Welpen hinter Gittern?

Diskutiere Welpen hinter Gittern? im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo an alle, Ich gehöre eigentlich nicht ins Hundeforum, lese aber trotzdem immer fleißig mit.;) JEtzt habe ich heute was im Fernsehen gesehen...
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demona

demona

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Hallo an alle,

Ich gehöre eigentlich nicht ins Hundeforum, lese aber trotzdem immer fleißig mit.;)
JEtzt habe ich heute was im Fernsehen gesehen und wollte mal eure Meinung dazu hören.

Es geht um das Projekt `Welpen hinter Gittern` in Amerika. Dort werden teilweise sechs Wochen alte Welpen, meist Labradors, an Häftlinge gegeben und die bilden sie dann
1 bis 1,5 Jahre aus. Die Tiere werden medizinisch versorgt, natürlich sehr liebevoll betreut und nach dieser Zeit meistens als Spürhunde von der Polizei zuende ausgebildet.

Die Häftlinge müssen sich durch vorzügliche Führung auszeichnen und bekommen auch einen Lehrgang über Hundeerziehung aber reicht das?
Die Häftlinge bekommen auch Hilfe von einem Hundetrainer.

Jetzt stell ich mir aber die Frage ob das überhaupt tiergerecht ist? Die Hunde leben mit den Häftlingen in teilweise sehr winzigen Zellen 6 - 8 m², können unter der Woche nur im Gefängnis spazieren gehen und werden am Wochenende teilweise an freiwillige Hundesitter in `Freiheit` gegeben, damit sie auch mal was anderes sehen.

Was denkt ihr darüber? Kann man einen jungen Hund in so einer Atmossphäre überhaupt tiergerecht groß ziehen? Schadet es dem Tier nicht wenn es erst so liebevoll aufgezogen wird um dann von einem TAg auf den Nächsten von seiner Bezugsperson getrennt wird? Klar, das passiert tagtäglich überall aber hier wird es ja so einkalkuliert.

Würde mich über Antworten freuen.

Lg Demona
 
30.01.2009
#1
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Kiki2603

Kiki2603

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Ich habe es auch schon gesehen bei Stern TV, allerdings von deutschen Häftlingen. Im Gefängnis war auch ein riesen Hundeplatz.
Wenn die Mensch-Hund Beziehung stimmt, denke ich, ist es kein Problem.
Der Hund kann ja raus, er ist ja nich 24h/Tag auf der Zelle.

Ich denke, dass die Sträflinge all ihre Liebe und Fürsorge in die Wuffs stecken werden. Wenn sie dabei noch von einem gutem Trainer begleitet werden - warum nicht?
Ein Zwinger ist oftmals kleiner als eine Zelle.
Und im Zwinger ist der Wuff alleine, im Knast ist der Mesnch bei ihm, zu dem er eine Bindung hat und das Tag und Nacht.

Schwer wird es sicher nur, Mensch und Hund irgendwann wieder zu trennen.
 
demona

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Aber kann man einen jungen Hund in dieser Situation richtig auslasten? Klar, mit Training und spielen und so aber immer diesselbe Umgebung, dieselben Hunde.
Die Tiere sind ja quasi `abgeschottet` von der Umwelt, verpassen die da nicht was. Straßenlärm, Autos, Züge, und so. Oder kann man die dann auch noch später daran gewöhnen?

Lg Demona
 
Kiki2603

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Sie werden wohl gewöhnt werden. Sonst würden es keine Polizeihunde, wenn sie schreckhaft o.ä. wären.
 
*Daisy*

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Ich finde so etwas auch gut.
Natürlich ist es nicht das Optimalste aber Zwingerhunde haben es echt schlechter. Spürhunde oder allgemein polizeihunde sitzen oft auch in Zwingern und haben niemanden.

Diese Hunde dürfen raus und bekommen,liebe und Zuneigung. Sie haben einen Menschen,also eine Bezugsperson, das macht ein Hund schon mal glücklich. Außerdem werden sie medizinisch versorgt und bekommt futter.

ich finde das auch für Die Insassen ein ganz tolles projekt,denn Tiere sind die wahren therapeuten. somit können sich insasse und Hund gegenseitig helfen.
 
jezzy

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in einen gefängniss rollen übrigens auch pkws und stapler rum ergo kennen diese tiere auch "lärm";)
und wenn solch ein projekt stattfindet wird es erst auf herz und nieren geprüft ob es für das tier ok ist und für den menschen,außerdem spricht es für sich da wenn man die bilder der fröhlichen hunde und der insassen sieht.
ich finds toll denn die insassen haben einen halt,aufgabe.
diese hunde haben es mit sicherheit besser als bei anderen haltern"draußen"....
denn sie haben ihr herrchen nur für sich,müssen nicht allein bleiben stundenlang oder landen bei vermehrern /tierheim,haben viele artgenossen zum spielen und profi-hundtraining ganz individuell.
 
demona

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Hey, net denken, daß ich dagegen wäre.;)
Ich habe halt nur heute diesen Beitrag gesehen und da ich leider sehr wenig Hundeahnung habe, wollte ich einfach mal die Meinungen der Experten hören. Hab mir halt nur so ein paar Fragen gestellt, wegen Prägung und so.
Dass die Insassen eine sinnvolle Aufgabe haben, ist klasse. Ich hatte mich halt nur gefragt ob das für die Tiere auch so toll ist? Hab ja jetzt die Expertenmeinungen.

Danke schön.
Lg Demona
 
jezzy

jezzy

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;)warum nicht?grüne wiesen andere hundespezielles training und liebe besitzer...dan mag man doch nur gern hund sein!hehe
und wenn sie dann noch rauskommen ist das vollkommen ok,denke ich.
und wenn der häfling rauskäme und das wuffi behält ist das ja gleich wieder für den menschen ein sozialisierungspunkt,lebensfokus und halt.
 
demona

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Wenn ich das richtig gesehen habe, sind das meistens Häftlinge, die sehr lange Haftstrafen verbüßen müssen. Ich denke mal, daß die Chance, daß der Häftling genau zu dem eigentlichen Trennungszeitraum auch raus kommt, ziemlich gering ist. Und ob sie die Hunde überhaupt behalten dürften? Die sollen ja schließlich zur Polizei oder ähnliches und da werden die keinen Ex-Häftling als Hundeführer haben wollen.

Ich stell mir das sehr schwer vor, du ziehst so ein kleines Fellbündel über ein Jahr groß, bis wirklich 24 h am Tag mit ihm zusammen und weißt im Hinterkopf, daß du es irgendwann unwiderbringlich hergeben mußt. WEis nicht ob ich das könnte.

Lg Demona
 
jezzy

jezzy

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naja,alle hunde werden sicher nicht duch die prüfung kommen.
und abgeben zu wissen,das kann sicher nicht jeder aber wohl der häfling dazu bereit erklärt kann er dies wohl,auch wenn es im sicher schwer fällt.
aber er tut ja dann auch aktiv was gegen das,was er verbrochen hat quasi...
 
Kompassqualle

Kompassqualle

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Hmmm, keiner fragt sich, ob ein Mensch in so einer kleinen Zelle verhaltensauffällig und "verrückt" wird? :eusa_think:

Ich denke für einen Hund stellt das "Knastleben" weniger ein Problem dar als für einen Menschen.
Die Haltung des Menschen im Gefängnis ist nämlich antisozial und damit nicht "artgerecht" was es schwer macht den Menschen nach langer Zeit im Gefängnis wieder an ein Leben in sozialer Gemeinschaft zu gewöhnen. Die Verhaltensauffälligkeiten die auch beim Menschen durch Deprivation entstehen sind nicht zu unterschätzen.
Nun gut, Gefängnisse sind nicht dazu da Menschen zu bessern oder zu heilen, sonder um sie wegzusperren und die Gesellschaft vor ihnen zu schützen.

Jedenfalls, für einen Hund ist das Leben in einem Gefängnis sicher weniger problematisch, zumal die Hunde im Gefängnis betreut und beschäftigt werden, wahrscheinlich mehr als so mancher arme Handtaschen-Wuffi.
 
jezzy

jezzy

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;)na dann ist der hund ja der richtige therapeut, denn er hört dem insassen sichelich immer geduldig zu,widerspricht nicht und immer für ein da.
und die insassen die an dem programm teil nehm lernen ja dadurch auch anders miteinander zu komonizieren,d.h über ihre hunde.
 
Vicky89

Vicky89

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Huhu, habe den Beitrag auch gesehen, bei Punkt 12.
Finde es eine tolle Idee, man hat gesehen dass es den Insassinen (es war ein Frauengefängnis) viel Spaß gemacht hat sich um die Hunde zu kümmern und sie waren wirklich sehr liebevoll.
Finde es eine Sinnvolle Beschäftigung und wie schon gesagt wurde, wird sich um diese Hunde viel mehr gekümmert als um manche Hunde die nicht im Gefängnis aufwachsen...
 
demona

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Hmmm, keiner fragt sich, ob ein Mensch in so einer kleinen Zelle verhaltensauffällig und "verrückt" wird? :eusa_think:.
Ok, zugegeben, das nicht aber die Menschen haben sich für ein Verbrechen entschieden und sitzen - nach den Gesetzen des Deutschen Staates - zu REcht hinter Gittern. Die Hunde können sich das nicht aussuchen.

Aber wenn dieses Programm positive Auswirkungen auf entlassene Häftlinge hat und das auch irgendwann mal nachgewiesen wird, wird es vielleicht noch ausgebaut. Momentan sind es ja recht wenige Gefängnisse, die dieses Programm haben.

Was mich noch gewundert hat, es werden fast nur Labradors genommen? Wieso keine anderen Rassen? Lassen sich Labbis besser ausbilden als Andere?

LG Demona
 
*Daisy*

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Also ich hab mal gehört das Labradors sehr umgängliche Hunde sind.
Sie lernen schnell und sollen gute Anfängerhunde sein.

Ich denke mal deshalb nehmen sie diese Hunde.
 
Vicky89

Vicky89

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Ich denke eher dass diese Hunde wegen des Jagttriebs genommen werden, der bei Spuren - und Bombensuche sicher Hilfreich ist, oder?
 
jezzy

jezzy

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:eusa_think:also der beitrag den ich gesehen hab war zu ausbildung für blinden und behindetenhunde...aber da waren nicht nur labbies sondern auch goldies bei,wenn ich mich recht entsinne!
 
Kabardiner

Kabardiner

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Also ich finde auch das sie dort wohl besser haben, als wenn sie von der Polizei ausgebildet werden!
Spürhunde (Rauschgift, Sprengstoff) habens natürlich noch wieder besser!
Die werden gehalten,wie wir unsere Hunde auch halten. Wohnen mit ihren Herrchen Zuhause und genießen die selbe Aufmerksamkeit!
Die Wachhunde hingegen haben wirklich die Ar***karte gezogen!
Ich habe schon zwei Wachhunde kennen gelernt!
Ich hatte wirklich tränen in den Augen! Die haben in winzigen Zwingern gelebt und kamen nur Abends raus, wenn sie ihren Rundgang starteten.
Unsere leben auch im Zwinger, aber beide haben einen Raum, der um einiges grösser ist als anderer (Kinder)Zimmer! Und natürlich kommen sie oft für mehrere Stunden raus!
So.... das musste ich jetzt mal loswerden! Mir tun die Wachhunde immer so fürchterlich leid!
Mfg Kabardiner
 
jezzy

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wusstet ihr überhaupt das diensthunden der bundeswehr mehr quadratmeter zustehen als einen soldaten?(mein mann ist bei der marine daher die info)
die hunde vom bund habens echt nicht schlecht!
 
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