Genetischer Fingerabdruck positiv oder negativ???

Diskutiere Genetischer Fingerabdruck positiv oder negativ??? im Smalltalk Archiv Forum im Bereich Smalltalk; hallo, ich muss für die Schule eine Arbeit über die geselschaftliche Akzeptanz des genetischen Fingerabdrucks schreiben.Es wäre nett wenn ihr mir...

Welche Antwort findet Ihr für Euch am passensten?

  • Der genetische Fingerabdruck ist super und sollte uneingeschränkt genutzt werden.

    Stimmen: 2 12,5%
  • Der GF ist okay, solange jeder Mensch der Untersuchung freiwillig zustimmt.

    Stimmen: 4 25,0%
  • Der GF ist okay, solange er nur dem Täternachweis dient.

    Stimmen: 6 37,5%
  • Der GF ist okay, solange er nur für schlimme ansteckende Krankheiten verwendet wird

    Stimmen: 0 0,0%
  • Der GF ist okay, solange er nur zum Verwandschaftsnachweis dient.

    Stimmen: 1 6,3%
  • Meine DNA geht niemanden etwas an.

    Stimmen: 6 37,5%

  • Teilnehmer
    16
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nmjz

nmjz

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hallo, ich muss für die Schule eine Arbeit über die geselschaftliche Akzeptanz des genetischen Fingerabdrucks schreiben.Es wäre nett wenn ihr mir dazu umfrageergebnisse geben könntet.

Zur Erklärung: ein genetischer Fingerabdruck ist eine Untersuchung eurer DNA, wobei durch verschiedene Verfahren so ziemlich alles über euch festgestellt werden kann.
- zb. Erbkrankheiten
- mit wem ihr verwandt seit
(Vaterschaftstest sind sehr verbreitet)
- ob ihr eine Tat begangen habt, sofern am Tatort DNA (z.B. als Haar, Blut,Sperma, etc) gefunden wurde (oft Massenscreenings)

Aber diese Untersuchungen stehen momentan unter strengen Richtlinien und nur in seltenen Fällen darf so etwas über euch herausgefunden werden.

Jedoch wird zur Zeit diskutiert, ob man dieses Verfahren nicht erweitern sollte, sodass
-z.b. von der krankenkasse eure potenziellen Krankheiten geprüft werden
-oder befruchtete Eizellen untersucht werden, sodass nur gesunde kinder geboren werden,
oder auch z.B. die eltern das wunschgeschlecht des Kindes bestimmen können

es gibt noch weitere aspekte, aber mich würde interessieren, wie ihr grundsätzlich dazu steht, deshalb beantwortet doch bitte meine Umfrage.


Zu den Antwortmöglichkeiten, bei den möglichkeiten mit der ansteckenden Krankheit und dem Verwandschaftsnachweis und dem Täternachweis bedeutet es nicht unbedingt, dass die DNA freiwillig abgegeben wurde.
Ebenso bedeutet es auch, dass wenn alles freiwillig geschehen soll ein Täter nicht gezwungenermaßen gefunden werden kann.
Ach ja , Mehrfach-Nennungen sind möglich.

Bei Fragen oder Ergänzungen oder völlig anderen Meinungen schreibt einfach.
Danke LG nmjz
 
Zuletzt bearbeitet:
20.02.2009
#1
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Guest

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nutella1990

nutella1990

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Generell finde ich, dass jeder Mensch freiwillig einen genetisc hen Fingerabdruck von sich machen lassen sollte. Andererseits wird dies eingeschränkt, wenn es sich um einen Täternachweis handelt. Hier finde ich es legitim einen genetischen Fingerabdruck machen zu lassen, da man mit einer viel höheren Wahrscheinlichkeit den wirklichen Täter ausfindig machen kann.
 
frettchentina

frettchentina

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Ich hab damit keine Probleme. Hab in einer etwas "verwirrten" Phase sogar schonmal drüber nachgedacht, meine DNS freiwillig abzugeben, damit ich im Falle, daß ich ermordet werde, identifiziert werden kann... :uups: Aber mal im Ernst, was sollen "die" schon mit der DNS machen?! Ich hab nix zu verstecken, begehe keine Verbrechen, kann also durch meine Probe nur entlastet werden - so what!?
LG Tina
 
B

Blue_Angel

Guest
Ich hab absolut nichts dagegen, mit einer Ausnahme:

"oder auch z.B. die eltern das wunschgeschlecht des Kindes bestimmen können"

Das sollte man dann doch besser der Natur überlassen...
 
Chipi

Chipi

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Ich hab mal gleich eine Frage zu deiner Umfrage: eine Antwortmöglichkeit lautet
Der GF ist okay, solange er nur für schlimme ansteckende Krankheiten verwendet wird
Der Nachweis ansteckender Krankheiten ist aber über DNA nicht möglich, lediglich Erbkrankheiten könnten getestet werden, bakterielle oder virale Infektionen sind über DNA nicht nachweisbar.

Jetzt aber zum Thema selber: wenn die Abgabe der DNA-Probe ausschließlich freiwillig ist, ist er zur Tätersuche bei Verbrechen nutzlos. Ich wäre grundsätzlich nicht gegen eine derartige Datenbank, allerdings fehlt mir derzeit eine schlüssige, griffige Argumentation, warum sie unbedingt nötig sein soll, und vor allem ein ausreichender Missbrauchschutz.
Ich habe eher den Eindruck, daß die Möglichkeiten, die derzeit bestehen, um Straftätern habhaft zu werden, noch nicht voll ausgeschöpft sind, und sofern hier noch Verbesserungspotential besteht, meine ich nicht, daß eine Speicherung aller genetischer Daten wirklich sinnvoll ist - zumal die Speicherung der Daten gewisser Bevölkerungsteile ohnehin unzureichend ist. Dazu müssten ja die Daten praktisch weltweit verfügbar sein.
Ferner besteht bei Speicherung der persönlichen Daten einfach viel zu sehr das Risiko, daß diese Unbefugten in die Finger fallen. Ich bin nicht der Meinung, daß mit meinen Daten niemand etwas anfangen könnte. Es wäre im Gegenteil relativ leicht, bei einem Verbrechen z.B. falsche Spuren zu hinterlassen, in dem man die Daten verschiedener Personen vertauscht.
Der Mensch wäre, wie fast immer, das schwächste Glied in dieser Kette und somit auch ein Risiko.

Sinnvoll fände ich hingegen, wenn es möglich wäre, in regelmäßigen Abständen, z.B. alle paar Jahre, alle vorhandenen Datensätze auf neu entdeckte Therapiemöglichkeiten bei Krankheiten zu prüfen, bzw. könnten auf diese Art, sollte z.B. ein Heilmittel für eine genetisch bedingte Krankheit gefunden werden, alle potentiellen Patienten identifiziert werden.

Ferner bin ich schon lange der Ansicht, daß es Pflicht werden sollte, sich als Organ- und Knochenmarkspender registrieren zu lassen, natürlich immer mit der Option, daß jemand sich bewusst als Spender sperren lassen kann, wenn er/sie das nicht möchte. Aber auf diese Art könnten sicher mehr Leben gerettet werden, wenn nicht zig Leute einfach nicht daran denken, sich Organspenderausweise zu besorgen, oder kostbare Zeit für Krebskranke verloren geht, wenn erst in Einzelfällen zeitaufwändige Suchen nach passenden Knochenmarkspendern organisiert werden müssen.
Für derartige Zwecke fände ich die Speicherung gewisser Daten wiederum gerechtfertigt.

Ich tu mich derzeit schwer, eine deiner vorgegebenen Antworten anzukreuzen.
 
nmjz

nmjz

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Danke für eure antworten
chipsi:
zu deiner Bemerkung zu
"Der GF ist okay, solange er nur für schlimme ansteckende Krankheiten verwendet wird "
da habe ich mich schlecht ausgedrückt, ich meinte damit eigentlich vererbbare Krankheiten, bzw krankheiten die später im leben plötzlich auftreten und es sinn macht einen verdacht zu dieser krankheit möglichst frühzeitig zu klären.
Ansonsten kann ich alle bedenken die du hast nachvollziehen, auch mir viel es schwer hier mögliche antwortmöglichkeiten zu geben, da oft im einzelfall entschieden werden müsste. dennoch muss ich leider diese umfrage so durchführen, werde aber in meinen kommentar eure beenken einbinden.
LG nmjz
 
Aleika

Aleika

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Ich hab für "Der GF ist okay, solange er nur dem Täternachweis dient." gestimmt.
Meiner Meinung nach sollte von jedem ein abdruck gespeichert sein.
Vorallem werden dadurch Verbrecher schneller geschnappt. (Wen se was dagelassen haben xD)
 
Nienor

Nienor

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gegen genetischen fingerabdruck hab ich eig nix .. gegen genomsequenzierung sehr wohl ..
der wird ja mittels molekular markers (heutzutage vor allem ueber vntr und davon gibt es auch zwei typen mini und mikrosatelitten .. ) bestimmt .. dh es werden nur bestimmte polymorphe loci der gesellschaft sequenziert um eine identifikation (als taeter oder verwandter) zu erreichen ..¨
aber eine komplette sequenzierung zur feststellung ob man jez zb zu 60 oder zu 90 % an brustkrebs erkrank find ich nicht ok .. weil man heutzutage nicht sicher sein kann wer an die daten kommt .. stellt euch doch mal vor in euren genen steht das ihr zu 90 % an brustkrebs erkrankt und eure krankenkasse kommt an die information .. oder ihr wollt die krankenkasse wechseln und die informiert sich ueber euer genom .. die nehmen euch doch so nicht auf oder ihr muesst ewig viel bezahlen ...
ein weiteres problem ist das wissen darueber das man zu 90 % erkrankt .. man denkt doch egal was ich mache ich erkranke eh dran .. warum soll man jez noch gesund leben ? und vor allem was ist mit dem placebo ? also genomanalysen sind nix fuer mich ..¨
ach ja wegen dem geschlecht : das kann man auch ohne genanalyse bestimmen da "maennliche" spermien leichter sind als "weibliche" (das y chromosom ist leichter als das x) und man kann die spermien so per zentrifuge glaub ich trennen ..
 
nmjz

nmjz

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generell sollte bei einem genetischen fingerabdruck nicht festgestellt werden, welche basenabfolge du hast, also auch deine krankheitswahrscheinlichkeit nicht, aber wer weiß was die machen wenn genug geld fließt, die möglichkeit wäre nämlich gegeben.
LG nmjz
 
nmjz

nmjz

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hallo, hat denn niemand mehr was dazu zu sagen, brauch möglichst viele antworten...
 
Sun

Sun

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"oder auch z.B. die eltern das wunschgeschlecht des Kindes bestimmen können"
Lasst das lieber bei der Natur. Wirklich. Diese "Designerbabys"...
Soll man sich auch aussuchen wie viel es wiegt?Augenfarbe,Haarfarbe etc.?
Ich fand das noch nie gut.
:silence:
Es gibt ein Buch... Designerbaby heisst es. Da gibt es ein "Lager" von solchen Babys, die leider missglückt sind. Sprich die Augenfarbe ist rot anstatt blau.
Diese Kinder werden dann in ein spez. Heim abgeschoben... traurige Sache, aber mit wahren Hintergründen.
Hat mich echt gefesselt, weil man da auch richtig mitbekommt, wie so was eigentlich ist.. zu wissen dass man eben ein Designerbaby ist.
Retortenbaby heisst dass doch oder?Oder so ähnlich...
 
Nienor

Nienor

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retortenbabys sind doch alle die durch kuenstliche befruchtung ausserhalb des weiblichen koerpers also im RG gezeugt wurden .. das hat mit design und beschlechtsbestimmung nix zu tun schliesst es aber auch nicht aus ..
oder verwechsle ich da was ?
 
Sun

Sun

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Bin mir auch nciht ganz sicher... wobei... wenn Retortenbabys das sind, was du meinst find ich es noch annehmbar. Wenn man sich wirklich ein Kind wünscht aber keins bekommen kann... naja Adoption wär noch ne Möglickeit, ist aber den meisten nciht so recht wie das "selbstgemachte":roll:.Wobei sie eigentlich mit der Adop. auch was Gutes tun würden... mag aber eben nicht jeder..
 
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