Homöopathie

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xSteffix

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Ich brauche mal alle Infos, über Homöophaie die ihr habt. Pro und Kontra!
Eine Einstellerin stopft ihr Pferd
nämlich mit Kräutern voll für die Abwehrkräfe, obwohl das Pferd kern gesund ist! Wenn mn sie draf anspricht, sagt sie man kann da nichts falsch achen und ich soll nicht alles so überbewerten! Also ich brauche Texte, links und alles andere um ihr was gutes unter die Nase halten zu können!
LG Steffi
 
08.02.2009
#1
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Guest

Hast du schon mal einen Blick in den Ratgeber zur Pferdegesundheit geworfen? Vielleicht hilft dir das ja bei deinem Problem?!
antigone4100

antigone4100

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Hi
Also an sich ist das eine geniale Sache,auf die ich voll vertraue aber nur mit Absprache mit meiner THP und dem TA.
Es stimmt schon das man generell eigentlich nichts falsch machen kann es gibt aber auch Mittel die nach Hinten los gehen können.
Es gibt auch einfach Situationen die schreine gerade nach meiner THP, bei anderen Dingen rufe ich gleich den TA.
Das einzige Kontra das mir einfällt ist das es eben länger dauert, bis man Erfolge sieht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie

Ansonsten habe ich mal gegoogelt und unheimlich viel gefunden, kann ich dir auch empfehlen.
LG Antigone


---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

antigone4100 schrieb nach 16 Minuten und 44 Sekunden:

Ich habe hier noch mal einen Text gefunden über Phytotherapie (Kräuterheilkunde)
Ich persönlich finde den sehr gut.

[FONT=Verdana,sans-serif]Gegen alles ist ein Kraut gewachsen…

Unter Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde versteht man die Lehre von der Verwendung von Heilpflanzen als Medikament.

Schon seit Beginn des Lebens auf unserer Erde begleiten Heilkräuter und deren Wirkstoffe Mensch und Tier.
Mit Einzug der „modernen Medizin“ geriet das Wissen um die Wirkungsweise der Heilkräuter immer mehr ins Hintertreffen. Trotz allem konnte eine Vielzahl der Heilkräuter bis heute wissenschaftlich untersucht und deren heilsame Wirkung bestätigt werden.

Zu den Wirkstoffen in Heilpflanzen gehören u.a. Gerbstoffe, Bitterstoffe, Schleimstoffe, Scharfstoffe und Saponine.
[/FONT]
[FONT=Verdana,sans-serif][/FONT][FONT=Verdana,sans-serif]Kräuter sind für den Pflanzenfresser Pferd eine natürliche Futterergänzung, sie sind seit jeher Bestandteil ihrer Nahrung. Die wildlebenden Vorfahren unserer heutigen vierbeinigen Freizeitpartner nahmen ihrem Instinkt entsprechend in freier Natur Kräuter auf. Heute stellen wir unsere Pferde auf Koppeln, die durch die intensive Bewirtschaftung nicht mehr das natürliche Angebot an Kräutern aufweisen.
[/FONT]
[FONT=Verdana,sans-serif]Kräuter zuzufüttern um Mängel auszugleichen oder gar deren Heilwirkung zur Heilung diverser Krankheiten zu nutzen, ist somit besonders für Pferde eine naheliegende und natürliche Therapieform.
Dabei werden ganze Pflanzen oder nur bestimmte Teile (Blüten, Blätter, Wurzel) auf unterschiedliche Weise zubereitet. Man gibt sie als frisches oder getrocknetes Kraut, als Aufguss, Auskochung, Kaltwasserauszug oder als Pulver.
[/FONT]
[FONT=Verdana,sans-serif]Die Pferde fressen die unterschiedlichen Kräuter in der Regel gerne. Am Häufigsten werden getrocknete Kräuter verfüttert und unter das Futter gemischt.
[/FONT]
[FONT=Verdana,sans-serif]Trotz vieler Vorteile der Kräuter ist deren Anwendung jedoch keineswegs so harmlos, wie häufig angenommen wird. Auch bei der Fütterung von Kräutern bei Pferden gilt es, bestimmte Regeln zu beachten bzw. über einige Besonderheiten informiert zu sein. So droht bei einigen Kräutern Überdosierung, bei anderen sind Wechselwirkungen zu beachten, wieder andere sind für Pferde gar nicht geeignet.
[/FONT]
[FONT=Verdana,sans-serif]Wenn der Pferdehalter sichergehen möchte, sollte er daher nicht einfach irgendwelche Kräuter bzw. Kräutermischungen in beliebiger Menge verfüttern, sondern sich bzgl. der Zusammenstellung individueller Kräutermischungen auf das Wissen und die Erfahrung eines versierten Tierheilpraktikers verlassen!

Quelle: http://www.naturheilkunde-fuer-pferde.de/10.html
[/FONT]
 
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*Stromberg*

*Stromberg*

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man kann mit Homöopatie eigentlich fast nicht falsch machen, da es rein pflanzliche mittel sind. Natürlich sollte man einem Pferd nicht einen eimer voller Kräuter am Tag verabreichen aber in einer "normalen" Dosis ist es eine tolle ergänzung. Ich habe meinen dicken immer nebenbei so behandelt und es hat teilweise geholfen und teilweise nicht.... muss jeder für sich entscheiden.
Aber ich habe noch nie gehört das es einem Pferd bei normaler Dosis schadet... also mach dir keine Sorgen wegen deiner Stallkollegin ;)
 
antigone4100

antigone4100

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Stromberg, da muss ich dir leider wiedersprechen, man sollte mit Homöeotpathie nicht spaßen, das kann durch aus nach hinten los gehen und sogar Vergiftungserscheinungen hervorrufen.
Viele pflanzliche Mittel sind in Überdosierung sogar tötlich.
Mann sollte vielleicht wissen das in der H. die Ähnlichkeitsregel gilt. Ähnliches kann mit Ähnlichem geheilt werden. Mann nennt das auch Similia similibus Curentur.
Ich finde es sogar verantwortungslos, das Pferd auf blauen Dunst mit pflanzlichen Mitteln zu bombadieren.
LG Antigone
 
*Stromberg*

*Stromberg*

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das wurde wohl falsch verstande. Ich habe immer mein Pferd sogar auf anraten des tierarztes mit pflanzlichen mitteln unterstütz. Und ich habe ja auch geschrieben das eine überdosis gefährlich ist. Aber z.B im Winter habe ich meinen dicken ganz toll mit Kräuter durch gebracht (er hatte immer mit Husten zu Kämpfen) aber ich gehe davon aus das ein normal denkender mensch nicht einfach so was in sein tier rein pantscht ;) sondern das man weis was man seinem Pferd verabreicht. Oder denke ich da mal wieder zu blauäugig was die menschheit angeht ;)
 
Ronja11

Ronja11

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Ich nutze selber auch oft homöopathische Mittel für meine Pferde, die ich selber zusammenstelle. Auch Pflanzen nutze ich. Aber nur bei Bedarf, nicht wild und mit Fachkenntnis. Denn damit kann man auch viel falsch machen.
 
eifelbiene

eifelbiene

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Hallo,

es kommt ganz darauf an, WAS genau das Pferd bekommt. Der Begriff Homöopathie wird leider oft falsch ausgelegt. Es handelt sich um einen Teilbereich der gesamten Naturheilkunde, mit dem man unter Umständen viel Schaden anrichten kann. Homöopathische Mittel würde ich nur unter Abklärung mit THP oder TA verabreichen.
 
antigone4100

antigone4100

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Huhu
xsteffix wollte ja auch speziell was über Kräuter wissen und das ist ja wieder ein ganz anderer Bereich und zählt gar nicht zur Homoöpathie sondern ist sogar ein eigenständiger Bereich in der Naturheilkunde.
Ich würde meinen Pferden nichts geben ohne TA oder THP geben, mit einer Ausnahme und das ist Traumeel.

Was ich auch schlimm finde ist das in der Packungsbeilage von Homöopathischen Mitteln keine Nebenwirkungen etc stehen obwohl es die ja durch aus gibt.
Diesen Satz da es sich um ein pflanzliches Arzneimittel handelt wird keine Indikation angezeigt bringt mich jedesmal zur Weißglut.

LG antigone
 
antigone4100

antigone4100

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Hi
Die Inhaltsstoffe werden in der Kräuterheilkunde überwiegend nur gegen Husten und Atemwegserkrankungen angewendet.
Die Anwendungsdauer liegt bei 4-8 Wochen steht da ja deutlich geschrieben.
Ich sage mal ich glaube nicht das es schädlich ist aber helfen wird es dem Pferd auch in keinster Weise.
LG Antigone
 
Lilly_79

Lilly_79

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Hi,

natürlich gibt es Kräutermischungen die man täglich zufüttern kann, aber mit Homöopathie hat das nichts zu tun.

Kurz & vereinfacht: die Homöopathie geht davon aus, das man Gleiches mit Gleichem heilen kann. (Mit einem Wirkstoff der dieselben Symptome hervorruft wie die Krankheit) Dazu stellet man Potenzen (Verdünnungen) des zu verabreichenden Wirkstoffs her die so niedrig sind, das sie eig nicht mehr nachweisbar sind.
Es wird angenommen, dass so die neg. Eigenschaften minimiert werden, die positiven aber nicht.

So ich hoffe, das hab ich richtig/verständlich erklärt... Wobei ich hier kein pro/contra in Bezug auf die Homöopathie abgeben will ;)

Zu Kräutern: Da sollte man schon wissen was man tut, je nach Dosierung kann das auch negative Auswirkungen haben.

Was du verklinkt hast, ist definitiv nur als KUR geeigent und gegen Atemwegsprobleme - besonders zum Schleimlösen.

Zum stärken der Abwehrkräfte allgemein ist das meines Erachtens nicht geeignet.

Bei dauernder Anwendung würde ich sagen, dass die Wirkung nicht mehr gegeben ist bzw evlt die Symptome verschleiert.
Von daher: durchaus möglich, dass es schädlich wirken würde.

Empfehle ihr doch mal zB Struktur Energetikum von St. Hippolyt - das bekommt meiner seit Jahr & Tag und ich habe bei vielen Pferden die das zugefüttert bekommen, eine positve Wirkung beobachtet.
(Mein Dicker hat mit seinen 19 Jahre 1 x leicht gerotzt und nie (andauernd) gehustet, höchstens Mal 1-2 'Löshuster' bei der Aufwärmphase beim arbeiten.)

LG Lilly
 
Ronja11

Ronja11

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Schwarzkümmel, Fenchel, Andorn, Alantwurzel, Primel, Eukalyptus, Thymian, Lorbeer, Spitzwegerich, Eibisch, Süßholz, Oregano, Kiefernsprossen, Pfefferminze, Knoblauch, Echinacea, Quendelkraut, Salbei, Märzveilchen, Quebrachorinde, Grindelia, Kamille, Schafgarbe, Malve, Anis, Efeu, Kreuzkümmel, u.a..


Ich habe mal dieInhaltstoffe rauskopiert. Es sind durchaus einige Dinge dabei, die zur Stärkung der Abwehr dienen. Nur, man sagt, wenn ich mit Kräutern ein Pferd (oder wen auch immer) behandeln kann, nie mehr als 3 Sorten auf einmal. Bei mehr, ist von den einzelnen Bestandteilen so wenig drin, das von der Wirkung nichts mehr bleibt.

Vor allem sind oft bei fertigen Kräutermischungen oft Kräuterstrecker drin, dass heißt, sie werden genommen um zu strecken. So ähnlich wie wenn im Hundefutter Getreide zum Strecken genommen wird.
 
antigone4100

antigone4100

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Hi
So weil mich das ganze interessiert habe ich nun mal mit meiner THP gesprochen.
Sie meint das die Kräuter wahrscheinlich so gering dosiert sind das man von gar keiner Wirkung ausgehen kann.
Ausserdem ist in dieser Mischung so viel an Kräutern das es durchaus sein kann das sich die Wirkung der Kräuter gegeneinander aufhebt.
In der Kräuterheilkunde gilt die Ähnlichkeitsregel so wie Lilly sie erklärt übrigens nicht.
Wenn man seinem Pferd was gutes tun will ist St. Hypolyt schon die bessere Methode.
Ich habe jetzt nur die Meinung meiner THP hier wieder gegeben.

LG Antigone
 
xSteffix

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Aber es ist schon mal sehr beruhigend, dass ich mir um das Pferd keine Sorgen machen brauche. Werde jetzt mal drauf achten, dass sie die Kurfrist von 6-8 Wchen einhält.
Vielen Dank für eure schnellen Antworten und Ratschläge! :clap:
 
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