...bis zum nächsten Tierarzt?

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DyingDream

DyingDream

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Hallo ihr...
Vielleicht könnt ihr mir etwas weiterhelfen...

Im allgemeinen wollte ich einfach mal fragen, wie weit bei euch die Tierärzte entfernt sind. Vogelkundig oder 'Notfall-Tierarzt'.
Welche Strecken sind für einen kleinen, kranken Vogel überhaupt zumutbar?
...natürlich ist so etwas immer vom gesundheitszustand vom Vogel abhängig. Aber es dauert ja grundsätzlich relativ lange, bis ein Vogel zeigt, dass es ihm nicht gut geht und manchmal denkt man sich auch, es könnte noch 1-3 Tage beobachtet werden...

Nun ja, die grundlegende Frage für mich ist, welche Entfernung kann ich einem kranken Vogel zumuten?

--

Und nun zu meinem 'speziellen' Fall. :(

Mein knapp 5-6 Jahre alter Kanarienvogel macht seit ein paar Tagen einen etwas schlapperen Eindruck. Anfangs war es immer mal kurzfristig und am nächsten Tag schien alles wieder soweit okay zu sein.
Gestern als wir den Vogelkäfig sauber machen wollten, ging es ihm dann aber richtig schlecht. Er saß einfach nur auf dem einen Ast und ich konnte ihn mit der Hand ohne Probleme einfangen.
Er hat leichte Atemgeräusche und sein eines Auge hielt er lieber geschlossen. Aufgeplustertes Fell und relativ 'schlapp'. Doch fressen und trinken tut er noch wie gewohnt. Auch ist der Kot nicht auffällig und Verletzungen, etc. sind nicht zu erkennen.

Wir haben den Kleinen gestern dann in einen speraten Käfig neben der Volliere gestellt, damit er nicht zu sehr von den anderen Vögeln dort strapaziert wird.
Eine Rotlichtlampe habe ich daneben gestellt und wir machen diese immer mal wieder an.
Von einem hömopatischen Mittel welches mitunter für 'geschwächte' Vögel ist, haben wir noch zusätzlich ins Trinkwasser gemacht.

Aber... :(
Ich denke, dass das alles nicht reicht. Ich habe Angst, dass er stirbt. :(

Und nun hänge ich hier und weiß nicht wirklich was ich tun soll.
Ein vogelkundiger Arzt wäre knapp zwei Stunde Autofahrt entfernt. Mein 'normaler' Tierarzt ist ebenso 20-30 Minuten entfernt. Und die Tierärzte hier im Dorf - damit habe ich wahnsinnig schlechte Erfahrungen gemacht, was Kleintiere und Vögel betrifft.
Die Temperaturen draußen sind ebenso nicht grade klasse.
Und es bedeutet doch auch wieder wahnsinnig Stress für das Tier... Autofahrt, Tierarzt, etc. ...

Meine Eltern halten mich für bescheuert, weil ich überhaupt auf den Gedanken komme mit dem Vogel zu einem Tierarzt zu fahren. ... aber...
Ich weiß es einfach nicht...
Ich habe Angst, dass er stirbt wenn ich nicht 'mehr' mache. (Was könnte ich noch mehr machen???) Und ebenso habe ich Angst, dass er einen Weg zum Tierarzt nicht übersteht.

...
Ich hatte so gehofft, dass es ihm heute etwas besser gehen würde... Doch als ich das letzte Mal nach ihm schaute hing er aufgeplustert halb im Futternapf und atmete so schwer...

Ich will doch nicht, dass es ihm so schlecht geht... (Wer will so etwas schon...) ...aber ich fühle mich einfach nur hilflos.. :(

Ich würde mich freuen, wenn irgendjemand etwas dazu schreiben könnte...
~§~
 
02.02.2009
#1
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bandito12

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Hört sich nicht gut an ..........Außer ein Vogelkundigen Tierarzt kann ich dir auch nichts sagen !
Du musst zum TA !
Es kann sein das es Kokzidiose hat , kann aber auch alles andere sein !
Das beste ist Kotprobe (auch wenn es gut aussieht?)Zum TA bringen und kontrollieren lassen .....hast du ein rascheln im atmen des Vogel´s gehört ???
Dann müsstest du etwas gegen Kropfmilben geben !???
Aber wie gesagt kann alles sein , sag deinen Eltern die sollen dich hin fahren egal wie weit ! Um so länger du wartest um so geringer die Chancen !


Gruß!
 
simone

simone

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Für wichtige Untersuchungen und wenn auch nur die geringste Chance besteht, das dem Vogel zu helfen ist, fahre ich zum Vogelkundigen TA. Das ist bei uns etwa eine Stunde fahrt mit dem Auto.
Wenn ich allerdings keine Hoffnung mehr habe :(, fahre ich zu unserem TA (etwa 15 Minuten) mit dem Auto.
Eigentlich kann man das bei den Vögeln recht gut einschätzen.
Ausserdem würde ich einem kranken Vogel lieber den Weg zum TA als einen qualvollen Weg über die Regenbogenbrücke zumuten. Und das wird zwangsläufig passieren, wenn nichts unternommen wird. Spontanheilungen gibt es selten.
 
jezzy

jezzy

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ich befinde mich 3 min von mein vogel und exotenkundigen TA und 20 min autofahrt vom einer TA-gruppe(zusammenschluss vierer TA`S einer terra und exotenspezialist,einer hundund katz einer wellies,exoten vögel halt und papgeien;einer nager und kleintiere).
ich würde es so halten wie simone.handle schnell.
mach ne kleine box fertig(zum kälteschutz mit stiropor auslegen und gras o.ä. als weicheinlage),decke sie auf dem weg ab.besser kannst bald nicht das tier transportieren;)
gleichzeitig würde ich eine kotprobe evtl. an eine tierklinik deiner nähe senden.
ich hoffe man kann dein piepsi noch helfen und drück dir die daumen!
ach ja. wie sieht den der kot und das gefieder aus?
 
simone

simone

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Wie geht es dem Piepser heute? Warst Du beim TA?
 
DyingDream

DyingDream

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...

Im Moment macht er wieder einen munterer Eindruck. Gestern Abend auch schon. Es ist aber immer so ein Auf- und Ab die letzten Tage, dass ich mich da grade recht wenig drauf verlasse.

Heute Morgen bin ich mit ihm zum Tierarzt gefahren. Da war natürlich auch grade relativ munter.
Vorläufig hat er ein Antiboitika bekommen und wir haben eine Kotprobe auf Kokzidien untersuchen lassen. Freitag fahre ich dann wieder mit ihm hin und wir schaufen was bei der Probe raus gekommen ist und wie es ihm bis dahin geht.

Nachdem ich mich selbst noch etwas im Netz über Kropfmilben und Kokzidien beim Vogel informierte, kommen mir die beiden Möglichkeiten wohl auch am wahrscheinlichsten vor. ...oder aber noch Mauserprobleme oder etwas Erkältungsmäßiges... hm... nein, ich würde am ehesten auf die Kropfmilben tippen... *seufz*

Das Geräusch hört sich 'für mich' so an als wäre er erkältet. Als ob etwas da drin steckt, was ihm das Atmen, Singen, etc. leicht erschwert. ...wobei er schon länger nicht mehr richtig 'gesungen' hat... ach man... :(

Das Gefieder ist teilweise sehr stark aufgeblustert und grade die Schwanzfedern zum Beispiel siehen recht 'zerdrückt' aus.

Und der Kot weißt einen minimalen Durchfall auf und sieht ansonsten nicht anders aus als der von den gesunden Vögeln oder wie 'immer'.


Ich war gestern einfach etwas unsicher, ob ich ihm den Transport zum Tierarzt zumuten kann. Grade, wenn die Fahrt nicht mal eben zum Nachbarn ist... *seufz*


Aber wie gesagt, die letzten Stunden macht er einen positiven Eindruck. Was zu 90% aber wohl auch am Antibiotika liegt.
Ach... Aber bin nach dem Tierarztbesuch wieder etwas optimistischer. :)

Vielen Dank für eure Antworten.
Haben mir ein ganzes Stück geholfen!

Werde dann am Wochenende mal berichten was die Untersuchung ergeben hat. ...und ach... ja, ich hoffe, dass wir dieses 'Problem' schnell in den Griff bekommen und er bald wieder 'gesund' ist.

Hm...
Falls es wirklich Kropfmilben sein sollten und nicht die Kokzidien oder etwas anderes - kennt da jemand dafür besonders gute Medikamente?
Mags dem Tierarzt dann gerne vorschlagen oder zumindest ein wenig Vergleichsmöglichkeiten haben.

Und wie seht ihr die Sache mit dem Antibiotika? ...eigentlich verzichte ich ja lieber auf so viel möglich und nehme nur das was 'nötig' ist. ...

*wah* ...ich sehe schon - mein Vertrauen in Tierärzte ist nicht so riesig. :silence:
~§~
 
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bandito12

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Ganz ehrlich auf verdacht Antibiotika ??? Komischer TA !?

Es kann so vieles sein :Von Trichomonaden bis zu Kozidiose ....usw. !

Naja , viel Glück für den kleinen und gib bescheid ......!

Gruß!
 
jezzy

jezzy

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naja antibiotika wird leider meist immer gleich als "allheilmittel" von vielen TA`s gereicht wenn sie noch nicht sicher sind was das tier hat,hab ich mal so festgestellt...aber es scheint ja positiv auf den vogel zu wirken.;)
mal schauen was er den genau hat *warten...warten...warten*
 
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...bis zum nächsten Tierarzt?