Deutschlands sexuelle Tragödie - Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist

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Fussel

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Hallo zusammen...
ich habe gerade das Buch "Deutschlands sexuelle Tragödie - Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist" von Bernd Siggelkow und Wolfgang Büscher gelesen.
Dort sind Lebensgeschichten von vielen Jugendlichen festgehalten die sich Sozialarbeitern und anderen anvertraut haben. Gerade Leuten einer speziellen Einrichtung der "Arche" in Berlin, die für Kinder und ihre Eltern sind.

So nun aber zum Thema. In dem Buch wird in jeder einzelnen Lebensgeschichte deutlich wie sehr manche Kinder verwahrlosen. Viele wachsen ohne Liebe auf, stattdessen schauen sich die Eltern vor ihren Kindern Pornos an, haben teilweise vor ihren Kindern im selben raum Sex! Das Leben der Kinder wird so natürlich sehr eindeutig geprägt,
manche haben schon mit 10 Sex. An Verhütung und Vorsorge wird da ganz und gar nicht gedacht. DIe Eltern stört es oft nicht. Es gibt Fälle wo es die Eltern gut finden, die Eltern zusammen Gruppensex mit ihren Kindern haben, zusammen Pronios geschaut werden. Eine Mom fand es "praktisch", dass ihre 14 Jährige Tochter einen 41 Jährigen Freund hatte. Der kann sie schließlich jetzt überall hinfahren.
DIe meisten Kinder und Jugendliche sind nicht fähig eine richtige Beziehung aufzubauen. Viele Mädchen werden selbst schon mit 15 Schwanger.

Aber nicht nur Kinder der "Unterschicht" erleben das. Es wurden auch geschichten erzählt von reichen Kindern. Schließlich kommen diese noch viel besser an Pornomaterial etc heran. Auch diese verwahrlosen, und suchen ihre Bestätigung oftmal in Sex.

Ich lese viel über solche Themen. Will später selbst Streetworkerin werden, und hab viel über Drogensüchtige, Straßenkinder etc gelesen. Aber das war ein ganz neues Thema, was irgendwie totgeschwiegen wird und trotzdem ganz aktuell wird.
Kein Wunder wenn wir uns bestimmte Songs von bestimmten Rappern mal anschaun, die ein "tolles Sexleben" erzählen. Ich glaube nicht das ich Beispiele nennen muss..

Das Thema hat mcih echt schockiert, und vorallem wie sehr die Gesellschaft weg schaut! Ich hoffe es ist ok, das ich es hier angesprochen habe, obwohl hier sehr viele Kinder unterwegs sind (zähle ja selbst dazu) aber ich denke es ist ja recht sachlich gehalten.

Was haltet ihr davon? Ich finde gerade solche Themen werden total totgeschwiegen.
Ich selbst bin bestimmt keine "Spießerin" die jetzt irgendwie übertreibt. Ich selbst entspreche nicht unbedingt den "Normen". Hatte mit 14 mein erstes mal, und habe einen 5/6 Jahre älteren Freund. Nur ist es da sicherlich keine sexuelle Verwahrlosung. Ich finde es wichtig, so wie es bei mir war, das in der Familie nicht nur offen über Sex geredet wird, sondern insbesondere über Beziehungen, Liebe und Zärtlichkeit. Was bei der "Aufklärung" heute ganz vergessen wird!

Musste mir das einfach mal von der Seele schreiben,
Liebe Grüße
 
19.01.2009
#1
A

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Guest

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frettchentina

frettchentina

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Ich kann dich gut verstehen. Ich hab ja nun gerade selbst eine Tochter bekommen und da macht man sich auch so seine Gedanken. Außerdem bin ich in einem Schwangeren- und Mütterforum unterwegs und was ich dort so lese, treibt mir teilweise echt die Tränen in die Augen. Da liest man gar nicht mal so oft, daß die Eltern zu freizügig ihren Kindern gegenüber sind, sondern viel öfter das genaue Gegenteil! Viele Mütter haben solche Panik, daß sie sich komplett vor ihren Kindern verschließen - die Kinder dürfen sie keinesfalls nackt sehen (wir reden hier von Säuglingen und Kleinkinder!), der Vater darf noch weniger nackt vor den Kindern sein, morgens im Bad ist jeder alleine, mit den Kindern in die Wanne steigen? Um Gottes Willen, das ist doch unmoralisch! Sich vor den Kindern küssen und umarmen - wo kommen wir denn da hin??? :shock:
Das find ich genauso schlimm, wie sollen die Kinder denn da ein gesundes Verhältnis zum menschlichen Körper bekommen, oder ein Gefühl für Gefühle?! Wenn sie nichtmal sehen dürfen, daß ihre Eltern sich lieb haben... Und ich rede hier nicht von Sex, sondern vom Abschiedskuss, wenn Papa zur Arbeit fährt usw...
Heutzutage hat man als Eltern so viel Angst davor, wegen "sexuellem Mißbrauch am eigenen Kind" angezeigt zu werden, daß man sich nichtmal mehr traut, sein Kind in der Öffentlichkeit in den Arm zu nehmen und zu küssen - vor allem nicht als Vater mit Tochter. Traurig ist das.

Bin etwas abgeschwiffen, sorry... ;)
LG Tina
 
Fussel

Fussel

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Ist doch nicht schlimm, dass du abgeschwiffen bist. Gehört doch genauso darein.

Eigentlich ist es sogar so ähnlich. Die Kinder in dem Buch sehen auch nicht was richtige Liebe ist. Zwar haben die Mütter keine Schamgrenzen, aber wenn sie die Männer die Klinke in die Hand geben dann kann man da ja nicht von Liebe sprechen. Und auch Erfahren sie keine.
Von daher sehe ich zwischen den beiden extremen schon extreme...
Sowas finde ich grauenvoll, denn wie sollen sich solche Kinder gesund entwickeln?
Und trotzdem liest man in den öffentlichen Zeitungen sehr wenig darüber, obwohl sie doch sonst alle Probleme breittrampeln! Ich finde das Eltern, egal aus welcher "Schicht", einfach mehr aufs Mama sein vorbereitet werden sollten.
Nicht nur Wickeln und Erziehen, sondern auch den gesunden Umgang mit Liebe!
Es hinterlässt halt keine äußerlichen Spuren wie Schlagen, aber ich denke teilweise ist es noch schlimmer. :(

Liebe Grüße
P.S.: Wie alt ist sie denn :)?
 
frettchentina

frettchentina

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Hab mal meine Sig geändert... :lol:


Ja, was Eltern ihren Kindern an "seelischer Gewalt" antun, ist teilweise echt schlimm. Mein Mann hat letztens eine Sonderausgabe des Spiegel mitgebracht, über glückliche und gesunde Kindheit, Erziehungsthemen usw. Und da steht z.B. auch drin, daß der Bildungsdruck heutzutage so groß ist, wie noch nie. Kinder werden schon vor dem Kindergarten so unter Leistungsdruck gesetzt, daß sie nur versagen können. Mit diesen ganzen "neuen Erkenntnissen" und dem "alles wissenschaftlich erklären wollen" setzt man sich als Eltern selbst so unter Druck, daß man seinen gesunden Menschenverstand und seine Instinkte ganz vergisst und nur noch das sieht, was in Büchern und im Internet steht. Wie haben die Menschen vor 100 Jahren denn bloß ihre Kinder groß gekriegt??? :eusa_think: :lol:

Daran, wie die Kinder behandelt werden, sieht man doch, wie krank unsere ganze Gesellschaft eigentlich ist, oder?!

LG Tina
 
Fussel

Fussel

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Oh ja, gerade von der Schule kann ich dir ein Liedchen singen! Und ich habe es noch gut, bin nicht in G8. Aber viele die jüngere Geschwister haben erzählen wie heftig die Kinder unter Druck gesetzt werden. Unsere Lateinlehrerin soll 6 Klässlern das beibringen was wir in der 7. hatten. Nur gerade da ist ein großer Entwicklungsunterschied! Sie verstehen es noch nicht so schnell, sollen es aber genauso schnell lernen wie wir damals.
Englisch in der ersten Klasse wo ein Großteil noch nicht mals ordentlich Deutsch kann *kopfschüttel*
Da wundert es mich nicht wenn Kinder und Eltern überfordert sind, aber genau da sollte man ihnen Hilfe anbieten! Nur wird das total verpudelt vom Staat ... Nur weil wir uns unseren Nachbarsländern anpassen!

Süß die Kleine =)
Lg
 
B

Blue_Angel

Guest
Meine Kindheit war auch nicht schön. Ich wurde nie in den Arm genommen, noch bekam ich: ich hab dich lieb zu hören. Im gegenteil, meine Mutter hat mich mit dem Teppichklopfer verprügelt oder mit dem Hausschuh oder mit der Hand. Zudem wurde meine Schwester in allem bevorzugt. Mein Vater hat mich später dann auch noch sex. belästigt.

Ich weiss erst jetzt im Alter, was meine Eltern mir damit angetan haben.

Nun hab ich selber eine Tochter, aber ich nehm sie in den Arm und sag ihr jeden Tag, das ich sie lieb hab. Und auch sonst versuch ich es so gut es geht alles anders zu machen als meine Mutter.

Ich selbst hab überhaupt kein Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen. Wahrscheinlich treib ich mich deshalb soviel hier rum, hier kennt mich niemand.

Bei uns im Kindergarten geht es eigentlich mit dem Lernen. Ich setz meine Tochter auch nicht unter Druck. Schon beim Trockenwerden hab ich das nicht gemacht. Kurz bevor sie 3 wurde, ging das von ganz allein. Pünktlich zum Eintritt in den Kiga. Wir wurden früher geprügelt, so das wir mit einem Jahr schon vor Angst aufs Töpfchen gegangen sind.
 
SuperGonZo

SuperGonZo

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oh man das hört sich richtig schlimm an :( :056: fühl dich gedrückt

Nun hab ich selber eine Tochter, aber ich nehm sie in den Arm und sag ihr jeden Tag, das ich sie lieb hab. Und auch sonst versuch ich es so gut es geht alles anders zu machen als meine Mutter.
Bei meiner Mama wars genauso .. sie ist die älteste von 4 Kindern (2 Brüder 1 SChwester) .. Mein Opa wollte nie eine Tochter haben und ignorierte sie völlig. Meine Oma war erst 13 (war damals so üblich:eusa_eh:) und wusste nicht wie man mit kindern umgeht. Meine Mutter hat ihre erfahrungen ganz alleine gemacht (erste periode,verliebt sein..)

Sie wollte nicht dass mir dasselbe passiert und zerquetscht mich manchmal immernoch :D Ich kann ganz offen mit meinen Eltern reden (wobei ich meinem Vater mein erstes mal nicht) unter die nase reiben will, ihr wisst doch bestimmt wie väter so sind :D )
und bin auch froh darüber...wir hören oft gemeinsam diese Rap-Songs (wie fussel schon sagte) und reden dann über solche Sachen...

Mein erstes Mal hatte ich mit 13 und hatte immer ein schlechtes Gewissen,weil es für mich einfach nicht gut geklungen hatte mit 13 Sex zu haben... Ich war ein Jahr mit meinem freund zusammen und als es passierte hatte ich ehrlich gesagt Angst mit meiner Mama darüber zu reden. Klar sie war nicht begeistert und hat 'ne Party gefeiert,aber sie hat zu mir gesagt : Wenn du dich wohl dabei fühlst und sicher bist,dass es richtig war,dann kann ich auch nichts mehr sagen.Ich unterstütze dich trotzdem!"

und dafür bin ich ihr sehr dankbar
 
B

Blue_Angel

Guest
Danke.

Meine ersten Erfahrungen hab ich auch allein gemacht. Nicht mal über die Periode hat sie mir was erzählt. Meine Schwester hat mich immer nur ausgelacht. ich sollte übrigens auch ein Junge werden...

Da es jetzt ja diese Impfung gegen Krebs gibt, werd ich mit meiner Tocher mit 12 zum Frauenarzt gehen und ich werd auch versuchen, nicht so streng zu sein und über alles reden. Wir gehen auch früh zusammen ins Bad, waschen uns usw. und wenn ich bade, rasiert sie mir die Beine :D

Aber ich würde nie vor ihr Sex haben, um zum Thema zurückzukommen.
 
Fussel

Fussel

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Blue Angel fühl dich auch von mir gedrückt.
Aber ich finde es Klasse, dass du es so nicht weiter gibst, sondern deinem Kind liebe gibst! Leider schaffen das viele Mütter nicht, obwohl sie sich vornehmen nicht so zu sein wie ihre Eltern.
Wegen dem Selbstwertgefühl, hast du schonmal an eine Therapie gedacht? Ich weiß klingt böse aber eine Freundin (18) kommt auch ganz und gar nicht mit ihren Eltern klar, und überträgt das sehr stark auf ihr Umfeld. Deswegen hat sie jetzt auch eine Therapeutin, von sich aus aufgesucht!

SuperGonzo so sollte es sein. Das man ein gesundes Verhältnis hat und über wichtige Dinge reden kann! Klar muss man ihnen nicht alles auf die Nase binden, und klar hat man mal Geheimnisse. AABer das bei wichtigen Sachen keine Sheu besteht es anzusprechen. Ich habe meinen Eltern auch gesagt das ich mein erstes mal hatte und da war es viel schwerer da sie eh schon dagegen waren (ich 14 er 20). Aber sie haben sich bemüht vernünftig zu reden und heute (1 1/2 Jahre später) sind wir immernoch zusammen, meine ELtern haben ihn ins Herz geschlossen und es ist alles super. Weil ich mit ihnen Vernünftig über alles reden konnte, und sie sich auf mich eingelassen haben.
Aber nicht jeder hat halt dieses Glück, und da finde ich sollte man nicht seine Augen verschließen sondrn versuchen zu helfen!

Lg
 
Suru

Suru

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Hey,
Fussel wie stellst du dir vor jenen Kindern/Jugendlichen zu helfen? Mit den Eltern reden?? Die hören doch sicher keinem zu...? Mir fällt jetzt nichts gutes ein...

Blue Angel: Wow, das war sicher shclimm für dich! Respekt, dass du das so zugeben kannst udn es bei deiner Tochter besser machst! Wie schon gesagt wurde, das würden viele sicher nicht können/schaffen!
 
Fussel

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Man muss es gar nicht erst soweit kommen lassen. Die ELtern sind selber überfordert! Werden vom Staat alleingelassen! Schon da muss man ansetzen, und ihnen helfen ihr leben wieder in geregelte Bahnen zu lenken. So etwas gibt es erfolgreich für Obdachlose, nur finde ich habe iele Erwachsene mit Dach über dem Kopf kein geregelteres Leben als Obdachlose. Und es ist meist sogar Bekannt wenn jemand mit seinem Leben total überfordert ist, nur fühlt sich niemand verantwortlich!
Leute ohne Schulausbildung sehen keine Perspektiven, haben selbst nie gelernt zu kämpfen. Statt in ihrem Leben dahin vegetieren zu lassen (und dann sucht man sich halt beschäftigungen wie Drogen, Alkohol, Sex) sollte man da ansetzen, und den leuten Perspektiven aufzeigen! Viele nehmen diese Dankbar an, andere wiederum nicht.
Nicht selten kommt das Jugendamt, alamiert von der Nachbarschaft. Aber viel zu oft wird nichts getan. Oder nur eins von 6 Kindern weggenommen. Und das soll dann helfen?! Statt einfach nur wegzunehmen sollte man die Kinder gut unterbringen und mit Kindern und Eltern arbeiten!

Doch sie hören zu, nicht alle, aber einige. ABer man muss es doch gar nicht erst so weit kommen lassen!
 
Suru

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Dann müsste man ja in dre Schule anfangen, oder?
Gute Nachhilfe, gute Schule, gute Lehrer. Denn dann denke ich, dass es viel mehr Menschen gäbe, die nachher einen Schulabschluss haben?
 
Fussel

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Ja schon in der Schule anfangen wäre ein Ding.
Viele Lehrer ignoerieren es wenn die Schüler nicht klar kommen. Statt sie an Nachhilfe weiter zu leiten, lassen sie sie munter eine 5 nach der anderen schreiben, und die meisten Schüler sehen da noch nicht das Ausmaß.
Ich musste mitereleben das manche Lehrer wussten das Schüler zu Hause geschlagen werden, sich selber verletzen und so weiter. Es wurde nichts unternommen!
Lehrer haben nicht nur ide Aufgabe ein fach zu Unterrichten, sondern sich auch um die Schüler zu kümmern. Wenn sie selbst nicht alles können, sollen sie andere Einschlaten.
Der Staat überfodert die Kinder immer mehr, und wundert sich warum so viele scheitern und auf die schiefe Bahn gelangen...
 
Suru

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Ja, aber wie oder wo kann man da was erreichen?

Bei uns ist das nicht so... Auf jeden Fall gibt es sicher mal ein Lehrer der sich nen Dreck drum kümmert, aber unser Klassenlehrer macht sich da schon Gedanken! Aber die Schule ist ja dann wohl leider die Ausnahme...:(
 
Fussel

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Bei uns haben wir 4 ehrenamtliche Mitarbeiter die ein paar mal im Monat kommen. Kontakt Sprechstunde heißt das, da kann man dann Annonym hingehen. Dort kann man mit den leuten reden, sind tiefergründige Probleme da, leiten sie einen weiter an Hilfsorganisationen wie ProFamilia etc.
Auch hängt in der ganzen Schule ihre telefonnummer, für diemleute die sich nicht trauen dahin zu gehen.

Sieht ein Lehrer das ein Schüler Probleme hat, sollte er sich die Zeit nehmen und mit dem Schüler reden. Gegenfalls auch weiter leiten zu SOzialarbeitern oder ProFamilia etc.
Oder ein gespräch mit den Eltern suchen!
Aber das ist auch erst seit kurzem so, das wir bei uns diese Contakt Sprechstunde haben...
 
Suru

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Finde ich wirlich gut!
 
B

Blue_Angel

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Ich konnte lange nicht darüber reden. Alle meine Freunde in der Schule, Lehre und später meine Kollegen haben nichts gewusst. Erst als meine Tochter geboren wurde und ich selber Mutter war, ist mir ein Licht aufgegangen und jetzt kann ich es, weil ich es verstanden hab.

Ich wollte eigentlich letztes jahr schon eine Mutter Kind Kur beantragen mit allem drum und dran, aber irgendwie kam immer was dazwischen. Vielleicht kappt das ja dieses Jahr.

Wenn die Eltern nicht zuhören, dann kann man aber mit den Kindern reden und ehrlich gesagt, finde ich das sogar noch viel wichtiger, denn sie sind die Leidtragenden.
 
frettchentina

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Von mir auch nochmal einen virtuellen Drücker an dich, Blue_Angel. Und Hut-ab, daß du es jetzt soweit im Griff hast! :clap:
Darf ich dich fragen, ob du mit dem Papa von deinem Kind zusammen bist? Wie kommst du mit der Beziehung zurecht?

Ich denke, man muss bei den Kindern schon präventiv anfangen, damit aus ihnen nicht solche Eltern werden. Man müßte in der Schule schon im Unterricht nicht nur Sexualkunde durchnehmen, im Sinne von "wie entsteht ein Kind und wie verhindere ich dies", sondern auch mit den Schülern besprechen, was es eigentlich heißt, Mutter oder Vater zu sein! Daß man dann für ein Leben verantwortlich ist, für dessen Glück und alles, was dazu gehört, auch finanziell. Was für "Familienmodelle" es gibt (Vater arbeitet, Mutter kümmert sich um's Kind - oder Mutter alleinerziehend - oder Vater zuhause & Mutter arbeitet usw...), wie das funktionieren kann, was man dann für Aufgaben hat und daß ein Baby nicht immer nur süß und knuddelig ist, sondern einem auch den letzten Nerv rauben kann... Quasi eine Art Elternführerschein.
Das wäre für viele Kids wirklich wichtig, glaub ich. Einige würden dann sicher auch erst begreifen, was in ihrer eigenen Familie falsch läuft (wenn dem denn so ist) und sich Hilfe suchen und viele würden das Thema Verhütung ernster nehmen. ;)

LG Tina
 
Fussel

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Blue Angel, nimm dir wirklich mal die zeit für die Kur, wird bestimmt gut tun =)

Frttchentina, das ist eine super Idee. Aber dafür gibt es wieder zu wenig Arbeitskräfte. Bei uns wurde schon der normale Sexualkunde Unterricht "vergessen"-.-
Aber wenn dann wird über Sex geredet, aber nicht über Liebe, Familie, Zusammenhalt und Zärtlichkeit! Das ist das was mir fehlt!
 
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Blue_Angel

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Von mir auch nochmal einen virtuellen Drücker an dich, Blue_Angel. Und Hut-ab, daß du es jetzt soweit im Griff hast! :clap:
Darf ich dich fragen, ob du mit dem Papa von deinem Kind zusammen bist? Wie kommst du mit der Beziehung zurecht?
Der Vater meiner Tochter ist so gesehen auch ein Opfer. In seiner Familie gabs wahrscheinlich auch nie Umarmungen.

Er selbst hat mich nie einfach nur mal so in den Arm genommen oder geküßt. Wir haben in den 2,5 Jahren kein einziges mal auch nur nebeneinander auf der Couch gesessen, Sex hatten wir wenn überhaupt 1x im Monat. Wenn er im bad war, durfte ich nie rein. Ausserdem hat er über mich bestimmt. Alles was ich allein durfte war kochen, putzen, waschen.

Ich hab oft seine Eltern beobachtet, es gab NIE Körperkontakt zw. ihnen, wenn jemand dabei war, auch nicht als der Vater mit der freudigen Botschaft nach Hause kam, das er kein krebs hat.

Ich könnte jetzt einen Roman schreiben, aber ich lass es besser. Wir snd nicht mehr zusammen.


Mag sein, das in seinem Fall wirklich auch die Eltern Schuld sind, aber ich denke auch, das er als erwachsener Mann sich auch ändern hätte können. Ihr müsstet mal sehen, wie liebevoll er mit seiner Tochter umgeht. Er weiss also, was Liebe und Zärtlichkeit ist.


Ich selbst bin ein absoluter Kuscheltyp und ich sehne mich nach einen liebevollen Mann, aber irgendwie verlieb ich mich immer in die Falschen. Derzeit bin ich Single.
 
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