ihn sein Ding machen lässt traut er sich wirklich viel, er ist exstrem neugierig und ich denke das ist der Schlüssel.

Bei Welpen macht man das ja so, dass man sie auf den Arm nimmt und zu den verschiedensten Situationen hinmaschiert. Würde das bei meinem kleinen auch funktionieren?

Er hat in den 2 Wochen solche Fortschritte gemacht, da muss mir das doch gelingen...
 
Kiki2603

Kiki2603

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Ich habe mich für ein älteres Tier entschieden, weil ich mich damit sicherer gefühlt habe. Es haben mir auch einige gegen einen Welpen geraten, weil man da deren Meinung nach viel mehr falschmachen kann als mit einem Tier was schon vieles kennt.
Aber mit dem Hund, den du jetzt hast, kannst du viel mehr falsch machen, als bei einem Welpen. Ein Welpe verzeiht dir kleine Fehlerchen. Du hättest mit dem Welpen in die HuSchu gehen können und die hätten euch mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Aus so einem ängstlichen Hund, der nichts kennt, KANN auch mal schnell ein Angstbeisser werden, wenn er in falsche Hände gerät oder ähnliches.


Allerdings möchte ich das Tier jetzt auch nicht zurückbringen, weil er sich ja jetzt schon an mich gewöhnt hat und das wäre sicher schrecklich für das Tier.
Das kann ich verstehen. DAHIN würde ich es auch nicht mehr zurückbringen.
Entweder würde ich an deiner Stelle kompetente Hände für den Hund suchen oder eine wirklich GUTE Hundeschule. Dabei ist es wichtig, wie sie arbeiten. Sie sollten sehr auf deinen Hund eingehen und auf seine Bedürfnisse und genau so afu dich!
Es sollte keine Hundeschule, wo mit Stachlern, Druck und Zwang gearbeitet wird. Ich denke, ihr könnt über positives sehr viel erreichen. Auf gar keinen Fall mit Druck und Zwang. Der Hund sollte Freude am Lernen haben. Lass dich auf nichts anderes ein, ok?
Damit machst du DEN Hund seelisch nur kaputt. Es gibt ja immer einige Ansichten zur Hundeerziehung, aber bei diesem Hund finde ich kommt nur dieser eine Weg in Frage.


Wie lange sollte ich denn da noch warten? Er liegt ja wie ein Stein auf der Wiese, wenn er die Umgebung nicht kennt. Meint ihr nicht, dass ihn das überfordern würde?
Ich würde sagen, du solltest sofort anfangen. Allerdings nicht in der Gruppe, sondern Einzelstunden. Diesen Hund musst du ja erstmal drauf vorbeiten, dass er in eine Gruppe mit Hunden kommt.
Einzelstunden sind sicher nicht günstig. (20-35€ würde ich sagen) aber da würde ich an deiner Stelle echt investieren, tu es dem Hund zur Liebe.

Er hat in den 2 Wochen solche Fortschritte gemacht, da muss mir das doch gelingen...
Das ist doch schön, uich denke schon, dass es dir gelingt, aber lieber mit fachlicher Hilfe, du kannst sicher zu viel kaputt machen bei deinem Hund und als Hundeneuling wirst du Fehler machen, grade bei einem so ängstlichen Hund. Nicht böse gemeint, jeder macht Fehler;) das ist ganz normal.


Bei Welpen macht man das ja so, dass man sie auf den Arm nimmt und zu den verschiedensten Situationen hinmaschiert. Würde das bei meinem kleinen auch funktionieren?

Nein, würde es nicht.
Einen Welpen nimmt man auf den Arm, weil er 1.anfangs nicht so viel laufen darf und 2. gar nicht so weit von zu Hause weg will. Wölfswelpen bleiben die ersten Wochen auch nur im Bereich der Wurfhöhle. Darum nimmt man einen Welpen schonmal mit bis zur Stelle, wo er machen kann. Und ein Welpe geht noch nicht gut an Leine und Geschirr und wenn man grade dort nicht gut üben kann zB. an der Strasse mit viel Ablenkung, dann nimmt man den Hund lieber auf den Arm bis zu einer Wiese, wo er wieder frei laufen kann und übt das an der Leine gehen an einem ruhigen Ort weiter.
Dein Hund ist aber ängstlich, wenn du ihn hochnimmst, kann es sein, dass du seine Angst nur bestätigst.
 
Nini-Mama

Nini-Mama

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Hallo!
Wollte das Thema nur zum Abschluss bringen, da es mich auch immer nervt, wenn ich das Ende einer Geschichte nicht kenne.
Der Hund lebt seit nun 4 Monaten bei mir und trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat er sich toll entwickelt.
Schreckhaft ist er natürlich immernoch aber nicht annähernd so schlimm. Er tobt rum, spielt, ist ausgelassen und man kann mit ihm unter Menschen.
Ganz wird sich seine Vergangenheit natürlich nie verlaufen, aber ich hatte mit diesem Tier echt richtig Glück! Hätte ja auch alles ganz anders ausgehen können und nun bin ich echt froh, dass ich uns beiden die Zeit gegeben habe....

Vielen Dank noch einmal für eure Ratschläge...
 
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