4 Monate alter Welpe - wie lange kann er allein bleiben?

Diskutiere 4 Monate alter Welpe - wie lange kann er allein bleiben? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo! Wir haben einen Golden Retriever Welpen, der jetzt mittlerweile 4 Monate alt ist. Er ist total toll und wir haben auch keine größeren...
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*Tine*

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Hallo!

Wir haben einen Golden Retriever Welpen, der jetzt mittlerweile 4 Monate alt ist. Er ist total toll und wir haben auch keine größeren Probleme mit ihm - seit 2 Wochen haben wir ihn sogar offiziell als komplett Stubenrein erklärt und seitdem hat er auch kein einziges mal mehr in die Wohnung gemacht.
Wir sind beide Studenten, weshalb eigentlich immer einer von uns zu Hause ist. Mein Freund hat in diesem Semester einfach weniger Kurse belegt und ich habe sowieso nicht sehr viele Stunden an der Uni, sondern muss das meiste zu Hause machen. Aber ein Problem gibt
es da leider doch: Den Donnerstag! Da haben wir beide Unterricht (mit Anwesenheitspflicht) und da führt auch kein Weg drum rum. Geplant war das nicht, aber mein Stundenplan wurde sehr kurzfristig geändert und nun sieht es so aus, dass von 9- 15 Uhr keiner von uns am Donnerstag zu Hause sein kein. Die letzten beiden Wochen hat ein Nachbar Donnerstag Vormittag auf ihn aufgepasst, so dass Max nur 2-3 Stunden allein war, aber der Nachbar hat leider keine Zeit mehr und ich konnte bisher auch niemand anderen finden. Da wir in der Nähe von Kopenhagen wohnen, sind Eltern und Großeltern (die es sonst ja sehr gerne machen würden) viel zu weit weg, um Donnerstags mal eben vorbeizuschauen ;-)
Er war bisher max. 3-4 Stunden alleine, was ohne Probleme geklappt hat. Wir haben ihm das Alleinesein natürlich auch langsam von anfang an beigebracht, indem wir erst mal nur den Raum verlassen haben für einen kurzen Moment usw... Er ist auch ein sehr, sehr selbstbewusster kleiner Kerl, der ohne Probleme von Anfang an Bus gefahren ist und auch sonst überhaupt nicht ängstlich ist.
Mein Problem ist jetzt diese magische "4-Stunden-Grenze", von der man überall liest, da wir ja ein "6-Stunden-Problem" am Donnerstag haben. Das es nicht gut ist, einen Welpen in dem Alter 6 Stunden alleine zu lassen, ist mir natürlich klar und ich bin auch immer noch dabei eine andere Lösung zu finden - zur Not müssen wir halt abwechselnd die Hälfte der Zeit zu Hause bleiben. Aber was ich noch nirgends gefunden habe:

Am welchem alter kann ein Hund denn ca. 6 Stunden alleine bleiben?

Ich wunder mich sowieso darüber, wie viele Leute das hinkriegen. Die wenigsten arbeiten doch wohl nur 3-4 Stunden am Tag!? Oder nehmen die Leute sich ein halbes Jahr Urlaub???

Lg Tine
 
26.02.2009
#1
A

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Guest

Ich kann dir empfehlen, mal einen Blick in den Ratgeber von Heike zu werfen.
Escaflown

Escaflown

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Hi!

Also ich finde des zulange für einen so kleinen Welpen!

Könnt ihr keinen Hundesiter für ihn auftreiben? Oder ein Mitstudent der andere Kurse hat?

Liebe grüße Steffi
 
D

Dagmar05

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Hallo,

also wir hatten wohl wirklich Glück. Wir bekamen Luzie mit acht Wochen, dann waren noch 4 Wochen Ferien (mein Mann ist Lehrer) und ab diesem Zeitpunkt musste Luzie von 8.30 bis ca. 14.00 Uhr alleine bleiben. Das ging von Anfang an ziemlich gut. Okay, fairerweise muss ich sagen, dass sie zwei Mal die Couch angeknabbert hat, einmal eine Videokassette zerstört und einmal die Tapete etwas angenagt hat. Aber das finde ich für einen Zeitraum von 1 3/4 Jahren echt wenig, oder ;-))
 
*Tine*

*Tine*

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Max hat bisher noch nie etwas angenagt, wenn er allein war. Wenn wir wieder kommen liegt er immer entweder auf seiner Decke im Schlafzimmer oder auf dem Sofa und sieht immer sehr verschlafen aus, wenn wir reinkommen.

Wir versuchen natürlich das irgendwie so zu regeln, dass er nicht so lange allein bleiben muss, aber irgendwann (natürlich noch nicht jetzt) kommt ja auch der Punkt, wo man es ihm doch durchaus mal zutrauen kann 6 Stunden allein zu bleiben -
aber wann ist das?
 
HundMira

HundMira

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Das würde mich auch sehr interressieren!!!
 
*Tine*

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Ich habe das mal beim Theorieabend in der Hundeschule angesprochen. Da sind natürlich auch viele "ganz normale Leute" mit einem "ganz normalen Arbeitstag". Und da die meisten Leute sich kein ganzes Jahr (oder wie lange auch immer - kam ja immer noch keine Antwort) Urlaub nehmen, lassen die ihre Welpen auch länger als 4 Stunden allein. Ich glaube das traut sich hier im Forum nur keiner zu sagen, weil dann immer die Leute sich melden, die meinen, man dürfe seinen Hund gar nicht alleine lassen.
Unsere Trainer meinten auch, dass das mit den 4 Stunden totaler Quatsch sei! Man kann sich natürlich nicht am Samstag einen Welpen holen und am Montag 8 Stunden arbeiten gehen - das ist ja allen klar.
Ich kann leider immer noch keine fertige Formel abliefern, ab wann ein Welpe wie lange allein bleiben kann, aber soweit ich die anderen verstanden habe, sind alle nach ein paar Wochen wieder normal arbeiten gegangen und dann z.B. in der Mittagspause nach Hause gekommen. Was man natürlich bedenken muss, ist, dass das mit dem Stubenrein werden natürlich problematisch sein kann, je früher und je länger man das Haus verlässt.
Aber wenigstens weiß ich jetzt, dass ich vor lauter schlechtem Gewissen nicht zu heulen anfangen muss, wenn ich das Haus verlasse und erst in 5 oder 6 Stunden wiederkomme ;-) Max legt sich eh aufs Sofa oder auf seine Decke und schläft oder holt sämtliches Spielzeug aus seiner Spielzeugkiste und verteilt es auf dem Sofa...
 
Kiki2603

Kiki2603

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Bei uns musste es auch gehen.
Und es ging, schon bei zwei Hunden ging es gut;)
Zwar niemals 8Stunden, das finde ich generell zu viel für einen Hund, aber ~5-6 Std. innerhalb von ca. 2-3 Wochen war bisher immer zu machen und hat gut geklappt auch mit der Stubenreinheit. Es wurde nicht reingemacht.
Es kommt eben immer drauf an, wie schnell ihr vorran kommt mit dem alleine bleiben und das hängt auch vom Hund ab.
Es gibt Hunde, die natürlich länger brauchen, die ihre Blase noch nicht so unter Kontrolle haben oder einfahc nicht alleine bleiben wollen;)
 
A

Adam-und-Eva

Guest
Hallo Tine,
ich glaube das muß jeder für sich herausfinden, manche Hunde spielen mit manche nicht. Meiner z.B. hat sich übergeben wenn ich länger weg war, da habe ich ihn dann auch ungern länger allein gelassen, zum Glück hat sich das heute gegeben, du must es austesten.

Da wir unsere Tiere gut betreuen und alles für sie tun müssen wir auch kein schlechtes Gewissen haben, solltest du dir nicht machen, denn das merkt der Hund erst recht.

Weiterhin viel Freude mit deinem Hund ;)
 
lilia1987

lilia1987

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Hallo :)

Also bei uns war das so..wir haben unseren Wauzi mit 10 Wochen geholt...Ich hatte da aber Osterferien und meine Mutter Saisonpause bei Arbeit..da hat das alles gut geklappt mit eingewöhnen , stubenrein zu werden etc.

Dann hatte ich ja wieder Schule und meine Mama die Arbeit...und trotz ein paar angeknabberter Schuhe, Tische und Wände :) hat sie es überstanden und hatte niemals große Probleme allein zu bleiben...

Jetzt könnte sie locker 5-7 Stunden allein daheim sein, sie bekommt ihren BAll gefüllt mit Leckereien (nicht immer :) ) oder einen Kauknochen, aber meistens finden wir sie total verpennt in ihrem Körbchen wieder...aber als sie noch klein war, da hatten wir sie net soooo lange allein gelassen...max.4 Stunden...

Und jetzt ist es so seit ich nur halbtags im Büro arbeite und mein Wochenende bereits am Donnerstag beginnt ist sie nie wirklich lange alleine.. :)
 
Kompassqualle

Kompassqualle

Moderator
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Ich würde auch sagen es hängt vom Hund ab, eine Pauschalregel kann man da sicher nicht finden.
Wichtig ist, dass man sich mit den Übungen zum Alleinbleiben dem Tempo des Hundes anpasst und auf ihn eingeht.

Denn ein Hund der das Alleinsein nicht richtig gelernt hat und gemerkt hat wie angsteinflößend es sein kann, wenn man vom Rudel "verlassen" wird, wird leicht verhaltensauffälllig in dem er z.B.das ganze Haus zusammenjauelt oder anfängt die Wohnung zu zerlegen.
Hat der Hund erstmal schlechte Erfahrungen mit dem Alleinbleiben gemacht ist es später um so schwerer ihm zu zeigen, dass es nicht schlimm ist, wenn er mal eine Zeit lang alleine bleibt.
Deswegen sollte man sehr vorsichtig an die ganze Sache ran gehen und dass ist sicher auch der Grund, warum oft geraten wird den Welpen nur so kurz wie möglich alleine zu lassen ;)
 
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nat2412

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Mein Welpe ist nun auch 4 Monate alt und ich habe ihn auch langsam und behutsam ans Alleinebleiben gewöhnt. 2 Stunden sind auch absolut kein Problem, aber darüber hinaus fängt er an Terror zu machen. Er verschiebt sogar Stühle um auf den Esstisch etc. zu kommen, klettert überall drauf wo es nur geht und hat sich an der Tür sogar die Pfoten blutig gekratzt. Er geht dann jetzt während meiner Abwesenheit in seine Transportbox, die er auch sonst als Körbchen akzeptiert und nachts auch darin schläft, weil ich es wirklich nicht mehr verantworten kann, den Hund frei in der Wohnung laufen zu lassen (zu seinem eigenen Schutz). Da das gleiche Problem: 2 Stunden kein Problem, danach geht der Terror los, Jaulen und Kratzen. Nun geht aber kein Weg daran vorbei, dass er morgens 3 Stunden alleine bleiben muss. Ich gehe morgens immer eine große Runde mit ihm spazieren und füttere ihn kurz bevor ich gehe, weil mit vollem Magen schläft es sich ja besser. Hat jemand vielleicht einen Tipp?
 
H

Hundenase

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Unter den Umständen würd ich ehrlich gesagt vorübergehend zu nem Hundesitter greifen. Wenn er es nicht aushält und du setzt ihn jeden Tag diesem Stress aus, dann wird sich das auf kurz oder lang aufschaukeln und irgendwann vielleicht gar nicht mehr zu machen sein. Und dann kann es soweit kommen, dass du nicht einmal mehr 10 Minuten weg gehen darfst und dass er nicht mehr in die Box rein will.
 
*Mischling*

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Erstmal Willkommen im Forum :D.

Ich kann mich Hundenase nur anschließen, du machst es damit unter Umständen nur noch schlimmer. Die Verlustangst, die ihn dazu bringt sich die Pfoten wund zu scheuern, hat er in der Box auch, nur dass du nichts siehst, wenn du heim kommst. Bald kannst du ohne nicht vielleicht nicht einmal mehr kurz ins Badezimmer gehen. Ich würde ihn zu Verwandten bringen, einen Sitter einstellen oder fragen, ob ich ihn mit auf die Arbeit nehmen kann. So eine Box für das Alleine bleiben finde ich sowieso nie gut, da er sich darin einfach nicht richtig bewegen und strecken, nicht mal eben zum Fenster rausschauen kann und darin vielleicht auch kein Wasser hat. Ich verstehe schon, weshalb du es machst, einfach damit er sich nicht verletzt, aber das kann nicht die Lösung sein. Wenn mein Hund schon alleine bleiben muss soll er wenigstens so viel Freiraum wie möglich dabei haben. Ich finde aber 3 Stunden für einen "normalen" Hund in dem Alter auch zu viel.

Eine andere Frage dazu noch: Wie lastest du den Hund denn aus? Wie hast du das alleine bleiben mit ihm geübt?

LG
 
N

nat2412

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Ich habe es immer langsam gesteigert, erst mal nur kurz die Türe hinter mir zu gemacht, wieder reingekommen und das dann immer langsam gesteigert. Hat auch super funktioniert. Solange er irgendetwas zum Knabbern hat interessiert es ihn auch überhaupt nicht ob ich da bin oder nicht, er bekommt es zwar mit, reagiert aber nicht. Irgendwann fing er dann mit dem Gejaule an und die Hundetrainerin meinte dann wenn er sich reinsteigert soll ich reingehen, ihn anmeckern und ins Körbchen schicken. Habe ich gemacht und dann war auch wieder alles gut und der Hund hat sich nicht mehr gemeldet. Nachts bleibt er auch 8 Stunden alleine im Wohnzimmer in seiner Box und da gibt es gar keine Probleme. Und ich schätze nicht dass er 8 Stunden durchschläft. Vor der Box hat er auch überhaupt gar keine Angst, er geht immer freiwillig da rein und nutzt sie auch tagsüber als Schlafplatz. Ich habe eigentlich die Vermutung, dass er nicht wirklich Angst hat. Die ersten 2 Stunden ruht er und danach wird es ihm glaube ich einfach langweilig. Er hat natürlich Wasser, Spielzeug etc. zur Verfügung. Morgens gehe ich mit ihm (natürlich mit Rücksicht auf sein Alter) spazieren und werfe Bällchen etc. Ich steige bei diesem Hund einfach nicht mehr durch.
 
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Moderator
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Also erstmal hat die Hundetrainerin dich falsch beraten, das erlaube ich mir mal zu behaupten. Wenn er Terror macht reinzugehen und ihm Aufmerksamkeit zu schenken ist genau das, was er will. Er langweilt sich, veranstaltet einfach ein bisschen Theater und schon kommst du zurück und beschäftigst dich mit ihm. Ob du schimpfst oder mit ihm spielst macht für ihn in dem Moment keinen Unterschied. Ich finde es sowieso sinnlos, in so einem Fall zu schimpfen. Du musst zurückkommen, wenn er ruhig ist. Solltest du mal zu lange weg gewesen sein und er macht Theater wartest du mit dem Reingehen bis Ruhe hinter der Türe einkehrt. Du wirst das aber noch mal von vorne aufziehen müssen und besonders darauf achten müssen, nicht zu lange weg zu sein, damit du wieder rein gehst, wenn Ruhe ist. Und dann musst du ganz langsam die Zeit steigern. Nur möchte ich dir immer noch zu einem Sitter raten, da ich die Zeit in dem Alter einfach zu lange finde.

Wie lange gehst du denn morgens mit ihm raus? Ein bisschen Spielen reicht dem Kleinen leider nicht, der will auch geistig gefordert werden ;). Du könntest ein paar Kommandos mit ihm üben oder Suchspiele machen, das verkraftet er in dem Alter gut, solange es nicht zu viel am Stück ist. Es wird ihn auch richtig müde machen ;). Außerdem kannst du das ja auch während dem Spaziergang machen.

Wieso ist er denn nachts auch in der Box und dann noch im Wohnzimmer? Ich finde wirklich, die Box ist gar keine Lösung, oder willst du das auf Dauer so beibehalten, auch wenn er mal länger alleine bleiben muss? Ich würde wirklich noch einmal ganz von vorne anfangen und mir auch einen Sitter suchen und den Hund etwas mehr auslasten (soll nicht heißen zwei Stunden joggen, sondern so wie oben beschrieben), damit er auch müde ist, wenn du weg bist.

LG
 
H

Hundenase

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Ich hatte mit meiner Hündin eines Tages als ich heimgekommen bin, ein sehr "schönes" Erlebnis: meine Matratze hatte eine neue Belüftung mit etwa einem Meter länge und 30cm Breite bekommen ... :? Ich hab mir natürlich den Kopf zerbrochen, was da los war, immerhin war in an diesem Tag nie lange weg, dafür aber oft. Ich war 1-2 Stunden weg, bin heim, raus mim Hund, ausgepowert und wieder weg. Leider hab ich sie dabei total aufgedreht, so dass sie dann richtig Beschäftigung haben wollte, als ich nicht da war.
Kann es sein, dass du deinen Hund evtl. auch irgendwie aufdrehst?
Ich mach es bei meiner jetzt so: ich geh mit ihr Spazieren, Spielen etc. dann bastel ich ihr nen Kong zusammen oder es gibt ein Ohr/Pansen, wenn Ichs eilig hab, schick sie in den Korb und geb ihr ihr Knabberding. Wenn ich länger weg bin, dann bau ich ihr noch nen kleinen Versteckparkour auf, so dass sie ein paar Leckereien suchen kann, während ich weg bin. Den benutzt sie allerdings gar nicht immer.
Aber das ALLERWICHTIGSTE: bevor ich geh, setz ich mich in aller Ruhe mit ihr hin und schau, dass sie runterkommt. Dass sie wirklich ganz entspannt im Korb liegt.

Ich bin kein Profi in Sachen Hundeerziehung, aber ich hab gelernt, dass man auf gar keinen Fall rein gehen soll, so lang der Hund bellt, winselt oder jault. Weil er sonst vielleicht lernt, dass man ja bei Jaulen heimkommt und er wieder Aufmerksamkeit bekommt.Hier bitte die Erfahrenen etwas hinzufügen ;)

Ein Hund, dem langweilig ist, der macht Blödsinn, knabbert Sachen an, zerbeißt irgendwas, spielt mit seinem Spielzeug etc..
Aber ein Hund, der an der Türe wetzt bis seine Pfoten blutig sind, ich glaube nicht, dass dem langweilig ist ...
 
*Mischling*

*Mischling*

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Das mit dem Runterkommen ist ein guter Ansatz, das sollte man bedenken, besonders wenn der Hund eher aktiv ist (was die meisten Welpen sicherlich sind). Dennoch bin ich der Meinung, dass zuvor etwas Auslastung sein muss ;).

Aber ein Hund, der an der Türe wetzt bis seine Pfoten blutig sind, ich glaube nicht, dass dem langweilig ist ...
Nicht zwangsläufig. Es kann auch Langeweile gepaart mit Verlustängsten sein. Ich würde mal tippen, dass der Hund seine zwei Stunden schläft und dann fällt ihm auf, dass niemand da ist, er ist ganz alleine in der Wohnung, keiner da, der ihn beschützt. Da fällt mir noch ein: Wie klappt das eigentlich mit der Stubenreinheit? Wenige Hunde sind in dem Alter wirklich sauber und da frage ich mich doch, ob das nicht noch dazu kommt, dass der Hund einfach raus muss :eusa_think:. Langeweile, Harndrang und Verlustangst sind sicherlich eine gefährliche und für den Hund verstörende Kombination.

Zum Reingehen bei Gejaule habe ich ja schon was geschrieben, da hast du völlig Recht Hundenase :D.
LG
 
H

Hundenase

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Das mit dem Runterkommen ist ein guter Ansatz, das sollte man bedenken, besonders wenn der Hund eher aktiv ist (was die meisten Welpen sicherlich sind). Dennoch bin ich der Meinung, dass zuvor etwas Auslastung sein muss ;).
Das ist eh klar. ;) So mach ich es ja auch bzw. so ist es jetzt dann geplant, wenns mim Arbeiten los geht. Wichtig ist eben nur: auspowern, körperlich und geistig UND wieder runterkommen. Ich hab halt drei Monate plus eine Matratze gebraucht bis ich das gecheckt hab. Seitdem ist nix mehr kaputt gegangen. Nicht ganz richtig, der Hundekorb hat das zeitliche gesegnet, das war aber schlicht und ergreifend meine Schuld, weil ich an dem Tag total verplant und zu lang unterwegs war. Aber ansonsten hab ich mit dem Prinzip echt super gelebt.

Klar, du hast natürlich recht mit der Kombi aus verschiedenen Möglichkeiten. Ich meinte eigentlich vielmehr, dass der Hund nicht direkt aus Langeweile, getreu dem Motto, jetzt hab ich zwei Stunden mit meinem Ball gespielt, jetzt hab ich keinen Bock mehr, zerkratz ich mal die Tür, die Tür zerkratzt.

Und mit dem nicht heim gehen bei Bellen; Ich bin auch schon gefühlte fünf Minuten vor der Tür gestanden, weil der Hund gebellt hat (wenn sie gemerkt hat, dass ich zu den Nachbarn geh, war Terror angesagt, weil die ham Hunde und ein Baby und da wollte sie mit). Und wenn man am Kochen ist und nur mal schnell irgendwelche Zutaten holen will, dann is es lästig, wenn man nicht in die Wohnung zurück kann, weil der Hund bellt. Arg! :D Ich erinnre mich gerade wieder voller Grinsen an die Welpenzeit. War doch ein wenig anstrengend.
 
*Mischling*

*Mischling*

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Klar, du hast natürlich recht mit der Kombi aus verschiedenen Möglichkeiten. Ich meinte eigentlich vielmehr, dass der Hund nicht direkt aus Langeweile, getreu dem Motto, jetzt hab ich zwei Stunden mit meinem Ball gespielt, jetzt hab ich keinen Bock mehr, zerkratz ich mal die Tür, die Tür zerkratzt.
Das ist klar, kein Hund denkt "mir ist langweilig, ich kratz mir mal eben die Pfoten wund". Ich denke eben, da steckt viel mehr dahinter, dem man auf den Grund gehen sollte (vielleicht mit einer anderen Trainerin :silence:). So ein Verhalten finde ich schon fast krankhaft oder eben extrem panisch.

Ich erinnere mich gerade voller Freude daran, wie mein Freund nach Hause kam und mein Hund das erste (und einzige) Mal meinte, an die Tür rennen und bellen zu müssen. Er stand bepackt mit Essen und riesiger Sporttasche vor der Türe und hat versucht, keinen Mucks zu machen, bis der Hund wieder ruhig ist :mrgreen:. Nur in dem Fall konnte ich glücklicher Weise von innen "ruhig" sagen, daher zog sich das nicht allzu lange. Aber Mann waren das Zeiten :mrgreen:.

LG
 
Kersi78

Kersi78

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Also ich denke, dass euer Hund das 1 x die Woche aushält! Ich denke nicht, dass er gleich einen psychischen Schaden davon nimmt!
Ob er natürlich so lange sein Geschäft hinauszögern kann ist eine andere Frage!
Aber macht euch da nicht so verrückt. Es muss einfach sein und fertig! Wenn ihr nach Hause kommt, geht einfach gleich mit ihm raus und spielt ausgiebig mit ihm, dann hat er seine Belohnung für´s lange warten!
Ich würde ihm allerdings in dieser Zeit nicht die ganze Wohnung zur Verfügung stellen, sondern ihn vielleicht in der Diele lassen oder in einem anderen Zimmer.
Damit er nicht doch auf dumme Gedanken kommt!
Ich hab meinen Hund das erste halbe Jahr immer in der Diele gelassen und Wohnzimmer, Küche u. so zugemacht, da sie sich bei Gelegenheit immer gerne mal was geklaut hat und dann darauf rumgebissen hat. Ich hab dann ihr Körbchen in die Diele gestellt + Trinken und Kauartikeln, dann ging das ganz gut!
 
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