Teddyhamster kratzt und beißt sich oft!

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Wir haben seit gut 3 Monaten unseren Teddyhamster "Schoki". Was uns Sorgen bereitet ist, dass er nach unserer Meinung sehr viel Zeit mit der Körperpflege verbringt. Er kratzt und beisst sich dabei sehr oft. Bevor sein Fell länger wurde, war das noch nicht so schlimm gewesen. Er wechselt auch regelmäßig sein Schlafhäuschen (wir haben 3 verschiedene im Käfig), ohne einen erkennbaren Grund für uns.

Da wir bisher nur mit anderen Hamsterarten Erfahrung haben, fragen wir uns, ob das evtl. normal ist, dass er aufgrund seiner Felllänge mehr Zeit zum Putzen braucht. Haben die Befürchtung, dass das Einstreu mit Milben befallen sein könnte, obwohl wir nur Hanfeinstreu sowie qualitatives Zubehör von rodipet.de verwenden und den Käfig regelmäßig reinigen! Wie sinnvoll wäre im Falle eines Milbenbefalls das Kämmen oder gar eine Kürzung seines Fells?

Allerdings muss auch erwähnt werden, dass der Kleine in nicht besonders guter Verfassung uns verkauft wurde.

Wir wären sehr dankbar, wenn jemand ein Paar Ratschläge für uns hätte oder über eine ähnliche Erfahrung berichten kann.
 
  • #1
A

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Guest
Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Christine zu werfen. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
A

Antigone

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Milben können durch alle möglichen Sachen eingeschleppt werden, das kann man nie ausschließen. Das muss aber ein Tierarzt abklären und Fell kürzen/kämmen bringt da gar nichts, die Tiere müssen durch ein Spotonpräparat getötet werden, ähnlich wie ein Läuseshampoo gegen Kopfläuse beim Menschen.
Lieben Gruß und gute Besserung
Caterina
 
Chipi

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Hallo Hamster-fans,

die meisten Tierparasiten haben einen Lebenszyklus von 2-6 Wochen, der Hamster kann also durchaus seine Parasiten (sofern es denn welche sind, was ich aber ebenfalls für sehr wahrscheinlich halte) bereits mitgebracht haben. Im Endeffekt würden ja ein paar Nissen schon ausreichen, um einige Wochen später einen größeren Befall auszulösen. Da der Hamster, wie beschrieben, in eher mäßigem Gesundheits- und Allgemeinzustand zu euch kam, war er in dieser Zeit ein idealer Parasitenwirt: das Immunsystem gesunder Tiere kommt mit Parasitenbefall bis zu einem gewissen Grad gut zurecht (eine komplett parasitenfreie Umgebung kann man kaum herstellen im Alltag, man lebt ja nicht in einem Reinraum), jedoch werden Tiere, denen es ohnehin schon nicht ganz so gut geht, schnell mal sichtbar und mit für das Tier unangenehmen Folgen befallen.

Unabhängig davon braucht ein Hamster mit langem Fell sicher etwas mehr Zeit zur Fellpflege als ein Hamster mit kurzem Fell, jedoch erklärt das nicht das Kratzen und Beissen.

Der Hamster sollte schnellstmöglich zu einem TA, der sein Fell untersucht und eben, falls er Parasitenbefall feststellt, auch die Parasitenart bestimmen kann. Je nachdem, ob es sich um blutsaugende Parasiten handelt oder nicht unterscheidet sich auch die Vorgehensweise für die nächste Zeit, da blutsaugende Parasiten etwas leichter loszuwerden sind.

Präventiv solltet ihr bereits jetzt alles, was ihr an Streu, Heu etc. zuhause habt, in die Tiefkühltruhe packen und mindestens 2 Tage einfrieren, falls doch das die Parasitenquelle gewesen sein sollte.
 
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Wir würden auch am liebsten sofort zum TA gehen, haben nur die Befürchtung, dass es für den Hamster sehr stressig werden kann.

Werden wohl aber nicht drum herumkommen ohne eine 100%ge Gewissheit zu erhalten.

Vielen Dank für eure Tipps und Ratschläge.
 
A

Antigone

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Klar ist ein TABesuch Stress, aber es hilfe ja nichts, alleine kann man sowas nicht behandeln.
 
Chipi

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Stressig ist ein TA Besuch schon, aber alles in allem sicher das kleinere Übel; ihr könnt euerem Hamster den Besuch aber zumindest so stressfrei wie möglich gestalten, indem ihr Streu und Heu aus seinem Käfig mit in dei Box packt, das vertraut riecht, und die Box während des Transports mit einem Handtuch abdeckt, damit es dunkel ist.
 
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