Volte wird zum Osterei

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B

Brillenschlange

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Hallo ihr Reiter,

da ich seit ein paar Wochen nun endlich mal wieder eine Haflingerdame unter dem Sattel habe und sie Korrektur reite, ist ein Problem aufgetaucht,
zu dem ich partout keine Lösung finde.

Die Stute ist jahrelang im Schulbetrieb eines anderen Hofes gegangen, war dementsprechend sauer geritten und sehr stumpf.
Ich habe sehr viel gymnastizierende Arbeit an der Longe und unter dem Sattel gemacht, mittlerweile macht sie den Hals schön rund.
Die Zirkel sind kreisrund, bloß wenn ich 10 bzw. 8m Volten reiten möchte, macht sie Ostereier daraus.

Sie geht durch's Genick, ist gymnastiziert, alles - aber warum wird die Volte dann nicht kreisrund? :eusa_think:

LG,
die Brillenschlange
 
01.03.2009
#1
A

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Guest

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Elly

Elly

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Hmmm, vlt. braucht sie einfach nur noch ein bisschen Zeit.

Mich persönlich würde es ehrlich gesagt gar nicht stören ob die Volte jetzt ein Ei oder ein Kreis ist.
Wichtig ist, dass sie sich biegt und ausbalanciert ist. Machst du die Volte im Trab?
 
Ronja11

Ronja11

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8 m Volten haben erst ab Kl. L geritten. Wenn die Volte ein Ei wird, das Pferd sonst locker geht, ist es ein Reiterfehler, der die Hilfen nicht richtig gibt.
 
B

Brillenschlange

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Mich persönlich würde es ehrlich gesagt gar nicht stören ob die Volte jetzt ein Ei oder ein Kreis ist.
Wichtig ist, dass sie sich biegt und ausbalanciert ist. Machst du die Volte im Trab?
Ja, ich mache die Volte im Trab, galoppiere daraus an.
Mir ist es wichtig, dass die Lektionen ruhig und richtig geritten werden, schließlich soll auch ein Freizeitpferd Volten richtig gehen können.
Im Ernstfall draußen ist es natürlich egal, ob beim Durchgehen die Volte zum Durchparieren ein Kreis oder ein Ei ist.

LG
 
Elly

Elly

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Ronja, muss man sich immer so streng an diese ganze Klassen halten?
Ich finde das einfach schrecklich. Warum sollte der Reiter sein Pferd nicht weiter fördern, wenn er merkt das Pferd kann es?

Für mich kein Argument.


-------------------------------

Dann kann ich nur raten: üben, üben, üben.
 
Chipi

Chipi

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Natürlich kann man ein Pferd weiter fördern, aber wenn Lektionen, die erst in höheren Klassen gefordert werden, von einem Pferd, das "sonst" nicht soweit ist, nicht sauber ausgeführt werden, ist das ja eigenlich auch kein Problem, oder?

Ist die Hafidame denn abgesehen von den Volten auf L-Niveau? Wenn nicht, fände ich es nicht unbedingt dramatisch, wenn demzufolge dann auch die 8m-Volten nicht klappen.
 
B

Brillenschlange

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Ist die Hafidame denn abgesehen von den Volten auf L-Niveau? Wenn nicht, fände ich es nicht unbedingt dramatisch, wenn demzufolge dann auch die 8m-Volten nicht klappen.
So viel ich weiß, soll sie früher L gegangen sein, bevor sie in diesen Schulbetrieb kam, aus dem die Besi sie nun freigekauft hat.

(Was mich mal wieder auf das Thema Schulpferde bringt: Warum schafft sich ein Reitbetrieb ein eigentlich so gutes Pferd an, ohne es auf dem Level halten zu können/wollen?)

Sie konnte fast gar nichts mehr, außer ganze Bahn. Mittlerweile habe ich sie mithilfe der Besi so weit gymnastiziert und gefördert, dass sie ordentlich durch's Genick geht und habe auch Seitengänge und Rückwärtsrichten wieder aufgefrischt.

Gerade deshalb mache ich mir ja Gedanken, weil sie es eben wohl konnte...
 
Lilly_79

Lilly_79

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Wenn die Volte ein Ei wird, das Pferd sonst locker geht, ist es ein Reiterfehler, der die Hilfen nicht richtig gibt.
Ist auch mein Verdacht ;) Gerade bei Volten liegt der Fehler öfter bei einem selber als beim Pferd.

Beobachte dich mal selber ganz genau bzw. frag jemad der dir zugucken kann ob du vllt unbewusst einen Fehler machst bzw die Hilfen ungleichmäßig gibts.

Dann würde ich erstmal 10 m Volten probieren bzw kann sie die 'kreisrund'?

Mir hilft es zB ungemein, wenn ich eine Pylone in die Mitte des Zirkels (da hab ich nämlich Probleme, bei Volten dagegen nicht) stelle.

Wichtig ist auch, dass du nicht auf den Boden direkt vor dem Pferd guckst sonder immer ein gutes Stück, zB hier eine halbe Volte vorraus, bist mit dem Blick: "Wo will ich hin" nicht "Wo bin ich gerade"

Wie treibst/stellst du sie denn genau in der Volte?

LG Lilly
 
Ronja11

Ronja11

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Es wird nicht ohne Grund erst ab L eine 8 m Volte verlangt. Da 8 m Volten schon eine kleine Herausforderung sind und wenn weder Reiter oder Pferd noch nicht auf L-Niveau sind ist es unsinnig so etwas zu Reiten. Wer E - Höhe springt macht auch nicht mal eben ein 1,40 Sprung.
 
B

Brillenschlange

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Bei meiner eigenen klappen ja auch 8m Volten und da treibe ich sicherlich nicht anders... :eusa_think:
Ich denke eher, das ist noch eine Frage der Gymnastizierung. Schade, dass man das mit Bestimmtheit nicht sagen kann.

Mir hilft es zB Ungemein, wenn ich eine Pylone in die Mitte des Zirkels (da hab ich nämlich Probleme, bei Volten dagegen nicht) stelle.
Ja, das ist eine gute Idee, werde ich mal ausprobieren.
Was ich mir als Erweiterung vorstellen könnte, wäre auch, dass man eine Pylone an den Rand der gedachten Linie der Volte stellen könnte.

Wichtig ist auch, dass du nicht auf den Boden direkt vor dem Pferd guckst sonder immer ein gutes Stück, zB hier eine halbe Volte vorraus, bist mit dem Blick: "Wo will ich hin" nicht "Woch bin ich gerade"
Danke, so was in der Art hilft mir weiter!

Wie treibst/stellst du sie denn genau in der Volte?
Nach innen gestellt, äußerer Schenkel verwahrend, innerer treibend, Zügel aufgenommen, äußerer einschränkend, innerer verwahrend.

Bei meiner eigenen Stute und der RB klappt es ja ohne Probleme, deshalb meine Frage - auf meinen Leistungsstand will ich ja hier gar nicht hinaus. ;)
 
ShiGi

ShiGi

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Wenn sie wirklich gut ausbalanciert ist sollte eine 8-10m Volte eigentlich kein Problem sein - ob sie so gut ausbalanciert ist kannst natürlich nur du beurteilen. Deshalb gehe ich einfach mal davon aus, dass sie es kann und der Fehler bei dir liegt.

Wenn die Volte zum Ei wird, fällt sie entweder irgendwann auf der Volte nach innen oder sie drängt zu weit nach außen.

Wenn sie nach innen fällt, musst du ganz klar mehr mit dem inneren Bein durchtreiben. Dabei hilft es häufig auch, das Pferd ab dem Punkt, an dem es meistens nach innen fällt, leicht seitwärts nach außen weichen zu lassen, damit es lernt, dass es auch auf der Volte vor deinem inneren Bein weichen muss.

Drängt sie nach außen, musst du mehr mit dem äußeren Bein und dem äußeren Zügel dranbleiben.


Wenn sie noch nicht gut genug gymnastiziert ist, ist das natürlich etwas ganz anderes.
In dem Fall würde ich weiterhin Seitengänge üben. Du kannst auch mal probieren, den Zirkel langsam so weit zu verkleinern, bis der Kreis wieder Ei-Förmig wird. Dann siehst du ungefähr, wie groß du die Volten ohne Probleme machen kannst.
 
B

Brillenschlange

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Wenn sie noch nicht gut genug gymnastiziert ist, ist das natürlich etwas ganz anderes.
In dem Fall würde ich weiterhin Seitengänge üben. Du kannst auch mal probieren, den Zirkel langsam so weit zu verkleinern, bis der Kreis wieder Ei-Förmig wird. Dann siehst du ungefähr, wie groß du die Volten ohne Probleme machen kannst.
Wir müssen ja auch bedenken, das Tier ging 4 Jahre lang jeden Tag unter Anfängern, sie ist nicht so gut in Schuss wie Privatpferde.

Deinen Tipp werde ich am Dienstag mal ausprobieren, dann reite ich sie wieder. ;)
 
Elly

Elly

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B

Brillenschlange

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Das könnte man auch ganz nett miteinander verbinden. :eusa_think:
 
S

Svenja

Guest
Meistens ist das "Problem" einfach nur das, dass dir dein Pferdl über die Schulter rein fällt oder dir über die Schulter wegläuft.

Bei beiden Fällen fehlt oft einfach die Schenkelhilfe, also dass die "Steuerung" nur über den Zügel passiert.
 
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