BachBlüten - eure Erfahrungen

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Seeley

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Hi!

Ich würde mich sehr dafür interessieren ob und welche Erfahrungen ihr mit Bach-Blüten gemacht habt. Ist diese Therapie für Pferde eurer Meinung nach Empfehlenswert etc.

Zum
Hintergrund: Ich mache mir gerade große Sorgen um meine Maus, wie ihr wenn es euch interessiert in einem anderem Thread "Sorgen um Polly" nachlesen könnt. Nun möchte ich mich demnächst (bin gerade dabei mich in diversen Kräuterbüchlein für Pferde und im I-Net schlau zu lesen) mit unserer Tierheilpraktikerin und beraten und es dann gegebenenfalls ausprobieren.

Da ich aber irgendwie das Gefühl habe, dass mir die praxisbezogenen Hintergrund-Infos fehlen, würde ich mich freuen, wenn ihr eurer Erfahrungen/Meinungen etc. mitteilt.


LG Seeley
 
Zuletzt bearbeitet:
28.02.2009
#1
A

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Guest

Hast du schon mal einen Blick in Pferde verstehen geworfen? Mit Achtung und Respekt Vertrauen zu deinem Pferd herzustellen, kann dir vielleicht helfen.
Ronja11

Ronja11

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Ich habe mit Bachblüten tolle Erfahrungen gemacht, habe mich allerdings an jemand gewandt, der TA ist und damit Erfahrung hat. Vor vielen Jahren mussten wir unsere damals "nur" 4 Pferde durch Umzug in einen Stall stellen, typische Gitterboxen, klein, wenig Auslauf. Nur, unser Stall war zu Hause noch nicht fertig geworden und wir wollten die 4 gleichzeitig hier ansiedeln. Bereits nach einer Woche fing mein Shetty fürchterlich zu Husten an. Aus dem tiefsten raus.
Holte einen TA, er behandelte mit Antibiotika usw., meinte, hat sich richtig ein aufgesackt.
Es wurde immer schlimmer.
Da rief ich den besagten TA um Hilfe, der schon meine Hunde akupunktiert hatte. Er untersuchte mein Pony und sagte, das ist seelisch, sie verkraftet diese Haltung nicht, sie kennt kein Pferdeknast und sie weiss halt nicht, das es nur für 4 - 6 Wochen ist.
Er gab mir Bachblüten. Diese gab ich ihr und siehe da, der Husten wurde besser und verschwand. War ich froh, als meine Pferdis endich zu mir nach Hause konnten!
 
I

Integra

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hey

auch ich habe schon erfahrung mit bachblüten gemacht

mein kleiner ist allergiker und bei der haaranalyse kam dazu noch raus das er große verlassensängste hat (hätte nicht gedacht das man sowas über haare erfahren kann)
meine tierheilpraktikerin gab mir darauf abgestimmte bachblüten und es hat recht gut gewirkt
er wurde auch wenn er mal allein war viel ruhiger und gelassener (was er normal ja sowieso ist aber er mag hat nicht alleine sein)

ich kann nur empfehlen mit einer/einem tierheilpraktiker/in zu sprechen und erstmal vieleicht rausfinden was deiner süßen denn kummer bereitet und dann darauf abgestimme bachblüten zu verwenden...

probiers einfach aus und entweder es wird besser oder du musst was anderes probieren

LG
Integra
 
Tierseelen

Tierseelen

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Ich habe auch Erfahrungen mit Bachblüten gemacht, arbeite ja beruflich damit. Jedes Tier reagiert anders darauf, meine Nymphensittiche schlagen darauf sehr gut an, während bei den Wellensittichen Hopfen und & Malz verloren ist. Dafür reagieren sie besser auf kalifornische Blüten oder Energiearbeit.
Bachblüten isind kein Wundermittel, was viele leider glauben, sie sind zu einem Modetrend geworden. Das sie helfen, zweifle ich nicht an, jedoch finde ich es schade, dass andere naturheilkundl. Methoden kaum bekannt sind, welche dem Tier in einer bestimmten Situation jedoch besser helfen würden.
 
Chipi

Chipi

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Persönlich halte ich nichts von Bachblüten-Produkten; wer sich darüber informiert, wie die Präparate hergestellt werden, weiß warum. Ich gestehe ihnen allerdings eine Placebowirkung zu, die es nachweislich auch bei Tieren gibt; warum genau, ist wohl schwer zu erklären, es hat aber sicher viel mit der Einstellung des Halters zu tun und dem Auftreten dem Tier gegenüber.
Das könnte, und das bin ich auch gern bereit zuzugeben, vermutlich auch der Grund sein, warum Bachblüten bisher weder bei mir (die Mutter meines Freundes ist sehr davon überzeugt und hat sie mir auch schon aufgenötigt) noch bei den Tieren, bei denen ich Bachblüten versucht hatte, gewirkt haben - ich glaube schlicht nicht, daß sie irgendeine Wirkung haben können, die über den Placebo-Effekt hinausgeht.

Hingegen halte ich relativ viel von Pflanzenheilkunde, die man gut unterstützend zur klassischen Medizin einsetzen kann; hier bedient man sich aber - im Gegensatz zu Bachblüten - tatsächlich der in Frage kommenden Wirkstoffe. Das aber nur am Rande.

Schaden können Bachblüten imho nicht, denn wie gesagt, sie enthalten keinerlei Wirkstoffe (bzw. nicht in einer noch relevanten Konzentration), insofern ist bei einem Versuch sicher nicht viel verloren.
 
Elly

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Chipi, wie werden sie denn hergestellt?
 
Seeley

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ja, würde mich jetzt auch mal interessieren... darüber steht nix in den Büchern...:eusa_think:
 
Chipi

Chipi

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Chipi, wie werden sie denn hergestellt?
Die einzelnen Blüten werden heute noch an den ehemals von Bach festgesetzten Standorten gesammelt und nach den von Bach beschriebenen Potenzierungsmethoden rituell verarbeitet. Bei der Sonnenmethode werden die Blüten für etwa drei bis vier Stunden in eine mit Wasser gefüllte Schale gelegt und diese in die Sonne gestellt, bei der Kochmethode werden die Pflanzenteile eine halbe Stunde in Wasser erhitzt. Die letztere Methode wird für holziges Pflanzenmaterial oder bei Pflanzen angewendet, die zu einer sonnenarmen Jahreszeit blühen. Laut Bach sollen die Pflanzen ihre „Schwingungen“ als „heilende Energie“ an das Wasser abgeben. Das Wasser wird anschließend mit einem gleich großen Anteil Alkohol als Konservierungsmittel versetzt. Diese Urtinktur wird 1:240 verdünnt, um die eigentlichen Blütenessenzen herzustellen, und ähnelt in diesem Punkt der Homöopathie, mit der Bach sich intensiv beschäftigt hatte. Aus den fünf Litern Wasser, in welche die Blüten gelegt wurden, entstehen auf diese Weise etwa 2.400 l Blütenessenz
http://de.wikipedia.org/wiki/Bach-Bl%C3%BCtentherapie#Herstellung

Hier ist die sog. Sonnenmethode auch nochmal beschrieben *klick*

Interessant auch die Beschreibung der Wirkungsweise beim selben Anbieter:
Ebenso beruht die Wirkungsweise aller Blütenessenzen auf dem gleichen Prinzip, das naturwissenschaftlich jedoch nicht nachweisbar ist.
Die Eigenschaften der Pflanze werden in Form von Schwingungen auf die Mutteressenz übertragen.

Bei der Einnahme der Essenzen bringen die Blütenschwingungen im Menschen eine Saite zum Erklingen und helfen ihm dadurch, sich innerlich weiter zu entwickeln. Blütenessenzen wirken daher nicht direkt auf körperliche Beschwerden, sondern fördern die Entwicklung der Seele eines Menschen.
http://www.heilkraeuter.de/bluetenessenzen/anwendung.htm

Wie man das nun interpretieren möchte, bleibt jedem selbst überlassen; Wirkstoff ist jedenfalls in Bachblüten keiner enthalten bzw. nicht mehr, als wenn man die betreffende Pflanze bildlich gesprochen an einer Kanne Wasser vorbeiträgt.
 
Seeley

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... das bringt einem zum Grübeln...
 
Elly

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:D Schön geschrieben Chipi. Ich habe selber noch nie Erfahrungen damit gemacht, deshalb sei die Wirkung mal dahin gestellt.... Sehr wirkungsvoll hört sich das jedenfalls nicht an.
 
Chipi

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@Seeley: falsch machen kann man mit Bachblüten eigentlich nichts; wenn du es versuchen willst, dann probier es, du wirst deinem Pferd damit nicht schaden. Gefährlich sind diese Methoden nur, wenn man damit klassische Medizin ersetzen will. Sprich am besten mit deiner Tierheilpraktikerin darüber, wenn du das ausprobieren willst. Schlimmstenfalls hast du ein paar Euro in den Sand gesetzt, aber mehr kann eigentlich nicht passieren ;)
 
Seeley

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Nein, das ist mir schon klar.
Und ja, ich werde mich auf jeden fall mit unserer Heilpraktikerin darüber unterhalten!
Ich wollte damit auch nur deine Anregung zu Kenntnis nehmen!

Desshalb wollte ich mich ja hier auch ermal erkundigen was ihr so darüber wisst/davon haltet, um mir ein größeres und vielseitigeres Bild davon machen zu können und dann mit der Hilfe unserer Heilraktikerin abwägen zu können ob es ne Sache für uns ist oder nicht ;).

LG
 
Seeley

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Also: Ich habe mich mit unserer TH lange beraten und wir wollen es ausprobieren. Sie hat auch wie chipi gemeint, dass man damit auf jeden Fall nichts falsch machen kann - entweder es hilft oder eben nicht.
Wir haben auch schon zusammen den "Blütenkatalog" durchgearbeitet und eine passende Mischung für Polly erstellt.

Bin gespannt was daraus wird!

LG
 
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