Mäusehaltung

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Brillenschlange

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Hallo,

nachdem ich schon im Ratten-Forum nützlich Tipps bezüglich Rattenhaltung bekommen habe, wollte ich mich noch an euch wenden.

Es ist wie folgt: Ich würde mir
gerne in ferner Zukunft (also nicht heute und auch nicht morgen) Nager wie Ratten oder eben Mäuse zulegen.

Da ich mich natürlich vorher informieren möchte, würde ich gerne aus erster Hand wissen, wie das Leben mit Mäusen so ist, wie es mit der Vergesellschaftung aussieht, wie der Käfig beschaffen sein soll, wie das Futter ausschaut, wie zeitaufwendig das Ganze ist - solche Dinge eben.

Würde mich über Antworten wie immer freuen,
LG,
die Brillenschlange
 
09.01.2009
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber von Alexandra geworfen? Sie ist Veterinärin und seit vielen Jahren begeistere Mäusehalterin, erklärt in diesem Ratgeber, was die flinken Nager brauchen, um sich als Heimtiere wohl zu fühlen. Vielleicht hilft dir das ja weiter?
Sina

Sina

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Hallo Brillenschlange,

ich fange jetzt erstmal an. Die anderen dürfen dann ergänzen. Ich beziehe mich jetzt auf Farbmäuse, zu Rennern muss jemand anderes was sagen.

Wichtig ist, dass Mäuse niemals alleine gehalten werden dürfen. Sie sind Rudeltiere und das soziale Miteinander ist für sie sehr wichtig. Da wird geputzt und gekuschelt, was das Zeug hält. Für Anfänger eignet sich besonders eine reine Mädchengruppe mit 4 Mäusen oder eine Mädels-Kastratengruppe. Unkastrierte Männchen vertragen sich nämlich auf Dauer nicht miteinander, auch wenn sie Wurfgeschwister sind. Eine Kastration kostet - abhängig vom Tierarzt - so ca. 20-70 €.

Als Käfig hat sich im Allgemeinen ein Eigenbau bewährt, weil die handelsüblichen Käfige entweder zu klein sind oder einen zu großen Gitterabstand für diese kleinen Tierchen haben. Für 2 bis 4 Mäuschen ist ein Grundfläche von 50 x 80 cm² und eine Höhe von 50 cm (plus Etagen) Mindestmaß. Über mehr freuen sich die Kleinen natürlich auch. Wichtig ist, dass sowohl recht hoch eingestreut wird (ca. 10-15 cm) als auch genügend Klettermöglichkeiten angeboten werden. Unter unseren 5 Mäusen gibt es sowohl Kletter- als auch Buddelmäuschen und so wird gewährleistet, dass jeder das tun kann, was ihm Spaß macht. Als Einstreu kann man gewöhnliche Kleintierstreu benutzen. Momentan mischen wir sie mit Baumwolleisntreu, die ist allerdings recht teuer. Leider sind Mäuse teilweise sehr empfindlich, weshalb man auf jeden Fall entstaubte Einstreu benutzen sollte. Ansonsten sollten im Käfig ein Laufrad (hier wird immer das Wodent Wheel empfohlen und ich kann mich da nur anschließen), viel Nistmaterial in Form von unparfümiertem Toilettenpapier und Heu, mehrere Holzhäuschen (hier gilt die Faustregel: Für jede Maus einen Unterschlupf) und eventuell ein Sandbad zur Verfüfung stehen.

Zum Thema "Empfindlichkeit" ist noch zu sagen, dass Mäuse sehr krankheitsanfällig sind. Fast alle Mäuse haben mittlerweile Mycoplasmose. Das ist eine Krankheit, die leider nicht geheilt werden kann und sich sehr stark auf die Atemwege auswirkt. Diese Krankeheit KANN ausbrechen, muss aber nicht. Wir haben 3 Mäuse, bei denen Myco ausgebrochen ist und ich kann sagen, dass sie trotz dieser Krankheit ein glückliches Mäuseleben führen. Natürlich ist zu bedenken, dass man mit solchen Mäuse öfter mal zum Tierarzt muss. Da kommt dann schon einiges an Tierarztrechnungen zusammen. Leuten, die nicht bereit sind, ein Vielfaches mehr für den TA auszugeben als für die Anschaffung der Tiere, sei deshalb von der Mäusehaltung abzuraten.

Als Futter ist sehr gut der Mäuseschmaus von JR Farm geeignet, aber da gibt es auch noch andere Sorten, die man guten Gewissens füttern kann. Es sollte halt kein Zucker enthalten sein. Als Leckerchen kann man Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Erdnüsse, Mehlwürmer, Gammarus, aber auch mal Magerquark geben. (Die Liste ließe sich jetzt beliebig fortführen.)

Eine Mäusevergesellschaftung (danach hattest du auch gefragt, oder?) ist eigentlich recht einfach durchzuführen. Was man allerdings braucht, ist Geduld! Die Mäuse müssen sich auf neutralem Grund kennenlernen. Hierfür bietet sich zum Beispiel eine Badewanne oder auch ein Küchentisch an. Dann - nach ca. einer oder zwei Stunden - werden die Mäuse nur mit Wasser, Futter, Einstreu und Heu in eine kleine Transportbox gesetzt. In dieser sollten sie mindestens 24 Stunden bleiben (wir haben die Erfahrung gemacht, dass 48 Std. besser sind). Das klingt zwar fies, aber dieser Schritt ist notwendig, damit sich ein Gruppengeruch entwickelt. Bleibt nach dieser Zeit in der TB alles ruhig und es gibt kein Gezicke, kann man die Mäuse in einen kleinen Käfig setzen. Hierbei muss die Einstreu aus der TB mit umziehen, da in dieser ja der Gruppengeruch hängt. In diesem Käfig bleiben die Mäuse dann ungefähr genauso lange wie in der TB. Bleibt alles harmonisch, können die Kleinen dann in den endgültigen Käfig umziehen, der vorher auf jeden Fall mit Essigwasser ausgewaschen werden sollte, damit keine anderen Gerüche den Gruppengeruch stören. (Einstreu muss natürlich wieder mit umziehen - klar!) Sollte es möglich sein, wäre es gut, nicht sofort den ganzen Käfig anzubieten, sondern nur eine Ebene und dann ca. jeden Tag einen neuen Teil des Käfigs freizugeben. Leider lässt sich das immer nur sehr schwierig einrichten.
Wichtig, wichtig, wichtig: Bis hierhin keine Häuschen oder sonstiges Gedöns in den Käfig. Nur Futter, Wasser, Nistmaterial! Alles andere fördert das Revierverhalten und es kann ganz schnell zu Streitigkeiten kommen. Ist der komplette Käfig freigegeben, kann man nach und nach Einrichtungsgegenstände hinzugeben. Die Häuschen bitte bis ganz zum Ende aufsparen (zumindest würden wir das raten).
So, das klingt jetzt total aufwändig, aber wenn man eine reine Mädelsgruppe oder eine Mädelskastratengruppe ohne irgendwelche Problemtiere vergesellschaftet, ist das gar kein Problem. Man muss auch nicht unablässig neben den Mäusen sitzen. Schlimme Beißereien sind in diesen Konstellationen eigentlich nicht üblich.

Ansonsten sind Mäuse eigentlich keine besonders zeitintensiven Haustiere. Klar, man muss jeden Tag das Wasser wechseln, Futter geben und nachschauen, ob sie gesund und munter sind. Aber den Rest kriegen sie eigentlich mehr oder weniger selber hin. Käfigreinigung sollte nicht zu oft erfolgen, da das nur Stress für die Mäuse bedeutet, da sie ihren Gruppengeruch nicht mehr intensiv genug wahrnehmen. Die Pipiecken sollte man jedoch regelmäßig leeren (je nach Bedarf... Ich wünsche, ich wüsste, wo unsere ihre Pipiecke haben *seufz*).

Zum Verhalten bleibt noch zu sagen, dass Mäuse keine Kuscheltiere sind. Sie sind Beobachtungstiere. Klar - einige Mäuschen werden sehr zahm und kommen angelaufen, sobald man sich dem Käfig nähert. Aber man muss auch damit umgehen können, wenn die Kleinen nichts mit einem zu tun haben wollen.

Ich hoffe, ich konnte deine Fragen für´s Erste beantworten. Insgesamt kann ich sagen, dass Mäuse wirklich interessante und liebenswürdige Haustiere sind.
 
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B

Brillenschlange

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Hallo,

danke für die ausführliche Antwort. :)

Wie groß sollte der Käfig denn sein?
 
krümel7

krümel7

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Hallo also für Farbmäuse eignet sich kein Aquarium wegen der belüftung. Am besten wäre ein eignbau oder Schrankumbau oder ein Gitterkäfig. 100*50*50 ist für Farbis die Mindestmaße umso größer ist natürlich besser. Farbmäuse Klättern gerne also viele kletter und versteckmöglichkeiten nehmen.

Bei Rennern ist das anders. renner auch nur gleichgeschlechtliche halten (Männchen müssen nicht kastriert werden!). Und bitte Renner nur zu 2 halten da größere Gruppen außeinander brechen können. Renner haben auch eine Mindestgröße von 100*50*50. Bei ihnen ist 120*50*50 aber besser. Sie sind nicht so kletter freudig. Dafür aber sehr buddelaktiv darum wäre hierwiederum ein Aquarium mit aufsatz geeignet.
 
B

Brillenschlange

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Ich hätte eine Voliere hier mit den Maßen 160x70x70, Gitterabstand wäre 1,5cm. Ginge auch die?
(Um Missverständnissen vorzubeugen, ich bin die Maße vom Hörnchenforum andersherum gewöhnt, also 160cm ist die Höhe und die jeweils 70cm sind Breite und Tiefe ;) )
 
Jean

Jean

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Hey

Renner sind aber auch unterschiedlich weil meine Renner klettern sehr gern
Und tun das mehr als buddeln
Renner könnte man auch noch bis zu drei halten aber bei mehr soll es angeblich nicht gut gehen und bei renner muss man auf die Schwänze aufpassen

Gut für renner die mehr klettern als buddeln würde die gehen .aber die meisnte renner buddeln halt mehr
cya
 
Jean

Jean

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Ja meine Freudinn hat das oft das sie mäuse bekommt wo der schwanz fehlt
Sie meinte halt wenn man dran zieht oder festhält würde der abfallen bzw absterben
Ka ob das stimmt sie hält länger Renner als ich
 
seven

seven

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Ich denke mal, dass man bei allen Tieren aufpassen muss wegen des Schwanzes (also zumindest bei Tieren, die einen solchen haben ;) ) Auch bei Farbmäusen und Ratten kann der Schwanz abreißen - weshalb man die Tiere auch nie am Schwanz hochheben sollte - allerhöchstens an der Schwanzwurzel, wenn´s aus irgendeinem Grund gar nicht anders geht, aber niemals an der Schwanzspitze...)

Zu dem Käfig: Ich denke, für Farbmäuse wäre das in Ordnung mt den 70x70cm Grundfläche - und auf 160cm Höhe könnten da auch prima einige Etagen rein...
Allerdings sind 1,5cm Gitterabstand zu groß, da gehen Dir die Mäuse stiften... Da müsste man also schauen, dass man z. B. noch zusätzlich Volierendraht drumherum macht - sieht dann nur leider nicht mehr so schick aus ;)

LG, seven
 
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Brillenschlange

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Ich denke mal, dass man bei allen Tieren aufpassen muss wegen des Schwanzes (also zumindest bei Tieren, die einen solchen haben ;) ) Auch bei Farbmäusen und Ratten kann der Schwanz abreißen - weshalb man die Tiere auch nie am Schwanz hochheben sollte - allerhöchstens an der Schwanzwurzel, wenn´s aus irgendeinem Grund gar nicht anders geht, aber niemals an der Schwanzspitze...)
Da können sich die Streifenhörnchen nur einreihen. Wollte aber mal nachfragen, nicht, dass sich dahinter die mystische "Schwanz-Abfall"-Krankheit oder so verbirgt. :mrgreen: (Vorsicht: Ironie)

Allerdings sind 1,5cm Gitterabstand zu groß, da gehen Dir die Mäuse stiften... Da müsste man also schauen, dass man z. B. noch zusätzlich Volierendraht drumherum macht - sieht dann nur leider nicht mehr so schick aus ;)
Das hatte schon auf der Packung gestanden. :(
Ich hatte nur gedacht, dass es sich zumindest von der Höhe anbieten würde.
 
seven

seven

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Die Höhe wäre wirklich super! Farbmäuse klettern ja auch total gern, und Du könntest super z. B. auf 80cm eine durchgehende Etage einbauen und auf 40cm und 120cm nochmal eine halbe oder zwei Drittel-Etage (aber ich meine, ich hätte gelesen, da wären schon Ebenen drin, oder?)
Überhaupt sind die Maße gut - es heißt ja zwar, Grundfläche 80x50 mindestens (eben auch die 80cm Länge sind wichtig, damit sie mal ein Stückchen flitzen können) - aber es kommt ja auch auf die Diagonale an, und jetzt können ja mal die Mathe-Genies unter uns kommen und die Diagonale von 80X50 und die von 70x70 ausrechnen ;) Ich denke, das ist auf jeden Fall ok ;) )

LG, seven
 
krümel7

krümel7

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für Farbis ja nur für renner nicht.
Und wie gesagt gitterabstände leider auch für renners zu groß.
Ja bei Rennern kann es auch passieren das der schwanz abreißt wenn man sie dran hochnimmt nur am po (Schwanzwurzel) hochnehmen.
Ja doch es gibt bestimmt auch ausnahmen die dann auch klettern. da renner sehr neugierig sind.
 
krümel7

krümel7

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Einmal die Gruppengröße. Renner wie gesagt m besten zu 2. Und Farbis kann man zu mehreren Halten. Bei Farbmäusen muss man die Kerlchen kastrieren und darf keine Unkastrierten Männer zusammen halten (erstens richen diese nicht sehr angenehm, zweites würden sie sich tot beißen) Bei Rennermännern ist das kein problem die Vertragen sich auch so.
Dann das aussehen der Mäuschens ist halt anders. Und Renner sind wiegesagt meist mehr am buddeln (git ausnahmen) und Farbis ind mehr am Klettern.

Weitere untershciede müssen die anderen sagen ^^


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

krümel7 schrieb nach 49 Sekunden:

@edit ,die Käfige sind noch anders
 
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Brillenschlange

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Oh, danke für den Link. ;)

Na, da werde ich ja noch eine schöne Lektüre haben... *lach*

Also,
für Renner braucht man einen tieferen Käfig, weil sie gerne buddeln und auch wohl mal rennen :)eusa_think:) und für Farbmäuse einen entsprechend hohen Käfig bzw. eine Voliere, weil sie klettern.
Richtig so?
 
seven

seven

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@Callie, wir haben auch ein Tier-Wiki :003: Das darf man auch schrecklich gern verlinken ;)

Zu den Unterschieden Farbmäuse - Rennmäuse:

- Farbmäuse sind kleiner und meist "bunter" ;)
- Sie leben nur ca. 1-2 Jahre, Renner schaffen 3-4 Jahre, manchmal auch mehr.
- Zu den Gruppengrößen und zum Thema Kastra wurde ja schon was gesagt...
- Renner buddeln sehr gern, und sie sind intensive Nager. Farbmäuse hingegen buddeln zwar auch, aber nicht so gern. Sie klettern im Gegensatz zu Rennern aber auch sehr gern.
Das bedeutet: Für Renner sollte man mindestens 30cm Einstreu haben, besser mehr. Das geht in Gitterkäfigen natürlich schlecht, weshalb für Renner Aquas oder Terras besser geeignet sind.
Außerdem pieseln Renner nicht so viel wie Farbis, daher haben sie auch nicht so ein "Belüftungsproblem", wie es Farbis in einem Aqua hätten...
Farbmäuse haben aber auch gern mindestens eine Etage mit mindestens 20cm Einstreu - aber eben auch schön viel Kletterkram, mit dem Renner eher weniger anfangen können...
- Es gibt auch Unterschiede bei der Vergesellschaftung. Farbis sollte man erst klein setzen und dann allmählich den Platz erweitern, Renner sollte man mit Trenngitter vergesellschaften (Genaueres ist da aber auch im Tier-Wiki nachzulesen ;) )

Inwieweit sich Farbis und Renner charakterlich unterscheiden, kann ich gar nicht sagen, da ich nie Renner hatte... Sie werden aber wohl durchaus auch zutraulich - je nach Maus halt mehr oder weniger ;)

LG, seven
 
B

Brillenschlange

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Danke für die Auflistung, seven.

Farbmäuse sind kleiner und meist "bunter" ;)
Wer hätte es gedacht. :mrgreen:

Farbmäuse haben aber auch gern mindestens eine Etage mit mindestens 20cm Einstreu - aber eben auch schön viel Kletterkram, mit dem Renner eher weniger anfangen können...
Das heißt, die Etagen müssten über die gesamte Fläche gehen bis auf die Treppe, oder? :eusa_think:
 
seven

seven

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Wie meinst Du das genau?
Für Renner oder für Farbis?

Wir hatten für unsere Farbmäuse die gesamte untere Käfigetage richtig dick eingestreut (also mindestens 20cm, die Mäuse schaufeln sich das aber gern auch auf größere Haufen ;) )
Einige Ebenen hatten wir mit Hanfmatte ausgelegt, das war einfach praktischer, weil Wassernäpfe dort nicht verbuddelt werden konnten.
Andere Etagen hatten auch Einstreu, aber eben nicht 20cm hoch, weil es ja ein Gitterkäfig war - die Mäuse haben trotzdem mehr als genug rausgeschaufelt und man hätte eigentlich stündlich staubsaugen können ;)

Wie groß Du die Etagen letztendlich machst, bleibt Dir selbst überlassen - mindestens eine durchgehende Ebene würde ich wegen der Lauffläche einfach machen - ob Du dann zwei Halbetagen oder zwei Zweidrittel-Etagen dazufügst (oder evtl. noch eine Volletage), musst Du selbst entscheiden ;) Viel Lauffläche ist natürlich toll - aber irgendwo sollte auch so viel Platz sein, dass Du ein gescheites Laufrad aufstellen kannst (also mindestens 40cm Etagenabstand) bzw. dass die Mäuse auch mal ordentlich in die Höhe klettern können (auch hier: mindestens 40cm Etagenabstand...)

LG, seven
 
B

Brillenschlange

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Erst einmal generell.

Wie groß Du die Etagen letztendlich machst, bleibt Dir selbst überlassen - mindestens eine durchgehende Ebene würde ich wegen der Lauffläche einfach machen - ob Du dann zwei Halbetagen oder zwei Zweidrittel-Etagen dazufügst (oder evtl. noch eine Volletage), musst Du selbst entscheiden ;)
Okay, dann bin ich beruhigt.
Ich dachte nämlich, die Etagen müssten jeweils eine Volletage sein, keine 1/2. Bei der Voliere ist es nämlich so, dass sie einen Grund (Erdgeschoss quasi) hat, wo das Einstreu reinkommt, dann eine 1/2 Etage rechts, eine 1/2 Etage links und die dritte Etage ist dann wieder 1/2 rechts.
Sonst hätte ich die Etagen wieder rausmachen können. ;)

Dann hat sich das soweit erledigt.
 
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