mein vogel schmeißt das futter immer raus

Diskutiere mein vogel schmeißt das futter immer raus im Papageien Forum Forum im Bereich Vogel Forum; hallo also mein grüner kongopapagei maikie ist jetzt etwas über ein jahr und zur zeit matscht er immer das futer raus wenn firstich es neu...
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Jeannette

Guest
hallo

also mein grüner kongopapagei maikie ist jetzt etwas über ein jahr und zur zeit matscht er immer das futer raus wenn
ich es neu aufgefüllt habe

wir haben schon das futter gewechselt mit trocken früchten aber er matscht trotzdem weiter

ich nehms ihn auch weg und gebs ihn dann abends wieder damit er es vielleicht dann frisst aber fehl anzeige .

er frisst ein bisschen und matscht es dann wieder raus. wisst ihr was das sein könnte?

habt ihr eine idee was mit ihm los ist?
 
20.04.2006
#1
A

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Guest

Hast du es schon mal mit Clickertraining für Papageien versucht? Funktioniert auch mit Sittichen und anderen Vogelarten, macht beiden Spaß und stärkt die Beziehung zum geliebten Papageien.
L

Lycidas

Guest
Hallöchen, leider kann ich dir nicht genau bei deinem Problem helfen aber meine Vögel machen das immer. Die werfen die Körner raus auch wenn sie ganz frisch sind.. womit das genau zu tun hat kann ich dir leider nicht sagen.
Naja auf jeden Fall bist du nicht die einzige mit dem Problem aber ich denke mal es ist harmlos.. meine 9 Schmarotzer sind ja auch noch nicht gestorben und ich habe sie seit 7 jahren ^^
 
PüPP

PüPP

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yooh, ich denke, dass das ganz harmlos ist. meine wellidame macht das auch....vielleicht haben sie einfach spaß dran ^^
wenn er nichts davon frisst dann probier doch mal was neues aus, vielleicht mag er irgendwas nicht?
 
Cosili

Cosili

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Papageien sind Futterverschwender, die Hälfte landet auf dem Boden. Sie wühlen auch ihr Körnerfutter durch, auf der Suche nach besonderen Leckerbissen oder auch einfach aus Langeweile.
Du könntest das Frischfutter (also Obst und Gemüse) auf einen Futterspiess stecken, dann muss der Papagei es wenigstens vorher zerkleinern, dabei bekommt er auch schon Vitamine eb..

Was für ein Futter bekommt der Vogel denn genau? Handelsübliche Körnermischungen, vielleicht auch noch mit ungeschälten Erdnüssen, sind leider alles andere als ideal für Papageien. Jede Art hat ihre eigenen Anforderungen, aber in den meisten Mischungen sind zu viele fette Sämereien (Sonnenblumenkerne) und zu wenig Protein enthalten. Man sollte das Futter vor dem Füttern in einem Sieb abwaschen, dan staubt es nicht so, das mindert die Aspergillosegefahr (eine Pilzkrankheit die durch verunreinigte Körner übertragen wird). Dann halt wirklich nur die Menge geben die der Vogel am Tag frisst und den Rest am Abend wegschmeissen. Und zusätzlich zum Körnerfutter und natürlich täglich Obst und Gemüse (mindestens soviel wie Körner!) auch noch gekochtes Ei, gekochte Linsen, etwas Käse oder Hühnchenfleisch zufüttern, für die Proteine.
Je abwechslungsreicher der Futterplan desdo besser, wenn du jeden Tag das Gleiche bekommen würdest, würdest du ja auch nur noch lustlos im Teller rumstochern... Freilebende Papageien haben einen ziemlich abwechslungsreichen Futterplan, da sie viele verschiedene Arten von Futterpflanzen fressen.

Und noch ganz wichtig: Lebt dein Papagei alleine? Das ist leider überhaupt nicht artgerecht, und ist schon ziemlich nah an der Grenze zur Tierqueälerei. Hart ausgedrücht, aber leider ist es so. Papageien sind hochsoziale Tiere die Gesellschaft dringend brauchen. Und in einer Mensch-Papagei-Beziehung können sie ihre arteigenen Verhaltensweisen nie genügend ausleben; letztendlich Dauerstress für den Vogel. Und Langeweile: der Vogel sucht sich halt irgendeine Beschäftigung, und wenn es Futter-Weitwurf ist.
Bitte schau dich so bald wie möglich nach einem zweiten (artgleichen und gegengeschlechtlichen) Kongopapagei um!
 
J

Jeannette

Guest
hallo also danke nochmal für die nette antworten
@Cosili du hast mir sehr geholfen . ja meine kleiner ist alleine, der ist aber auch super handzahm da er von züchter von dessen enkelin bemuddelt wurde und war als wir ihn holten super zutraulich.

meinst du ich sollte noch ein weibchen für ihn holen? weiß du auch zufällig wie groß die vogeliere sein sollte für beide`?
 
A

Alliah

Guest
Hallo,

Also das machen meine 2 auch ständig. Sobald futter drin ist schmeisen sie alles auf den Boden und essen dann auch meistens später von da. Sie suchen sich die besten sachen eben raus ;)
 
Cosili

Cosili

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meinst du ich sollte noch ein weibchen für ihn holen? weiß du auch zufällig wie groß die vogeliere sein sollte für beide`?
Ja, eine Vergesellschaftung ist immer wünschenswert bei Papageien! Die meisten Papageien verpaaren sich mit Artgenossen wenn sie die Möglichkeit haben. Das bedeutet nicht das sie deswegen nicht mehr zahm gegenüber den Menschen sind, wenn ein Papagei schon so zahm war wird er danach nicht ängslicher. Aber glücklicher!
Papageienpärchen sind etwas wunderbares, schon alleine ihnen zuzuschauen. Dabei wird auch klar warum bei EINEM Papagei immer etwas fehlt.

Leider ist die Vergesellschaftung nicht immer ganz einfach, besonders bei Handaufzuchten. Der Partner sollte etwa gleichalt, immer gegengeschlechtlich und artgleich sein, und möglichst eine Naturbrut, keine Handaufzucht (natürlich auch kein Wildfang). Die beste Methode ist sicherlich das sich der Papagei seinen Partner in einer Voliere beim Züchter selbst aussuchen kann. Leider hat man diese Möglichkeit nur selten; dann sollte man die Vögel erstmal getrennt halten und langsam aneinander heranführen, auf keinen Fall den Neuen gleich zum Alten in den Käfig setzen!
Hier noch ein paar gute links zum Thema:
http://www.vogelkauf.info/Downloads/A02-Vergesellschaftung.pdf
http://papageienfreunde-im-web.de/verpaarung.htm
http://www.paarhaltung.info/index.html

Zur Volierengrösse: je grösser, desdo besser. Trotzdem ersetzt auch die grösste Voliere nicht den Freiflug!
Mindestgrösse laut Tierschutzgutachten ist 2x1 m Grundfläche, aber das sind wie gesagt Mindestmasse, die bei viel Freiflug zwar ok sind, aber es schadet nichts wenn die Voliere grösser ausfällt!
Wenn du dir sowieso eine neue Voliere anschaffen willst ist die Verpaarung dafür ein super Zeitpunkt, so hat dein Papagei keinen Heimvorteil gegenüber dem neuen.
 
J

Jeannette

Guest
sry. ich habe dich ausversehen gemeldet, entschuldige bitte ich habe verkehrt geklickt. wollte dich fragen warum ne NAturbrut besser ist- Ist doch fast das selber. Warum sollte der Partner denn keine Handaufzucht sein?
 
Cosili

Cosili

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Es gibt einige Argumente die gegen Handaufzuchten sprechen. Genau genommen ist Handaufzucht eine absichtliche Fehlprägung des Vogels. Darum sind Handaufzuchten ja auch so "superzahm"; es gehört zb. absolut nicht zum normalen Verhaltensrepertoire eines Papageiens sich richtiggehend über den Rücken streicheln zu lassen, das machen die Vögel ja auch untereinander nicht. Das wäre jetzt nicht weiter schlimm, aber auch sonst ist das Verhalten von Handaufzuchten gegenüber Artgenossen oft gestört.

Handaufzucht ist nicht gleich Handaufzucht; es gibt auch verschiedene Formen. Manche Züchter nehmen die Küken gleich nach dem Schlupf aus dem Nest und ziehen sie ohne Kontakt zu Artgenossen auf, andere lassen die Geschwister zusammen aber nicht bei den Eltern, und manchmal werden die Küken später aus dem Nest genommen und verbringen wenigstens ihre ersten Lebenstage noch bei den Eltern. Die Entwicklung der Jungvögel verläuft umso normaler je mehr Zeit sie bei ihren Eltern verbracht haben, und wenn sie wenigstens noch die anderen Küken um sich haben. Aber letztendlich ziehlt jede Art von Handaufzucht darauf hin eine Fehlprägung bei den Jungvögeln zu erreichen: anstatt andere Papageien sehen sie den Menschen als ihre Art an. Dementsprechend schwieriger ist auch die Vergesellschftung von Handaufzuchten: viele scheinen gar nicht zu kapieren das sie Papageien sind und reagieren auf Artgenossen misstraurischer als Naturbruten, und haben auch sonst ein gestörtes Sozialverhalten. Die Tatsache das Verhaltensstörungen wie Federrupfen bei Handaufzuchten häufiger als bei Naturbruten sind zeigt das der Mensch als Sozialpartner trotzdem nicht genügt. Ausserdem kann kein Mensch 24 Stunden am Tag bei seinem Papagei sein...

Es gibt auch Untersuchungen die darauf hinweisen das die Entnahme der Jungvögel für die Eltern Stress bedeutet (es wurden vermehrt Stresshormone im Blut festgestellt), was die Sache auch nicht gerade ethisch unbedenklicher macht.

Auch die Gesundheit der Jungvögel leidet bei der Handaufzucht, wenn sie nicht 100% korrekt durchgeführt wird. Und das wird sie leider oft nicht... Da gibt es unter anderem:
- Schnabeldeformationen wenn der Züchter immer von der gleichen Seite füttert
- Candidiase, eine Pilzkrankheit die sehr oft bei Handaufzuchten vorkommt
- Kropfverbrühungen durch zu heisses Futter
- Kropferweiterung wenn zu viel auf einmal gefüttert wird (das machen leider manche Züchter um nicht so oft füttern zu müssen)
- Kropfperforation durch falsch geschobene oder zu spitze Kropfkanülen

Handaufzuchten sind "Mogelpackungen": solange sie noch nicht geschlechtsreif sind sind sie superzahm und freundlich. Aber sobald sie in die Geschlechtsreife kommen (so etwa mit 2 Jahren, je nach Art) werden die meisten agressiv, viel mehr als Naturbruten.

Ein Züchter der Handaufzuchten verkauft ohne auf die Schattenseiten hinzuweisen ist schlicht und einfach unseriös. Und für eine Vergesellschaftung ist eine Naturbrut bestimmt die bessere Wahl.

Hier noch ein guter Artikel dazu: http://papageienfreunde-im-web.de/handaufz.htm
 
J

Jeannette

Guest
danke für deine guten ratschlag.

ich habe nur bedenken das sich mein kleiner komplett anders verhält ,wenn ich einen naturbrut Artgenossin ihm zu seite stelle.

ich habe das schon bei meinem mohrenkopf gesehen,der ist auch handzahm und hat jetzt seine frau und dann ist er zumindest zu mir sehr aggressiv

bei meinem verlobten geht das noch er darf ihn auf den arm nehmen und mal streicheln.
 
Cosili

Cosili

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Es gibt eigentlich keinen Grund warum sich dein Papagei anders verhalten wird wenn er einen Partner bekommt. Beim Mohrenkopf legt die Verhaltensänderung wahrscheinlich an der Geschlechtsreife, und er hätte sie auch gezeigt wenn er alleine geblieben wäre. So gut wie alle Papageien zeigen mit der Geschlechtsreife mer oder weniger starke Verhaltensänderungen, oft eine gesteigerte Agressivität. Nur fällt diese bei Handaufzuchten oft noch etwas "dramatischer" aus.
Das kommt bei deinem Kongo wahrscheinlich leider auch noch auf dich zu, mit oder ohne Zweitpapagei!

Ängstlicher wird dein Papagei durch die Verpaarung nicht werden, der Unterschied ist halt das er nicht mehr sovon dir abhängig ist, weil du sein einziger Sozialpartner bist. Aber deswegen wird er sich trotzdem noch kraulen lassen und auf die Hand kommen. Und du musst kein schlechtes Gewissen mehr haben wenn du hn mal für ein paar Stunden alleine lässt!

Und selbst wenn der Vogel sich nach der Verpaarung von dir distanzieren wird (was wie gesagt nicht wahrscheinlich ist), wäre es nicht schlicht und einfach egoistisch die Situation des Papageis auszunutzen (das kein artgleicher Partner vorhanden ist) damit der Vogel zahm bleibt?

Naturbruten die keine schlechten Erfahrungen gemacht haben können auch sehr zahm werden. Klar ist ein wenig mehr Geduld nötig als bei einer Handaufzucht, aber es ist absolut möglich. Und gerade wenn der Neue sieht das dein Papagei zahm ist, wird er sich da auch einiges abgucken.
 
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jens

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Nochmal zur Futterfrage.

meine Graupapageien sauen auch mit dem Futter so rum, bei meinen Aras hält es sich in Grenzen.
Ich halte es für wichtig, dass die Menge an Futter stimmt. Gibt man nur und zuviel Körnerfutter nehemen die Vögel nur das was ihnen am besten schmeckt. Der Rest landet draussen. Im Laufe des tages bewegen sie sich dann auch runter und wühlen da durch bis sie wieder das am besten schmeckende Korn finden.
Das System hat den Nachteil, dass man erstens viel Futter quasi umsonst kauft, weil man es am nächsten Tag beim säubern seiner Anlage entsorgt und zweitens viel schlimmer eigentlich, dass sich die Vögel einseitig ernähren, weil sie unter Umständen gewisse Mineralien, Spurenelemente oder Vitamine garnicht erhalten.

So bekommen meine Geier am Morgen immer ihre Obstration. Morgens weil im Sommer sich schnell wenn es wärmer wird Fliegen und Bienen und so einfinden. Mittags wird das dann weggenommen und gegen normales frisches Grün getauscht. Zumindest im Sommer. Frischer Löwenzahn, frische Buchen oder Weidenzweige. Und Körner gibt es erst gegen späten Nachmittag. Mengen ? Pro Graupapagei etwa 2 Eßlöffel, pro Ara 3 - 4. Einmal in der Woche gibt es garkeine Körner. Da ist Fastentag.
 
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