Warum keine Designer Dogs?

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yane

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Hi zusammen,

da mehrfach darum gebeten wurde, einen eigenen Thread zum Thema
"Warum keine Designer Dogs" aufzumachen. Hier ist er.

Also, was spricht gegen diesen aktuellen Trend, zwei reinrassige Hunde verschiedener Rassen miteinander zu verpaaren und die Mischlinge daraus und ihre Nachkommen als "reinrassig" zu verkaufen?

Viele Grüße
Cindy
 
15.01.2009
#1
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Jarnvidja

Jarnvidja

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das problem dabei ist, dass da keinerlei kontrollen vom zuchtverband durchgeführt werden und da wild vermehrt werden kann. also entstehen kranke tiere die man zusätzlich noch teuer verscherbeln kann. zudem werden rassen gemischt die absolut nix gemeinsam haben was auch absoluter schwachsinn ist. wenn daraus wirklich eine neue "rasse" entsehen soll die wirklich sinn ergibt und darauf hinausarbeitet dass sie anerkannt wird, ok. da würde wenigstens auf gesundheit geachtet werden. aber hier kann dir der vermehrer laut seiner aussage das tollste und gesündeste hündchen auf der welt andrehen und im nachhinein ist es krank und muss eingeschläfert werden.

alleine die mischung mops und jack russel ist reine dummheit. solch einen agilen und wendigen hund mit jagdtrieb mit einem (sorry will die mopsbesitzer nich beleidigen) eher plumpen hund der einfach nur lieb gehabt werden will aber niemals einen solchen bewegungsdrang hat zu mischen das ist wahnsinnig!

tut mir leid, ich verstehe nicht wiso es diese designerhunde überhaupt gibt... ich vermute mal da geht es rein nur ums aussehen -.- genauso wenig verstehe ich leute, die so blöd sind und auch noch viel geld für einen mischling auszugeben der höchstwarscheinlich krank ist oder sonst irgendwie spinnt. da hol ich mir lieber einen gesunden mischling vom bauernhof (dessen sozialisierung meist sehr gut ist) und zahle wenig, als einen teuren, kranken designer hund.

die vermehrer die dann ihre hunde auch noch als reinrassig oder hald eben neue rasse verkaufen wollen gehören weggesperrt. gefälschte marken als qualitätsware zu verkaufen ist schliesslich auch strafbar xD
ich hoffe ihr wisst was ich damit mein... bei irgendwelchen gegenständen macht man ein riesen drama wenn die gefälscht und teuer verkauft werden und nach kurzer zeit den geist aufgeben. aber bei tieren ist das ja egal :(

was kommt als nächstes, werden schwarze mit asiaten "gemischt" und als designermensch bezeichnet? :roll: ehlich, heutzutags würde es mich nichtmal mehr wundern...
 
jezzy

jezzy

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ich halte es für pure gelschneiderei...im endeffekt is ein disigner-dog nix anderes als ein gaaaanz normaler mischling halt nur von menschen "beschlossen" und nicht aus der "laune der natur" entstanden.
ob sie nun wirklich so kränklich sind sei mal da hin gestellt aber mops und jacki is ja nun wirklich von den eigenschaften her zu krass...
wenn ich so überleg hab ich auch n disigner-dog:mrgreen:, seine eltern sind reinrassig mit stambaum und papieren, traffen sich am strand und eh man sich versah gabs mein dicken;)
trotzdem.is doch echt nur ein anderes wort damit für mischling damit der mensch mehr geld verdient!
 
Kiki2603

Kiki2603

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Ich denke einfach, dass es genug anerkannte Rassen gibt, so dass für jeden etwas dabei ist. Aber die meisten Menschen suchen sich ihren Hund ja doch nur nach dem Aussehen aus. Bzw. sehr viel. Wenn man in erster Linie nach dem Charakter gehen würde, würde es für jeden Menschen den ,,richtigen" Hund geben, auch ohne irgendwelche Kreuzungen und Mischungen.

Warum ein Doodle?
Ein Pudel kann auch ein toller Blindenhund werden. Dann haben auch die Allergiker einen. Dafür muss man doch nichts mischen. Das geht doch auch so.

Vorallem, weil man nie Gewissheit hat, ob der Hund dnan auch vertragen wird, weil der Labbi oder Golden ist ja trotzdem drin... in der Rassebeschreibung bei Wiki steht ja auch, dass dieses Ziel noch nicht erreicht wurde.;)
Wird es auch mit Sicherheit nie.

Genau so wie Waeller. Ich finde diese Hunde wunderschön und es war lange meine ,,Traumrasse".
Ich wusste damals nicht, dass es Mischlinge sind und schwärme schon lange für diese Hunde. Andererseits sehe ich auch in dieser Mischung keinen Sinn. Soll man sich doch einen Aussi oder Briard holen und keine Mischung, da weiß man wneigstens was man hat.

Auch Doodles finde ich zum Teil echt wunderschön!!! Aber das heißt noch lange nicht, dass ich mir jemals einen holen würde.


das problem dabei ist, dass da keinerlei kontrollen vom zuchtverband durchgeführt werden und da wild vermehrt werden kann. also entstehen kranke tiere die man zusätzlich noch teuer verscherbeln kann. zudem werden rassen gemischt die absolut nix gemeinsam haben was auch absoluter schwachsinn ist. wenn daraus wirklich eine neue "rasse" entsehen soll die wirklich sinn ergibt und darauf hinausarbeitet dass sie anerkannt wird, ok. da würde wenigstens auf gesundheit geachtet werden. aber hier kann dir der vermehrer laut seiner aussage das tollste und gesündeste hündchen auf der welt andrehen und im nachhinein ist es krank und muss eingeschläfert werden.
Dem kann ich mich nur anschließen.

Darum finde ICH Papiere sehr wichtig, auch wenn es hier kaum jemand für nötig hält und es nicht verstehen will. Natürlich hat man nie DIE Gewissheit, ob der Hund krank ist oder nicht. ABer ich möchte einen Hund, wo das Risiko am kleinsten ist. Wo ic hweiß, dass die Züchter Ahnung von Genetik haben, sich intensiv mit der Zucht auseinander gesetzt haben, wo die Elterntiere sämtliche Untersuchungen erfolgreich bestanden haben etc. Diese Gewissheit habe ich nur bei einem anerkannten Verein, denn dort liegen die Ergebnisse für jedermann offen und sichtbar vor und wurden von einem anerkannten Arzt durchgeführt. Ansonsten kann man sich sicher auch vieles fälsches etc. Die meisten Menschen, die sich eienn Welpen kaufen, wissen noch nicht mal genau Bescheid, über die Erbkrankheiten ihrer Rasse. Sie fragen nicht nach, ob die Elterntiere untersucht waren, nach den Untersuchungsergebnissen, einige schauen sich noch nicht mal beide Elterntiere an, oder manchmal sogar gar keins.
Hauptsache der Welpe ist billig. Natürlich kann man auch mit einem Billig Welpen Glück haben und er ist kerngesund. Buddy kommt ja vom Bauernhof, ein Mischling. Wurde produziert, angeblich ein Unfall, der 3. von dieser Hündin. Er ist kerngesund, gesunde Gelenke, HD/ED frei, Herz ist super, Schilddrüse ist okay...
Alles bestens bei ihm.

Sophie, vom Vermehrer, ist dagegen ein sehr anfälliger Hund. Außerdem ist sie sehr schlecht aufgewachsen die ersten 8Wochen, schlecht sozialisiert. Das ist eben, wenn die Menschen keine Ahnung haben. Aber was soll, dafür war sie sicher billig.:x
 
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Ricalein

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Hi zusammen,

da mehrfach darum gebeten wurde, einen eigenen Thread zum Thema "Warum keine Designer Dogs" aufzumachen. Hier ist er.

Also, was spricht gegen diesen aktuellen Trend, zwei reinrassige Hunde verschiedener Rassen miteinander zu verpaaren und die Mischlinge daraus und ihre Nachkommen als "reinrassig" zu verkaufen?

Viele Grüße
Cindy
Um Hunde als reinrassig zu Bezeichnen müssen sie feste Merkmale im Körperbau und im Haarkleid aufweisen die sich dann auch von einer Generation zur nächsten Vererben. Erst wenn das funktioniert kann man von einer eigenständigen Rasse reden.
 
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wolfsblut

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alleine die mischung mops und jack russel ist reine dummheit. solch einen agilen und wendigen hund mit jagdtrieb mit einem (sorry will die mopsbesitzer nich beleidigen) eher plumpen hund der einfach nur lieb gehabt werden will aber niemals einen solchen bewegungsdrang hat zu mischen das ist wahnsinnig


ein mops ist gar nicht plumt,wie kommst du denn da drauf???
aber die verpaarung ist der letzte mist da gebe ich dir recht
lg
 
Kiki2603

Kiki2603

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Die verpaarung Labbi/GOlden und Pudel ist auch unsinnig.
 
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yane

Guest
Warum keine Designer Dogs?

Ja, warum?

Argument: "Alle Rassen sind dadurch entstanden, dass man andere Rassen miteinander gekreuzt hat. Warum also keine neuen Rassen mehr entstehen lassen?"

Dieses Argument stimmt so nicht und zeigt, dass sich die betreffenden Personen mit der Entstehung der Hunderassen nicht wirklich auseinandergesetzt haben.

Denn, welche Rassen waren denn zuerst da, aus denen sich andere Rassen hätten entwickeln können?

Aufgrund von DNA-Forschungen kann man davon ausgehen, dass mindestens 4 verschiedene Unterarten des Wolfs an der Entstehung unserer Haushunde beteiligt waren. Zunächst lebten Mensch und Wolf/Hund generationenlang nebeneinander/miteinander in einer Symbiose.

Erst als der Mensch anfing, den Hund gezielt mit Aufgaben zu "versehen" kam es auch zu einer am Anfang mehr oder weniger planvollen "Zucht". Wobei die Selektion damals eher noch wenig gezielt und spezialisiert abgelaufen sein dürfte.

Über Jahrhunderte/Jahrtausende haben sich zum einen durch natürliche Selektion (inklusive Abwanderung und Vermischung an den "Regionengrenzen"), zum anderen auch durch langsames Eingreifen des Menschen in die Selektion einige wenige "grobe" Landschläge gebildet. Nicht sehr einheitlich im Aussehen und auch nicht sehr einheitlich im "Gebrauch".

Im Laufe der Zeit entstanden aus diesen regionalen "Über"landschlägen dann durch gezieltere Selektion/Zucht die verschiedenen Landschläge, die auf verschiedene Gebiete "spezialisiert" wurden. Mit zunehmender Selektion und gezielterer Verpaarung kam es auch mehr und mehr zu Linienzuchten und damit zu einer mehr oder weniger Vereinheitlichung im Aussehen.

Und irgendwann kam dann die gezielte Reinzucht und die alten Rassen waren "geboren".

Argument: "Es sind in den letzten 150 Jahren eine ganze Reihe neuer Rassen durch Kreuzung alter Rassen entstanden"

Das stimmt. ABER! Die meisten dieser "neu" entstandenen Rassen waren reine Gebrauchskreuzungen. Z.B. Pudelpointer (was wenigstens ein vernünftiger Name ist und keine Lachplatte wie diese ganzen "Doodle"-Namen, die ja nur noch albern und lächerlich sind). Das waren Kreuzungen, die rein auf Leistung gezüchtet und selektiert wurden. Und die bis heute nicht in die Hände von Ottonormalverbraucher und Hundevermehrer gefallen sind. Eben WEIL sie gezielt mit Verstand, Wissen und einem idealistischen Ziel gezüchtet wurden.

Eurasier, Wäller, Elo, Kromfohrländer und Co sind dagegen eher mit Vorsicht zu geniessen. Den Eurasier kann man mit Fug und Recht als einen der ersten Designer Dogs bezeichnen. Da steckt kein Sinn mehr dahinter, denn die Ausgangsrassen sind vom Wesen und vom Aussehen her auch nicht so viel anders als der Eurasier. Und einen Gebrauchszweck hat diese Rasse auch nicht, der sie von den Ausgangsrassen abhebt.
Bei Wäller, Elo, Kromi, .... ist das auch nicht viel anders.

Auch der Labradoodle (wie kommt man eigentlich auf so nen bescheuerten Namen, das allein zeigt doch, was sich die Entsteher dabei gedacht haben) war ursprünglich als reine Gebrauchskreuzung gedacht. Im Prinzip als Experiment, das in seinem Ursprung schon längst wieder aufgegeben wurde, da die Ergebnisse nicht hielten, was man sich davon versprochen hatte.

Dafür hatten dann die ganzen Hundevermehrer und Hundehändler eine "neue Rasse", die sie ohne irgendwelche Vorgaben der herkömmlichen Zuchtverbände vermehren und unter die Leute bringen konnten. Das Ganze mit einer schmalztriefenden "Ursprungsgeschichte" versehen - und schon klingelten die Kassen.

Argument: "Toller Charakter, verspielte Hunde, ....... "

speziell bei den Doodle-Mischlingen gibt es absolut KEINEN Grund, diese weiter zu vermehren. Die Doodle-Produzenten schreiben sich gern auf die Fahnen, dass ihre Hunde ja so tollen Charakter haben, verspielt sind, ideale Familienhunde, blablabla ..... na ja, bei DEN Ausgangsrassen ja auch keine grosse Kunst. Im Prinzip ist das nur verlogenes "mit fremden Federn schmücken", denn seien wir ehrlich .... die Doodle-Produzenten haben dafür aber auch rein gar nichts tun müssen. Denn die Ausgangsrassen, die sie für ihre Produktion verwenden, wurden bereits durch gezielte Zucht durch seriöse und gute Züchter in Wesen und Charakter entsprechend gezüchtet.

Argument: "für Allergiker geeignet, nicht haarend"

Das mit dem "nicht haaren" ist Quatsch.
Zum einen lösen nicht die Haare an sich Allergien aus, sondern die Proteinstruktur des jeweiligen Tieres. Und die findet sich auch in Hautschuppen, Speichel usw. Der Pudel als Rasse hat eine Proteinstruktur, die relativ wenig allergieauslösend ist - sprich "hypoallergen". Der Labrador Retriever dagegen hat eine Proteinstruktur, die deutlich stärker dazu neigt, Allergien auszulösen. Abhängig davon, wie sich die genetischen Komponenten bei den Nachkommen zusammensetzen, überwiegt mal eher die "allergenarme" Proteinstruktur des Pudels, mal eher die Struktur des Labradors. Die Doodle-Produzenten können das nicht vorhersagen. Und da die Mischung noch nicht mal zwanzig Jahre alt ist, also maximal 10-15 Generationen umfassen würde, wenn man wirklich von den ersten AUsgangsverpaarungen ausgeht und dann die höchstmögliche Generationenzahl nimmt - kann man davon ausgehen, dass es noch einige Zeit dauern wird, Hunde zu produzieren, die durchgehend eine "hypoallergene" Proteinstruktur haben.
Beim Pudel und einigen anderen Rassen ist dies über Jahrhunderte geschehen. Da werden die Doodle-Produzenten, die grösstenteils nicht mal den Hauch einer Ahnung von Genetik haben, das sicher nicht in ein paar Jahren auf die Reihe bekommen.

Und wenn sich jetzt jemand darüber echauffieren möchte, weil ich den Doodle-Produzenten mangelnde Kenntnis in Genetik vorwerfe. Nun, dann dürfen sie auf ihren Websites keine Äusserungen veröffentlichen, die diesen Schluß nicht nur nahelegen, sondern ganz deutlich belegen. Was ich auf so mancher Website der Doodle-Produzenten gelesen habe, lässt jedem, der auch nur einen Hauch von Ahnung über Genetik hat, die Zähnennägel aufrollen. Da wird mit Begriffen wie "Heterosis-Effekt", "F1/F2/Fweiss der Geier-Generation" und und und um sich geworfen. Und der Gebrauch und die Erklärung dieser Begriffe zeigt, dass der dies schreibende Mensch überhaupt nicht verstanden hat, worum es geht.
Nur mal ein Beispiel: Da wird darüber geschwafelt, wie toll der Heterosis-Effekt die Gesundheit, Vitalität, usw. der "Rasse" Labradoodle beeinflusst. Lachhaft - der Heterosis-Effekt ist ein Effekt der NUR und AUSSCHLIESSLICH in der F1-Generation auftritt. Vorausgesetzt beide Elterntiere waren aus unterschiedlichen homozygoten Linien.
Um den Heterosis-Effekt ausnützen zu können, werden in der Nutztierzucht speziell bei Schweinen und Hühnern ganz gezielt unterschiedliche INZEST-Linien aufgebaut, die für möglichst viele Merkmale/Genorte homozygot sind. Diese Inzestlinien werden dann gekreuzt - und bei dieser F1-Generation tritt der Heterosis-Effekt auf. Das Ganze geschieht in speziellen Zuchtprogrammen unter Aufsicht von Biologen und Tierärzten mit speziellen Kenntnissen in Tierzucht und Genetik.

BTW: diese F1-Generation landet dann nicht in der Weiterzucht :biggrin:. Als reine Gebrauchskreuzungen landen diese F1-Nachkommen wörtlich genommen im Kochtopf :025: .

Argument:
"diese Rassen (speziell jetzt die Labra- und Goldendoodles) sind in anderen Ländern schon längst anerkannt"

stellt sich mir die Frage in welchen. Auf keinen Fall in Australien oder den USA. Weder das "Australian National Kennel Council" noch der "New Zealand Kennel Club" erkennen eine Rasse "Labradoodle" an. Vom "American Kennel Club" mal ganz zu schweigen. Und eine Rasse "Goldendoodle" schon gleich gar nicht.

Dass es in verschiedenen Ländern (inzwischen übrigens auch in D) sogenannte "Zuchtverbände" für Designer Dogs, Hybrid Dogs usw. gibt, hat NICHTS, aber auch REIN GAR NICHTS mit einer offiziellen Anerkennung als Rasse durch seriöse, von der internationalen kynologischen Fachwelt anerkannte Zuchtverbände zu tun.


So - und damit sind wir noch gar nicht bei den rein persönlichen Gründen angekommen, warum ich eine Abneigung gegen diese ganze "Designer Dog Produktion" habe.

Da wäre z.B. die Tatsache erwähnenswert, dass ich zumindest von Pudelseite aus weiss, was da teilweise zur Produktion herangezogen wird. Nämlich grösstenteils die Hunde, die in den Pudelzuchtverbänden keine Zuchtzulassung bekommen haben. Man stelle sich vor, man kaufe einen Hund beim Züchter und dann bekommt dieser Hund keine Zuchtzulassung (was ja völlig ok ist, nicht jeder Hund - Züchter hin oder her - ist für die Weiterzucht geeignet). Also was tun, wenn man doch mal Welpis von seinem ach so tollen Hundi haben möchte?
Früher musste man sich dann damit begnügen als "Hobbyzüchter" Werbung für Welpis ohne Papiere oder gar für Mischlinge zu machen. Heute ist es da deutlich einfacher. Man verpaart mal eben seinen nicht zuchttauglichen Pudel mit einem Labrador (idealerweise auch nicht zuchttauglich) und schwuppdiwupp hat man einen "reinrassigen Labradoodle", den man dann auch noch für nahezu das Doppelte dessen verkaufen kann, was die Ausgangsrassen so kosten würden. Ach ja, und es gibt dann ja natürlich immer Abnehmer, die das "Besondere" wollen. Dass diejenigen das "Besondere" in jedem Tierheim bekommen könnten, für deutlich weniger Geld, ...... - na ja, aber wie war das mit dem Snob-Effekt in Betriebswirtschaftslehre? "Nur was teuer ist, ist auch gut".

Erwähnenswert ist auch die Tatsache, wie Werbung für diese Hunde gemacht wird - wer auch nur den Hauch einer Ahnung von Hundezucht hat, weiss, dass es nun mal nicht so ist, dass sich nur die "erwünschten" Seiten eines Elternteils vererben. Aber nein, diese Erkenntnis scheint an so manchem Doodle-Produzenten vorbeigegangen zu sein, wie sich in diversen Gesprächen öfter mal herausgestellt hat. Gerade erst vor einiger Zeit hatte die Züchterin einer meiner Hündinnen während einer Messe ein Gespräch mit einem Doodle-Produzenten , da sie einen ihrer GP dabei hatte und dieser anfragte von wegen ....... . Ihr Kommentar hinterher war "über so viel Unwissenheit und Ignoranz zum Thema Hundezucht kann man nur den Kopf schütteln". Auf die Frage meiner Bekannten von wegen "was denn wäre, wenn eben nicht die tollen Eigenschaften beider Rassen überwiegen würden, sondern eben doch mal die negativeren Seiten durchkämen" kam die Antwort "das passiert nicht, beim Labradoodle komme NUR die besten Seiten beider Rassen durch"
Sagt doch alles - wir hatten uns hinterher nur überlegt, ob wir jetzt eher lachen oder weinen sollen
 
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Kiki2603

Kiki2603

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Finde ich ganz toll und schön sachlich, wie du alles geschrieben und erläutert hast. :clap:


speziell bei den Doodle-Mischlingen gibt es absolut KEINEN Grund, diese weiter zu vermehren. Die Doodle-Produzenten schreiben sich gern auf die Fahnen, dass ihre Hunde ja so tollen Charakter haben, verspielt sind, ideale Familienhunde, blablabla ..... na ja, bei DEN Ausgangsrassen ja auch keine grosse Kunst. Im Prinzip ist das nur verlogenes "mit fremden Federn schmücken", denn seien wir ehrlich .... die Doodle-Produzenten haben dafür aber auch rein gar nichts tun müssen.

Da durfte ich ja im anderen Thread nix mehr zu sagen, sonst hätte ich das auch schon getan.
Die Doodle Besitzer tun ja so, als wären diese Hunde was besonderes. Anders, als andere Hunde. Sie sind ja sooo schlau, so verspielt. Wie Yane schon schreibst. Das ist doch kein Wunder. Ich würde meine beiden Hunde auch als sehr schlau bezeichnen und sehr verspielt, auch wenns keine Doodles sind.
Retriever sind nun mal verspielte Hunde, in der Regel und haben dieses ,,Will to".
Und fast jeder Hund, der gescheit erzogen und sozialisiert wurde, ist ein toller Familienhund. Ein Retriever ist eben leider KEIN Familienhund, solche Hunde gibt es nämlich nicht.
Wie kann man so selbstverliebt in seinen eignenen Hund sein...:eusa_think:
Ich liebe meine Hunde auch, würde aber niemals jetzt hier fragen : ,,Sagt mal, sind eure Retriever Mischlinge auch so intelligent? Er hört schon sooo gut, er ist schon stubenrein. Er ist ein soo intelligenter Hund, das habe ich noch nie erlebt."

Ein Hund ist ein Individum, das heißt, dass nicht jeder Hund jeder Rasse das gleiche Maß an Eigenschaften mitbringt. Es gibt sicher auch ,,dumme" Pudel und Retriever (also auch dumme Doodles) und dafür richtig schlaue andere Hunde.
Das hat doch nichts damit zu tun, dass ihr einen Doodle habt!
Mit einem Retriever oder einem Pudel wäre es genau so geworden.

Bei mir im Retrieverforum ist eine, die heißt Labrapudel. Sie hatte Bilder eingestellt mit der Überschrift : Mit Labrapudel unterwegs. Da dachte ich mir oh je, noch so ein Doodle.
Aber nein, sie hat einen tollen Pudel UND einen Labbi. ;) Sind ja auch beides tolle Hunde, aber nicht in einem!

Aber ich denke, die Doodle Besitzer sind so selbstverliebt in diese Kreuzung, dass sie dies hier gar nicht lesen werden. Habe ich auf jeden Fall das Gefühl. Sie wollen nur das gelbe vom Ei und sich drüber unterhalten und vorallem schwärmen unter Gleichgesinnten WIE toll und wie inelligent die Doodles sind!
 
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wolfsblut

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Aber ich denke, die Doodle Besitzer sind so selbstverliebt in diese Kreuzung, dass sie dies hier gar nicht lesen werden. Habe ich auf jeden Fall das Gefühl. Sie wollen nur das gelbe vom Ei und sich drüber unterhalten und vorallem schwärmen unter Gleichgesinnten WIE toll und wie inelligent die Doodles sind!



mein gott,dann lass sie doch :)
ich habe das gefühl du hast ein problem damit
alles was nicht vdh ist ist für dich nix und das finde ich sehr schade
es gibt sehr schöne mixe das muss ich auch mal dazu sagen
lg
 
Fini

Fini

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Huhu,
meine Meinung zu diesen Modemischungen habe ich ja schon oft genug kundgetan. ;)
Ich kann mich Yane nur anschliessen. Wenn man sich ein wenig mit Genetik auskennt und dann diese Argumente auf diesen unzähligen Züchterseiten liest, muss man schon schmunzeln. Und gerade das mit dem Heterosis-Effekt, der von manchen dieser Züchter auch noch völlig falsch verstanden wurde, ist mir sehr aufgefallen.
Was mich an der ganzen Sache am meisten stört ist einfach diese vermarktung dieser Hunde.

Hier mal noch ein Artikel zum Doodle Trend: Labrdadoodle, Goldendoodle, der neue Trend?
 
Kiki2603

Kiki2603

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es gibt sehr schöne mixe das muss ich auch mal dazu sagen
Spar dir doch dein ,,mein Gott".
Es geht nicht um schöne und nicht schöne Mischungen, aber das scheinst du nicht ganz verstanden zu haben. Da geht es absolut nicht drum.
Selbstverständlich gibt es schöne Mischlinge. Ich finde meinen Mischling auch wunderschön!

alles was nicht vdh ist ist für dich nix und das finde ich sehr schade
Du solltest mal richtig lesen können:?
Ich habe einen Mischling und eine Dissihündin.
Und die beiden sind mir sehr viel Wert. Sophie, ein Tierheimhund. Buddy, den ich damals in einem Alter von 14 Jahren vor die Türe gesetzt bekam und ich freute mich bis zum Himmel. DA hatte ich leider noch keine Ahnung.

Habe auch schon 100 Mal geschrieben, dass niemand hier irgendwas sagen würde, wenn jemand sagt, er hat einen Golden/Pudel Mix, den er aus dem Heim geholt hat oder so.

Meine Meinung: Entweder Nothund oder Hund vom anerkannten Züchter!


Unter dem Artikel, den Fini eingestellt hat, stand ein interessanter Kommentar, den ich mal hier einfügen wollte:

Ich finde diese Trends sowieso bescheuert!! Es tut mir echt Leid für die Tiere, aber ich kann die ganzen Goldies und Labbies und nicht zu vergessen Aussies nicht mehr sehen!! Oft wenn ich mit einem der besagten Hundehalter ins Gespräch komme, und mal frage, warum habt ihr euch genau für diese Rasse entschieden? Hört mann immer raus, sie sollen ja so toll sein und außerdem hatten unsere Nachbarn oder Freunde u.s.w. genauso einen. Ich finde es schade, das die Leute immer genau das haben müssen was andere auch haben. Nur um dazu zu gehören. Was die angebliche angeborene Freundlichkeit angeht, ist es nur komisch, mein Hund (Mischling aus Griechenland) ist schon von jeder der 3 Sorten mal gebissen worden. Grübel, sind es vielleicht doch nur normale Hunde. Ach ja den schärfsten Ausspruch einer Goldie Besitzerin fand ich, der “Züchter” hat ihnen beim Kauf gesagt, diese Rasse brauch man so gut wie nicht zu erziehen, da sie soo leicht zu führen sind und da sie ja noch nie einen Hund hatte war das genau das richtige für sie. Dann wurde sie weiter glücklich hinter ihrem Goldie hergezogen und verschwand fast ins nächste Gebüsch. Da habe ich meinen nur sanft über den Kopf gestreichelt,und war froh einen Hund zu haben den man noch erziehen darf. Bei uns in der Gegend sind auch die Mischlinge aus diesen 3 Sorten total angesagt, denn die sollen ja dann der total geniale Hund sein. Fast schon das Optimum.
Und das bringt die Retriever in Verrufung. WER hält sich schon einen Retriever und arbeitet tatsächlich damit?
Ich kenne leider niemanden hier. Und hier gibts auch viele Retriever. Das tut mir immer sehr Leid für die Hunde. Aber dazu habe ich schon mal was geschrieben.:?

https://www.tierforum.de/t53534-retriever-sind-jagdhunde.html

Ich finde, dass dieser Mensch, der das geschrieben hat recht hat. Immer werden diese Hunde als Familenhunde dargestellt. Viele Menschen wisesn nicht, dass ein Retriever kein Familienhund ist, denken ersthaft es gibt diese Gattung : Familienhund.
Wo ich diesem jemand aber wiedersprchen muss, es sind tolle Hunde, sie haben das ,,Will to Please", das macht die Erziehung in der Regel recht einfach, weil sie gut und gerne auf Reize reagieren und arbeiten und gehorchen wollen. Aber das ist auch nicht bei jedem Hund so, auch wenn es zum Rassestandard gehört. Und es sind wundervolle Hunde.... IN DEN RICHTIGEN HÄNDEN.
 
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Ricalein

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Ich bin halt der Meinung das bei der Zucht / Vermehrung von Hunden die Optik nicht das oberste Ziel sein darf. Im Vordergrund muß ein gesunder Körperbau und ein festes Wesen sein, erst wenn das sichergestellt ist kann sich Gedanken um die Optik machen.
Da es bei diesen Modeerscheinungen aber in erster Linie um das äußere Erscheinungsbild geht kann das auf Dauer gar nicht gut gehen. Das sieht man ja an verschiedenen Rassen jetzt schon.
 
Kiki&Kevin

Kiki&Kevin

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was ich auch unnötig finde ist das man immer mehr welpen in die welt setzt...
okay es kann mal passieren das eine hündin schwanger wird.. aber manche denken sie könnten das große geld damit machen .. und vermitteln die kleinen eventuell denn in die falschen hände. entweder werden sie kleinen irgendwann nich mehr gemocht (dann dieses süßliche an welpen nich mehr da ist wenn er groß wird) und landen im tierheim.. :( deswegen finde ich das manche nicht nachdenken .. die tierheime sind überfüllt .. :/ ich habe mir zwar auch einen welpen geholt, aber der sollte sonst ins tierheim.. :/ und deswegen! sonst hätte ich mir einen erwachsenen hund geholt..

teilt einer da mit meiner meinung??

liiebe grüße,

kiki
 
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wolfsblut

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ich finde jeder hat das recht,es selber entscheiden zu können
der eine will das der andere das
und ich hoffe das jeder das richtige für sich findet
aber er sollte sich vorher sehr gründlich informieren und nicht nur beim "züchter"
man sollte die grundbedürfnisse der hunde schon kennen
und man sollte es auch nicht von heut auf morgen entscheiden
es sind 16 jahre+/- auf die man sich einlässt das darf man nicht vergessen
lg
 
Y

yane

Guest
Die Doodle Besitzer tun ja so, als wären diese Hunde was besonderes. Anders, als andere Hunde. Sie sind ja sooo schlau, so verspielt.
was bei DER Mischung ja auch ach so ein grosses Wunder ist :p. Wenn ich einen Hund einer Rasse, die als eine der intelligentesten Rassen überhaupt, als sehr verspielt, sehr auf den Menschen fixiert und mit einer hohen Arbeitsmotivation ausgestattet, gilt mit einer Rasse verpaare, für die die gleichen Attribute gelten, ist es ja auch absolut nicht vorhersehbar, dass ein Grossteil der Nachkommen dieser Mischung intelligent, lernwillig, verspielt und leicht motivierbar ist.

Die gleichen Eigenschaften hätten die Besitzer erhalten, wenn sie einen reinrassigen Hund gekauft hätten. Und das sogar für deutlich weniger Geld bei einem guten Züchter als das, was diese Mischlinge kosten. Oder, wenn man unbedingt einen Mischling dieser Rassen hätte haben wollen, dann doch bitte aus dem Tierheim. Mischlinge noch extra zu produzieren, gezielt und immer wieder, das ist mE verwerflich.



Aber ich denke, die Doodle Besitzer sind so selbstverliebt in diese Kreuzung, dass sie dies hier gar nicht lesen werden.
Na ja, zum einen zielt die Überschrift ja nicht nur auf Doodle-Mischlings-Besitzer ab, sondern auf alle Designer-Mischlinge. Kann ja sein, dass die Doodle-Mischlings-Besitzer sich da gar nicht angesprochen fühlen.
Zum anderen, was sollen sie denn schreiben? Schliesslich wurde in denn "Doodles sind ja so toll"-Threads mehrfach drauf hingewiesen, dass eine anderslautende Meinung nicht erwünscht ist und wir einen eigenen Thread aufmachen sollen.


Sie wollen nur das gelbe vom Ei und sich drüber unterhalten und vorallem schwärmen unter Gleichgesinnten WIE toll und wie inelligent die Doodles sind!
*gggggg* in den USA haben sie ja das Problem mit diesem Doodle-Hype schon länger. Mit entsprechenden Konsequenzen wie ich erst vor kurzem wieder über einige amerikanische Hundesportler, mit denen ich in lockerem Kontakt stehe, erfahren habe. Einhelliger Kommentar: "der Doodle, der uns vom Hocker haut was Arbeitsleistung, Intelligenz usw. anbelangt, muss erst noch geboren werden. Bisher ist uns noch keiner untergekommen, der sportlich wirklich was taugt, dann lieber einen reinrassigen Labbi oder Pudel". Wie es scheint, landen in den USA immer mehr Doodle in Tierheimen, weil sie eben nicht halten, was die Produzenten versprechen. Sind halt auch Lebewesen und keine Steiff-Tiere aus Fleisch und Blut. Die Doodle-Mischlinge haben nicht nur die besten Eigenschaften der Elterntiere. Wobei man natürlich die Frage stellen muss, was denn nun die besten Eigenschaften sind. Wer bsp. ausgeprägten Jagdinstinkt (angefangen vom Hetzen auf Sichtkontakt über Stöbern bis hin zum Töten) bei Jagdhunderassen als schlechte Eigenschafte betrachtet, der sollte sich wirklich ein Steiff-Tier anschaffen und die Hände von lebenden Hunden lassen.
Und da die Produzenten grösstenteils zwar am Geld aber nicht am Tier an sich interessiert sind ........ . So viel dazu.
Wenn man den typischen "Zyklus" betrachtet, anhand dem man davon ausgehen kann, dass alles, was derzeit in den USA modern ist, in 10 Jahren bei uns landet, und wenn man davon ausgeht, dass die Doodle-Hysterie dort schon wieder am Abflauen ist (vorausgesetzt, sie wird jetzt nicht erneut wieder durch die Hundewahl des amerikanischen Präsidenten angeheizt) kann man vorhersagen, dass in ein paar Jahren die Doodles auch in D wieder der Vergangenheit angehören werden.

Eine Kopie kann halt niemals so gut sein wie die Originale. :mrgreen:
 
Franci

Franci

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hmm...Also ich selbst halte von Designer-Hunde nichts. ABER, geht es dabei um die gesundheitliche Ebene, sprich man will wieder einen gesunden Hund (eine gesunde Hunderasse) finde ich es sehr wohl berechtigt und auch okay.

So zum Beispiel: Die Old English Bulldog

Ich liebe diese Rasse und ich sage bewusst Rasse, da es für mich keine Mischlinge mehr sind. Denn viele OEB-Züchter sind soweit und haben OEB´s die mit OEB`s gekreuzt werden. Und man erkennt,meiner Meinung nach, schon einen Standart.

Ich hoffe sehr, dass diese Hunde irgendwann einen festen Standard bekommen und anerkannt werden. Denn für mich ist es schlimm, dass Hinz und Kunz einen OEB züchten kann...Dass muss einfach nicht sein.

Weiterhin das mit dem Mops... Vom Grundsatz her finde ich es garnicht mal so verkehrt einen Mops mit Beagle oder Jacky zu kreuzen (wobei mir der Jacky imMops auch nicht gefällt, liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich Jackies nicht leiden mag).

Es gibt viele Retromopszüchter die sehr weit sind und wo auch nur noch Retromops mit Retromops gezüchtet wird.

Alle andere Mischungen finde ich einfach nur krank und hirnrissig. Und damit wird auch noch Geld gemacht, weil man ja denkt, man hat was besonderes an der Leine ... Naja, wer das meint.

Vom VDH selber halte ich mal garnichts und vom FCI mal abgesehen (denn dort werden ja die beknackten Standards festgelegt, die ich bei einigen Rassen nicht gutheißen kann --> EB, FB, Mops, Thizu ect..pp..)

Wenn sich bei diesen Leuten mal der Schalter im Kopf klicken lassen würde und diese Leute zu Vernunft kommen würden und die Züchter eben auch, dann würden es wahrscheinlich bald weitaus weniger kranke Hunderassen geben und man müsste keine Hunde mehr kreiieren... Ich denke, durch reine Selektion kann man schon viel erreichen.

Fazit:

Designer-Hunde nur, wenn es der Rasse zu Gute kommt.
 
Y

yane

Guest
@Franci

Designer Hunde wenn es der Rasse zugute kommt? Sorry, aber das zu vergleichen ist Unsinn.
Wenn gezielt Outcross Verpaarungen vorgenommen werden, v.a. mit ÄHNLICHEN Rassen um bsp. bei einer Rasse mit geringer Population Inzuchtdepressionen zu vermeiden, dann hat das nichts mit Designer Dogs zu tun.

Da liegt ein himmelweiter Unterschied dazwischen.

Und die Standards werden nicht von der FCI festgelegt sondern von den Züchtern bzw. der Zuchtkommission, die sich wiederum u.a. aus Züchtern zusammensetzt, des jeweils als Standardführenden Landes angegebenen Mitgliedslandes.
Die meisten Rassestandards haben sich seit ihrer Festlegung nicht nennenswert geändert. Was Du hier ansprichst hat nicht viel mit dem Rassestandard an sich zu tun, sondern mit der Auslegung desselben. Und die Auslegung des Rassestandards hat nichts mit VDH, FCI oder sonstigem zu tun, sondern obliegt den Zuchtrichtern und Züchtern der jeweiligen Rasse.
 
Franci

Franci

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Okay, hast recht.Ich war nur völlig verwirrt. Weil man mir das mal so mal so erklärt hat.

Nunja... Unsinnig finde ich es nicht. Und mal nur so eine OEB ist ja kein Designer-Hund .. Gott sei Dank...

Wer mein Anliegen nicht versteht,selbst schuld.. Es ist und bleibt meine Meinung


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Franci schrieb nach 2 Stunden, 17 Minuten und 19 Sekunden:

So und ich hab nun Jemanden gefragt, der ne Menge Ahnung hat und der hat mir versichert, dass doch die Vereine die Standards festlegen.
 
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Arabella

Arabella

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Aber ich denke, die Doodle Besitzer sind so selbstverliebt in diese Kreuzung, dass sie dies hier gar nicht lesen werden. Habe ich auf jeden Fall das Gefühl. Sie wollen nur das gelbe vom Ei und sich drüber unterhalten und vorallem schwärmen unter Gleichgesinnten WIE toll und wie inelligent die Doodles sind!

Also ich finde diesen Threat als Doodle-Besitzer interessant und lese mir auch alle Beiträge durch.
Wie schon mehrfach erwähnt gibt es für unsere Hybriden keine Standards, also nix wo man sich mal über seine "Rasse" ein wenig schlau machen kann. Da es aber mittlerweile viele Besitzer dieser Verpaarung gibt habe ich mich entschieden über dieses Forum Kontakt zu anderen Doodle Besitzern zu suchen.
Einen Labbi, Goldi oder andere Rassen gibt es reichlich und als Besitzer so eines Hundes trifft man immer wieder auf Andere, mit denen man sich austauschen kann.
Ich glaube das hat nichts mit Selbstverliebheit zu tun, wenn man sich austauschen möchte.

Ich kann auch die Kritiker verstehen, die gegen die Vermehrung von Designer-Hunden sind. Sicher sind viele Kreuzungen schlecht durchdacht und noch schlechter gezüchtet z.B. wie oben erwähnt Mops/Jack Russel. Da nimmt zwei Hunde, die schon von Charakter und Wesen nichts gemeinsam haben.
Yane hat schon viele Argumente aufgeführt, darum will ich das jetzt nicht wiederholen.
Ich weiss nicht aus welchem Grund sich andere für einen Doodle entschieden haben. Ich kann nur für mich sprechen, dass ich nach 20 Jahren Hundeabstinenz (wg. Allergieschock) hier für mich die einzige Chance gesehen habe, wieder einen eigenen Hund zu besitzen.
Ja, er haart, aber keine Allergie.
Ach und was die Intelligenz betrifft. So überragend finde ich die nicht. Habe schon klügere Setter, Münsterländer oder Retriever gesehen. ;)
 
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