Antibiotika und NutriCal

Diskutiere Antibiotika und NutriCal im Farbmäuse Gesundheit Forum im Bereich Farbmäuse Forum; Hallo, war heute mit Yin und Taiji beim TA. Taiji hat höchstwahrscheinlich eine Atemwgserkrankung, da sie schnattert. Dies macht sie zwar nur...
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dropthelie

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Hallo,

war heute mit Yin und Taiji beim TA. Taiji hat höchstwahrscheinlich eine Atemwgserkrankung, da sie schnattert. Dies macht sie zwar nur alle 2 Tage mal und dann auch nur 5 Minuten lang, aber es beunruhigte mich trotzdem sehr.

Der TA hat mir jetzt ein Anitbiotika (eig für Hunde) gegeben, der
Wirkstoff ist Enrofloxacin, also wie im Baytril auch. Allerdings macht mir die Dosierung Sorgen, erstmal ist es eine Tablette und keine Flüssigkeit. Und ich kann sie höchstens in 16 Teile teilen, auf der Beschreibung die ich mir extra geben hab lassen, steht das 1/4 der Tablette bei einem Hund von ca. 2 Kilo verabreicht werden soll, aber die Maus wiegt ja grad mal 70 Gramm, was in keiner Relation zu dem Gewicht des kleinen Hundes steht. Deshalb meine Frage soll ich die Antibiotika geben oder nochmal zu nem anderen Tierarzt gehen?

Nun zum Nutrical (welche beim TA nimmer vorrätig war), das ich mir geben lassen hab, is eig. kein Nutrical sondern Feliform Paste, Inhalts- und Zusatzstoffe sind Nutrical nicht unähnlich. Außer das dieses Feliform Zeugs Taurin enthält, was mich bissl stutzig macht, denn ich glaube gelesen zu haben, dass Taurin nix für Farbmäuse ist. Oder lieg ich da falsch?
 
Zuletzt bearbeitet:
22.01.2009
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dark_silence

dark_silence

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Naja, so eine Tablette richtig zu dosieren ist echt nicht einfach, ich würde lieber noch mal um ein anderes AB bitten. Du kannst doch auch zur gleichen TÄ gehen und nach Baytril fragen, wieso hat sie das nicht gleich bekommen?! Oder hatte sie das früher schon mal verabreicht bekommen und es hat nicht gewirkt?

Diese Feliform Paste kenne ich nicht, aber ja es stimmt, das Taurin nicht gut für Farbis ist, wäre diese Paste eventuell nicht brauchbar. Aber was ist denn da alles drin, kannst du das mal aufzählen?
 
seven

seven

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Also, das hört sich für mich so an, dass der Tierarzt mit Mäusen kaum bis keine Erfahrung hat und einfach seine Hunde- und/oder Katzenerfahrung auf die Mäuse übertragen hat...
Diese Tabletten zu dosieren, dürfte wirklich schwierig werden... Hat der TA da eine Dosierung vorgegeben? Mir würde höchstens noch einfallen, die Tablette zu pulverisieren (also zu mörsern) und dann gleichmäßig auf einem Brettchen zu verteilen und die entsprechende Ration wegzunehmen - aber das ist natürlich auch nicht so einfach, und v. a. kann es da auch durchaus mal passieren, dass man zu viel oder zu wenig erwischt, und beides ist ja nicht gut...

Und eine Vitaminpaste mit Taurin zu verschreiben, spricht ebenfalls nicht gerade für die Kompetenz des Tierarztes (Nutri-Cal ist eigentlich gang und gebe, das müsste jeder Tierarzt vorrätig haben... Man kann es aber prima auch bei ebay bestellen, das kostet inklusive Versand ungefähr genauso viel wie beim Tierarzt...)

Ich hatte Dir ja zwei TÄ aus unserer Liste gegeben und einen weiteren Tipp zum Suchen gegeben - vielleicht schaust Du Dich dort wirklich mal um, denn so wirklich der Hit scheint Dein TA nicht zu sein...

LG, seven
 
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dropthelie

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Zuerstmal der Tierarzt war ein Depp, als ich ihn gefragt hab, ob die Tablette überhaupt für Mäuse geeignet sei, fragte er mich, ob ich ihn für dumm halte.
Jedenfalls hab ich nach Baytril gefragt und er hat gemeint das was er gegeben hat wäre Baytril nur eben in Tablettenform und das er nix andres da hat. Genauso bei dem NatriCal-Fake.
Hab grad die Liste der Zusammensetzung entdeckt, sie ist ewig lang und stimmt mit der ANgabe im Nurtical gar nicht überein (Mäusebande Wiki). Also Maissirup, Malzsirup, Sojaöl, Dicalciumphosphoat, Dorschlebertran, Wasser, Melasse, tierischem Nebenerzeugnisse, Fisch und Fischnebenerzeugnisse, Methylcellulose, Taurin, Cholin Magnesiumsulfat, Nicotinsäure, Natriumbenzoat, Tocopherolacetat, Calcuimpantothenat, Eisencitrat, Natriumchlorid, Riboflavin, Thiaminhydrochlorid, Pyridoxinhydrochlorid, Zinksulfat, Menadion-Natriumbisulfit-Präparat, Inositol, Mangansulfat, Kaliumjodid, Kobaltsulfat, Kupfersulfat, Vitamin D3, Folsäure, Biotin, Cynaocobalamin
Jetzt Inhaltsstoffe:
2,8% Rohprotein
24,0% Rohfett !!!!
2,0% Rohfaser
4,5% Rohasche
1,12% Calcium
0,87% Phosphor
0,066% Magnesium
0,017% Natrim
0,0013% Kalium

Zusatzstoffe je kg:
222.000 I.E. Vitamin A
21.833 I.E. Vitamin D3
833 mg Vitamin E
217 mg Vitamin B1
233 mg Vitamin B2
867mcg Vitamin B12
133 mg Vitamin K3
1.117 mcg Biotin
4.600 Cholin
6,6 mg Folsäure
233 mg Inositol
1.117 mg Nicotinsäure
300 mg Calcium-Pantothenat
113 mg Eisen
16,7 mg Kupfer
51,7 mg Zink
35,0 mg Mangan
11,7 mg Kobalt
41,7 mg Jod
15.000 mg Taurin !!!!!


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

dropthelie schrieb nach 7 Minuten und 18 Sekunden:

@Seven:

Die TA aus Augsburg und FH sind ja beide weit weg, rund 1 1/2 Stunden Fahrt ist ziemlich viel und dann müsste ich noch mit Zug fahren. Ist wohl zuviel Stress für die Tiere.
Hab halt mal bei allen TAs hier angerufen, die meisten sagen gleich das sie keine Ahnung haben, die zwei die zugesagt haben, haben sich auch net sehr erfahren angehört. Hab mich dann für den entschieden, der sich besser angehört hat.

Nja, jedenfalls geh ich morgen mal zu dem andren TA und frag nach Baytril und vom andren lass ich mir das Geld fürs Nutrical zurück geben.
 
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seven

seven

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Ok, dass Dir die von mir genannten Tierärzte zu weit weg sind, kann ich gut verstehen - ich hatte halt einfach geguckt, was PLZ-mäßig am nächsten bei Dir lag, aber ich wusste natürlich nicht, wie weit das letztendlich noch wäre... aber 1,5 Stunden Zugfahrt sind wohl doch arg weit, das würde ich meinen Mäusen wohl auch nicht zumuten wollen...

Was den Fettgehalt in der Paste betrifft, das ist völlig ok so ;) Nutri-Cal ist auch extrem fetthaltig - es ist ja extra eine Päppel-Paste, und es schadet den Mäusen nicht, wenn man ihnen für einen begrenzten Zeitraum da Medikamente druntermischt und es ihnen verfüttert. Natürlich sollte man Nutri nicht über einen längeren Zeitraum täglich anbieten, aber unsere Mäuse haben ca. 1-2x wöchentlich einen kleinen Haps davon bekommen, damit sie den für sie offenbar hervorragenden Geschmack nicht aus dem Gedächtnis verloren und im Krankheitsfall sofort ihre Medizin damit genommen haben ;)

LG, seven
 
Chipi

Chipi

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Zu den Baytril-Tabletten (und ja, Enrofloxacin ist Baytril, dewegen ist der TA noch lange kein Depp): die sind geeignet für Kleintiere, und sie zu dosieren ist auch nicht so schwer, ich mache das ständig. Du mörserst die Tablette (entweder mit einem Tablettenmörser, oder zwischen 2 Löffeln) und häufst die gemörserte Tablette auf einen kleinen Teller. Mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge kannst du dann die Tablette ganz einfach aufteilen, das geht sogar bei den kleinen Baytriltabletten sehr gut.

Taurin sollte in der Form eigentlich ebenfalls kein Problem sein, da es sich im Körper nicht anreichert, und du fütterst es ja nicht über die nächsten Wochen in größeren Mengen. Wenn du einer Maus nicht gerade einen Esslöffel voll Paste verabreichst, ist das unbedenklich (und eine Maus, die einen Esslöffel Paste gefressen hätte, hätte eh erst mal ganz andere Probleme ;)).
 
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seven

seven

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Chipi, sorry, wenn ich Dir da ein wenig widerspreche ;)
Sicher IST Enrofloxacin Baytril... Soweit ist ja auch noch alles ok...
Aber eine Ratte wiegt um die 400-500g, evtl. auch mehr... Eine Maus wiegt 30-50g - evtl. sogar weniger als das...
Ich finde, das zu dosieren ist doch arg schwierig... Eine Maus braucht ja dann sogar weniger als 1/10 von dem, was eine Ratte bekommt... Ich denke, da wäre es nun wirklich sinnvoller, das Zeug in flüssiger Forum zu verabreichen (und selbst da hab´ ich schon manche Baytril-Spritze versemmelt, weil ich statt 0,01ml gleich einen halben ml rausgehauen habe...)
Und zum Taurin: Sicher, in geringer Dosis und oder "ab und zu" mag das nicht unbedingt allzu schädlich sein - aber es muss ja nun nicht sein, wenn es auch Alternativen wie z. B. das Nutri-Cal ohne extra hinzugefügtes Taurin gibt, oder?
Ich bin der Meinung, dass ein mäusekundiger Tierarzt sowas wissen sollte...
Mäuse sind eben doch nicht nur "kleine Ratten" - es ist schon eine ganze Portion schwieriger, sie gescheit zu behandeln bzw. die Medikamente zu dosieren ;)

LG, seven
 
Chipi

Chipi

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Natürlich sind Mäuse keine "kleinen Ratten" - aber das Argument, man könne die Tabletten nicht richtig dosieren, kann ich halt nicht nachvollziehen. Ich habe auch schon ähnlich kleine Tabletten auf 1/20 (!!) dosiert, auch das klappt. Es geht dabei ja nicht um die Menge, die ins Tier muß, sondern wie ich das lese ist die Zerteilung der Tabletten das Problem - und das klappt durchaus, wenn man es richtig macht ;)

Die Dosierung für Mäuse und Ratten darf man nicht 1:1 von Hunden umrechnen. Kleinsäuger haben einen viel schnelleren Stoffwechsel als Hunde, daher werden verhältnismäßig alle AB bei bei Mäusen und Ratten höher dosiert als bei Hunden und/oder Katzen (speziell für Mäuse und Ratten zugelassene Medikamente gibt es kaum, weil jeden Zulassung für eine neue Tierart den Hersteller viel Geld kostet, daher werden beinahe alle Medikamente von TÄ umgewidmet - auch das spricht nicht für die Inkompetenz des TA!). Von den 5mg-Tabletten gibt man für durchschnittlich schwere Ratten (350-400g) z.B. ebenfalls 1/4 Tablette. Ich kenne ja die Mengen, mit denen man dann hantiert, und auch das Viertel Tablette kann man durchaus nochmal vierteln, ohne daß es allzu ungenau wird und man eine Apothekerwaage bräuchte.

Natürlich gibt es Alternativen zu taurinhaltigen Pasten, keine Frage; man könnte auch Joghurt oder Babybrei nehmen (z.B.), aber besser einmal Taurin und Medi im Tier als jetzt wegen des Taurins auf das AB zu verzichten, oder? :102:
 
seven

seven

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Natürlich hast Du Recht, dass das Medikament in die Maus muss, wenn es dringend erforderlich ist ;)

Aber wir hatten ja nun mal Mäuse, und wir hatten auch Ratten...
Und wir hatten sowohl Mäuse, die AB brauchten, als auch Ratten, die AB brauchten...
Und die Dosierung war eben wirklich so, dass die Mäuse ungefähr 1/10 dessen bekamen, was die Ratten brauchten (dass das umgerechnet proportional immer noch mehr ist, als ein Hund oder eine Katze bekommt, mag ja stimmen - aber die Relation Maus - Ratte war eben doch ungefähr 1:10).
Und selbst wenn man das mörsert, finde ich das schwer zu dosieren - und da finde ich nach wie vor, sollte auch ein Tierarzt dran denken.
Wie gesagt, es war anfangs sogar nicht ganz leicht, das Baytril in flüssiger Forum aus der Spritze zu bekommen - später hatte ich den Trick raus, da konnte ich auch kleinste Portiönchen aus dieser 1ml-Spritze herauskitzeln... aber wenn ich da einen Haufen Pulver liegen habe - uiuiui... Und v. a. - wohin mit dem Rest? Beim Umfüllen in ein Döschen geht sicher einiges verloren, und wenn ich dann die nächste Portion abfüllen will, geht wieder was verloren... Also, ich finde das echt schwierig...

Und zum Nutri: Natürlich gilt auch hier: Besser das Medi in der Maus, als das Medi nicht in der Maus... Aber wenn es doch Alternativen gibt, warum muss es dann das taurinhaltige Zeug sein? (Ok, wenn die Maus nichts anderes annimmt, sehe ich das ein - aber wenn es doch auch anders geht, warum dann so? Und Nutri ist nun wirklich DER Renner unter den Mäusehaltern, das müsste sich doch mal bei den TÄ rumsprechen? ;)

LG, seven (Puh, ich glaube, ich muss jetzt mal ins Bettchen...)
 
Chipi

Chipi

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Naja, meiner TÄ ist auch schon mal das NutriCal ausgegangen, da mußte sie dann halt nachbestellen, ich meine, das kann vorkommen ;)

Meine Medis liegen immer auf dem Teller, wo ich sie dosiere, man lagert die ja nicht, sondern braucht sie auf ;) zur Not kommt ein Topfdeckel drüber, daß nichts drankommt oder wegfliegt. Wie gesagt, ich seh das mit dem Dosieren und Handeln von gemörserten Tabletten nicht so als Problem, wenn man es richtig macht, geht das erfahrungsgemäß super.
 
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dropthelie

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Wenn der Arzt auf ne Frage von mir, mir vorhält ihn für dumm zu halten, kann ich davon ausgehen, dass der Mann nimmer ganz beisammen ist. Außerdem wenn er fürne Diagnose die Maus nicht mal aus der TB nimmer, geschweige denn anschaut, spricht das auch nicht für seine Kompetenz, oder etwa doch, dass hätte jeder von euch auch übers Inet machen können. Und wenn dann die Untersuchungsdauer (davon noch 2/3 fürs bezahlen) nicht mal der Hälfte Wartezeit (ca. 6 mins) in Anspruch nimmt, kann ich den Mann auch nicht für voll nehmen.

Und zum Nutrifake, das ist eben mein Problem, ich wüsste nicht wie ich das AB verabreichen soll, wenn nicht über das Nutri gestreut. Und da das AB eben nicht 1-2x in der Woche verabreicht wird, passt das eben nicht so zusammen. Und das ich das AB über Nutri verabreichen will, wusste der TA. Kompetenz in Person, wuhu.

Was passiert der armen Maus, wenn die AB Dosis zu hoch ist?
 
seven

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@Chipi: Klar, das Nutri kann auch mal ausgehen. Es gab doch vor einiger Zeit mal eine Phase, da gab´s überall akute Nutri-Knappheit (die Mausebandler waren ganz verzweifelt ;) ) Unsere TÄ hatte trotzdem noch welches und war ganz überrascht, als wir ihr sagten, dass Nutri im Moment heiß begehrt sei ;)
Und was das AB betrifft: Ich bleibe jetzt einfach mal bei meiner Meinung, dass AB in flüssiger Form einfach leichter zu dosieren ist als welches in Pulverform ;) Zumindest für Mäuse... Möglich ist sicher vieles, und vielleicht ist es auch eine Sache der Übung und Erfahrung...

@dropthelie: Was Du so erzählst, hört sich für mich wirklich so an, als wäre der Tierarzt in Sachen Mäuse tatsächlich nicht so kompetent. (Das Problem ist ja, dass viele TÄ nicht viel Mäuseerfahrung haben, und leider geben nur wenige das auch ehrlich zu, die meisten wollen sich natürlich keine Blöße geben und erzählen dann irgendwas, um nur nicht zugeben zu müssen, dass sie selber ratlos sind...)
Eine Maus zu "untersuchen", indem man sie nichtmal aus der TB nimmt - das geht eigentlich mal gar nicht... Sicher, Mäuse sind quirlig und manche Exemplare auch schwer festzuhalten... Aber wenn ich die Maus in der TB lasse, kann ich auch gleich ´ne telefonische Ferndiagnose machen...

Unsere Tierärztin hat Mäuse mit Atemwegsinfekten immer abgehört, und Mäuse mit Parasitenverdacht wurden wortwörtlich gründlichst unter die Lupe genommen. Mäuse mit Tumorverdacht wurden abgetastet...

LG, seven
 
Chipi

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Ich will das ja auch gar nicht in Abrede stellen, Seven, daß flüssig für Mäuse einfacher sein kann ;) und vielleicht ist es wirklich auch eine Frage der Erfahrung, für mich ist die Handhabung von Tabletten mittlerweile Routine.

Nur aufgrund der Tatsache, daß ein TA ein ausgewiesenes Hundemedikament für Mäuse verabreicht, gleich zu folgern, daß es sich um einen "Deppen" handeln muß (daß die Maus nicht wirklich untersucht wurde, erfuhr man ja erst später), hielt ich halt auch für etwas überzogen. Zumal ich ehrlich sagen muß, wenn ich TA wäre und man mich in dem Ton angesprochen hätte, den dropthelie hier an den Tag legt, hätte ich wohl auch nicht mehr gerade begeistert reagiert - wobei ich einfach mal hoffe, daß der Ton nur hier im Forum aus Frust so ausfiel...
 
seven

seven

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Also, ICH hab´ den TA nicht als Deppen bezeichnet ;)
 
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bumblebee

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Seid mal ehrlich, es ist doch aber leider wirklich so, dass nicht jeder Tierarzt Freudensprünge macht, wenn man mit einer Maus ankommt und es ist schon frustrierend, wenn man von einem TA zum anderen rennt und der eine sagt: "nicht so schlimm" und der andere sagt "sofort einschläfern!" (so wirklich geschehen!!)

Die Tierärzte geben ja leider selten zu, wenn sie keine Ahnung haben und das ist einfach falsch! Ich habe echt so einiges durch und auch festgestellt, dass es wesentlich schlimmer ist, wenn man gar nix sagt, obwohl man sich vorher informiert hat und berechtigt an der Entscheidung des TA zweifelt... meine eine Maus wurde aufgrund dieser Tatsache viel zu spät behandelt und trägt nun bleibende Schäden davon und eine andere wurde eingeschläfert, obwohl ein erfahrener TA ihr noch hätte helfen können. Ich mache mir seitdem nur Vorwürfe, weil ich mich beim TA nicht durchgesetzt habe! :(

Kann allerdings ein gutes Buch empfehlen:

http://books.google.de/books?id=uMRv2w1FACcC&pg=PR5&dq=anja+ewringmann

Ist eine gute Argumentationsvorlage, denn das Buch ist von einer erfahrenen Tierärztin für kleine Kleintiere und eigentlich für Tierärzte geschrieben.
 
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Es gibt aber auch andere Tierärzte ;)
Unsere beispielsweise hatte anfangs nicht allzu viel Ahnung von Mäusen, hat das aber auch offen zugegeben und dann fleißig dazugelernt... Inzwischen ist sie ziemlich fit :D

Das von Dir empfohlene Buch ist wohl wirklich gut und viele langjährige Mäusehalter kennen es bzw. haben es daheim.
Wichtig dazu wäre vielleicht noch, dass das Buch natürlich keinen Tierarzt ersetzt - will heißen: Es spricht sicher nichts dagegen, sich das Buch zu Gemüte zu führen - aber trotzdem würde ich dann nicht auf eigene Faust an der Maus herumdoktern, sondern auf jeden Fall noch einen Tierarzt aufsuchen.

(Das wollte ich nur sicherheitshalber nochmal erwähnt haben, weil´s sonst sicher Leute gibt, die sich sagen: "Au fein, einmal das Buch gekauft und nie wieder zum Tierarzt"... ;) )

LG, seven
 
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Antibiotika und NutriCal

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